DE266538C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE266538C DE266538C DENDAT266538D DE266538DA DE266538C DE 266538 C DE266538 C DE 266538C DE NDAT266538 D DENDAT266538 D DE NDAT266538D DE 266538D A DE266538D A DE 266538DA DE 266538 C DE266538 C DE 266538C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gas
- piston
- cylinder
- volume
- pipe
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N9/00—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity
- G01N9/26—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by measuring pressure differences
- G01N9/266—Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by measuring pressure differences for determining gas density
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)
- Sampling And Sample Adjustment (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 266538 KLASSE 42/. GRUPPE
in LONDON.
Gaswage. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1912 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 7. Dezembe~r 1911 anerkannt.
die Priorität
Gegenstand der Erfindung ist eine Gaswage zum Bestimmen der Dichte von Gasen. Der
Apparat ist so angeordnet, daß ein bestimmtes Volumen eines Gases auf einen ausbalancierten
Arm, eine Feder, einen Schwimmer o. dgl. wirkt und dadurch abgewogen wird. Durch
diese Wägevorrichtung wird alsdann ein Zeiger, ein Schreibhebel oder eine ähnliche Vorrichtung
" bewegt, die das spezifische Gewicht des Gases anzeigt oder dasselbe aufzeichnet. Man kann
auch die Anordnung so treffen, daß durch die Wägevorrichtung ein Ventil gesteuert wird,
das die Strömung des Gases regelt. Auch kann die Vorrichtung noch zu anderen ähnlichen
Zwecken verwendet werden.
In Fig. ι ist schematisch eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt. Das Gas tritt
durch das Rohr 1 in den Zylinder C, den es durch eine Öffnung 2 oben wieder verläßt. In
ao dem Zylinder bewegt, sich ohne Reibung ein Kolben P, der von einem bei 3 gelagerten Wagebalken
B getragen wird. Der Wagebalken ist mit einem langen Zeiger 4 versehen und durch
ein Gegengewicht 5 ausbalanziert. Ist der Zylinder C mit Luft gefüllt, so wird das Gegengewicht
5 so eingestellt, daß der Zeiger an der Skala auf 1,0 zeigt. Wird alsdann der Zylinder
mit Gas von größerer Dichte als Luft gefüllt, so bewegt sich der Kolben nach unten und der
Zeiger schwingt nach rechts, bis das Gleich" gewicht wieder hergestellt ist. Wird der Zylinder
mit Gas gefüllt, das leichter ist als Luft, so bewegt sich der Kolben nach oben und der ■
Zeiger schwingt nach links. Soll Gas abgewogen werden, dessen Dichte wechselt, so muß der
Zylinder von Zeit zu Zeit neu gefüllt werden, zu welchem Zweck das Zuführungsrohr 1 mit
der Gasquelle verbunden ist.
Bei dieser Ausführungsform wird die im Zylinder enthaltene Gasmenge unmittelbar abgewogen.
Der Druck auf die obere Fläche des Kolbens P ist gleich dem am oberen Ende- des
Zylinders bei der Öffnung 2 herrschenden Atmosphärendruck plus dem Gewicht des in
dem Zylinder enthaltenen Gases. Der von der Außenluft ausgeübte Druck auf die untere
Fläche des Kolbens ist gleich dem Atmosphärendruck am oberen Ende des Zylinders plus dem
Gewicht eines Luftvolumens, das dem Volumen des Zylinders gleich ist. Auf diese Weise ist
also der resultierende Druck auf den Kolben gleich der Differenz zwischen dem im Zylinder
• enthaltenen Gasvolumen und dem gleichen Luftvolumen. Diese Differenz muß durch den
Wagebalken ausgeglichen werden.
Die Genauigkeit der Messungen ist um so größer, je größer das im Zylinder C enthaltene
Gasvolumen ist. Anderseits wird aber ein
Apparat mit einem großen Zylinder C unhandlich, und bei einem großen Zylindervolumen
muß auch stets eine erhebliche Menge Gas nachfließen, wenn die Zusammensetzung des Gases
im Zylinder stets der Zusammensetzung des nachströmenden Gases genau entsprechen soll.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform des Apparates, die ebenso wirkt, als ob ein großes Gasvolumen
abgewogen würde, in der aber stets
ίο nur eine geringe Menge Gas enthalten ist.
Außerdem ist bei dieser Ausführungsform noch eine praktisch reibungslose und gasdichte Führung
des Kolbens P angebracht. Dieser besitzt dabei die Form eines umgekehrten flachen
Bechers, der in einen Flüssigkeitsverschluß taucht. Der früher beschriebene Zylinder, der
über seine ganze Länge gleichen Durchmesser hatte, ist durch eine Glocke 7 ersetzt, die einen
größeren Durchmesser hat als der Kolben P und die durch ein Rohr 8 verlängert ist. Der
Kolben P und die Glocke 7 tauchen in einen Flüssigkeitsverchluß, der in einem ringförmigen
Gefäß 9 enthalten ist. Von dem Kolben aus führt eine Stange 10 nach unten, die mit einem
Gewicht 11 belastet und an dem Wagebalken B aufgehängt ist. Auf diese Weise ist der Kolben
vollständig frei von Reibung, wenn er unter dem Einfluß des verschiedenen spezifischen
Gewichts des Gases sich in dem Flüssigkeits-Verschluß auf und ab bewegt.
