DE2707436A1 - Ventilbaugruppe - Google Patents
VentilbaugruppeInfo
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- DE2707436A1 DE2707436A1 DE19772707436 DE2707436A DE2707436A1 DE 2707436 A1 DE2707436 A1 DE 2707436A1 DE 19772707436 DE19772707436 DE 19772707436 DE 2707436 A DE2707436 A DE 2707436A DE 2707436 A1 DE2707436 A1 DE 2707436A1
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- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
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Description
Dipl. Ing. H. MITSCHERLICH . D-MOOO MÖNCHEN 22
Dipl.-In9. K. GUNSCHMANN SteinsdorfstrafielO
Dr.r.r. „at. W. KÖRBER £ » (0M» '»""
Dipl.-Iη9. J. SCHMIDT-EVERS *
I.Y. PRBSSOHB COHTROLIBRS LIMITED 21· Februar 1977
North Feltham Trading Betate
Spur Road, leltham
Hlddleeez IWU OSZ9 Jängl*»·
Spur Road, leltham
Hlddleeez IWU OSZ9 Jängl*»·
Durch die Erfindung sind verschiedene Ausführungen von Ventilbaugruppen
geschaffen worden, von denen jede ein erstes Ventil ZUB Regeln eines Fluldstroms längs eines ersten Strömungswegs
zwischen voneinander abgewandten Flächen der Baugruppe aufweist, ferner ein zweites Ventil sowie eine Einrichtung
zum Aufbringen eines Regeldrucks zum Steuern des zweiten Ventils; hierbei steuert das zweite Ventil einen
FluidstroB in einem zweiten Strömungsweg, zu dem eine erste Druckkammer auf einer Seite des zweiten Ventils gehört, in
welcher ein Druck herrscht, der bestrebt ist, das erste Ventil zu schließen, und bei dem eine zweite Druckkammer auf der
anderen Seite des zweiten Ventils vorhanden ist, in der ein Druck herrscht, der bestrebt ist, dem auf das zweite Ventil
wirkenden Steuerdruck entgegenzuwirken. Bei einer Ausftlhrungsform
werden die beiden voneinander abgewandten Flächen durch die betreffenden Flächen eines Hauptkörpers der Baugruppe gebildet,
in dem das erste Ventil angeordnet ist, während sich das zweite Ventil in einem Gehäuse befindet, das zwischen den
beiden Flächen auf dem Hauptkörper angeordnet ist.
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AusfUhrungsbe!spiele der Erfindung werden im folgenden anhald
schematischer Zeichnungen näher erläutert. Ee zeigt:
Fig. 1 einen axialen Schnitt einer erfindungsgemäßen Ventilbaugruppe
;
Fig. 2 einen Fig. 1 ähnelnden Schnitt einer weiteren Ventilbaugruppe
nach der Erfindung;
Fig. 3 und 4 in Fig. 1 und 2 ähnelnden Schnitten Weiterbildungen der Ventilbaugruppen nach Fig. 1 und 2; und
Fig. 5 und 6 axiale Schnitte zweier weiterer Ausführungsformen von Ventilbaugruppen nach der Erfindung·
Zu der in Fig. 1 dargestellten Ventilbaugruppe gehört ein flacher Hauptkörper 1, der sich in der angedeuteten Weise zwischen
zwei Rohrflanschen 2A und 2B einspannen läßt und ein erstes Ventil bzw« ein Hauptventil 3 enthält. In den Hauptkörper
1 ist seitlich ein Gehäuse 4 eingeschraubt, in dem ein zweites Ventil bzw· ein Steuerventil 5 untergebracht ist· Die
Verwendung des auf der Außenseite des Hauptkörpers 1 angeordneten Gehäuses 4 ermöglicht es, die Abmessungen des Hauptkörpers
auf ein Minimum zu verringern.
