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DE270302C - - Google Patents

Info

Publication number
DE270302C
DE270302C DE1911270302D DE270302DD DE270302C DE 270302 C DE270302 C DE 270302C DE 1911270302 D DE1911270302 D DE 1911270302D DE 270302D D DE270302D D DE 270302DD DE 270302 C DE270302 C DE 270302C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
drive
slot
toy
locking device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1911270302D
Other languages
English (en)
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Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE270302C publication Critical patent/DE270302C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/02Clockwork mechanisms
    • A63H29/06Other elements therefor

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 270302 KLASSE 77 f. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist eine Sperrvorrichtung für das Laufwerk von Spielzeugen ; das Spielzeug wird dadurch so lange stillgelegt, bis es auf seine Lauffläche aufgestellt wird, wobei dann durch das vom Gewicht des Wagens verursachte Anheben der Laufräder selbsttätig die Sperrung ausgelöst und damit das Laufwerk frei wird.
Alle bisher bekanntgewordenen Ausführangen nach diesem Grundgedanken haben sich nicht bewährt, so daß sie entweder gar nicht in den Handelsverkehr gekommen oder bald wieder daraus verschwunden sind. Abgesehen davon, daß die bei allen bisherigen Versuchen angewendeten Hilfsteile, wie Hebel, Schieber usw., durch ihre Empfindlichkeit gegen Verbiegen, Klemmen usw.' bei der unsachgemäßen Behandlung durch das große Publikum ein sicheres Arbeiten hinderten, waren sie auch der ganzen Anwendungsart nach für die billigen Massenspielzeuge mit zylindrischer Schraubenfeder nicht gut anwendbar, durch die Vielheit einzelner Teile auch zu teuer. Anderseits war die Anwendung von Zwischenteilen zur Auslösung für die in der Mitte oder nahe der Mitte des Spielzeuges gelagerten Uhrwerke mit auf ein andergewickelter Spiralfeder in schmalem besonderen Gehäuse notwendig, weil bei gespanntem Uhrwerk das auf der auszulösenden Achse sitzende Triebchen durch die kräftige Drehung des Werkes entweder nach oben oder nach unten, je nach der Seite des Antriebes von vorn oder hinten, einen abrollenden Antrieb erhielt.
Bei dem Gegenstand der Erfindung kann dies nun nicht eintreten, weil hier die Triebwerkachse auf der Antriebsseite sich nicht zu heben und senken braucht. Die Hebung und Senkung der Achse an ihrem Ende im Schlitze beeinflußt den Trieb nicht; anderseits übt das Gewicht des Laufrades einen stärkeren Zug aus, als wenn das Rad nur am Ende eines kurzen in der Mitte des Wagens gestützten Hebelarmes sitzt. Das Einrücken der Sperrung beim Aufheben des Wagens von seiner Standfläche erfolgt mithin mit vermehrter Sicherheit.
Die als Achslager dienende Spielzeugwandung kann nun auch gleich unmittelbar zur Sperrung benutzt werden, dergestalt, daß auf ganz einfache Art durch gleichzeitige Mitumbiegung eines Anschlagzapfens beim Stanzen des Spielzeugseitenteils und durch ferneres ' Mitstanzen einer seitlichen Verdickung oder Ausbiegung des Achsdrahtes die Anwendung dieser sicher wirkenden und mangels jeglicher Sonderteile unempfindlichen Sperrvorrichtung bewirkt wird.
Fig. ι zeigt das Untergestell eines solchen Spielfahrzeuges mit Sperrvorrichtung; Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch Fig. 1 nach der Linie A-B der Fig. 1.
Die zu sperrende Achse soll hier beispielsweise die Hinterradachse α sein, die sich beim Aufsetzen des Spielzeuges auf seine Lauffläche in einem Schlitz c der Gestellwand nur wenig zu verschieben braucht, während das entgegengesetzte Ende dieser Achse mit dem
Zahntrieb in seinem runden Lager nicht verschiebbar ist.
Dicht an der Lagerstelle der Achse α im Schlitze c hat die Achse eine Kröpfung b oder einen Vorsprung, Stift o. dgl., der, solange sich die Achse α an der tiefsten Stelle des Schlitzes c befindet, durch einen Anschlag an der freien Drehung verhindert wird; dieser . Anschlag besteht am einfachsten aus einer to Kante des Ausschnittes d im einwärts umgebogenen Rande e der Wagenwandung. Bei der Hebung des im Schlitze c geführten Schenkels der Achse α hebt sich auch die Kröpfung b aus dem Ausschnitte d heraus und die Achse a ist dann für die unbehinderte Drehung freigegeben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:'
    Sperrvorrichtung an mit Federwerk angetriebenen Spielzeugen mittels beim Hinsetzen sich selbst in einem länglichen Achslager ausrückender Laufachse, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anbringung des Antriebes an dem einen Ende der Achse das gegenüberliegende Ende dieser Achse in einem Schlitze beweglich gelagert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1911270302D 1911-04-04 1911-04-04 Expired DE270302C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE270302T 1911-04-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE270302C true DE270302C (de) 1914-02-11

Family

ID=33480523

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1911270302D Expired DE270302C (de) 1911-04-04 1911-04-04

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE270302C (de)

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