DE253857C - - Google Patents
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- DE253857C DE253857C DENDAT253857D DE253857DA DE253857C DE 253857 C DE253857 C DE 253857C DE NDAT253857 D DENDAT253857 D DE NDAT253857D DE 253857D A DE253857D A DE 253857DA DE 253857 C DE253857 C DE 253857C
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-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING; CALCULATING OR COUNTING
- G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
- G06C11/00—Output mechanisms
- G06C11/04—Output mechanisms with printing mechanisms, e.g. for character-at-a-time or line-at-a-time printing
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 2538.57--KLASSE 42/rc. GRUPPE
in DRESDEN.
Zusatz zum Patent 252432 vom 23. Oktober 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. September 1910 ab.
Längste Dauer: 22.Oktober 1923.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an der Druckvorrichtung für Thomas-Rechenmaschinen
nach Patent 252432. Während nach dieser der Druckhebel starr mit dem Druckhammer
verbunden ist, dient er im vorliegenden Falle in bekannter Weise dazu, lediglich
den Unter Federdruck stehenden Druckhammer auszulösen und aufs neue zu spannen.
Im besonderen betrifft die vorliegende Erfindung die Vorrichtung zum Auslösen und
Wiederspannen des unter Federdruck stehenden Druckhammers mittels des Druckhebels.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen:
Fig. ι die Maschine in Seitenansicht, teilweise
im Schnitt.
Die Fig. 2 bis 8 sind Einzelheiten der neuen Sperrvorrichtung.
Fig. 9, 10 und 11 zeigen den Druckhebel in
verschiedenen Stellungen.
Der mit dem Druckhebel fest verbundene Ansatz te ist um die Achse t1 drehbar, der
Mitnehmer F vermittelt die Betätigung des Rechenwerks. Um die Achse 7 ist drehbar
eine Klaue 10, an welcher bei 8 die mit dem Druckhammer xs gelenkig verbundene Schiene χ
drehbar sitzt. Die Stange χ steht unter der Einwirkung der Feder des Hammers x5, welche
bestrebt ist, den Hammer gegen das Papier bzw. die Typen anzuschlagen. Unter der
scheibenförmigen Nabe 9 des Ansatzes t6 auf der Achse t1 sitzt mit beiderseitiger Reibung
lose drehbar die Scheibe 14, unterhalb derselben die mit dem Druckhebel fest verbun
dene Scheibe 15. Die lose Scheibe 14 bewegt sich demnach zwischen der Scheibe 9 des
festen Ansatzes tß und der festen Scheibe 15.
Die Klaue 10 ist in ihrer Dicke so bemessen, daß sie mit ihrem Zahn 53 sowohl auf dem
Kopfe des Ansatzes ie als auch auf der Scheibe
14 schleift. An dem Ansatz t6 ist eine Ausfräsung
12 mit hinterer Abschrägung 13 vorgesehen. Mit dieser Ausfräsung 12 deckt sich eine
Ausfräsung 16 der Scheibe 14. Zwischen dem festen Ansatz £6 und der festen Scheibe 15 ist
ein Stift 21 angeordnet, welcher sich im Schlitz 20 . der Scheibe 14 bewegt und als Anschlag
und Führung dient. Die Scheibe 14 trägt
zwei Schultern 17 und 18 und eine Nut 19.
Fig. 6 zeigt die Grundplatte, auf welcher die Hebel und Scheiben angeordnet sind.
Schraubenlöcher 50, 51 und 52 dienen zum Befestigen der Grundplatte am Maschinenrahmen.
In der Ruhestellung des Druckhebels t
(Fig. 11) liegen die Ausfräsung 12 des Ansatzes t6 und die Ausfräsung 16 der Scheibe
14 genau übereinander. Wird nun der Druckhebel gehoben (Fig. 10), so gleitet der Zahn
53 der Klaue 10 zunächst auf dem glatten
Rande des Kopfes des Ansatzes t6 und dem Rand 55 der Scheibe 14. Sobald der Zahn 53
den Ausschnitten 12 und 16 gegenübersteht, verlieren der Zahn 53 und die Stange χ ihren
Halt, der Zahn 53 tritt in die Ausfräsungen 12 und 16, der Hammer schlägt gegen das
Papier und bringt den entsprechenden Betrag zum Abdruck. Die Schulter 18 der
Scheibe 14 legt sich gegen den Stift 32 der Grundplatte und legt die Scheibe 14 fest.
Wird der Druckhebel t weiterbewegt, so gleitet die schräge Fläche des Zahnes 53 an der schrägen
Fläche 13 der Ausfräsung 12 hoch, der Hammer wird aus dem Anschlag zurückgezogen, und
gleichzeitig wird die Scheibe 14 durch den Stift 32 mit Bezug auf den Ansatz t6 so weit
verschoben, daß die Fläche 54 der Scheibe 14 unter die Ausfräsung 12 des Ansatzes 1!6 tritt,
und daß bei Zurücklegung des Hebels t der Zahn 53 sich in die Ausfräsungen 12 und 14
einstellen kann. Mithin kann auch der Druckhammer χ5 nicht nochmals anschlagen.
