DE2523425A1 - Stufenlos verstellbares riemengetriebe - Google Patents
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Description
DiPL.-lNG. Wilfrid RAECK
PATENTANWALT
7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 - TELEFON (0711) 244003 J C O O / J C
7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 - TELEFON (0711) 244003 J C O O / J C
- S 423 -
Leon Claeysstraat 3A, CLAYSON N.V.,
B-8210 Zedelgem / Belgien
Stufenlos verstellbares Riemengetriebe
Die Erfindung betrifft stufenlos verstellbare Riemengetriebe,
die wenigstens eine einer Eingangsriemenscheibe und einer Ausgangsriemenscheibe zugeordnete veränderbare mittlere
Riemenscheibe aufweisen, deren Stellung bezüglich der Eingangs' und Ausgangsriemenseheiben veränderbar ist. Die Erfindung
bezieht sich im einzelnen auf die Einrichtungen bei einem stufenlos verstellbaren Riemengetriebe, mit denen eine
genaue Ausrichtung der beweglichen Riemenscheibe herbeigeführt werden kann. Die bewegliche Zwischenscheibe ist
auf einem winklig verstellbaren Tragteil drehbar gelagert. Riemengetriebe dieser Bauart findet insbesondere nützliche
Anwendung bei Landmaschinen, beispielsweise bei Mähdreschern oder Futtererntemaschinen,
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Der Rahmen solcher Landmaschinen und auch der winklig verstellbare Tragteil für die bewegliche Riemenscheibe
des Riemengetriebes bestehen normalerweise aus Schweißkonstruktionen·
Aufgrund dieser Tatsache ergeben sich bei der Herstellung zwangsläufig größere Toleranzen, die
den Zusammenbau von Baugruppen bei der Herstellung von Maschinen und zusammengesetzten Riemengetrieben zu
Schwierigkeiten führen. Es ist deshalb üblich, Einstell- und Ausrichtungsmittel vorzusehen, um Abweichungen von
der Originalkonstruktion auszugleichen. Bei bekannten Riemengetrieben der vorgenannten Bauart sind mindestens
zwei Zuganker vorgesehen, mit denen beispielsweise die Lage der Schwenkzapfen von Tragteilen des Getriebes
eingestellt und somit die Ausrichtung der Riemenscheiben durchgeführt werden kann* Solche Zuganker oder Schraubstangen
können unter bestimmten Umständen nütz-lich sein, erfordern jedoch bei anderen Anwendungsarten zu viel
Platz für ihre Unterbringung und für die Zugänglichkeit, damit im Betrieb eine Bedienungsperson Einstellarbeiten
ausführen kann. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile bei Riemengetrieben der vorbeschriebenen
Bauart zu beseitigen.
Ein stufenlos verstellbares Riemengetriebe mit einer Eingangsriemenscheibe, einer Ausgangsriemenscheibe und
einer verstellbaren Zwischenscheibe, die in der Nähe des einen Endes eines winklig verstellbaren Tragteils
gelagert ist, zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, daß der Tragteil an seinem gegenüberliegenden Ende an
einem Rahmen der Arbeitsmaschine gelenkig gehaltert ist, dem das Getriebe zugeordnet wird, und daß mindestens eine
exzentrische Ausrichtungseinrichtung der Schwenkachse zugeordnet ist, um die Zwischenscheibe bezüglich der
Eingangs- und Ausgangsscheiben auszurichten.
