DE2659220C3 - Einrichtung zur Messung der Filtriereigenschaften von Papierbrei - Google Patents
Einrichtung zur Messung der Filtriereigenschaften von PapierbreiInfo
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- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
- D21F1/0009—Regulating the freeness of the pulp
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Description
Die Erfindung be/iehi sich auf eine Einrichiiing /iir
Messung von l-'iliricreigciischallcn von Papierbrei mit
einem an eine unter Druck stehende Papierbrei Heilung angeschlossenen Überlaufgefäß mit konsianiem Über
laiif-riillspiegel für ilen Papierbrei mit einem libcr dem
Iberlaiifgeläß angeordneten /weilen Gefäß mil siebartigem
Boden, einem Kolben -Zylinder -Antrieb /iir
Relativbewegung des ersten und des /weilen Gefäßes /wischen einer Anordnung lies lcl/lcrcii über dem
Spiegel des Papierbreics oder in diesen eingetaucht und
nut einem Mittel zur Messung des l'iltraisiandcs im
/WL'itL'ii Gefäß.
Die Erfindung kann /ur automatischen Steuerung der Vermahlung von Papierbreien unter Verwendung \on
Rechenmaschinen Anwendung finden.
Die I illriereigenschaltcn von Papierbrei, d.h. seine
Fähigkeit, einen Teil der in ihm befindlichen I lüssigkeil über ein Filter abzugeben, ist eine Charakteristik lies
Ausmahlungsgrades.
Die Genauigkeit bei der Messung des Ausmahliings- ·>"
grades, welche die Konirolle der Qualität des fertigen Prodiikles ermöglicht, hangt von solchen Faktoren wie
Druck in der Papicrbrcilcituiig. Temperatur und
Konzentration des Papierbreis ab.
Hs ist eine Einrichtung /ur Messung der Fillricrcigen- hS
schäften von Papierbrei in der (ill-PS 14 Ob 681
beschrieben.
Die bekannte Hinrichtung gewährleistet /war eine hohe Meßgenauigkeit der Filtricreigcnschaflen von
Papierbrei bei der Regulierung des Ausmahlungsvorganges durch einen Bedienenden, kann aber infolge der
geringen Geschwindigkeit bei der Durchführung der Messungen im automatischen Steuersystem nicht
angewendet werden. Dieses ist darauf zurückzuführen, daß die Fläche des Filters gleich der Fläche des
Querschnitts des Hohlraums des Zylindergefäßes ist, wodurch der Filtratstand nur langsam ansteigt, so daß
die für jede Messung eriorderliche Zeit deshalb beträchtlich ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Messung von Filtriereigenschaften
von Papierbrei zu entwickeln, in der die bauliche Ausführung des Gefäßes mit dem siebartigen Boden —
des Siebgefäßes — die Anwendung dieser F.inrichtung in einem automatischen System zur Steuerung der
Ausmahlung von Papierbrei durch Beschleunigung des Meßvoi ganges bei einer hohen Meßgenauigkeit des
Ausmahlungsgrades ermöglicht.
Die gestellte Aufgabe wird durch die im Kenn/eichen des Anspruches 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Eine solche konstruktive Ausführung des Siebgefäßes soll ein schnelleres Ansteigen des Filtratstandes
gewährleisten, um die zur Messung des Filtratstandes erforderliche Zeit zu verkürzen und zwar in dem Maße
wie die größere Querschnittslläche des Gefäßraumes die kleinere Querschnitlsflächc übersteigt. Außerdem
soll eine Erhöhung der Empfindlichkeit und der Genauigkeit bei der Messung erreicht werden.
