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DE2557921A1 - Filmkassette - Google Patents

Filmkassette

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Publication number
DE2557921A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
cassette
opening
spool
devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752557921
Other languages
English (en)
Other versions
DE2557921C2 (de
Inventor
Werner Walter Ciupke
Steven Richard Runyan
Hugh Paul Sherlock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MONTRON CORP
Original Assignee
MONTRON CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MONTRON CORP filed Critical MONTRON CORP
Publication of DE2557921A1 publication Critical patent/DE2557921A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2557921C2 publication Critical patent/DE2557921C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/321Holders for films, e.g. reels, cassettes, spindles
    • G03B21/323Cassettes
    • G03B21/325Endless cassettes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

Filmkassette
Die Erfindung betrifft eine Filmkassette, insbesondere eine Filmkassette für kinematographische Filme.
In den US-PSen 3 ?06 439 und 3 817 610 sind Filmmagazine beschrieben, die zum Betrachten von Filmen verwendet werden. Bei der Herstellung dieser bekannten Magazine traten jedoch Schwierigkeiten auf. Beispielsweise v/eisen die bekannten Kassetten eine relativ grosse Anzahl an Teilen auf und der Zusammenbau der Kassette ist relativ schwierig, weil die Kassette von beiden Seiten zusammengebaut bzw. die Teile von beiden Seiten in Kassettenteile eingesetzt werden müssen. Ein weiterer Nachteil bestand darin, dass in den bekannten Kassetten nur ein relativ kurzer Film untergebracht werden kann und die Kassette, während des Betriebs zu laut war»
Der Erfindung liegt daher unter anderem die Aufgabe zugrunde, eine Filmkassette zu schaffen, die die Nachteile bekannter·
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Kassetten nicht aufweist.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 und 10 angegebenen Kassetten gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemässen Kassetten sind in den UnteranSprüchen angegeben.
Die erfindungsgemässe !Filmkassette weist einen Rahmen mit einer darin angebrachten öffnung auf. Ein kontinuierlich verlaufendes Filmband mit Perforationen entlang einem Band ist in dem Rahmen untergebracht. Zur Führung des Filmes an der öffnung vorbei sind Führungseinrichtungen vorgesehen. Weiterhin befinden sich im Rahmen Einrichtungen, die den Film Einzelbild für Einzelbild an der öffnung vorbeihewegt. Im Rahmen ist eine Spule drehbar angebracht und besitzt eine mittlere Nabe und eine Filmauflagefläche, die von der mittleren Nabe radial so nach aussen absteht, dass die Nabe im wesentlichen senkrecht zur Filmauflagefläche von der Auflagefläche weg gerichtet ist. Die Spule besitzt weiterhin einen ringförmigen Rand, der in derselben Richtung wie die Nabe von der Filmauflagefläche absteht. Ein Teil des Filmbandes ist auf einer Rolle aufgewickelt und in der Spule untergebracht, wobei die Nabe innerhalb der Rolle und der Rand auf der Aussenseite der Rolle liegt, so dass der Film kontinuierlich entweder von der Rolleninnenseite oder von der Rollenaussenseite abgenommen werden kann, wenn er an der öffnung vorbeigeführt werden soll.
Die .erfindungsgemässe Filmkassette kann einen wesentlich längeren Film aufnehmen und ausschliesslich von einer Seite her zusammengesetzt werden, bzw. die Kassettenteile werden von nur einer Seite her in den Kassettenkasten eingesetzt. Für die erfindungsgemässe Kassette sind nur wenige Einzelteile erforderlich. Es wird bei der Herstellung der Kassette nur wenig Material verbraucht. Darüberhinaus wird bei der erfindungsgemässen Kassette ein Hochtemperaturfenster, bzw. ein«£ hohe
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Temperatur aushaltendes Fenster verwendet werden. Die Abnutzung des Ulms in der erfindungsgemässen Kassette wird verringert und das Verkratzen des Filmes bzw. der auf dem Film aufgebrachten Information verhindert. Darüberhinaus springt bei der vorliegenden Kassette der Film nicht in die Brennebene oder aus der Brennebene heraus, wenn der Film einzelbildweise nacheinander vorwärtsbewegt wird. Die Greifervorsprünge für die Schrittschaltbewegung besitzen eine verbesserte Form, so dass sie sich weniger stark abnützen. Der Film wird in der erfindungsgemässen Kassette nicht verkratzt. Weiterhin wird der Film vährend der Zeit, während der er in der Öffnung betrachtet wird, nicht beschattet. Es werden bei der erfindungsgemässen Kassette .Führungsflachen mit grossen Radien verwendet, damit verhindert wird, dass sich der Film in der Kassette festsetzt oder hängen bleibt. Ein Teil des Filmbandes in der •Kassette ist in Form einer Rolle aufgewickelt und in der erfindungsgemässen Kassette liegt die Filmrolle ineiner drehbaren Spule,die auf einer Seite offen ist. Der Film in der erfindungsgemässen Kassette wird mit einem Zahnrad transportiert, wobei der Abstand zwischen dem Zahnrad und der Spule sehr klein ist. Die erfindungsgemässe Filmkassette kann darüberhinaus leicht in das Wiedergabegerät eingesetzt oder aus ihm herausgenommen v/erden.
Die Erfindung, sowie weitere Vorteile und Merkmale derselben .werden nachstehend anhand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht einer erfindungsgemässen Filmkassette, bei der der obere Deckel oder der Seitendeckel entfernt ist, sowie die Art, wie die Filmkassette in einem Sichtgerät verwendet wird, das Strichpunktliniert dargestellt ist,
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der in Fig. 1 eingezeichneten Schnittlinie 2-2,
Fig. 3 eine Seitenansicht entlang der in Fig. 2 eingezeichne-
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ten Linie 3-3»
Pig. 4 einen Querschnitt entlang der in Fig. 2 eingezeichneten
Schnittlinie 4-4,
Fig. 5 einen Querschnitt entlang -der in Fig. 2 eingezeichneten
Schnittlinie 5-5»
Fig. 6 eine Teilansicht in vergrössertem Masstab eines Teils der in Fig. 1 dargestellten Filmkassette, wobei die Art, wie der Film an der öffnung vorbeibewegt wird,
deutlich wird,
Fig. 7 einen Querschnitt entlang der in Fig. 6 eingezeichneten
Schnittlinie 7-7.,
Fig. 8 einen teilweisen Querschnitt durch eine weitere Ausfüh-
rungsfonn der erfindungsgetaässen Kassette, und Fig.· 9 einen Querschnitt entlang der in Fig. 8 eingezeichneten Schnittlinie 9-9·
Die Filmkassette 10 besitzt einen Kassettenkasten 11 und einen Deckel 12 und ist aus einem geeigneten Kunststoff, beispielsweise Styrol hergestellt. Der Kassettenkasten 11 ist einstückig ausgebildet und kann in geeigneter Weise beispielsweise als Spritzteil ausgebildet sein. Der. Kassettenkasten 11 besitzt eine ebene Seitenwand 14, eine ebene obere und untere Wand 16 bzw. 17» eine gebogene Rückwand 18 und eine im allgemeinen ebene Vorderwand 19» die' alle zusammen mit der Seitenwand 14 einstückig ausgebildet sind und von der Seitenwand 14 nach' aussen abstehen, so dass sie zur Seitenwand 14 senkrecht stehen,
Der Kassettenkasten 11 besitzt Versteifungseinsätze 21 und Versteifungsrippen 22, die quer zur Seitenwand 14 verlaufen. In der Vorderwand 19 befindet sich eine öffnung 24. Der Kasse*- tenkasten "T1■ist so ausgebildet und dimensioniert, dass ein kinematographischer Film 26 mit einer bestimmten Länge darin " untergebracht werden kann.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Kassette verläuft der Film 26 in Form einer geschlossenen Schleife. Es können
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jedoch auch viele grundsätzliche Merkmale der vorliegenden Erfindung im Zusammenhang mit einer nicht geschlossenen- Schleife benutzt werden, wobei die Abwickel- und Aufwiekelspule voneinander getrennt sind. Der Film 26 ist von der üblichen Art mit mehreren voneinander beabstandeten Einzelbildern und mit Perforationen 27» die auf einer Seite des Films in Längsrichtung angebracht sind.
