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DE2641798A1 - Verfahren und einrichtung zum beruehrungslosen ermitteln physikalischer oder geometrischer eigenschaften - Google Patents

Verfahren und einrichtung zum beruehrungslosen ermitteln physikalischer oder geometrischer eigenschaften

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DE2641798A1
DE2641798A1 DE19762641798 DE2641798A DE2641798A1 DE 2641798 A1 DE2641798 A1 DE 2641798A1 DE 19762641798 DE19762641798 DE 19762641798 DE 2641798 A DE2641798 A DE 2641798A DE 2641798 A1 DE2641798 A1 DE 2641798A1
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Friedrich Dr Phil Foerster
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    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
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    • G01B7/02Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring length, width or thickness
    • G01B7/06Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness
    • G01B7/10Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness using magnetic means, e.g. by measuring change of reluctance
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/72Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables
    • G01N27/82Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws
    • G01N27/90Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws using eddy currents
    • G01N27/9046Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws using eddy currents by analysing electrical signals

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Description

  • Verfahren und Einrichtung zum berührungslosen Ermitteln physika-
  • lischer oder geometrischer Eigenschaften Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum berührungslosen Ermitteln physikalischer oder geometrischer Eigenschaften elektrisch leitender Körper mit zwei einander gegenüberliegenden Oberflächen, nach dem auf der Seite der ersten der beiden Oberflächen des Körpers ein den zwischen den Oberflächen befindlichen Bereich des Körpers durchdringendes und in diesem Wirbelströme hervorrufendes Magnetwechselfeld erregt, auf der Seite der zweiten Oberfläche ein durch die Wirbelströme verändertes Magnetwechselfeld empfangen und die eine bestimmte Phasendifferenz dieser Magnetwechselfelder hervorrufende Frequenz derselben für die Ermittlung der genannten Eigenschaften benutzt wird. Die Erfindung betrifft ferner eine Einrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens.
  • Ein dem oben Gesagten entsprechendes Verfahren wird beschrieben in der DT - OS 1 773 199, die sich mit Messungen an rohrförmigen Körpern befaßt. Nach der genannten Druckschrift werden diese Körper von außen her einem magnetischen Wechselfeld in axialer Richtung ausgesetzt, dessen Frequenz soweit erhöht wird bis die Phasenverschiebung zwischen dem Außenmagnetfeld und dem Magnetfeld in der Bohrung einen bestimmten, meßbaren Wert besitzt.
  • Aus der diesem Wert entsprechenden Frequenz des Magnetfeldes werden die gesuchten physikalischen bzw. geometrischen Größen bestimmt, z.B. bei gegebenen oder zumindest konstanten Abmessungen eines nichtferromagnetischen Körpers dessen elektrische Leitfähigkeit.
  • Ein solches Verfahren ist vielseitig einsetzbar, da es außer für vergleichende auch für absolute Messungen benutzt werden kann, wenn man mit Mustern bekannter Leitfähigkeit und Abmessung eine Eichung vornimmt. Wenn das Verfahren dennoch in der Praxis bisher keine Bedeutung erlangt hat, so liegt das daran, daß es in seiner Handhabung zu umständoich und für kontinuierliche Messungen, z.B. der Wandstärke an langen Rohren bekannter Leitfähigkeit, nicht geeignet ist. Darüber hinaus erfordert die Ausführung des Verfahrens einen relativ hohen Aufwand an Geräten. Beim verfahrensgemäßen Vorgehen muß zunächst die Frequenz eines Wechselstromgenerators, der die Erreyerspulen speist, verändert werden. Gleichzeitig muß ein Phasenanzeiger, im angegebenen Beispiel ein Lissajou-Figuren anzeigender Oszillograph, beobachtet werden bis dort die der gewünschten Phasenverschiebung entsprechende Figur erscheint. Danach kann an einem Frequenzmesser die eingestellte Frequenz abgelesen werden. Es liegt auf der Hand, daß ein solches Verfahren für fortlaufende überwachende Messungen nicht brauchbar ist.
