DE2628474C3 - Aufnahmeeinrichtrung mit Bildwandlertarget für eine Aufnahmeröhre - Google Patents
Aufnahmeeinrichtrung mit Bildwandlertarget für eine AufnahmeröhreInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Aufnahmeeinrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Es ist eine Aufnahmeröhre bekannt (DE-OS 24 35 400), die auf ihrer Eingangsseite mit einem
Bildwandlertarget aus einem pyroelektrischen Material versehen ist. Auf dem Bildwandlertarget wird durch die
absorbierte Wärmestrahlung ein Temperaturrelief erzeugt, welchem ein Potentialrelief entspricht, das ein
Bild des Objekts ist, von welchem diese Strahlung kommt. In jedem Punkt des Bildwandlertargets, das
einen spezifischen Widerstand in der Größenordnung von 1012Hm hat, nimmt die spontane dielektrische
Polarisation einen Wert an, der von der durch diesen Punkt absorbierten Wärmeenergie abhängig ist. Dieses
Bild wird durch einen Elektronenstrahl gelesen, welcher das Bildwandlertarget auf der Seite, die von der der
einfallenden Strahlung ausgesetzten Seite abgewandt ist, Punkt für Punkt abtastet und in jedem dieser Punkte
die Menge an Elektronen aufbringt, die zum Neutralisieren der Potentialdifferenz erforderlich ist, welche
zwischen dem abgetasteten Punkt und der Katode in dem Zeitpunkt des Durchgangs des Strahls durch diesen
Punkt herrscht. Das Abfließen dieser Ladungen in einen Widerstand, der mit der Bildwandlerkatode verbunden
ist, bildet den Signalstrom.
Bei dieser Leseweise ergibt sich eine Schwierigkeit, die von dem konstanten Vorzeichen der durch den
Strahl bei seinen aufeinanderfolgenden Durchgängen auf denselben Punkt aufgebrachten Ladungen, nämlich
dem negativen Vorzeichen der Elektronen dieses Strahls, herrührt. Nun kann sich aber zwischen einem
Durchgang des Strahls durch einen Punkt und seinem nächsten Durchgang durch diesen Punkt das Potential
dieses Punktes in bezug auf das, das ihm gegenüber auf der entgegengesetzten Seite des Bildwandlertargets
herrscht und als Bezugswert genommen wird, ebensogut in der einen wie in der anderen Richtung geändert
haben, wobei diese Änderungen insbesondere so ausfallen können, daß das Potential dts abgetasteten
Punktes unter das Katodenpotential sinkt Es ist klar, daß dann die negativen Ladungen des Strahls die
Polarisationsänderungen nicht in beiden Richtungen neutralisieren können, sondern lediglich diejenigen, die
den abgetasteten Punkt auf einem Potential lassen, das größer als das Katodenpotential ist
Aus der erwähnten DE-OS 24 35 400, S. 3, Abs. 1, ist es bekannt, daß sich diese Schwierigkeit dadurch
überwinden läßt, daß auf die durch den Strahl abgetastete Seite des Bildwandlertargets eine Menge an
positiven Ionen aufgebracht wird, die in jedem Punkt dem vorherigen Signalpotential ein festes positives
Potential hinzufügt, das im Absolutwert größer ist als das Signalpotential, so daß die auszuführende Neutralisierung
immer in derselben Richtung erfolgt und durch die negativen Ladungen der Elektronen des Strahls
vorgenommen werden kann. Es ergibt sich in diesem Fall aber eine neue Schwierigkeit, die in der zeitlichen
Konstanz der Menge an Ionen liegt, die durch jeden Punkt des Bildwandlertargets eingefangen wird, denn es
ist erforderlich, daß diese Menge für jeden Punkt im Verlauf des Betriebes fest bleibt.
