DE2613882A1 - Verfahren zur herstellung einer hochtemperatur-sekundaerzelle - Google Patents
Verfahren zur herstellung einer hochtemperatur-sekundaerzelleInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
SCHIFF v.FÜNER STREHL SCHÜBEL-HOFF EBB1NGHAUS
MÜNCHEN 9O, MARIAHILFPLATZ 2 & 3 POSTADRESSE: D-8 MÜNCHEN 95, POSTFACH 95 OI ΘΟ
ISB INCORPORATED
31. März 1976 DA-K1520
Priorität : 9. Juni 1975, U S A , Nr. 585 022
Verfahren zur Herstellung einer Hochtenrperatur-Sekundärzelle
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von elektrochemischen
Zellen und bezieht sich insbesondere auf ein Verfahren zur Herstellung von elektrochemischen Hochtemperatur-Sekundärzellen
oder Batterien, in denen Salzschmelzen als Elektrolyte vorliegen.
In einer solchen "bekannten Sekundärbatterie liegt ein Alkalimetall
als negativer Reaktant, ein Metallchlorid als positiver Reaktant, der in Berührung mit einem aus geschmolzenem Alkalimetallaluminiumchlorid
bestehenden Elektrolyten steht, und ein aus ß-Aluminiumoxid
oder dessen Derivat bestehender Separator vor. Diese bekannte Batterie ist in der US-PS 3 877 964 der Anmelderin beschrieben. Das
•erfindungsgemäße Verfahren wird nachstehend ausführlicher im Zusammenhäng,
mit der aus der US-PS 3 877 964 bekannten Batterie beschrieben,
da das erfindungsgemäße Verfahren speziell zur Anwendung für diese bekannte Batterie ausgearbeitet worden ist. Das erfindungsgemäße
Verfahren kann jedoch auch zur Herstellung irgendeiner anderen Hochtemperatur-Sekundärbatterie angewendet werden, bei der
der Elektrolyt oder positive Reaktant empfindlicher gegenüber der Handhabung an der Atmosphäre sind, als ihre elementaren Bestandteile,
oder es kann auf Batterien angewendet werden, in denen der negative
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Reaktant empfindlicher gegenüber der Handhabung an der Atmosphäre
ist, als seine Kationen in dem Elektrolyten, oder auf Batterien, die Kombinationen dieser Merkmale aufweisen.
Zur Entwicklung von elektrochemischen Hochtemperatur-Sekundärzellen
sind bereits weitgehende Forschungsarbeiten durchgeführt worden und die Verwendung von geschmolzenen Salzen bzw. Salzschmelzen
als Elektrolyte in Sekundärbatterien ist auf dem Fachgebiet nicht neu. In diesen Batterien liegt als Elektrolyt eine
anorganische Salzmasse vor, die bei Raumtemperatur fest und nicht leitfähig ist. Wenn jedoch die Zelle durch Erhitzen auf eine
solche Temperatur aktiviert wird, die ausreicht, um den Elektrolyten
zu schmelzen, wird der geschmolzene Elektrolyt leitfähig, so daß von der Zelle elektrische Energie entnommen werden kann
oder der Zelle elektrische Energie zugeführt werden kann. Sekundärbatterien dieses Typs sind wegen ihrer hohen Kapazität für
die Energiespeicherung und Energieabgabe bekannt.
Eine der Schwierigkeiten, die bei Batterien mit Salzschmelzen als Elektrolyt auftritt, besteht darin, daß im allgemeinen der positive
und negative Reaktant oder der Elektrolyt oder die Kombination dieser Bestandteile, welche die Batterien bilden, bei der
Herstellung der Batterien schwierig zu handhaben sind, weil eines oder mehrere dieser Materialien mit dem Sauerstoff oder der
Feuchtigkeit der Atmosphäre reagieren kann und dabei zerstört wird. Während der Herstellung dieser Batterien müssen daher genau
geregelte Bedingungen im Hinblick auf die umgebende Atmosphäre eingehalten werden. So können beispielsweise bei der Batterie
gemäß US-PS 3 877 964 die die Batterie bildenden Bestandteile
aus einem negativen Reaktanten aus geschmolzenem Natrium, einem aus Antimonchlorid bestehenden positiven Reaktanten, einem ß-Alulainiumoxid-Separator
und einem aus geschmolzenem Natriumaluminiumcblorid
gebildeten Elektrolyten auf der Seite des Separators,die dem positiven
Reaktanten zugewandt ist, bestehen. Bei dem Zusammenbau dieser Batterie wird ein geeigneter Behälter in dem Abschnitt des
negativen Reaktanten mit metallischem Natrium gefüllt und die Materialien oder Bestandteile des positiven Reaktanten werden in
geladenem Zustand in den Abschnitt für den positiven Reaktanten
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gegeben. Dies bedeutet, daß die Atmosphäre genau kontrolliert werden muß, d.h. ^ es darf -weder Sauerstoff noch Wasser in der
Atmosphäre vorliegen, wenn die Batterien zusammengebaut werden. Infolgedessen müssen derartige Batterien in Handschuhkasten oder
in einer anderen künstlichen Umgebung gebaut werden, in deren Atmosphäre kein Sauerstoff oder Wasser vorliegt. Es ist klar
ersichtlich, daß diese Verfahrensweise nicht sehr gut geeignet für die großtechnische Herstellung und darüber hinaus teuer und
zeitraubend ist.