In dem Hauptkörper 1 sind Hauptströmungskanäle 6 auegebildet,
die sich von der einen Stirnfläche 1A des Hauptkörpers aus gemäß Fig· 1 nach rechts zu einer gemeinsamen Austritteöffnung
7 an der entgegengesetzten Stirnfläche 1B des Hauptkörpers erstrecken, so daß ein erster Strömungsweg für ein Fluid zwischen
den voneinander abgewandten Flächen 1A und 1B der Baugruppe vorhanden ist. Ein Kopfabschnitt SA eines Ventilorgans
8 des Hauptventils 3 arbeitet mit einem Sitz 9 am Umfang der Austrittsöffnung 7 zusammen, und das Ventilorgan ist von dem
Sitz 9 weg durch eine Feder 10 vorgespannt. Die von dem Sitz
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abgewandte Fläche des Basisabschnitts 8B des Ventilorgans 8
bildet eine größere wirksame Fläche als der mit dem Sitz 9 zusammenarbeitende Kopfabschnitt 8A und wirkt als eine Wand
einer ersten Druckkammer 11» in der ein Überströmkanal 11A mündet, der sich von der Stirnfläche 1A des Hauptkörpers aus
zu dieser Kammer erstreckt; außerdem ist ein Strömungskanal
12 vorhandin, der sich an einen Kanal 13 des Gehäuses 4 anschließt. Ferner weist der Hauptkörper 1 eine ringförmige
Aussparung 14 auf, die in Richtung auf die Stirnfläche 1B
offen ist und in Verbindung mit einem in dem Gehäuse 4 ausgebildeten Strömungskanal 13 steht, und zwar über einen Kanal
16 in dem Hauptkörper 1.
Der Kanal 13 führt zu einer Kammer 17, die eine Feder 18 enthält,
welche auf ein Ventilorgan 19 des Steuerventils 5 wirkt und bestrebt ist, dieses Ventil zu schließen· Die Kammer 17
ist mit einer Seite der Austrittsöffnung 20 des Ventils 5 verbunden. Auf der anderen Seite der Austrittsöffnung 20 befindet
sich eine zweite Druckkammer 21, in welcher der Kanal 15 mündet. Ein Teil der von der Öffnung 20 abgewandten Wand
der Kammer 21 wird durch eine Stirnfläche 22A eines Kolbens 22 gebildet, dessen andere größere Stirnfläche 22B mit einer
Membran 23 zusammenarbeitet, welche die den Kolben 22 enthaltende Kammer 24 in zwei Teilkammern 24A und 24B unterteilt.
In der Teilkammer 24B mündet ein FluldzufUhrungskanal 25.
Das Ventilorgan 19 trägt eine mit dem Kolben 22 zusammenarbeitende
Stange 26.
Ist die Ventilbaugruppe nach Fig. 1 in der dargestellten Weise zwischen den Flanschen 2A und 2B zweier Rohre A und B angeordnet,
kann ein Fluid in Richtung der strichpunktierten Pfeile strömen, wenn das Hauptventil 3 offen ist, und zwar von dem
Rohr A aus über die Hauptströmungskanäle 6 und die Austrittsöffnung
7 zu dem Rohr B, so daß sich der Strom von der Stirn-
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fläche 1A aus durch den Hauptkörper 1 und das Hauptventil 3 über den vorstehend beschriebenen ersten Strönmngsweg zu
der Stirnfläche 1B bewegt. Diese Strömung wird dadurch dosiert, daß sie sich zwischen dem Kopfabschnitt 8A des Ventilorgans
β und dem Sitz 9 hindurch bewegen muß, so daß längs des Hauptventils
3 ein Druckabfall stattfindet. Eine der Wirkungen dieses Druckabfalls besteht darin, daß bei entsprechender Bemessung
des Ventilorgans 8 und einer entsprechenden Federkonstante der Feder 10 dann, wenn das Steuerventil 5 geschlossen ist,
in der ersten Druckkammer 11 dadurch ein Druck aufgebaut wird, daß ein Teil des Fluides von dem Rohr A aus über den Kanal 11A
in die Kammer 11 eintritt, so daß dieser Druck schließlich die Kraft der Feder 10 überwindet und das Hauptventil 3 geschlossen
