DE2619060B2 - Anschlußeinrichtung für elektrische Unterflurinstallation in einem Hohlboden - Google Patents
Anschlußeinrichtung für elektrische Unterflurinstallation in einem HohlbodenInfo
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- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
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- H02G3/02—Details
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- H02G3/18—Distribution boxes; Connection or junction boxes providing line outlets
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anschlußeinrichtung für
elektrische Unterflurinstallationen in einem Hohlboden, der einen tragenden Massivboden und einen im Abstand
darüber mittels Stützen angeordneten, begehbaren Deckboden aus einer Mehrzahl von einzeln abnehmbaren
Bodenplatten aufweist, wobei die Anschlußeinrichtung zwischen dem Massivboden und dem Deckboden
angeordnete elektrische Anschlußapparate, einen in eine öffnung des Deckbodens eingesetzten Rahmen mit
einem lösbaren Deckel zum Schützen bzw. Zugänglichmachen der Anschlußapparate sowie eine zwischen dem
Rahmen und dem Deckel angeordnete Vorrichtung zum Herausführen von Anschlußkabeln von den Anschlußapparaten
zu über Flur angeordneten elektrischen Stromverbrauchern oder Kommunikationsgeräten aufweist,
und wobei die Unterkante des Rahmens höher als die Unterseite des Deckbodens liegt
Derartige Hohlböden wurden bislang hauptsächlich in Schaltzentralen und Computerräumen benutzt, wobei
im Hohlraum zwischen dem Massivboden und dem Deckboden elektrische Verbindungskabel zwischen den
fest installierten Geräten der Schaltzentrale bzw. der EDV-Anlage sowie gegebenenfalls auch Luftkanäle
einer klimaanlage verlegt waren. In neuerer Zeit ist man auch dazu übergegangen, in Großraumbüros für
Verwaltungen und Banken ähnliche Hohlböden zu verwenden und den Zwischenraum zwischen Massivboden
und Deckboden zum Verlegen von elektrischen Kabeln für Starkstrom-, Schwachstrom- und Telefoninstallationen,
d. h. für die Speisung von elektrischen Stromverbrauchern aller Art und für den Anschluß
elektrischer Kommunikationsgeräte, wie Gegensprechanlage, Fernschreiber, Telefonstationen usw. zu verwenden.
Hierbei ergibt sich gegenüber den bisher gebräuchlichen Unterflurinstallationen mit Kabelkanälen,
die in einem von vornherein festgelegten Rastermaß verlegt sind, der Vorteil größerer Flexibilität bei
Umstellungen der Möblierung und bei nachträglichen Zusatzinstallationen, weil man praktisch die gesamte
Bodenfläche uneingeschränkt zum Verlegen der elektrischen Kabel nutzen kann. Es leuchtet ein, daß die
Höhenabmessung des Hohlraumes zwischen Massivboden und Deckboden in den letztgenannten Anwendungsfällen
beträchtlich geringer sein kann als bei den früher benutzten Hohlböden, in denen auch Luftkanäle
von Klimaanlagen eingebaut waren.
Durch das DE-Gbm 71 39 883 ist eine Anschlußeinrichtung der eingangs genannten Art bereits bekannt.
