DE2651072A1 - Verfahren zur herstellung von aluminiumchlorid durch kohlenstoff-chlorierung - Google Patents
Verfahren zur herstellung von aluminiumchlorid durch kohlenstoff-chlorierungInfo
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Description
i Firma Ϊ0ΤΗ ALUMINIUM CORPORATION
Titel: Verfahren zur Herstellung von Alurainiumehlorid durch
Kohlenstoff-Chlorierung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Aluminiumchlorid
durch Kohlenstoff-Chlorierung von Kaolinit-Erzen, bei dem Kaolin!t-Erz und festes kohlenstoffhaltiges Reduktionsmittel
zu einer Reaktionsmasse gemischt und gebrannt werden und das Kaolinit-Erz zu Aluminiumchlorid kohlenstoff-chloriert wird,
indem die gebrannte Reaktionsmasse einem chlorierenden Agens ausgesetzt wird. Die vorliegende Erfindung bezieht sich also
auf die bevorzugte Chlorierung von Tonerde gegenüber Kieselerde
in Kaolinit-Erzen zwecks Herstellung von Aluminiumchlorid·
Verfahren zur Chlorierung von Kaolinit-Erzen zwecks Herstellung von Aluminiumehlorid durch Kohlenstoff-Chlorierung sind alt und
in der Technik gut bekannt. Ein ausgeprägter charakteristischer Nachteil dieser vorbekannten Verfahren besteht jedoch darin,
daß normalerweise mit dem gleichen MaB und Ertrag, mit dem Aluminiumchlorid hergestellt wird, auch Silizium-Tetrachlorid hergestellt
wird. Hierdurch sind diese Verfahren aus den folgenden Gründen mit einer beachtlichen wirtschaftlichen Belastung behaf
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_2_
tets Bei der Kohlenstoff-Chlorierung der Kieselerde wird Kohlenstoff
verbraucht; das Silizium-Tetraehlorid ist sehr flüchtig
und wird gewöhnlich durch kostspielige Kühlung der Gase zurückgewonnen; die Wiedergewinnung von Chlor aus dem Silizium-Tetraehlorid
durch Oxydation mit Sauerstoff ist eine kostspielige Maßnahme· Biese Beschränkungen der vorbekannten Verfahren
sind seit langem erkannt und werden dadurch deutlich, daß es kein kommerziell praktiziertes 7erfahren zur Herstellung
von Aluminium-Chlorid aus Kaolin!t-Erzen wie Ion gibt.
Eine primäre Aufgabe der Erfindung besteht somit in der Schaffung eines Kohlenstoff-Chlorierungs-Verfahrens zu einer gegenüber
Kieselerde bevorzugten Chlorierung von !Eonerde in Kaolinit-lrzen
zwecks Herstellung von Aluminiumchlorid·
Man hat zwar versucht, Kohlenstoff-ChIorierung-Terfahren zu
schaffen, bei denen die Chlorierung von Silizium ohne Verminderung der !Eonerde-Chlorierung unterdrückt ist. Z.B. beschreiben
die US-PS 1 866 731 und GB-PS 305 578 Verfahren für die
gegenüber Kieselerde bevorzugte Kohlenstoff-Chlorierung von Tonerde in Ton, bei denen große Beträge von Siliziumchlorid
wiederholt mit dem Chlor zusaTmn engebracht werden, wovon man sich die Unterdrückung der Bildung von zusätzlichem Siliziumchlorid
erhofft. Diese bekannten Verfahren sind nie kommerziell verwendet worden, vermutlich weil sie, wie tatsächliche
Laboratoriumsversuche zeigen, unwirksam sind und weil sie dann, wenn sie durchführbar sind, erhebliche Kapitalkosten verursachen,
die für die Kühlung und andere Ausrüstung nötig sind, um die erzeugten Chloride auf die sehr niedrigen Temperaturen her-
■ ■
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abzukühlen, die notig sind, tun das flüchtige Siliziumchlorid
von Aluminiumchlorid aus zukondensieren, zu trennen und zu rezyklieren.
Obwohl der Stand der Technik überreich ist an Verfahren
zur Kohlenstoff-Chlorierung von Kaolinit-Erzen, lehrt doch keines dieser Verfahren, wie man sauber und wirtschaftlich
Xonerde bei Vorhandensein von Kieselerde in Kaolinit-Erzen chlorieren kann, und insbesondere daß man dies durch Kohlenstoff-Chlorierung
solcher Erze gemäß der Erfindung unter Durchführung der Reaktion in der Gegenwart einer Verbindung
eines Alkalimetalles mit Oxyanionen erreichen kann.
Die Erfindung sieht nämlich vor, daß wenigstens eine Verbindung
eines Alkalimetalles mit einem Oxyanion vor der Kohlenstoff-Chlorierung
mit der Reaktionsmasse gemischt wird, wobei die Menge der Alkalimetall-Oxyanion-Verbindung derart ist, daß
eine Kohlenstoff-Chlorierung von in dem Kaolinit-Erz enthaltener
Xonerde erreicht wird, die gegenüber einer Kohlenstoff-Chlorierung
von in dem Kaolinit-Erz enthaltener Kieselerde bevorzugt
ist.
Die vorliegende Erfindung schafft also ein neues Verfahren zur bevorzugten Chlorierung von Xonerde gegenüber Kieselerde bei
der Kohlenstoff-Chlorierung von Kaolinit-Erzen zwecke Herstellung von Aluminiumchlorid. Das Verfahren umfaßt die Einführung
kleiner Beträge von Verbindungen von Alkalimetall mit Oxyanionen in den Kohlenstoff-Chlorierunge-Vorgang. Bevorzugte Ausführungsformen
beinhalten besondere, Oxyanionen aufweisende Alkalimetallverbindungen, die aus folgender Gruppe ausgewählt sind:
• ·
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Carbonate, Sulfate, Hydroxyde, Oxyde, Phosphate oder ähnliches.
