DE254408C - - Google Patents
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- DE254408C DE254408C DENDAT254408D DE254408DA DE254408C DE 254408 C DE254408 C DE 254408C DE NDAT254408 D DENDAT254408 D DE NDAT254408D DE 254408D A DE254408D A DE 254408DA DE 254408 C DE254408 C DE 254408C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F7/00—Other installations or implements for operating sewer systems, e.g. for preventing or indicating stoppage; Emptying cesspools
- E03F7/10—Wheeled apparatus for emptying sewers or cesspools
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 254408 KLASSE 81 e. GRUPPE
Wasserverschlüssen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Oktober 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auspumpen von feuergefährlicher Flüssigkeit
aus Wasserverschlüssen, wie sie beispielsweise in Schuppen für Kraftfahrzeuge u. dgl. verwendet
werden. Derartige Wasserverschlüsse dienen dazu, das Eindringen von Benzin und
anderen feuergefährlichen Flüssigkeiten, die z. B. mit dem Reinigungswasser fortgeschwemmt
werden, in,die Abwasserleitung der
ίο Kanalisation zu verhindern. Zu diesem Zweck
sind die Druckhöhen im Einlauf- und Auslaufschenkel der Verschlüsse so gewählt, daß
ihr Verhältnis zueinander kleiner ist als das Verhältnis der spezifischen Gewichte des Wassers
und der in Frage stehenden feuergefährlichen Flüssigkeit.
Die Erfindung besteht nun darin, die Vorrichtung zum Auspumpen der feuergefährlichen
Flüssigkeit aus derartigen Verschlüssen so einzurichten, daß stets nur die feuergefährliche
Flüssigkeit, niemals aber ein Teil des Sperrwassers aus dem Verschluß ausgepumpt werden
kann. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Einführung des Pumpensaugrohres
in den Einlauf schenkel des Verschlusses bis zur Erreichung des Höchststandes der Flüssigkeit durch eine Sperrvorrichtung
verhindert ist und die Saugöffnung der Pumpe in diesem Schenkel in solcher Höhe
liegt, daß sie von dem beim Auspumpen steigenden Wasserspiegel nicht erreicht werden
kann. Infolgedessen kann das Auspumpen erst beginnen, wenn der Einlaufschenkel vollkommen
gefüllt ist, d. h. wenn der Wasserspiegel in diesem Schenkel seine tiefste Lage eingenommen hat, so daß er beim Auspumpen
der feuergefährlichen Flüssigkeit nur bis zu einer unter der Saugöffnung der Pumpe liegenden
Höhe steigen kann.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
in teilweisem Längsschnitt dargestellt.
Der Einlaufschenkel ι ist von dem Auslaufschenkel
2 umgeben, an dessen höchster Stelle sich ein in die Abwassserleitung der Kanalisation
führendes Abflußrohr 3 befindet. Am Boden des Einlaufschenkels 1 ruht ein senkrechter
Siebeinsatz 4, der den Schenkel 2 von dem Schenkel 1 trennt und mit seinem vollen
Boden 5 am unteren Ende eines in der Mitte des Schenkels 1 stehenden Rohres 6 befestigt
ist. Das unten verschlossene Rohr 6 ist etwa in halber Höhe des Schenkels 1 mit Öffnunnungen
7 versehen und trägt an seinem oberen, noch innerhalb des Schenkels 1 liegenden
Ende eine mit Innengewinde versehene Muffe8.
Der Deckel 9 des Einlaufschenkels 1 ist mit einer Öffnung 10 zur Einführung des Saugrohres
11 einer Handpumpe 12 versehen. An der einen Seite der Öffnung 10 ist ein wagerechter
Zapfen 13 angeordnet, um den eine in den Schenkel 1 ragende, das Rohr 11 umgreifende
Gabel 14 drehbar ist. Mit dieser Gabel, an deren freiem Ende ein Schwimmer
15 sitzt, ist eine auf der anderen Seite des Zapfens 13 liegende Klappe 16 starr verbunden,
die von einer Hülse 17 umgeben ist. Diese liegt über der Öffnung 10 und erstreckt
¥0%
sich von einer Deckelplatte i8, die bündig
mit dem Fußboden ig liegt, nach unten.
