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DE2530301C3 - Verfahren zur Übertragung der Betriebszustandsdaten von peripheren Geräten an eine Steuereinrichtung in einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage - Google Patents

Verfahren zur Übertragung der Betriebszustandsdaten von peripheren Geräten an eine Steuereinrichtung in einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage

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Publication number
DE2530301C3
DE2530301C3 DE19752530301 DE2530301A DE2530301C3 DE 2530301 C3 DE2530301 C3 DE 2530301C3 DE 19752530301 DE19752530301 DE 19752530301 DE 2530301 A DE2530301 A DE 2530301A DE 2530301 C3 DE2530301 C3 DE 2530301C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
operating status
status data
processing device
control device
peripheral
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19752530301
Other languages
English (en)
Other versions
DE2530301A1 (de
DE2530301B2 (de
Inventor
Rolf Zürich Stähli (Schweiz)
Original Assignee
Siemens-Albis AG, Zürich (Schweiz)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH938274A external-priority patent/CH571298A5/xx
Application filed by Siemens-Albis AG, Zürich (Schweiz) filed Critical Siemens-Albis AG, Zürich (Schweiz)
Publication of DE2530301A1 publication Critical patent/DE2530301A1/de
Publication of DE2530301B2 publication Critical patent/DE2530301B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2530301C3 publication Critical patent/DE2530301C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

nthaltenen Betriebszustandsdaten eines jeden peripheen Geräts mit den im Α-Speicherplatz eingeschrieber BC.riebszustandsdaten des betreffenden peripheren Geräts verglichen und bei Nichtübereinstimmung eine die Betriebszustandsänderung kennzeichnende Wechelmeldung im dem betreffenden peripheren Gcriit zugeordneten B-Speicherplatz eingeschrieben wird, daß befm Feststellen einer in einem B-Speicherplatz eingeschriebenen Wechselmeldung sowohl die neuen Betriebszustandsdaten des betreffenden peripheren „räts ajs auch die Kanaladresse des von diesem zur Sammelstelle rührenden Kanals an die Steuereinrichtung weitergeleitct wird, daß die im A-Speicherplatz eingeschriebenen Betriebszustandsdaten gelöscht werden daß daselbst die neuen Betriebszustandsdaten eingeschrieben werden, und daß außerdem die im B-Speicherplatz eingeschriebene Wechselmeldung gelöscht wird.
Die Verarbeitungseinrichtung zur Durchfuhrung dieses Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, daß ein lediglich aus logischen Torschaltungen bestehendes Prioritätsnetzwerk mit sämtlichen B-Speicherplätzen eines Spcicherblockes verbunden ist, um von den B Speicherplätzen mit einer eingeschriebenen Wechselmeldung einen nach dem anderen zu erfassen und Gleichzeitig die zugehörige Kanaladresse zu erzeugen. " Dadurch, daß für jedes periphere Gerät sowohl Betriebszustand als auch Wechselmeldung stets in demselben Adressenbereich des Speichers, nämlich innerhalb desselben Speicherblockes auf korrespondie-■ enden A- bzw. B-Speicherplätzen gespeichert werden, und ein lediglich aus logischen Torschaltungen bestehendes Prioritätsnetzwerk unabhängig von irgendwelchen Taktsignalen in den B-Speicherplätzen eingeschriebene Wechselmeldungen erfaßt und gleichzeitig die zugehörige Kanaladresse erzeugt, können aus den eintreffenden Betriebszustandsdaten Betnebszustandsänderungen in Echtzeit ermittelt und mit kleinstmoglicher Verzögerung an die Steuereinrichtung weitergelei-
te Anhand der Zeichnungen wird nachfolgend das erfindungsgemäße Verfahren beispielsweise näher erläutert. Dabei zeigt
Fiel eineFernmeldevermittlungsanlage, F i g. 2 die Speicherblöcke mit A- und B-Speichcrplät-/en in einer Verarbeitungseinrichtung und
Fig 3 ein Kurzschaltbild zur Erläuterung des Zusammenwirkens von Α-Speicherplätzen, B-Sp-ichernlätzen und Prioritätsnetzwerk.
