DE2633268C3 - Blutgaskontrollmedium und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Blutgaskontrollmedium und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein proteinfreies steriles flüssiges Medium zur Verwendung als Blutgaskontrolle
bei der Bestimmung der pH-, P02- und Pco2-Werte
sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Durch Bereitstellung verbesserter Instrumente werden auf dem Gebiet der medizinischen Technologie in
zunehmendem Maße die Blut-pH-Werte und die Werte für Po2 und Pco2 des Blutes bestimmt. Da eine kräftige
therapeutische Behandlung oftmals durch die ermittelten Testergebnisse bestimmt wird, ist die Genauigkeit
der betreffenden Bestimmung von wesentlicher Bedeutung. Folglich spielt die Verwendung von Kontrollmaterialien
zur Gewährleistung der Zuverlässigkeit der verwendeten Instrumente und zur unmittelbaren Anzeige
unerwarteter analytischer Abweichungen eine erhebliche Rolle.
Bisher mußten Kontrollmaterialien zur Gewährleistung der Zuverlässigkeit der Instrumente zur Bestimmung
von Blut-pH-Wert, -Po2-Wert und Pco2.Wert von
der jeweiligen Bedienungsperson unmittelbar vor der Durchführung der Funktionsprüfungen zubereitet werden.
In der Regel erfolgt hierbei eine Einleitung bekannter Mengen gasförmigen Sauerstoffs und gasförmigen
Kohlendioxids in einen Tonometer, der eine flüssige Vergleichsprobe eines gegebenen pH-Werts
enthält. Zwischen den Gasen und der Flüssigkeit wird in dem Tonometer ein Gleichgewicht hergestellt, worauf
von der Bedienungsperson sorgfältig eine aliquote Probe zur Überwachung der Blutgasmeßmethode
entnommen wird. Wegen der erforderlichen peinlichen Genauigkeit und der Notwendigkeit, spezielle Gasgemische
verwenden zu müssen, wurden diese Maßnahmen bisher lediglich in auf dem Blutgasgebiet tätigen
Laboratorien durchgeführt.
Andere Maßnahmen zur Sicherstellung der Meßgeräte- oder -methodenfunktion erfassen nicht sämtliche
Blutgasparameter. So dient beispielsweise das aus Menschenblut gewonnene und insbesondere zur Simulierung
einer Serumprobe bestimmte Handelsproduki »Versatol Acid-Base« zur Überwachung der Blutgasmessungen
hinsichtlich pH- und Ptx>2-Wert. Bei dem
bekannten Handelsprodukt handelt es sich um ein lyophilisiertes Produkt, das einerseits eine Wiederaufbereitung
des Materials erfordert und andererseits die Po2-Funktion des jeweiligen Meßgeräts nicht zu
überprüfen vermag.
Ein weiteres Problem bei den bekannten Kontrollmaterialien stellt deren Stabilität dar. Wenn die
bekannten Kontrollmaterialien Luft ausgesetzt werden, werden augenblicklich Po2- und Pco2-Werte angezeigt.
Proteinhaltige klinische Kontrollmaterialien sind gegen bakterielle Verunreinigung anfällig. Bei bakterieller
Verunreinigung kommt es augenblicklich zu einer Erniedrigung der Po2-Werte und zu einer Erhöhung der
Pco2-Werte.
Die US-PS 38 59 049 befaßt sich offensichtlich mit einem flüssigen Medium zur Verwendung als Blutgaskontrolle
bei der Bestimmung der pH-, P02- und Pco2-Werte, wobei dieses Medium Blut, Blutzellen,
Hämoglobin oder dergleichen und zusätzlich ein Fluorid, ein Jodacetat oder ein Fluoracetat enthält Der
Proteingehalt ist jedoch nachteilig, worauf bereits vorstehend hingewiesen wurde.
