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DE2601740B2 - Rücklaufhemmung - Google Patents

Rücklaufhemmung

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Publication number
DE2601740B2
DE2601740B2 DE19762601740 DE2601740A DE2601740B2 DE 2601740 B2 DE2601740 B2 DE 2601740B2 DE 19762601740 DE19762601740 DE 19762601740 DE 2601740 A DE2601740 A DE 2601740A DE 2601740 B2 DE2601740 B2 DE 2601740B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
pawl
ratchet wheel
shaft
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19762601740
Other languages
English (en)
Other versions
DE2601740C3 (de
DE2601740A1 (de
Inventor
Alfred Behringer
Paul Hauri
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Building Technologies AG
Original Assignee
LGZ Landis and Gyr Zug AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LGZ Landis and Gyr Zug AG filed Critical LGZ Landis and Gyr Zug AG
Publication of DE2601740A1 publication Critical patent/DE2601740A1/de
Publication of DE2601740B2 publication Critical patent/DE2601740B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2601740C3 publication Critical patent/DE2601740C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • G01R11/24Arrangements for avoiding or indicating fraudulent use
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G5/00Means for preventing, limiting or returning the movements of parts of a control mechanism, e.g. locking controlling member
    • G05G5/12Means for preventing, limiting or returning the movements of parts of a control mechanism, e.g. locking controlling member for holding members in an indefinite number of positions, e.g. by a toothed quadrant
    • G05G5/20Means for preventing, limiting or returning the movements of parts of a control mechanism, e.g. locking controlling member for holding members in an indefinite number of positions, e.g. by a toothed quadrant by locking a quadrant, rod, or the like carried by the member
    • G05G5/24Means for preventing, limiting or returning the movements of parts of a control mechanism, e.g. locking controlling member for holding members in an indefinite number of positions, e.g. by a toothed quadrant by locking a quadrant, rod, or the like carried by the member by positive interengagement, e.g. by a pawl