Fig 1 zeigt als Beispiel ein Fernmeldevermiulungsnetz mit mehreren Gruppen von peripheren Geräten P, von denen jedes entsprechend seiner Gruppenzugehörigkeit über einen individuellen Kanal an eine der Sammelstellen Tanschaltbar ist. Als periphere Gerate P sind beispielsweise Fernsprech-, Fernschre.bte.lnehmerapparate oder Datenendgeräte denkbar, und als Sammelstelle Tist eine Vorfeldeinrichtung emKonzentr-itor oder eine Wählsterneinrichtung denkbar. Jede simmelstelle T ist über mehrere Kanäle mit einem DuThSd«netzwerk DNW verbunden. Das Durchschaltenetzwerk DNW steht ferner über emc oder Upre Verarbeitungseinrichtungen TE, auch Vorpro-/cssor'oder Telegrammeinheit genannt, mit einer oacr mehreren zentralen Steuereinrichtungen ZS in Verb.iv-Lg über das Durchschaltenetzwerk DNWlassen sich <·> gleichzeitig, je nach seiner Kapazität, eine kleinere oder größere Zahl von Nachrichtenverbindungen zwischen beliebigen peripheren Geräten P und zusätzlich Steuerverbindungen zwischen Sammelstellen T und Verarbeitungseinrichtungen TEdurchschalten.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich selbstverständlich auch in Fernmeldeanlagen ohne Vermittlungscharakter anwenden, beispielsweise in einer Anlage, in der jedes an eine Sammelstelle T anschaltbarc periphere Gerät P lediglich mit einem oder mehreren vorbestimmten anderen peripheren Geräten P, das bzw. die an derselben oder an unterschiedlichen Sammelstellen Γ angeschlossen sein kann bzw. können, verbindbar isi In einem solchen Falle ist kein steuerbares Durchschaltenetzwerk DNW erforderlich, da die Sammelstellen T untereinander direkt verbunden sein
könnten.
Im Falle einer Zeitmultiplexvermittlungsanlage ist
beispielsweise jedes periphere Gera» P über eine räumliche Leitung an einer Sammelstelle Tanschaltbar, wogegen zwischen Sammelstellen Γ, Durchschaltenetzwerk DNW. Verarbeitungseinrichtungen TE und zcniralcn Steuereinrichtungen ZS Zeitmultiplexverbindungen bestehen können. .
Aus F i g. 2 ist der Aufbau des in einer Verarbeitungseinheit TE erforderlichen Speichers dargestellt, in welchem jeder Sammelstelle T ein Speicherb lock SB (Speicherzeile) zugeteilt ist. leder Speicherblock SB besteht seinerseits aus einer Gruppe von A-Speicneiplätzen und einer Gruppe von B-Speicherplatzen, ledern an eine Sammelstelle Γ angeschalteten pcnphcren Gerät P, bzw. jedem Kanal der ein penpheres Gerat P mit der Sammelstelle Tverbindet, ist ein A-Speichcrplatz SP-A und ein B-Speicherplatz SP-B lest zugeordnet. Die Kapazität jedes A-Speicherplatzcs richtet sich nach der Zahl der für ein penpheres Gerat / möglichen Betriebszustände. Im Falle von als peripher. Geräte Pangeschlossenen Fernsprechteilnehmerappnraten dürfte beispielsweise eine Speicherkapazität von zwei Bit je Α-Speicherplatz 5P-A für die Speicherung von vier unterschiedlichen Betriebszustand«! genügen.
Beispiel:
Fernsprcchteilnenmerapparat frei
Fernsprechteilnehmerapparat belegt als \
rufender Teilnehmer J
Fernsprechteilnehmerapparat belegt als \
gerufener Teilnehmer J
Fernsprechteilnehmerapparat gestört, j
in Fangschaltung etc. J
00 LO
OL LL
Es sind selbstverständlich auch periphere Gerate P mit wesentlich mehr als vier unterschiedlichen Bctriebszuständen denkbar. Bei solchen trifft dann aber häufig der Umstand zu, daß im Betrieb ties peripheien Gerätes P zeitlich unterschiedliche Betriebsphasen feststellbar sind und in jeder Betriebsphase nur eine kleine Zahl aller möglichen Betriebszustände auftreten können. In solchen Fällen richtet sich die Kapazität der A-Speieherplätze SP-Λ selbstverständlich nach der größten Zahl der in einer Betriebsphase möglichen Betriebszustände.