Die durch die Erfindung erreichte Wirkung ist folgende:
Das liltrat durchdringt das Sieh, das glcich/eitig den
Eintrittsquerschnilt des Raumes mit größerer Querschnittsfläche darstellt, und füllt aufsteigend den
dahinicrlicgcnden Raum von unten her. Wegen der
großen Querschnittfläche steigt der I üllspiegel im unteren Raum relativ langsam, das genaue Ablesen des
I iltratsiandes ist schwierig, und ungenau: das Meßergebnis
kann deshalb nur relativ ungenau sein. Ist der unlere Raum gefüllt, steigt das I illral weiter in den oben
angrenzenden Raum des Siebgeläßes mit kleinerer Querschnittsfläche. Bei etwa gleicher Volumvergrößerung
pro Zeiteinheit ist das Ansteigen in ilen Räumen 4.;
und 4 ft direkt proportional dem Verhältnis der QiierschnillsHächcn dieser Räume. Gleichen Voliumergrößerungen
entsprechen nunmehr Gefaßräumc mit größerem llöhenmaß. so daß die Meß- und Ablesegenauigkeit
eine bessere sein muß. Wegen des schnelleren Slcigensdcr Flüssigkeit im Raum wird das Meßergebuis
vorteilhaft in einer kür/eren Zeit erhalten.
Es ist /weckmäßig, daß der Gefäßrauni mit kleinerer
Querschnittslläche durch die innere Oberfläche des /weilen Gefäßes — Siebgeläßes — und den im /weilen
Gefäß — SiebgelaH — angeordneten Antriebs/yliniler
seillich begrenzt ist, während tier Gefäßraum mit
größerer Querschniltslläche unten durch den siebartigen Boden, oben durch den Boden des Antriebs/ylinders
und die Verbindung zum Gefäßraum mit kleinerer Querschnitlsfläche und seillich durch die innere
Oberfläche des zweiten Gefäßes — Siebgefälles — begrenzt ist.
Die Anordnung des Antriebs/ylinders innerhalb des Siebgefäßes gewährleistet /iisät/lich eine wesentliche
Verminderung des Raiimbedarles der Einrichtung in hier Hohe.
Im weiteren wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel
anhand der Zeichnung näher erläutert, auf
der ein Prinzipschema der Einrichtung nach der
Erfindung dargestellt ist.
Die Einrichtung enthält ein an einer Papierbreileitung
1 angeschlossenes Gefäß 2 mit konstantem Überlauf-Füllspiegel für Papierbrei 3, ein zweites Gefäß —
Siebgefäß — 4 mit siebartigem Boden 5, eine Vorrichtung zur gegenseitigen Verschiebung des
Gefäßes 2 und des zweiten Gefäßes 4 und ein Mittel zur Messung des Filtratstandes, welches mit einem Folgesystem
verbunden ist. Das Gefäß 4 mit dem siebartigen to Boden ist im folgenden nur als »Siebgefäß« 4
bezeichnet.
Wie es aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist das in seinem oberen Teil offene Gefäß 2 an der Papierbreileilung
1 angeschlossen, durch die der Papierbrei zu einer is Papierherstcllungsmaschine (nicht dargestellt) gelangt.
Dieses Gefäß ist in einem Behälter 6 untergebracht, der mittels eines Abflußrohres 7 mit der Papierbreileitung 1
verbunden ist. Der Abfluß des Papierbreis 3 aus dem Behälter 6 erfolgt an einem Abschnitt, der stromabwärts
in bezug auf den Papierbreistrom zur Papierherstellungsmaschinc hin liegt. Der Papierbrei 3 gelangt in das
Gefäß 2 und dann, indem er über die Wände des letzteren überläuft, in den Behälter 6. Infolgedessen
wird die Füllhöhe des Papierbreis 3 im Gefäß 2 konstant gehalten. Der Papierbrei 3 im Gefäß 2 ist derjenige
Papierbrei, dessen Filtriereigenschaften zu ermitteln sind. Da er sich in ständiger Bewegung befindet und sich
ununterbrochen ändert, werden die Messungen an neu eintreffendem und sich laufend erneuernden) Papierbrei
durchgeführt.