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Der einstellbare Tragteil kann zwei unter Abstand angeordnete Seitenteile aufweisen, die jeweils an einem Ende
schwenkbar mit Hilfe zugeordneter Schwenkeinrichtungen an dem Rahmen befestigbar sind, wobei jeder Schwenkeinrichtung
eine exzentrische Ausrichteinrichtung zugeordnet sein kann. Die exzentrische Ausrichteinrichtung kann
als Teil der zugeordneten Schwenkeinrichtung ausgebildet sein, die einen Tragkörper zur Befestigung am Rahmen aufweist
und einen Schwenkabschnitt, auf dem der zugeordnete Seitenbauteil befestigt ist, wobei der Tragkörper und der
Schwenkkörperabschnitt zueinander exzentrisch angeordnet
sind« Die Exzentrizitäten der entsprechenden Schwenkeinrichtungen sind vorzugsweise um einen anfänglichen
Winkel, der zweckmäßigerweise bei etwa 90° liegen kann, relativ zueinander versetzt, wobei dieser Versatz beim
Befestigen und Einpassen des Antriebs an die Arbeitsmaschine hergestellt wird. Gemäß einer anderen Ausführungsform
der Erfindung kann die exzentrische Ausrichteinrichtung erste und zweite Bauteile umfassen, mit denen die zugeordnete
Schwenkeinrichtung am Rahmen befestigbar ist, wobei der erste drehbar am Rahmen zu befestigende Bauteil eine
exzentrische öffnung enthält, in welcher der zweite Bauteil drehbar gelagert ist, während der zweite Bauteil ebenfalls
eine exzentrische Öffnung besitzt, in der die zugeordnete Schwenkeinrichtung gelagert werden kann. Die Mittelpunkte
der exzentrischen öffnungen der ersten und zweiten Bauteile sind anfänglich um einen vorbestimmten Winkel, beispielsweise
um 90° zueinander versetzt.
Gegenüber bekannten Anordnungen wird mit der Erfindung eine
verhältnismäßig kompakte Ausrichteinrichtung geschaffen, die sich besonders zweckmäßig bei Maschinen anwenden läßt,
in denen für ein verstellbares Riemengetriebe und dessen
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zugeordneten Bauteile nur verhältnismäßig wenig Platz zur
Unterbringung, zur Wartung und zur Ausrichtung zur Verfügung
steht. Es ergibt sich eine einfache und billig herzustellende Konstruktion, die dennoch sehr genau und robust ausgeführt
ist und eine einfache Einstellung der Ausrichtung der mittleren Riemenscheibe des Getriebes ermögUcht. Die exzentrische
Ausrichteinrichtung kann, brauch aber nicht, einen Teil der zugeordneten Schwenkeinrichtung zu bilden.
Nachfolgend sind zwei stufenlos verstellbare Riemengetriebe als Ausführungsform der Erfindung mit weiteren Einzelheiten
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine geschnittene Ansicht eines stufenlos verstellbaren Riemengetriebes nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Getriebe nach Fig. 1 in Richtung des Pfeiles P„, wobei einige Teile der
Übersicht halber weggelassen sind,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung des in Fig. 1 durch den Pfeil III angedeuteten Bereiches nach der
Linie A-A in Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 3,
Fig. 6 eine schematische Ansicht entsprechend dem Pfeil VI-VI in Fig. 2,
Fig. 7 eine zweite Ausführungsform der Erfindung gemäß
einer ähnlichen Darstellung wie in Fig. 3 und
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 7.
Das stufenlos verstellbare Riemengetriebe 1 nach Fig. 1 bis umfaßt eine Eingangsriemenscheibe 2 auf einer Eingangswelle 5,
eine Ausgangsriemenscheibe 3 auf einer Ausgangswelle 7 und eine verstellbare Zwischenscheibe 4 auf einem in einem
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Winkel verstellbaren Support 9. Die beiden Wellen 5 und und der Support 9 sind auf einem Rahmen 6 abgestützt, der
einen Teil des Gerätes oder der Arbeitsmaschine bildet, dem das Getriebe zugeordnet ist. Die Zwischenscheibe 4
besteht aus zwei äußeren Teilscheiben oder Tellern 10, 11 und einer axial beweglichen mittleren Teilscheibe 12, die
sämtlich auf einer auf dem Support 9 gehalterten Welle 8 drehbar gelagert sind· Zwischen der Zwischenscheibe 4 und
der Eingangsscheibe 2 einerseits und der Ausgangsscheibe andererseits sind endlose Getrieberiemen 13 bzw. 14 vorgesehen.
Die Welle 8 ist auf Armen 16 und 17 eines Riemenspanners 15 befestigt, der außerdem eine Querstrebe 18
aufweist, an der ein durch eine Querstrebe 20 des Supports 9 hindurchgeführter Zugbolzen 19 angreift. Auf
dem ä£eren Ende des Zugbolzen 19 sind Muttern 21 aufgeschraubt, um den Riemenspanner 15 bezüglich der Querstrebe
20 bzw. jeweils in Richtung auf die Riemenscheiben und 3 bzw. in entgegengesetzter Richtung hin-und herbewegen
zu können. Eine zusätzliche auf dem Zugbolzen 19 aufgeschraubte Mutter 22 an der gegenüberliegenden Seite der
Querstrebe 20 gibt die Möglichkeit, den Riemenspanner 15 zwangsläufig in Richtung auf die Eingangs- und Ausgangsscheiben
2, 3 zu bewegen, um dadurch, falls erforderlich, die Riemenspannung nachzulassen.