Phase I Betriebszustand A Ί Betriebszustand B .1
Phase 2 Betriebszustand C Betriebszustand D
Phase 3 Betriebszustand E
Betriebszustand F
Betriebszustand G
Betriebszustand Il
größte Zahl unterschiedlicher Betricbszuständc
Die Kapazität jedes B-Spcicherplatzes SP-B richtet sich dementsprechend nach der Zahl der für jedes periphere Gerat Pzu speichernden Wechsclmeldungen. So dürfte eine Speicherkapazität von einem einzigen Bit je B-Speicherplatz SP-B genügen, wenn nur die Tatsache festgehalten werden soll, ob sich ein Betriebszustand geändert hat oder nicht. Es ist aber denkbar, daß beispielsweise Betriebszustände 1. und II. Kategorie bzw. weiterer Kategorien überwacht und dementsprechend im betreffenden B-Speicherplatz SP-B eine Wechselmeldung I. und 11. Kategorie bzw. weiterer Kategorien einspeicherbar sein muß, was eine Speicherkapazität von zwei bzw. mehreren Bit je B-Speicherplatz bedingen würde.
Fig.3 zeigt die Verknüpfung der B-Speicherplätze SP-B mit den Α-Speicherplätzen SP-A und dem Prioritätsnetzwerk PN. Die in einem von einer Sammelstelle T eintreffenden Telegramm enthaltenen Betriebszustandsdaten BZD eines jeden peripheren Geräts P werden mittels einer oder mehrerer Vergleichsstufen V, beispielsweise logischen "EXKLU-SIV-ODER-Schaltungen, mit den im A-Speicherplatz SP-A eingeschriebenen Betriebszustandsdaten des betreffenden peripheren Geräts P bitweise verglichen. Bei Nichtübereinstimmung wird eine die Betriebszu-Standsänderung kennzeichnende Wechselmeldung im dem betreffenden peripheren Gerät zugeordneten B-Speicherplatz SP-S eingeschrieben.
Unabhängig davon, ob die Fernmeldeanlage, in der das erfindungsgemäße Verfahren angewendet wird, im Zeitmultiplex betrieben wird oder nicht, kann der bitweise Vergleich der neuen mit den bisherigen Bctriebszusiandsdaten mit einer einzelnen oder wenigen einzelnen Vcrglcichstufcn V innerhalb eines Speicherblockes SB wie auch von Speichcrblock 5ß zu Speicherblock SB im Zeitmultiplex betrieben werden. Sämtliche B-Spcichcrplät/.c jedes Spcicherblockcs SB werden mittels eines lediglich aus logischen Torschallungen bestehenden Prioritätsnetzwerkes PN. auch kombinatorische Logik oder Priority-encoder genannt, im Hinblick auf eingeschriebene Wechsclmeldungen zumindest von Zeil zu Zeit überwacht.
Als Beispiel sei angenommen, daß eine in einem B-Speicherplalz SP-B eingeschriebenen »L« eine Wechselmeldung und eine »0« hingegen keine Wechselmeldung bedeute. Nach dem erfolgten Vergleich der neu eingetroffenen Belriebszustandsdaten mit den in den entsprechenden A-Speicherplätzcn SP-A eingespeicherten Betriebszustandsdaten seien in den korrespondierenden B-Speicherplätzen SP-B folgende Wechsclmeldungen eingeschrieben:
OOLOOOOOOLOLOOOOOOOOLOOLOOOOOLO
Diese Wcchselmeldungen werden nun von dem vorübergehend mit sämtlichen B-Speicherplätzen SP-B eines Speicherblockes SB verbundenen Prioritätsnetzwerk PN in der Weise ermittelt, daß nach einer durch das Prioritätsnetzwerk PN vorgegebenen Reihenfolge, beispielsweise von links nach rechts oder auch von rechts nach links beginnend, lediglich von denjenigen B-Speichcrplätzen SP-B mit einer eingeschriebenen Wechselmeldung einer nach dem andern angesteuert und daraufhin die dem jeweiligen B-Speicherplatz SP-B zugehörige Kanaladressc KA des von dem betreffenden peripheren Gerät P zur Sammelstelle T führenden Kanals rekonstruiert wird. Anschließend werden die betreffende Wechselmeldung und die im korrespondierenden Α-Speicherplatz SP-A eingeschriebenen Betriebszustandsdaten gelöscht und daselbst die neuen Betriebszustandsdaten eingeschrieben.