Zum Eintauchen des Siebgefüßcs 4 in den Papierbrei 3
und /um nachfolgender, Herausnehmen desselben ist die Einrichtung mit einer Vorrichtung /iir gegenseitigen
Verschiebung des Gefäßes 2 und des .Siebgefäßes 4 js
ausgestattet.
Diese Vorrichtung enthält einen doppelseitig wirkenden druckluflgcMeuerten Antriebs/ylinder 8, einen
I.uftverteiler 9 für die Drucklufl/uführiing in den
Antriebs/ylinder 8 unter der Wirkung des Befehls eines Zeitrelais 10, einen Ölzerstäuber 11 /um Einspritzen von
Öl in die Druckluft, die dem Luft verteiler zugeführt wird, einen Druckregler 12 zur Regulierung ties
Luftdruckes, ein Filter Π zur Reinigung der in den
Druckregler 12 eintreffenden Luft und die Druckluftquelle 14.
Das Relais 10 ist zur Steuerung des Luftverteilers 9 auf eine solche Weise bestimmt, daß das Siebgefäß 4 in
den Papierbrei 5 auf eine vorbeslimmte liefe eingetaucht und nach einer bestimmten Zeitspanne über den
Papierbrei gehoben wird.
Der Antriebs/ylinder 8 besit/t einen Kolben 15 und eine mit diesem verbundene Kolbenstange 16. Die
Kolbenstange weist zwei l.ängskanäle auf. die die Arbeitsräume des Aniriebs/ylinders 8 mit dem l.ufiver-(eiler
9 verbinden. Die Kolbenstange 16 ist am Gehäuse des Gefäßes 2 unbeweglich befestigt.
Eine solche Verbindung der Kolbenstange 16 mit dem Gehäuse des Gefäßes 2 ist vorteilhaft, aber nicht
unbedingt notwendig. Der Zweck einer solchen Verbindung geht aus der r ■· ':(. inenden Beschreibung
hervor.
Das Siebgefäß 4 besteht aus zwei ineinander übergehenden Räumen 4.7 und 4h, die unterschiedliche
Quersehnittsflächen aufweisen. (>■>
Zur Verminderung des llöhenmaßes der vorgeschlagenen
Einrichtung ist der Antriebszylinder 8 im
Siebgefäß 4 angeo'dtiL't.
Der Raum 4a des Siebgefäßes 4, der eine geringere Querschnittsfläche aufweist, ist seitlich durch die innere
Oberfläche dieses Gefäßes und den Antriebszylinder 8 begrenzt, während der Raum 4b mit größerer
Querschnittsfläche unten durch d?n siebartigen Boden S
und oben durch den Boden des Antriebszylinders 8 begrenzt ist.
Im Raum 4a mit geringerer Querschnittsfläche. aber mit größerem Höhenmaß als der Teil Ab ist ein Mittel
zur Messung des Filtratstandes angeordnet. In diesem Ausführungsbeispiel ist es ein Druckrohr 17.
Das Rohr 17 ist mit Hilfe eines flexiblen Schlauchs 18 mit dem Folgesystem, welches jedes Meßergebnis
regisiriert, und dem System der Luftzuführung zum Druckrohr 17 von der Druckluftquelle verbunden.
Das erwähnte Folgesystem zur Registrierung jedes Meßergebnisses enthält eine Einrichtung zur Messung
des Luftdruckes, /. B. ein Differentialmanometer 20, das mit einem Diffeientialtransformator (nicht eingezeichnet)
ausgestattet ist, eine Vergleichseinhcit 21, die elektrisch mit dem Differentialmanometer 20 verbunden
ist, und einen Reversiermotor 22, mit dessen Welle ein mechanisch-elektrischer Umformer 23 verbunden
ist, der ein Signal zu einem Selbstschreibcr 24 ausgibt.