Die Erfindung erbringt eine bedeutsame Verminderung von Energie-,
Herstellungs- und Ausrüstungskosten und stellt somit einen Durchbrach
bei der Verwendung Ton inländischen Erzen wie Kaolinit-Ion
für die Herstellung von Aluminiumchlorid oder von Tonerde durch Oxydation des Aluminiumchlorides dar. Die Erfindung befaßt sich
primär mit der bevorzugten Kohlenstoff-Chlorierung von !Donerde gegenüber Kieselerde in einem Kaolinit-Erz in der Gegenwart von
Verbindungen von Alkalimetallen mit Oxyanionen.
Die Erfindung beinhaltet als gegenüber dem bekannten Verfahren deutlich verschiedenen Vorteil und deutlich verschiedenes Merkmal
die erstmalige Schaffung eines kommerziell interessanten Verfahrens zu der gegenüber Siliziumchlorid bevorzugten Herstellung
von Aluminiumchlorid aus üblichem Kaolinit-Ton durch ein Kohlenstoff-Chlorierungs-Verfahren· Das Aluminiumchlorid
kann nachträglich zu Aluminiummetall elektrolysiert werden oder leicht zu Aluminiumoxyd oxydiert werden und danach gemäß dem
gut bekannten kommerziellen Hall-Verfahren in Aluminiummetall überführt werden.
Die vorher genannten Ziele und andere unterscheidende Merkmale und Vorteile der Erfindung werden dem Fachmann aufgrund der
nachfolgenden Offenbarung gevorzugter Ausführungsformen deut"-lich.
Wie bei den nachfolgenden Beispielen ausgeführt ist, ist das erfindungsgemäße Verfahren in einem weiten Bereich der Reduktionsmittel-Konzentrationen,
der Brenn- und Chlorierungsfemperaturen und Kombinationen davon, der Arten von Heaktions-
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«3
vorrichtungen.! der ixten von Verbindungen von Alkalimetall mit
Oxyanionen usw. brauchbar. Is gibt eine große Zahl von variablen
Kombinationen, unter denen das erfindungsgemäße Verfahren
praktizierbar ist, wobei einige Kombinationen ausgewählter Verfahrensvariablen zu höheren Reaktionsausmaßen, Erträgen und Ausmaßen
an bevorzugter 3!onerde-0hlori@rung führen als andere. In
jedem Pail führt die Ausführung des ©rfindungsgemäßen Verfahrens
gemäß den hier angegebenen Lehren zu einer gegenüber Kieselerde bevorzugten Chlorierung von Sönerde in Kaolinit-Erzen.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist primär ein trockenes Verfahren,
wobei die Erz-Reaktionsmittel naoh 2W@i verschiedenen Weisen
aufbereitet werden können. Es ist möglich^ zunächst das Erz
in einer Hammermühle? Kugelmühle oder anderen Zerkleinerungsvorrichtungen
auf dieerwünschte Teilchangröße zu zerkleinern
und dann mit anderen festen ReaktionsmitteXn im Hinblick aiaf
deren Reaktion zu mischen. Andererseits ist es auch ai3gli@&s
die festen Reaktionsmittel zunächst vorzumischen und dann zwecks
Erreichung der erwünschten durchschnittlichen Sailcliengröße
durch eine Hammermühle, Kugelmühle oder andere Zerkleinerungsvorrichtungen zu schicken. Die durchschnittliche Seilchengröße
des Erz~Seakti©nsiaitt@ls ist vorzugsweise kleiner als ungefähr
4 mm und insbesondere klein genug, vm dureh ein Sieb ©iner Maschenweite
von 75 Mikrometern zu passen. Manchmal ist es von
Vorteil, "die-Reaktionsmittel durch Zugabe eines geeigneten
Bindemittels, z.B. Stärkes holzartige Produkte? Asphalt o.a.,
im Hinblick auf das Brennen mn binden. Im allgemeinen ist der
Anteil d,<§g zug©geb@a©E Bindemittels nisht größer als 5 Gew.#
1 B
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BAD
651072
des Ersss ι das Ί^%$ die ¥@EbiEfiiaag von Alkalimetall mit Oxyanionen,
wenn diese aafeage zugesat&t we3?äens das Bindemittel und
der Kohlenstoff fc§aa@n mittels B©11 trommeln oder Soll tafeln
oder durch Brikettierung gusamengeballt werden, 12m verfestigte
!eile aller Seaktiossmlttel zn ©r&altsss äie derart gebildeten
feil© w@sdea dann auf ©ine füE d©a Bzannes oder Onlorier©r
g@©Ign©t© lossi ?@EüM,@ae BI© 2ns&Effl@abal!i2Sg bzw. Verfestigung
ist trächtig für lese i?j©g©a dessen, was man von einem
festen engen Kontakt des S@aktionssittel erhält» In einigen Fällen
ist ©s vorteilhaft s fii© Ttrfestigimg naoh äem brennen al>er
vor des
stöffg ui© man. ihn ans l©ssil@ias pflanzlichen
oder ifealieaea leieht imd wistseMftlieli, Sims ¥©isf!Igung stehenden
Ausgangsstoffen <grM!t9 wisd bei i©5? Kolilenstoff-Ghlorierung
vorzugsTüfeis© als das I©KL@Estoff-Reaktioasmittel verwendet.
Is ist aber aii<s& K©M.©nstoff getsignet, der sich an der
Oberfläche des Ers@s etacsa PjeöIjs© von Hydrocaslsondäiapfen bildet.
Das Balogen-Beaktlonsndttel kann jede Chlor enthaltende Verbindung
sein, die geeignet ist, bei einer Kohlenstoff-Chlorierung mit Ersozyden zu reagieren. Srockener Chlor ist bevorzugt, weil
er billig ist und kommerziell leicht verfügbar ist.