Die DE-OS 21 44 017 befaßt sich mit einem Verfahren
zur Herstellung einer Eichflüssigkeit mit vorbestimmtem pH-Wert und einem Gehalt eines gelösten Gases,
das einen vorherbestimmten Partialdruck über der Flüssigkeit besitzt, wobei man in ein wäßriges Medium
zur Herstellung einer Pufferlösung ein wasserlösliches Bicarbonatsalz gibt und diese Pufferlösung zur Herstellung
der Eichflüssigkeit mit einem Kohlendioxid enthaltenden Gas ins Gleichgewicht bringt. Während
sich demzufolge diese bekannte Lehre mit einer Eichflüssigkeit beschäftigt, betrifft die vorliegende
Erfindung ein flüssiges Medium zur Verwendung als Blutgaskontrolle. Dabei handelt es sich um einen sehr m
wesentlichen Unterschied. Denn eine Eichlösung enthält stets eine exakt bekannte Menge einer Substanz, die zu
messen ist und die eingesetzt wird, um ein Instrument zu justieren bzw. zu standardisieren, so daß es zur Analyse
der gleichen Substanz in einer weiteren Probe r> eingesetzt werden kann. Ein Kontrollmaterial enthält
zwar ebenfalls eine bekannte Menge einer zu messenden Substanz, jedoch dient es dann der Feststellung, ob
ein Instrument tatsächlich genau arbeitet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das 4» eingangs beschriebene proteinfreie sterile flüssige
Medium so zu verbessern, daß es eine genauere Blutgaskontrollc ermöglicht sowie bequem und leicht in
einem kleinen Volumen eines einmal zu benutzenden Behälters verpackbar und bezüglich seiner Puffereigen- «
schäften mit Blut vergleichbar ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein proteinfreies steriles flüssiges Medium gelöst, das aus
Wasser, Triethanolamin, einer kurzkettigen Alkylcarbonsäure, einem Lieferanten für Bicarbonationen und w
einer bestimmten Menge an gelöstem gasförmigem Sauerstoff, Kohlendioxid und Stickstoff besteht.
Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Verfahren zur Zubereitung eines derartigen Mediums, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß man eine bestimmte Menge r>5
entionisiertes Wasser durch eine O,22^-Filtermembran
filtriert, eine bestimmte Menge Farbstoff und Triäthanolamin in dem filtrierten Wasser löst, die erhaltene
Lösung mit einer kurzket.igen Alkylcarbonsäure auf einen pH-Wert von etwa 7,1 bis 7,6 einstellt, eine e>o
bestimmte Menge Natriumbicarbonat in der auf den jeweiligen pH-Wert eingestellten Lösung löst, die
erhaltene Lösung in eine Glasampulle abfüllt, die Ampulle mit einem Gasgemisch mit Sauerstoff,
Kohlendioxid und Stickstoff spült, die Ampulle luftdicht br>
verschweißt und die verschweißte Ampulle unmittelbar nach dem Verschweißen in einem Autoklav sterilisiert.
Das erfindungsgemäße Kontrollmedium kann in ein abpackbares und bequem zu handhabendes, dreiteiliges
Kontrollsystem zur Überwachung von Labormessungen der pH-, Po2- und Pco2-Werte bei drei verschiedenen
Zustandsformen (Alkalose, Acidose, Normal) mittels Blutgasanalysengeräten untergebracht werden. Die
drei, ohne weiteres in flüssiger Form verwendbaren Kontrollmedien sind derartig zusammengestellt, daß sie
physiologische Gehalte über dem klinisch signifikanten Bereich des Säure/Base-Respirationsgieichgewichts
und der Säure/Base-Respirationsfunktion zu simulieren vermögen. Bei gemeinsamer Verwendung stellen sie
einen einfachen, zuverlässigen und über den gesamten Bereich qualitativ hochwertigen Kontrollsatz dar und
vermögen die Eichung und das Leistungsvermögen der Blutgasmeßinstrumente bzw. -meßmethoden zu bestätigen.
