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DE258323C - - Google Patents

Info

Publication number
DE258323C
DE258323C DE1910258323D DE258323DA DE258323C DE 258323 C DE258323 C DE 258323C DE 1910258323 D DE1910258323 D DE 1910258323D DE 258323D A DE258323D A DE 258323DA DE 258323 C DE258323 C DE 258323C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lanterns
clutch
control shaft
steering device
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1910258323D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE258323C publication Critical patent/DE258323C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/02Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments
    • B60Q1/04Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights
    • B60Q1/06Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle
    • B60Q1/08Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle automatically
    • B60Q1/12Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle automatically due to steering position
    • B60Q1/124Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to illuminate the way ahead or to illuminate other areas of way or environments the devices being headlights adjustable, e.g. remotely-controlled from inside vehicle automatically due to steering position by mechanical means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 258323 -KLASSE 63 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine insbesondere für Motorfahrzeuge bestimmte Vorrichtung zum Einstellen der Laternen in die jeweilige Fahrtrichtung.
Gegenüber den bekannten Vorrichtungen dieser Art, bei welchen die Laternen mit der Lenkvorrichtung des Fahrzeuges durch eine ein- und ausrückbare Kupplung verbunden sind, wird die Erfindung darin gesehen, daß
ίο der mit der Lenkvorrichtung verbundene Teil der Kupplung am Steuerrad oder einem in der Nähe desselben vom Führersitz aus leicht erreichbaren Teil der Steuerwelle angeordnet ist, dagegen der mit den Laternen verbundene Teil der Kupplung an einem festen Teil des Gestelles festgestellt werden kann. Diese Kupplung wird im besonderen durch einen kleinen Handhebel gebildet, der an einem zur Steuerwelle gleichachsig angeordneten Übertragungsglied angelenkt ist; derselbe greift zur Herbeiführung des Kupplungsschlusses mit einem Vorsprung in eine Rast des Steuerrades oder eines in der Nähe desselben angeordneten Teiles der Steuerwelle ein und dient in derAusrückstellung entweder als Handgriff zur Einstellung der Laternen von Hand oder, indem er mit einem anderen Vorsprung in eine Aussparung der festen Steuersäule eingelegt wird, als Sperrglied zur Befestigung der Laternen in ihrer Normalstellung. Zweckmäßig wird die Kupplung derart gestaltet, daß sie sich selbsttätig auslöst, wenn an irgendeiner Stelle der Einstellvorrichtung eine unvorhergesehene Hemmung eintritt. ■.■■,.'.
Folgende Vorteile werden durch die Erfindung erzielt: Die Laternen können zu jeder Zeit während der Fahrt, z. B. beim Einfahren in einen gutbeleuchteten Ort, von der Lenkvorrichtung abgeschaltet werden, und sie können weiterhin vom Führersitz aus, beispielsweise zum Zweck der Beleuchtung von Kilometersteinen, Wegweisern o. dgl., unabhängig von der Lenkvorrichtung bequem von Hand gedreht werden. Endlich gewährt die Vorrichtung Sicherheit gegen ein Versagen der Lenkvorrichtung beim Auftreten von unzulässigen Widerständen in der Einstellvorrichtung der Laternen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Schnitt durch die Steuersäule des Fahrzeuges und die angrenzenden Teile der Einstellvorrichtung,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab den oberen Teil der Steuersäule mit dem Steuerrad und der Kupplung.
An einem Arm des Steuerrades α ist eine Rast b1 befestigt, in welche ein Hebel b eingreift, der schwingbar an einer Muffe c gelagert ist. Die letztere ist durch Keil und Sicherungsfeder an dem oberen Ende eines Übertragungsgliedes e befestigt, welches die Steuerwelle rohrförmig umschließt.
Der Hebel b besitzt an seinem äußeren Ende zwei nasenartige Vorsprünge, von denen der eine zur Kupplung mit dem Stetierrad in die Rast b1 eingelegt wird, während der an-
dere, δ3, nach Abwärtsschwenken des Hebels in eine Aussparung f1 des feststehenden Führungsrohres f eingelegt werden kann. Das Hebelgelenk weist einen wulstartigen Vorsprung b2 auf, hinter welchen sich eine ebenfalls an der Muffe c befestigte Feder d mit ihrem freien Ende legt und ihn fest in die ; Rast b1 drückt. Beim Abwärtsschwenken gleitet das Ende der Feder auf dem Wulst
ίο und kann sich in der zweitgenannten Hebelstellung ebenfalls hinter eine Erhöhung legen, um so den Hebel auch in der unteren Stellung festzuhalten.
Je nachdem der Hebel b in die eine oder die andere der erwähnten Stellungen gelegt ist, sind die Laternen mit der Lenkvorrichtung gekuppelt oder von dieser getrennt und festgehalten. Wird der Hebel etwa in die Mittelstellung gebracht, so kann er als Handgriff benutzt werden, um die Laternen von Hand unabhängig von der Steuerung seitwärts auszuschwenken zwecks Beleuchtung der Kilometersteine, Wegweiser u. dgl.