In die Filmperforationen 27 greifen zwei voneinander beabstandete Greiferstifte-oder Vorsprünge 28 ein, die am gegenüberliegenden Seiten der öffnung 24- entlang des Filmweges 26 angeordnet sind. Die Stifte oder Vorsprünge 28 sind auf einer Greiferplatte 29 befestigt, die getrennt vom Kassettenkasten 11 hergestellt wird. Sie kann jedoch auch mit dem Kassettenkasten 11 einstückig ausgebildet sein. Wenn die Greiferplatte 29 als getrenntes Teil hergestellt wird, wie es bei der vorliegenden Ausführungsform der Fall ist, sind schwalbenschwanzformige Einrichtungen vorgesehen, um die Greiferplatte 29 in der gewünschten Lage zu halten. Die schwalbenschwanzformigen Einrichtungen weisen zwei voneinander beabstandete Teile 31 (vgl. Fig. 6) auf, die mit der Vorderwand einstückig ausgebildet sind und zwischen der Vorderwand und den Teilen 31 Nuten 32 bilden, in denen die abgeschrägten Kanten 33 der Greiferplatte liegen, so dass die Greiferplatte 29 in den Kassettenkasten 11 und in die Nuten 32 hineingeschoben werden kann. Zwei nach hinten abstehende Eippen 34- (vgl. Fig. 8) besitzen Einschnitte 36, in die ein Vorsprungsbereich 29a der Greiferplatte 29 eingreift, so dass ein Mittelbereich der Greiferplatte festeingeklemmt und die Greiferplatte in der gewünschten Lage gehalten wird.
Die Greiferplatte 29 besitzt eine mit abgeschrägten Kanten versehene öffnung 37, die über der öffnung 24· in der Vorderwand 19 liegt. Die öffnung 37 in der Greiferplatte 29 wurde mit abgeschrägten Kanten versehen,so dass verhindert wird, dass Schatten auf dem Einzelbild in der öffnung auftreten. Die Greiferplatte 29 ist mit einem senkrecht nach hinten abstehenden Flansch
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38 versehen, der als Führung für eine Kante des Films dient, wahrend die andere Filmkante von einer oberen Fläche der Rippen 34 geführt wird, die der anderen Seite der Greiferplatte 29 benachbart sind. Aus Fig..6 ist zu ersehen, dass die Greiferplatte zur Öffnung 37 h.in allmählich dicker wird, so dass der Film ausgebuchtet wird, wenn er über die Öffnung läuft. Die Greiferplatte 29 besitzt zwei voneinander beabstandete, parallele Rippen 39 und 41 auf gegenüberliegenden Seiten der Öffnung 37» wobei die Rippe 39 in der Nähe des Flansches 38 und die andere Rippe 41 in der Nähe der anderen Kante der Greifeplatte, liegt. Die Rippaa 39 und 41 sind so angeordnet, dass sie die. Filmkanten berühren und den Film über die Greiferplatte heben, so dass der Mittelteil des Films, der die Bildinformation trägt, nicht von der unterschnittenen Fläche 52 zwischen den Rippen 39 und 41 verkratzt werden kann. Wie aus Fig. 7 zu ersehen ist, enden die Rippen 39 und-41 kurz vor der Öffnung 37» so dass der Film auf dem Bereich der Greiferplatte, der die Öffnung unmittelbar umgibt, gut und genau aufliegt, so dass das zu betrachtende Einzelbild sich immer in der richtigen, genauen Lage befindet. Die Stifte oder Vorsprünge 28 stehen von den Rippen 39 nach oben ab. Die Stifte 28, die am besten in Fig. 6 zu erkennen sind, besitzen Flächen 44, die im wesentlichen senkrecht zur Vorderwand 19 liegen und als Vorderflächen bezeichnet werden. Die Stifte oder Vorsprünge 28 besitzen weiterhin Vorderflächen 46, die so abgerundet oder gekrümmt sind, dass die Rundung im wesentlichen senkrecht an der Vorderwand 19 beginnt und dann eine Kurve von etwa 90° beschreibt, um mit der Vorderfläche 44 zusammen zu-kommen. Es hat sich dabei herausgestellt, dass diese Form des Stiftes den Abrieb der Stifte oder Vorsprünge wesentlich verringert. ' '
Die Fläche 42 ist durch Einschnitte 43 unterteilt, die unmittelbar neben der Öffnung 37 liegen. Die Stifte oder Vorsprünge 28 sind derart voneinander beabstandet, dass sich drei Einzelbilder zwischen jedem Vorsprung und dem in der Öffnung zu sehenden Einzelbild befinden. Zwischen den beiden Stiften
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oder Vorsprüngen 28 befinden sich also sieben Einzelbilder.
In der Kassette sind Einrichtungen vorgesehen, auf die das in die Kassette kommende Licht fällt und die das Licht durch das Einzelbild in der öffnung 37 lenken. Diese Einrichtungen weisen einen Spiegel 51 auf, der aus einem geeigneten, reflektierenden Material, beispielsweise einer verchromten Folie hergestellt ist, die auf einem Spiegelrahmen oder eine Spiegelhälterung 52 aufgeklebt ist. Der Spiegelträger 52 ist mit dem Kassettenkasten einstückig ausgebildet und besitzt eine Oberfläche derart, dass der Spiegel bezüglich der Seitenwand 14 des Kassettenkastens 11 um einen Winkel von 45° geneigr ist.
