DE267839C - - Google Patents
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- DE267839C DE267839C DENDAT267839D DE267839DA DE267839C DE 267839 C DE267839 C DE 267839C DE NDAT267839 D DENDAT267839 D DE NDAT267839D DE 267839D A DE267839D A DE 267839DA DE 267839 C DE267839 C DE 267839C
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-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09B—EDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
- G09B27/00—Planetaria; Globes
- G09B27/02—Tellurions; Orreries
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42n. GRUPPE
Die Erfindung betrifft ein Tellurium oder Instrument, welches die Vorgänge darstellt, durch
die die Aufeinanderfolge von Tag und Nacht, der Wechsel der Jahreszeiten und verschiedene
andere astronomische Erscheinungen erfolgen. Dies wird beim Erfindungsgegenstande dadurch
erreicht, daß die Erdkugel in bekannter Weise im Verhältnis zur feststehenden Sonne gedreht
und gleichzeitig gehoben bzw. gesenkt wird. ίο Das Neue der Erfindung ist, daß die Achse des
die Erdkugel tragenden Armes durch eine Führung gesteuert wird, deren Ebene im spitzen
Winkel zur Achse steht.
Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. ι ist ein Grundriß der Vorrichtung, in dem einige Teile weggelassen sind.
Fig. 2 ist ein Aufriß der Vorrichtung.
Fig. 3 ist eine Ansicht, teilweise im Schnitt, der Vorrichtung zum Stützen und Bewegen der Erdkugel in einem anderen Maßstabe.
Fig. 2 ist ein Aufriß der Vorrichtung.
Fig. 3 ist eine Ansicht, teilweise im Schnitt, der Vorrichtung zum Stützen und Bewegen der Erdkugel in einem anderen Maßstabe.
Fig. 4 ist ein Teilschnitt gemäß Linie x^x1
in Fig. 3.
Fig. 5 ist ein Aufriß der Stützvorrichtung des die Erdbahn darstellenden Ringes,
Fig. 6 ein senkrechter Schnitt durch die Antriebsachse.
Das obere Ende eines Stützfußes 1 bildet eine
' Stange, mit der eine Stützgabel 2 fest verbunden ist. Das untere Ende einer Lägerhülse 3 ist
an den Zinken der Gabel 2 angelenkt und kann im Winkel zur Vertikalen eingestellt werden.
Die Winkeleinstellung kann verändert werden, was vorzugsweise durch einen Lenker 4 erfolgt,
der an einem vorspringenden Arm 5 der Hülse 3 einerseits und an einer Öse eines einstellbaren
Kopfes 6 angelenkt ist; der letztere kann in senkrechter Richtung auf der Stange des Stützfußes
ι gleiten und dort in verschiedenen Stellungen durch eine Klemmschraube 7 festgehalten
werden.
Eine mit einer Teilung versehene Platte 8 hat Bezeichnungen, aus denen die Aufeinanderfolge
der Jahreszeiten und andere auf die Stellung der Erde zur Sonne bezügliche Erscheinungen
zu ersehen sind. Diese Platte 8 ist mit einer Scheibe 9 fest verbunden, die ihrerseits
an der Hülse 3 befestigt ist und in'einer zur geneigten Achse der Hülse 3 schiefen Ebene liegt.
Mit dem oberen Teil der Hülse 3 ist eine Nabe 10 fest verbunden, die ein nichtrotierendes Zahnrad
11 trägt, dessen Oberfläche parallel zur Oberfläche der Teilungsscheibe 8 ist. Auf der
oberen Fläche des Zahnrades 11 befindet sich ein ringförmiger Führungsflansch 12, dessen
Zweck im folgenden noch beschrieben werden wird.
Ein leichter Ring oder Band aus Draht 13 stellt die Ebene der Erdbahn dar und wird
normal in einer schiefen Ebene gestützt, welche in derselben Richtung geneigt ist, jedoch weniger
seitliche Neigung hat als die Teilungsscheibe 8 und der Führungsflansch 12 des.Zahnrades 11.
Der Bahnring 13 wird von dem Stützfuß 1
aus durch zwei lange gekrümmte Stangen 14, 15 getragen, von denen die erstere ein verlängertes
Ende aufweist, das eine elektrische Lampe 16 trägt, die die Sonne darstellt. Letz-
tere bleibt in unveränderlicher Stellung in der Achse des Bahnringes 13. Die Verbindung
zwischen der Stützstange 14 und dem Bahn- j ring 13 wird vorzugsweise einstellbar mittels
eines Stiftes 17 ausgeführt, der in eines der beiden Löcher 18 in der Stange 14 eingreifen
kann und in einen Sitz in dem am Bahnring 13 befestigten Ring 19 eindringt (Fig. 2).
Eine Antriebswelle 20 erstreckt sich durch die Hülse 3, in der sie sich drehen kann, sowie
durch die Nabe des Zahnrades 11 und ist darin in ihrer Längsrichtung beweglich. Die Achse der
Welle 20 steht nicht senkrecht zu der Führung 12 auf dem Zahnrad 11, sondern im spitzen Winkel
dazu. Am unteren Ende ist an der Welle 20 eine Kurbel 21 angebracht, mittels deren die Welle
gedreht werden kann. Natürlich kann man sie auch durch irgendein anderes Mittel entweder
selbsttätig oder auf andere Weise antreiben.