Sie hat den Nachteil, daß sie über die begehbare Oberseite des Deckbodens vorsteht und deshalb, wenn
auch in verhältnismäßig geringem Maß, ein Hindernis beim Betreten durch Personen und insbesondere beim
Befahren mit Transportgeräten oder Büromöbeln mit Rollen bildet.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Anschlußeinrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten,
daß praktisch keine Teile über die Oberseite des Deckbodens hinausragen und daß dennoch ein wirksamer
Schutz der Randkanten des auf dem Deckboden und auf dem Deckel der Anschlußeinrichtung angebrachten
Bodenbelages gegen übermäßige Abnützung gewährleistet ist. Ferner soll die Anschlußeinrichtung so
ausgebildet werden, daß sie einen wirtschaftlich
besonders günstigen Einbau im Hohlboden erlaubt
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die den Rahmen aufnehmende öffnung in
einer der Bodenplatten angeordnet ist und längs ihres Umfanges eine gegenüber der Plattenofojrseite tiefer
gelegte Schulter aufweist, auf welcher eine Stützfläche eines Außenflansches des Rahmens aufliegt, daß längs
des äußersten Umfanges des Außenflansches des Rahmens in an sich bekannter Weise ein nach eben
ragender Rand vorhanden ist, dessen Oberkante mit der Oberseite dines auf der Bodenplatte angebrachten
Bodenbelages etwa bündig ist, und daß der Deckel längs seines Umfanges in an sich bekannter Weise ebenfalls
einen nach oben ragenden Rand aufweist dessen Oberkante mit der Oberseite eines auf dem Deckel
angebrachten Bodenbelages etwa bündig ist und bei geschlossenem Deckel auf gleicher Höhe wie die
Oberkante des Randes des Rahmens liegt
Durch diese Ausbildung der Anschlußeinrichtung werden hauptsächlich die folgenden Vorteil erzielt: Da
der Deckboden aus einzelnen Bodenplatten besteht und die den Rahmen der Anschlußeinrichtung aufnehmende
öffnung in einer der Bodenplatten angeordnet ist, läßt
sich der Rahmen in zweckmäßiger und rationeller Weise durch den Hersteller der Bodenplatten in dessen
Werk einsetzen, wobei gegebenenfalls auch der Deckel schon am gleichen Ort in den Rahmen eingefügt werden
kann. Die je mit dem Rahmen und gegebenenfalls dem Deckel versehenen Bodenplatten lassen sich wie
gewöhnliche Bodenplatten handhaben und stapeln, da weder an der Unterseite noch an der Oberseite der
Platten Teile des Rahmens oder des Deckels vorstehen. Durch die nach oben ragenden Umfangsränder am
Rahmen und am Deckel werden die Randkanten des auf der Oberseite der Bodenplatte bzw. des Deckels
angebrachten Bodenbeläge wirksam gegen Abnützung geschützt Ein besonderer und zusätzlicher Teppichschutzrahmen
entfällt. Die elektrische Installation kann unabhängig von der Herstellung der Bodenplatten und
dem Einsetzen des Rahmens und des Deckels von den Elektrofachleuten vorbereitet und am Verwendungsort
fertiggestellt werden. Somit sind die Voraussetzungen für eine wirtschaftlich günstige Arbeitsteilung gegeben.
In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anschlußeinrichtung kann der Rahmen in an sich
bekannter Weise einen einwärts vorspringenden Umfangsflansch aufweisen, auf dem eine nach außen
abstehende Flanschpartie eines wannenförmigen Behälters abgestützt ist, in welchem die elektrischen
Anschlußapparate befestigt sind.
Bei einer andern Ausführungsform der Anschlußeinrichtung kann unterhalb des Rahmens auf dem
Massivboden ein wannenförmiger Behälter abgestützt sein, dessen Grundriss größer als jener des Rdhmens ist
und in welchem die elektrischen Anschlußapparate befestigt sind.
Wenn die Vorrichtung zum Herausführen von Anschlußkabeln in bekannter Weise eine am Rahmen
befestigte Überführungsbrücke aufweist, ist in weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anschlußeinrichtung
vorgesehen, daß an der Überführungsbrücke mindestens ein Permanentmagnet befestigt ist, dem bei
geschlossenem Deckel eine an diesem angeordnete magnetisch leitende Partie gegenübersteht zwecks
magnetischer Zuhaltung des Deckels. Zweckmäßig kann die Überführungsbrücke die Flanschpartie des auf
dem Rahmen abgestützten wannenförmigen Behälters überereifen und dadurch den Behälter am Rahmen
sichern.
Während die erfindungsgemäße Anschlußeinrichtung — wie eingangs erwähnt — ausschließlich zur
Verwendung in einem Hohlboden bestimmt ist, gibt es bereits andere Unterflur-AnscMußeinrichtungen, die
ausschließlich in Böden mit einem gegossenen Estrich verwendbar sind. Solche Anschlußeinrichtungen sind
z. B. aus der DE-AS 12 03 341, der DE-OS 21 16 402 und
dem DE-Gbm 72 25 398 bekannt Entsprechend ihrem Verwendungszweck ist bei diesen Anschlußeinrichtungen
der den Deckel tragende Rahmen jeweils als höhen- und_ neigungsversteilbarer Nivellierrahmen ausgebildet,
der seinerseits auf einem Grundrahmen ruht, welcher auf dem den gegossenen Estrich tragenden Massivboden
abgestützt ist Diese Konstruktion ist aufwendiger und komplizierter als die erfindungsgemäße Lösung.