wird. Durch Zuführen eines unter einem Steuerdruck stehenden Fluides zu der Teilkammer 24B über den Kanal 25 kann
man den Kolben 22 veranlassen, das Steuerventil 5 zu öffnen, woraufhin der Druck in der Kammer 11 zurückgeht, da eine Druckentlastung
in Richtung auf das Rohr B über den Strömungsweg 12, 13, 17, 21, 15, 16, 14 erfolgt, der das Hauptventil 3
überbrückt, wobei die Feder 10 wirksam wird, um das Hauptventil 3 zu öffnen. Außerdem ist für das Fluid zwischen den
Stirnflächen 1A und 1B der Baugruppe ein zweiter Strömungsweg 11A, 11, 12, 13, 17, 21, 15, 16, 14 vorhanden. Der Druck in
der Kammer 21, die einen Bestandteil des das Hauptventil 3 überbrückenden Strömungswegs bildet, und der dem über den
Kanal 25 zugeführten Steuerdruck entgegenwirkt, ist gleich dem in dem Rohr B herrschenden Druck, und wenn dieser Druck
hinreichend ansteigt, um den Steuerdruck zu überwinden, wobei die Abmessungen der Austrittsöffnung des Steuerventils 5 und
des Kanals 11A so gewählt sind, daß sich in der Kammer 21 ein Druck aufbauen kann, wird der Kolben 22 bewegt, um es der Feder
18 zu ermöglichen, das Steuerventil 5 zu schließen. Sobald das Steuerventil geschlossen ist, kann sich in der ersten Druckkammer
11 erneut ein Druck aufbauen, um das Hauptventil zu schließen«, Somit wird der Druck, der in dem Aufnahmerohr B
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Ao
erreicht werden kann, durch den dem Steuerventil 5 zugeführten
Steuer- bzw. Regeldruck bestimmt, und wenn zur Festlegung dieses Regeldrucks ein entsprechendes Ventil gewählt
wird, kann die gesamte Ventilbaugruppe zwischen den Rohren A und B als Druckminderventil betrieben werden·
Statt in der beschriebenen Weise einen Regeldruck aufzubringen, kann man die Membran 23 oder den Kolben 22 einer Federkraft
aussetzen, so daß ebenfalls ein Regeldruck zur Wirkung kommt·
Mit Ausnahme der nachstehend genannten Abänderungen ähnelt die Ventilbaugruppe nach Fig. 2 derjenigen nach Fig· 1« Die
Feder 10 ist durch eine Feder 10* ersetzt, die so angeordnet ist, daß sie bestrebt ist, das Hauptventil 3 zu schließen;
der Kanal 11A ist durch einen Kanal 11A* ersetzt, der sich durch das Ventilorgan 8 erstreckt und an der mit den Sitz 9
zusammenarbeitenden Fläche des Ventilorgans mündet; außerdem ist der Kanal 16 durch einen an der Stirnfläche 1A mündenden
Kanal 16* ersetzt.
Herrscht in den Rohren A und B ein Druck, und wirkt auf den Kolben 22 ein Druck, um das Steuerventil 5 zu öffnen, wird
das Hauptventil 3 so lange geschlossen gehalten, wie der Druck in der ersten Druckkammer 11, mit dem diese Kammer von dem
Rohr A aus über den Strömungsweg 16·, 15, 21, 17, 13, 12 beaufschlagt
wird, und der durch den Querschnitt des Kanals 11A1
bestimmt wird, in Verbindung mit der durch die Feder 10* aufgebrachten
Kraft hinreichend hoch ist, um die Wirkung des Drucks in dem Rohr B zu überwinden· Geht der Druck in dem Rohr
A hinreichend zurück, öffnet sich das Hauptventil 3» so daß jetzt beide Ventile 3 und 4 offen sind« Nunmehr kann das Fluid
in der mit strichpunktierten Pfeilen angedeuteten Weise von dem Rohr B aus durch die Kanäle 6 zu dem Rohr B strömen. Wenn
der Druck in dem Rohr A nicht zurückgeht, sondern so weit an-
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steigt, daß er den Regeldruck überwindet, schließt sich das
Ventil 5, während sich das Ventil 3 öffnet, vorausgesetzt, daß der Druck in dem Rohr B hinreichend hoch ist. Der Öffnungs