Im Hinblick auf diese Nachteile des Standes der Technik liegt daher der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung
von elektrochemischen Hochtemperatur-Sekundärzellen zur Verfügung zu stellen, welches sich unter praktisch üblichen Fabrikationsbedingungen
an der offenen Atmosphäre durchführen läßt.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung von Hochtemperatur-Sekundärzellen, die eine Salzschmelze bzw.
ein geschmolzenes Salz als Elektrolyt enthalten, das unter atmosphärischen Bedingungen durchgeführt wird, wobei diese Zellen
in typischer Weise einen Elektrolyten, einen positiven Reaktanten
oder einen negativen Reaktanten enthalten, die befähigt sind, mit in der Atmosphäre enthaltener Feuchtigkeit oder enthaltenem
Sauerstoff zu reagieren. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die Bestandteile oder Materialien, welche den positiven
und negativen Reaktanten und den Elektrolyten bilden, in einer solchen Form verarbeitet, in der sie nicht wesentlich mit Feuchtigkeit
oder Sauerstoff in der Umgebungsatmosphäre reagieren. Danach werden sie bei der Betriebstemperatur der Zelle in dem
für den positiven Reaktanten vorgesehenen Abschnitt eines Zellbehälters
elektrisch geladen, wobei der negative Reaktant der Zelle in dem Abschnitt für den negativen Reaktanten des Zellbehälters
vorgesehen ist und eine aus positivem Reaktanten und Elektrolyten bestehende Schmelze in dem Abschnitt für den positiven Reaktanten
des Zellbehälters vorliegt.
Diese und andere Ziele, Gegenstände und Vorteile der Erfindung sind aus der nachstehenden ausführlichen Beschreibung von be-
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vorzugten Ausführungsformen der Erfindung im Zusammenhang mit
der "beigefügten Zeichnung ersichtlich.
Gemäß der allgemeinsten Ausführungsform der Erfindung umfaßt das Verfahren zur Herstellung einer Hochtemperatur-Sekundärzelle,
in welcher der Elektrolyt, der positive Reaktant oder der negative Reaktant der Zelle zur Reaktion mit Feuchtigkeit oder Sauerstoff,
die in der Atmosphäre enthalten sind, befähigt ist, folgende Stufen
: Zunächst wird ein erstes Gemisch hergestellt, das aus Kohlenstoff "bzw. Kohle, pulverförmigem metallischem Aluminium und
einem Alkalimetallhalogenid besteht. Dieses Gemisch wird mit einem
Halogen umgesetzt, während das Gemisch auf eine geeignete Reaktionstemperatur erhitzt wird. Zu den mit dem Halogen umgesetzten
Bestandteilen werden pulverförmiges metallisches Aluminium und ein oder nehrere Materialien, die den positiven Reaktanten
der Zelle bilden und die Metalle darstellen, die mindestens so edel wie Aluminium sind, metallähnliche Elemente (Metalloide)
und Schwefel züt Herstellung eines zweiten Gemisches zugegeben. Ein Behälter oder Gehäuse für die Zelle, der Abschnitte für den
positiven und negativen Reaktanten aufweist, sowie ein die Zellabschnitte
vereinander trennender fester Separatorteil, der für die Kationen des negativen Reaktantenmaterials der Zelle selektiv
ionenleitfähig ist, und Stromaufnehmer für jeden Zellabschnitt, werden vorgesehen. Während die Zelle bei ihrer Betriebstemperatur
gehalten wird, wird das zweite Gemisch in dem Gehäuseabschnitt der Zelle für den positiven Reaktanten elektrisch geladen, wobei
in dem Gehäuseabschnitt der Zelle für den negativen Reaktanten ein geschmolzenes Alkalimetall, der negative Reaktant, vorliegt
und in dem Gehäuseabschnitt der Zelle für den positiven Reaktanten eine aus positivem Reaktanten und Elektrolyt bestehende
Schmelze vorliegt.
Durch das erfindungsgemäBe Verfahren wird das Erfordernis nach
einer trockenen oder künstlichen Atmosphäre bei der Herstellung von Hochtemperatur-Sekundärzellen des beschriebenen Typs ausgeschaltet
und diese Zellen können erfindungsgemäß in der normalen Umgebungsatmosphäre hergestellt werden.
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Zur weiteren Erläuterung der Erfindung dient die "beigefügte Figur,
in der eine schematische Darstellung einer Salzschmelze-Batterie
gezeigt ist, an der das erfindungsgemäße Verfahren "beschrieben
wird.
Es ist jedoch verständlich, daß die Erfindung nicht auf die spezielle
Konstruktion und Anordnung der Teile, wie sie in der "beigefügten Zeichnung erläutert ist, "beschränkt sein soll und daß
die nachstehenden Erläuterungen im Hinblick auf spezielle Ausfühmngsformen
und die besondere Terminologie selbstverständlich nur sur besseren Beschreibung dienen sollen, um den breiter gefaßten
Anmeldungsgegenstand zu erläutern.