Dadurch, daß mit diesem Prioritätsnetzwerk PN lediglich B-Speicherplälze SP-B mit eingeschriebener Wechselmeldung ansteuerbar sind, ergibt sich gegenüber einer mit taktgesteuerten Zählern arbeitenden Abtastmethode, bei der jeder B-Speicherplatz SP-B unabhängig von eingeschriebenen Wechselmeldungen angesteuert werden müßte, ein wesentlicher Zeitgewinn.
Hierzu I Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche: iL·
1. Verfahren zur Übertragung der Betriebszustandsdaten von zumindest vorübergehend über individuelle Kanäle an einer Sammelstelle angeschalteten peripheren Geräten an eine Steuereinrichtung in einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage, welche Sammelstelle die Betriebszustände aller an sie angeschalteten peripheren Geräte auf Veranlassung einer Vcrarbeitungseinrichtung abfragt und dann die einzelnen Betriebszustandsdaten in vorbestimmter Reihenfolge zusammengefaßt als Telegramm an diese Verarbeitungseinrichtung übermittelt, wobei die Verarbeitüngseinrichtung die in einem eintreffenden Telegramm enthaltenen Betriebszustandsdaten eines jeden peripheren Geräts mit den in dieser Verarbeitungseinrichtung gespeicherten bisherigen Betriebszustandsdaten des betreffenden peripheren Gerätes vergleicht und nur bei Nichtübereinstimmung eine Meldung an die Steuereinrichtung abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Verarbeitungseinrichtung (TE))n einem je zugeordneter Sammelstelle (T) vorhandenen Speicherblock (SB) jedem an dieser Sammelstelle (T) angeschalteten peripheren Gerät (P) zumindest für dessen Anschaltdauer ein Α-Speicherplatz (SP-A) und ein B-Speicherplatz (SP-B) fest zugeordnet und die jeweils letzten Betriebszustandsdaten eines peripheren Gerätes (P) in dem diesem zugeordneten Α-Speicherplatz (SP-A) eingeschrieben werden, daß in der Verarbeitungseinrichtung (TE) die in einem eintreffenden Telegramm enthaltenen Betriebszustandsdaten eines jeden peripherer Geräts (P) mit den im Α-Speicherplatz (SP-A) eingeschriebenen Betriebszustandsdaten des betreffenden peripheren Geräts (P) verglichen und bei Nichtübereinstimmung eine die Betriebszustandsänderung kennzeichnende Wechselmeldung in dem betreffenden oeripheren Gerät (P) zugeordneten B-Speicherplatz (SP-B) eingeschrieben wird, daß beim Feststellen einer in einem B-Speicherplatz (SP-B) eingeschriebenen Wechselmeldung sowohl die neuen Betriebszustandsdaten des betreffenden peripheren Geräts (P) als auch die Kanaladresse des von diesem zur Sammelstelle1^führenden Kanals an die Steuereinrichtung (ZS) weitergeleitet wird, daß die im λ Speicherplatz (SP-A) eingeschriebenen Betriebszustandsdaten gelöscht werden, daß daselbst die neuen Betriebszustandsdaten eingeschrieben werden und daß außerdem die im B-Speicherplatz (SP-B) eingeschriebene Wechselmeldung gelöscht' wird.
2. Verarbeitungseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein lediglich aus logischen Torschaltungen bestehendes Prioritätsnetzwerk (PN) mit sämtlichen ß-Speichcrplätzcn (SP-B)eines Speicherblocks (SB) verbunden ist, um von den B-Speicherplätzen (SP-B) mit einer eingeschriebenen Wechselmeldung einen nach dem anderen zu erfassen und gleichzeitig die zugehörige Kanaladrcssc zu erzeugen.