Die Mittelwelle 8 erstreckt sich durch Langlochschlitze in den Armen 24 und 25 des Supports 9, und auf die Enden
der Welle 8 sind Muttern 26 aufgeschraubt, mit denen die Welle nach Einstellung der Riemenspannung fest am Support
gesichert werden kann. Der Support 9 umfaßt außerdem eine untere versteifende Querstrebe 27 zwischen den Armen 24
und 25 und ist mit beidseitigen Schwenkeinrichtungen 28 und
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am Rahmen 6 gehaltert. Am Arm 24 ist gemäß Fig. 1 ein nach oben gerichteter Ansatz 30 befestigt, an dessen oberem
Ende ein Kolben oder Plunger 31 eines hydraulischen Stellzylinders 32 angelenkt ist. Der Zylinder 32 seinerseits
ist am gegenüberliegenden Ende am Rahmen 6 schwenkbar gelagert. Nach dem Zusammenbau arbeitet das stufenlos
verstellbare Riemengetriebe folgendermaßen: In der oberen Stellung der Zwischenscheibe 4, d.h. in der Stellung
gemäß Pig. 1, läuft der Riemen 13 am äußeren Umfang der Riemenscheibe 4, während der andere Riemen 14 der Mittelwelle
8 so dicht wie möglich angenähert ist. Dies bedeutet, daß die mittlere Teilscheibe 12 der Teilscheibe 10 dichter
benachbart ist als der Teilscheibe 11, so daß dann ein relativ niedriges Übersetzungsverhältnis vorhanden ist.
Um das Übersetzungsverhältnis zu erhöhen, wird die Zwischenscheibe um die Schwenkeinrichtungen 28, 29 nach unten
verschwenkt, wobei sie sich von der Eingangsscheibe 2 entfernt und an die Ausgangsscheibe 3 annähert. Dies kann
durch Einfahren des Hydraulikzylinders 32 erfolgen. Demzufolge wird der Riemen 13 sich dichter um die mittlere
Welle 8 herumlegen, wodurch die mittlere Teilscheibe 12 in Richtung auf die Teilscheibe 11 verschoben und damit
der Riemen 14 stärker in Richtung auf den äußeren Umfang der Riemenschd.be 4 gedrückt wird. Die maximale Winkelverstellung
des Supports 9 beträgt etwa 20 .
Um einenzuverlässigen Betrieb und eine größtmögliche Lebensdauer
der Riemen sicherzustellen, müssen die Riemenscheiben des Getriebes unbedingt ausgerichtet werden, was mit Hilfe
der Schwenkeinrichtungen 28, 29 durchgeführt werden kann.
Eine Ausf ührungsform der Schwenkeinrichtung 28, 29 ist
nachfolgend mit Bezug auf Fig. 3 bis 6 im einzelnen beschrieben. Die Schwenkeinrichtungen X, 29 sind einander gleich und
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umfassen jeweils Tragkörperabschnitte 40 und 41, die zu
den entsprechenden Schwenkkörperabschnitten 42 und 43
exzentrisch angeordnet sind. Sämtliche Bauteile 40, 41, 42 und 43 sind zylindrisch» Die Tragkörperabschnitte 40,
passen im wesentlichen ohne Spiel in Öffnungen 44 bzw. 45 von Rahmenträgern 46, 47. Die Schenkeinrichtungen 28, 29
sind an den Rahmenträgern 46, 47 mit Muttern 48 befestigt. Zwischen den Rahmenträgern 46 und 47 und den Muttern 48
einerseits und Ringschultern 51 andererseits sind Zwischenscheiben 49 bzw. 50 vorgesehen. Auf den Schwenkkörperabschnitten
42, 43 sind Lagerkörper 52, 53 schwenkbar angeordnet, die mit Hilfe von Befestigungsplatten 54 und
Schrauben und Muttern 55, 56 fest mit den Armen 24, 25 des Supports 9 verbunden werden können. Zwischen jedem
Lagerkörper 52, 53 und Zwischenscheiben 58 erstrecken sich jeweils eine Abstandshülse 57, wobei die Zwischenscheiben
58 mit Hilfe von Muttern 59 und Kontermuttern 60 auf Gewindeabschnitten 61 der Schwenkeinrichtungen 28, 29
festgehalten sind.
