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DE259788C - - Google Patents

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Publication number
DE259788C
DE259788C DENDAT259788D DE259788DA DE259788C DE 259788 C DE259788 C DE 259788C DE NDAT259788 D DENDAT259788 D DE NDAT259788D DE 259788D A DE259788D A DE 259788DA DE 259788 C DE259788 C DE 259788C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pull spring
wedge
legs
spring
screw
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT259788D
Other languages
English (en)
Publication of DE259788C publication Critical patent/DE259788C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K17/00Continuously-adjustable nibs, e.g. for drawing-pens; Holders therefor
    • B43K17/005Continuously-adjustable nibs, e.g. for drawing-pens; Holders therefor continuously-adjustable nibs

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42». GRUPPE
WITALY KHOTINSKY in KOSTROMA3 Ruszl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1911 ab.
In der Praxis sind Zieh- bzw. Reißfedern bekannt, bei denen die öffnungsweite der Schenkel durch einen keilförmigen Stift reguliert wird, der zwischen die Schenkel mittels einer Schraube eingeschoben wird, welche durch den Handgriff der Ziehfeder hindurchgeht und durch Drehen einer an dem letzteren angebrachten Mutter in Bewegung versetzt wird. Solche Ziehfedern ermöglicher jedoch nicht, .
ίο auf mechanische Weise eine derartige öffnungsweite der Schenkel zu bestimmen, die der gewünschten Dicke einer zu ziehenden Linie entspricht. Bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird dieser Mangel dadurch beseitigt, daß das mittels der Mikrometerschraube Verschiebbare Keilstück mit einem an einer Teilung des festen Schenkels vorbeigleitenden. Zeigerstift versehen ist und das eine Ende des mit der Druckschraube versehenen Druckhebels mit dem festen Schenkel der Ziehfeder gelenkig verbunden ist, während das andere Ende desselben einen Schieber besitzt, der beim Schließen der Ziehfeder sich unter einen Haken am Ziehfederkopf legt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Einrichtung einer den Erfindungsgegenstand bildenden Ziehfeder dargestellt. Fig. 1 zeigt dieselbe in geschlossener und Fig. 2 in geöffneter Lage. Fig.. 3 ist eine Draufsicht auf die Ziehfeder. Die Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten derselben.
Die vorliegende Ziehfeder bezweckt: i. mechanisch (nicht durch mehrmaliges Prüfen) die Schenkelspitzen auf eine vorher bestimmte, der gegebenen Liniendicke genau entsprechende öffnungsweite einstellen zu können;
2. gleichfalls mechanisch, durch bloßen Fingerdruck (ebenfalls nicht durch wiederholtes Prüfen) die auseinandergebrachten Sehenkel in die ursprüngliche Lage zurückbringen zu können.
Zu diesem Zwecke ist zwischen den beiden Schenkeln ein flaches Keilstück e (Fig. 1 und 4) angebracht, welches mittels einer Mikrometerschraube χ hin und her geschoben werden kann, die durch eine Bohrung / (Fig. 2) des Ziehfederkopfes k hindurchgeht. Bei der Drehung der Mikrometerschraube gleitet das Keilstück mit seiner unteren Leiste n" in einer Nut des festen Ziehfederschenkels.
Das eine Ende der Schraube χ ist in den breiteren Teil des Keilstückes e eingeschraubt, während das andere Ende mit einer kleinen Trommel / (Fig. 4) versehen ist, welche an ihrer Peripherie mit 10 gleichen Teilungen versehen ist.
Die Trommel / wird mittels einer Gabel r (Fig. ι und 3) gehalten, welche, die Trommel umfassend, mittels Schrauben q q an dem Ziehfederkopf k befestigt ist. Die Trommel I stützt sich einerseits gegen den Ziehfederkopf und andererseits mit dem Fortsatz ζ (Fig. 4) gegen den gebogenen Gabelteil, welcher zu diesem Zwecke eine entsprechende Vertiefung z' hat (Fig. 3). Auf diese Weise wird die Trommel bei der Drehung in ihrer Lage festgehalten.
Durch Drehung der Trommel I nach rechts
oder links wird das Keilstück e rückwärts bzw. vorwärts geschoben.
Seitlich in das Keilstück β ist ein Zeigestift f
(Fig. 4 und 5) eingeschraubt, der an der in 10 gleiche Teile eingeteilten Skala s vorbeigleitet, die am festen Schenkel seitlich aufgetragen ist.