Es sind Einrichtungen vorgesehen, um den Film 26 zu transportieren. Diese Einrichtungen weisen ein einziges Zahnrad 56 auf, das in einem zylinderförmigen Vorsprung drehbar ,gelagert ist. Der zylinderförmige Vorsprung 57 ist mit dem Kassettenkasten einstückig ausgebildet und von der Seitewand 14 nach oben in den Kassettenkasten vor. Her zylinderförmige Vorsprung 57 ist mit einer oberen Lagerfläche 58 versehen, die. mit einer auf dem Zahnrad 56 vorgesehenen Lagerfläche 59 in Berührung steht. Das Zahnrad 56 besitzt ein Antriebsteil 61, das sich nach unten durch die Seitenwand 14 hindurch nach aussen fortsetzt. Dieses Antriebsteil weist mehrere Schlitze 62 für die Antriebsstifte auf, wobei diese Stifte 62 voneinander beanstandet auf dem Aussenumfang des Antriebsteils 61 angeordnet sind. Das Zahnrad 56 besitzt einen mittleren Lagerstift 63, der in einen von einer Seite her offenen Zylinder 64 steckt, welcher als Lagerung dient und am Deckel 12 angebracht oder mit dem Deckel 12 einstückig ausgebildet ist. Das Zahnrad 56 wird auf diese Weise also im Kassettenkasten 11 in einer definierten Lage gehalten. Das Zahnrad 56 ist mit mehreren Zähnen 66 versehen, die auf dem Aussenumfang des Zahnrades 56 nahe dem Deckel 12 angeordnet sind. Der Film 26 weist einen oberen und einen unteren Filmbandverlauf 67 und 68 auf, in die beide die Zähne 66 des Zahnrades 56 eingreifen. Zum Führen des oberen und unteren Filmbandverlaufs 67 und 68 während der Berührung mit
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dem Zahnrad 56 und aus serhalb der Berührung mit dem Zahnrad 56 sind Einrichtungen vorgesehen, die zwei Hippen 69 und 71 aufweisen, welche mit dem Kassettenkasten 11 einstückig ausgebildet sind. Die Rippen 69 und 71 besitzen Teile 69a und 71aι die sich unter einem geringen Winkel zur oberen und unteren Wand 16 und 17 nach hinten erstrecken, sowie Teile 69b und 71b, die sich unter einem grösseren Winkel zur den oberen und unteren Wänden erstrecken. Die Rippen 69 und 71 weisen Schlitze 72 auf, in denen - wie dargestellt - der obere und unter Filmbandverlauf 67 und 68 läuft, so dass das Zahnrad 56 in die Filmperforationen eingreifen kann. Mit den Rippen 69 und 71 sind Stifte 73 einstückig ausgebildet und so lang, dass sie mit dem Deckel 12 in Berührung kommen und der Deckel 12 auf ihnen liegt, so dass· der Film zv/ischen dem Deckel 12 und den-Schlitzen 72 nicht eingeklemmt oder zusammengedrückt werden kann.
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Vor den Rippen 69 undd-71 sind zusätzliche Filmführungseinrichtungen vorgesehen, die Rippen oder Führungsglieder 76 aufweisen, welche mit dem Kassettenkasten 11 einstückig ausgebildet sind. Die Führungsglieder 76 besitzen einen gekrümmten Führungsteil 76a, der im wesentlichen denselben Kurvenverlauf wie das Zahnrad 56 hat und, wie in Fig. 1 dargestellt, nahe dem Zahnrad angeordnet ist. Die Führungsglieder 76 besitzen weiterhin einen gekrümmten Bereich 76b, der nach aussen hin und vom Zahnrad 56 weg gebogen ist und eine der Kurvenform des Bereichs
"76a entgegengesetzte Kurvenform aufweit. Zwischen den vorderen Wänden der Führungsglieder 76 ist eine Yerstärkungsrippe 77 vorgesehen, die auch als Führung dient, um den Film zwischen
-den Kassettenkasten 11 und dem Deckel 12 in der richtigen Lage zu halten und zu führen. Die Rippen 76 berühren den Deckel und verhindern, dass der Film zwischen dem Deckel und der Rippe 77 eingeklemmt oder zusammengedrückt wird. Die unteren Teile der Rippen 69 und 71 mit den Schlitzen 72 sind mit (nicht darge-
■ stellten) Rippen versehen, die in der Nähe der unteren Enden dieser Rippen liegen. Die Führungsglieder 76 sind in gleicher Weise mit solchen (nicht dargestellten) Rippen in der Nähe der
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unteren Enden der Führungsglieder 76 versehen,, so dass nur der 'untere Filmrand mit den Führungsgliedern in Berührung kommt, so dass dadurch vermieden wird, dass die Einzelbilder mit der darin enthaltenen Information zwischen den Rändern des Films verkratzt werden. Wenn der Film am Zahnrad 56 vorbeiläuft, wird eine Kante des Films von der Lagerfläche 58 des zylinderförmigen Vorsprungs 5? geführt, während die andere Kante, des Films mit dem Deckel 12 in Berührung steht und von ihm geführt wird.
Wenn der PiIm in der Kassette transportiert wird, bewirken Einrichtungen in der Kassette, dass der Film in einer Schrittbewegung Einzelbild für Einzelbild über die öffnung 37 bewegt wird. Diese Einrichtungen enthalten zx^ei im Kassettenkasten 11 angebrachte Schwenkarme 81. Die Schwenkarme 81 können sich um Stifte 82 drehen, die mit dem Kassettenkasten einstückig ausgebildet sind. Die Schwenkarme 81 bestehen aus einem ersten und einem zweiten .Armbereich 81a und 81b, sowie einem gebogenen Bereich 81c. Der gebogene Bereich besitzt zwei voneinander beab-Btandete, parallele Rippen 83 auf der Aussenflache des gebogenen Bereichs, die mit den Filmkanten in Berührung stehen, so dass ein' Verkratzen oder Verschmieren des mittleren Bereichs oder des Bildbereichs des Films 26 verhindert wird. Die Schwenkarme 81 sind derart angebracht, dass die gebogenen Bereiche 81c relativ nahe dem vordersten Ende des Kassettenkastens 11 und weiter aussen von den Stiften oder Vorsprüngen 28 liegen (vgl. Fig. 6). Die gebogenen Bereiche 81c tragen mit ihnen einstückig ausgebildete Stifte 84 und 85- Die Stifte 85 verhindern, dass die Schwenkarme kanten oder kippen können, oder sich an den Platten oder Stiften 82 verklemmen oder festsetzen können. Die Stifte 84· dienen dazu, den richtigen Abstand zwischen dem Deckel und dem Film aufrechtzuerhalten, so dass der Deckel den Film zwischen dem Deckel 12 und den Schwenkarmbereichen 81c nicht festklemmen kann.
Naehgebene, elastische Einrichtungen drücken oder ziehen die.