Das erfindungsgemäß Verfahren bietet als -astersoiieidendes Merkmal
gegenüber bekannten Verfahren, die mit ähnlichen. Erzen jedoch
ohne Alkalimetall-Oxyanion-Verbittdaiag arbeiten, relativ
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AD Ott-'-'1 ^-
kurze Reaktionszeiten· Der Torteil dieser kurzen Reaktionszeiten verbunden mit dem Torteil der entscheidend verringerten Siliziumchloriderzeugung macht das erfindungsgemäße Verfahren besonders interessant für die kommerzielle Erzeugung von Aluminiumchlorid und nachfolgend von !Donerde und Aluminium aus gewöhnlichen Kaolinton·
Im Hinblick auf die Verhältnisse der Reaktionsmittel zueinander ist zu bemerken, daß bei der Kohlenstoff-Chlorierung der
Kohlenstoff und das Chlor vorzugsweise in oder ungefähr in stSchiometrisehen Mengen vorhanden sind; dies insbesondere um
eine vollständige Verwendung des Chlores sicherzustellen. Die Menge des verwendeten Kohlenstoffes beträgt gemäß den hier vorliegenden Ausführungen vorzugsweise weniger als 15 Gew.f» des
die stöchiometrischen Verhältnisse übersteigenden Erzes.
Ein Erz ist per Definition ein Mineral, aus dem das Metall rentabel extrahierbar ist, was ein sehr hervorstechendes Merkmal
des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Ausdruck bringt· Es können nämlich aufgrund des erfindungsgemäßen Verfahrens Metallanteile wirtschaftlich aus bisher kommerziell uninteressanten
Erzen gewonnen werden· Insbesondere läßt sich Aluminiumchlorid und Tonerde dusch das erfindungsgemäße Kohlenstoff-Chlorierungs-Verfahren aus Kaolin!t-Erzen gewinnen. Bisher ist die Aluminiumindustrie bei der wirtschaftlichen Erzeugung von Tonerde und
Aluminium im wesentlichen auf die Verwendung von Bauxit-Erz beschränkt, das hydrierte Aluminiumoxyde zusammen mit Unreinheiten wie Eisen-. Silizium- und Titanoxyd enthält. Bauxit-
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Erze, die für das übliche Bayer-Verfahren geeignet sind, müssen hochprozentig mit ungefähr 50 bis 65 1° Aluminium sein? das als
Tonerde extrahiert wird, die mittels des Hall-Verfahrens zu Aluminium
elektrolytiert wird. Bas Bayer-Aluminium-Verfahren hat
jedoch die folgenden Nachteile: Es erfordert hochwertige Bauxite, die für die inländischen Fabriken zu 90 # importiert werden
müssen; es verursacht hohe Kosten, hauptsächlich wegen der sehr langsamen (zwei bis drei Tage) Ausfällung des Aluminiums in riesigen
Tankanlagen? es erzeugt große Mengen an nutzlosem "Hotschlamm11,
ein Schlammrückstand, der große Flächen rund um die Bayer-Anlagen bedeckt; aus diesen Gründen sind die Herstellungskosten
von Bayer-Aluminium sehr hoch.
Aufgrund des erfindungsgemäßen Verfahrens kann Aluminium weit
wirtschaftlicher als nach dem Bayer-Verfahren hergestellt werden und zwar aus früher nicht verwendbaren billigen und reichlich
vorhandenen einheimischen Erzen, wie z.B. Kaolin-Ton und minderwertigen Bauxiten, die Kaolinton enthalten. Ein anderer
Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens, das Kaolinit-Erze
verarbeitet, besteht darin, daß es die wertvollen Titanoxyde zusammen mit dem Aluminium gewinnt, wodurch zwei größere Industrien
von importierten Erzen unabhängig sind.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht
darin, daß es unter Bedingungen durchführbar ist, für die inaktive Konstruktionsmaterialien verfügbar sind, die beständig
sind und die Erzeugnisse nicht verunreinigen. Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens können in einem weiten Be-
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reich Chargen-, halbkontinuierliehe oder kontinuierliche Verfahrensvorriohtungen
eingesetzt werden, z.B. Drehöfen oder -Reaktoren, Fluidum-Statik-oder Bewegungsbett-Reaktoren oder horizontale
Förderbänder, jeweils in bester Anpassung an die Verschiedenartigkeit
der Erze.
Das Verfahren gemäß Erfindung umfaßt die gegenüber Kieselerde
bevorzugte Chlorierung von Tonerde in Kaolinit-Erzen, wie z.B.
Kaolin-ΐοη, in Gegenwart einer Verbindung eines Alkalimatalles
mit einem Oxyanion· Dabei ist der Ausdruck Oxyanion definiert als ein einfaches oder komplexes Anion, das wenigstens ein
Sauerstoffatom enthält. Die Zugabe dieser Verbindungen in Übereinstimmung mit den Lehren der vorliegenden Entdeckung hat die
einzigartige Eigenschaft, daß sie, wenn sie zum Kaolinit-Erz
erfolgt, das Maß an Bildung und insbesondere den Ertrag won
A1C13 beachtlich über das bzw. den steigert, der ohne Gegenwart
dieser Verbindungen gegeben ist. Zusätzlich und überraschend ist das Maß an gleichzeitig entstehendem Siliziumchlorid und besonders der Ertrag an Siliziumchlorid relativ zu
dem erzeugten A1C13 äußerst gering.
Obwohl keine Beschränkung durch theoretische Überlegungen erwünscht
ist, wird hier vermutet, daß die aktive Form der Verbindung eines Alkalimetalles mit einem Oxyanion das Alkalimetall-Oxyd
und/oder -Hydroxyd ist. Der Mechanismus, durch den die Verbindung eines Alkalimetalles mit einem Oxyanion in das
entsprechende Alkalimetall-Oxyd und/oder -Hydroxyd umgewandelt wird, erfolgt vermutlich durch Zerlegung des Anions aufgrund
■ m
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BAD ORISiNA
-W-
des Einflusses von Hitze s reduzierenden Agenzien, des Erses
und/oder Kombinationen davon« W©ma,wie z.B. "beim Glühen bzw.
Brennen, Feuchtigkeit vorhanden ist, wird zuerst das Alkalimetall-Bydroxyd
gebildet und dann aufgrund zusätzlicher Zerlegung
das Alkaliiaetall-Oxyd.