Eine weitere bekannte Aufnahmeeinrich'tung mit einem pyroelektrischen Bildwandlertarget für eine
Aufnahmeröhre (DE-OS 22 23 270) arbeitet nach einem anderen Prinzip, denn die Abtastung verwendet einen
Elektronenstrahl mit langsamen Elektronen, wenn die zu neutralisierenden Ladungen positive Ladungen sind,
während sie einen Elektronenstrahl mit schnellen Elektronen verwendet, wenn die zu neutralisierenden
Ladungen negative Ladungen sind, wobei im letzteren Fall der Elektronenstrahl mit schnellen Elektronen eine
Sekundärelektronenemission an seinem Auftreffpunkt auf dem Bildwandlertarget bewirkt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Aufnahmeeinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so
weiterzubilden, daß die Ionenmenge, die durch jeden Punkt des Bildwandlertargets eingefangen wird, konstantgehalten
wird.
Diese Aufgabe wird durch das im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebene Merkmal gelöst.
Die Erfindung geht dabei von der Erkenntnis aus, daß, da das weitere Gitter auf einem in bezug auf das
Bildwandlertar/*et festen positiven Potential ist, der
Ionenstrom zu dem Bildwandlertarget direkt proportional zu dem Gasdruck ist, weshalb zur Herstellung der
verlangten zeitlichen Konstanz der Ionenmenge gemäß der Erfindung auf diesen Druck eingewirkt wird.
In einer ersten Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 2 wird somit der Druck des Gases in der
Röhre dem Ionenstrom zu dem Bildwandlertarget nachgeregelt.
Da der lonenstrom außerdem, wenn sonst alles gleich
ist, zu der Intensität des Elektronenstrahls proportional ist, ist der Gasdruck proportional zu dem lonenstrom
und umgekehrt proportional zu der Intensität des Elektronenstrahls. In einer zweiten Ausgestaltung der
Erfindung nach Anspruch 4 wird somit der Gasdruck dem Verhältnis des Ionenstroms zu dem Elektronenstrahlstrom
nachgeregelt, welch letzterer seinerseits geregelt wird.
Da bei verschlossenen Aufnahmeröhren, bei denen die Aufnahmeeinrichtuogen nach der Erfindung benutzt
wird, die einzigen zugänglichen Parameter die Spannun-
gen und Ströme der verschiedenen Elektroden sowie der Signalstrom sind, wird angenommen, daß, wie die
Erfahrung bestätigt hat, der Strahlstrom proportional zu
dem Elektronenstrom in dem Stromkreis des weiteren Gitters ist
Darüber hinaus wird angenommen, daß der Strom des Bildwandlertargets proportional zu der Anzahl von
Ionen ist, die durch das Bildwandlertarget während der Zeit eingefangen werden, bei welcher es sich beispielsweise
um die der Zeilenabtastung oder der Halbbildabtastung handelt
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein Schema eines Teils der Aufnahmeeinrichtung,
F i g. 2 ein sich auf das Schema von F i g. 1 beziehendes Diagramm und die
F i g. 3 bis 5 Schaltbilder von Ausführungsformen der Aufnahmeeinrichtung.
Bei einem Bildwandlertarget 100 in der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist es möglich, den
lonenstrom während des Betriebes zu messen. Das Bildwandlertarget 100 hat gemäß F i g. 1 die Form einer
dünnen Schicht oder Platte aus einem pyroelektrischen Material, wie beispielsweise Glykolsulfat, die auf ihrer
der einfallenden Strahlung (Pfeile von links) ausgesetzten Seite, die von der durch den Elektronenstrahl
abgetasteten Seite abgewandt ist, mit einer elektrisch leitenden Schicht oder Signalplatte bedeckt ist. Diese
Schicht ist durch einen ebenfalls leitenden Rand verlängert, der auf der abgetasteten Seite mündet, wie
Fig. 1 zeigt, in welcher die dünne Platte aus pyroelektrischem Material mit 101, die leitende Schicht
mit 102 und der vorgenannte Rand mit 104 bezeichnet ist. In F i g. 1 ist der Kolben der Röhre mit 103 und ihr
Eintrittsfenster mit 106 bezeichnet.