querschnitt der öffnung des Steuerventils 5 ist größer als der
Querschnitt des Kanals 11A1, so daß sich in der Kammer 11 ein
Druck aufbauen kann, und schließlich wird das Hauptventil 3 wieder geschlossen. Bei der Ventilbaugruppe nach Fig. 2 handelt
es sich bei dem zweiten Strömungsweg für das Fluid zwischen den Stirnflächen 1A und 1B um den Strömungsweg 161, 15»
21, 17, 13, 12, 11A«o
Bei den in Fig. 3 und 4 dargestellten Weiterbildungen der Ausführungsformen
nach Fig. 1 und 2 wird das Ventilorgan 8 jeweils zwischen seinem Kopfabschnitt SA und seinem Basisabschnitt
ΘΒ durch ein Lager 27 unterstützt, das von einem Steg
28 getragen wird. Die in diesen Fällen zwischen dem Basisabschnitt
8B des Ventilorgans und dem Steg 28 vorhandene Kammer
29 steht mit einem der Strömungskanäle 6 über eine Drosselöffnung
30 in Verbindung, die jedoch dem Fluid nicht einen so großen Widerstand entgegensetzt wie der Kanal 11A nach Fig. In
bzw. der Kanal 11A1 nach Fig.^S, In beiden Fällen ist eine
Feder 10" in einer Aussparung 31 des Basisabschnitts 8B des
Ventilorgans angeordnet; diese Aussparung bildet einen Bestandteil der Druckkammer 11; jedoch könnte man die Feder 10"
auch ähnlich anordnen, wie es in Fig. 2 bezüglich der Feder 10* dargestellt ist. Bei den Anordnungen nach Flg. 3 und k
ist die Feder 10" somit bestrebt, das Hauptventil 3 zu schliessen.
Bezüglich der Ausführungsform nach Fig. 2 sei bemerkt,
daß man die Feder 10* auch in der Druckkammer 11 anordnen könnte.
Beim Gebrauch der Anordnung nach Fig. 3 strömt das Fluid
ebenso wie bei derjenigen nach Fig. 1 von dem Rohr A zu dem Rohr B. Ist das Hauptventil 3 geschlossen, und ist das Steuerventil
5 ebenfalls geschlossen, baut sich in der Kammer 29
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schneller ein Druck auf als in der Kammer 11, da die Drosselöffnung
30 dem Fluid einen geringeren Widerstand bietet als der Kanal 11A, so daß hier der in dem Rohr A herrschende
Druck erreicht wird, und wenn dieser Druck so hoch wird, daß er die Kraft der Feder 10" überwindet, wird das Hauptventil 3
geöffnet. Danach wird die Bewegung des Ventilorgans 8 bei einem in der Kammer 29 herrschenden Druck durch den Widerstand
gedämpft, den die Drosselöffnung 30 dem Fluid entgegensetzt, das aus der Kammer 29 entweicht oder in sie einströmt, wobei
diese Strömung durch die Änderung des Volumens der Kammer 29 herbeigeführt wird, die stattfindet, wenn sich das Ventilorgan
8 bewegt; im übrigen arbeitet die Ventilbaugruppe in der bezüglich
der Anordnung nach Fig. 1 beschriebenen Weise; die Federkonstante der Feder 10" und die Größe der dem Druck des
Fluides ausgesetzten Fläche müssen unter Berücksichtigung der Wirkungsrichtung der Feder 10" gewählt werden. Insbesondere
muß bei dieser Ausführungsform der Kopfabschnitt 8A des Ventilorgans eine kleinere Druckbeaufschlagungsfläche erhalten
als der Basisabschnitt 8B.
Bei der Ventilbaugruppe nach Fig. 4 strömt das Fluid von dem
Rohr B zu dem Rohr A, und das Hauptventil 3 wird anfänglich geöffnet, wenn der Druck in dem Rohr B hinreichend hoch ist,
woraufhin sich in der Kammer 29 ein Druck aufbaut, wie er in den Rohren B und A herrscht. Im übrigen arbeitet die Anordnung
nach Fig· 4 in der anhand von Fig. 2 beschriebenen Weise, doch übt zusätzlich der Druck des Fluides in der Kammer 29
eine Dämjfflingswirkung aus.