Bei einer bevorzugten Ausfiihrungsform, die Kaolin-Ton verwendet,
wird der Ton zunächst getrocknet und zerkleinert und danach in einem Temperaturbereich von 500° C bis 1000° G gebrannt.
Wenn Koks von Eohl®, Petroleum bzw. Erdöl, Braunkohle
oder ähnlichem Material als reduzierendes Agens verwendet wird, kann es dem Ton vor dem Brennen zugefügt werden, um eine
gleichzeitige Bremsung sowohl des Tones als auch des reduzierenden
Agens su erreichen„ Ia jedem Fall wird der trockene
Ton mit oder ohne reduzierendem Agens zuerst zerkleinert und
dann gebrannt bzw· geglükts -am chemisch gebundenes Wasser zu
entfernen. Es wird auch vorzugsweise bei dieser Verfahrenestufe gemäß Erfindung die Verbindung des Alkalimetall es mit Oxyanionen
zu der zu brennenden Reaktionsmasse hinzugegeben, um eine gleichzeitige Trocknung der Verbindung zu erreichen, da
sie in einigen Fällen feucht sein oder chemisch gebundenes Wasser enthalten kann. Die Zugabe der Verbindung von Alkalimetall
mit Oxyanionen zu der Reaktionsmasse nach Brennung der
anderen Bestandteile ergibt jedoch auch gute Ergebnisse. Zeitlich nach der Brennung des Tones und der Zugabe der Verbindung
von Alkalimetall mit Oxyanionen wird die Reaktionsmasse in
einem Temperaturbereich von 600° 0 bis 1000 0 Kohlenstoffchloriert.
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4$
Ein hervorragendes Merkmal der Erfindung liegt darin, daß die Einbeziehung der Verbindung von Alkalimetall mit Oxyanionen
für eine bevorzugte Chlorierung von Tonerde gegenüber Kieselerde in Kaolinit-Erzen sorgt, so daß hohe Erträge an Aliminiumchlorid
erreicht werden, wogegen gleichzeitig niedrige Erträge an Siliziumchlorid erhalten werden. Im Falle von Kaolin-Ton
übersteigt der Ertrag an Aluminiumchlorid im allgemeinen 70 i» und sehr häufig 80 #, wobei die Erträge an Siliziumchlorid
im allgemeinen geringer als 30 i» und häufig geringer als 10 $>
sind. Dies steht in scharfem Gegensatz zu den Ergebnissen, die charakteristischerweise durch die bekannten Verfahren
ohne die Zusätze gemäß Erfindung erreicht werden, wobei Tonerde und Kieselerde ungefähr gleich kohlenstoff-chloriert werden.Die
schlechte Wirtschaftlichkeit der Chlorierung des letztgenannten Falles ist offensichtlich, sogar dann, wenn die
Chlorwerte leicht zurückgewonnen werden können.
Verbunden mit dem niedrigen Haß an durch das erfindungsgemäße
Verfahren erzeugten Siliziumchlorid ist das verminderte Maß an reduzierendem Agens, das für eine Chlorierung von Kaolin-Ton
erforderlich ist. So wird im Fall von Kohlenstoff als reduzierendem Agens nur 15 Ί» oder weniger Kohlenstoff (bezogen
auf das Gewicht des gebrannten Tones) benötigt, anstatt 30 bis ^O # bei den bekannten Verfahren. Diese Verwirklichung
stellt ein weiteres wichtiges Merkmal der Erfindung dar, insbesondere bei kommerzieller Betrachtungsweise, da der Relativ
hohe Bedarf an Kohlenstoff bei den bekannten Verfahren
ein wirtschaftlicher Nachteil dieser Verfahren ist.
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Ein weiteres hervorragendes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das erfindungsgemäße Verfahren gemäß einer bevorzugten Ausführungsform bei im wesentlichen atmosphärischem Druck
ausgeführt werden kann. Drücke von weniger als 7030 gr/cm (75 psi) genügen, besonders solche von 1054»5 gr/cm bis ungefähr 2812 gr/cm . Diese und andere wesentliche Vorteile und
Merkmale werden durch die nachfolgende Beschreibung deutlich.
Ein anderes Merkmal der Erfindung ist, daß das erfindungsgemäße Verfahren bei niedrigen Temperaturen im Bereich von 600 C
bis 1000° C und ungefähr bei 700° 0 ausführbar ist. Die Verwendung niedriger Temperaturen minimisiert die Anfangskosten
der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und die Kosten des Betriebes und der Instandhaltung dieser Vorrichtung.
Die Verbindungen von Alkalimetall mit Oxyanionen, die beim erfindungsgemäßen Verfahren angewandt werden, sind vorzugsweise
Verbindungen aus folgender Gruppe: Alkalimetall-Carbonate, -Sulfate, -Hydroxyde und Oxyde. Von den Alkalimetallen sind
Natrium, CaIium und Lithium bevorzugt. Als Oxyanion-Teile
werden die Carbonate und Sulfate bevorzugt, besonders erstere, da diese Verbindungen bei niedrigeren Kosten leicht verfügbar sind. Beispiele von zusätzlichen Oxyanionen, die beim
erfindungsgemäßen Verfahren verwendbar sind, sind: Thiosulfate, Pyrosulfate, Sulfite, Hitrate, Nitrite, Oxalate, Borate,
Bicarbonate, Phosphate und ähnliches. Besonders bevorzugte Verbindungen sind in den nachfolgenden Beispielen erwähnt. Es
ist auch naheliegend für den Fachmann, daß verschiedene andere
■ ■
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Metallsalze ebenfalls beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendbar sind, um vergleichbare oder die gleiohen Ergebnisse zu erreichen.
Um die einzigartige Entdeckung der Erfindung zu verdeutlichen, sind nachfolgend Beispiele angeführt, in denen alle Teile in
Gewicht gegeben sind, wenn nicht etwas anderes angegeben ist.