In der Figur ist eine aus einer einzigen Zelle bestehende Sekundärbatterie
schematisch dargestellt. Diese Batterie enthält einen Zellabschnitt 10 für den negativen Reaktanten, der aus irgdeneinem
geeigneten Material oder aus Materialien bestehen kann, die bei der Betriebstemperatur der Zelle (etwa 150 bis 2250C) nicht durch
geschmolzenes Alkalimetall angegriffen werden, beispielsweise Kohlenstoffstahl, Aluminium, Aluminiumoxid, bestimmte Keramikarten,
gewisse Wärme- und chemisch beständige Polymere, geeignete Gläser oder cc -Aluminiumoxid oder dessen Derivate. Alle diese Elemente
sind mit Hilfe von Glasfasern, Steinwolle oder anderen Isoliermaterialien wärmeisoliert. Im Inneren des Abschnitts 10 befindet
sich ein negativer Reaktant 12, bestehend aus einem geschmolzenen Alkalimetall, wie Natrium. Im Inneren des Abschnitts 13 für den
positiven Reaktanten befindet sich eine aus Kohle, dem Alkalimetallaluminiumhalogenid-Elektrolyten
. und dem aus Metallhalogenid bestehenden positiven Reaktanten gebildete Schmelze 14» beispielsweise
eine Natriumaluminiumchlorid-Antimontrichlorid-Schmelze.
Zu anderen geeigneten Materialien, aus denen die erfindungsgemäßen
positiven Reaktanten gebildet sein können, gehören Metalle, die mindestens so edel wie Aluminium sind, metallähnliche Elemente und
Schwefel. Unter metallähnlichen Elementen sollen Elemente verstanden werden, wie Bor, Silicium, Selen, Arsen, Tellur und Antimon,
die auch als Metalloide bekannt sind und die in ihren Eigenschaften
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zwischen typischen Metallen und Nichtmetallen liegen.
Zu anderen geeigneten Materialien, aus denen bei den erfindungsgemäß
hergestellten Batterien die Elektrolyten gebildet werden, gehören andere Alkalimetallhalogenide als Natriumchlorid, beispielsweise
das Bromid, Fluorid, Chlorid oder Jodid von Natrium,
Lithium oder Kalium. Alle diese Metallhalogenide bilden die erfindungsgemäßen entsprechenden Alkalimetallaluminiumhalogenid-Slektro-Iy
te.
Das in der Schmelze 14 vorliegende Kohlepulver hat den Zweck, als dispergierter Stromaufnehmer zu dienen. Der Gehäuseabschnitt 13
für den positiven Reaktanten kann aus irgendeinem geeigneten Material, wie Glas, Keramik, Teflon, Wolfram oder dergleichen bestehen.
Stromaufnehmer 18 und 20 (Elektroden) sind in den Abschnitten 10 und 13 für den negativen bzw. positiven Reaktanten
vorgesehen. Diese können aus irgendeinem geeigneten Material, wie beispielsweise Wolframdraht, Kohlestäben und dergleichen, gebildet
sein. Zwischen den Abschnitten 10 und 13 ist ein fester Separatorteil 22 vorgesehen. Das Separatorelement zeigt selektive
lonenleitfähigkeit für Alkalimetallkationen und kann aus irgendeinem
geeigneten Material bestehen, wie beispielsweise aus ß-Aluminiumoxid
oder dessen Derivaten. Die Stromaufnehmer 18 und 19 stellen Mittel dar, welche die Zelle mit einem äußeren Stromkreis
24 verbinden, der den Stromkreis der Zelle schließt. Der äußere Stromkreis 24 kann irgendeine geeignete Strom verbrauchende Vorrichtung
oder Belastung^ Voltmeter, Amperemeter und dergleichen
umfassen, außer den in der Figur gezeigten !Teilen.
Während des Betriebs der Batterie wird die Temperatur der Kohlenstoff,
Alkalimetallaluminiumhalogenid-Slektr.olyt und Metallhalogeiiid
enthaltenden positiven Reaktantenschmelze bei einer solchen Temperatur gehalten, die ausreicht, um den aus Salzen bestehenden
Elektrolyten in geschmolzenem Zustand zu halten. Sowohl die spezifische Energie als auch das Potential der Zelle schwanken in Abhängigkeit
von dem in der spezifischen Batterie vorliegenden speziellen Paar. Wenn beispielsweise ein Natrium-Cuprichlorid-Paar
verwendet wird, so beträgt die theoretische Ausbeute etwa
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470 Wattstunden/453,5 g des Reaktanzen und das theoretische Petential
beträgt etwa 3,5 Volt. Wenn als Paar das Natrium-Ferrichlorid-Paar
verwendet wird, so beträgt die theoretische Ausbeute etwa 360 Wattstunden/453,5 g des Reaktanten, wobei das theoretische
Potential etwa 2,3 Volt beträgt. Die theoretische Ausbeute für ein Natrium-Antimontrichlorid-Paar beträgt etwa 375 Wattstunden/453,5
g des Reaktanten, wobei das theoretische Potential etwa 3,1 Volt beträgt.
Durch die Erfindung wird ein Verfahren zugänglich, welches ermöglicht,
daß alle festen Bestandteile, die für die Batterie erforderlich sind, unter üblichen Umgebungsbedingungen in die
Abschnitte 10 und 13 der Zelle eingeführt werden.
Zum besseren Verständnis des erfindungsgemäßeri Verfahrens werden
die nachstehenden Beispiele gegeben.
In Beispiel 1 wurde mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens
eine ITatrium/ß-Aluininiuiaoxid/lTatriumaluininiumchlorid-Antimonchlorid-Batterie
hergestellt.
