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DE267699C - - Google Patents

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Publication number
DE267699C
DE267699C DENDAT267699D DE267699DA DE267699C DE 267699 C DE267699 C DE 267699C DE NDAT267699 D DENDAT267699 D DE NDAT267699D DE 267699D A DE267699D A DE 267699DA DE 267699 C DE267699 C DE 267699C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
benzene
derivatives
alkyl
homopiperonylamine
alcohol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT267699D
Other languages
English (en)
Publication of DE267699C publication Critical patent/DE267699C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D491/00Heterocyclic compounds containing in the condensed ring system both one or more rings having oxygen atoms as the only ring hetero atoms and one or more rings having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by groups C07D451/00 - C07D459/00, C07D463/00, C07D477/00 or C07D489/00
    • C07D491/02Heterocyclic compounds containing in the condensed ring system both one or more rings having oxygen atoms as the only ring hetero atoms and one or more rings having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by groups C07D451/00 - C07D459/00, C07D463/00, C07D477/00 or C07D489/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D491/04Ortho-condensed systems

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es wurde gefunden, daß man statt, wie im Hauptpatent 234850 angegeben, Formylderivate des Homopiperonylamins zu kondensieren und die entstandene Dihydroisochinolinbase mit alkylierenden Mitteln zu behandeln, zweckmäßig die N-Acidylalkylderivate des Homopiperonylamins
, Acidyl
CH2:O2
Alkyl
mit dem gleichen Erfolge mit sauren Kondensationsmitteln behandeln kann.
Man gelangt so je nach dem angewendeten Alkylacidylderivat entweder zu Salzen des Hydrastinins selbst oder zu solchen der N-Alkylhomologen des Hydrastinins bzw. der in i-Stellüng durch Alkyl, Aralkyl oder Aryl substituierten N-Alkylnorhydrastinine.
Beispiel 1.
ι Teil N-Formylmethylhomopiperonylamin wird in 15 Teilen kochendem Benzol gelöst und mit 5 Teilen Phosphorpentoxyd 15 Minuten lang zum Sieden gebracht. Das Benzol wird abgegossen, der Rückstand mit 10 Teilen Wasser zersetzt, filtriert und das Filtrat unter Kühlung mit so viel Alkali versetzt, daß es einen zwei- bis dreifach normalen Alkaligehalt hat, und mit Benzol aufgenommen. In diesem Extrakt ist freies Hydrastinin enthalten, und daraus lassen sich die Salze der Base gewinnen. Zur Identifizierung kann das charakteristische Hydrastininpikrat dienen, das aus Alkohol, in dem es schwer löslich ist, in glänzenden gelbroten Blättchen kristallisiert; deren Schmelzpunkt bei 172 bis 173° liegt. Die Mischprobe mit reinem Hydrastinin zeigt keine Erniedrigung des Schmelzpunktes.
Das als Ausgangsstoff für diese Kondensation benutzte Formylmethylhomopiperonylamin der Formel:
CH2:O2: C6H3 -CH2 -CH2-N(CH3) -CHO
wird in der Weise gewonnen, daß man das N-Monomethylhomopiperonylamin mittels der berechneten Menge wasserfreier Ameisensäure in das Formiat überführt, dieses 7 Stunden auf 150 bis 160 °, bis keine Spuren von Wasser mehr entweichen, erhitzt und die letzten
45
*) Frühere Zusatzpatente: 245095, 249723.'
Spuren Feuchtigkeit im Vakuum entfernt. Man erhält so ein dickflüssiges öl, das löslich ist in Alkohol und Benzol, wenig löslich in Petroläther und so gut wie unlöslich in Wasser, und unmittelbar zur Kondensation benutzt wird.
Beispiel 2.
ι Teil N - Formyläthylhomopiperonylamin
ίο wird in siedendem Benzol gelöst und mit etwa 5 Teilen Phosphoroxychlorid io Minuten im Sieden erhalten, wobei sich das Kondensationsprodukt als harzige rote Masse abscheidet. Man zersetzt mit Eiswasser, trennt vom Benzol, filtriert die saure Lösung von geringen Mengen unlöslicher Bestandteile ab und macht mit io prozentiger Natronlauge alkalisch. Das als gelbes, kristallinisch erstarrendes öl abgeschiedene N-Äthylnorhydrastinin wird in Benzol aufgenommen, mit Kaliumkarbonat getrocknet und mit benzolischer Pikrinsäurelösung gefällt. Das so gewonnene Pikrat kristallisiert aus Alkohol, in dem es in der Wärme mäßig löslich ist, in dunkelgelben glänzenden Blättchen vom Schmelzpunkt 175 °. Es ist nach Schmelzpunkt und Mischprobe mit dem auf anderem Wege aus dem Jodäthylat des Norhydrastinins vom Schmelzpunkt 220 ° der Patentschuft 249723, Kl. 12 p, Beispiel 1, durch Fällen mit Pikrinsäure gewonnenen Pikrat des N-Äthylnorhydrastinins identisch.