Beispiele 1 bis 13
Eine Reihe von Kohlenstoff-Chlorierungs-Reaktionen wird in flachen
Behältern bzw. Schüsseln durchgeführt, die in einen horizontalen Rohrofen gestellt sind, wobei ein leicht verfügbarer
Kaolin-Ton verwendet wird, der 38 # Al3O5, 44 $>
SiO2, 1,5 ^ Fe2O5, 2,0 i» TiO2 und 14 # HgO enthält. Bei jedem Beispiel
wird der Ton zuerst bei 140° C getrocknet, um freies Wasser zu entfernen, und dann auf eine Korngröße eines Maschenweite
von ungefähr kleiner als 75 Mikrometer gemahlen. Etwa 1 g des gemahlenen Tones wird dann mit 15 Gew.# gepulverten Kohlenstoff
und 5 Gew.# der Verbindung von Alkalimetall mit Oxyanionen
gemischt, wie in Tabelle I gezeigt. Die sich ergebende Mischung wird dann in einer Schüssel bei 700° C während einer
Stunde unter einer Argonreinigung von 200 cc/min gebrannt, um chemisch gebundenes Wasser und eventuelles restliches freies
Wasser zu entfernen. Nach dem Brennen wird die ReakHonsmischung
in situ für 10 bis 15 Minuten bei 700° C unter reinem Chlor bei einem Strömungsmaß von 250 cc/min chloriert. Die
Ergebnisse dieser beispielhaften Kohlenstoff-Chlorierungs-
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BAD
-yr-
Reaktionen sind in Tabelle I zusammen mit einem Vergleichsbeispiel
13 angeführt, bei dem keine Oxyanion-Verbindung verwendet ist.
Beispiel | Zusatz- |
No. | Verbindung |
1 | No2CO5H2O |
2 | NaOH |
3 | K2S2°7 |
4 | Na2SO5 |
5 | KOH (1 i>) |
6 | Na2S2O5 |
7 | Na2SO4 |
8 | K2CO5 |
9 | M2CO5 |
10 | NaNO2 |
11 | Ha2C204 |
12 | LiOH |
13 | KlINE |
leaktions- $ Chlorierung Produktverhältzeit
(min) Al2O5 SiO2 nis
15 | 69,6 | 5,6 |
15 | 93,8 | 32,5 |
10 | 82,8 | 8,2 |
10 | 70,1 | 0,5 |
10 | 70,8 | 1,5 |
10 | 89,4 | 22,2 |
10 | 72,4 | 24,7 |
10 | 86S4 | 14,3 |
10 | 89,8 | 28,2 |
10 | 86,7 | 7,9 |
10 | 52,0 | 12,0 |
10 | 62,5 | 0,5 |
15 | 12,4 | 15,6 |
12,4 2,9
10,1 140,0
47,2 4,0
11,0
125,0
Durch Vergleich der Beispiele No. 1 bis 12 mit dem Vergleichsbeispiel No. 13 ist klar zu ersehen, daß die Zugabe von Verbindungen
von Alkalimetall mit Oxyanionen zu der Kohlenstoff-Chlorierung von Ton eine deutliche katalytische Wirkung hat, so daß
eine gegenüber Kieselerde bevorzugte Chlorierung von lonerde
auftritt. Zusätzlich erscheint es in einigen Fällen so zu sein, daß die Zugabe einer Verbindung von Alkalimetall mit Oxyanion
auftritt. Zusätzlich erscheint es in einigen Fällen so zu sein, daß die Zugabe einer Verbindung von Alkalimetall mit Oxyanion
709820/0757
-15-
nicht nur die bevorzugte Chlorierung von Xonerde fördert, sondern auch die Chlorierung von Kieselerde auf ein Maß herabdrückt,
las unter dem liegt, das ohne Zusatz erreicht würde. Weiterhin ist zu ersehen, daß unter den angewendeten Verhältnissen die
Zugabe einiger Zusätze höhere Tonerde-Chlorierungen und höhere Erzeugungs-Verhältnisse Al O- zu Si (^ergibt als die Zugabe anderer Zusätze. Auf jeden Fall verdeutlichen diese Daten einen
weiten Bereich von Verbindungen von Alkalimetallen mit Oxyanionen, die dazu brauchbar sind, bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eine gegenüber Kieselerde bevorzugte Chlorierung von Xonerde zu erreichen«
die
chen Schüsseln ausgeführt ,Kin einen Horizontal-Rohr-Ofen gestellt sind, wobei der gleiche Ton wie vorher beschrieben verwendet wird. Bei jedem Pail wird der getrocknete, auf eine Maschenweite kleiner als 75 Mikrometer zerkleinerte !Don mit 15
Gew.£ gepulvertem Kohlenstoff und den in Tabelle II gezeigten
Beträgen von wasserfreien Natriumcarbonat, Na CO^, vermischt.
Sie derart hergestellten Mischungen, die jeweils ungefähr 1 g Ton enthalten, werden wie vorher beschrieben gebrannt und
chloriert. Die Ergebnisse dieser beispielhaften Kohlenstoff-Chlorierungs-Reaktionen sind in Tabelle II zusammengefaßt.
-16-
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ZQ
Beispiel $> Na-CO- Reaktions- # Chlorierung Produktverhält-No.
Zusatz zeit (min) Al3O- SiO nis Al3O /SiO
14 1 56 15 59,0 10,0 5,9
15 4 * 15 69,6 5,6 12,4
16 40 # 30 65,0 0,4 162,5
Die Beispiel-Reaktionen No. 14 bis 16 verdeutlichen das erfindungsgemäße
Verfahren bei Verwendung von Natriumcarbonat als Zusatz-Verbindung über einen weiten Bereich des Zusatzbetrages.
Wie man sieht, steigert ein Anstieg im Betrag an natriumcarbonat von 1 # auf 4 $>
den Prozentsatz an chlorierter Tonerde und hat der weitere Anstieg von 4 1° auf 40 $>
eine geringere negative Wirkung auf den Ertrag. Der Kieselerde-Ertrag nimmt jedoch ab im wesentlichen proportional zu dem
Anstieg des Zusatzbetrages· Somit nimmt der absolute Betrag an chlorierter Kieselerde in jedem Fall ab und steigt das
Erzeugnis-Verhältnis Al3O-ZSiO3 in jedem Fall. Diese Beispiele
verdeutlichen auch den weiten Bereich an Zusatzbeträgen, innerhalb dessen das erfindungsgemäße Verfahren
ausführbar 1st.