Zudem ist eine Lageversetzung der Anschlußeinrichtung nach dem Erstellen des Estrichs praktisch nicht
mehr möglich, wogegen die erfindungsgemäße Anschlußeinrichtung jederzeit auf einfache Weise umgesetzt
werden kann, indem die betreffende Deckbodenplatte an die Stelle einer andern Platte verlegt wird.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung rein beispielsweise näher erläutert
F i g. 1 zeigt einen senkrechten Querschnitt nach der Linie I-I in F i g. 2 durch eine in einer Deckbodenplatte
angeordnete Anschlußeinrichtung für elektrische Unterflurinstallationen ;
F i g. 2 zeigt die Anschlußeinrichtung nach F i g. 1 in Draufsicht bei abgenommenem Deckel und entfernter
Schutzabdeckung über den Starkstromanschlußklemmen.
Die in den Figuren dargestellte Anschlußeinrichtung weist einen im Grundriß quadratischen Rahmen 11 auf,
der vorzugsweise aus Leichtmetallguß besteht und längs seines ganzen Umfanges mit einer ebenen Sitzfläche 12
versehen ist. Der Rahmen 11 ist in eine quadratische öffnung 13 einer Bodenplatte 14 eingelassen, die z. B.
aus Holz besteht und längs des Umfanges der öffnung 13 derart ausgefräst ist, daß eine Ringschulter 15 zum
Abstützen der Sitzfläche 12 des Rahmens 11 gebildet ist.
Der Rahmen 11 erstreckt sich innerhalb der Sitzfläche 12 weiter nach unten und weist einen nach innen
vorspringenden Umfangsrand 16 auf. Oberhalb der die Sitzfläche 12 bildenden Partie des Rahmens 11 sind nach
oben offene Nuten 17 vorhanden, in die langgestreckte Polsterkörper 18 bzw. 19 aus gummielastischem
Werkstoff eingelegt sind. An seinem äußersten Umfang ist der Rahmen 11 mit einem nach oben ragenden Rand
20 versehen, der über die Polsterkörper 18 und 19 hinausragt. In korrekt montiertem Zustand des Rahmens
11 ist die Oberkante des Randes 20 etwa bündig mit der Oberfläche eines Fußbodenbelages 21 der
Bodenplatte 14. In jeder Ecke des Rahmens 11 ist eine
Vertikalbohrung 22 angeordnet zur Aufnahme einer (nicht dargestellten) Befestigungsschraube zum Verbinden
des Rahmens mit der Bodenplatte 14.
Unterhalb des Rahmens 11 befindet sich ein wannenförmiger Behälter 25 mit quadratischem Grundriß.
Der Behälter 25 ist vorzugsweise aus Leichtmetallblech tiefgezogen und weist am oberen Ende seiner
Umfangswand einen nach außen abstehenden Flansch 26 auf, welcher den nach innen vorspringenden Rand 16
des Rahmens 11 übergreift. Mittels des Flansches 26 und
des Randes 16 ist der Behälter 25 am Rahmen 11 aufgehängt. In der Umfangswand des Behälters 25 sind
einige mit Gummitüllen 27 eingefaßte öffnungen 28 zum Hindurchführen von (nicht gezeichneten) elektri-
sehen Kabeln einer Unterflurinstallation vorgesehen. Im
Innern des Behälters 25 befindet sich ein Tragbügel 29, der am Behälterboden befestigt ist. Auf dem Tragbügel
29 ist mit Hilfe einer Schraube 30 ein Träger 31 lösbar befestigt, der zur Hauptsache die Form einer ebenen
Platte mit zwei schräg nach oben abgewinkelten Lappen 32 aufweist. Auf dem Träger 31 sind mehrere
verschiedenartige Apparate für den Anschluß elektrischer Kabel befestigt, und zwar: eine Anschluß- und
Abzweigdose 35 für Telefon- und Telex-Kabel und -Geräte; eine Anschluß- und Abzweigdose 36 für andere
Schwachstrom-Kabel bzw. -Geräte, wie z. B. für Gegensprechanlagen; mehrere auf einer Profilschiene
37 angeordnete Reihenklemmen 38 für Starkstromleiter: zwei Steckdosen 39, dit an den nach oben
abgewinkelten Lappen 32 angeordnet sind. Eine aus elektrisch isolierendem Material bestehende Schutzabdeckung
40 (F i g. 1) ist über den Reihenklemmen 38 und den Steckdosen 39, mit Ausnahme von deren Vorderseite,
angebracht und mittels Schrauben 41 an den Lappen 32 abnehmbar befestigt. In der Darstellung gemäß
F i g. 2 sind die erwähnte Schutzabdeckung 40 und die zugehörigen Schrauben 41 entfernt, damit die darunter
angeordneten Teile sichtbar sind. Somit sind in F i g. 2 die Gewindebohrungen 42 zur Aufnahme der Schrauben
41 erkennbar.