  • Die Erfindung macht sich demgegenüber ein Verfahren gemäß dem eingangs beschriebenen zur Aufgabe, das in einfacher Weise und mit geringem Aufwand fortlaufende, überwachende Messungen ermöglicht. Die Erfindung macht sich ferner eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Aufgabe. Der erste Teil der Aufgabe wird gelöst durch ein gemäß Patentanspruch 1 gekennzeichnetes Verfahren, der zweite Teil durch eine gemäß Patentanspruch 5 gekennzeichnete Einrichtung.
  • Die erfindungsgemäße Lösung hat gegenüber dem Bekannten den Vorteil großer Einfachheit, sowohl was die Handhabung des Verfahrens angeht als auch hinsichtlich des benötigten apparativen Aufwandes. Die sich bei der gewählten Phasenverschiebung ergebende Frequenz kann ohne weitere Maßnahmen jederzeit abgelesen werden, sie kann aber auch als analoges Signal ausgegeben werden, das zu Registrierung oder zu Steuerzwecken benutzbar ist. Die Notwendigkeit eines Phasenanzeigegerätes und dessen Beobachtung entfallen ebenso wie die Nachstellung des Wechselstromgenerators, da sich die zu einer bestimmten Phasendifferenz gehörige Frequenz selbst einstellt. Im einfachsten Fall geschieht dies nach dem Rückkopplungsprinzip, wobei ein Verstärker die für die Aufrechterhaltung der Eigenerregung nötige Energie liefert. Die Phasendifferenz zwischen erregendem und empfangenem Magnetwechselfeld stellt dabei einen Teil der für die Rückkopplung erforderlichen Phasenbeziehung dar. In einem anderen Fall wird von der Phasendifferenz zwischen erregendem und empfangenem Magnetwechselfeld eine Signalspannung abgeleitet und zum Steuern der Frequenz eines Wechselstromgenerators benutzt, der für den Aufbau des Erregerfeldes vorgesehen ist. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung können den Unteransprüchen entnommen werden.
  • Im folgenden soll anhand von Anwendungsbeispieln mit Hilfe einiger Figuren die Erfindung näher erläutert werden. Im einzelnen zeigen: Figur 1 Transmissionsschaubilder Figur 2 Meßschaltung zu deren Aufnahme Figuren 3 bis 5 alternative Ausführungsbeispiele der Erfindung Figur 1 zeigt einige sogenannte Transmissionsschaubilder und Figur 2 die zu deren Aufnahme benötigte Meßschaltung. Unter Transmission versteht man die Durchdringung eines elektrisch leitenden Körpers, z.B. einer Platte oder der Wand eines Rohres, durch ein Magnetwechselfeld. Im vorliegenden Fall handelt es sich um Transmissionsschaubilder einer Messingplatte 1 mit der Leitfähigkeit K = 17,5 2/mm2 und der Dicke W. Eine von einem Generator 3 über den ohmschen Widerstand 5 mit einem konstanten Strom J gespeiste Spule 7 erzeugt ein die Platte 1 senkrecht durchdringendes Magnetwechselfeld. Eine Empfängerspule 9 leitet die in ihr durch das Feld erzeugte Spannung zu einer Meßanordnung 11. Diese ist an einem zweiten Eingang 13 mit der Spannung verbunden, die der Strom J am ohmschen Widerstand 5 abfallen läßt und die infolgedessen in ihrer Phasenlage der des erregenden Magnetwechselfeldes entspricht.
  • Meßeinrichtung 11 ermittelt den Betrag der in Spule 9 induzierten Spannung U sowie deren Phasenwinkel gegenüber dem Erregere strom J, d.h. dem Erregermagnetfeld. In Figur 1 sind Betrag und Winkel der Spannung Ue in Abhängigkeit von der Frequenz des Erregermagnetfeldes aufgetragen. Dabei wird die Spannung Ueo, die bei entfernter Platte 1 entsteht, als mit der Nullachse zusammenfallend angenommen. Der wegen des Induktionsgesetzes um 900 gegenüber Ueo verschobene Strom J soll in der 270°-Achse liegen.