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gebogenen Bereiche 81c von den Stiften oder Vorsprüngen 28 weg. Diese Einrichtungen bestehen aus einer Feder 86, deren gegenüberliegende Enden in in den Schwenkarmen vorgesehenen Löchern 87 eingreifen. Die Feder 86 kann, wie dargestellt,' eine Blattfeder sein und eine im wesentlichen U-förmige Ausbildung aufweisen. Sie übt auf die Schwenkarme 81 eine Kraft aus derart, dass die Bereiche 81a um einen vorgegebenen Abstand zueinander hin bewegt werden. Dieser Abstand wird durch die mit der Seitenwand 14 einstückig ausgebildeten Anschlagstifte 88 vorgegeben. Der Film 26 in der Filmkassette 10 ist beispielsweise 10 m (35 feet) lang. Der Hauptteil desFilms ist in Form einer Rolle 91 auf einer Spule 92 aufgewickelt. Die Spule 92 ist ein normalerweise scheibenförmiges Teil und besitzt eine kreisförmige, ebene Seitenwand 93· Die Spule-92 weist weiterhin einen nach oben stehenden Rand oder eine Seitenwand 94 auf, die im wesentlichen senkrecht zum scheibenförmigen Teil steht und etwa halb so hoch ist. wie die Höhe der Wände 16, 17» 18 und des Kassettenkastens 11. Die Spule 92 besitzt eine einen relativ grossen Durchmesser aufweisende Nabe und ist mit einer kegelstumpfförmigen Fläche 97 versehen, die nach oben und nach innen geneigt ist und an der.Innenfläche der Filmrolle 91 anliegt. Wegen der Neigung der Fläche 97 steht nur das untere Ende des Films mit der Fläche in Berührung. Wie nachfolgend noch beschrieben werden wird, kann der Film während des Abspulens von der Spule nach oben aus der Spule herauslaufen. An der Spule befindet sich ein inder Mitte angeordneter fester Zapfen 98, der sich nach unten durch die Habe erstreckt und in einem zylinderförmigen Hohlraum oder Schacht 99 steckt, der im Kassettenkasten 11 ausgebildet ist. Wie aus Fig.'2 zu ersehen ist, ist das Ende des Zapfens 98 abgerundet, damit sich die Spule leichter dreht. Ein weiterer Zapfen 101 steht von der Nabe nach oben ab und liegt in Ausrichtung zu einem Zapfen 102, der vom Deckel 12 gehalten wird. Obgleich der Zapfen 102 den Zapfen oder die Spindel 101 berühren kann, beeinträchtigt er das Drehen der Spule 92 nicht, weil der Zapfen 102 am Ende abgerundet ist.
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Es sind Einrichtungen vorgesehen, die es ermöglichen, dass eich die Spule 92 in einer Richtung frei dreht, jedoch verhindern, dass sie sich in umgekehrter Richtung drehen kann. Diese Einrichtungen sind in Form einer Sperrklinke oder eines Klinkenrades ausgebildet und weisen eine Spiralfeder 106 auf, die an den Teilen befestigt ist, die den zylinderförmigen Hohlraum oder den Schacht 99 bilden. Ein Ende der Spiralfeder 106 liegt an einem Vorsprung oder einer Rippe 107 an der Innenfläche der Seitenwand 14 und das andere Ende an einer Fase · 108 an, die auf einer kreisförmigen, nach unten geneigten Ebene angebracht ist, die auf der Innenseite der Nabe 96 vorgesehen ist (Vgl. Fig. 2 und 5)·
Die Aussenfläche der Seitenwand 14 ist mit zwei Paaren von einander beabstandeten Rippen 111 versehen, wobei ein Rippenpaar in der Nähe des vorderen Endes der Filmkassette und das
andere Rippenpaar in der Nähe des Antriebsgliedes 61 für das Zahnrad 56 angeordnet ist. Die Rippen 111 sind so hoch, dass die obere Fläche der Rippen im wesentlichen mit dem äusseren Ende des Antriebsgliedes 61 abschliessen.
Die Rückwand 18 besitzt einen gebogenen Vorsprung oder eine Lippe 113, die aus zweierlei Gründen vorgesehen ist: Einmal verhindert sie, dass die Filmkassette in ein Filmvorführgerät lagemässig falsch eingesetzt wird und zweitens lässt sich ,durch sie die Filmkassette leichter aus dem Gerät entnehmen.
Der Deckel 12 ist,· wie dargestellt, im wesentlichen eben und bildet die andere Seitenwand der Filmkassette 10. Der Deckel besitzt eine ebene Seitenwand oder ein Teil 116," das zu der ebenen Seitenwand 116 quer verlaufende Verstarkungsrippen 117 aufweist. Wie bereits erwähnt, ist sowohl das zylindrische Teil 64 als auch der Zapfen 102 mit der Wand 116 einstückig ausgebildet.
Im Deckel 12 sind Einrichtungen vorgesehen, durch die Licht in die Filmkassette 10 fällt, so dass das Licht auf den Spiegel
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auftrifft. Das Licht fällt durch eine quadratförmige öffnung 119 in die Kassette ein. Ein Fenster 121 aus einem geeigneten, lichtdurchlässigen Material, beispielsweise aus einem Hochtemperatur-Kunststoff ist über der öffnung 119 angebracht und wird über der Öffnung durch geeignete Halterungseinrichtungen, beispielsweise durch Halterungsrippen 122 gehalten, die mit der Seitenwand 116 einstückig ausgebildet sind. Wie aus den Fig. ersichtlich, kann das Fenster121 zwischen die Rippen 122 eingeschoben werden.
Der Deckel 12 besitzt Filmführungseinrichtungen, die mit den Filmführungseinrichtungen zusammenwirken, die am Kassettenkasten angebracht sind. Am Deckel 12 ist daher ein mit der Wand 116 einstückig ausgebildeter Zylinder 126 vorgesehen. Der Zylinder 126 liegt über der Spule 92 und weist im wesentlichen dieselben Abmessungen wie die Nabe 96 der Spule auf. Ein J-förmiges Führungsglied 127 ist mit dem Deckel 12 einstückig ausgebildet.'Dieses Führungsglied 127 besitzt einen gekrümmten Bereich 127a? der in der Nahe des Zylinders 126 liegt. Ein gerader Bereich 127b erstreckt sich vom Zylinder 126 in einen Bereich, der in der Nähe des Zylinders 64 liegt. Das. Führungsglied 127 weist weiterhin einen nach aussen gekrümmten Bereich 127c auf, der sich zur Vorderseite der Kassette 10 hin erstreckt. Ein weiteres Führungsglied 128 ist vorgesehen, das deP Bereich 127b des Führungsglieds .127 parallel liegt und sich vom Zylinder 126 in einem Bereich erstreckt, der sich in der Nähe eines weiteren Zylinders 129 befindet. Der weitere Zylinder 129 weist im wesentlichen die gleichen Abmessungen wie das Zahnrad 56 auf. Die Glieder 126 und 127 bilden einen Durchgang oder eine Führung 131 für den o.beren Filmbandverlauf. Ein gekrümmtes Führungsglied 132 erstreckt sich von der unteren Wand nach vorn zum Zylinder 129 hin und besteht aus einem gekrümmten Bereich 132a, der im wesentlichen dieselben Kurvenform wie der Zylinder 126 aufweist. Ein weiterer Kurvenbereich 132b des Führungsgliedes 132 ist zum Zylinder hin gebogen und ein gekrümmter Bereich 132c ist zur unteren Wand hin nach aussen gebogen. Ein weiteres Führungsglied
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erstreckt sich mit einem gebogenen Bereich 153a und einem weiteren gebogenen Bereich 133 b vom hinteren Teil der ebenen' Seitenwand 116 vom Zylinder 129· Es sind Verstärkungsrippen 134, 136 und 137 vorgesehen. Die Glieder 132 und 133 bilden eine Führung 138 für den unteren Filmbandverlauf 68.