Beim Zusammenbau des Getriebes werden sämtliche Bauteile entsprechend Fig. 3 zusammengesetzt, jedoch die Schrauben
und Muttern noch nicht vollständig angezogen« Mit Hilfe der Muttern 59, der Zwischenscheiben 58 und der Abstandshülsen
57 bringt man die Lagerkörper 52, 53 in die geeigneten Stellungen, die dem Abstand zwischen den Armen 24,
25 des Supports 9 entsprechen. Der Support 9 wird genau auf die Mitte des Abstandes zwischen den Rahmenträgern 46,
47 des Rahmens 6 eingestellt. Nach dieser Einstellung werden die Muttern 59 und die Kontermuttern 60 gegeneinander
angezogen.
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Zu Anfang werden die Schwenkeinrichtungen 28, 29 so eingestellt, daß die Exzentrizitäten der Schwenkkörperabschnitte
42, 43 gegenseitig um einen Winkel von etwa 90° zueinander versetzt sind. Die öffnungen 44, 45 in
den Trägern 46, 47 des Rahmens sind ebenfalls zueinander versetzt, jedoch nur in einem solchen Maß, daß die
Schwenkkörperabschnitte 42, 43 beider Schwenkeinrichtungen 28, 29 zueinander koaxial verlaufen, wenn sie in ihren
Ausgangsstellungen mit einem Versatz von 90° zueinander stehen· Fig. 6 zeigt in einer schematischen Seitenansicht
die öffnungen 44, 45 und beide Schwenkkörperabschnitte 42, 43 in ihrer Ausgangsstellung. In dieser Figur liegen die
Mittelpunkte der öffnungen 44, 45 und der Tragkörperabschnitt 40, 41 an der Stelle 62, bzw. 63, während die
Mittelpunkte der Schwenkkörperabschnitte 42, 43 an den Stellen 64 und 65 eingezeichnet sind. Aus Fig* 3 und 6
ergibt sich, daß die Linie 66, welche den Mittelpunkt 64 des Schwenkkörperabschnittes 42 und den Mittelpunkt 62
des Tragkörperabschnittes 40 verbindet, in verlängerter Richtung des Armes 24 verläuft, während die Verlängerung
der Verbindungslinie 67 für den Mittelpunkt 65 des Schwenkkörperabschnittes 43 und den Mittelpunkt 63 des
Tragkörperabschnittes 41 zur Linie 66 senkrecht verläuft.
Aus der vorangehenden Beschreibung ergibt sich, daß durch winkelmäßige Verstellung der Schwenkeinrichtung 28 dementsprechend
der Support 9 eingestellt werden kann, und zwar hauptsächlich in einer Richtung 68, die senkrecht
zur Ebene des Supports 9 verläuft,und daß während dieser
Verstellung der Support 9 um den Lagerteil 53 verschwenkt wird. Man erkennt ferner, daß durch winkelmäßige Verstellung
der Schwenkeinrichtung 29 der Support 9 in Richtung
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des Pfeiles 69 verstellt wird, die im allgemeinen parallel zur Ebene des Supports 9 verläuft und im wesentlichen senkrecht
zu den Achsen der Schwenkeinrichtungen 28, 29. Während dieser Verstellbewegung schwenkt der Support
um den Lagerteil 52. Durch winkelmäßige Justierung der Stellungen der Schwenkeinrichtungen 28, 29 ist es somit
möglich, die Zwischenscheibe 4 bezüglich der Riemenscheiben
2 und 3 genau auszurichten. Wenn einmal die Ausrichtung durchgeführt worden ist, werden die
Schrauben und Muttern 55, 56 fest angezogen, so daß die Befeetigungsplatten 54 und die Lagerteile 52 bzw.
fest miteinander verbundene Baugruppen bilden, die um die Schwenkkörperabschnitte 42, 43 verdreht werden können.
Schließlich werden die Muttern 48 ebenfalls festgezogen, um die Schwenkeinrichtungen 28, 29 in ihrer eingestellten
Lage zu sichern.
