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DE262440C - - Google Patents

Info

Publication number
DE262440C
DE262440C DENDAT262440D DE262440DA DE262440C DE 262440 C DE262440 C DE 262440C DE NDAT262440 D DENDAT262440 D DE NDAT262440D DE 262440D A DE262440D A DE 262440DA DE 262440 C DE262440 C DE 262440C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lenses
stroke
distance
film
image
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT262440D
Other languages
English (en)
Publication of DE262440C publication Critical patent/DE262440C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
    • G03B41/12Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator with oscillating transmitting member

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 262440 KLASSE 57a. GRUPPE
erzielt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. August 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Kinematographen mit optischem Ausgleich der Bildwanderung durch den Bewegungen des Bandes folgende Objektive. Bei diesen ist es erforderlich, daß bei einer Scharfeinstellung der Objektive auch deren Hubweite geändert wird. Zu diesem Zwecke kann man die betreffenden Vorrichtungen miteinander kuppeln. Hat ein solcher Apparat nun aber mehrere Objektive, so muß auch der Abstand der Objektivmitten verändert werden können. Derartige Apparate werden hauptsächlich bei Aufnahmen oder Wiedergabe von farbigen Bildern verwendet, die gruppenweise in nebeneinanderliegenden Streifen auf einem Film angeordnet sind. Je nach der Bildentfernung müssen die Objektive den Film auf seinem Durchgang durch den Apparat ein Stück begleiten, um das Bild auf eine bestimmte Fläche des Films zu bringen oder es davon projizieren.
Das Kennzeichen der Erfindung ruht nun darin, daß durch ein einziges Element, z. B. eine Schraube, nicht nur die Entfernung der Objektive vom Film und deren Hub mit Bezug auf den Film, sondern auch die Entfernung der Objektive voneinander geregelt wird.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen einen Kinematographen gemäß der Erfindung.
Es ist Fig. ι ein Längsschnitt durch die Vorrichtung; diese Figur zeigt im besonderen die Mittel, welche sowohl den Abstand der Objektive vom Film als auch den Hub der Objektive regulieren.
Fig. 2 ist teilweise Draufsicht und zeigt die Mittel zur Veränderung des Abstandes der Objektive voneinander.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach X-Y der Fig. 1 und zeigt auch den Verschluß, welcher abwechselnd eine der Bildflächen abdeckt.
Fig. 4 gibt eine Vorderansicht des Linsensystemes.
Der Film 30 wird mit passender, stetiger Geschwindigkeit vom Förderrad 31 aus über die Öffnung der Platte 32 hinwegbewegt. Das Förderrad 31 steht durch ein (nicht dargestelltes) Vorgelege oder sonstwie in passender Verbindung mit den Hubrollen 12, welche zur Auf- und Abbewegung der Objektive A, B und C dienen. Die Linsen dieser Objektive sind in bekannter Weise in Röhren eingeschlossen und sitzen auf den Stangen 4, welche in den Zylindern 6 gleitbar sind, wobei ein Kragen 5 auf den Stangen als Kolben dient und durch die Zusammenpressung der Luft in den Endstellungen der Objektive Erschütterungen derselben hintanhält. Die Zylinder 6 sind auf einem Rahmen 7 befestigt,
dessen vorspringende Ansätze 8 zur Führung des Rahmens im Körper ii der Vorrichtung dienen. Die Objektive können mit Bezug auf den Film dadurch verstellt werden, daß die Schraube 9 gedreht wird, welche drehbar im Rahmen 7 befestigt ist und sich durch eine Gewindeöffnung im Körper 11 erstreckt.
Die Hubrollen 12 sitzen auf einer Welle,
welche lose durch das Joch 15 hindurchgeht.
Bei ihrer Drehung geraten die Hubrollen mit den im Joch 15 gelagerten Rollen 13 und 14 in Angriff und verursachen dadurch die Auf- und Abbewegung des Joches. Zur Führung des letzteren dienen die an ihm befestigten Stangen 17 und i8, deren Endkolben 19 und 20 in den Dämpfungszylindern 21 und 22 gleiten. Die Schraubenfedern 23 und 24 dienen in Verbindung mit den Kolben als zusätzliche Dämpfvorrichtungen für die Bewegung des Joches.
Die Hin- nnd Herbewegung des Joches wird den Objektiven vermittels der Hebel 25 mitgeteilt, welche schwingbar auf den Wellen der Zapfen 13 sitzen. Das hintere Ende jedes Hebels geht durch einen zylindrischen Klotz 28 hindurch, der drehbar in einem Arm H1 des Körpers 11 der Vorrichtung gelagert ist. Das Vorderende jedes Hebels erstreckt sich durch einen ähnlichen Klotz 26^ bis 26C, der in einer geschlitzten Hülse 27, am unteren Ende jeder Stange 4 befest'gt, drehbar angebracht ist. Das Vorgelege zwischen dem Rad oder den Rädern 31 und der Welle treibt die Hubscheibe derartig an, daß den Objektiven Bewegung in einer bestimmten Reihenfolge erteilt wird, während sich ein Stück des Filmes gerade über die Öffnung der Platte 32 hinbewegt. Es sei beispielsweise angenommen, daß das Objektiv A in Fig. ι und 3 dazu dient, mit dem roten Bilde des Filmes zusammenzuwirken. Das Objektiv bewegt sich dann zeitweise in derselben Richtung wie der Film, und zwar mit einer Geschwindigkeit, welche geeignet ist, das auf dem Projektionsschirm erscheinende Bild dieses Filmteiles feststehend zu erhalten. Wenn die betreffende rote Einzelbildfläche über die Öffnung 32 hinweggegangen ist, so sperrt der Verschluß 48 dem zu diesem Bild gehörigen Lichtbündel den Weg ab. Während dieser Verschlußzeit wird das Objektiv A in die anfängliche Stellung zurückbewegt, so daß dasselbe bei Ankunft des nächsten zur Aufnahme eines Bildes in Rot bestimmten Flächenstücke in der richtigen Stellung ist, um den Film durch die Maschine zu begleiten und so ein neues Bild aufzunehmen, wobei jetzt natürlich auch wieder der Verschluß den Lichtstrahlen den Weg freigegeben hat.