Zur Analyse wurde es über Kaliumhydroxyd im Vakuum bis zum konstanten Gewicht getrocknet.
0^59S g gaben 17,9 ecm N bei 14° und 751 mm.
Ber. für C16 H18 2V4O9, Gefunden:
N 12,07 12,QQ.
Das entsprechende Platinat bildet feine hellbraune, in Alkohol schwer lösliche Prismen, die bei 195 bis 197 ° unter Gasentwicklung und Dunkelfärbung schmelzen.
Das als Ausgangsstoff für diese Kondensation verwendete iV-Formyläthylhomopiperonylamin der Formel:
CH9
0-
i #5
-COH
wird in der Weise gewonnen, daß man Äthylhomopiperonylamin mit der berechneten Menge wasserfreier Ameisensäure in das Formiat überführt und dieses im Ölbade auf 170 bis i8o° erhitzt. Nach etwa 4 Stunden ist die Abspaltung des Reaktionswassers beendet, und man entfernt die letzten Spuren von Feuchtigkeit im Vakuum.
Man erhält so einen Körper, der in seinen Eigenschaften durchaus dem schon beschriebenen Homologen, N-Formylmethylhomopiperonylamin, entspricht.
Beispiel 3.
Zur Darstellung des Benzoyl-N-methylhomopiperonylamins erwärmt man 179 Teile N-Monomethylhomopiperonylamin mit 452 Teilen (2 Mol.) Benzoesäureanhydrid etwa 3 bis 4 Minuten auf 200 °, löst das Reaktionsprodukt in Alkohol, dampft nach Zusatz von Natronlauge zur Trockne ein und trennt das Kondensation sprodukt durch Ausziehen des Rückstandes mit Benzol vom gebildeten Natriumbenzoat. Ersteres hinterbleibt nach Abdampfen des Benzols als kristallinisch erstarrendes öl, das aus Petroläther, in dem es in der Wärme löslich ist, in Form feiner weißer Blättchen vom Schmelzpunkt 80 bis 81° kristallisiert.
Kondensation des Benzoylmethylhomopiperonylamins.
Man löst 1 Teil Benzoylmethylhomopiperonylamin in 20 Teilen Toluol, fügt 1 Teil Phosphoroxychlorid hinzu und bringt das Reaktionsgemisch 20 Minuten lang zum Sieden, wobei sich an den Wandungen des Gefäßes ein zähflüssiges gelbes Öl abscheidet. Dieses wird nach dem Abgießen des Toluols in Wasser gelöst, mittels Natriumbikarbonat geringe Verunreinigungen ausgefällt und durch Ausschütteln mit Benzol entfernt.
Aus der so erhaltenen klaren, schwach gelb gefärbten wässerigen Lösung fällt Jodkalium das hellgelbe kristallinische i-Phenylhydrastininjodid aus, das, aus Wasser oder Alkohol umkristallisiert, gelbe glänzende Nadeln vom Schmelzpunkt 243 bis 244° bildet (vgl. auch Patentschrift 235358, Kl. 12 p, Beispiel 5).
Aus der alkoholischen Lösung des Jodids fällt alkoholische Pikrinsäure das in Alkohol leicht lösliche Pikrat des i-Phenylhydrastinins aus. Aus Alkohol unkristallisiert, bildet dieses feine seideglänzende Nadeln vom Schmelzpunkt 98 bis 990.
Das i-Phenylhydrastinin wird aus der wässerigen Lösung des Jodids durch 10 prozentige Natronlauge als weiße Kristallmasse abgeschieden. Aus Ligroin umkristallisiert, bildet die Base feine weiße Nädelchen, die bei 152 bis 153 ° unter Gasentwickelung schmelzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Abänderung des durch Patent 234850 geschützten Verfahrens, darin bestehend, daß man zwecks Darstellung von Salzen
    des Hydrastinins und seiner Homologen der allgemeinen Formel:
    (R — Wasserstoff, .Alkyl, Aralkyl oder Aryl; X = Rest einer Säure)
    hier an Stelle der Formylderivate des Homopiperonylamins die N-Acidylalkylderivate des Homopiperonylamins
    /Acidyl C H2: O2-C6H5-CH2-C H2-N/
    \ Alkyl
    mit Kondensationsmitteln behandelt und die gegebenenfalls entstandenen freien Dihydroisochinolinabkömmlinge nach den üblichen Methoden in ihre Salze überführt.
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