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DE2619060B2 - Anschlußeinrichtung für elektrische Unterflurinstallation in einem Hohlboden - Google Patents

Anschlußeinrichtung für elektrische Unterflurinstallation in einem Hohlboden

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Publication number
DE2619060B2
DE2619060B2 DE19762619060 DE2619060A DE2619060B2 DE 2619060 B2 DE2619060 B2 DE 2619060B2 DE 19762619060 DE19762619060 DE 19762619060 DE 2619060 A DE2619060 A DE 2619060A DE 2619060 B2 DE2619060 B2 DE 2619060B2
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DE
Germany
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frame
floor
cover
connection device
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762619060
Other languages
English (en)
Other versions
DE2619060A1 (de
Inventor
Hans Basel Woertz (Schweiz)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OSKAR WOERTZ INH HANS WOERTZ BASEL (SCHWEIZ)
Original Assignee
OSKAR WOERTZ INH HANS WOERTZ BASEL (SCHWEIZ)
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Filing date
Publication date
Application filed by OSKAR WOERTZ INH HANS WOERTZ BASEL (SCHWEIZ) filed Critical OSKAR WOERTZ INH HANS WOERTZ BASEL (SCHWEIZ)
Publication of DE2619060A1 publication Critical patent/DE2619060A1/de
Publication of DE2619060B2 publication Critical patent/DE2619060B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/18Distribution boxes; Connection or junction boxes providing line outlets
    • H02G3/185Floor outlets and access cups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)
  • Floor Finish (AREA)
  • Connection Or Junction Boxes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anschlußeinrichtung für elektrische Unterflurinstallationen in einem Hohlboden, der einen tragenden Massivboden und einen im Abstand darüber mittels Stützen angeordneten, begehbaren Deckboden aus einer Mehrzahl von einzeln abnehmbaren Bodenplatten aufweist, wobei die Anschlußeinrichtung zwischen dem Massivboden und dem Deckboden angeordnete elektrische Anschlußapparate, einen in eine öffnung des Deckbodens eingesetzten Rahmen mit einem lösbaren Deckel zum Schützen bzw. Zugänglichmachen der Anschlußapparate sowie eine zwischen dem Rahmen und dem Deckel angeordnete Vorrichtung zum Herausführen von Anschlußkabeln von den Anschlußapparaten zu über Flur angeordneten elektrischen Stromverbrauchern oder Kommunikationsgeräten aufweist, und wobei die Unterkante des Rahmens höher als die Unterseite des Deckbodens liegt
Derartige Hohlböden wurden bislang hauptsächlich in Schaltzentralen und Computerräumen benutzt, wobei im Hohlraum zwischen dem Massivboden und dem Deckboden elektrische Verbindungskabel zwischen den fest installierten Geräten der Schaltzentrale bzw. der EDV-Anlage sowie gegebenenfalls auch Luftkanäle einer klimaanlage verlegt waren. In neuerer Zeit ist man auch dazu übergegangen, in Großraumbüros für Verwaltungen und Banken ähnliche Hohlböden zu verwenden und den Zwischenraum zwischen Massivboden und Deckboden zum Verlegen von elektrischen Kabeln für Starkstrom-, Schwachstrom- und Telefoninstallationen, d. h. für die Speisung von elektrischen Stromverbrauchern aller Art und für den Anschluß elektrischer Kommunikationsgeräte, wie Gegensprechanlage, Fernschreiber, Telefonstationen usw. zu verwenden. Hierbei ergibt sich gegenüber den bisher gebräuchlichen Unterflurinstallationen mit Kabelkanälen, die in einem von vornherein festgelegten Rastermaß verlegt sind, der Vorteil größerer Flexibilität bei Umstellungen der Möblierung und bei nachträglichen Zusatzinstallationen, weil man praktisch die gesamte Bodenfläche uneingeschränkt zum Verlegen der elektrischen Kabel nutzen kann. Es leuchtet ein, daß die Höhenabmessung des Hohlraumes zwischen Massivboden und Deckboden in den letztgenannten Anwendungsfällen beträchtlich geringer sein kann als bei den früher benutzten Hohlböden, in denen auch Luftkanäle von Klimaanlagen eingebaut waren.