Die Nase, mit welcher der Hebel in die Rast b1 gelegt wird, und diese selbst werden zweckmäßig seitlich abgerundet oder abgeschrägt, oder das ganze Hebelende und die j Vertiefung der Rast werden kugelförmig her- j gestellt, derart, daß bei großen, durch die j
Kupplung zu übertragenden Kräften eine j selbsttätige Ausrückung unter Überwindung I des Federdruckes erfolgt. Durch diese Ausbildung der Kupplung ist die Gefahr des Versagens der Steuerung ' beim Festklemmen irgendeines zum Antrieb der Laternen dienenden Teiles beseitigt. Die Tiefe des Eingriffes des Hebels b in die Rast b1 kann durch eine Schraube (nicht gezeichnet) geregelt werden, welche in der Nähe der Achse des Hebels b befestigt ist und gegen einen Teil der Muffe c anschlägt.
Das rohrförmige Übertragungsglied e ist in eine hohle Säule f eingesetzt, die am Spritzbrett in an sich bekannter Weise mittels einer um einen wagerechten Zapfen g1 schwingbar gelagerten Büchse g befestigt ist. Diese Büchse ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung j zugleich als Lager für weitere Übertragungsglieder der Einstellvorrichtung ausgebildet, um den nachträglichen Einbau der Einrichtung in ein vorhandenes Fahrzeug zu erleichtern. Als solche Übertragungsglieder sind bei dem gezeichneten Beispiel Kegelräder h, i verwendet, mittels welcher die Bewegung auf ein Rohr k übertragen wird. Das letztere trägt am oberen Ende eine Muffe i1, auf welcher das Zahnrad i durch Feder und Nut befestigt ist; sein Eingriff in das Rad h kann durch Drehung der mittels Mutter i3 und Gegen-
mutter i* feststellbaren Überwurfmutter i2 geregelt werden,
Das Ubertragungsrohr k wird an einem in seinem Innern befindlichen und ebenfalls an der Büchse g befestigten Rohr I geführt. Außerdem wird es von außen durch eine Muffe k1 gehalten, die am Wagenrahmen χ einstellbar befestigt ist. Zu diesem Zweck ist eine zweite Muffe m mittels des Schraubenbolzens ms und der Druckschrauben m2 und mi am Rahmen festgeklemmt; beide Muffen sind durch ein mit Links- und Rechtsgewinde versehenes Rohrstück m1 miteinander verbunden.
Vom Rohr k wird die Bewegung mittels einer beliebigen Übertragungseinrichtung zu den Laternen weitergeleitet.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Zum Einstellen der Laternen in die jeweilige Fahrtrichtung dienende Vorrichtung, die mit der Lenkvorrichtung durch eine ein- und ausrückbare Kupplung verbunden ist, insbesondere für Motorfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Lenkvorrichtung verbundene Teil der Kupplung am Steuerrad oder einem in der Nähe desselben vom Führersitz aus erreichbaren Teil der Steuerwelle angeordnet ist, dagegen der mit den Laternen verbundene Teil der Kupplung an einem festen Teil des Gestelles festgestellt go werden kann, zum Zweck, die Laternen während der Fahrt von der Lenkvorrichtung abschalten und unabhängig von dieser feststellen oder von Hand einstellen zu können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Lenkvorrichtung abschaltbare Teil der Kupplung (b) von einem rohrförmigen, zur Steuer welle gleich achsigen Glied (e) getragen wird, welches zur Übertragung der Einstellbewegung der Laternen dient.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gleichachsig zur Steuerwelle angeordnete Übertragungsglied (e) einen schwingbar an ihm gelagerten Hebel (b) trägt, der zur Herbeiführung des Kupplungsschlusses mit einem Vorsprung in eine Rast (bl) des Steuerrades oder eines in der Nähe desselben angeordneten Teiles der Steuerwelle eingreift, dagegen in der Ausrückstellung der Kupplung entweder als Handgriff für die Einstellung der Laternen von Hand dient oder mit einem anderen Vorsprung (bz) in eine Aussparung (f1) der festen Steuersäule (f) eingelegt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinandergreifenden Teile (b, b1) der Kupplung seit-Hch derart abgerundet oder abgeschrägt sind, daß beim Auftreten von Widerstän-
den in der Einstellvorrichtung der Laternen eine selbsttätige Ausrückung der Kupplung erfolgt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine in an sich bekannter Weise zur Lagerung des rohrförmigen Übertragungsgliedes (e) dienende und am Spritzbrett des Fahrzeuges befestigte Büchse (g) zugleich als Lager oder Gehäuse für weitere Übertragungsglieder der Laterneneinstellvorrichtung ausgebildet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1910258323D 1910-03-05 1910-03-05 Expired DE258323C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE258323T 1910-03-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE258323C true DE258323C (de) 1913-04-01

Family

ID=516161

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1910258323D Expired DE258323C (de) 1910-03-05 1910-03-05

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE258323C (de)

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