In jede der Steckdosen 39 kann ein Stecker 45, wie er zum Anschluß von Stromverbrauchern in Hausinstallationen
gebräuchlich ist, eingeführt werden. Der Stecker 45 ist mit einem Anschlußkabel 46 verbunden, das zu
irgend einem (nicht dargestellten) elektrischen Stromverbraucher, wie z. B. einer elektrischen Schreib- oder
Rechenmaschine, führt. Um ein Scheuern des Kabels 46 am Rahmen 11 zu vermeiden, ist es auf eine
Überführungsbrücke 47 gelegt, welche an einem Schenkel des Rahmens 11 mit Hilfe von Schrauben 48
befestigt ist. Die Überführungsbrücke 47 weist drei schräg verlaufende Rinnen 49 auf, in die das Kabel 46
und weitere Anschlußkabel (nicht dargestellt) eingelegt sind. Unter den genannten weiteren Anschlußkabeln
können solche sein, die fest an Klemmen der Anschluß- und Abzweigdose 35 bzw. 36 angeschlossen sind.
Dem Rahmen 11 ist ein quadratischer Deckel 51 zugeordnet, der auf den Polsterkörpern 18 und 19 ruht
und einen der Überführungsbrücke 47 angepaßten Randausschnitt 52 aufweist In der Darstellung gemäß
F i g. 2 ist der Deckel 51 abgenommen, damit die darunterliegenden Teile sichtbar sind. Längs seines
gesamten Umfanges, einschließlich des Ausschnittes 52, weist der Deckel einen nach oben ragenden Rand 53 auf,
dessen Oberkante etwa auf gleichem Niveau liegt wie jene des Randes 20 des Rahmens 11, wenn der Deckel 51
korrekt auf den Rahmen aufgelegt ist Die Oberseite des Deckels 51 ist innerhalb der von dem Rand 53
umgrenzten Fläche mit einem Fußbodenbelag 54 versehen, dessen Oberseite etwa bündig mit der
Oberkante des Randes 53 ist An seiner Unterseite ist der Deckel 51 mit Versteifungsrippen 55 versehen.
Zweckmäßig ist der Deckel 51 aus Leichtmetallguß hergestellt
Auf beiden Seiten der Oberführungsbrücke 47 sind Permanentmagnete 56 befestigt, die zum Zusammenarbeiten
mit (in den Figuren nicht sichtbaren) Weicheisenstücken bestimmt sind, die sich an der Unterseite des
Deckels 51 befinden und mit diesem fest verbunden sind. Durch die magnetische Kraftwirkung zwischen den
Permanentmagneten 56 einerseits und den Weicheisenstücken andererseits wird der Deckel 51 in seiner
Schließlage auf dem Rahmen 11 gegen unbeabsichtigtes
Abheben gesichert. Durch Überwindung der erwähnten magnetischen Wirkung läßt sich der Deckel 51 jedoch
von Hand abheben, indem man mit einigen Fingern einer Hand oberhalb der Überführungsbrücke 47 in den
Ausschnitt 52 des Deckels greift Die dem Ausschnitt 52 gegenüberliegende Randpartie des Deckels 51 ist
zweckmäßig durch ein biegsames Drahtseil 57 oder dergleichen mit dem Rahmen 11 verbunden, derart daß
ein öffnen und Umlegen des Deckels um 180° möglich ist.