Das flüssige Gaskonuollmedium gemäß der Erfindung enthält keine Serumproteine, weswegen es ohne
Beeinträchtigung seiner Zusammensetzung in einem Autoklav hitzesterilisiert werden kann. Hierdurch
lassen sich sämtliche durch einen Zusatz chemischer Konservierungsstoffe zu dem Kontrollmaterial auftretenden
Probleme vermeiden.
Die pH- und Pco2-Parameter verhalten sich in dem
Kontroilmedium weitestgehend in entsprechender Weise wie im Blut. Diese Ähnlichkeiten sind darauf
zurückzuführen, daß sie sowohl im Vollblut als auch in dem flüssigen Kontrollmedium denselben Reaktionen
unterliegen:
R, — N -1- H +
H, O + CO2
-N1—H
I
R.,
R.,
H2CO.,
H+ + HCOf (2)
In Vollblut bestehen die basischen Aminogruppen (Gleichung 1) aus end- und seitenständigen Aminogruppen
von Serumproteinen und Hämoglobin, in dem Blutgaskontrollmedium werden sie von Triäthanolamin
geliefert. Der pH-Wert-Puffereffekt ist jedoch in beiden Fällen im wesentlichen gleich. Neben dem pH-Wert ist
der Pco2-Wert, der in direkter Beziehung zur CO2-Konzentration
steht, sowohl im Kontrollmedium als auch im Vollblut durch die Reaktion entsprechend Gleichung 2
gepuffert. Folglich verhalten sich in beiden Medien der pH-Wert und der Pcoj-Wert infolge der Pufferungswirkung
der beiden Reaktionen ähnlich.
Das Triäthanolamin-Puffersystem ahmt in der Tat die Vollblut-pH-Kurve hinsichtlich Temperaturänderungen
nach. Wenn sich beispielsweise die Temperatur von Vollblut über einen Bereich von 25 bis 400C erhöht,
erhöht sich auch der pH-Wert des Vollbluts entsprechend einer gegebenen Neigung.
Auch das erfindungsgemäß gewählte Triäthanolamin-Puffersystem bedingt (hierbei) eine pH-Wertänderung
des flüssigen Kontrollmediums im Sinne einer Erhöhung entsprechend einer ähnlichen Neigung. Wenn sich also
die Temperatur ändert, ändern sich auch die pH-Werte von Vollblut und des flüssigen Kontrollmediums in
entsprechender Weise.
Andererseits bleibt der Sauerstoffpartialdruck P02 in
■m wäßrigen Kontrollmedium nicht in genau derselben Weise erhalten wie im Vollblut. Molekularer
Sauerstoff existiert im Vollblut in zwei Formen, nämlich
in freier und gebundener Form. Die freie Form, d. h. der
in der wäßrigen Phase tatsächlich gelöste Sauerstoff, steht im Gleichgewicht mit der an Hämoglobin
gebundenen Form (vgl. die folgende Gleichung 3):
Hb+ 4O2
Hb[O2L ·
Das Gleichgewicht dieser Reaktion ist derart, daß das Verhältnis von freiem zu gebundenem Sauerstoff etwa
1 :35 beträgt In anderen Worten gesagt ist die Menge an freiem Sauerstoff im Vergleich zu dem Reservoir an
gebundenem Sauerstoff gering. Da der Sauerstoffpartialdruck Po2 von der Konzentration an freiem
Sauerstoff abhängt liefert das im Gleichgewicht mit dem freien Sauerstoff befindliche Reservoir an gebundenem
Sauerstoff einen hohen Grad an Sauerstoffpufferkapazität im Vollblut Im Falle des flüssigen
Blutgaskontrollmediums ist lediglich freier, gelöster Sauerstoff vorhanden, d. h. es gibt Keinen gebundenen
Sauerstoff. Da folglich die Konzentration an gelöstem Sauerstoff sehr gering ist ist die Sauerstoffpufferkapazität