An dem federnden Ziehfederschenkel ist an der Innenseite gleichfalls ein kleiner Stift t (Fig. 2) eingeschraubt, dessen Ende bei zusammengedrückten Schenkeln sich gegen die geneigte Keilebene stützt und in der Nut n'" (Fig. 5) des Keilstückes gleiten kann. Zum Zusammendrücken der beiden Schenkel dient ein am festen Schenkel mittels der ösen «; gelenkig befestigter Hebel b b", der die Form einer Gabel hat, zwischen der ein Steg d" mit einer eingeschraubten Druckschraube c angebracht ist.
Drückt man auf das freie Hebelende, so drückt die Schraube c auf den federnden Schenkel und schließt somit die Ziehfeder.
Sodann wird der Schieber ν unter den am Schaft der Ziehfeder angebrachten Haken i geschoben, wodurch ein selbsttätiges Öffnen der Ziehfeder verhindert wird.
An der Gabel r ist ein Stift 0 (Fig. 3) vorgesehen, auf welchen der Handgriff φ aufgesetzt und mittels einer Schraube η festgehalten wird.
Die Ziehfeder wird in folgender Weise angewendet:
Man schiebt zuerst den Schieber ν heraus, wodurch die Schenkel geöffnet werden. Nun wird die Trommel I so weit gedreht, bis der Zeiger f mit dem ersten Teilstrich der am unteren Ziehfederschenkel angebrachten Skala s zusammenfällt. Man drückt nun das freie Ende des Hebels wieder an den Schaft der Ziehfeder an, schiebt den Schieber ν vor und schraubt die Druckschraube c fest. Die Schenkelspitzen α α' werden dabei einander genähert, so daß nunmehr die Ziehfeder zum Ziehen der allerfeinsten Linie gebraucht werden kann.
Man verfährt in folgender Weise weiter:
Ohne den Hebel zu heben, schraubt man die Druckschraube los, dreht die Trommel I bis zur nächsten Teilung, wodurch auch das Keilstück entsprechend vorwärts geschoben wird, schraubt die Schraube c wieder fest und bereitet somit die Ziehfeder zum Zeichnen einer Linie vor, die ihrer Dicke nach der zweiten Stufe entspricht.
Verfährt man in derselben Weise weiter, so wird die Ziehfeder zum Zeichnen von immer dicker werdenden Linien eingestellt. Nachdem die Trommel einmal voll herumgedreht ist, wird das Keilstück den zweiten am festen Schenkel aufgetragenen Teilstrich erreicht haben.
Durch fortgesetzte Drehung der Trommel nach der gleichen Richtung wird der Zeiger f bis zum zehnten Teilstrich am Ziehfederschenkel gebracht, was der dicksten Linie beim Zeichnen entspricht.
Dreht man jedoch die Trommel in entgegengesetzter Richtung, so wird die Feder für immer dünner werdende Linien eingestellt.
Auf diese Weise kann man mit der vorliegenden Ziehfeder 100 Linien von verschiedener Dicke, von der dünnsten bis zur dicksten, ziehen.
Zum Reinigen der Ziehfeder zieht man den Schieber ν zurück, wodurch die Schenkelspitzen α α' auseinandergebracht werden. Nach erfolgtem Putzen der Schenkel drückt man das freie Hebelende an den Schaft der Ziehfeder an und schiebt den Schieber ν wieder unter den Haken i, wodurch die Schenkel die gleiche Lage wie vor dem Öffnen einnehmen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ziehfeder mit einem zwischen den Schenkeln angebrachten Keilstück zum Einstellen der Strichstärke und einem Druckhebel zum Schließen der Schenkel, dadurch gekennzeichnet, daß das mittels der Mikrometerschraube (x) verschiebbare Keilstück (e) mit einem an einer Teilung (s) des festen Schenkels vorbeigleitenden Zeigerstift (f) versehen ist und das eine Ende des mit der Druckschraube (c) versehenen Druckhebels (b b") mit dem festen Schenkel der Ziehfeder gelenkig verbunden ist, während das andere Ende desselben einen Schieber . (v) besitzt, der beim Schließen der Ziehfeder sich unter einen Haken (i) am Ziehfederkopf (k) legt. · ..
2. Ausführungsform der Ziehfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der oberen Seite des Keilstückes (e) eine Nut (n'"), in welcher ein Justierstift (t) des federnden Schenkels gleiten kann, und ander unteren Seite des Keilstückes ■ (e) eine Leiste (n"), die in einer entsprechenden Nut des festen Schenkels geführt ist, vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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