Die Bodenplatte 14 ist Bestandteil eines aus einer Mehrzahl solcher Bodenplatten zusammengesetzten
Deckbodens, der mittels Stützen in einem Abstand über einem Massivboden aus Beton angeordnet ist, so daß
das Ganze einen Hohlboden bildet Die erwähnte elektrische Unterflurinstallation befindet sich im Zwischenraum
zwischen dem Massivboden und dem Deckboden, wobei die Kabel vorzugsweise lose auf den
Massivboden aufgelegt sind. Sämtliche Bodenplatten des Deckbodens sind mit einem Fußbodenbelag belegt
und haben zweckmäßig gleiche quadratische Form und Größe, so daß sie gegeneinander ausgewechselt werden
können. Bei der Montage der beschriebenen Anschlußeinrichtung gemäß den F i g. 1 und 2 wird zweckmäßig
wie folgt vorgegangen:
Der Rahmen 11 wird vom Herstellerund Lieferanten der Bodenplatten des Deckbodens in eine (14) der
Bodenplatten eingelassen und an derselben festgeschraubt, wie F i g. 1 erkennen läßt Vom gleichen
Betrieb werden die Bodenplatte 14 und der Deckel 51 mit dem Fußbodenbelag 21 bzw. 54 versehen. Da der
Rahmen 11 weder auf der Oberseite noch auf der Unterseite der mit dem Fußbodenbelag 21 belegten
Bodenplatte 14 vorsteht werden Transport und Lagerung der mit dem Rahmen 11 versehenen
Bodenplatte 14 durch den Rahmen in keiner Weise behindert.
Von einem Elektriker werden die Kabel der elektrischen Unterflurinstallation auf dem Massivboden
ausgelegt, bevor der Deckboden darüber angebracht wird, wobei an jenen Stellen, wo Anschlußeinrichtungen
der beschriebenen Art vorgesehen sind, mit den elektrischen Kabeln je eine Reserveschlaufe von
beispielsweise 3 m Länge gebildet wird. Nachdem anschließend der Deckboden erstellt worden ist, werden
die beschriebenen Anschlußeinrichtungen montiert In den Rahmen 11 jeder Anschlußeinrichtung wird der
wannenförmige Behälter 25 eingehängt und durch Festschrauben der Überführungsbrücke 47 gesichert
Die Kabel der Unterflurinstallation werden hierauf durch die öffnungen 28 hindurch in den Behälter 25
eingeführt und an die zugehörigen Anschlußapparate 35, 36, 38 oder 39 angeschlossen. Die erwähnten
Reserveschlaufen der Unterflurkabel gestatten, die Lage der mit dem Rahmen 11 versehenen Bodenplatte
14 in einem größeren Umkreis zu verändern und mit einer geschlossenen Blindplatte zu vertauschen, so daß
eine große Anpassungsmöglichkeit an die Möblierung des Raumes gewährt ist Zuletzt schließt man die von
der Anschlußeinrichtung nach oben abgehenden Anschlußkabel,
wie z. B. Kabel 46, an die Steckdosen 39 oder die Anschluß- und Abzweigdosen 35 und 36 an und
legt diese Anschlußkabel in die Rinnen 49 der Überführungsbrücke 47, wonach der Deckel 51 auf den
Rahmen 11 aufgelegt wird.
Es ist klar, daß das beschriebene Ausführungsbeispiel
der Anschlußeinrichtung in mancher Hinsicht modifi-
ziert werden kann. So ist es beispielsweise möglich, oberhalb der Überführungsbrücke 47 eine nicht
dargestellte Schutzhaube zum Abdecken des Randausschnittes 52 des Deckels 51 mittels Schrauben zu
befestigen. Selbstverständlich können auch Art und Anzahl der Anschlußapparate 35, 36, 38 und 39 im
Behälter 25 entsprechend den jeweiligen Erfordernissen geändert werden. Sofern im Behälter 25 Anschlußapparate
größerer Bauhöhe untergebracht werden sollen, kann der Träger 31 dieser Anschlußapparate anstatt auf
einem Befestigungsbügel 29 unmittelbar auf dem Boden des Behälters 25 befestigt werden. Wenn eine größere
Anzahl von Anschlußkabeln, wie z. B. Kabel 46, aus der Anschlußeinrichtung nach oben geführt werden soll,
können zwei oder mehr Überführungsbrücken 47 am gleichen oder an verschiedenen Schenkein des Rahmens
U angeordnet sein, wobei der Deckel 51 mit der entsprechenden Anzahl von Randausschnitten versehen
wird.