des Kontrollmediums im Vergleich zu der von Vollblut gering. Es gibt jedoch eine andere Art von
Sauerstoffreservoir in der Blutgaskontrollampulle. Der Raum über der Flüssigkeit wird von einer gesteuerten
Atmosphäre aus Sauerstoff, Kohlendioxid und Stickstoff eingenommen, wobei die Gesamtmenge an Sauerstoff in
diesem Raum etwa das 40fache der in der Lösung gelösten Sauerstoffmenge beträgt. Dieses Reservoir an
gasförmigem Sauerstoff dient zwei Zwecken. Es bedingt und erhält den gewünschten Sauerstoffpartialdruck P02
in der Lösung, solange die Ampulle verschlossen ist, und es stellt ferner nach dem Öffnen der Ampulle einen
gewissen Puffer gegen die Atmosphärengase dar. Es liefert jedoch in der Lösung keine ausreichende
Sauerstoffpufferkapazität, um in dem Kontrollmedium das genaue Po2-Verhalten von Vollblut insbesondere
den Einfluß der Temperaturänderung auf den Sauerstoffpartialdruck Po2, nachzuahmen. Aus diesem Grunde
sollte das Kontrollmedium bei Raumtemperatur gelagert werden oder es sollte sich in dem Kontrollmedium
vor Gebrauch bei Raumtemperatur ein vollständiger Ausgleich bzw. Gleichgewichtszustand ausbilden
gelassen werden. Es sei jedoch betont, daß das Fehlen einer SaHerstoffpufferkapazität die Brauchbarkeit des
Blutgaskontrollmediums zum Nachweis fehlerhafter Meßgeräte oder -methoden oder schlechter Laborverfahren
nicht verschlechtert. In der Tat wird durch das
Fehlen d^r Sauerstoffpufferkapazität die Brauchbarkeit
des Kon<rollmediums noch verbessert, da es, stärker als
Vollblut, auf äußere, den Sauerstoffpartialdruck Po2 beeinflussende Faktoren, z. B. Lecks in der Kammer,
ungeeignete Badtemperatur und Einwirkung der Atmosphäre auf die Probe, empfindlich ist
Das flüssige Blutgaskontrollmedium gemäß der Erfindung ist somit derart rezeptiert, daß es in
entsprechender Weise wie Blut reagiert. Welche Parameter auch immer die Vollblutablesungen in dem
Blutgasmeßgerät beeinflussen, bedingen ähnliche Änderungen in dem Kontrollmedium. Wenn ein Irrtum des
Bedienungspersonals -,νιοι ein Fehler des Meßgeräts
vorliegt, der die pH-, P02- oder Pco2-Werte des Bluts
beeinträchtigt, wird dadurch auch das Blutgaskontrollmedium beeinflußt, da beide Systeme als gleich
anzusehen sind.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung enthält das erfindungsgemäße Kontrollmedium zusätzlich einen
Farbstoff. Ein Grund hierfür bildet die sichtbare Unterscheidbarkeit zwischen den verschiedenen Kontrollampullen.
In Obereinstimmung mit üblichen Säure/ Base-Lackmusstandards sollte die Farbe für da·;
Normalkontrollmedium geib, die Farbe für das Acidose-Kontrollmedium
rot und die Farbe für das Alkalose-Kontrollmedium blau sein. Weiterhin läßt der Farbstoffzusatz
den Kliniker, wie bei Vollblut visuell erkennen, ob in der Elektrodenkammer des Blutgasanalysators
Luftblasen enthalten sind oder nicht Zahlreiche übliche getestete Farbstoffe haben sich als entweder hitze- oder
lichtinstabil erwiesen. Einige katalysierten offensichtlich eine Oxidationsreaktion, so daß die Po2-Werte instabil
wurden.
Die bevorzugten Farbstoffe bestehen aus F-, D- und
■„5 C-GeIb, Amaranthfarbstoffen, und Alphazurin-FG-Farbstoffen.