Am hinteren Ende des Deckels 12 ist eine Ausnehmung vorgesehen, die sich quer zum rückwärtigen Ende des Deckels 12 erstreckt und als Finger- bzw. Handgriff dient, um das Herausziehen der Kassette 10 aus dem Wiedergabegerät zu erleichtern.
Die Filmkassette 10 ist in den Figuren im Zusammenhang mit einem Wiedergabegerät 141 dargestellt, das strichpunktliniert dargestellt ist. Das Wiedergabegerät 141 ist in der üblichen Weise aufgebaut und in der US-PS 5 819 257 beschrieben. Wie in dieser Patentschrift eingehend dargestellt wurde, weist, das Wiedergabegerät ein Gehäuse 142 auf, welches mit einem Hohlraum oder einem Einschnitt für die Kassettenaufnahme versehen ist. Auf denTGehäuse ist eine Kurbel 144 angebracht, mit der ein Antriebsglied gedreht werden kann, das Stifte oder Vorsprünge 147 trägt. Diese Stifte oder Vorsprünge greifen in die im Antriebsglied 61 vorgesehenen Schlitze 62 ein. Eine Optik 148 mit einem Einstellknopf 149 zur Fokussierung ist im Gehäuse des Wiedergabegeräts vorgesehen, um das Bild, das in der öffnung 24 des Kassettenkastens liegt, zu betrachten.
Die Filmkassette wird folgendermassen zusammengesetzt: Mit der offenen Seite des Kassettenkastens 11 nach oben wird der verchromte Spiegel 51 zunächst auf den Spiegelträger 52 aufgeklebt. Die Greiferplatte 29 wird dann eingeschoben, bis sie fest in den schwalbenschwanzförmigen Schlitzen sitzt, in denen die seitlichen Kanten der Indexplatte liegen. Die Schwenkarme 81 werden über die drehbaren Stifte 82 geschoben und die Feder 86 wird eingesetzt. Die Enden der Feder 86 werden .in die Löcher 87 der Schwenkarme eingelegt. Das Zahnrad 56 wird dann in den zylinderförmigen Vorsprung 57 eingesetzt und, wenn dies
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gewünscht wird, kann das Antriebsglied 61, das von dem zylinderförmigen Vorsprung 57 gehaltert wird, an der Unterseite des Kassettenkastens 11 durch eine (nicht dargestellte) Spannvorrichtung befestigt werden, um das Antriebsglied 61 in dieser Stellung zu halten, bis der Deckel 12 am Kassettenkasten 11 befestigt wird. - ·
-Die Spiralfeder 106 wird dann über das den zylinderförmigen Schacht 99 bildende Teil geschoben und danach wird die Spule 92 angebracht, derart, dass der Stift 98 im'Schacht 99 sitzt. Die Filmrolle 91 wird dann derart in die Spule eingelegt, dass die Nabe 96 durch die Mitte der Rolle hindurchsteht, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Der Teil der Endlosschleife der vom Aussenteil der Rolle abgezogen wird,- bildet den oberen Filmbandverlauf 67 und der Teil der Endlosschleife, der von der Innenseite der Filmrolle 91 abgezogen wird, ,bildet den unteren. Filmbandverlauf 68. Die oberen und unteren Verläufe und 68 werden in die in den Rippen 69 und 71 vorgesehene Schlitze 72 gelegt. Der obere Filmbandverlauf wird dann über das Zahnrad 56 gelegt, mit dem es zwischen das Führungsglied 26 und in Berührung mit den Zähnen 66 des Zahnrades 56 gebracht wird. Der obere Filmbandverlauf wird dann über den gebogenen Bereich 81c des oberen Schwenkarmes 91 und danach hinter die Greiferplatte 29 geschoben, so dass der obere Filmbandverlauf hinter dem Vorsprung oder dem Flansch 38 liegt und in die Filmperforationen die Stifte oder Vorsprünge 28-auf der Greiferplatte eingreifen können. Der Film wird dann über den gebogenen Bereich 81c des unteren Schwenkarmes 81 und zwischen das Führungsglied 76 gelegt und mit den Zähnen des Zahnrades in Verbindung gebracht, und schliesslich in den Schlitz 72 der Rippe 71 eingelegt. Danach ist das Zusammen-, setzen der Teile des Kassettenkastens beendet. Als nächste wird das Fenster 121 in die durch die Rippen 122 am Deckel gebildeten, schwalbenschwanzförmigen Schlitze eingeschoben. Der Deckel 12 kann dann auf den Kassettenkasten 11 aufgesetzt wer-
;den, so dass die oberen und unteren Filmbandverläufe in den
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Führungen 131 und 138 des Deckels 12 liegen. Der Deckel 12 wird in geeigneter Weise,'beispielsweise durch Ultraschallschweißen mit dem Kassettenkasten 11 verklebt. Stattdessen kann auch ein Kunststoffbinde- oder Klebemittel verwendet werden.
Wie anhand des zuvor beschriebenen MontageVorgangs deutlich wird, können die Teile von einer Seite her in den Kassettenkasten 11 eingesetzt oder eingelegt werden, und es ist dabei niöht erforderlich, den Kassettenkasten 11 umzudrehen. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Filmkassette auf einem automatischen oder halbautomatischen Montageband zusammengesetzt wird. . .
.Die Arbeitweise und die Verwendung der Filmkassette soll nachfolgend kurz beschrieben werden. Angenommen die -Filmkassette wurde in ein .geeignetes Wiedergabegerät, beispielsweise in das in der Zeichnung dargestellte Wiedergabegerät 141 eingesetzt und das.Wiedergabegerät ist mit Einrichtungen, beispielsweise dem Antriebsglied 146 versehen, das in das Antriebsglied 61 eingreift, welches im Uhrzeiger- und im Gegenuhrzeigersinn gedreht werden kann. Es sei beispielsweise angenommen, dass das Zahnrad 56 in der in Fig. 1 dargestellten Zeichnung im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird. In diesem Falle wird der obere .Filmbandverlauf 67 des Films 26 von dem äusseren Umfang der ,Rolle' 91 abgezogen und das der gebogene Bereich 81c des Schwenkarmes 81 wird entgegen der Federkraft der Feder 86 nach unten und nach innen in der Weise gezogen, wie dies in Fig. 6 strich- -liniert dargestellt ist, und ^war .solange, bis die Perforation 27 des Films 26 von dem Stift oder dem Vorsprung 28 freikommt. Zu diesem Zeitpunkt wird der Film schnell an der öfffnung 37 in der Greiferplatte 29 vorbeibewegt, bis der Stift oder Vorsprung 28 in die nächste Perforation 27 eingreift, und den Filmtransport unterbricht. Gleichzeitig mit dem Weitertransport des Filmes wird auf den oberen Schwenkarm 81 eine Federkraft .ausgeübt und der gebogene Bereich 81c wird schnell nach unten
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in die Endstellung bewegt, so dass der Stift' oder Vorsprung sicher in die nächste Perforation 27 eingreifen kann. Das Einzelbild, das in der Öffnung 37 liegt, bleibt in dieser Lage, bis der gebogene Bereich 81c.wieder in die in Fig. 6 strichpunktlinierte Stellung nach unten gebracht ist und das nächste-Einzelbild vorwärtsbewegt wird. Es werden also Einzelbilder des Films schrittweise und aufeinanderfolgend in die Sichtöffnung 37 gebracht, so dassv -kinematographische Bilder . entstehen, .die vom Beschauer durch die Optik 148 gesehen werden können, wobei das Auge des-Beschauers nahe dem Wiedergabegerät ist. Während dieser Zeit wird der PiIm von der Rolleninnenseite abgezogen und auf die Rollenaussenseite zurückgeführt und aufgewickelt.