Durch das DE-Gbm 71 39 883 ist eine Anschlußeinrichtung der eingangs genannten Art bereits bekannt. Sie hat den Nachteil, daß sie über die begehbare Oberseite des Deckbodens vorsteht und deshalb, wenn auch in verhältnismäßig geringem Maß, ein Hindernis beim Betreten durch Personen und insbesondere beim Befahren mit Transportgeräten oder Büromöbeln mit Rollen bildet.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Anschlußeinrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß praktisch keine Teile über die Oberseite des Deckbodens hinausragen und daß dennoch ein wirksamer Schutz der Randkanten des auf dem Deckboden und auf dem Deckel der Anschlußeinrichtung angebrachten Bodenbelages gegen übermäßige Abnützung gewährleistet ist. Ferner soll die Anschlußeinrichtung so ausgebildet werden, daß sie einen wirtschaftlich
besonders günstigen Einbau im Hohlboden erlaubt
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die den Rahmen aufnehmende öffnung in einer der Bodenplatten angeordnet ist und längs ihres Umfanges eine gegenüber der Plattenofojrseite tiefer gelegte Schulter aufweist, auf welcher eine Stützfläche eines Außenflansches des Rahmens aufliegt, daß längs des äußersten Umfanges des Außenflansches des Rahmens in an sich bekannter Weise ein nach eben ragender Rand vorhanden ist, dessen Oberkante mit der Oberseite dines auf der Bodenplatte angebrachten Bodenbelages etwa bündig ist, und daß der Deckel längs seines Umfanges in an sich bekannter Weise ebenfalls einen nach oben ragenden Rand aufweist dessen Oberkante mit der Oberseite eines auf dem Deckel angebrachten Bodenbelages etwa bündig ist und bei geschlossenem Deckel auf gleicher Höhe wie die Oberkante des Randes des Rahmens liegt
Durch diese Ausbildung der Anschlußeinrichtung werden hauptsächlich die folgenden Vorteil erzielt: Da der Deckboden aus einzelnen Bodenplatten besteht und die den Rahmen der Anschlußeinrichtung aufnehmende öffnung in einer der Bodenplatten angeordnet ist, läßt sich der Rahmen in zweckmäßiger und rationeller Weise durch den Hersteller der Bodenplatten in dessen Werk einsetzen, wobei gegebenenfalls auch der Deckel schon am gleichen Ort in den Rahmen eingefügt werden kann. Die je mit dem Rahmen und gegebenenfalls dem Deckel versehenen Bodenplatten lassen sich wie gewöhnliche Bodenplatten handhaben und stapeln, da weder an der Unterseite noch an der Oberseite der Platten Teile des Rahmens oder des Deckels vorstehen. Durch die nach oben ragenden Umfangsränder am Rahmen und am Deckel werden die Randkanten des auf der Oberseite der Bodenplatte bzw. des Deckels angebrachten Bodenbeläge wirksam gegen Abnützung geschützt Ein besonderer und zusätzlicher Teppichschutzrahmen entfällt. Die elektrische Installation kann unabhängig von der Herstellung der Bodenplatten und dem Einsetzen des Rahmens und des Deckels von den Elektrofachleuten vorbereitet und am Verwendungsort fertiggestellt werden. Somit sind die Voraussetzungen für eine wirtschaftlich günstige Arbeitsteilung gegeben.
In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anschlußeinrichtung kann der Rahmen in an sich bekannter Weise einen einwärts vorspringenden Umfangsflansch aufweisen, auf dem eine nach außen abstehende Flanschpartie eines wannenförmigen Behälters abgestützt ist, in welchem die elektrischen Anschlußapparate befestigt sind.
Bei einer andern Ausführungsform der Anschlußeinrichtung kann unterhalb des Rahmens auf dem Massivboden ein wannenförmiger Behälter abgestützt sein, dessen Grundriss größer als jener des Rdhmens ist und in welchem die elektrischen Anschlußapparate befestigt sind.
Wenn die Vorrichtung zum Herausführen von Anschlußkabeln in bekannter Weise eine am Rahmen befestigte Überführungsbrücke aufweist, ist in weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anschlußeinrichtung vorgesehen, daß an der Überführungsbrücke mindestens ein Permanentmagnet befestigt ist, dem bei geschlossenem Deckel eine an diesem angeordnete magnetisch leitende Partie gegenübersteht zwecks magnetischer Zuhaltung des Deckels. Zweckmäßig kann die Überführungsbrücke die Flanschpartie des auf dem Rahmen abgestützten wannenförmigen Behälters überereifen und dadurch den Behälter am Rahmen sichern.