Fig. 5 und 6 zeigen weitere Ventilbaugruppen nach der Erfindung, bei denen bereits beschriebene Bauteile jeweils mit den
gleichen Bezugszahlen bezeichnet sind. Diese Baugruppen arbeiten als Gegendruckregler oder Überdruckventile, wobei gemäß
Fig. 5 das Fluid von dem Rohr A zu dem Rohr B und gemä8 Fig.6
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/3
von dem Rohr B zu dem Rohr A strömt« In beiden Fällen wird das Ventilorgan 19 des zweiten Ventils 5 von dem Kolben 22
getragen, so daß der in der Teilkammer 24B herrschende Steuerdruck
bestrebt ist, das Ventil 5 zu schließen, während der Druck in der Kammer 21 bestrebt ist, das Ventil 5 zu öffnen.
Das Ventilorgan 19 ist durch eine schwache Feder 18' in Richtung auf seine öffnungsstellung vorgespannt. Bei der Baugruppe
nach Fig. 5 ist die Kammer 21 über den Kanal 15 mit dem Kanal
16· verbunden, der an der Stirnfläche 1A mündet. Bei der Ventilbaugruppe
nach Fig. 6 ist die Kammer 21 durch den Kanal 15 und den Kanal 16 mit der ringförmigen Aussparung 14 des Hauptkörpers
1 verbunden, die in Richtung auf die Stirnfläche 1B offen ist. In beiden Fällen ist die Feder 10 des Hauptventils
3 bestrebt, das Hauptventil zu öffnen.
Wie erwähnt, hat der Hauptkörper 1 bei jeder der beschriebenen
Ventilbaugruppen eine minimale axiale Abmessung, und trotzdem kann das Steuer- bzw. Regelventil 5 innerhalb der
Baugruppe den Druck des Fluides ausnutzen, um das Hauptventil 3 zu steuern, und es ist kein mechanisches Gestänge zum Betätigen
des Hauptventils von dem Steuerventil aus vorhanden. Bei den AusfUhrungsformen, bei denen eine Kammer 29 mit einer
Drosselöffnung 30 vorhanden ist, läßt sich eine Dämpfung der Bewegung des Hauptventilorgans mit Hilfe des unter hohes
Druck stehenden Fluides erzielen, und in allen Fällen ist die stromabwärts gerichtete Seite des Hauptventils frei von irgendwelchen
Hindernissen, so daß es problemlos möglich ist, zusätzliche Einrichtungen, z.B. eine Geräuschdämpfungseinrichtung,
unterzubringen.
Patentansprüche; 709837/0656
Claims (16)
- PATENTANSPRÜCHEVentilbaugruppe, dadurch gekennzeiche t , daß ein erstes Ventil (3) zum Steuern eines Fluidstroms längs eines ersten Strömungswegs zwischen voneinander abgewandten Stirnflächen (1A, 1B) der Baugruppe vorhanden ist, daß zu der Baugruppe ein zweites Ventil (5) und Einrichtungen zum Zuführen eines Steuer- bzw· Regeldrucks zum Steuern des zweiten Ventils vorhanden sind, daß das zweite Ventil das Strömen des Fluides längs eines zweiten Strömungswegs steuert, zu dem eine erste Druckkammer (11) auf einer Seite des zweiten Ventils gehört, in der der dort herrschende Druck bestrebt ist, das erste Ventil zu schließen, und daß eine zweite Druckkammer (21) auf der anderen Seite des zweiten Ventils vorhanden ist, in der ein Druck herrscht, der dem Steuer- bzw. Regeldruck entgegenwirkt, welcher auf das zweite Ventil wirkt.
- 2. Ventilbaugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der zweite Strömungsweg zwischen den Stirmflachen (1A, 1B) erstreckt und das erste Ventil (3) überbrückt, und daß die Wirkung des Steuer- bzw. Regeldrucks darin besteht, daß das zweite Ventil (5) geöffnet wird, so daß der Druck in der zweiten Kammer (21) zur Wirkung kommt, um das Schließen des zweiten Ventils zu ermöglichen (Fig. 1, 2, 3» 4).