-Wenn sich das in Fig..,1 dargestellte Zahnrad 56 in entgegengesetzter Richtung, also im Uhrzeigersinn, dreht, wird der untere Schwenkarm 81 so bewegt, dass der gebogene Bereich 81c sich nach innen und nach oben bewegt, wodurch die Filmperforation 27 vom unteren Stift oder unteren Vorsprung 28 freikommt und der Film Einzelbild für Einzelbild, schnell an der Öffnung 37 yorbeiläuft. In diesem Falle wird der Film auf die Innenseite der Filmrolle gewickelt und von der Aussenseite der Rolle 91 abgewickelt oder abgezogen« Die Endlosschleife des Filmes 26 kann also sowohl in Vorwärts- als auch.in Rückwärtsrichtung bewegt und in beiden Bewegungsrichtungen im Sichtfenster 37 angeschaut werden. _ ~
Aus Fig. 1 und 6 ist zu entnehmen, dass auch dann, wenn der Film -von einem der Vorsprünge 28 abgehoben ist, das Einzelbild in der gleichen Lage auf der Greiferplatte 29 bleibt, so dass es sich immer im Brennpunkt befindet. Anders ausgedrückt, das Einzelbild springtnicht in den Brennpunkt oder aus dem Brennpunkt, wenn es in die Sichtöffnung 37 oder aus der Sichtöffnung
' 37 herausbewegt wird. Das Einzelbild liegt also immer in derselben Brennebene. Wie zuvor beschrieben, wird dies dadurch .bewirkt, dass die rampenförmigen Flächen auf den Rippen 39
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und 41 derart nach oben zur Sichtöffnung hin geneigt sind, dass auch dann, wenn sich der Winkel des Filmbandes ändert, vie dies in Fig. 6 strichliniert dargestellt ist, der Filmbereich in der öffnung nicht von der öffnung 37 abgehoben wird, wenn der Film von den Stiften oder Vorsprüngen 28 freikommt.
Wie aus den Zeichnungen und der Beschreibung zu entnehmen ist, sind die Einrichtungen zum Führen des Filmes von der Rolle 91 zu den Schwenkarmen 81 sehr einfach. Die Führungseinrichtungen sind insbesondere dadurch sehr- wirkungsvoll und vorteilhaft, weil bei ihnen der Film sehr leicht und einfach in die Spule 92 eingesetzt, über das Zahnrad' 56 und die Schwenkarme 81 gelegt und in die Greiferplatte 29 eingelegt werden kann. Danach kann der Deckel 12 auf den Kassettenkasten aufgelegt und, wie bereits beschrieben, befestigt oder angeklebt werden, wobei die Greiferplatte 29* das Zahnrad 56, die Spule 92 und der Film 26 lagemässig festgelegt sind- Bei der zuvor beschriebenen Bauweise wird der"Film in der Filmkassette immer in der richtigen Lage gehalten. Die Filmkassette besitzt Teile, durch die der Weg, auf dem der- Film läuft, die richtigen Abmessungen beibehält, so dass der Film in den Filmführungen nicht eingeklemmt oder zusammengedrückt werden kann.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass alle Filmführungsflächen, die mit dem Film in Berührung kommen, Rippen aufweisen, so dass' nur die äusseren Ränder des Films mit den Führungen in Berührung treten und die Bereiche des Filmes zwischen den Kanten, die die Bildinformation tragen,d. h. also die Einzelbilder, nicht verkratzt oder abgenutzt werden können. Es sei nochmal in Erinnerung gerufen, dass die Greiferplatte 29 genau so wie die gebogenen Bereiche 81c und die Führungen 76 mit Rippen versehen sind. Die Spule 92 besitzt einen nach oben ragenden Rand 94j so dass die,-^ussenflache der Rolle 91 nicht mit den Wänden des Kassettenkastens 11 in Berührung kommt. Dieser Rand 94 ergibt den zusätzlichen Vorteil, dass dann, wenn der Film auf der Rollenaussenseite auf die Rolle zurückgeführt wird, die . ■Berührung des Films mit dem Rand dazu beiträgt, die Spule an-
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zutreiben und eine grössere Filmlänge auf der Rolle unterzubringen. Wenn der Film auf der Rolle ist, berührt nur die Kante des Films den Boden der Spule 92. Auch, in der Rollenmitte steht nur der unterste Rand des Films mit der Nabe 96 in Verbindung-, weil die Nabe 96 eine schräge Oberfläche 97 aufweist. Die schräge Oberfläche 97 -ergibt weiterhin den Vorteil, dass die untere Filmkante nach oben auf die Nabe geschoben wird, so dass das Abziehen des Films von der Mitte der Rolle zum Zahnrad 56 hin erleichtert wird.
Wie zuvor beschrieben, ist die Spule 92 mit einem Kupplungsmechanismus in Form der Feder 106 versehen, so dass die· Spule sich, frei drehen kann, wenn 'der Film in Vorwärtsrichtung bewegt, d. h. die Spule im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird. Das ist dann der Fall, wenn der Film von der Mitte der Filmrolle 91 abgezogen wird und die Kräfte, die dabei auftreten, sind recht klein. Dies dient auch dazu, um zu verhindern, . dass die äusseren Wicklungen auf der Rolle sich nicht nach aussen verbreitern können, was andererseits dazu führen könnte, dass sich die inneren Wicklungen auf der Rolle um die Spule fest anziehen könnten und dadurch möglicherweise in der Kassette ein FiImsalät entsteht. Wenn der Film in entgegengesetzter Richtung transportiert wird, d. h., wenn der Film von der Aussenseite der Rolle abgezogen wird, kann sich die Spule 92 auf Grund der Wirkung der Feder 106 praktisch nicht drehen. Da der Film von der Aussenseite der Rolle abgezogen wird, bleiben die Wicklungen der Rolle dicht aufeinander. Der Film wird zur Mitte der Rolle zurückgeführt« Durch Verwendung dieser Kupplungs- oder Klaueneinrichtung, die das Drehen der Spule im Uhrzeigersinn verhindert, ist es möglich, auf der Spule einen längeren Film vorzusehen, als dies sonst möglich wäre.
Die erfindungsgemässe Filmkassette weist gegenüber den bekann- ten Kassetten zahlreiche Vorteile auf. Beispielsweise besitzt die erfindungsgemässe Kassette ein austauschbares Fenster 121, ,so dass es aus Hochtemperatur-Kunststoff hergestellt werden kanji,
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und dadurch leistungsstarke Lichtquellen benutzt werden können.