Während die erfindungsgemäße Anschlußeinrichtung — wie eingangs erwähnt — ausschließlich zur Verwendung in einem Hohlboden bestimmt ist, gibt es bereits andere Unterflur-AnscMußeinrichtungen, die ausschließlich in Böden mit einem gegossenen Estrich verwendbar sind. Solche Anschlußeinrichtungen sind z. B. aus der DE-AS 12 03 341, der DE-OS 21 16 402 und dem DE-Gbm 72 25 398 bekannt Entsprechend ihrem Verwendungszweck ist bei diesen Anschlußeinrichtungen der den Deckel tragende Rahmen jeweils als höhen- und_ neigungsversteilbarer Nivellierrahmen ausgebildet, der seinerseits auf einem Grundrahmen ruht, welcher auf dem den gegossenen Estrich tragenden Massivboden abgestützt ist Diese Konstruktion ist aufwendiger und komplizierter als die erfindungsgemäße Lösung. Zudem ist eine Lageversetzung der Anschlußeinrichtung nach dem Erstellen des Estrichs praktisch nicht mehr möglich, wogegen die erfindungsgemäße Anschlußeinrichtung jederzeit auf einfache Weise umgesetzt werden kann, indem die betreffende Deckbodenplatte an die Stelle einer andern Platte verlegt wird.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung rein beispielsweise näher erläutert
F i g. 1 zeigt einen senkrechten Querschnitt nach der Linie I-I in F i g. 2 durch eine in einer Deckbodenplatte angeordnete Anschlußeinrichtung für elektrische Unterflurinstallationen ;
F i g. 2 zeigt die Anschlußeinrichtung nach F i g. 1 in Draufsicht bei abgenommenem Deckel und entfernter Schutzabdeckung über den Starkstromanschlußklemmen.
Die in den Figuren dargestellte Anschlußeinrichtung weist einen im Grundriß quadratischen Rahmen 11 auf, der vorzugsweise aus Leichtmetallguß besteht und längs seines ganzen Umfanges mit einer ebenen Sitzfläche 12 versehen ist. Der Rahmen 11 ist in eine quadratische öffnung 13 einer Bodenplatte 14 eingelassen, die z. B. aus Holz besteht und längs des Umfanges der öffnung 13 derart ausgefräst ist, daß eine Ringschulter 15 zum Abstützen der Sitzfläche 12 des Rahmens 11 gebildet ist. Der Rahmen 11 erstreckt sich innerhalb der Sitzfläche 12 weiter nach unten und weist einen nach innen vorspringenden Umfangsrand 16 auf. Oberhalb der die Sitzfläche 12 bildenden Partie des Rahmens 11 sind nach oben offene Nuten 17 vorhanden, in die langgestreckte Polsterkörper 18 bzw. 19 aus gummielastischem Werkstoff eingelegt sind. An seinem äußersten Umfang ist der Rahmen 11 mit einem nach oben ragenden Rand 20 versehen, der über die Polsterkörper 18 und 19 hinausragt. In korrekt montiertem Zustand des Rahmens 11 ist die Oberkante des Randes 20 etwa bündig mit der Oberfläche eines Fußbodenbelages 21 der Bodenplatte 14. In jeder Ecke des Rahmens 11 ist eine Vertikalbohrung 22 angeordnet zur Aufnahme einer (nicht dargestellten) Befestigungsschraube zum Verbinden des Rahmens mit der Bodenplatte 14.