  • Schaulinie 15 gibt den Verlauf der Spannung U für eine Wande stärke W1 = 3,5 mm der Platte 1 wieder. Mit wachsender Frequenz f steigt die Amplitude von U bis zu einem Maximum in der Gegend e von 1300 Hz, fällt dann wieder ab. Der Phasenwinkel < nimmt S zu. Die Schaulinien 17 und 19 entsprechen Wandstärken von 5,5 mm bzw. 7,5 mm. Punkte gleicher Frequenz in den Schaulinien 15, 17, 19 sind durch Linien 21 verbunden. Die Zunahme der Wandstärke hat eine Abnahme der Amplitude von Ue, dagegen ein rascheres Ansteigen des Phasenwinkels f zur Folge. Hält man den Winkel < konstant, so ergibt sich mit zunehmender Wandstärke W ein starker Abfall der notwendigen Frequenz. Das gleiche gilt auch, wenn man bei konstanter Wandstärke die Leitfähigkeit der Platte 1 erhöht. Um z.B. einen konstanten Phasenwinkel O°= = 90° zu erhalten, was einer Gesamtphasenverschiebung von 1800 zwischen den Magnetwechselfeldern auf den beiden Seiten der Platte 1 entspricht, muß man die Frequenz f von 1237 Hz auf 670 Hz vermindern, wenn man gleichzeitig die Wandstärke W von 3,5 cm auf 5,5 cm erhöht oder eine entsprechende Leitfähigkeitsänderung vornimmt.
  • Um bei der gleichen Wandstärkeänderung von 3,5 cm auf 5,5 cm den Phasenwinkel SP = 1800 konstant zu halten, ist gleichfalls eine Frequenzänderung von etwa 2:1 erforderlich.
  • In Figur 3 ist unterhalb der Oberfläche 31 der Platte 1 eine Empfängerspule 33 angebracht. Dieser gegenüber, oberhalb der Oberfläche 35 von Platte 1, ist eine Erregerspule 37 angeordnet, die von einem geregelten Verstärker 39 mit einem konstanten eingeprägten Strom J gespeist wird. Der Verstärker 39 bewirkt innerhalb seines Übertragungsbereichs eine konstante Phasendrehung von 1800 zwischen seinem Eingang 41 und seinem Ausgang 43. Außerhalb des Übertragungsbereiches soll die Verstärkung steil abfallen. Die Empfängerspule 33 ist entweder direkt oder über einen Phasenschieber 45 mit dem Eingang 41 des Verstärkers 39 verbunden. Ein an einen anderen Ausgang 47 des Verstärkers 39 angeschlossener Frequenzmesser 49 ermöglicht die Feststellung der Frequenz der zu verstärkenden Spannungen oder aber die Abnahme einer frequenzanalogen Spannung am Ausgang 50 des Frequenzmessers.
  • Ist ein Phasenschieber 45 nicht vorgesehen, so ergibt sich bei einem Phasenwinkel von 1800 zwischen dem Erregerstrom J und der Empfängerspannung U aus Spule 33 die für Eigenerregung notwene dige Phasenübereinstimmung. Diese führt unter der Voraussetzung ausreichender Verstärkung des Verstärkers 39 zu einer freien Schwingung, deren Frequnez sich direkt aus Figur 1 ableiten läßt.
  • Ein die Frequenz bestimmender Arbeitspunkt 46 ergibt sich als der Schnittpunkt der jeweiligen Schaulinie, hier der Schaulinie 15, mit der Richtung des Vektors Ue, hier der 900-Achse. Ändert sich die Wandstärke W bzw. die elektrische Leitfähigkeit, so muß der Winkel f zur Aufrechterhaltung der Eigenerregung erhalten bleiben. Der Arbeitspunkt 46 verschiebt sich infolgedessen entlang der Richtung von Ue, hier also entlang der 900-Achse, wobei sich selbsttätig eine neue Frequenz einstellt. Als Maß für die Wandstärke W bzw. für die elektrische Leitfähigkeit kann die Frequenz am Frequenzmesser 49 abgelesen werden. Die frequenzanaloge Spannung am Ausgang 50 kann zum Aussteuerneines Registriergerätes oder zu Steuerzwecken benutzt werden.