Die Kassette weist auf Grund der- abgerundeten Ecken eine angenehme, .schöne Form auf. Die Kassette ist auch so gestaltet, dass sie nicht in einer falschen Lage in das Wiedergabegerät eingesetzt werden kann. Dazu sind die Lippen 133 vorgesehen. Darüberhinaus stellt die Lippe 133 zusammen mit der Ausnehmung 132 Massnahmen dar, die·es erlauben, die Kassette leicht und sicher mit der Hand zu ergreifen'und sie einfach aus dem Wiedergabegerät heraus zu nehmen oder in das Wiedergabegerät einzuschieben. . ■ ■ ' ' .
Das Zahnrad 56 befindet sich relativ nahe bei der Spule 92, so dass die Filmführungswege zwischen dem Zahnrad und der Spule .relativ kurz sind und sehr wenig Krümmungen aufweisen. Es sei auch darauf hingewiesen, dass die Krümmungen grosse Krümmungsradien aufweisen, was dazu beiträgt, dass der Film beim Einsetzen nicht geknickt und deformiert wirdj und auch verhindert, dass in der Kassette Filmbandsalat entsteht.
Wenn der Film, von der Aussenseite der Filmrolle 92 abgezogen und die Spule 92 angehalten wird, so tritt an der Filmkante eine grössere Reibungskraft auf und führt dazu, dass die Filmrolle 91 relativ eng und dicht angezogen und gehalten wird, · so dass sich die Filmrolle nicht verbreitert und der Film sich -im Führungsweg.138, der am.Deckel 12 ausgebildet ist, nicht festklemmt.
Die erfindungsgemässe Filmkassette weist also zahlreiche Vorteile auf. Der Abstand zwischen dem Zahnrad und, der Spule ist verkürzt worden, um die Filmlänge zwischen Zahnrad und Spule zu verkürzen, so dass der Film in beiden Richtungen auf die Holle 91 geschoben werden kann. Die .Führungskanäle für den Film sind relativ geradlinig, so dass ein Abknicken des Films im Kanal verhindert wird, wenn der Film auf die Spule aufgeschoben ,wird. Der Film wird in der Lippe oder im Rand der Spule nieder
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gehalten, und nicht gegen die Kassettenwand geschoben. Die Kassette kann darüberhinaus auch in einfacher Weise durch Spritzformen hergestellt werden. Sie weist relativ wenige Einzelteile auf. .
In den Fig. 8 und 9 ist eine weitere Ausführungsform der Filmkassette dargestellt. Anstelle der Schwenkarme 81 und der Feder 106 ist ein einziges Teil 151 vorgesehen, das aus einem geeigneten Kunststoff, beispielsweise aus Acetal, hergestellt ist. Das Teil I5I besitzt eine Basis 152, die zwischen zwei abstehende Zapfen 153 und einem einzelnen abstehenden Zapfen 154» welcher an der Wand 14 etwas von den Zapfen 153 entfernt angeordnet ist, befestigt ist. Die Basis 152 ist mit ■Vorsprüngen 156 versehen, die auf gegenüberliegenden Seiten des Zapfens 154- liegen. Auf diese Weise wird die Basis 152 zwischen den Zapfen 153 und 154· lagemässig festgehalten. Das Glied 151 besitzt, weiterhin federförmige Arme 1571 die mit der Basis einstückig ausgebildet sind und von der Basis aus nach aussen und vorn ragen. Die Arme. 157 weisen gebogene Flächen 158 auf, die so ausgebildet sind, dass sie mit dem oberen und unter'en Filmbandverlauf in der gleichen Weise in Berührung stehen, wie dies bei den Schwenkarmen 81 der Fall ist (vgl. Fig. 8), Da die Arme 157 aus Kunststoff bestehen, üben sie auf den Film eine elastische,'federnde Kraft aus,, so dass er mit der Greiferplatte 29 und mit den Ausrichtstiften oder Vorsprüngen 28 in Berührung kommt. Wenn der Film vorwärtsbewegt wird, wird einer der Arme nach innen gebogen, so dass der Film von dem einen Stift oder Vorsprung 28 in -"der gleichen Weise freikommt, wie dies im .Zusammenhang mit den Schwenkarmen 81 beschrieben wurde. Der Vorteil des Teiles 151 in der Kassette liegt darin, dass das Geräusch in der Kassette verringert wird, wenn der Film Teilbild für Teilbild an der öffnung vorbeigeführt wird-.
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Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    Filmkassette, gekennz eichnet durch Bauteile (11, 12), die einen Rahmen bilden, in dem eine Schrittschalt einrichtung (29) mit einer Öffnung (37) und mit zwei auf gegenüberliegenden Seiten der öffnung (32O liegenden, voneinander beabstandeten Greifervorsprüngen (28) angeordnet ist, ein fortlaufendes, mit Perforationen (27) entlang des einen Randes versehenes Filmband (26), Führungseinrichtungen, die den Film (26) über die Schrittschalteinrichtung (29) an der öffnung (37) vorbeiführen, Einrichtungen, die den Film(26) an der Öffnung (37) vorbei vorviärtsbewegen, eine im Rahmen drehbar angebrachte Spule (92) mit einer mittleren Nabe (96), von der eine Filmauflagefläche radial nach aussen absteht, so dass die Nabe (96) von dieser Auflagefläche im wesentlichen senkrecht absteht, wobei die Spule (92) einen ringförmigen Rand (92O aufweist, der von der Auflagefläche in der gleichen Richtung wie die Nabe (96) absteht, und ein Teil des Filmbandes auf einer Rolle (91) aufgewickelt ist und in der
    . Spule (92) mit der Nabe· (96) in der Mitte der Rolle (91) und mit dem Rand (92O 3^ der Aussenseite der Rolle (9i) liegt, so dass der Film (26) kontinuierlich entweder von
    ■ der Rolleninnenseite .oder der Rollenaussenseite abgezogen werden kann.
    2. Filmkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nabe (96) in Form eines, einen relativ grossen Durchmesser aufweisenden Kegelstumpfes mit einer geneigten Oberfläche (97) ausgebildet ist, die mit dem Film (26) in Berührung tritt.
    3- Filmkassette nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Kupplungseinrichtungen (106, 107, 108), die eine freie Drehung der Spule (92) in einer Richtung ermöglichen und eine Drehung der Spule (92) in der entgegengesetzten
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    Richtung im wesentlichen verhindern.
    4. Filmkassette nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmtransporteinrichtungen ein einziges Zahnrad (56) relativ nahe bei der Spule (92) aufweisen, und dass in der Kassette (10) zwischen derSpule (92) und dem Zahnrad (96) Rippen (69, 71) mit Schlitzen (72) für die Aufnahme des oberen und unteren. Filmbandverlaufes (67» 68), sowie gebogene Führungen (76) ausgebildet sind, an denen der Film (26) anliegt und die den oberen und unteren Filmbandverlauf (67» 68) in Berührung mit dem Zahnrad (56) halten. . . ,
    .5· Filmkassette nach Anspruch.1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen mit Rippen versehen sind, so dass nur die äusseren Ränder des Films (26) mit den Führungseinrichtungen in Berührung treten.