- 3· Ventilbaugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Strömungsweg mit dem ersten Strömungsweg auf nur einer Seite des ersten Ventils (3) in Verbindung steht, und daß der Steuer- bzw. Regeldruck bewirkt, daß das zweite Ventil (5) geschlossen wird, so daß der Druck in der zweiten Kammer (21) bestrebt ist, das zweite Ventil zu öffnen (Fig. 5 und 6).709837/0656ORIGINAL INSPECTED
- 4. Ventilbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Stirnflächen voneinander abgewandte Stirnflächen (1A, 1B) eines Hauptkörpers (1) der Baugruppe sind, daß das erste Ventil (3) in dem Hauptkörper angeordnet 1st, und daß sich das zweite Ventil (5) in einem Gehäuse (4) befindet, das auf dem Hauptkörper zwischen den beiden Stirnflächen angeordnet ist.
- 5. Ventilbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Ventil (5) so angeordnet ist, daß es Ihm möglich ist, die Verbindung zwischen der ersten Πι in IiIin—ι ι (11) und der zweiten Druckkammer (21) über den zweiten Strömungsweg zu unterbrechen,
- 6. Ventilbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stirnwand des Ventilorgans(8) des ersten Ventils (3), die vom Ventilsitz (9) des ersten Ventils abgewandt ist, einen Wandteil der ersten Druckkammer (11) bildet.
- 7. Ventilbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilorgan (8) des ersten Ventils (3) In einem Lager (27) gleitend geführt ist, das zwischen dem alt dem Ventilsitz (9) des ersten Ventils zusammenarbeitenden Ende (Si) dieses Ventilorgans und der davon abgawandten Stirnfläche des Ventilorgans angeordnet ist.
- 8. Ventilbaugruppe nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß daa Lager (27) von einem Wandteil (28) einer weiteren Fn-er (29) getragen wird, daß eine weitere Wand dieser Kammer durch einen Teil (SB) des Ventilorgans (8) des ersten Ventils (3) gebildet wird, daß diese Kammer über eine Drosselöffnung (30) In Strömungsverbindung mit dem ersten Strömungsweg steht, so daß während des Betriebs der Ventilbaugruppe eine öffnungs- oder Schließbewegung des Ventilorgans durch den Widerstand709837/0656gedämpft wird, den die Drosselöffnung dem aus der genannten Kammer entweichenden oder In sie eintretenden Fluid entgegensetzt, wobei diese Strömung durch die Änderung des Rauminhalts der genannten Kammer herbeigeführt wird, die bei einer Bewegung des Ventilorgans des ersten Ventils eintritt·
- 9· Ventilbaugruppe nach Anspruch 2 oder einen der Ansprüche 4 bis 8, soweit diese direkt oder indirekt dem Anspruch 2 untergeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Druckkammer (11) mit der der Strömung zugewandten Seite des ersten Ventils (3) über einen Anzapfkanal (11A; 11A1) in Verbindung steht, der einen Bestandteil des ersten Strömungswegs bildet.
- 10. Ventilbaugruppe nach Anspruch 9 in direkter Abhängigkeit von Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kopfabschnitt (8A) des Ventilorgans (8) des ersten Ventils (3) mit dem Ventilsitz (9) des ersten Ventils so zusammenarbeitet, daß an dem ersten Ventil ein Druckabfall eintritt, wenn während des Betriebs ein Fluid längs des ersten Strömungswegs strömt, daß das Ventilorgan des ersten Ventile durch eine Feder (10) in Richtung auf seine öffnungsstellung vorgespannt ist, und daß die Anordnung derart ist, daß während des Betriebs, wobei das zweite Ventil (5) geschlossen ist, der Aufbau eines Drucks in der ersten Druckkammer (11), der dadurch herbeigeführt wird, daß Fluid von der der Strömung zugewandten Seite des ersten Ventils aus über den Anzapfkanal (11A) der ersten Kammer zugeführt wird, bewirkt, daß schließlich die Kraft der Feder überwunden und das erste Ventil geschlossen wird (Fig. 1)„
- 11. Ventilbaugruppe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilorgan (8) des ersten Ventile (3) durch eine Feder (10") in seine Schließstellung vorgespannt ist, und daß die Anordnung derart ist, daß während des Betriebs,709837/0656r-wobei das zweite Ventil (5) offen ist, und nachdem das öffnen des ersten Ventils dadurch herbeigeführt worden ist, daß in dem ersten Strömungsweg ein Fluiddruck zur Wirkung gekommen ist, der hinreichend hoch ist, um die Kraft der genannten Feder zu überwinden und das erste Ventil zu öffnen, wobei der Fluiddruck in dem ersten Strömungsweg danach auf beiden Seiten des ersten Ventils herrscht, und wobei das zweite Ventil geöffnet bleibt, das erste Ventil so lange geöffnet bleibt, wie die Kraft der genannten Feder zusammen mit dem Druck in der ersten Druckkammer (I1)nicht ausreicht, um die Wirkung des Fluiddrucks zu überwinden, der in dem ersten Strömungsweg vorhanden und bestrebt ist, das erste Ventil zu öffnen (Fig. 2 und 4).