Unterhalb des Rahmens 11 befindet sich ein wannenförmiger Behälter 25 mit quadratischem Grundriß. Der Behälter 25 ist vorzugsweise aus Leichtmetallblech tiefgezogen und weist am oberen Ende seiner Umfangswand einen nach außen abstehenden Flansch 26 auf, welcher den nach innen vorspringenden Rand 16 des Rahmens 11 übergreift. Mittels des Flansches 26 und des Randes 16 ist der Behälter 25 am Rahmen 11 aufgehängt. In der Umfangswand des Behälters 25 sind einige mit Gummitüllen 27 eingefaßte öffnungen 28 zum Hindurchführen von (nicht gezeichneten) elektri-
sehen Kabeln einer Unterflurinstallation vorgesehen. Im Innern des Behälters 25 befindet sich ein Tragbügel 29, der am Behälterboden befestigt ist. Auf dem Tragbügel 29 ist mit Hilfe einer Schraube 30 ein Träger 31 lösbar befestigt, der zur Hauptsache die Form einer ebenen Platte mit zwei schräg nach oben abgewinkelten Lappen 32 aufweist. Auf dem Träger 31 sind mehrere verschiedenartige Apparate für den Anschluß elektrischer Kabel befestigt, und zwar: eine Anschluß- und Abzweigdose 35 für Telefon- und Telex-Kabel und -Geräte; eine Anschluß- und Abzweigdose 36 für andere Schwachstrom-Kabel bzw. -Geräte, wie z. B. für Gegensprechanlagen; mehrere auf einer Profilschiene 37 angeordnete Reihenklemmen 38 für Starkstromleiter: zwei Steckdosen 39, dit an den nach oben abgewinkelten Lappen 32 angeordnet sind. Eine aus elektrisch isolierendem Material bestehende Schutzabdeckung 40 (F i g. 1) ist über den Reihenklemmen 38 und den Steckdosen 39, mit Ausnahme von deren Vorderseite, angebracht und mittels Schrauben 41 an den Lappen 32 abnehmbar befestigt. In der Darstellung gemäß F i g. 2 sind die erwähnte Schutzabdeckung 40 und die zugehörigen Schrauben 41 entfernt, damit die darunter angeordneten Teile sichtbar sind. Somit sind in F i g. 2 die Gewindebohrungen 42 zur Aufnahme der Schrauben 41 erkennbar.
In jede der Steckdosen 39 kann ein Stecker 45, wie er zum Anschluß von Stromverbrauchern in Hausinstallationen gebräuchlich ist, eingeführt werden. Der Stecker 45 ist mit einem Anschlußkabel 46 verbunden, das zu irgend einem (nicht dargestellten) elektrischen Stromverbraucher, wie z. B. einer elektrischen Schreib- oder Rechenmaschine, führt. Um ein Scheuern des Kabels 46 am Rahmen 11 zu vermeiden, ist es auf eine Überführungsbrücke 47 gelegt, welche an einem Schenkel des Rahmens 11 mit Hilfe von Schrauben 48 befestigt ist. Die Überführungsbrücke 47 weist drei schräg verlaufende Rinnen 49 auf, in die das Kabel 46 und weitere Anschlußkabel (nicht dargestellt) eingelegt sind. Unter den genannten weiteren Anschlußkabeln können solche sein, die fest an Klemmen der Anschluß- und Abzweigdose 35 bzw. 36 angeschlossen sind.
Dem Rahmen 11 ist ein quadratischer Deckel 51 zugeordnet, der auf den Polsterkörpern 18 und 19 ruht und einen der Überführungsbrücke 47 angepaßten Randausschnitt 52 aufweist In der Darstellung gemäß F i g. 2 ist der Deckel 51 abgenommen, damit die darunterliegenden Teile sichtbar sind. Längs seines gesamten Umfanges, einschließlich des Ausschnittes 52, weist der Deckel einen nach oben ragenden Rand 53 auf, dessen Oberkante etwa auf gleichem Niveau liegt wie jene des Randes 20 des Rahmens 11, wenn der Deckel 51 korrekt auf den Rahmen aufgelegt ist Die Oberseite des Deckels 51 ist innerhalb der von dem Rand 53 umgrenzten Fläche mit einem Fußbodenbelag 54 versehen, dessen Oberseite etwa bündig mit der Oberkante des Randes 53 ist An seiner Unterseite ist der Deckel 51 mit Versteifungsrippen 55 versehen. Zweckmäßig ist der Deckel 51 aus Leichtmetallguß hergestellt
Auf beiden Seiten der Oberführungsbrücke 47 sind Permanentmagnete 56 befestigt, die zum Zusammenarbeiten mit (in den Figuren nicht sichtbaren) Weicheisenstücken bestimmt sind, die sich an der Unterseite des Deckels 51 befinden und mit diesem fest verbunden sind. Durch die magnetische Kraftwirkung zwischen den Permanentmagneten 56 einerseits und den Weicheisenstücken andererseits wird der Deckel 51 in seiner
Schließlage auf dem Rahmen 11 gegen unbeabsichtigtes Abheben gesichert. Durch Überwindung der erwähnten magnetischen Wirkung läßt sich der Deckel 51 jedoch von Hand abheben, indem man mit einigen Fingern einer Hand oberhalb der Überführungsbrücke 47 in den Ausschnitt 52 des Deckels greift Die dem Ausschnitt 52 gegenüberliegende Randpartie des Deckels 51 ist zweckmäßig durch ein biegsames Drahtseil 57 oder dergleichen mit dem Rahmen 11 verbunden, derart daß ein öffnen und Umlegen des Deckels um 180° möglich ist.