  • Soll ein anderer Punkt der jeweiligen Schaulinie als Arbeitspunkt gewählt werden, so muß die Phasenverschiebung zwischen Strom J und Spannung U um einen entsprechenden Betrag verändert e werden. Dies kann durch den Phasenschieber 45 geschehen. Statt der Spule 33, die eine dem Differentialquotienten des Magnetwechselfeldes entsprechende, d.h. um 900 in der Phase gedrehte Signalspannung erzeugt, kann auch ein magnetempfindliches Element vorgesehen sein, das im gegebenen Frequenzbereich eine direkt dem Magnetwechselfeld proportionale Signalspannung abgibt. In diesem Falle würde sich ohne einen zusätzlichen Phasenschieber 45 eine Frequenz gemäß dem Phasenwinkel ff = 1800 bei den Schaulinien nach Figur 1 einstellen. Für welchen Phasenwinkel ff man sich bei der Festlegung des Arbeitspunktes entscheidet, hängt von der jeweiligen Problemstellung ab.
  • Figur 4 zeigt ein Beispiel für den Fall, daß der Phasenwinkel ff nicht durch Eigenerregung, sondern durch ein Regelsystem festgehalten wird. Ein Wechselstromgenerator 51 ist so aufgebaut, daß seine Frequenz f durch eine positive oder negative Steuer-0 spannung am Eingang 53 nach unterschiedlichen Richtungen verändert werden kann. Zum Aufbau eines Magnetwechselfeldes oberhalb der Platte 1 wird über einen Widerstand 55 eine Erregerspule 57 mit dem Strom J gespeist. Unterhalb der Platte 1 ist eine Empfängerspule 59 vorgesehen, deren Signalspannung Ue in einem Vorverstärker 61 verstärkt und einem phasenselektiven Gleichrichter 63 zugeführt wird. An den Steuereingang 65 des phasenselektiven Gleichrichters 63 gelangt, gegebenenfalls über einen Phasenschieber 67, die am Widerstand 55 abfallende Referenzspannung, die dem Strom LT und damit dem erregenden Magnetwechselfeld proportional ist und ihm in der Phase entspricht. Die Ausgangsspannung des phasenselektiven Gleichrichters 63 wird über einen hochverstärkenden Regelverstärker 69 an den Steuereingang 53 des Wechselstromgenerators 51 gelegt. Sie beträgt Null, wenn die Phasendifferenz zwischen der Signal- und der Referenzspannung an den Eingängen des phasenselektiven Gleichrichters 63 bei 180 liegt und ändert sich in positiver bzw. negativer Richtung, wenn die Phasendifferenz von diesem Wert nach oben oder unten abweicht. Der Anzeige und Überwachung der Frequenz des Generators 51 dienen ein Frequenzmesser 49 bzw. dessen Ausgang 50.