S. Verarbeitungseinrichtung nach Paieiiianspi ucii, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges Prioritätsnetzwerk (PN) mit den B-Speicherplätzen (SP-B) <>.s sämtlicher Speicherblöckc (SB) /citmultiplcxmäßig verbunden ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Übertragung der Betriebszustandsdaten von mindestens vorübergehend über individuelle Kanäle an einer Sammelstelle angeschalteten peripheren Geräten an eine Steuereinrichtung in einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechverrr.iitlungsanlage, welche Sammelstelle die Betriebszustände aller an sie angeschalteten peripheren Geräte auf Veranlassung einer Verarbeitungseinrichtung abfragt und dann die einzelnen Betriebszusiandsdaten in vorbestimmter Reihenfolge zusammengefaßt als Telegramm an diese Verarbeitungseinrichtung übermittelt und welche Verarbeitungseinrichtung die in einem eintreffenden Telegramm enthaltenen Betriebszustandsdaten eines jeden peripheren Gerätes mit den in dieser Verarbeitungseinrichtung gespeicherten bisherigen Betriebszustandsdaten des betreffenden peripheren Gerätes vergleicht und nur bei Nichtübereinstimmung eine Meldung an die Steuereinrichtung abgibt.
Bei allen Fernmeldeanlagen stellt sich das Problem, auf welche Art eine Steuereinrichtung sich die für den Betrieb der Anlage notwendigen Informationen über den Betriebszustand der peripheren Geräte beschaffen soll. Eine Möglichkeit besteht darin, daß jede Betriebszustandsänderung eines peripheren Gerätes unverzüglich einer Steuereinrichtung gemeldet wird. Diese Betriebsweise kann jedoch zu einem unerwünschten, stoßweisen Anfall von Informationen führen. Eine andere Möglichkeit besteht, darin, daß sich eine Steuereinrichtung diese Informationen zu einem ihr passenden Zeitpunkt selbst holt, was jedoch zu einer unerwünscht starken Belastung einer Steuereinrichtung mit Routineoperationen führt.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß die Betriebszusiände der peripheren Geräte von einem der Steuereinrichtung vorgeschalteten Vorprozessor abgefragt und der jeweils letzte bekannte Betriebszustand im Vorprozessor gespeichert wird und der auf die Abfrage hin neu eintreffende Betriebszustand mit dem gespeicherten Betriebszustand verglichen und der Vorprozessor nur bei Vorliegen einer Diskrepanz zwischen den beiden Bctriebszuständen eine Meldung an die Steuereinrichtung abgibt.
Es ist leicht einzusehen, daß sowohl Anzahl und Häufigkeit der eintreffenden Betriebszustandsdaten als auch die Geschwindigkeit, mit der diese im Vorprozessor verarbeitet werden können, den hierzu erforderlichen Speicheraufwand wesentlich beeinflussen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, ein Verfahren zur Übertragung der Betriebszustandsdaten von peripheren Geräten an eine Steuereinrichtung mittels einer zwischengeschalteten Verarbeitungseinrichtung anzugeben, welches Verfahren in der Verarbeitungseinrichtung einerseits den kleinstmöglichen Aufwand an Bauelementen erfordert und andererseits eine schnellstmögliche Verarbeitung und Weiterleitung der Daten an eine Steuereinrichtung gewährleistet.
Gemäß der Erfindung gelingt dies dadurch, daß in einer Verarbeitungseinrichtung in einem je zugeordneter Sammelstelle vorhandenen Speicherblock jedem an diese Sammelstelle angeschalteten peripheren Gerät zumindest für dessen A.nschaitcdauer ein A-SpHcherplat? und ein B-Speicherplatz fest zugeordnet und die jeweils letzten Betriebszustandsdaten eines peripheren Gerätes in dem diesem zugeordneten A-Speicherplatz eingeschrieben werden, daß in der Verarbeitungseinrichtung die in einem eintreffenden Telegramm
DE19752530301 1974-07-08 1975-07-07 Verfahren zur Übertragung der Betriebszustandsdaten von peripheren Geräten an eine Steuereinrichtung in einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage Expired DE2530301C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH938274 1974-07-08
CH938274A CH571298A5 (de) 1974-07-08 1974-07-08

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2530301A1 DE2530301A1 (de) 1976-02-26
DE2530301B2 DE2530301B2 (de) 1977-02-10
DE2530301C3 true DE2530301C3 (de) 1977-09-22

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