Ein Gemisch aus Kohlenstoff, Aluminiumpulver und Äthylenglycol
wurde hergestellt. Als Kohlenstoff wurde Vulcan XC-72R der Cabot Corp., Boston, USA, verwendet..Diese Form des Kohlenstoffes
ist sehr stark leitfähig und flockig (Dichte etwa 5$ der theoretischen
Dichte). Das pulverförmige Aluminium war ein Produkt der
Fisher Scientific of Pittsburgh einer Siebgröße entsprechend -20 bis +100 Maschen (Maschenweite 0,84 bis 0,149 mm) und als
Äthylenglycol wurde ein Produkt der J. T. Baker Co. of Phillipsburg,
N.J., mit Reagentienreinheit verwendet.
Das Gemisch wurde in einer Presse verdichtet oder pelletisiert und danach wurde aus den so gebildeten Pellets das Äthylenglycol
durch Erhitzen auf eine Temperatur im Bereich von etwa 225 bis 2750C entfernt. Die Pellets wurden dann auf Raumtemperatur abgekühlt.
Das Äthylenglycol wurde zu dem Gemisch aue Kohle und Aluminiumpulver
als Bindemittel zugesetzt und wurde deshalb gewählt,
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weil es gegenüber den anderes Materialien dieses Semisches chemisch
inert ist und leicht verdampft werden kaan3 nachdem die
Pellets gebildet wurden. Auch andere geeigaete Materialien mit
diesen Eigenschaften konnten als Bindemittel verxfendet werden.
Der Zweck des vorstehend beschriebenen Yerdlchtungs- oder Pelletisierungsvorgangs
besteht darin, das -Volumen des trockenen
Kohlenstoffes zu vermindern und Aluminium und Kohlenstoff in innigen Kontakt miteinander zu bringen.
Zu den abgekühlten Pellets wurde dann Natriumchlorid gegeben,
wobei ein zweites Gemisch gebildet wurde. Dieses zweite Gemisch bestand aus 70 Gew.-^ Natriumchlorid, 14 Gew.-^ Kohlenstoff und
16 Gew.-?£ pulverförmigem metallischem Aluminium. Dieses zweite
Gemisch wurde in einen Kolben gegeben, der ein dii^ch das obere
Ende eingeführtes, dicht mit dem Kolben verbundenes Gaseinleitungsrohr
aufwies. Der Kolben und das zweite Gemisch wurden dann gewogen.
Der Kolben words durch das Sinleitungsrohr evakuiert und danach wurde gasförmiges Chlor durch das Gaseinleitungsrohr eingeleitet,
um den KoIber mit Chlorgas zu füllen. Es ist zu bemerken, daß
in diesem Zeitpunkt des erfindungsgemäßen Verfahrens auch ein anderes Halogen als Chlor eingesetzt werden kann, in Abhängigkeit
von den Reaktanten und des Elektrolyten der Zelle. Während die
Zuführung von gasförmigen Chlor fortgesetzt wurde, wurde der
Kolben auf 160wC erhitzt und die Temperatur wurde allmählich von
160 auf 23O0C erhöht. Diese Temperaturen waren ausreichend, um
die Salzbildung zu bev/irken. Dabei wurde Aluminiumchlorid gebildet und dieses reagierte danach mit dem Natriumchlorid in unterschiedlichen
Mengenverhältnissen unter Bildung des gewünschten niedrig schmelzenden (1500C) Materials, d.h., Natriumaluminiumchlorid,
nach folgenden Gleichungen :
3 Cl2 + 2 Al >2 AlCl3 (oder
AlCl, + NaCl »Natriumaluminiumchloride mit
^ . . verschiedenen Mengenverhältnissen, wie NaAlCl., NaAl2Cl7 etc.
Die Zuführung von gasförmigem Chlor wurde solange durchgeführt,
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"bis im wesentlichen das gesamte, in dem Kolben vorliegende Aluminium
mit Chlor reagiert hatte.
Der Kolben und die in diesem enthaltenen Materialien wurden dann auf Raumtemperatur abgekühlt und wieder gewogen. Die Gewichtsdifferenz
zeigte die Menge an Chlor an, die sich mit dem Aluminium umgesetzt hatte. Da das Gewicht des Aluminiums bekannt war, konnte
das theoretische Gewicht des Chlors (63 Gew.-%, bezogen auf das
trockene Gemisch), das zur vollständigen Reaktion erforderlich war, berechnet werden. Es zeigte sich, daß das erhaltene Gewicht
im wesentlichen mit dem theoretischen Wert übereinstimmte.
Die Materialien in dem Kolben wurden dann in den für den positiven
Reaktanten vorgesehenen Raum bzw. Abschnitt der Zelle, beispielsweise in Abschnitt 13 der Figur eingeführt. Es ist zu berücksichtigen,
daß die vorstehenden Verfahrensschritte auch zunächst in dem Abschnitt 13 gemäß Figur durchgeführt werden könnten, statt
in einem Kolben oder gesonderten Behälter. In der Figur ist allgemein und schematisch bei 30 eine Vorrichtung zum Evakuieren der
Luft und zum Einführen von Chlorgas in den Abschnitt 13 dargestellt.
Außerdem ist in der Figur bei 32 mit einer gestrichelten Linie eine Dichtung gezeigt, deren Zweck aus der nachstehenden
Beschreibung ersichtlich wird.
Metallisches Aluminium und metallisches Antimon wurden in solchen Mengen in den Abschnitt 13 der Zelle gegeben, daß während des
elektrochemischen Ladens ein leichter Überschuß von Natrium über
die bei den nachstehenden Entladungen der Zelle erforderliche Menge
vorliegt. Der Zweck dieses überschüssigen Natriums besteht darin, die Wandung auf der negativen Seite des ß-Aluminiumoxid-Separators
22 während der gesamten Dauer des normalen Betriebs der Zelle in Kontakt mit Natrium zu halten. Die Mengen oder Anteile
des in den Abschnitt 13 eingeführten metallischen Aluminiums und Antimons betrugen 95 Gew.-^ Antimon und 5 Gew.-jC Aluminium.