Die Bodenplatte 14 ist Bestandteil eines aus einer Mehrzahl solcher Bodenplatten zusammengesetzten Deckbodens, der mittels Stützen in einem Abstand über einem Massivboden aus Beton angeordnet ist, so daß das Ganze einen Hohlboden bildet Die erwähnte elektrische Unterflurinstallation befindet sich im Zwischenraum zwischen dem Massivboden und dem Deckboden, wobei die Kabel vorzugsweise lose auf den Massivboden aufgelegt sind. Sämtliche Bodenplatten des Deckbodens sind mit einem Fußbodenbelag belegt und haben zweckmäßig gleiche quadratische Form und Größe, so daß sie gegeneinander ausgewechselt werden können. Bei der Montage der beschriebenen Anschlußeinrichtung gemäß den F i g. 1 und 2 wird zweckmäßig wie folgt vorgegangen:
Der Rahmen 11 wird vom Herstellerund Lieferanten der Bodenplatten des Deckbodens in eine (14) der Bodenplatten eingelassen und an derselben festgeschraubt, wie F i g. 1 erkennen läßt Vom gleichen Betrieb werden die Bodenplatte 14 und der Deckel 51 mit dem Fußbodenbelag 21 bzw. 54 versehen. Da der Rahmen 11 weder auf der Oberseite noch auf der Unterseite der mit dem Fußbodenbelag 21 belegten Bodenplatte 14 vorsteht werden Transport und Lagerung der mit dem Rahmen 11 versehenen Bodenplatte 14 durch den Rahmen in keiner Weise behindert.
Von einem Elektriker werden die Kabel der elektrischen Unterflurinstallation auf dem Massivboden ausgelegt, bevor der Deckboden darüber angebracht wird, wobei an jenen Stellen, wo Anschlußeinrichtungen der beschriebenen Art vorgesehen sind, mit den elektrischen Kabeln je eine Reserveschlaufe von beispielsweise 3 m Länge gebildet wird. Nachdem anschließend der Deckboden erstellt worden ist, werden die beschriebenen Anschlußeinrichtungen montiert In den Rahmen 11 jeder Anschlußeinrichtung wird der wannenförmige Behälter 25 eingehängt und durch Festschrauben der Überführungsbrücke 47 gesichert Die Kabel der Unterflurinstallation werden hierauf durch die öffnungen 28 hindurch in den Behälter 25 eingeführt und an die zugehörigen Anschlußapparate 35, 36, 38 oder 39 angeschlossen. Die erwähnten Reserveschlaufen der Unterflurkabel gestatten, die Lage der mit dem Rahmen 11 versehenen Bodenplatte 14 in einem größeren Umkreis zu verändern und mit einer geschlossenen Blindplatte zu vertauschen, so daß eine große Anpassungsmöglichkeit an die Möblierung des Raumes gewährt ist Zuletzt schließt man die von der Anschlußeinrichtung nach oben abgehenden Anschlußkabel, wie z. B. Kabel 46, an die Steckdosen 39 oder die Anschluß- und Abzweigdosen 35 und 36 an und legt diese Anschlußkabel in die Rinnen 49 der Überführungsbrücke 47, wonach der Deckel 51 auf den Rahmen 11 aufgelegt wird.
Es ist klar, daß das beschriebene Ausführungsbeispiel der Anschlußeinrichtung in mancher Hinsicht modifi-
ziert werden kann. So ist es beispielsweise möglich, oberhalb der Überführungsbrücke 47 eine nicht dargestellte Schutzhaube zum Abdecken des Randausschnittes 52 des Deckels 51 mittels Schrauben zu befestigen. Selbstverständlich können auch Art und Anzahl der Anschlußapparate 35, 36, 38 und 39 im Behälter 25 entsprechend den jeweiligen Erfordernissen geändert werden. Sofern im Behälter 25 Anschlußapparate größerer Bauhöhe untergebracht werden sollen, kann der Träger 31 dieser Anschlußapparate anstatt auf einem Befestigungsbügel 29 unmittelbar auf dem Boden des Behälters 25 befestigt werden. Wenn eine größere Anzahl von Anschlußkabeln, wie z. B. Kabel 46, aus der Anschlußeinrichtung nach oben geführt werden soll, können zwei oder mehr Überführungsbrücken 47 am gleichen oder an verschiedenen Schenkein des Rahmens U angeordnet sein, wobei der Deckel 51 mit der entsprechenden Anzahl von Randausschnitten versehen
wird.