Bei einer nicht dargestellten weiteren Ausführungsform der Anschlußeinrichtung ist der die verschiedenen
Anschlußapparate enthaltende wannenförmige Behälter nicht am Rahmen 11 aufgehängt, sondern direkt oder
mittels einer höhenverstellbaren Stützvorrichtung auf dem Massivboden abgestützt, auf welchem auch die
Kabel der Unterflurinstallation ausgelegt werden. In diesem Fall ist es vorteilhaft, den Grundriß des
H) wannenförmigen Behälters um einiges größer zu wählen als den Rahmen 11, damit bereits vor dem
Anbringen des Deckbodens der Behälter auf dem Massivboden befestigt und die Unterflurkabel mit den
Anschlußapparaten im Behälter verbunden werden können und beim nachträglichen Anbringen der
Bodenplatte 14 mit dem Rahmen 11 gewisse Verschiebungen oder Montageungenauigkeiten überbrückbar
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Anschlußeinrichtung für elektrische Unterflurinstallationen in einem Hohlboden, der einen
tragenden Massivboden und einem im Abstand darüber mittels Stützen angeordneten, begehbaren
Deckboden aus einer Mehrzahl von einzeln abnehmbaren Bodenplatten aufweist, wobei die Anschlußeinrichtung
zwischen dem Massivboden und dem Deckboden angeordnete elektrische Anschlußapparate,
einen in eine öffnung des Deckbodens eingesetzten Rahmen mit einem lösbaren Deckel
zum Schützen bzw. Zugänglichmachen der Anschlußapparate sowie eine zwischen dem Rahmen
und dem Deckel angeordnete Vorrichtung zum Herausführen von Anschlußkabeln von den Anschlußappataten
zu über Flur angeordneten elektrischen Stromverbrauchern oder Kommunikationsgeräten
aufweist, und wobei die Unterkante des Rahmens höher als sie Unterseite des Deckbodens
liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die den Rahmen (U) aufnehmende öffnung (13) in einer
(14) der Bodenplatten angeordnet ist und längs ihres Umfanges eine gegenüber der Plattenoberseite
tiefer gelegte Schulter (15) aufweist, auf welcher eine Stützfläche (12) eines Außenflansches des Rahmens
(11) aufliegt, daß längs des äußersten Umfanges des Außenflansches des Rahmens (11) in an sich
bekannter Weise ein nach oben ragender Rand (20) vorhanden ist, dessen Oberkante mit der Oberseite
eines auf der Bodenplatte (14) angebrachten Bodenbelages (21) etwa bündig ist, und daß der
Deckel (51) längs seines Umfanges in an sich bekannter Weise ebenfalls einen nach oben ragenden
Rand (53) aufweist, dessen Oberkante mit der Oberseite eines auf dem Deckel angebrachten
Bodenbelages (54) etwa bündig ist und bei geschlossenem Deckel (11) auf gleicher Höhe wie
die Oberkante des Randes (20) des Rahmens (11) liegt.
2. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (11) in an sich
bekannter Weise einen einwärts vorspringenden Umfangsflansch (16) aufweist, auf dem eine nach
außen abstehende Flanschpartie (26) eines wannenförmigen Behälters (25) abgestützt ist, in welchem
die elektrischen Anschlußapparate (35, 36, 38, 39) befestigt sind.
3. Anschlußeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Rahmens (11) auf
dem Massivboden ein wannenförmiger Behälter abgestützt ist, dessen Grundriß größer als jener des
Rahmens (11) ist und in welchem die elektrischen Anschlußapparate befestigt sind.
4. Anschlußeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welcher die Vorrichtung zum
Herausführen von Anschlußkabeln mindestens eine am Rahmen befestigte Überführungsbrücke aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Überführungsbrücke (47) mindestens ein Permanentmagnet
(56) befestigt ist, dem bei geschlossenem Deckel (51) eine an diesem angeordnete magnetisch leitende
Partie gegenübersteht zwecks magnetischer Zuhaltung des Deckels (51).
5. Anschlußeinrichtung nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Überführungsbrücke
(47) die Flanschpartie (26) des wannenförmigen Behälters (25) übergreift und dadurch den
Behälter am Rahmen (U) sichert
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
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Publications (2)
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DE2619060B2 true DE2619060B2 (de) | 1979-07-19 |
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Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Families Citing this family (2)
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---|---|---|---|---|
FR2733371B1 (fr) * | 1995-04-18 | 1997-07-04 | Midi Moulages Plast | Dispositif de connexion electrique pour le raccordement d'un luminaire, notamment fluorescent, au reseau |
EP3490080A1 (de) * | 2017-11-28 | 2019-05-29 | OBO Bettermann Hungary Kft. | Steckdosenmodul |
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1976
- 1976-04-27 CH CH523576A patent/CH608140A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1976-05-03 DE DE19762619060 patent/DE2619060B2/de not_active Withdrawn
-
1977
- 1977-02-24 ES ES456258A patent/ES456258A1/es not_active Expired
- 1977-04-08 FR FR7711639A patent/FR2349982A1/fr active Granted
Also Published As
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8230 | Patent withdrawn |