DE2601740B2 - Rücklaufhemmung - Google Patents
RücklaufhemmungInfo
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Description
In einem Elektrizitätszähler für einer elektromechanischen Vorrichtung — einem sogenannten Tastwerk —
zur Fernübertragung der Meßwerte werden die ^ Umdrehung eines Zählerrotors in elektrische Impulse
umgeformt, die ein Maß für den Verbrauch darstellen. Um die Abgabe ungewollter Impulse bei einem allfällig
geringfügigen Pendeln der Rotorwelle in einem kritischen Bereich zu verhindern, muß die Welle des fi0
Tastwerkes mit einer feinteiligen Rücklaufhemmung versehen sein. Dazu diente bisher eine durch ihr
Eigengewicht in eine Sperrverzahnung eingreifende Sperrklinke. Eine solche ist lageabhängig und, bedingt
durch die kleinen zulässigen Reibungsdrehmomente, ()5 sehr empfindlich und störanfällig.
Aus der US-PS 29 94 412 ist eine Sperrvorrichtung bekannt, bei welcher ein Sperrad der zu überwachenden
Welle ein ringförmiges Blechteil durchdringt, wobei das Blechteil zwei in das Sperrad eingreifende Klinken
aufweist, und in der Richtung senkrecht zur Achse des Sperrades schwenkbar gelagert ist In der zulässigen
Drehrichtung schwingt das Blechteil hin und her, während in der falschen Drehrichtung eine der Klinken
am Klinkenrad das Rückdrehen verhindert
Eine solche Einrichtung erlaubt nur eine grobteilige Sperrwirkung, denn bei Unterteilung des Sperrades in
eine große Anzahl Zähne wird das Blechteil im Durchmesser zu groß, und es treten zusätzliche, nicht
erwünschte Massenkräfte am hin- und hergehenden Blechteil auf. Die Kraftrückwirkung des Blechteiles auf
die Welle ist außerdem lageabhängig.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rücklaufhemmung der im Oberbegriff des Patentanspruches 1
genannten Gattung.
Die Aufgabe besteht darin, eine solche Rücklaufhemmung derart zu gestalten, daß sie einen nur kleinen
Rückdrehwinkel zuiäßt, eine nur geringe Reibungskraft
aufweist und daneben lageunabhängig, geräuschlos und robust ist
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 bezeichneten
Merkmale gelöst.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand einer einzigen Zeichnungsfigur
näher erläutert:
Mit 1 ist ein Sperrad bezeichnet, das mit einer Welle 2 drehfest verbunden ist Die Welle 2 ist hier die Welle
eines Tastwerks, die sich nur in einer Richtung drehen darf. Das Sperrad 1 weist an seinem Umfang eine
sägezahnähnliche Verzahnung 3 auf. Die eine Flanke der Zähne ist radial gegen das Zentrum des Sperrades 1
gerichtet und bildet eine Sperrfläche 4, die andere Flanke steht zur Sperrfläche in einem Winkel von etwa
40 Grad und dient, wie noch beschrieben wird, als Ablauffläche 5.
Die Welle 2 ist zwischen zwei nicht dargestellten Platinen gelagert. In den gleichen Platinen sind zwei
weitere Wellen 6 und 7 angeordnet, auf denen ein erster und ein zweiter Hebel 8 bzw. 9 annähernd in ihrem
Schwerpunkt und in der vom Sperrad 1 gebildeten Ebene schwenkbar gelagert sind. Die unter sich gleich
geformten Hebel 8 und 9 weisen je zwei Arme auf, von denen je einer eine Sperrklinke 10 bzw. 11 bildet und der
andere jeweils als Gewichtsausgleichs- und Steuerarm 12 bzw. 13 dient.
Die Sperrklinken 10 und 11 greifen um annähernd 1 V2 Zahnteilung des Sperrades 1 versetzt in die
Verzahnung ein. Der Abstand des Eingriffes kann bei entsprechend längeren Hebeln 8 und 9 auch um eine
oder mehrere ganzzahlige Teilungen größer sein.
Der Steuerarm 13 des in der zulässigen Drehrichtung des Sperrades 1 betrachteten zweiten Hebels 9 liegt auf
dem die Sperrklinke 10 bildenden einen Ende des ersten Hebels 8 auf und erzeugt so die Wirkverbindung
zwischen den beiden Hebeln 8 und 9. Die zulässige Drehrichtung ist in der Zeichnung mit einem Pfeil 14
bezeichnet.