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

In einem Elektrizitätszähler für einer elektromechanischen Vorrichtung — einem sogenannten Tastwerk — zur Fernübertragung der Meßwerte werden die ^ Umdrehung eines Zählerrotors in elektrische Impulse umgeformt, die ein Maß für den Verbrauch darstellen. Um die Abgabe ungewollter Impulse bei einem allfällig geringfügigen Pendeln der Rotorwelle in einem kritischen Bereich zu verhindern, muß die Welle des fi0 Tastwerkes mit einer feinteiligen Rücklaufhemmung versehen sein. Dazu diente bisher eine durch ihr Eigengewicht in eine Sperrverzahnung eingreifende Sperrklinke. Eine solche ist lageabhängig und, bedingt durch die kleinen zulässigen Reibungsdrehmomente, ()5 sehr empfindlich und störanfällig.
Aus der US-PS 29 94 412 ist eine Sperrvorrichtung bekannt, bei welcher ein Sperrad der zu überwachenden Welle ein ringförmiges Blechteil durchdringt, wobei das Blechteil zwei in das Sperrad eingreifende Klinken aufweist, und in der Richtung senkrecht zur Achse des Sperrades schwenkbar gelagert ist In der zulässigen Drehrichtung schwingt das Blechteil hin und her, während in der falschen Drehrichtung eine der Klinken am Klinkenrad das Rückdrehen verhindert
Eine solche Einrichtung erlaubt nur eine grobteilige Sperrwirkung, denn bei Unterteilung des Sperrades in eine große Anzahl Zähne wird das Blechteil im Durchmesser zu groß, und es treten zusätzliche, nicht erwünschte Massenkräfte am hin- und hergehenden Blechteil auf. Die Kraftrückwirkung des Blechteiles auf die Welle ist außerdem lageabhängig.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rücklaufhemmung der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 genannten Gattung.
Die Aufgabe besteht darin, eine solche Rücklaufhemmung derart zu gestalten, daß sie einen nur kleinen Rückdrehwinkel zuiäßt, eine nur geringe Reibungskraft aufweist und daneben lageunabhängig, geräuschlos und robust ist
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 bezeichneten Merkmale gelöst.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand einer einzigen Zeichnungsfigur näher erläutert:
Mit 1 ist ein Sperrad bezeichnet, das mit einer Welle 2 drehfest verbunden ist Die Welle 2 ist hier die Welle eines Tastwerks, die sich nur in einer Richtung drehen darf. Das Sperrad 1 weist an seinem Umfang eine sägezahnähnliche Verzahnung 3 auf. Die eine Flanke der Zähne ist radial gegen das Zentrum des Sperrades 1 gerichtet und bildet eine Sperrfläche 4, die andere Flanke steht zur Sperrfläche in einem Winkel von etwa 40 Grad und dient, wie noch beschrieben wird, als Ablauffläche 5.
Die Welle 2 ist zwischen zwei nicht dargestellten Platinen gelagert. In den gleichen Platinen sind zwei weitere Wellen 6 und 7 angeordnet, auf denen ein erster und ein zweiter Hebel 8 bzw. 9 annähernd in ihrem Schwerpunkt und in der vom Sperrad 1 gebildeten Ebene schwenkbar gelagert sind. Die unter sich gleich geformten Hebel 8 und 9 weisen je zwei Arme auf, von denen je einer eine Sperrklinke 10 bzw. 11 bildet und der andere jeweils als Gewichtsausgleichs- und Steuerarm 12 bzw. 13 dient.
Die Sperrklinken 10 und 11 greifen um annähernd 1 V2 Zahnteilung des Sperrades 1 versetzt in die Verzahnung ein. Der Abstand des Eingriffes kann bei entsprechend längeren Hebeln 8 und 9 auch um eine oder mehrere ganzzahlige Teilungen größer sein.
Der Steuerarm 13 des in der zulässigen Drehrichtung des Sperrades 1 betrachteten zweiten Hebels 9 liegt auf dem die Sperrklinke 10 bildenden einen Ende des ersten Hebels 8 auf und erzeugt so die Wirkverbindung zwischen den beiden Hebeln 8 und 9. Die zulässige Drehrichtung ist in der Zeichnung mit einem Pfeil 14 bezeichnet.
Das Sperrad 1 weist für das beschriebene Anwendungsbeispiel fünfundzwanzig Zähne auf und ist, wie die Hebel 8 und 9, aus einem Kunststoff gespritzt.
Der Bewegungsablauf in der zulässigen Drehrichtung des Sperrrades erfolgt so, daß die an der entsprechenden Ablauffläche 5 anstehende Sperrklinke — in der Zeichnung ist dies die erste Sperrklinke 10 — nach außen gestoßen wird und dabei über den Steuerarm 13
die zweite Sperrklinke 11 zwangsweise in eine Lücke der Verzahnung 3 gesteuert. Nach erfolgtem Vorbeigleiten der Spitze der Verzahnung 3 unter der Sperrklinke 10 beginnt die zweite Sperrklinke 11 an einer Ablauffläche 5 anzuliegen und wird ebenfalls nach außen gestoßen; sie steuert damit die erste Sperrklinke 10 in die nächste Lücke der Verzahnung. Bei einer allfälligen Rückwärtsbewegung des Sperrades 1 steht damit immer eine der Sperrklinken 10,11 nahe an einer Sperrfläche 4 des Sperrades 1 an und läßt somit nur eine sehr kleine Drehbewegung entgegen der Richtung des Pfeiles 14 zu.
Die Hebel 8,9 führen in der zulässigen Drehrichtung des Sperrades eine sich gegenseitig steuernde Pendelbewegung aus, die auch bei Drehzahlen weit über denjenigen, die bei einem Elektrizitätszähler gewöhnlich auftreten, kein nennenswertes Geräusch verursachen. Die beschriebene Rücklaufhemmung ist daher auch für andere Anwendungen brauchbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Rücklaufhemmung für eine von einem Rotor eines Elektrizitätszählers angetriebene Welle mit einem auf der Welle festsitzenden Sperrad und zwei in einer gemeinsamen Ebene gelegenen, sich gegenseitig zwangsweise beeinflussenden und abwechselnd in Drehrichtung der Welle versetzt in die Verzahnung des Sperrads eingreifenden Sperrklin- ι ο ken an denen Ablaufflächen der Verzahnung des Sperrades entlanggleiten, während die Spsrrklinken das Rückwärtsdrehen des Sperrades durch Angreifen an Sperrflächen der Verzahnung des Sperrades hindern, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Sperrklinke (10) einen Arm eines um eine Achse (6) schwenkbaren ersten Hebels (8) und die andere Sperrklinke (11) einen Arm eines um eine andere Aciise (7) schwenkbaren zweiten Hebels (9) bilden und die Hebel (8, 9) derart angeordnet und ausgebildet sind, daß zum zwangsläufigen Einschwenken der Sperrklinke (11) des zweiten Hebels (9) in eine Verzahnungslücke des Sperrads (1) der erste Hebel (8) beim Entlanggleiten seiner Sperrklinke (10) an den Ablaufflächen (5) gegen einen Steuerarm (13) des zweiten Hebels (9) drückt, während zum zwangsläufigen Einschwenken der Sperrklinke (10) des ersten Hebels (8) in eine Verzahnungslücke des Sperrads (1) der Steuerarm (13) des mit seiner Sperrklinke (11) an einer der Ablaufflächen (5) entlanggleitenden zweiten Hebels (9) gegen den ersten Hebel (8) drückt.
2. Rücklaufhemmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (8, 9) ungefähr in ihren Schwerpunkten auf den parallel zur Rotorachse (2) stehenden Achsen (7,8) gelagert sind.
3. Rücklaufhemmung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Hebel (8, 9) im wesentlichen gleich geformt sind.
4. Rücklaufhemmung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinken (10, 11) um eine ganzzahlige plus eine halbe Zahnteilung voneinander versetzt angeordnet sind.
5. Rücklaufhemmung nach einem der vorherge- ''5 henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufflächen (5) unter etwa 40 Grad zu den Sperrflächen (4) geneigt sind, die sich etwa radial zur Welle (2) des Sperrades (1) erstrecken.
50
DE19762601740 1975-12-23 1976-01-19 Rücklaufhemmung Expired DE2601740C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1665575A CH593432A5 (de) 1975-12-23 1975-12-23