Die Signalplatte 102 und der Rand 104 werden in bezug auf das Katodenpotential, das als Bezugswert
genommen wird, auf ein leicht negatives Potential V0
von beispielsweise - 5 V gebracht. Bei der Abtastung des Bildwandlertargets durch den Elektronenstrahl, der
in F i g. 1 nicht dargestellt ist und von rechts her kommt, empfängt der Rand 104 angesichts seines Potentials nur
Ionen, die durch das Gitter 4, das auf einem in bezug auf die Bildwandlerkatode positiven Potential in der
Größenordnung von +250 V liegt, zu dem Bildwandlertarget beschleunigt werden. Lediglich der Teil des
Bildwandlertargets, der zwischen den Punkten a und b liegt, fängt außerdem Elektronen ein. Im Verlauf der
Abtastung einer Zeile des Bildwandlertargets erhält man das Signal, das aus dem Strom / von Ladungen
beider Vorzeichen besteht, die durch das Bildwandlertarget eingefangen werden. Dieser Strom erscheint in
dem Widerstand 105. Das Signal hat zeitlich den in dem Diagramm i(t) von Fig. 2 angegebenen Verlauf, wobei
dieser Strom zwischen den Punkten a und b Null ist, denen die Punkte A und B von F i g. 2 entsprechen, weil
dieser Teil des Bildwandlertargets Ladungen mit beiden Vorzeichen empfängt, und auf dem Rand den Wert - ip
hat.
Das Signal wird an dem Eingang des nicht dargestellten Videoverstärkers empfangen, mit dem der
Widerstand 105 verbunden ist (Pfeil). Die Gesamtdauer des Zyklus zwischen den beiden vertikalen gestrichelten
Linien von E i g. 2 ist die Dauer der Zeilenabtastung des Bildwandlertargets, also 64 MikroSekunden für die
übliche Norm von 625 Zeilen mit 25 Bildern pro
Sekunde. Der Signalstrom ip, der als Sockelstrom
bezeichnet wird, liegt gewöhnlich zwischen 30 und 10OnA.
In den hier beschriebenen Aufnahmeeinrichtungen, in
denen der Sockelstrom ständig an dem Bildwandlertarget, das in der oben angegebenen Weise aufgebaut ist,
im Verlauf der Abtastung desselben durch den Elektronenstrahl während des normalen Betriebes der
Röhre entnommen wird, ist der Wert des benutzten Signals gleich dem Mittelwert des Bildwandlertarget-Stroms
während der Dauer eines oder mehrerer Halbbilder und eventuell während einer großen Anzahl
von Halbbildern.
F i g. 3 zeigt das Schaltbild einer ersten Ausführungsform der Aufnahmeeinrichtung. In dieser Figur tragen
gleiche Teile die gleicher. Bezugszeichen wie in Fi g. 1.
Die Aufnahmeröhre 110 der Aufnahmeeinrichtung enthält eine gewisse Anzahl von Elektroden, die zu
unterschiedlichen Zwecken, die auf dem Gebiet der Technik der Elektronenröhren bekannt sind, auf dem
Weg des nicht dargestellten Strahls zwischen der Katode 01 und dem Bildwandlertarget 100 vorgesehen
sind. Diese Elektroden sind mit 1,2,3 und 4 bezeichnet.
Die Elektrode 4 ist bereits bei der Beschreibung der F i g. 1 erwähnt worden. Mit den Bezugszahlen 02 und
03 sind zwei Heizfäden bezeichnet. Der Heizfaden 02 ist der Heizfaden der Katode 01. Der Heizfaden 03 dient
zum Aufheizen des Gasreservoirs, das zur Vereinfachung der Figur nicht dargestellt worden ist.
In dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel 30 richtung eine Verzögerung
wird die Heizung des Gasreservoirs dem Sockelstrom iB vorgesehen werden, bevor
folgendermaßen nachgeregelt:
In einer ersten Operation wird eine Spannung erzeugt, die zu dem Strom ip proportional ist. Diese
Spannung erhält man aus dem Ausgangssignal eines Vorverstärkers 205. Sie wird in einem Verstärker 206
verstärkt und in einem Filter 207 gefiltert um daraus die Störkomponenten zu entfernen, die beispielsweise von
den Zeilenrückläufen herrühren, und um nur die Hüllkurve dieses Signals zu behalten. Diese Spannung
wird anschließend mit einer Bezugsspannung V^ verglichen und das sich ergebende Fehlersignal, das in
dem Potentiometer 208 erzeugt wird, steuert den Heizkreis des Gasreservoirs (Gasquelle 210) über einen
Verstärker 209, wie in F i g. 3 gezeigt.
Zur Vermeidung einer zu schnellen Reaktion der Regelschleife auf intensive einfallende Strahlen ist es
erforderlich, daß im normalen Betrieb die elektrische Zeitkonstante des Folgeregelkreises groß ist, d.h.
beispielsweise in der Größenordnung von 30 s liegt so Trotzdem hat eine solche Anordnung den Nachteil, daß
sie die Stabilisierungszeit des Sockelstroms bei der Inbetriebsetzung der Röhre vergrößert Diese Schwierigkeit
kann überwunden werden, indem bei der Inbetriebsetzung eine kleinere elektrische Zeitkonstante
vorgesehen wird. Es kann zu diesem Zweck eine zusätzliche Einrichtung vorgesehen werden, die beiderseits
des Sollwertes den Bereich der Werte der Versorgungsspannung des Heizfadens 03 im Fall einer
Betriebsunregelmäßigkeit begrenzt die durch eine zu kräftige einfallende Strahlung oder durch einen
zufälligen Ausfall des Strahlstroms verursacht wird.
In Fig.3 bezeichnet die Bezugszahl 202 die Spannungsquelle, mit der der Wehneltzylinder 1
verbunden ist Die Bezugszahlen 211, 212 und 213 bezeichnen die Versorgung des Heizfadens 02 der
Katode 01 bzw. die für die Vorspannung der Elektroden bzw. 3 verwendeten Quellen. Die Bezugszahl 214
bezeichnet insgesamt die Elektronik der Sichtanzeigeschaltung, die der Aufnahmeröhre zugeordnet ist.
Eine zweite Ausführungsform der Aufnahmeeinrichtung ist in Fig.4 dargestellt. Diese Figur enthält
sämtliche Elemente der Fig.3 mit den gleichen Bezugszahlen. Diese Ausführungsform unterscheidet
sich von der vorhergehenden dahingehend, daß sie außerdem eine Schleife enthält, mittels welcher der
Elektronenstrom dem oben angegebenen Gitterstrom k nachgeregelt wird.
Der Strom des Elektronenstrahls, der aus der Katode 01 austritt, wird einem bestimmten Sollwert des Stroms
U folgendermaßen nachgeregelt: Die Spannung, die an den Klemmen des mit der Vorspannungsquelle 201 des
Gitters 4 in Reihe geschalteten Widerstands 200 gemessen wird, wird mit einer Bezugsspannung \\
verglichen. Das Fehlersignal besteht aus der Differenz zwischen diesen' beiden Spannungen, die in dem
Potentiometer 203 gebildet wird. Es wird in dem Verstärker 204 verstärkt und in den Stromversorgungskreis des Wehneltzylinder 1 (Quelle 202) eingegeben,
der den von der Katode 01 ausgesandten Strom steuert, wie F i g. 4 zeigt.
Es sei angemerkt daß die elektrische Zeitkonstante des Folgeregelkreises ausreichend klein gewählt werden
muß, damit die Stabilisierung des Strahlstroms innerhalb einiger Sekunden erfolgt Um jedoch eine zu
starke Beanspruchung der Katode bei dem Inbetriebsetzen der Röhre zu vermeiden, kann in der Aufnahmeein-
von einigen Minuten das Folgeregelsystem
wirksam wird.