Die Pumpe 12 mit ihrem Saugrohr 11 ist
für gewöhnlich nicht mit dem Wasserverschluß verbunden, sondern wird erst angebracht,
wenn der Schenkel 1 ausgepumpt werden soll. Bei dem Eintritt eines Gemisches von Wasser
und Benzin in den Schenkel 1 sammelt sich die leichte feuergefährliche Flüssigkeit über
dem schwereren Wasser an, während ein der eingeflossenen Wassermenge entsprechender
Teil des Sperrwassers aus dem Schenkel 2 in das Abflußrohr 3 übertritt.
Anfangs hängt der Schwimmer 15 infolge seiner Schwere nach unten, wobei die Klappe 16
die öffnung 10 überdeckt. Die Teile nehmen dann die in gestrichelten Linien dargestellte
Lage ein. Mit dem steigenden Flüssigkeitsspiegel wird der Schwimmer 15 gehoben, wobei
die Klappe 16 zur Seite schwingt, bis sie bei Erreichung des höchsten Flüssigkeitsstandes senkrecht steht und die öffnung zur
Einfühlung des Saugrohres 11 freigibt. Dieses wird nunmehr durch die freiliegende öffnung
10 in den Schenkel 1 gesteckt und mit der Muffe 8 verschraubt.
Bei Erreichung des Höchststandes der Flüssigkeit im Schenkel 1 liegt auch der Wasserspiegel
in diesem Schenkel in ganz bestimmter Höhe, die von dem spezifischen Gewicht der
feuergefährlichen Flüssigkeit abhängt. Infolgedessen ist aus den Größen der Querschnitte
der Schenkel 1 und 2 berechenbar, welche Höhe der Wasserspiegel ohne die darauf
lagernde feuergefährliche Flüssigkeit einnehmen wird.
Die öffnungen 7 des Rohres 6 werden nun etwas oberhalb dieser so berechneten Höhe
angebracht, so daß sie beim Auspumpen von dem im Schenkel 1 steigenden Wasser nicht
erreicht werden können und somit nur feuergefährliche Flüssigkeit in das Saugrohr 11 und
die Pumpe 12 gelangt. Durch die beschriebene Vorrichtung wird also die feuergefährliche
Flüssigkeit ohne Beimengung von Wasser in reinem Zustande in einem unter das Förderrohr
20 der Pumpe 12 zu stellenden Behälter 21 o. dgl. aufgefangen.
Feste Verunreinigungen, die durch den Deckel 8 mit der feuergefährlichen Flüssigkeit
und Wasser zusammen in den Schenkel 1 gelangen, sammeln sich auf dem Boden 5 des
Siebes 4, so daß sie nicht in den Auslaufschenkel 2 übertreten können. Eine Reinigung
des Wasserverschlusses ist somit auf einfache Weise durch Herausheben des Rohres
6 mit dem Sieb 4 und Entleeren dieses Siebes zu bewerkstelligen.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Auspumpen feuergefährlicher
Flüssigkeit aus teilweise damit gefüllten Wasserverschlüssen, dadurch gekennzeichnet, daß die im Deckel des
Einlaufschenkels zum Einführen des Pumpensaugrohres vorgesehene Öffnung mit einer Sperrvorrichtung (16, 14, 15) versehen
ist, welche die öffnung erst beim Höchststande der Flüssigkeit im Einlaufschenkel
freigibt, und daß die Mündung (7) der Saugleitung der Pumpe in diesem Schenkel
über der beim Auspumpen erreichbaren Höhe des Sperrwassers liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (6) des
Pumpensaugrohres (6, 11) ständig in dem Einlaufschenkel (1) des Wasserverschlusses
liegt und mit einem den Auslaufschenkel
(2) gegen Verunreinigungen schützenden Siebeinsatz (4, 5) fest verbunden ist, der
zwecks Reinigung zusammen mit dem Rohrteil (6) herausnehmbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE254408C true DE254408C (de) |
Family
ID=512596
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT254408D Active DE254408C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE254408C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1053412B (de) * | 1954-12-16 | 1959-03-19 | Jacques Muller | Behaelter zur Aufbewahrung von Fluessigkeit, insbesondere Brennstofftank |
-
0
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Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1053412B (de) * | 1954-12-16 | 1959-03-19 | Jacques Muller | Behaelter zur Aufbewahrung von Fluessigkeit, insbesondere Brennstofftank |
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