Die Luft wurde dann durch Evakuieren aus dem Abschnitt 13 entfernt
und die Zelle wurde abgedichtet. Dann wurde die Zelle auf ihre Betriebstemperatur von ungefähr 190 bis 2100C erhitzt. An-
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schließend wurden die Leitungen 18 und 20 mit elektrischer» "er-Müäungen
versehen und die Zelle -wurde mit Hilfe einer geeigneten
Energiequelle elektrisch geladen, die in der Figur allgemein mit 24 bezeichnet ist. Yier Tage lang wurde "bei konstanter Spannung
von 3,5 Volt mit einem Strom geladen, dessen Grenzwert gleich der 7 Stunden-Rate der Zelle war. Die Zelle wurde dann mit einer 16
Stunden-Rate entladen. Zu Beginn des Ladens wurde vorteilhaft eine geringe Menge an Natrium in dem Abschnitt 10 für den negativen
Reaktanten angeordnet, um elektrischen Eontakt zwischen dem Stromabnehmer 18 und dem Separator 22 zu gewährleisten. Es sollte
jedoch betont werden, daß zur G-ewährleistung dieses elektrischen
Kontakts zwischen dem Stromabnehmer 18 und dem Separator 22 auch Graphit verwendet werden könnte. Während des Ladens wurden in
dsa Abschnitt für den positiven Reaktanten 13 enthaltene Hatriusionen
in den Abschnitt 10 für den negativen Reaktanten übergeführt, ins das Material des negativen Reaktanten der Zelle, nämlich
Iis.tr ium, auszubilden. In dem Abschnitt für den positiven Reaktanten
verblieben as Ende der Ladezeit nur Natriumaluainiumchlorid,
JLstizaonchloria (der positive Reaktant der Zelle) und die leitfähige
Kohle.
Z-<~~£ Betrieb der Zelle zeigte, daß alle metallischen Reaktanten in
die entsprechenden Chloride übergeführt wurden und daß die Coulomb1
sciie Ausbeute praktisch ICO $>
betrug«,
"Is in diesem Beispiel verwendeten Mengenverhältnisse von Aluminium,
Natriumchlorid, Chlor, Kohle und Antimon geben ein Beispiel filz? die Mengenverhältnisse, die auch in größeren Zellen angewendet werden können.
:>Ir;e erfindungsgemäße Salzschmelze-Batterie wurde folgendermaßen
hergestellt:
Kohle Vulcan XC-72R wurde mit pulverförmigem Aluminium einer Korngröße entsprechend -20 bis +100 Maschen (Maschenweite 0,84 bis
0,149 min) und Ithylenglycol vermischt. Das Gemisch kann in einer
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verpreßt oder pelletisiert werden und danach wird das Äthylenglycol
aus den so gebildeten Pellets durch Erhitzen auf eine Temperatur im Bereich von etv/a 225 Ms 2750C entfernt. Die Pellets
werden dann auf Raumtemperatur abgekühlt.
Den gekühlten Pellets wird Natriumchlorid zugesetzt, um ein zweites
Gemisch herzustellen. Dieses zweite Gemisch wird dann in einen Kolben gegeben, mit dessen oberen Ende ein Gaseinleitungsrohr
dicht verbunden ist.
Der Kolben wird durch.das Gaseinleitungsrohr evakuiert und danach
wird gasförmiges Chlor durch das Einleitungsrohr eingeführt, um den Kolben mit Chlor zu füllen. Während die Chlorzuführung fortgesetzt
wird, wird der Kolben auf etwa 2200C erhitzt. Der Chlorstrom
wird weiter eingeleitet, bis im wesentlichen das gesamte Aluminium in dem Kolben mit Chlor umgesetzt ist.
Der Kolben und die in ihm enthaltenen Materialien werden dann auf Raumtemperatur abgekühlt.
Die Materialien des Kolbens werden dann in den Zellabschnitt für den positiven Reaktanten, d.h. in Abschnitt 13 der Figur gegeben.
Es soll hier betont werden, daß die vorstehenden Verfahrensschritte auch zuerst in Abschnitt 13 der Figur anstelle der Verwendung eines
Kolbens oder gesonderten Behälters, durchgeführt werden können.
Metallisches Aluminium und Schwefel werden dann in solchen Mengen in Abschnitt 13 der Zelle eingeführt, daß während des elektrochemischen
ladens ein leichter Überschuß an Natrium über die bei den nachfolgenden Entladungen der Zelle erforderliche Menge
erzeugt wird. Der Zweck dieses Natriumüberschußes besteht darin,
die Wandung auf der negativen Seite des ß-Aluminiumoxid-Separators
22 während der gesamten Dauer des normalen Zellbetriebs in Kontakt mit Natrium zu halten. Die Anteile oder Mengenverhältnisse an metallischem
Aluminium und Schwefel, die in Abschnitt 13 eingeführt werden, betragen ungefähr 60 Gew.-56 Schwefel und 40 Gew.-56 Aluminium.