In einer dritten Ausführungsform der Aufnahmeeinrichlung
die in Fig.5 dargestellt ist wird die Temperatur des Gasreservoirs nicht mehr dem Wert
des Stroms ip, wie in den vorhergehenden Ausführungsformen, sondern dem Wert des Verhältnisses k- nachgebt
regelt wobei der Strahlstrom, wie in der zweitgenannten Ausführungsform, dem Strom U des Gitters 4
nachgeregelt wird. In Fig. 5 tragen gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen wie in den vorhergehenden
Figuren.
Der Wert des Verhältnisses 4* wird in der Dividier-
'4
schaltung 315 erzeugt. Die Folgeregelvorgänge werden
unter Bedingungen, die denen des Beispiels von F i g. 4 analog sind, mittels Elementen, die die Bezugszahlen 300
bis 310 tragen, aufgrund von zwei Bezugsspannungen V3
und V4 ausgeführt
Der Strahlstrom wird durch den Wehneltzylinder 1 gesteuert der in der Nähe der Katode 01 der Röhre
angeordnet ist Die Dichte des Gases in der Röhre wird durch das nicht dargestellte Gasreservoir gesteuert,
welches aus einem Material besteht das für das benutzte Gas ein von seiner Temperatur abhängiges Absorptionsvermögen
aufweist In den hier beschriebenen Ausführungsbeispielen ist dieses Gas Wasserstoff und
- das bewußte Material ist Titan. Da die Löslichkeit des Wasserstoffs in Titan beträchtlich abnimmt wenn die
Temperatur des Titans über die Umgebungstemperatur ansteigt, folgt, daß der Gleichgewichtsdruck des
Wasserstoffes in der Röhre über die Temperatur des Gasreservoirs leicht regulierbar ist Dieses hat gewöhnlich
die Form einer dünnen Titanfolie mit einer Dicke in der Größenordnung von 50 um, die zu einem Zylinder
gebogen ist und einen Heizfaden umgibt Die Erfahrung zeigt daß es bei Konzentrationen von
8% bis 10% Wasserstoffatomen in dem Titan durch Aufheizen des Gasreservoirs auf eine zwischen 350° C
und 45O0C liegende Temperatur leicht ist, einen Gleichgewichtsdruck des Wasserstoffes in der Röhre
von ungefähr 6,7-10-4mbar für mehrere hundert
Stunden aufrechtzuerhalten.
Die hier für den Fall von pyroelektrischen Bildwandlertargets
beschriebene Aufnahmeeinrichtung ist allgemein in Verbindung mit allen Widerstandsbildwandlertargets
anwendbar, die die Eigenschaft haben, in jedem ihrer Punkte eine dielektrische Polarisation aufzuwei-
sen, die von der Energie abhängig ist, welche von dem Objekt kommt und durch diesen Punkt absorbiert
worden ist, und insbesondere in dem Fall von piezoelektrischen Bildwandlertargets, die für die Bildung
von Ultraschallbildern benutzt werden.