  • Zur Inbetriebnahme der Einrichtung nach Figur 4 wird zunächst die mittlere Frequenz f0 des Wechselstromgenerators 51 auf einen Wert eingestellt, der dem Arbeitspunkt in Figur 1 je nach elektrischer Leitfähigkeit und Wandstärke der Platte 1, sowie je nach der zusätzlichen Phasenverschiebung durch Phasenschieber 67 und Empfängeranordnung 59 entspricht. Im vorliegenden Fall würde, vorausgesetzt ein Phasenschieber 69 entfiele und die mittlere Dicke einer zu überwachenden Messingwand läge bei 3,5 mm, eine Frequenz f von 1237 Hz eingestellt. Abweichungen von der ge-0 nannten mittleren Dicke der Messingwand 1 hätten bei fester Frequenz eine entsprechende Änderung der Phasendifferenz zwischen erregendem und empfangenem Magnetwechselfeld und eine entsprechend hohe Steuerspannung am Ausgang des phasenselektiven Gleichrichters 63 zur Folge. Wegen der hohen Verstärkung des Regelverstärkers 69 genügt bereits eine sehr kleine Steuerspannung des phasenselektiven Gleichrichters 63, um die Frequenz des Wechselstromgenerators 51 auf einen Wert zu steuern, der praktisch den gleichen Phasenwinkel f wie zuvor herruft. Das heißt nichts anderes, als daß sich der Arbeitspunkt wie im Falle nach Figur 3 entlang einer auf den Koordinatenursprung gerichteten Geraden, hier der 900-Achse, bewegt. Der Phasenwinkel ff wird dabei auf einem bestimmten Wert, hier 900, festgehaiten. Die sich dabei einstellende Frequenz kann wiederum mittels Frequenzmesser 49 festgestellt werden.
  • Die Einrichtung nach Figur 5 ermöglicht das Auffinden von Inhomogenitäten an oder zwischen den Oberflächen 31 und 35 des Körpers 1, von Rissen, Lunkern oder dgl. Bekanntlich eignet sich das Transmissionsverfahren besonders gut für die Ermittlung von zwischen zwei Oberflächen gelegenen Fehlern. Dabei erweist sich häufig als störend, daß die Fehlerempfindlichkeit der Sonden sehr stark von der Dicke des zu prüfenden Materials sowie von dessen elektrischer Leitfähigkeit abhängt. Die Einrichtung nach Figur 5 schafft hier Abhilfe, indem die Fehler sonde stets mit einer optimal an das Prüfproblem, das heißt an Dicke und Leitfähigkeit des Materials angepaßten Frequenz arbeitet, wobei sich diese Frequenz selbsttätig einstellt.
  • Der größte Teil der Einrichtung nach Figur 5 entspricht genau der Einrichtung nach Figur 4 und ist demgemäß mit den gleichen Bezugsziffern dargestellt. Eine Beschreibung dieses Teils der Einrichtung erübrigt sich daher. Bei der Empfängeranordnung 71 werden zwei Spulen 73 und 75 benutzt, die in Aufbau und Dimensionierung gleich sind und miteinander in Differenz geschaltet sind. Der Ausgang dieser Differenzschaltung ist an den Eingang einer Auswerteeinheit 77 gelegt, während die Spule 73 wie Spule 59 in Figur 4 am Eingang des Vorverstärkers 61 liegt. Die Signalspannung aus Spule 73 wird zusammen mit der am Widerstand 55 abfallenden Referenzspannung in der oben beschriebenen Weise dazu benützt, die Phasendifferenz zwischen erregendem und empfangenem Magnetwechselfeld unabhängig von der Dicke und der elektrischen Leitfähigkeit des zu prüfenden Materials auf einem konstanten Wert zu halten. Die Differenzspulenanordnung 71 entwickelt in bekannter Weise ein Fehlersignal aufgrund einer von einem Fehler hervorgerufenen inhomogenen Verteilung der Wirbelströme.
  • Selbstverständlich kann, wenn dies zweckmäßig erscheint, auch jede andere Form von Wirbelstromfehlersonden auf der der felderregenden Spulenanordnung gegenüberliegenden Seite des Prüfteils 1 eingesetzt werden, also auch von der Spule 73 unabhängige.
  • Das Transmissionsverfahren findet häufig Anwendung bei der Untersuchung der Wände von Rohren. Hierbei werden sowohl Spulen benutzt, deren Spulenachse senkrecht auf der Rohrwand steht, als auch solche, bei denen Spulenachse und Rohrachse parallel zueinander verlaufen, oder sogar zusammenfallen. Die oben beschriebenen Einrichtungen können unabhängig von der Art und Weise der Erregung und des Empfangs des Magnetwechselfeldes angewendet werden, wann immer eine Durchdringung eines elektrisch leitenden Körpers mit einander gegenüberliegenden Oberflächen durch ein Magnetwechselfeld stattfindet. Besonders günstige Anwendungsfälle bieten sich dort, wo es auf eine genaue Überwachung sehr kleiner Unterschiede über längere Zeiträume ankommt. Vpn solchen Fällen können-z.B. genannt werden die Überwachung der Wand stärke eines Rohres unter dem Einfluß einer korrodierenden Flüssigkeit oder die Überwachung der Leitfähigkeit eines Prüfteils über den Zeitraum des Vorgang der Kaltaushärtung.