Aus dem Abschnitt 13 wird die Luft dann evakuiert und die Zelle
wird dicht verschlossen. Die Zelle wird dann auf ihre Betriebs-
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temperatur von ungefähr 190 bis 21O0C erhitzt. Danach werden an
den Zuleitungen 18 und 20 elektrische Verbindungen hergestellt und die Zelle wird wie in Beispiel 1 mit Hilfe einer geeigneten
Energiequelle, die in der Figur allgemein mit 24 bezeichnet ist, geladen. Dabei wird bei konstanter Spannung von etwa 3f5 Volt das
Laden der Zelle durchgeführt.
Eine erfindungsgemäße Salzschmelze-Batterie wird in folgender
Weise hergestellt:
Kohle Vulcan XC-72R wird mit Aluminiumpulver einer Korngröße entsprechend
-20 bis +100 Masehen (Maschenweite 0,84 bis 0,149 mm) und Natriumchlorid vermischt und das Gemisch wird dann in einen
Kolben gegeben, dessen oberes Ende mit einem G-aseinleitungsrohr
verbunden ist.
Der Kolben wird durch das Sinleitungsrohr evakuiert und dann wird
Ohlor durch da= 3-aseinleitungsrohr eingeleitet, um den Kolben mit
Chlorgas zu füllen. Währerd der Chlorstrom weiter eingeleitet wird,
wird der Kolben auf eine Temperatur von mindestens 3000C oder
darüber erhitzt, in Abhängigkeit von der gewünschten Reaktionsrate..
Der Chlorstrom wird weitergeführt, bis im wesentlichen das gesamte
Aluminium in dem Kolben reagiert hat.
Der Kolben und die darin enthaltenen Materialien werden dann auf Raumtemperatur abgekühlt.
Die Materialien aus dem Kolben werden in den Abschnitt für den positiven Reaktanten einer Zelle eingeführt, d.h. in Abschnitt
der Figur. Es soll hier wiederum betont werden, daß die vorstehenden Verfahrensschritte auch zunächst in dem Abschnitt 13 der Figur
anstelle des Kolbens oder eines gesonderten Behälters, vorgenommen werden können.
Dann werden in den Abschnitt 13 der Zelle metallisches Aluminium und Antimon in solchen Mengen gegeben, daß während des elektrochemischen
Ladens ein leichter Natriumüberschuß über die bei den nachfolgenden Entladungsvorgängen der Zelle erforderliche Menge
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verursacht wird. Der Zweck dieses Natriumüberschußes liegt darin,
die Wandung auf der negativen Seite des ß-Aluminiumoxid-Separators
22 während der gesamten Dauer des normalen Zellbetriebs in ■ Kontakt mit Natrium zu halten. Die Mengen oder Anteile an metallischem
Aluminium und Antimon, die in den Abschnitt 13 gegeben werden, können ungefähr 95 7° Antimon und 5 % Aluminium betragen.
Aus dem Abschnitt 13 wird die luft dann durch Evakuieren entfernt
und die Zelle wird dicht verschlossen. Dann wird die Zelle auf ihre Betriebstemperatur von etwa 190 bis 2100G erhitzt. Danach
werden an den Zuleitungen 18 und 20 elektrische Anschlüsse befestigt und die Zelle wird wie in Beispiel 1 mit Hilfe einer geeigneten
Energiequelle elektrisch geladen, die allgemein bei 24 in der Figur dargestellt ist. Eine Gleichspannungsladung wird
bei etwa 3,5 Volt angelegt.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich nicht allein auf Zellen anwenden, in denen Natrium als negativer Reaktant, ß-Aluminiumoxid
als Separator und Natriumaluminiumchlorid als geschmolzener Elektrolyt vorliegt. Das Verfahren kann im Prinzip auch auf andere
Zellen angewendet werden, in denen der Elektrolyt oder der positive
Reaktant empfindlicher gegenüber der Handhabung an der Atmosphäre sind,als einige ihrer Ausgangsmaterialien, oder auf Zellen,
in denen der negative Reaktant empfindlicher gegenüber der Atmosphäre ist, als sein Produkt in dem Elektrolyten,oder auf
Zellen mit Kombinationen dieser Merkmale. So kann beispielsweise das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung der Batterien verwendet
werden, die in der US-PS 3 847 667 beschrieben sind. In diesem Fall wird das erfindungsgemäß eingesetzte elementare Antimon
weggelassen, da es in der Batterie gemäß US-PS 3 847 667 nicht vorliegt. Ein anderes Beispiel für eine Batterie, zu deren Herstellung
das erfindungsgemäße Verfahren angewendet werden kann, ist die Natrium-A-luminiumhalogenid/Schwefel-Batterie, die in der
gleichzeitig eingereichten deutschen Patentanmeldung der Anmelderin beschrieben wird.
Aus der vorstehenden Erläuterung ist ersichtlich, daß das erfindungsgemäße
Verfahren die Herstellung von Salzschmelzebatterien ermöglicht, ohne daß es erforderlich wird, Reaktanten und/oder
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Elektrolyte zu handhaben, die empfindlich gegenüber Feuchtigkeit
und/oder Sauerstoff sind.