In dem Fall von pyroelektrischen Bildwandlertargets besteht eine Anwendungsmöglichkeil in der Erstellung
von Isothermenkarten von festen Objekten, von menschlichen Organen, insbesondere auf dem Gebiet
der Medizin, wo eine große Stabilität des Signalstroms jedes Punktes verlangt wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Aufnahmeeinrichtung mit einem Bildwandlertarget für eine Aufnahmeröhre, welches auf einer
seiner Seiten die von einem Objekt kommende Strahlungsenergie empfängt und die Eigenschaft
besitzt, in jedem Punkt zwischen seinen beiden Seiten eine von der in diesem Punkt absorbierten
Energie abhängige dielektrische Polarisation aufzuweisen, mit Vorrichtungen, welche innerhalb des
Röhrenkolbens einen aus einer Katode kommenden Elektronenstrahl erzeugen und die punktweise
Abtastung der anderen Seite des Bildwandlertargets durch den Elektronenstrahl bewirken, so daß die
Punkte des Bildwandlertargets auf das Potential der Katode gebracht werden, und mit zugeordneten
Vorrichtungen zum Ablesen des Signalstroms, der in jedem Punkt des Bildwandlertargets durch den
Elektronenstrahl aufgebracht wird, wobei innerhalb des Röhrenkolbens ein erstes Gitter in der Nähe der
Katode angeordnet ist, das die Intensität des Elektronenstrahls steuert, ferner ein beheizbares
Gasreservoir mit einem ionisierbaren Gas vorgesehen ist, das aus einem Material besteht, dessen
Absorptionsvermögen für das Gas von seiner Temperatur abhängig ist, wobei Ionen im Röhrenkolben
durch Zusammenstöße zwischen den Strahlelektronen und den Molekülen des Gases erzeugt
werden, und wobei die Röhre ein weiteres Gitter enthält, das in der Nähe des Bildwandlertargets
angeordnet ist und sich auf einem gegenüber dem Potential des Bildwandlertargets festem, positiven
Potential befindet, gekennzeichnet durch Einrichtungen, mittels welchen der Ionenstrom in 3^
der Röhre ständig dem über eine bestimmte Zeit gebildeten Mittelwert des Signalslroms des Bildwandlertargets
(100) nachgeregelt wird.
2. Aufnahmeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen Teileinrichtungen
(205, 206, 207, 208, 209) umfassen, die die Temperatur des Gasreservoirs (210) nachregeln
(F ig. 3).
3. Aufnahmeeinrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch weitere Teileinrichtungen (200, 201,
202, 203, 204), mittels welchen das Potential des ersten Gitters (1) in bezug auf das der Katode (01)
dem Strom U von Elektronen nachgeregelt wird, die durch das weitere Gitter (4) eingefangen werden
(F ig. 4).
4. Aufnahmeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen Teileinrichtungen
(305,306,307,308,309,315) umfassen, die die
Temperatur des Gasreservoirs (310) dem Wert des Verhältnisses des Mittelwerts der Signalströme des
Bildwandlertargets (100) zu dem Elektronenstrom /4, der durch das weitere Gitter (4) aufgefangen wird,
nachregeln, und außerdem weitere Teileinrichtungen (300, 301, 302, 303, 304) enthalten, welche das
Potential des ersten Gitters (1) in bezug auf das der eo
Katode (01) dem durch das weitere Gitter (4) aufgefangenen Elektronenstrom /4 nachregeln
(F ig. 5).
5. Aufnahmeeinricljtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Teileinrichtungen
(200, 201,202, 203, 204), die das Potential des ersten
Gitters (1) nachregeln, aus Teileinrichtungen (200, 201) bestehen, welche eine Spannung erzeugen, die
zu dem Elektronenstrom U proportional ist, und aus Teileinrichtungen (202, 203, 204), weiche ein
Fehlersignal erzeugen, das gleich der Differenz zwischen der letztgenannten Spannung und einer
festen Spannung (V\) ist, und daß die Teileinrichtungen
(205,206,207,208,209), weiche die Temperatur
des Gasreservoirs (210) nachregeln, Teileinrichtungen (205,206, 207) enthalten, welche eine Spannung
erzeugen, die zu dem Mittelwert der Signalströme des Bildwandlertargets (100) proportional ist, und
Teileinrichtungen (208,209), welche ein Fehlersignal erzeugen, das gleich der Differenz zwischen der
letztgenannten Spannung und einer zweiten festen Spannung (V2) ist (F i g. 4).
6. Aufnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas
Wasserstoff ist ucd daß das Material, aus dem das Gasreservoir (210,310) besteht, Titan ist
7. Aufnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Bildwandlertarget (100) ein pyroelektrisches Bildwandlertarget ist.
8. Aufnahmeeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Bildwandlertarget (100) auf
seiner abgetasteten Seite einen elektrisch leitenden Rand (104) hat und daß der Signalstrom des
Bildwandlertargets die Differenz zwischen dem Strom des innerhalb des Randes liegenden Bildwandlertargetteils
und dem Strom auf dem Rand ist.
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