Die Druckluftquelle 19 ist mit dem Druckrohr 17 durch einen Regler 25 für den Luftverbrauch /um
Dosieren der dem Druckrohr 17 zugeführten Luft, einen Druckregler 26 und einen Filter 27 verbunden.
Das Funktionsprinzip des Folgesystems bei der Registrierung jedes Meßergebnisses beruht auf der
Messung des statischen Druckes der Filtratschicht im Siebgefäß 4. Der Widerstand der Filtralschichl für den
Luftdurchgang erzeugt einen Gegendruck, der proportional /ur Höhe der Filiratsäule über der Eingangsöffnung
des Druckrohres 17 ist.
Deshalb ist der l.ufdruck /' am Ausgang aus dem
Druckrohr 17 mit dem Filiraispiegel im kleineren Teil
des Siebgefäßes 4 durch folgende funklionelle Abhängigkeit
verbunden:
worin //der /u messende Stand des lilirais über der
Ausgangsöffnung des Druckrohres 17 und ;· die Filtratdichteist.
Der Luftdruck im Rohr 17 wird mit einem Differentialmanometer 20 gemessen. Dieser Druck wird
der ersten der zwei Kammern des Differcniialmanomcters
20 zugeführt. Dabei ist die /weite Kammer zur Beseitigung der Druckschwankungen des umgebenden
Mediums mit der Atmosphäre verbunden.
F-inc Änderung der Druckdifferenz in ilen Kammern
des Differentialmanometers 20 bewirkt eine Bewegung des Kernes des Differentiallransformalor·; (nicht dargestellt)
dieses Manometers. Diese Bewegung führt /w einer Änderung der Spannung und der Phase am
Ausgang des Differentialmanometers. was in der Verglcichseinheit 21 zum Aufzeichnen des lillratstandes
im Siebgefäß 4 und zur Steuerung des Reversiermotors 22 ausgenutzt wird.
Die letzte Funktion wird dadurch verwirklicht, daß
die Vergleichseinheit 21 zwei Mikroschalter (nicht dargestellt) enthält. Diese Mikroschalter sind auf
bestimmte Werte des Filtratstandes eingestellt. So isl der erste Mikroschalter /um Einschalten des Reversiermotors
22 beim Erreichen des minimalen Filiraistandes im Siebgefäß 4 und der zweite /um Ausschalten des
Reversiermotors 22 beim lirreichen des maximalen Fiißltratstandes bestimmt. Dabei ist der I iltratstand im
Raum mit dem größeren Querschnitt, d. h. der Stand, der durch das durch den siebartigen Boden 5 vor der
Bildung der Aufschichtung eingedrungene l'iltral gebildet wurde, aus der Registrierung ausgeschlossen.
Ks ist zu beachten, daß der minimale und der maximale r>
l'iltratstand ι Rohr 17 entsprechend den minimalen und maximalen Luftdruck bilden. Mit der Welle des
!Elektromotors 22 ist der mechanisch-elektrische Umformer
23 verbunden, der zur Umformung des Drehwinkels der Welle des Elektromotors 22 in ein K'
Stromsignal am Ausgang dient.
Das am Ausgang des mechanisch-elektrischen Umformers 23 erzeugte Stromsignal charakterisiert die
I iltriereigcnsehaft des Papierbreis, d.h. des Ausmahlungsgrades,
weil dieses Signal der Zeitspanne zwischen
dem Ansprechen des ersten und des zweiten Mikroschalters der Vcrglcichseinheit 21 proportional ist. Das
.Stromsignal vom Umformer 23 gelangt zum ScIbM-schreiber 24. Das Signal kann auch im System der
automatischen Regelung des Ausmahlungsgrades des Papierbreis ausgenutzt werden.
Zur Beseitigung der Fehller in den Anzeigen der Kinrichtung infoige eines hydraulischen Schlages, der in
der Papierbrcileilung 1 entstehen kann, ist das Gefäß 2 an einem Obergangskanal 28 eingebaut, der zum
Durchlassen des Papierbreis 3 in das Gefäß 2 dient und tür die Montage an der Papierbreileitung 1 bestimmt ist.