Ein gelber Farbstoff, bei dem es sich um das Trinatriumsalz der 5-Oxo-l-(p-sulfophenyl)-4-[(p-sulfophenyl)azo]-2-pyrazolin-3-carbonsäure
handelt hat sich in sämtlichen Stufen des Standards als chemisch stabil erwiesen. Der Amaranthfarbstoff ist zur Rotfärbung des
Acidose-Kontrollmediums, der Alphazurinfarbstoff zur Blaufärbung des Alkalose-Kontrollmediums geeignet.
Amaranth-Farbstoff ist als F.D. + C.-Rot Nr. 2 bekannt. Eine chemische Bezeichnung lautet 3-Hydroxy-4-[(4-sulfo-1
-naphthalenyl)azo]-2,7-naphthalindisulfonsäure. Alphazurin ist als C.I.F.-Blau Nr. 2 oder
F.D.+C.-Blau Nr. 1 bekannt. Seine chemische Bezeichnung lautet N-Äthyl-N-{4-[(4-|äthyl[(3-sulfophenyl)methylJaminojphenylJ-^-sulfophenylJ-methyleni^S-cyclo-
jo hexadien-1 -ylidenJ-S-sulfobenzolmethan-ammoniumhydroxid
(inneres Salz)-diammoniumsalz. F.D.+ C-GeIb ist auch als F.D. + C-GeIb Nr. 5 bekannt. Seine
chemische Bezeichnung lautet 4,5-Dihydro-5-oxo-l-(4-sulfophenyl^-^-sulfophenylJazoJ-lH-pyrazol-S-car-
bonsäure-trinatriumsalz.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern.
Zubereitung eines flüssigen Blutgaskontrollmediums mit Normalwerten (pH = 7,40; Po2= 100; PCo2=40):
Bestandteile
Fürjeweils30ml
Entionisiertes Wasser
F-, D-und C-GeIb
Triäthanolamin
Eisessig
F-, D-und C-GeIb
Triäthanolamin
Eisessig
Natriumbicarbonat
Gasgemisch: 13% O2;
6,4% CO2; Rest N2
Gasgemisch: 13% O2;
6,4% CO2; Rest N2
q.s. auf 30 ml 2 mg 447,6 mg q.s. 60,48 mg
Zubereitung
27 ml entionisiertes Wasser werden durch ein 0,22 μ Millipore-Membranfilter filtriert.
In dem Filtrat aus Stufe A werden die Bestandteile 2 und 3 gelöst.
Die in Stufe B erhaltene Lösung wird auf 37°C erwärmt und mit Bestandteil Nr. 4 auf einen
pH-Wert von 7,40 eingestellt (vgl. Fußnote 1). Die in Stufe C erhaltene Lösung wird auf
Raumtemperatur abgekühlt.
In der Stufe D erhaltenen Lösung wird der Bestandteil 5 gelöst, worauf das Ganze mit dem restlichen entionisierten Wasser auf 30 ml aufgefüllt wird.
In der Stufe D erhaltenen Lösung wird der Bestandteil 5 gelöst, worauf das Ganze mit dem restlichen entionisierten Wasser auf 30 ml aufgefüllt wird.
1,7 ml der in Stufe E erhaltenen Lösung werden in eine Amniille abgefüllt ivpl. Fußnote 2\.
G. Die Ampulle wird mit dem Gasgemisch (Bestandteil 6) unter Spülen gefüllt.
H. Die Ampulle wird verschweißt.
I. Die Ampulle wird augenblicklich in einem Autoklav sterilisiert.
J. Vor Gebrauch wird die Lösung in der verschweißten Ampulle mit dem darin befindlichen Gas
mindestens 72 h lang ins Gleichgewicht gebracht.
