DE2615587C3 - BremsbackenhalteverschluB für Scheibenbremsen - Google Patents
BremsbackenhalteverschluB für ScheibenbremsenInfo
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- DE2615587C3 DE2615587C3 DE19762615587 DE2615587A DE2615587C3 DE 2615587 C3 DE2615587 C3 DE 2615587C3 DE 19762615587 DE19762615587 DE 19762615587 DE 2615587 A DE2615587 A DE 2615587A DE 2615587 C3 DE2615587 C3 DE 2615587C3
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D65/00—Parts or details
- F16D65/02—Braking members; Mounting thereof
- F16D65/04—Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor
- F16D65/092—Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for axially-engaging brakes, e.g. disc brakes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H5/00—Applications or arrangements of brakes with substantially radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Braking Arrangements (AREA)
Description
5. Bremsbackenhalteverschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische
Klemmglied (6) eine gekrümmte, zur Halteplatte hin konvexe Federplatte ist, die in
montiertem Zustand, in dem sie an die Bremsbacke (3) angepreßt ist, eben ist.
6. Bremsbackenhalteverschluß nach einem der Ansprüche 1, bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Klemmglied (6) und das Halteglied (5) an der Bremsbacke (3) mit einer oder mehreren Schrauben
(7) befestigt sind, die nur um einen begrenzten Betrag drehbar sind.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Bremsbakkcnhalteverschluß der im Oberbegriff des Anspruchs
1 angegebenen Art. Bei einem solchen bekannten Verschluß (DE-AS 2016674) ist das
Halteglied ein Riegel, der in einer Ebene quer zum Ende der Bremsbacke schwenkbar in eine Ausnehmung
im Bremsbackenende einrastbar und dort mittels eines das Sicherheitselement bildenden Bolzens
streng anklemmbar ist. In montiertem Zustand ist keine Bewegungsmöglichkeit des Bremsbelages gegenüber
der Bremsbacke in Längsrichtung gegeben, was ein Festhaften des Bremsbelages am Bremsbakken
zur Folge haben kann, so daß ein späteres Auswechseln des Bremsbelages erschwert oder unmöglich
gemacht wird.
Es ist auch schon bekannt (GB-PS 1 358618) einen Bremsbackenhalteverschluß mit in der Ebene von
Bremsbelag und Bremsbacke schwenkbarem Halteglied und ebenfalls in dieser Ebene schwenkbarem
Klemmglied so auszubilden, daß Klemmglied und Halteglied in montiertem Zustand den Bremsbelag
gegen in der erwähnten Längsrichtung wirkende Federkraft an die Bremsbacke anpressen. Diese Lösung
hat einen so großen Platzbedarf, so daß der danach gestaltete Bremsbackenhalteverschluß nicht in den
Raum zwischen Radflansch und Radnabe bei manchen Radkonstruktionen paßt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bremsbackenhalteverschluß der im Oberbegriff des
Anspruchs 1 genannten Art so auszubilden, daß bei kompakter Konstruktion, die ein Anbringen an allen
üblichen Radkonstruktionen ermöglicht, eine federnde Anklemmung des Bremsbelages an der
Bremsbacke vorsieht.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die Maßnahme des Merkmals c) des Kennzeichens ist bei Bremsbackenhalteverschlüssen der bereits erwähnten
GB-PS 1358618 bekannt.
Durch die Erfindung wird eine sehr kompakte Konstruktion geschaffen, die genügend Raum für den
Bremsbackenhalteverschluß zwischen Radflansch und Radnabe eines Rades lassen, ohne daß zum Austauschen
des Bremsbelages die Bremse auseinandergenommen zu werden braucht. Aufgrund der federnden
Anpressung des Bremsbelages an die Bremsbacke ist eine geringfügige Beweglichkeit des Bremsbelages
gegenüber der Bremsbacke in Längsrichtung im Betrieb erreicht, so daß ein Verformen oder ein Festhaften
des Bremsbelages am Bremsbacken aufgrund zu strenger Anklemmung ausgeschlossen ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Ende der Bremsbelag- und Bremsbacken-Baugruppe,
Fig. 2 eine Stirnansicht der Baugruppe,
Fig. 3 und 4 Seitenansichten der Halteplatte in normaler Arbeits- bzw. in zurückgezogener Stellung.
An der Rückseite des Bremsbelages 1 ist ein längsgerichteter Vorsprung 2 mit schwalbenschwanzförmigem
Querschnitt angeformt. Der Vorsprung 2 ist in einem entsprechend gestalteten schwalbenschwanzförmigen
Schlitz in der Bremsbacke 3 durch Einschieben an einem offenen Ende des Schlitzes aufgenommen.
Das nicht gezeichnete entgegengesetzte Ende des Schlitzes ist geschlossen, und der Vorsprung 2 ist
durch eine Haltevorrichtung 4 mit einer gekrümmten
starren Platte als Halteglied 5, einem als federnde Platte ausgebildeten Klemmglied 6 und einem Paar
Schrauben 7 normalerweise in Anlage an der Endwand des Schlitzes gehalten. Die Schrauben 7 sind
durch einen Flansch 8 der Bremsbacke 3 hindurchgeschraubt, um das Halteglied 5 zwischen dem Klemmglied
6 und dem Flansch 8 zu klemmen, und tragen Querstifte 9, die sich durch ihre freien innenliegenden
Enden erstrecken.