ao Oberhalb des Zahnrades 11 weist die Welle 20
einen seitlich vorspringenden Arm 22 auf, der mit einer Rolle 23 auf der endlosen Führung 12
■ läuft. An ihrem oberen Ende trägt die Welle 20 ein Gegengewicht 24, einen Getriebe-Stützarm
25, einen Reflektor-Stützarm 26 und einen Erdkugel-Stützarm 27. Der Getriebe-Stützarm 25
hat ein abnehmbares äußeres Ende oder einen jochartigen Rahmen, der in dem Hauptkörper
des Armes teleskopartig verschiebbar ist und durch eine Klemmschraube 26" festgehalten
wird. Der Erdkugel-Stützarm 27 hat ein einstellbares und abnehmbares äußeres Ende 2711,
welches an ihm durch die Klemmschraube 28 befestigt ist. Der äußere Arm 27" trägt an seinem
Außenende einen Kopf 29 von der Form eines umgekehrten Napfes. Der Kopf weist einen großen
zentralen Durchgang 30 (Fig. 3 und 4) und einen abnehmbaren Boden 31 auf, der durch Reibung
oder auf sonstige Weise an ihm festgehalten
ist und seinerseits eine zentrale Öffnung 32 besitzt. Ferner kann vorzugsweise an dem Boden
31 ein vorspringender Finger 33 angebracht sein. Der Durchgang 32 hat einen bedeutend kleineren
Durchmesser als der Durchgang 30.
Die Erdkugel 34 weist eine Spindel 35 auf, die aus den Polen vorspringt. Das untere Ende
dieser Spindel erstreckt sich frei durch die Durchgänge 30 und 32 und besitzt einen Flansch
36, welcher auf der Decke des Kopfes 29 läuft und es ermöglicht, daß die Erdkugel im Verhältnis
zum Arm 27 sich drehen und kippen kann, so daß die Pole der Erdkugel in der richtigen
veränderlichen Neigung im Verhältnis zur Erdbahn verbleiben. Die Erdkugelspindel
35 trägt ferner eine kleine Antriebsscheibe 37 (Fig. 3). Ein gekreuzter Riemen 38 läuft über
diese Scheibe 37 und über eine größere Scheibe 39, welche auf einer kurzen Gegenwelle befestigt
ist, die sich im Arm 25 dreht und ein kleines Zahnrad 41 trägt. Letzteres kämmt mit dem
Zahnrad 42 auf dem oberen Ende einer Gegenwelle 43, welche ebenfalls von dem Arm 25
getragen wird. Die Gegenwelle 43 weist an ihrem unteren Ende ein Zähnrad 44 auf, das
mit dem nicht drehbaren Zahnrad 11 kämmt. Durch die beschriebenen Antriebe wird die
Erdkugel 34 um ihre eigene Achse mit zeitlich richtiger Wirkung gedreht, wenn sie um die
Sonnenlampe 16 durch die Drehbewegung der Antriebswelle 20 und der von dieser getragenen
Teile gedreht wird.
Der Arm 26 trägt einen Reflektor 45, der immer dicht an die Sonnenlampe 16 und gegenüber
der Erdkugel 34 gehalten wird. Der Arm 25 trägt eine Spitze 46, welche über der Teilungsscheibe
8 wandert und auf dieser die verschiedenen sich ändernden Erscheinungen anzeigt,
die durch die Drehung der Erde um die Sonne eintreten.
Wenn nun die Erdkugel um die Sonnenlampe herumgedreht wird, so erzeugt die Rolle 23
am Arm 22 der Antriebswelle 20 zunächst eine in der Längsrichtung der Antriebswelle gerichtete
Aufwärtsbewegung der Welle 20 und der von ihr getragenen Teile. Während der
anderen halben Umdrehung führt die Rolle eine abwärts gerichtete Bewegung der Welle und der
von ihr getragenen Teile herbei. Dieses Hoch- und Niedergehen der Welle und der von ihi
getragenen Teile erfolgt dadurch, daß die Führung 12 sich in einer zur Achse der Welle 20
schiefen Ebene befindet. Da ferner die Führung 12 sich in einer Ebene befindet, welche eine
größere Neigung, als der Bahnring 13 besitzt, so ergibt sich, daß die Erdkugel im Verhältnis
zum Bahnring steigt und fällt. 'Die oben dargestellten drehenden und längsgerichteten Bewegungen
der Welle 20 erteilen der Erdkugel eine richtige illustrative Bewegung, wobei die
Linie der Eklipse einmal in jeden 24 Stunden der Erdbahn entspricht. In Fig. 2 ist die Äquatorlinie
der Erdkugel bei y und die Eklipselinie bei y1 angegeben.
Wenn nun der Bahnring 13 durch Einstecken des Stiftes 17 in das untere Loch 18 (Fig. 2)
eingestellt wird, so stellt der Bahnring die Ebene der Milchstraße dar. Diese Einstellung des Bahnringes
zeigt somit, warum eine Person an einem bestimmten Punkt der Erdkugel die Milchstraße
während eines Teils des Jahres sehen und während bestimmter anderer Teile des Jahres nicht
sehen kann.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Tellurium, bei dem die Erdkugel im Verhältnis zur feststehenden Sonne gedreht und gleichzeitig gehoben bzw. gesenkt wird, .dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (20) des die Erdkugel (34) tragenden Armes (27) durch eine Führung (12) gesteuert wird, deren Ebene im spitzen Winkel zur Achse steht.
- 2. Tellurium nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (20) des die Erdkugel (34) tragenden Armes (27) geneigt zur Ebene des Bahnringes (13) drehbar sowie in der Längsrichtung gleitbar ist und sich mit einem Rollenarm (23) gegen die sie umgebende Führung (12) stützt.
- 3. Tellurium nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bahnring (13) gegenüber der Tragvorrichtung (27, 22, 12) der Erdkugel (34) einstellbar ist, um in der einen Stellung die Ebene der Erdbahn und in der anderen Stellung die Ebene der Milchstraße darzustellen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE267839C true DE267839C (de) |
Family
ID=524855
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE267839C (de) |
-
0
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