Das Sperrad 1 weist für das beschriebene Anwendungsbeispiel fünfundzwanzig Zähne auf und ist, wie die
Hebel 8 und 9, aus einem Kunststoff gespritzt.
Der Bewegungsablauf in der zulässigen Drehrichtung des Sperrrades erfolgt so, daß die an der entsprechenden
Ablauffläche 5 anstehende Sperrklinke — in der Zeichnung ist dies die erste Sperrklinke 10 — nach
außen gestoßen wird und dabei über den Steuerarm 13
die zweite Sperrklinke 11 zwangsweise in eine Lücke der Verzahnung 3 gesteuert. Nach erfolgtem Vorbeigleiten
der Spitze der Verzahnung 3 unter der Sperrklinke 10 beginnt die zweite Sperrklinke 11 an
einer Ablauffläche 5 anzuliegen und wird ebenfalls nach
außen gestoßen; sie steuert damit die erste Sperrklinke 10 in die nächste Lücke der Verzahnung. Bei einer
allfälligen Rückwärtsbewegung des Sperrades 1 steht damit immer eine der Sperrklinken 10,11 nahe an einer
Sperrfläche 4 des Sperrades 1 an und läßt somit nur eine sehr kleine Drehbewegung entgegen der Richtung des
Pfeiles 14 zu.
Die Hebel 8,9 führen in der zulässigen Drehrichtung des Sperrades eine sich gegenseitig steuernde Pendelbewegung
aus, die auch bei Drehzahlen weit über denjenigen, die bei einem Elektrizitätszähler gewöhnlich
auftreten, kein nennenswertes Geräusch verursachen. Die beschriebene Rücklaufhemmung ist daher
auch für andere Anwendungen brauchbar.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Rücklaufhemmung für eine von einem Rotor eines Elektrizitätszählers angetriebene Welle mit
einem auf der Welle festsitzenden Sperrad und zwei in einer gemeinsamen Ebene gelegenen, sich
gegenseitig zwangsweise beeinflussenden und abwechselnd in Drehrichtung der Welle versetzt in die
Verzahnung des Sperrads eingreifenden Sperrklin- ι ο ken an denen Ablaufflächen der Verzahnung des
Sperrades entlanggleiten, während die Spsrrklinken das Rückwärtsdrehen des Sperrades durch Angreifen
an Sperrflächen der Verzahnung des Sperrades hindern, dadurch gekennzeichnet, daß die
eine Sperrklinke (10) einen Arm eines um eine Achse (6) schwenkbaren ersten Hebels (8) und die andere
Sperrklinke (11) einen Arm eines um eine andere Aciise (7) schwenkbaren zweiten Hebels (9) bilden
und die Hebel (8, 9) derart angeordnet und ausgebildet sind, daß zum zwangsläufigen Einschwenken
der Sperrklinke (11) des zweiten Hebels (9) in eine Verzahnungslücke des Sperrads (1) der
erste Hebel (8) beim Entlanggleiten seiner Sperrklinke (10) an den Ablaufflächen (5) gegen einen
Steuerarm (13) des zweiten Hebels (9) drückt, während zum zwangsläufigen Einschwenken der
Sperrklinke (10) des ersten Hebels (8) in eine Verzahnungslücke des Sperrads (1) der Steuerarm
(13) des mit seiner Sperrklinke (11) an einer der Ablaufflächen (5) entlanggleitenden zweiten Hebels
(9) gegen den ersten Hebel (8) drückt.
2. Rücklaufhemmung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (8, 9) ungefähr in
ihren Schwerpunkten auf den parallel zur Rotorachse (2) stehenden Achsen (7,8) gelagert sind.
3. Rücklaufhemmung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Hebel (8, 9) im
wesentlichen gleich geformt sind.
4. Rücklaufhemmung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sperrklinken (10, 11) um eine ganzzahlige plus eine halbe Zahnteilung voneinander versetzt angeordnet
sind.
5. Rücklaufhemmung nach einem der vorherge- ''5
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufflächen (5) unter etwa 40 Grad zu den
Sperrflächen (4) geneigt sind, die sich etwa radial zur Welle (2) des Sperrades (1) erstrecken.
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Publications (3)
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Country Status (5)
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Families Citing this family (3)
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1975
- 1975-12-23 CH CH1665575A patent/CH593432A5/xx not_active IP Right Cessation
-
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FR2336730A1 (fr) | 1977-07-22 |
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