Solange die Schwenkeinrichtungen 28, 29 sich nicht in ihrer Ausgangsstellung befinden, fallen die Mittelachsen
64 und 65 der Schwenkkörperabschnitte 42 und 43 nicht zusammen, so daß wenigstens theoretisch der Support 9
nicht um die Schwenkeinrichtungen 28, 29 verschwenkt werden kann. Aufgrund der Tatsache jedoch, daß die
maximale Winkelverstellbewegung des Supports 9 etwa 20° beträgt, was einer Verstellbewegung von 10° nach
beiden Richtungen von der Mittelstellung oder von der Null-Stellung aus entspricht, und aufgrund der Tatsache,
daß der Fluchtungsfehler zwischen den Schwenkkörperabschnitten
42, 43 stets verhältnismäßig niedrig bleibt, ist ein einwandfreier Betrieb des Getriebes sichergestellt.
Um Fehlausfluchtungen so gering wie möglich zu halten, ist
es zweckmäßig, die Zwischenscheibe 4 nur dann auszurichten,
wenn sich der Support 9 in seiner Mittelstellung befindet.
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Fig. 7 und 8 zeigen eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei deren Darstellung und Beschreibung mit der ersten
Ausfuhrungsform übereinstimmende Bauteile mit gleichen
Bezugszeichen versehen sind. Die Schwenkeinrichtungen 28, nach Fig. 1 bis 6 sind nunmehr durch Schwenkeinrichtungen 70,
71 ersetzt, die jeweils einen Tragkörperabschnitt 72 und einen dazu koaxialen Schwenkkörperabschnitt 73 aufweisen.
Die Schwenkeinrichtung 71 ist direkt auf dem Träger 47 des Rahmens 6 befestigt und stützt den Arm 25 des Supportes 9
über einen Lagerteil 53 ab. Die Schwenkeinrichtung 70 stützt den Arm 24 des Supportes 9 in der gleichen Weise mittels
eines Lagerteils 52 ab. Die Schwenkeinrichtung 70 ist jedoch über zwei Exzenterteile 74 bzw. 75 mit dem Träger 46 des
Rahmens 6 verbunden. Der Tragkörperabschnitt 52 der Schwenkeinrichtung 70 verläuft durch eine exzentrische Öffnung
im Exzenterteil 75, der seinerseits in einer exzentrischen öffnung 77 des Exzenterteils 74 aufgenommen ist. Der Exzenterteil
74 ist in einer vergrößerten öffnung 76 im Träger 46
des Rahmens 6 aufgenommen. Beim Zusammenbau des Riemengetriebes und der Ausrichteinrichtung werden die Exzentrizitäten
der Bauteile 74 und 75 in eine winkelmäßig versetzte Beziehung von etwa 90° zueinander gebracht.
Um die Zwischenscheibe 4 auszurichten, wird die entsprechende Mutter 48 leicht gelöst und werden die Exzenterteile 74 und
winkelmäßig verstellt, wobei klar ist, daß die winkelmäßige Einstellung des Exzenterteils 74 in erster Linie in einer
Einstellung des Supports 9 und der Zwischenscheibe 4 in der Richtung 68 zur Folge hat, während eine winkelmäßige Verstellung
des Exzenterteils 75 hauptsächlich zu einer Verstellung des Supports 9 und der Zwischenscheibe 4 in der
Richtung 69 führt. Während beider Verstellbewegungen wird der Support 9 um den Lagerteil 53 geschwenkt, weshalb die
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Schrauben und Muttern 56, 55 vorher gelöst werden müssen·
Nach Beendigung der Ausrichtung werden die Schrauben und Muttern 55 und 56 auf beiden Armen 24 und 25 wieder angezogen,
um die Halteplatten 54 zusammen mit den Lagerteilen 52 bzw. 53 zu einheitlichen Baugruppen zu verbinden, die
gemeinsam um die Schwenkkörperabschnitte 73 verdreht werden können» Schließlich wird die Mutter 48 auf der Schwenkeinrichtung
70 angezogen, um die Schwenkeinrichtung 70 und den Exzenterteil 74 und 75 fest an Ort und Stelle zu
sichern. Auch bei dieser Ausführungsform führt die Ausfluchtung der Riemenscheibe 4 unvermeidlich zu einer
geringfügigen und deshalb unbedeutenden Fehlausfluchtung der Schwenkkörperabschnitte 73,
Stufenlos verstellbare Riemengetriebe und insbesondere die Ausfluchtungseinrichtungen für solche Getriebe nach
der Erfindung besitzen einen besonders gedrängten und einfachen Aufbau, so daß man das Getriebe und die zugeordneten