    6. Filmkassette nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet,
    dass die Einrichtungen,' die den Film (26) an der Öffnung - (37) vorbeiführen, Schwenkarme (81) mit den Film (26) "berührenden, "gebogenen Oberflächen (ß1c) sowie Einrichtungen (86) aufweisen, die die Schwenkarme (81) mit den gebogenen Flächen (81c) elastisch in eine Richtung drücken, um den Film (26) in Berührung mit der Schrittschalteinrichtung (29) zu bringen. ·
    7- Filmkassette nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die gebogenen Oberflächen (81c) mit Rippen versehen sind, so dass nur die äusseren Filmränder mit den gebogenen Flächen (81c) in Berührung treten.
    8. Filmkassette nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, dass die Schrittschalteinrichtung (29) jeweils auf gegenüberliegenden Seiten der öffnung (37) mit schrägen Flächen (391 4-1) versehen ist, durch die der Film (26) gebogen wird, wenn er über die Schrittschalt-
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    einrichtung (29) bewegt wird, so dass der Filmbereich in der öffnung (37) in derselben Ebene in der öffnung (37) "gehalten wird, wenn der Film. (26) von einem der Vorsprünge (28) abgehoben wird. , ;
    ■ ' '. ι
    9. Filmkassette nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrittschalteinrichtung (29) eine im Rahmen herausnehmbar angebrachte Schrittschaltplatte (29) mit einer öffnung (37) aufweist, wobei die Schrittschaltplatte (29) mit Filmführungsflächen (39, 4-1) versehen ist, die zur öffnung (37)hin nach oben ansteigen.
    10. Filmkassette, gekennzeichnet durch einen Kassettenkasten (11) mit einer im wesentlichen ebenen Seitenwand (14-) und abstehenden, eine offene Seite bildende Wänden(16, 17» 18, 19)» einen auf dem Kassettenkasten (11) angebrachten, und die offene Seite verschliessenden Deckel (12), wobei eine (19) der Wände (16, 17» 18) eine darin ausgebildete Durchbrechung (24-) aufweist, eine im Kassettenkasten (11) angebrachte Schrittschalteinrichtung £29) mit einer öffnung (37)» die zur Durchbrechung (24·) in der Wand (19) . ausgerichtet ist, wobei die Schrittschalteinrichtung (29) zwei auf die gegenüberliegenden Seiten der öffnung (37) liegende, voneinander beabstandete Vorsprünge (28) aufweist, ein in der Kassette (10) untergebrachtes Filmband .(26) mit Perforationen.(27) entlang eines Filmbandrandes, Führungseinrichtungen , die den Film über die Schritt— schalteinrichtung und an der öffnung (37) vorbei führen, •-ein im Kaseettenkasten (11) angeordnetes Zahnrad (56), das den Film C26) an der Öffnung (37) vorbeibewegt und Einrichtungen im Kassettenkasten (11), die den Film (26) abgeben und aufnehmen, wobei die Schrittschalteinrichtung . (29) auf gegenüberliegenden Seiten der öffnung (37) schräge Flächen (39> 4-1) aufweist, durch die der Film während seines Verlaufes über die Schrittschalteinrichtung (29) in die Kassette (10) nach innen und von der Durchbrechung
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    (24) in der Wand (19) weg gebogen wird, so dass der Filmteil in der öffnung (37) bezüglich der Öffnung (37) in derselben Ebene bleibt, wenn der Film (26) ausser Berührung mit einem der Vorsprünge (28) tritt.
    11. Kassette nach Anspruch .10, dadurch gekennzeichnet, dass im Kassettenkasten (11) ein mit einer Lagerfläche (58) versehener Vorsprung (57) ausgebildet ist, und dass die Filmtransporteinrichtungen ein Zahnrad (56) mit einem Absatz (59) aufweisen, der auf der Lagerfläche (58) des Vorsprungs (37) liegt, wobei das Zahnrad (56) ein,von
    ' ausserhalb der Kassette (10) betätigbares Antriebsteil (61) haltert.
    12. Kassette nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Kassettenkasten'(11) und der Deckel (12)'Einrichtungen (101 bzw. 102) aufweist, die verhindern, dass bei
    • Vorwärtsbewegen des Filmes (26) dieser, in der Kassette (10) eingeklemmt wird. ...
    13.. Kassette nach Anspruch 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass alle Teile der Kassette (10) so ausgebildet sind, dass sie vor Aufsetzen des Deckels (12) von der offenen Seite des Kassettenkastens (11) her in den Kassettenkasten an die entsprechenden Stellen eingesetzt werden können.
    Kassette nach Anspruch 10 bis 13» dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtungen, die den Film (26) über - die Schrittsehalteinrichtung (29) führen, Schwenkarme (81; 157) und diese Schwenkarme (81; 157) halternd& ' Einrichtungen (82; 152) so haltern, dass sie aus einer ersten Stellung in eine zweite Stellung schwingen können, wobei die Schwenkarme (81, 157) nicht drehbare, gekrümmte Flächen (158) mit einem relativ grossen Krümmungsradius aufweisen, die mit Film (26) in Berührung stehen.
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    15· Filmkassette nach Anspruch 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die gekrümmten Flächen (8.1c, 158) mit Rippen versehen sind, die so angeordnet sind, dass nur die äusseren Filmränder die gekrümmten Oberflächen (81c, 158) berühren.
    16. Filmkassette nach Anspruch 1 bis 15» dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtungen Führungsglieder (126, 127, 128, 129, 132, 133) am-Deckel (12) umfassen, die mit den Führungseinrichtungen (69, 71, 76) am Kassettenkasten (11) zusammenwirken.
    17· Filmkassette nach Anspruch 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Filmband fortlaufend ist, ein Teil des Filmbandes in einer Filmrolle (91) aufgewickelt ist, die Kassette (10) eine im Kassettenkasten (11) drehbar angebrachte und die Filmrolle (91) enthaltende Spule (92) auf v/eist und die Spule (92) einen äusseren Rand (24) besitzt, der mit dem Film (26) in Berührung steht.
    18. Kassette nach Anspruch 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, ' dass die Spule (92) mit einer in der Mitte liegenden Nabe
    (96) versehen ist, -die eine nach oben und innen geneigte Oberfläche (97) aufweist und mit dem Film (26) im .Inneren der Rolle (91) in Berührung steht/..
    19. Filmkassette nach Anspruch 10 bis 18, gekennzeichnet durch Kupplungseinrichtungen (106, 107,· 108), die eine Drehung der Spule (92) in einer Drehrichtung im wesentlichen verhindern, jedoch eine freie Drehung der Spule (92) in der anderen Drehrichtung im wesentlichen ermöglichen.
    20. Filmkassette nach Anspruch 10 bis 19, insbesondere nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (94) der Spule (92) etwa halb so hoch wie der Zwischenraum zwischen der-Seitenwand (14) des Kassettenkastens (11) .
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    und dem Deckel (12) ist, und dass der Film (26) über den Rand (94-) von der Spule (92.)aufgenommen oder abgegeben wird. . -
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