Zwischen den Perioden von zwei Bildern in der gleichen Farbe haben sich also die Objektive, der Verschluß und der Film derartig bewegt, daß nacheinander zwei Bilder, je eines in einer der anderen Grundfarben, vorgeführt worden sind.
Die Hubflächen der verschiedenen Hubscheiben 12 sind so im Winkel zueinander versetzt, daß die Aufnahme oder Projektion jedes folgenden Bildes bereits beginnt, solange der gleiche Vorgang mit dem vorhergehenden Bilde noch stattfindet. Während der Projektion wird deshalb stets mehr wie ein Bild auf dem Schirm sein, so daß sich diese Projektionen zeitlich überlappen. Die kinematographische Wiedergabe findet also ohne jede Pause, in welcher der Schirm verdunkelt wäre, statt.
Der beim Apparat zur Verwendung gelangende Verschluß besteht vorzugsweise aus einer Scheibe 48, welche mit entsprechender Geschwindigkeit gedreht wird und mit Öffnungen in der Form von Kreisbögen versehen ist. Diese Öffnungen sind angeordnet, daß, sie die Strahlen zwischen den verschiedenen gefärbten Flächen des Filmes und den entsprechenden Objektiven in aufeinanderfolgenden kurzen Zeiträumen verschließen und freigeben' Nach Fig. 3 sind diese Öffnungen geeignet, mehr wie eine der verschiedenen Flächen gleichzeitig freizugeben; ein durch das Ende einer Öffnung gehender Radius schneidet mindestens eine der anderen Öffnungen.
Die Einstellung der Objektive mit Bezug auf -· den Film wird durch Drehung der Schraube 9 bewirkt, wodurch der Rahmen 7, der die Objektive trägt, gleitend auf dem Körper 11 verschoben wird. Durch diese Einstellung kann natürlich die Bildweite aller Linsen im Einklang mit der Entfernung des Gegenstandes bzw. der Entfernung des Schirmes verändert werden. Wechselt der Rahmen 7 seine Stellung, so verschieben sich auch die zylindrischen Klötze 26 auf den Hebelarmen 25, so daß die wirksame Länge dieser Arme verändert wird. Der Hub der Objektive wird demnach kürzer, je weiter sie vom Film weggerückt sind. Dies ist hauptsächlich dann notwendig, wenn Gegenstände in der Nähe des Apparates photographiert werden müssen. Würde dies nicht geschehen, so würde das Bild auf dem Film sich natürlich rascher bewegen als der Film selbst, und das so entstehende Negativ würde vermischt werden.
Es ist jedoch notwendig, auf die gegenseitige Entfernung auch der Objektive in Übereinstimmung mit der Entfernung des Gegenstandes vom photographischen Apparat einzustellen. Deshalb sind zwischen den Zylindern 6 und an der Außenseite des äußeren Zylinders Keilführungen 56, 57 und 58 angebracht, welche ortsfest auf dem Körper 11 gelagert sind und so bei Verstellung der Objektive
selbsttätig auch die Entfernung zwischen diesen Objektiven ändern.
Alle Einstellungen können demnach einfach durch Drehung der Schraube 9 besorgt werden. Würde diese Verstellung während der Aufnahme vorgenommen, so sind die so entstandenen Bilder bereits so naturgetreu in Perspektive und Größenverhältnissen der dargestellten Gegenstände, daß bei der Wiedergäbe der Bilder im Projektionsapparat keine weitere Verstellung der Objektive notwendig ist. Eine genaue Deckung der Einzelheiten jedes folgenden Bildes kann natürlich bei kinematographischen Aufnahmen überhaupt nicht stattfinden. Zwei aufeinanderfolgende Bilder decken sich mit annähernder Genauigkeit, jedoch so, daß dadurch der Eindruck einer vollständigen Deckung hervorgerufen wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur Verstellung der Objektive an Kinematographen, in welchen die Objektive zum Zwecke des Ausgleiches der Bildwanderung eine hin und her gehende Bewegung ausführen, und bei denen beim Scharfeinstellen der Objektive gleichzeitig auch eine Verstellung der Hub weite der Objektive erzielt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Regeln des Abstandes der Objektivachsen gegeneinander mit der Vorrichtung zum Regeln der Hub weite und der Scharfeinstellung zwangläufig gekuppelt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung (Schraube 9) einen die Objektive tragenden Rahmen (7) verschiebt, wodurch gleichzeitig einerseits zwecks Veränderung des Hubes der Objektive zylindrische mit den Objektiven verbundene Klötze (26) auf dem Hebelarm (25) verschoben werden, so daß die wirksame Länge dieser Hebelarme, welche bei ihrer Schwingung den Hub der Objektive hervorrufen, verändert wird, und andererseits durch zwischen den einzelnen Objektiven befindliche Keile (56, 57, 58) bei Verschiebung des Rahmens (7) auch die Entfernung der Objektive voneinander geändert wird.
    Hierzu t Blatt Zeichnungen.
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