Verstelleinrichtungen leicht einbauen und justieren kann, selbst in solchen Fällen, wo nur wenig Raum zur
Unterbringung des Getriebes und seiner Bauteile und zur Wartung und zur Ausrichtung der Bauteile bzw« Baugruppen
vorhanden ist·
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Claims (7)
- DiPL.-lNG. Wilfrid RAEGKPATENTANWALT
7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 · TELEFON (0711) 244003 ^ 0 ^ J H £CLAYSON N. V.,Zedelgem / Belgien - S 423 -PatentansprücheIJ Stufenlos verstellbares Riemengetriebe mit einer Eingangsriemenscheibe, einer Ausgangsriemenscheibe, einer verstellbaren Zwischenscheibe und einem winkelförmig bzw, drehbaren verstellbaren Support, in der Nähe dessen eines Ende die Zwischenscheibe gelagert ist und dessen anderes Ende mit Hilfe von Schwenkeinrichtungen schwenkbar an einem Rahmen des dem Getriebe zugeordneten Arbeitsgerätes befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Schwenkeinrichtungen (28, 29 jr 70} eine exzentrische Auerichteinrichtung (40, 41} 74, 75) zugeordnet ist, um die Zwischenscheibe (4) bezüglich der Eingangsscheibe (2) und der Ausgangsscheibe (3) auszurichten. - 2. Riemengetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der einstellbare Support (9) zwei unter Abstand angeordnete Seitenteile (24, 25) aufweist, die jeweils an ihrem einen Ende an dem Rahmen (6) durch zugeordnete Schwenkeinrichtungen (52, 53) gelenkig befestigbar sind, daß jeder Schwenkeinrichtung eine exzentrische Ausrichteinrichtung zugeordnet ist, die einen Teil der entsprechenden Schwenkeinrichtung bildet, und daß die Schwenkeinrichtungen jeweils einen Tragkörperabschnitt (40, 41) zur Befestigung am Rahmen (6) und einen Schwenkkörperabschnitt (42, 43)509850/0343S 423 - 13 -aufweisen, auf dem der zugeordnete Supportseitenteil abgestützt ist, wobei der Tragkörperabschnitt und der Schwenkkörperabschnitt zueinander symmetrisch angeordnet sind.
- 3. Riemengetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkeinrichtungen (28, 29) bei der Montage eine Ausgangslage zueinander besitzen, bei der sie bezüglich
ihrer Exzentrizitäten um einen vorbestimmten Winkel gegeneinander versetzt sind. - 4. Riemengetriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vorbestimmte Winkel 90° beträgt.
- 5. Riemengetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die exzentrische Ausrichteinrichtung einen ersten und
einen zweiten Exzenterteil (74, 75) aufwäst, über welchedie zugeordnete Schwenkeinrichtung am Rahmen (46) befestigbar ist, wobei der erste Exzenterteil (74) drehbar im Rahmen
gehaltert ist und eine exzentrische öffnung (77) aufweist, in welcher der zweite Exzenterteil (75) verstellbar bzw.
drehbar aufgenommen ist, und wobei der zweite Exzenterteil ebenfalls eine exzentrische öffnung (80) aufwdst, in welcher die zugeordnete Schwenkeinrichtung (72) drehbar gelagert ist. - 6. Riemengetriebe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hittelpunkte der exzentrischen öffnungen (77, 80)
der beiden Exzenterteile (74, 75) nach Beendigung des Zusammenbaues bzw. bei Betriebsbeginn um einen vorbestimmten Winkel gegeneinander versetzt sind. - 7. Riemengetriebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der vorbestimmte Winkel 90° beträgt.509850/0343Leerseife
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- 1974-05-30 GB GB2402274A patent/GB1460628A/en not_active Expired
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1975
- 1975-05-27 DE DE19752523425 patent/DE2523425A1/de not_active Withdrawn
- 1975-05-29 FR FR7516801A patent/FR2275701A1/fr active Granted
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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8141 | Disposal/no request for examination |