Fußnoten
1. Zur Einstellung des Ziel-pH-Werts bei 37°C kann man sich auch eines Alternativverfahrens zur
großtechnischen Herstellung bedienen. Bei dieser Maßnahme werden die Stufen C und D weggelassen,
der Bestandteil Nr. 5 wird in Stufe B zugesetzt. Dann wird der pH-Wert bei Raumtemperatur mit
dem Bestandteil Nr. 4 auf einen Wert eingestellt, der bei einer Temperatur von 37°C den gewünschten
Ziel-pH-Wert liefert. Der geeignete Raumtemperatur-pH-Wert muß hierbei durch Ausprobieren
oder empirisch ermittelt werden.
2. Die in Stufe E zubereitete und zum Abfüllen geeignete Lösung sollte vor dem Verteilen in die
Ampullen auf Raumtemperatur (20 bis 23°C) gebracht werden. Sie sollte innerhalb von 30 min
nach ihrer Zubereitung abgefüllt werden, wenn sie nicht gegen eine Einwirkung der Atmosphäre
geschützt ist. Dies dient zur Verhinderung eines Verlusts von Kohlendioxid an die Atmosphäre.
Zubereitung eines Blutgaskontrollmediums mit Acidose-Werten
(pH = 7,10; Po2= 150; PCo2 = 20):
Bestandteile | Entionisiertes Wasser | Fürjeweils30mI |
I. | Amaranthfarbstoff | q.s. auf 30 ml |
2. | Triäthanolamir. | 2 mg |
3. | Eisessig | 447,6 mg |
4. | Natriumbicarbonat | q.s. |
5. | Gasgemisch: 21,9% O2; | 10,0 mg |
6. | 6,09% CO2; Rest N2 | |
Zubereitung
Die einzelnen Schritte bzw. Maßnahmen sind bei Beispiel 1 beschrieben. In Stufe C wird der pH-Wert auf
7,10 eingestellt.
Zubereitung eines Blutgaskontroilmediums mit Alkalose-Werten(pH
= 7,60;Po2 = 50;Pco2 = 60):
Bestandteile
Für jeweils 30 ml
Entionisiertes Wasser q.s. auf 30 ml
Alphazurin-FG-Farbstoff 2 mg
Triäthanolamin 447,6 mg
Eisessig q.s.
Natriumbicarbonat 163,82 mg
Gasgemisch: 6,6% O2;
6,75% CO2; Rest N2
Gasgemisch: 6,6% O2;
6,75% CO2; Rest N2
Zubereitung
Die einzelnen Verfahrensschritte sind bei Beispiel 1 angegeben. In Stufe C wird der pH-Wert auf 7,60
eingestellt.
Beispiel 1 steht für chemisch normale pH- und PcO2-Werte und eine normale respiratorische Funktion.
In Beispiel 2 sind die pH- und Pco2-Werte für eine
metabolische Acidose repräsentativ, der Po2-Wert entspricht dem erhöhten Sauerstoffdruck. In Beispiel 3
liefert das Kontrollmedium Po2-Werte, die typisch für
eine Unterbelüftung oder beeinträchtigte Diffusion sind.
Die Kontrollproben sind derart gestaltet, daß sie direkt in Blutgasmeßgeräten verwendet werden können.
Bei Gebrauch werden ganz einfach die Ampullenhälse abgesägt oder abgebrochen und die in den
Ampullen befindliche Lösung direkt in die Elektrodenkammer von in medizinischen Laboratorien üblicherweise
verwendeten Blutgasmeßgeräten eingesaugt oder -gepumpt.
Claims (16)
1. Proteinfreies steriles flüssiges Medium zur Verwendung als Blutgaskontrolle bei der Bestimmung
der pH-, Po;- und Pco2"Werte, bestehend aus
Wasser, Triäthanolamin, einer kurzkettigen Alkylcarbonsäure,
einem Lieferanten für Bicarbonationen und einer bestimmten Menge an gelöstem gasförmigem
Sauerstoff, Kohlendioxid und Stickstoff. ι ο
2. Medium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich einen Farbstoff enthält
3. Medium nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es als Alkylcarbonsäure Essigsäure
und als Lieferant für Bicarbonationen Natriumbicarbonat enthält
4. Medium nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß das Verhältnis Farbstoff zu Triäthanolamin
zu Natriumbicarbonat etwa 1 :223,8 :30,24 beträgt.