Als Beispiel für die verschiedenen Anwendungsarten des Apparates sei erwähnt, daß man
ihn mit dem Zug eines Ofens oder mit dem Hauptrohr einer Leuchtgasanlage verbinden
kann. Im ertseren Falle dient die Messung des spezifischen Gewichts der Verbrennungsgase
dazu, den Prozentgehalt an Kohlensäure in denselben zu ermitteln. Im letzteren Falle gibt
das verschiedene spezifische Gewicht des Leuchtgases dessen jeweiliges Heizwerk an. Man kann
den Apparat mit Vorrichtungen, in denen Leucht- oder Heizgas verwendet wird, in Verbindung
bringen, um in diesen die Gaszufuhr zu regeln.
Statt eines Kolbens oder einer in einen Flüssigkeitsverschluß tauchenden Glocke kann man
auch eine biegsame Membran, wie sie bei Aneroidbarometern im Gebrauch ist, verwenden.
Fig. 3 zeigt die Vorrichtung in einer weiteren Anwendungsform, bei der sie die Strömung des
durch ein Rohr 13 zufließenden und durch ein Rohr 12 abfließenden Gases regelt. Dieses
Gas kann derselben Quelle entstammen wie das durch das Rohr 1 einströmende Gas, es
kann aber auch von diesem unabhängig sein. Bei dieser Ausführungsform kann die Vorrichtung
so eingestellt werden, daß unabhängig von der verschiedenen Gasdichte durch das Rohr 12 stets die gleiche Gasmenge ausströmt.
Zu diesem Zwecke ist die Glocke P mit einem Ventil V versehen, das in der Zuleitung 13 eingesetzt
ist und die Auslaßöffnung mehr oder weniger abschließt bzw. öffnet. Der Druck des
Gases in dem Einströmungsrohr 13 und dem Ausströmungsrohr 12 kann höher sein als der 6,
Atmosphärendruck, wie z.B. bei einer Leuchtgasanlage. Die Zufuhr des Gases durch das
Rohr ι braucht dabei nur unter einem sehr geringen Druck zu erfolgen. Die Vorrichtung
dient nicht dazu, die Strömung bei verschiedenem Druck in der Hauptleitung zu regeln,'
sondern nur zum Regeln der Strömung bei verschiedenem spezifischen Gewicht des Gases. Um
den Druck konstant zu halten, kann ein Druckregler gewöhnlicher Art verwendet werden. 7;
Claims (2)
1. Gaswage, gekennzeichnet durch eine Gaskammer, die an der oberen Seite mit
einer ins Freie führenden Ausströmungs- 8c Öffnung (2) versehen und an der unteren
Seite durch einen ausbalancierten, zweckmäßig mittels eines Flüssigkeitsverschlusses
abgedichteten Kolben (P) abgeschlossen ist, der sich unter dem Einfluß des spezifisehen
Gewichts der Gassäule einstellt.
2. Gaswage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (P) zwecks
Regelung der eine Leitung durchströmenden Gasmenge in Abhängigkeit vom spezifischen
Gewicht des Gases zum Verstellen eines an sich bekannten Drosselventils (V) benutzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB191127484T | 1911-12-07 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE266538C true DE266538C (de) |
Family
ID=34358027
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT266538D Active DE266538C (de) | 1911-12-07 |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE266538C (de) |
GB (1) | GB191127484A (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4640058A (en) * | 1985-09-30 | 1987-02-03 | Glesser Louis S | Portable blade sharpener |
-
0
- DE DENDAT266538D patent/DE266538C/de active Active
-
1911
- 1911-12-07 GB GB191127484D patent/GB191127484A/en not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB191127484A (en) | 1912-08-01 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE266538C (de) | ||
DE542722C (de) | Eichwaage | |
DE1279357B (de) | Vorrichtung zum Einmischen eines Gases in eine stroemende Fluessigkeit | |
DE670571C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur laufenden Gewichtsbestimmung von Propanflaschen | |
DE721896C (de) | Vorrichtung zum Messen stroemender Gasmengen | |
DE2257289C3 (de) | Vorrichtung zum Prüfen und Einstellen von Vergasern und anderen Kraftstoff verbrauchenden Geräten | |
DE562662C (de) | Differential-Druckmesser | |
DE594182C (de) | Stroemungsmesser | |
DE225037C (de) | ||
DE637469C (de) | Dichtemesser fuer Fluessigkeiten und Gase | |
AT86601B (de) | Teilgasmesser. | |
DE233225C (de) | ||
DE676443C (de) | Einrichtung zum Berichtigen der zeitlichen elastischen Nachwirkung bei Messinstrumenten | |
DE957795C (de) | Wichtemesser fur Flüssigkeiten | |
DE385497C (de) | Verfahren zur Regelung von Feuerungsanlagen mit gasfoermigen oder fluessigen Brennstoffen | |
DE190825C (de) | ||
DE519765C (de) | Laboratoriumsgasometer mit selbsttaetiger Druckregulierung | |
DE560830C (de) | Verfahren zum Messen, Indizieren oder Registrieren von Druck, Niveauhoehen oder anderen Messwerten | |
DE467570C (de) | Einrichtung zur UEberwachung der Foerderung eines Bergwerks | |
DE886574C (de) | Einrichtung zur Messung von Drehzahlen mit pneumatischer UEbertragung | |
DE308652C (de) | ||
DE430846C (de) | Vorrichtung zur Mengenmessung mittels Hilfsstromes | |
DE1129735B (de) | Vorrichtung zum Ermitteln des Zerkleinerungsgrades eines Feinkorngutes | |
DE639967C (de) | Vorrichtung zur Ermittlung des Gewichtsinhalts von Fluessigkeitsbehaeltern, insbesondere oberirdischen Tanks | |
DE617903C (de) | Vorrichtung zum Regeln des Druckzustandes von Fluden |