Der Übergangskanal 28 ist in der Art eines sich erweiternden Kegels, d.h. einer Konstruktion mit
auseinandergehenden Wänden, ausgebildet, bei der der Jo
Querschnitt sich gleichmäßig in der Strömungsrichuing
des Papierbreis vergrößert. IEs ist zu vermerken, daß diese Ausführungsform des (ibcrgangskanals ausschließlich
aus Gründen der Anschaulichkeil gewählt wurde. Es können auch andere Konstruktionen mit dem Jr>
gleichen !Effekt ausgenutzt werden.
Außerdem ist im unteren Teil des Gefäßes 2 ein mit det Bezugsziffer 29 bezeichnetes Schild angebracht.
/weeks zusätzlicher Reinigung des siebartigen Bodens 5 nach jeder Messung, wie es in der folgenden
Beschreibung der Funktion der !Einrichtung gezeigt wird, kann das Siebgefäß 4 im oberen Teil mit einem
Stutzen 30 ausgestaltet werden, der nut jeder zu diesem
/weck tauglichen Quelle für Druckluft oder Druckwasser verbunden werden kann.
Die Kinrichtung funktioniert folgenderw eise.
In durch ein Zeitrelais bestimmten zeitlichen Intervallen
wird das Siebgefäß4 mit Hilfe des Antriebs/s linders
8 auf eine bestimmte Tiefe in den Papierbrei 3. der aus der Papicrbreilcitung 1 in das Gefäß 2 mit konstantem
! ;iei I,ιιΐί-!ulUpicgci eintrifft, eingetaucht. lEVibc: vvird
em konstanter Druck auf den siebartigen Boden 5 erzeugt, und die Flüssigkeit beginnt aus dem Papierbrei
3 durch den siebartigen Boden 5 in den Raum 46 mit größerem Querschnitt des Siebgefäßes 4 einzudringen.
Während des Durchganges der Flüssigkeit durch den siebartigen Boden 5 wird eine Fascraufschichtung
gebildet. Der Filtratstand wird erst dann gemessen.
wenn unter dem siebartigen Boden 5 die Faseraufschichtung gebildet ist. Deshalb üben die Schwankungen
der Papierbreikonzentration keinen Kinfluß aus. d. h. der Killratstand im Raum mit dem größeren Querschnitt des
Siebgefäßcs4 wird nicht berücksichtigt.
|e nach dem Ausmahlungsgrad des Papierbreis ändern sich die Intensität der Zuführung und die Menge
des Filtrais. das durch den siebartigen Boden 5 in den Raum 4.7 mit dem kleineren Querschnitt des Siebgefäßes
4 eindringt. Der Filtratsiand wird im Teil 4;i mit dem
kleineren Querschnitt des Siebgefäßes 4 mit Hilfe des Druckrohres 17 ermittelt. Im Druckrohr 17 wird ein
Luftdruck erzeugt, der zum Kiltratstand im Raum 4,v mit
dem kleineren Querschnitt des Siebgefäßes 4 proporüonal
ist. Dieser Druck wird mit dem Differeniialnv.nome
tcr 20 gemessen, in welchem ein elektrisches Ausgangssignal
erzeugt wird, das zur Druckdifferenz in den Kammern dieses Differcntialmanomctcrs proportional
ist. Dieses elektrische Signal gelangt an die Vcrgleichseinheit 21, wo der Filiratstand im Raum 4;/ mit dem
kleineren Querschnitt des Siebgefäßes 4 registriert wird.