Wird der Druckhebel t noch weiter zurückgeführt, so stößt die Schulter 17 der Scheibe
14 gegen den Stift 31 der Grundplatte 28 und schiebt die Scheibe 14 in ihre ursprüngliche
Lage zurück, so daß bei erneuter Betätigung des Druckhebels t der Zahn 53 wieder in die
Ausfräsungen 12 und 16 einfallen kann.
An dem Ansatz t6 des Druckhebels ist eine Sperrklinke 23 angebracht, welche sich um die
mit t6 verbundene Achse 22 (Fig. 7) dreht. An
dieser Sperrklinke 23 sitzt mittels Schraube 25 eine Feder 26 mit Ansatz 27. Dieser reicht
bis auf den Boden der Grundplatte 28. Die Sperrklinke 23 trägt einen Stift 24, der ebenfalls
bis auf den Boden der Grundplatte reicht. Auf der Grundplatte 28 sind zum Zwecke der
Einwirkung auf den Ansatz 27 der Feder 26 und auf den Stift 24 der Klinke 23 Führungen
30 und 29 angebracht. Die Sperrklinke 23 hat den Zweck, die Scheibe 14, welche
beim Hochheben des Druckhebels t durch Reibung mitgenommen wird, beim Wiederniederlegen
des Druckhebels t zwangsweise so weit zurückzuführen, bis die Schulter 17 der Scheibe
14 sich gegen den Stift 31 legt und durch
diesen festgehalten wird, worauf die Scheibe wieder in ihre Ausgangsstellung Fig. 1 zurückgeführt
wird. Die Wirkung der Sperrklinke 23 ist folgende:
Befindet sich der Druckhebel t in der Ruhelage (Fig. ι und 11), so ruht der Stift 24 auf
der Fläche 29" der Grundplatte 28. Die Sperrklinke
ist außer Wirkung. Wird der Druckhebel t gehoben, so gleitet der Stift 24 bis an
das Ende der gekrümmten Fläche 29"; hierauf greift der Ansatz 27 der Feder 26 unter die
Fläche 30", wodurch die Feder gespannt wird
und den Sperrklinkenkopf 23* gewaltsam nach unten drückt. Inzwischen hat sich, wie vorhin
beschrieben, die Scheibe 14 so zum Druckhebel t eingestellt, daß der Klinkenkopf 23*
in die Nut 19 der Scheibe 14 eintreten kann.
Erfolgt nun die Zurückdrehung des Druckhebeis, so zieht der Klinkenkopf 23* die Scheibe
mittels der Nut 19 zurück, bis der Schulteransatz 17 gegen den Stift 31 der Grundplatte
stößt. Da inzwischen der Sperrklinkenstift 24 an der Führungsfläche 29* der Führung
29 der Grundfläche 28 angelangt ist, so geht der Stift 24 längs der schrägen Führung
29* hoch, hebt die Sperrklinke aus der Nut heraus und gleitet auf der Führungsfläche
29" weiter, bis der Druckhebel sich wieder in Ruhelage befindet; die Sperrklinke bleibt währenddessen
außer Eingriff.
Claims (2)
1. Rechenmaschine mit Druckwerk nach System Thomas, bei welcher außer der
üblichen Kurbel noch ein Druckhebel vorgesehen ist, nach Patent 252432, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Nabe des Druckhebels (t) Scheiben (14 und 9) so angeordnet
sind, daß beim Vorwärtshube des Druckhebels Ausschnitte (12 und 16) der
Scheiben übereinander treten, in welche eine durch eine Zugstange (x) mit dem
federnden Druckhammer (χ5) verbundene und auf dem Umfange der Scheiben schleifende
Klinke (10) einfällt, so daß der federnde Druckhammer in bekannter Weise
ausgelöst wird, worauf vor Beendigung des Vorwärtshubes des Druckhebels die Klinke durch die hintere schräge Fläche
(13) des Ausschnittes (12) wieder ausgehoben und der Druckhammer aufs neue gespannt
wird, während beim Rückgange des Druckhebels (t) die Scheiben (9 und 14) sich
gegenseitig so verstellen, daß die Ausschnitte (12 und 16) sich nicht decken, so
daß der Hammer bis zum nächsten Hube des Hebels gespannt bleibt.
2. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschnitte
(12 und 16) für die Zahnklaue (10) abwechselnd
geöffnet und geschlossen werden, indem die Scheibe (14) durch Schultern (17
und 18) und Anschlagstifte (32 und 31) sowie durch eine Sperrklinke (23) derart gesteuert
wird, daß beim Rückgange des Druckhebels die Klinke (10) auf dem vollen
Umfang der Scheibe (14) schleift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE253857C true DE253857C (de) |
Family
ID=512097
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE253857C (de) |
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0
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