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2601740A1 DE2601740A1 (de) 1977-06-30
DE2601740B2 true DE2601740B2 (de) 1978-08-03
DE2601740C3 DE2601740C3 (de) 1979-04-05

Family

ID=4419114

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762601740 Expired DE2601740C3 (de) 1975-12-23 1976-01-19 Rücklaufhemmung

Country Status (5)

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JP (1) JPS5280144A (de)
CH (1) CH593432A5 (de)
DE (1) DE2601740C3 (de)
FR (1) FR2336730A1 (de)
GB (1) GB1542474A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5663155A (en) * 1979-10-26 1981-05-29 Honda Motor Co Ltd Automatic speed change gear
EP0048897A3 (de) * 1980-10-01 1982-06-16 Eaton Corporation Sperrklinke
CH659708A5 (de) * 1983-06-13 1987-02-13 Landis & Gyr Ag Gesteuerte ruecklaufsperre fuer impulsgeber eines messgeraetes.

Also Published As

Publication number Publication date
CH593432A5 (de) 1977-11-30
FR2336730A1 (fr) 1977-07-22
JPS5280144A (en) 1977-07-05
DE2601740C3 (de) 1979-04-05
GB1542474A (en) 1979-03-21
FR2336730B3 (de) 1979-03-09
DE2601740A1 (de) 1977-06-30

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