Beim Erreichen des minimalen Filtratspiegels im Raum 4.7 mit dem kleineren Querschnitt, d. h. in dem
Zeitpunkt, wenn der Raum 46 mit dem größeren Querschnitt angefüllt ist, schaltet der erste Mikrosehalter
der Vergleichseinhcit 21 den Reversiermotor 22 ein der eine mechanische Kopplung mit dem mechanischelektrischen
Umformer 23 aufweist. Beim Erreichen des maximalen Fiitratspiegels im Raum 4;/ mit kleinerem
Querschnitt schallet der zweite Mikroschalter der Vergleichscinheit 21 den Elektromotor 22 aus. |e nach
dem Drehwinkcl der Welle des Elektromotors 22 gibt der mechanische I !informer 23 ein Signal aus. welches
dem Ausmahlungsgrad des Papierbreis entspricht und mittels des Selbstschreibers 24 registriert wird.
Nach dem Ansprechen des zweiten Mikroschaltcrs der Vcrgleichseinheit 21 hebt der Aniricbszylindcr 8 aul
einen Befehl des Zeilrelais 10 das Siebgefäß 4 aus dem
Papierbrei 3 heraus und bringt es in die Ausgangslage Dabei fließt das Filtrai aus dem Siebgefäß 4 durch der
siebartigen Boden 5 heraus und schwemmt von diesem den Papierbrei ab.
Nach der Beendigung des durch das Zeitrelais IC festgelegten Meßzyklus kehren alle Kiemente det
Einrichtung mit Ausnahme des mechanisch-elektrischer Umformers 23 in ihre Ausgangslage zurück. Der
Umformer 23 ist mit einer Kinrichtung (nicht gezeichnet) ausgestattet, die das Stromsignal bis zur nächster
Messung speichert.
Beim Heben des Siebgefäßcs 4 kann eine zusätzliche Durchspiilung des siebartigen Bodens 5 durch die
Zuführung von Wasser unter Druck durch den Slutzer 30 vorgenommen werden. Zu diesem Zweck kanr
Druckluft benutzt werden. Das Durchblasen ist jedoch in dem Zeitpunkt vorzunehmen, wenn das Siebgefäß 4
schon aus dem Papierbrei heraus ist. um die Füllung dc<
letzteren mit Luft auszuschließen.
Claims (2)
1. Einrichtung zur Messung von Filtriereigensehalten von Papierbrei mit einem an eine unter
Druck stehende Papicrbrci-Lcitung angcschlossenen
Überlaufgefäß mit konstantem Liberlauf-Füllspiegel für den Papierbrei mit einem über dem
Überlaufgefäß angeordneten zweiten Gefäß mit siebartigem Boden, einem Kolben-Zylinder-Antrieb
zur Relativbewegung des ersten und des zweiten Geldßes /wischen einer Anordnung des letzteren
über dem Spiegel des Papierbreies oder in diesen eingetaucht und mit einem Mittel zur Messung des
Filtratstandes im zweiten Gefäß, dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Gefäß — '5 Siebgefäß — (4) in zwei übereinander angeordnete
ineinander übergehende Räume (4;i, 4k) mit
Qu>:rschniltsflächen unterschiedlicher Größe aufgeteilt
ist, wobei der untere Raum (4b) die größere Querschnittsfläche und den siebartigen Boden (5)
hat, während im oberen Raum (4u) mit kleinerer Querschnittsfläche das Mittel (17) zur Messung des
Filtratslandes vorgesehen ist.
2. Hinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gefäßraum [4a) mit kleinerer Querschniitsflächc durch die innere Oberfläche des
/weiten Gefäßes — Siebgefäßes — (4) und den im /weilen Gefäß — Siebgefäß — (4) angeordneten
Antriebs/ylinder (8) seillich bcgren/t ist, während der Gcfiißraiim (4b) mit größerer Querschniitslläche «>
unten clinch den siebartigen Boden (5). oben durch den Boden des Aniriebs/ylinders (8) und die
Verbindung /um GeiäHraum (A.i) mit kleinerer
Querschniitsfläche und seillich durch die innere Oherllache des /weiten Gefäßes — Sicbgefäßos — J'
(4)begreii/t ist.
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