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Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE613882\1.; Verfahren zur Herstellung einer Hochtemperatur-Sekundärzelle, in welcher der Elektrolyt, der positive Reaktant und/oder der negative Reaktant zur Reaktion mit Feuchtigkeit oder Sauerstoff der umgebenden Atmosphäre befähigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß manA) ein erstes Gemisch herstellt, das aus Kohlenstoff, pulverförmigem metallischem Aluminium und einem Alkalimetallhalogenid "besteht,B) das in Stufe A) erhaltene Gemisch unter gleichzeitigem Erhitzen mit einem Halogen unter Bildung von Aluminiumhalogenid umsetzt, welches wiederum mit dem Alkalimetallhalogenid des Gemisches aus Stufe A) unter Bildung von Alkalimetallaluminiumhalogenid reagiert, \C) zur Bildung eines zweiten Gemischeszu dem in Stufe B) erhaltenen Produkt pulverförmiges Aluminium und ein oder mehrere Materialien zugibt, die den positiven Reaktanten der Zelle bilden und die im wesentlichen aus Metallen, die mindestens so edel wie Aluminium sind, Metalloiden, Schwefel oder Gemischen davon bestehen,D) eine Zelle, bestehend aus einem Gefäß mit Abschnitten für den positiven und negativen Reaktanten und einem die Zellabschnitte voneinander trennenden festen Separator, der selektiv ionenleitfähig für die Kationen des negativen Reaktanten der Zelle ist, sowie Stromabnehmer für jeden Abschnitt der Zelle vorsieht,E) elektrischen Kontakt zwischen dem festen Separator und demStromaufnehmer in dem Abschnitt für den negativen Reaktanten her-609852/0616stellt undF) während die Zelle bei ihrer, Betriebstemperatur gehalten wird, das in Stufe C) gebildete zweite Gemisch in dem Abschnitt des Zellbehälters für den positiven Reaktanten elektrisch lädt, wobei der aus geschmolzenem Alkalimetall bestehende negative Reaktant der Zelle in dem Abschnitt des Zellbehälters für den negativen Reaktanten vorgesehen wird und eine aus positivem Reaktanten und Elektrolyt bestehende Schmelze in dem Abschnitt des Zellbehälters für den positiven Reaktanten vorgesehen wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Alkalimetallhalogenid in Stufe A) Natriumchlorid, als Halogen ir Stufe B) Chlor verwendet wird, daß in Stufe B) Aluminiumchlcrid gebildet wird und das in Stufe B) gebildete Alkalimetallal^iniuinhalcgenid aus Natriumaluminiumchlorid besteht, daß als negativer Reaktant in dem Abschnitt der Zelle für den negativen S.eaktanten in Stufe F) Natrium verwendet wird und daß die in des Abschnitt für den positiven Reaktanten vorliegende Schmelze aus positiven Reaktanten und Elektrolyten eine Schmelze aus Antimonchlorid und Satriumaluminiumchlorid darstellt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Alkalimetallhalogenid in Stufe A) Natriumchlorid, als Halogen in Stufe B) Chlor verwendet wird, daß in Stufe B) Aluminiumchlorid gebildet wird und das in Stufe B) gebildete Alkalimetallaluminiumhalogenid aus Natriumaluminiumchlorid besteht, daß als negativer Reaktant in dem Abschnitt der Zelle für den negativen Reaktanten in Stufe F) Natrium verwendet wird und daß in dem Abschnitt für den positiven Reaktanten als Schmelze609852/061 6aus positivem Reaktantsn und Elektrolyten geschmolzenes Natriumchlorid, geschmolzenes Aluminiumchlorid und geschmolzener Schwefel vorliegen.
- 4. Verfahren zur Herstellung einer Hochtemperatur-Sekundärzelle, in welcher der Elektrolyt, der positive Reaktant und/oder der negative Reaktant zur Reaktion mit Feuchtigkeit oder Sauerstoff der umgebenden Atmosphäre befähigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß manA) ein aus Kohlenstoff, pulverförmigem metallischem Aluminium und einem Bindemittel bestehendes erstes Gemisch herstellt,B) das in Stufe A) erhaltene Gemisch verpreßt,C) aus dem ^erpreßten Gemisch der Stufe B) das Bindemittel entfernt,D) ein ans -dem verpre3ten Gemisch gemäß Stufe C) und einem Alkalimetallchlorid bestehendes zweites Gemisch herstellt,E) mit den; in Stufe D) erhaltenen zweiten Gemisch gasförmiges Chlor umsetzt, während gleichzeitig das zweite Gemisch aus Stufe D) auf eine temperatur von mindestens 160 C erhitzt wird, v/obei sich Aluminiumchlorid bildet, welches unter Bildung eines Alkalialuminiumchlorids mit cem Alkalimetallchlorid in dem zweiten Gemisch gemäß Stufe D) reagiert,Έ) zu dem in Stufe E) gebildeten Produkt pulverförmiges Antimon und pulverförmiges metallisches Aluminium unter Bildung eines dritten Gemisches zugibt,G) einen Zellbehälter mit Abschnitten für den positiven und negativen Reaktanten, einen diese Zellabschnitte voneinander trennenden festen Separator, der selektiv ionenleitfähig für Kationen des negativen Reaktanten der Zelle ist, sowie Stromaufnehmer für609852/0616jeden Zellabschnitt vorsieht,H) elektrischen Kontakt zwischen dem festen Separator und dem Stromaufnehmer in dem Abschnitt für den negativen Reaktanten herstellt undI) während die Zelle bei der Betriebstemperatur im Bereich von etwa 150 bis 225°C gehalten wird, das in Stufe Έ) erhaltene dritte Gemisch in dem Abschnitt des Zellbehälters für den positiven Reaktanten elektrisch lädt, wobei in dem Abschnitt des Zellbehälters für den negativen Reaktanten geschmolzenes Alkalimetall vorgesehen wird und in dem Abschnitt des Zellbehälters für den positiven Reaktanten eine Schmelze aus Antimonchlorid und Alkalimetallaluminiumchlorid vorgesehen wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Alkalimetallchlorid in Stufe D) Natriumchlorid verwendet wird, daß der feste Separator gemäß Stufe G-) aus ß-Aluzniniumoxid besteht, daß als Alkalimetall in dem Abschnitt für den negativen Reaktanter in Stufe I) Natrium und als Alkalimetallaluminiumchlorid Natriumaluminiumchlorid verwendet wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Stufe E) unmittelbar in dem Abschnitt der Zelle für den positiven Reaktanten durchgeführt wird.