- 12. Ventilbaugruppe nach Anspruch 9 in Abhängigkeit von Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilorgan (8) des ersten Ventils (3) durch eine Feder (10") in seine Schließstellung entgegen der Wirkung eines etwa in der genannten weiteren Kammer (29) herrschenden Fluiddrucks vorgespannt ist, und daß die Anordnung derart ist, daß während des Betriebs, wenn das erste Ventil (3) und das zweite Ventil (5) geschlossen sind, der Fluiddruck in dem ersten Strömungsweg auf derjenigen Seite des Ventilorgans des ersten Ventils, die in Verbindung mit der weiteren Kammer steht, die Möglichkeit hat, in der weiteren Kammer zur Wirkung zu kommen, um die Wirkung der genannten Feder zu überwinden und das erste Ventil zu öffnen, woraufhin bei geschlossen bleibendem zweitem Ventil (5) der Aufbau eines Drucks in der ersten Druckkammer (11), der durch die Zufuhr von Fluid von der der Strömung zugewandten Seite des ersten Ventils über den Anzapfkanal (11A) zu der ersten Kammer herbeigeführt wird, schließlich zusammen mit der Kraft der Feder bewirkt, daß der Fluiddruck in der weiteren Kammer überwunden und das erste Ventil geschlossen wird (Fig. 3).709837/06562707438 "ς
- 13. Ventilbaugruppe nach Anspruch 3 oder einem der Ansprüche 4 bis 18 in direkter oder indirekter Abhängigkeit von Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Strömungsweg auf der der Strömung zugewandten Seite des ersten Ventils (3) in Verbindung mit dem ersten Strömungsweg steht, daß die erste Druckkammer (11) mit der der Strömung zugewandten Seite des ersten Ventils über einen Anzapfkanal (i1Aj 11A1) in Verbindung steht, der einen Bestandteil des ersten Strömungswegs bildet, und daß das Ventilorgan (8) des ersten Ventils durch eine Feder (10) in seine Öffnungsstellung vorgespannt ist (Fig. 5 und 6).
- 14; Ventilbaugruppe nach Anspruch 11 oder 13 jeweils in Abhängigkeit von Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Anzapfkanal (11A<) durch das Ventilorgan (8) des ersten Ventils (3) hindurch von derjenigen Stirnfläche dieses Ventilorgans, das eine Wand der Druckkammer (11) bildet, zu derjenigen Stirnfläche des Ventilorgans erstreckt, die mit dem Ventilsitz (9) des ersten Ventils zusammenarbeitet (Fig. 2, 4, 5 und 6).
- 15. Ventilbaugruppe nach Anspruch 11 oder 12 jeweils in Abhängigkeit von Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilorgan (8) des ersten Ventils (3) durch eine in der ersten Druckkammer (11) angeordnete Feder (10") in die Schließstellung vorgespannt ist.
- 16. Ventilbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wandteil der zweiten Druckkammer (21) durch einen Kolben (22) gebildet wird, der geeignet ist, während des Betriebs dem Steuer- bzw, Regeldruck ausgesetzt zu werden, und daß dieser Kolben mit dem Ventilorgan (19) des zweiten Ventils (5) zusammenarbeitet, um das Offnen und Schließen dieses Ventilorgans zu bewirken«Der Patentanwalt: 709837/0656
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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OGA | New person/name/address of the applicant | ||
8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: NORTHERN ENGINEERING INDUSTRIES PLC, NEWCASTLE UPO |
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8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
8136 | Disposal/non-payment of the fee for publication/grant |