Beispiele 17 bis 18
Eine Reihe von Kohlenstoff-Chlorierungen wird in flachen
Schüsseln unter Verwendung des gleichen Erzes und der gleichen Vorrichtung wie vorher durchgeführt. Der getrocknete,
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auf eine Maschenweite kleiner 75 Mikrometer zerkleinerte Ton wird bei jedem Beispiel mit 4 Gew.# wasserfreienm Natriumcarbonat
sowie bei Beispiel 17 mit 15 Gew.# gepulvertem pflanzlichen
Kohlenstoff und bei Beispiel No. 18 mit gepulvertem Erdölkoks gemischt. Bei beiden Beispielen wird die Reaktionsmasse
für 45 Minuten unter einer Stickstoffreinigung von 200 cc/min gebrannt und dann in situ für 15 Minuten unter reinem Chlor
eines Strömungsmaßes von 250 cc/min chloriert. Die Ergebnisse dieser Reaktionsbeispiele sind in Tabelle III zusammengefaßt.
Beispiel Reduktions- # Chlorierung Produktverhältnis
No. mittel Al«0_ SiO0
17 | Kohlenstoff | 69, | 6 | 5, | 6 | 12, | 4 |
18 | Erdölkoks | 59, | 0 | 6, | 9 | 9, | 8 |
Die Beispiele No. 17 und 18 verdeutlichen das erfindungsgemäße Verfahren bei Verwendung zweier verschiedener als Reduktionsmittel
dienender KoKfenstoff-Ausgangsstoffe, nämlich
pflanzlicher Kohlenstoff und Erdölkoks. Die Reaktion, die pflanzlichen Kohlenstoff verwendet, ergibt einen etwas höheren
Prozentsatz an chlorierter Tonerde als die Reaktion, die Erdölkoks verwendet. Bezüglich des Betrages an chlorierter
Kieselerde gibt es jedoch keine deutlichen Unterschiede. Bei
Verwendung von Kohlenstoff von anderen pflanzlichen und fossilen Ausgangsstoffen wie Koks von Kohle und Braunkohle erhält
man ähnliche Ergebnisse.
-18-" 709820/0757
Beispiele 19 bis 21
Eine Reihe von Kohlenstoff-Chlorierungen wird in flachen
Schüsseln unter Terwendung des gleichen Tones und der gleichen Torrichtung wie vorher beschrieben durchgeführt. Bei jedem Beispiel
wird der getrocknete, auf eine Maschenweite kleiner als 75 Mikrometer zerkleinerte Ton mit 15 Qew.56 gepulvertem Kohlenstoff
und 4 Gew.?£ Natriumcarbonat gemischt und wird die Reaktionsmasse
unter einer 200 cc/min-Stickstoff-Reinigung für 45 Minuten gebrannt und anschließend in situ für 15 Minuten
unter Terwendung einer 250 cc/min-Strömung von reinem Chlor
chloriert. Die Brenn- und Chlorierungstemperaturen der Beispiele Fo. 19 bis 21 sind in Tabelle IT im einzelnen angegeben.
Beispiel Brenntem- Chlorierungs- ^Chlorierung Produktverhältlio.
peratur temperatur Al2O5 SiO2 nis Al2O^SiO2
19 | 850° | σ | 700° | C | 63 | ,4 | 1f | 0 | 63 | ,4 |
20 . | 850 | 0C | 850° | C | 38 | ,9 | 8, | 9 | 4 | ,4 |
21 | 700° | C | 850° | C | 43 | ,4 | 7, | 9 | VJl | ,5 |
Die Beispiele Ko. 19 bis 21 verdeutlichen das erfindungsgemäße
Terfahren bei Terwendung verschiedener Kombinationen von Brenn- und Chlorierungstemperaturen. Bei Tergleich von Beispiel Uo.
19 mit den Beispielen STo. 20 und 21 sieht man, daß die höhere
Chlorierungstemperatur von 850° C in Terbindung mit sowohl
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der 700° C- als auch der 850° C-Brenntemperatur einen deutlich
niedrigeren Tonerdeertrag und höheren Kieselerdeertrag ergibt als die Chlorierung bei 700° C in Verbindung mit der 850° C-Brennung.
Die Kombination einer 700° C-Brennung und einer 700°
C-Chlorierung gemäß Beispiel Ho. 15 ergibt eine etwas höhere
Tonerde- und Kieselerde-Chlorierung als die Beispiele Ho. 19 bis 21. Die Temperatur beeinflußt also das erfindungsgemäße
Verfahren deutlich und die optimalen Brenn- und Chlorierungstemperaturen müssen für das jeweilige Erz und die jeweils
verwendete Torrichtung experimentel bestimmt werden. In jedem
Fall ergibt bei den vorhergehenden Beispielen die Zugabe einer Verbindung eines Alkalimetalles mit Oxyanionen eine gegenüber
Kieselerde bevorzugte Chlorierung, obzwar in einigen Fällen die Ausbeute an Tonerde in Abhängigkeit von der besonderen
Kombination von Brenn- und Chlorierungstemperaturen vermindert ist.
Beispiele 22 bis 23
Eine Reihe von Kohlenstoff-Chlorierungs-Reaktionen wird in
einem Quarz-Brand-Reaktor mit 4o mm-Durchmesser, einem fluidumbett
und äußeren Heizeinrichtungen durchgeführt· Der verwendete Ton besitzt eine Zusammensetzung und wird getrocknet
und zerkleinert wie vorher besehrieben. Der Ton wird bei Beispiel No. 23 mit 15 f>
gepulvertem Kohlenstoff vermischt. Beide Reaktionsmassen werden weiterhin mit 4 Gew.Jt Natriumcarbonat
vermischt und dann in dem Fluidumbett-Reaktor bei 700° C für 45 Hinuten unter einer 200 cc/min-Stickstoff-Reinigung
7 09820/0757
gebrannt. Nach dem Brennen werden die Reaktionsmassen in situ mit reinem Chlor bei einer Strömung von 250 co/min für 20 Minuten
chloriert. Die Ergebnisse der Beispiele No. 22 und 23 sind in Tabelle 7 angegeben.