Bei einer nicht dargestellten weiteren Ausführungsform der Anschlußeinrichtung ist der die verschiedenen Anschlußapparate enthaltende wannenförmige Behälter nicht am Rahmen 11 aufgehängt, sondern direkt oder mittels einer höhenverstellbaren Stützvorrichtung auf dem Massivboden abgestützt, auf welchem auch die Kabel der Unterflurinstallation ausgelegt werden. In diesem Fall ist es vorteilhaft, den Grundriß des
H) wannenförmigen Behälters um einiges größer zu wählen als den Rahmen 11, damit bereits vor dem Anbringen des Deckbodens der Behälter auf dem Massivboden befestigt und die Unterflurkabel mit den Anschlußapparaten im Behälter verbunden werden können und beim nachträglichen Anbringen der Bodenplatte 14 mit dem Rahmen 11 gewisse Verschiebungen oder Montageungenauigkeiten überbrückbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Anschlußeinrichtung für elektrische Unterflurinstallationen in einem Hohlboden, der einen tragenden Massivboden und einem im Abstand darüber mittels Stützen angeordneten, begehbaren Deckboden aus einer Mehrzahl von einzeln abnehmbaren Bodenplatten aufweist, wobei die Anschlußeinrichtung zwischen dem Massivboden und dem Deckboden angeordnete elektrische Anschlußapparate, einen in eine öffnung des Deckbodens eingesetzten Rahmen mit einem lösbaren Deckel zum Schützen bzw. Zugänglichmachen der Anschlußapparate sowie eine zwischen dem Rahmen und dem Deckel angeordnete Vorrichtung zum Herausführen von Anschlußkabeln von den Anschlußappataten zu über Flur angeordneten elektrischen Stromverbrauchern oder Kommunikationsgeräten aufweist, und wobei die Unterkante des Rahmens höher als sie Unterseite des Deckbodens liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die den Rahmen (U) aufnehmende öffnung (13) in einer (14) der Bodenplatten angeordnet ist und längs ihres Umfanges eine gegenüber der Plattenoberseite tiefer gelegte Schulter (15) aufweist, auf welcher eine Stützfläche (12) eines Außenflansches des Rahmens (11) aufliegt, daß längs des äußersten Umfanges des Außenflansches des Rahmens (11) in an sich bekannter Weise ein nach oben ragender Rand (20) vorhanden ist, dessen Oberkante mit der Oberseite eines auf der Bodenplatte (14) angebrachten Bodenbelages (21) etwa bündig ist, und daß der Deckel (51) längs seines Umfanges in an sich bekannter Weise ebenfalls einen nach oben ragenden Rand (53) aufweist, dessen Oberkante mit der Oberseite eines auf dem Deckel angebrachten Bodenbelages (54) etwa bündig ist und bei geschlossenem Deckel (11) auf gleicher Höhe wie die Oberkante des Randes (20) des Rahmens (11) liegt.
2. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (11) in an sich bekannter Weise einen einwärts vorspringenden Umfangsflansch (16) aufweist, auf dem eine nach außen abstehende Flanschpartie (26) eines wannenförmigen Behälters (25) abgestützt ist, in welchem die elektrischen Anschlußapparate (35, 36, 38, 39) befestigt sind.
3. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Rahmens (11) auf dem Massivboden ein wannenförmiger Behälter abgestützt ist, dessen Grundriß größer als jener des Rahmens (11) ist und in welchem die elektrischen Anschlußapparate befestigt sind.
4. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welcher die Vorrichtung zum Herausführen von Anschlußkabeln mindestens eine am Rahmen befestigte Überführungsbrücke aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Überführungsbrücke (47) mindestens ein Permanentmagnet (56) befestigt ist, dem bei geschlossenem Deckel (51) eine an diesem angeordnete magnetisch leitende Partie gegenübersteht zwecks magnetischer Zuhaltung des Deckels (51).
5. Anschlußeinrichtung nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Überführungsbrücke (47) die Flanschpartie (26) des wannenförmigen Behälters (25) übergreift und dadurch den Behälter am Rahmen (U) sichert
DE19762619060 1976-04-27 1976-05-03 Anschlußeinrichtung für elektrische Unterflurinstallation in einem Hohlboden Withdrawn DE2619060B2 (de)

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DE2619060A1 DE2619060A1 (de) 1977-11-10
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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ES456258A1 (es) 1978-01-16
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Legal Events

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