- 7. Verfahren zur Herstellung einer Hochtemperatur-Sekundärzelle, in welcher der Elektrolyt, der positive Reaktant und/oder der negative Reaktant zur Reaktion mit Feuchtigkeit oder Sauerstoff der umgebenden Atmosphäre befähigt ist, dadurch g e k e η η —609852/0616zeichnet, daß manA) ein aus Kohlenstoff, pulverförmigem metallischem Aluminium und einem Bindemittel bestehendes erstes Gemisch herstellt,B) das in Stufe A) gebildete Gemisch zu Pellets verpreßt,C) das Bindemittel aus den in Stufe B) erhaltenen Pellets durch Erhitzen entfernt,D) die in Stufe C) erhitzten Pellets auf Raumtemperatur abkühlt,E) ein aus den in Stufe D) erhaltenen Pellets und einem Alkalimet allhalogenid bestehendes zweites Gemisch herstellt,F) das in Stufe E) erhaltene zweite Gemisch in ein Gefäß gibt,G) die Luft aus dem Gefäß durch Evakuieren entfernt, H) in das Gefäß ein Halogen einleitet,i) unter fortgesetzter Einführung des gasförmigen Halogens in das Gefäß den Gefäßinhalt auf eine Temperatur erhitzt, die zur Bildung des entsprechenden Aluminiumhalogenide und zu dessen Umsetzung mit dem Alkalimetallhalogenid in dem Gefäß unter Bildung eines Alkalimetallaluminiumhalogenids ausreicht, J) die Reaktion der Stufe I) solange fortsetzt, bis im wesentlichen das gesamte metallische Aluminium in dem Gefäß mit dem Halogen umgesetzt ist,K) das Gefäß und den Gefäßinhalt auf Raumtemperatur abkühlt und den Gefäßinhalt sich verfestigen läßt,L) die verfestigten Produkte der Stufe K) aus dem Behälter entnimmt,M) das in Stufe L) erhaltene verfestigte Produkt in den Abschnitt für den positiven Reaktanten einer Hochtemperatur-Sekundäraelle einbringt, die einen Abschnitt für den positiven Reaktanten, einen Abschnitt für den negativen Reaktanten, einen die Abschnitte voneinander trennenden festen Separator, der selektiv609852/0616ionenleitfähig für die Kationen des Materials des negativen Reaktanten der Zelle ist, und einen elektrischen Stromabnehmer für jeden Zellabschnitt enthält,ET) pulverförmiges metallisches Aluminium und ein oder mehrere Materialien, die den positiven Reaktanten der Zelle bilden, in den Abschnitt für den positiven Reaktanten einführt, wobei diese Materialien im wesentlichen aus Schwefel, Metallen, die mindestens so edel wie Aluminium sind, und Metalloiden, insbesondere Bor, Silicium, Selen, Arsen, Tellur, Antimon, oder Gemischen davon bestehen,0) elektrischen Kontakt zwischen dem festen Separator und dem Stromaufnehmer in dem Zellabschnitt für den negativen Reaktanten durch Einführung eines elektrisch leitfähigen Materials in den Abschnitt für ien negativen Reaktanten herstellt, P) die Luft aus den Zellabschnitten durch Evakuieren entfernt, Q) die Zelle dicht verschließt,R) die Abschnitte der Zelle auf deren Betriebstemperatur erhitzt undS) Die Zelle durch Zuführen elektrischer Energie zu den Stromaufnehmern der Zelle elektrisch lädt, wobei Ionen des in dem Abschnitt für den positiven Reaktanten der Zelle vorliegenden Alkalimetalls in den Abschnitt für den negativen Reaktanten übergeführt werden und dort geschmolzenes Alkalimetall bilden und in dem Abschnitt des Zellbehälters für den positiven Reaktanten eine Schmelze aus positivem Reaktanten und Elektrolyt vorgesehen wird»
- 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß als Bindemittel in Stufe A) Äthylen-609852/0616glycol verwendet wird.
- 9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet , daß als Alkalimetallhalogenid in Stufe Ξ) Natriumchlorid, als Halogen in Stufe H) Chlor verwendet wird, daß das in Stufe I) gebildete Aluminiumhalogenid Aluminiumchlorid Ist und das in Stufe B) gebildete Alkalimetallaluminiumhalogenid Natriumaluainiumchlorid ist, daß in Stufe N) Antimon verwendet wird, die Ionen des Alkalimetalls, die in dem Abschnitt für den positiven Reaktanten vorliegen und in Stufe S) in den Abschnitt für den negativen Reaktanten übergeführt werden, Natriumionen sind und daß die in dem Abschnitt für den positiven Reaktanten vorgesehene Schmelze aus positivem Reaktanten und Elektrolyten eine Schmelze aus Antiisonchlorid und Natriumaluminiumchlorid darstellt.6098 5 2/0616Leerseite
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