Beim Anziehen der Schrauben 7 wird eine Zunge 10 des Haltegliedes 5 an das Ende des Vorsprunges 2
des Bremsbelages 1 angepreßt, um den letzteren in Richtung der Endwand des Schlitzes zu drängen.
Im unbelasteten Zustand hat das elastische Klemmglied 6 eine leicht konkave oder gewölbte Gestalt,
wobei seine außenliegenden Enden in Richtung der Schraube η köpfe gebogen sind, so daß sich das
Klemmglied 6geraderichtet, wenn es durch Anziehen der Schrauben 7 an das starre Halteglied S angepreßt
wird.
Das gewölbte Klemmglied 6 kann so gestaltet sein, daß es eben ist, wenn die Schrauben 7 mit dem richtigen
Drehmoment angezogen sind, um auf einfache Weise anzuzeigen, daß dieses Drehmoment erreicht
ist.
Soll der Bremsbelag 1 von der Bremsbacke 3 abgenommen
werden, beispielsweise zum Auswechseln, werden die Schrauben 7 soweit zurückgedreht, daß
die Querstifte 9 am Flansch 8 anliegen. Dadurch wird
das Halteglied 5 freigegeben, das dann in die in Fi g. 4 gezeichnete Stellung gebracht werden kann, in der es
vom Bremsbelag 1 freigeht, der dann ohne Behinderung durch das Halteglied 5 aus der Bremsbacke 3
herausgeschoben werden kann. In dieser Stellung ist das Halteglied 5 an der Bremsbacke 3 durch eine
kleine Lippe oder Ansatz 11 gehalten, der am gewölbten Klemmglied 6 angreift.
ι ο Der Ausbau des Bremsbelages 1 erfordert nur eine
kleine Verstellung der Haltevorrichtung 4 und nur einen minimalen Raum, da zum Freigeben des in Längsrichtung
herauszunehmenden Bremsbelages 1 das Halteglied 5 in einer Querrichtung zur Ebene des
Ii Bremsbelages 1 verstellt wird.
Außerdem bleiben alle Bauteile der Haltevorrichtung 4 mit der Bremsbacke 3 verbunden, so daß jede
Gefahr ihres Verlorengehens vermieden ist.
Der schwalberischwanzförmige Vorsprung 2 kann
-<> durch sich längs der Schwalbenschwanzflächen sich
erstreckende metallische Bauteile verstärkt sein. In einer anderen Ausführungsform kann der Vorsprung
2 an einer metallischen Stützplatte vorgesehen sein, an der ein Reibkörper befestigt ist.
-ir> In einer anderen, nicht getrennt dargestellten Ausführungsform
ist das am Bremsbelag 1 angreifende Halteglied 5 elastisch ausgeführt und das Klemmglied
6 ist srarr.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Bremsbackenhalteverschluß für Scheibenbremsen,
insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, bei dem ein Bremsbelag an seiner Rückseite einen
hinterschnittenen längsgerichteten Vorsprung aufweist, eine Bremsbacke einen längsgerichteten
hinterschnittenen Schlitz hat, der an einem Ende geschlossen und am anderen Ende zur Aufnahme
des Vorsprungs offen ist, und eine an der Bremsbacke befestigte Haltevorrichtung mit einem Halteglied,
das in einer Führung quer zur Ebene des Bremsbelages zwischen einer zurückgezogenen
Stellung zum Auswechseln des Bremsbelages und einer Arbeitsstellung translatorisch verschiebbar
ist, in welcher das Halteglied durch ein unter Federkraft stehendes Sicherungselement blockiert ist
und den Bremsbelag in Anlage am geschlossenen Ende des Schlitzes hält, dadurch gekennzeichnet,
daß
a) die Führung für das Halteglied (5) ein Spiel für eine begrenzte Bewegung des Haltegliedes
in Längsrichtung des Bremsbelages (1) aufweist,
b) das Sicherungselement als ein in Längsrichtung des Bremsbelages lösbares Klemmglied
(6) ausgebildet ist, und
c) die die Biockierstellung sichernde Federkraft (bei 5 bzw. 6) eine federnde Einspannung des
Bremsbelages 1 zwischen dem geschlossenen Ende des Bremsbackenschlitzes und der Haltevorrichtung (5, 6) bewirkt.
2. Bremsbackenhalteverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied
(5) elastisch, und das Klemmglied (6) als starre Platte ausgebildet ist.
3. Bremsbackenhalteverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied
(5) als starre Platte, und das Klemmglied (6) elastisch ausgebildet ist.
4. Bremsbackenhalteverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische
Halteglied (5) eine federnde Platte ist, die einen in ihrer zurückgezogenen Stellung am plattenförmigen
starren Klemmglied (6) angreifenden Ansatz (12) hat, der als Sicherung gegen Lösen
des Haltegliedes (5) von der Bremsbacke (3) dient.
Applications Claiming Priority (1)
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---|---|---|---|
GB1485675A GB1533857A (en) | 1975-04-10 | 1975-04-10 | Disc brake pad and shoe assemblies |
Publications (3)
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Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (7)
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GB (1) | GB1533857A (de) |
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-
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- 1976-04-07 BE BE165932A patent/BE840486A/xx unknown
- 1976-04-07 IT IT4891876A patent/IT1057481B/it active
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- 1976-04-09 DE DE19762615587 patent/DE2615587C3/de not_active Expired
Also Published As
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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