Beispiel $ Kohlenstoff- $>
Chlorierung Produktverhältnis Bio. zusatz A1j>°3 Si02 AlgO^/SiO
22 15 63,2 18,8 3,4
23 100 63,5 22,5 2,8
Sie Beispiele No. 22 und 23 verdeutlichen das erfindungsgemäße
Verfahren durch Verwendung eines weiten Bereiches an Gehalt von als Reduktionsmittel dienendem Kohlenstoff. Beispiel
No. 22 enthält 15 $> gepulverten Kohlenstoff, wogegen
Beispiel No. 23 100 # gepulverten Kohlenstoff enthält, was ein gewichtsmäßig dem Ton gleicher Betrag an Kohlenstoff ist.
Wie man sieht, hat die Verwendung eines großen Überschusses an Kohlenstoff keinen wesentlichen Einfluß auf die Tonerde-Chlorierung
und nur einen geringen Einfluß auf die Kieselerde-Chlorierung.
Beispiele 24 bis 29
Eine Reihe von Kohlenstoff-Chlorierungs-Reaktionen wird im Fluldumbett mit dem gleichen Ton und der gleichen Vorrichtung
wie vorher beschrieben durchgeführt. Die Brenn- und Chlorierungs-
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Bedingungen werden bei jedem Beispiel geändert und für jeden Versuch gemäß !Tabelle YI eingestellt.
Die Beispiele Uo. 25 bis 28 verdeutlichen ganz allgemein die
Durchführbarkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens in einem
Fluidumbett-Heaktor, wobei als Zusatzverbindung natriumcarbonat
und verschiedene Kombinationen von Verfahrensvariablen verwendet werden. Ein Vergleich der Beispiele Ho. 24 und 29» die
ohne Hatriumcarbonat-Zusatz arbeiten, mit den Beispielen Ho. 25 und 28, die mit dem Zusatz arbeiten, zeigt deutlich die gegenüber
Kieselerde bevorzugte Chlorierung von Tonerde aufgrund des erwähnten Zusatzes und über die extremen Temperaturen von
700° C bis 950° O. Ein Vergleich der Beispiele Ho. 25 und 26
zeigt eine verbesserte Tonerde-Chlorierung bei Anstieg der Brennzeit bei 950° C, womit ein gleichzeitiger Anstieg an Kieselerde-Chlorierung
einhergeht. Ein Vergleich der Beispiele Ho. 26 und 27 zeigt, daß in Verbindung mit einer Brenntemperatur
von 950° C die Verwendung einer höheren ChIorierungstemperatur
zu einer höheren Tonerde- und Kieselerde-Chlorierung führt. Die Beispiele Ho, 27 und 28 verdeutlichen die Verwendung von 950° C- und 700° C-Brenntemperaturen in Verbindung
mit 700° C-ChIorierungstemperatüren und zeigen an, daß die
Ausbeute an Tonerde und Kieselerde bei Kohlenstoff-Chlorierung mehr eine Funktion der Chlorierungs- als der Brenntemperatur
ist.
-22-709820/0757
■ | Brennen Tempera- Zeit tür 0C Min. |
5 | Kohlen stoff i* |
Reinig, oo/min |
Na2CO | -22- | Zeit Min. |
Chlorieren CO Cl2 cc/min cc/min |
250 | ^Chlorierung Al„0, SiO9 2 3 2 |
24,9 | Produktverhält nie Al2O5/SiO2 |
|
950 | 5 | 25 | 800/00 | 0 | 20 | 250 | 250 | 28,2 | 11,0 | 1,1 | |||
Beisp. No. |
950 | 20 | 25 | 800/00 | 3 | Olabelle VI | 20 | 250 | 250 | 57,0 | 28,0 | 5,2 | |
24 | 950 | 20 45 |
25 | 800/00 | 3 | Tempera- tür 0C |
20 | 250 | 250 250 |
71,0 | 18,3 18,8 |
2,5 | |
25 | 950 700 |
45 | 25 15 |
800/CO 200/N2 |
4 4 |
950 | 20 20 |
250 0 |
250 | 62,5 63,2 |
16,0 | 3,4 3,4 |
|
26 | 700 | 15 | 200/N2 | 0 | 950 | 20 | 0 | 26,5 | 1,7 | ||||
O co 00 •N5 I"} |
27 28 |
950 | |||||||||||
1/075 | 29 | 700 700 |
|||||||||||
700 | |||||||||||||
Beispiel 30 bis 31
Eine Reihe von Kohlenstoff-Chlorierungs-Reaktionen wird in dem 40 mm-Durchmesser-Fluldumbett-Reaktor mit dem vorher beschriebenen
!Don durchgeführt. Der getrocknete, auf eine Maschenweite kleiner als 75 Mikrometer verkleinerte !Eon wird mit 15 Gew.jS
gepulvertem Kohlenstoff gemischt und bei 700° C für 45 Minuten unter einer Argonreinigung von 200 cc/min gebrannt. Nach dem
Brennen werden 5 Gew.^ Natriumcarbonat mit der Reaktionsmasse des Beispieles No. 30 und 5 Crew.^ Natriumsulfat mit der Reaktionsmasse
gemäß Beispiel Nr. 31 gemischt. Die Reaktionsmischung des Beispieles No. 30 wird dann auf 750° C erhitzt und
für ungefähr 50 Minuten bei einem Chlorströmungsmaß von 200 cc/min chloriert. Die Reaktionsmischung des Beispieles No. 31
wird auf 750° C erhitzt und für ungefähr 20 Minuten bei einem ChIorströmungsmaß von 400 cc/min chloriert. Die Ergebnisse der
Beispiele No. 30 und 31 sind in der Tabelle YII zusammengefaßt.