  • Leerseite

Claims (9)

  1. PATENTANSPRtYCHE 1) Verfahren zum berührungslosen Ermitteln physikalischer oder geometrischer Eigenschaften elektrisch leitender Körper mit zwei einander gegenüberliegenden Oberflächen, nach dem auf der Seite der ersten der beiden Oberflächen des Körpers ein den zwischen den Oberflächen befindlichen Bereich des örpers durchdringendes und in diesem Wirbelströme erzeugendes Magnetwechselfeld erregt, auf der Seite der zweiten Oberfläche ein durch die Wirbelströme verändertes Magnetwechselfeld empfangen und die eine bestimmte Phasendifferenz dieser Magnetwechselfelder hervorrufende Frequenz derselben für die Ermittlung der genannten Eigenschaften benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß man das empfangene und das erregende Magnetfeld in der Weise miteinander zwangsverknüpft, daß die Phasendifferenz zwischen den Magnetwechselfeldern sich selbsttätig auf einem vorher bestimmten festen Wert hält und daß die sich dabei einstellende Frequenz der Magnetwechselfelder gemessen wird.
  2. 2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das empfangene und das erregende Magnetwechselfeld miteinander über eine Verstërkerschaltung zu einem selbständig schwingenden System rückgekoppelt sind.
  3. 3) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der Phasendifferenz zwischen dem erregenden und dem empfangenen Magnetwechselfeld ein Meßsignal abgeleitet wird, das zur Steuerung der Frequenz eines das Erregerfeld aufbauenden Generators benutzt wird und das die Frequenz auf den einer vorbestimmten Phasendifferenz zwischen erregendem und empfangenem Magnetwechselfeld entsprechenden Wert einregelt.
  4. 4) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetwechselfeld mit der bei der vorherbestimmten Phasendifferenz sich einstellenden Frequenz für die Feststellung von Inhomogenitäten im Körper benutzt wird.
  5. 5) Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer Erregerspulenanordnung auf der Seite der ersten Oberfläche, mit einem Wechselstromgenerator zum Speisen der Erregerspulenanordnung, mit Mitteln zum Ableiten einer Referenzspannung, die dem Magnetfeld der Erregerspulenanordnung entspricht, mit einer Empfängeranordnung zum Empfang einer Signalspannung auf der Seite der zweiten Oberfläche, mit einer Meßschaltung zum Feststellen der Phasendifferenz zwischen Referenz- und Signalspannung, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselstromgenerator (51) einen Steuereingang (53) zum Steuern seiner Frequenz besitzt, daß die Meßschaltung (63) ein Steuersignal abgibt, das von der Phasendifferenz zwischen Referenz- und Signalspannung abhängt, und daß dieses Steuersignal an den Steuereingang (53) des Wechselstromgenerators (51) geführt ist.
  6. 6) Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein hochverstärkender Regelverstärker (69) zwischen der Meßschaltung (63) und dem Steuereingang (53) liegt.
  7. 7) Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Phasendrehglied (67) zwischen den Mitteln zum Ableiten der Referenzspannung (55) und der Meßschaltung (63) liegt.
  8. 8) Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sonde zur Feststellung von Inhomogenitäten des Körpers auf der Seite der Empfängeranordnung angebracht ist.
  9. 9) Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfängeranordnung in einer ersten Spule (73) besteht, die zusammen mit einer zweiten gleichartigen Spule (75) in Differenz geschaltet ist und mit dieser zusammen die Sonde (71) zur Feststellung von Inhomogenitäten bildet.
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