5. Medium nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es als Farbstoff F-, D- und C-GeIb
enthält.
6. Medium nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Farbstoff zu 2>
Triäthanolamin zu Natriumbicarbonat etwa 1 : 223,8:5,0 beträgt.
7. Medium nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff aus F-, D- und C-GeIb
oder einem Amaranthfarbstoff besteht. Jo
8. Medium nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Farbstoff zu
Triätlianolamin zu Natriumbicarbonat etwa 1 : 223,8:81,91 beträgt.
9. Medium nach Anspruch 8, dadurch gekenn- is
zeichnet, daß der Farbstoff aus F-, D- und C-GeIb oder einem Alphazurin-FG-Farbstoff besteht.
10. Medium nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es als Farbstoff F.D. + C-GeIb, einen
Amaranth-Farbstoff, einen Alphazurin-FG-Farb- 4ii
stoff, den Farbstoff F.D.+ C-GeIb Nr. 5 oder CIF-Blau Nr. 2 enthält.
11. Medium nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es in einer
versiegelten Glasampulle mit luftdichtem Verschluß 4r>
eingeschlossen ist.
12. Medium nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Glasampulle ein Gasgemisch aus 6,6 bis 21,9% Sauerstoff, 6,09 bis 6,75% Kohlendioxid
und 71,35 bis 87,31 % Stickstoff enthält w
13. Medium nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß es den Farbstoff F.D. + C-GeIb und ein Gas aus 13% Sauerstoff, 6,4% Kohlenstoff und
80,6% Stickstoff enthält, wobei das Verhältnis Farbstoff zu Triäthanolamin zu Natriumbicarbonat v>
etwa 1 : 223,8 : 30,24 und der pH-Wert 7,4 beträgt.
14. Medium nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß es als Farbstoff F.D.+ C-GeIb oder einen Amaranth-Farbstoff und ein Gas aus 21,9%
Sauerstoff, 6,09% Kohlendioxid und 72,01% Stick- bo stoff enthält, wobei das Verhältnis Farbstoff zu
Triäthanolamin zu Natriumbicarbonat etwa 1 : 223,8 : 5,0 und der pH-Wert etwa 7,1 beträgt.
15. Medium nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß es als Farbstoff F.D.+ C-GeIb oder b5 einen Alphazurin-Farbstoff F.G. sowie ein Gas aus
6,6% Sauerstoff, 6,75% Kohlendioxid und 86,65% Stickstoff enthält, wobei das Verhältnis Farbstoff zu
Ti iäthanolamin zu Natriumbicarbonat etwa 1 :223,8 :81,91 und der pH-Wert etwa 7,6 beträgt
16. Verfahren zur Zubereitung eines Mediums gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß man eine bestimmte Menge entionisiertes Wasser durch eine 0,22-μ-Π1-termembran
filtriert eine bestimmte Menge Farbstoff und Triäthanolamin in dem filtrierten Wasser
löst die erhaltene Lösung mit einer kurzkettigen Alkylcarbonsäure auf einen pH-Wert von etwa 7,1
bis 7,6 einstellt eine bestimmte Menge Natriumbicarbonat in der auf den jeweiligen ;>H-Wert
eingestellten Lösung löst die erhaltene Lösung in eine Glasampulle abfüllt die Ampulle mit einem
Gasgemisch mit Sauerstoff, Kohlendioxid und Stickstoff spült die Ampulle luftdicht verschweißt
und die verschweißte Ampulie unmittelbar nach dem Verschweißen in einem Autoklav sterilisiert
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