Beispiel $> $> Chlorierung Produktverhältnis
No. Zusatz Al9O, SlO, A19O-/S1O9
30 5 # Na2CO5 72,1 14,2 5,1
31 5 f> Na2SO4 72,9 9,1 8,1
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Sie Ergebnisse der Beispiele ITo. 30 und 31 zeigen deutlich die
gegenüber Kieselerde bevorzugte Chlorierung von !Donerde in Ton aufgrund der Zufuhr des Natriumkarbonates und Hatriumsulfates
in den Ton nach dem Brennen aber vor dem Chlorieren.
Eine Fluidumbett-Kohlenstoff-Chlorierung, die den gleichen Ton
und die gleiche Vorrichtung wie vorher beschrieben verwendet,
wird ausgeführt, wobei ungefähr 18 i» ffatriumphosphat als wässrige Lösung zu dem getrockneten, auf eine Siebmaschenweite
kleiner als 75 Mikrometer zerkleinerten Ton zusammen mit ungefähr Mi» Erfölkoke als festen Reduktionsmittel hinzugemischt
werden. Sie Reaktionsmasse wird durch Verwendung einer Stärkelösung zusammengebunden und dann wjeder bei 140° C für zwei
Stunden getrocknet, um überschüssiges Wasser zu entfernen· Sas getrocknete Material wird gemahlen, um Agglomerate aufzubrechen, tndbei 700° C für 45 Minuten unter Argon gebrannt,
um chemisch gebundene feuchtigkeit zu entfernen. Nach dem
Brennen wird die Reaktionsmasse für 25 Minuten unter Chlor eines Strömungsmaßes von 200 cc/min chloriert. Eine Analyse
des Fluidumbett-Rückstandes, der nach der Chlorierung verbleibt, zeigt, daß 77 # des Al3O5- und 5 $ des SiOg-Öehaltes
des Tones chloriert sind.
709820/0757
Claims (14)
1. Verfahren zur Herstellung von Aluminiurachlorid durch Kohlenstoff-Chlorierung
von Kaolinit-Erzen,bei dem Kaolinit-Brz und festes kohlenstoffhaltiges Reduktionsmittel zu
einer Reaktionsmasse gemischt und gebrannt werden und das Kaolinit-Srz zu Aluminiumchlorid kohlenstoff-ehloriert
wird, indem die gebrannte Reaktionsmasse einem chlorierenden Agens ausgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet . daß wenigstens
eine Terbindung eines Alkalimetalles mit einem Oxyanion vor der Kohlenstoff-Chlorierung mit der Reaktions
masse gemischt wird, wobei die Menge der Alkalimetall-Oxyanion-Terbindung
derart ist, daß eine Kohlenstoff-Chlorierung von in dem Kaolinit-Erz enthaltener !Eonerde erreicht
wird, die gegenüber einer Kohlenstoff-Chlorierung von in
dem Kaolinit-Erz enthaltener Kieselerde bevorzugt ist·
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine Terbindung von Alkalimetall mit Oxyanion mit dem Erz vor dem Brennen gemischt wird.
3. Terfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine Terbindung von Alkalimetall mit Oxyanion mit der Reaktionsmasse nach dem Brennen, jedoch vor der Kohlenstoff-Chlorierung
gemischt wird.
-26-
709820/07b7
ORIGINAL INSPECTED
26 51 Ll 7 2
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine Verbindung von Alkalimetall mit Oxyanion ausgewählt ist aus wenigstens einem Glied der Gruppe, die aus
Verbindungen besteht, die zumindest zu einer der folgenden Verhaltensweise fähig ist:
a) !Thermische Zerlegung in der Gegenwart des Erzes zwecks Erlangung mindestens eines Gliedes der Gruppe, die aus
Alkalimetall-Oxyden und -Hydroxyden besteht;
b) thermische Zerlegung in der Gegenwart von Kohlenstoff zwecks Erlangung mindestens eines Gliedes der Gruppe,
die aus Alkalimetall-Oxyden und -Hydroxyden besteht.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Alkalimetall aus der Gruppe gewählt ist, die aus Lithium, Natrium und Kalium besteht.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Oxyanion zumindest einer der Alkalimetall-Oxyanion-Verbindungen aus der Gruppe gewählt ist, die aus Carbonaten, Sulfaten,
Sulfiten, Pyrosulfaten, Ihiosulfaten, Hydroxyden, Oxyden, Oxalaten, Phosphaten, üTitriten, Boraten, Bicarbonaten
und ITitraten besteht.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Oxyanion der zumindest einen Oxyanion-Verbindung aus der Gruppe gewählt ist, die aus Carbonaten, Sulfaten, Sulfiten,
Pyrosulfaten, !hiosulfaten, Hydroxyden, Oxyden,Oxalaten,
Phosphaten, Uitriten, Boraten, Bicarbonaten und Hltra-
70 9820/075 7 "27"
ten besteht.
8. Verfahren nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine Alkalimetall-Oxyanion-Verbindung aus natriumcarbonat
besteht.
9. Verfahren nach Anspruch 7» dadurch gekennzeicfr^e^j daß
zumindest eine Alkalimetall-Oxyanion-Verbindung aus Natriumsulfat
besteht.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet.daß
das feste kohlenstoffhaltige Reduktionsmittel aus der Gruppe gewählt ist, die aus pflanzlichen und fossilen
Brennstoffen besteht.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Kaolinit-Erz aus der Gruppe gewählt ist, die aus
Eaolinit-Ton und Kaolinit-Ton enthaltendem Bauxit besteht.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Erz bei einer Temperatur in den Bereich von ungefähr 600° C bis ungefähr 1000° C kohlenstoff-ohloriert wird.
13· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet! daß
das Erz bei einem Druck kohlenstoff-chloriert wird, der
nicht größer als 5272,5 gr/cm2 (75 psi) ist.
-28, 709820/0757
265107
14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
chlorierende Agens trockenes Chlor enthält.
709820/075 7
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