DE257099C - - Google Patents
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- DE257099C DE257099C DENDAT257099D DE257099DA DE257099C DE 257099 C DE257099 C DE 257099C DE NDAT257099 D DENDAT257099 D DE NDAT257099D DE 257099D A DE257099D A DE 257099DA DE 257099 C DE257099 C DE 257099C
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- DE
- Germany
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- container
- retort
- chambers
- extinguishing
- mouth
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B39/00—Cooling or quenching coke
- C10B39/02—Dry cooling outside the oven
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVl 257099 KLASSE 10». GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, in welcher der aus dem Ofen
' entnommene glühende Koks in ungebrochenem Zustande unter Abschluß der Luft abgekühlt
wird. Zu diesem Zwecke bediente man sich bisher eines Behälters, welcher an die Mündung
der Retorte angelegt wurde und den Koks aus derselben mittels einer Druck- oder Schiebevorrichtung in Empfang nahm. Der
ίο Behälter wurde sodann luftdicht verschlossen
und in einen zweiten mit Wasser gefüllten Behälter eingelegt, um die Abkühlung des
Kokses durchzuführen.
Bei allen bekannten Ausführungen hat der Behälter eine große Länge, welche dessen Anwendung
bei engen Raumverhältnissen erschwert, wenn.. nicht gar unmöglich macht.
Nach der Erfindung besteht der Behälter aus zwei Kammern, die unter Belassung eines
Zwischenraumes zur freien Zirkulation der Kühlflüssigkeit über- oder nebeneinandergelagert
sind. Durch diese Bauart wird eine beste Raumausnutzung erzielt. Die beiden Kammern des Behälters werden mit ihren
Enden nacheinander an die Mündung der Retorte angesetzt. Wenn die untere Kammer gefüllt ist, wird der Behälter gesenkt, und die
obere wird alsdann beschickt. Der ganze Behälter ist in einem Bügel schwingbar aufgehängt.
Wenn der gefüllte Behälter in die senkrechte Stellung geschwungen worden ist, steht er mit seiner Öffnung unter einem
Deckel, der nunmehr gesenkt und mittels einer Hebelvorrichtung auf die Behälteröffnungen
luftdicht schließend aufgedrückt wird. Ein Ausführungsbeispiel gibt die Zeichnung
wieder.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch einen
Behälter, der aus zwei übereinanderliegenden Kammern besteht.
Fig. 2 ist ein Seitenriß hierzu im Schnitt.
Fig. 3 veranschaulicht den Querschnitt eines Behälters mit nebeneinanderliegenden Kammern.
Der Behälter bildet einen länglichen prismatischen Kasten α und besteht aus den
Kammern b und c, die zwischen sich den Wasserraum d einfassen. Der Behälter ist
mittels eines Drehzapfens e an einem Tragbügel f aufgehängt, der oben an einer Laufkatze
seinen Halt findet. Der Tragbügel f ist mit einem Riegel g versehen, der in eine
an der Oberfläche des Behälters angebrachte Rast h eingreift, um die wagerechte Lage des
Behälters zu sichern. An der Retortenmündung i befindet sich eine in Scharnieren gehaltene
und nach unten umlegbare Klappe k, welche mit ihrer Oberfläche in gleicher Höhe
mit der Bodenfläche der Retortenmündung liegt. Diese Klappe überbrückt in den Fällen,
in denen der Behälter nicht unmittelbar an die Retortenöffnung anschließt, den Zwischenraum
zwischen Retorte und Löschbehälter und stützt zugleich das Ende des letzteren in seiner Anschlußlage. Sind beide Abteilungen
des Behälters gefüllt, dann wird der
Riegel g aus der Rast h ausgehoben, und der Behälter wird in die senkrechte Stellung geschwungen,
die durch die punktierten Linien in Fig. ι angedeutet ist. Auf diese Weise
gelangt der Behälter mit seiner Öffnung unter den Deckel I, der durch einen von den Ketten m
oder η bewegten Hebel ο gesenkt und auf die Behälteröffnungen dicht aufgedrückt wird.
Alsdann wird der Behälter angehoben, weiterbefördert und in einen aufrecht stehenden
Wasserbehälter eingesenkt, in dem ein Strom kalten Wassers zirkuliert.
Nach Fig. 3 liegen die beiden Kammern b und c nebeneinander. Der Behälter kann beliebig
gestaltet sein. Der Mantel des Behälters kann doppelwandig ausgebildet werden,
um einen Kühlmantel zu erzeugen, durch den die Kühlflüssigkeit hindurchgeführt werden
kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Luftdicht abschließbarer Behälter zum trocknen Löschen des aus der Retorte oder dem Ofen kommenden heißen Kokses in ungebrochenem Zustande, dadurch gekennzeichnet, daß der Löschbehälter aus zwei über- oder nebeneinandergelagerten, um eine gemeinsame Achse schwingbaren Kammern (b, c) besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE257099C true DE257099C (de) |
Family
ID=515047
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT257099D Active DE257099C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE257099C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US6186275B1 (en) * | 1999-08-06 | 2001-02-13 | LES HéLICOPTèRES CANADIENS LIMITéE | Basket transportable by helicopter for use on elevated cables or installations |
-
0
- DE DENDAT257099D patent/DE257099C/de active Active
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US6186275B1 (en) * | 1999-08-06 | 2001-02-13 | LES HéLICOPTèRES CANADIENS LIMITéE | Basket transportable by helicopter for use on elevated cables or installations |
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