DE2522490B2 - Stabilisierter Transistorverstärker - Google Patents
Stabilisierter TransistorverstärkerInfo
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Description
= 1 + —
μ
40
worin μ der Verstärkungsfaktor des Feldeffekttransistors (5,5') ist
2. Stabilisierter Transistorverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Widerstand(11, U')desSpannungsteilers(11, U';9,
9') sehr viel größer als der dritte Widerstand (9, 9') ist, so daß die Beziehung gilt:
50
3. Stabilisierter Transistorverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangstransistor (7, 7') ein bipolarer Transistor ist,
und daß der Abgriff des Spannungsteilers (11,9; 11', «
9') mit dem Emitter des Eingangstransistors (7, 7') verbunden ist
4. Stabilisierter Transistorverstärker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichstromkopplung zwischen t>o
dem Eingangstransistor (7, 7') und dem Feldeffekttransistor (5, 5') durch einen Emitterfolger (17)
gebildet ist
5. Stabilisierter Transistorverstärker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit diesem ein weiterer Transistorverstärker zu einem Gegentaktverstärker zusammengeschaltet ist der gleich wie der erstgenannte
Transistorverstärker aufgebaut ist, jedoch gegenüber diesem komplementäre Transistoren und
Spannungsversorgungsquellen aufweist
6. Stabilisierter Transistorverstärker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite
Ausgangselektrode des Eingangstransistors (Q3, Q'3
bzw. Qt, QU) dieses und des weiteren Transistorverstärkers über je einen vierten Widerstand (R9, R'9
bzw. Äio, R'to) mit der ersten Spannungsversorgungsquelle (- Vccu - V'cci bzw. + V'cci, + V'cci)
des jeweils anderen Transistorverstärkers verbunden ist, wobei die Beziehung gilt:
—5L— = 1
und /4 der Widerstandswert des vierten Widerstandes (Λ9, R 9 bzw. R]0, R'\o) ist
7. Stabilisierter Transistorverstärker nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandswert rt des ersten Widerstandes (Ru R\ bzw.
Ri, Ä'2) etwa gleich dem Widerstandswert r* des
vierten Widerstandes(R9, R9 bzw. Ri0, R'\o) ist.
Die Erfindung betrifft einen stabilisierten Transistorverstärker gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Transistorverstärker ist bekannt (vgl. US-PS 30 96 487). Bei dem bekannten Transistorverstärker sind die Transistoren durch bipolare Transistoren gebildet. Weiter ist eine regenerierende Rückkopplung vorgesehen.
Treten nun Spannungsschwankungen in der Spannungsversorgung auf, so müssen dort besondere
Maßnahmen vorgesehen werden, beispielsweise durch geeignetes Zuschalten von Widerständen, um mittels
Rückkopplungsmaßnahmen diese Spannungsschwankungen auszugleichen.
Gleichstromkopplungen zwischsn verschiedenen Transisto; stufen sind allgemein üblich (vgl. z. B. DE-AS
12 27 514, DE-AS 12 86 090).
Schließlich ist es auch bekannt, einen Serien-Parallel-Gegenkopplungskreis zur Stabilisierung der dynamischen Spannungsverstärkung zu verwenden (vgl. Bulletin Technique Nr. 7 [I960], S. 230, Nr. 6 [I960], S. 195),
wobei wesentlich richtige Phasenlage der dynamischen Gegenkopplung und hohe Schleifverstärkung sind,
weshalb das Verhältnis von Eingangsimpedanz und Ausgangsimpedanz eine Rolle spielt.
Insbesondere bei Tonfrequenzverstärkern hat sich die Verwendung von Feldeffekttransistoren als günstig
erwiesen. Jedoch wurden dabei bisher nur Feldeffekttransistoren mit Lateral-Kanal, d.h. mit Pentoden-Kennlinie verwendet, da Feldeffekttransistoren mit
Vertikal-Kanal, d. h. mit Trioden-Kennlinie, sehr störungsempfindlich sind, insbesondere in bezug auf
Spannungsschwankungen der Spannungsversorgung.
Andererseits besitzen Feldeffekttransistoren mit Trioden-Kennlinie Vorteile in bezug auf hohe zu
erreichende Lastströme, wie das zum Beispiel bei Lautsprechern der Fall ist, deren Endstufen bisher mit
Transistorverstärkern mit bipolaren Transistoren, wie der eingangs genannten Art ausgerüstet sind.
Es genügt also nicht, den bipolaren Ausgangstransistor des bekannten Transistorverstärkers lediglich
durch einen Feldeffekttransistor mit Trioden-Kennlinie
zu ersetzen, da dadurch erst Spannungsschwankungen
der Spannungsversorgung nachteiligen Einfluß auf das Ausgangssignal haben.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung eiiien stabilisierten
Transistorverstärker der eingangs genannten Art so auszubilden, daß solche bei der Verwendung von
Feldeffekttransistoren mit Trioden-Kennlinie auftretende Schwankungen des in die Lastimpedanz fließenden
Stroms vermieden sind.
Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung wird durch die in den Unteransprüchen wiedergegebenen Merkmale weitergebildet
Durch die Erfindung werden bei einem stabilisierten Transistorverstärker sowohl hoher Eingangswiderstand
als auch kurze Schaltzeiten erreicht, wobei eine hohe Strombelastbarkeit erreichbar und Verzerrungen des
Last-Ausgangsstroms vermieden, d. h. dessen Linearität
verbessert ist Dabei wird durch die zusätzliche unabhängige Spannungsversorgung für den vorgeschalteten
bipolaren Eingangstransistor vermieden, daß nicht kompensierte Spannungsschwankungen aus der Spannungsversorgung
für den Ausgangstransistor, d. h. den Feldeffekttransistor mit Trioden-Kennlinie, an dessen
Gate- oder Toranschluß gelangen, was bei Transistorverstärkern mit Feldeffekttransistoren mit Trioden-Kennlinie
schädlich wäre. Dabei sind diese Vorteile mit sehr einfachem und damit kostengünstigem Schaltungsaufbau erreichbar. Die Erfindung ist insbesondere für
Tonfrequenz-Leistungsverstärker hoher Güte verwendbar.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert Es
zeigt
F i g. 1 im Schnitt ein Ausführungsbeispiel eines Feldeffekttransistors mit Trioden-Kennlinie,
Fig.2 im Schnitt ein anderes Ausführungsbeispiel
eines Feldeffekttransistors mit Trioden-Kennlinie,
F i g. 3 ein Kennlinienfeld für einen Feldeffekttransistor mit dynamischer Trioden-Kennlinie,
F i g. 4 ein weiteres Kennlinienfeld mit Widerstandsgeraden zur Erläuterung der Erfindung,
F i g. 5 eine weitere Kennliniendarstellung zur Erläuterung der Erfindung,
F i g. 6 schematisch ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen stabilisierten Transistorverstärkers,
F i g. 7 schematisch ein Schaltbild eines weiteren Ausfuhrungsbeispiels eines erfindungsgemäßen stabilisierten
Transistorverstärkers,
Fig.8 schematisch ein Schaltbild eines dritten
Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen stabilisierten Transistorverstärkers,
Fig.9 schematisch ein Schaltbild eines vierten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen stabilisierten
Transistorverstärkers.
In F i g. 1 ist im Schnitt ein Ausführungsbeispiel eines Feldeffekttransistors mit Trioden-Kennlinie dargestellt,
der bei der Erfindung verwendet wird. Der Feldeffekttransistor
besitzt Vertikalschichtaufbau, welcher aus einem Eigenhalbleiterbereich 1 mit niedriger Störstellenkonzentration
und hohem Widerstand, einem Halbleiterbereich 2 vom P-Typ mit Ringform, der auf dem
oberen Teil des Eigenhalbleiterbereichs 6 gebildet ist, und einem Halbleiterbereich 3 vom N-Typ mit hoher
Störstellenkonzentration besteht, der sowohl auf dem
kreisringförmigen Bereich 2 vom P-Typ als auch dem Eigenhalbleiterbereich 1. wie gezeigt gebildet ist Der
Bereich 2 vom P-Typ kann durch herkömmliche Selektivdiffusionsmethoden und der Bereich 3 vom
N-Typ durch herkömmliche Aufwachsverfahren gebildet werden. Auch andere Verfahren können selbstverständlich
zum Bilden dieser Bereiche nach Wunsch verwendet werdea Entsprechende Abfluß- (Drain-),
Tor- (Gate-) und Quelle- (Source-)Elektroden D bzw. G
bzw. S sind an der Unterseite des Eigenhalbleiterbereiches 1, an einem freigelegten Abschnitt des kreisringförmigen
Bereiches 2 vom P-Typ bzw. an der Oberseite des Bereiches 3 vom N-Typ vorgesehen.
Der in F i g. 1 gezeigte Feldeffekttransistor mit Vertikalschichtaufbau (JFET) zeigt dynamische Triodenkennlinien.
Eine bevorzugte Ausführungsform eines derartigen Feldeffekttransistors ist in Fig.2 gezeigt
worin gleiche Bezugszeichen entsprechende Elemente bezeichnen. Die Ausführungsform nach F i g. 2 kann als
durch eine Kombination mehrerer Feldeffekttransistoren der in F i g. 1 gezeigten Art gedacht werden, wobei
sie der in Fig. 1 oben beschriebenen Ausführungsform
des Feldeffekttransistors sehr ähnlich ist, nur mit den
zusätzlichen Abwandlungen, daß der kreisringförmige Bereich 2 vom P-Typ mit einer maschenartigen
Konstruktion darin, wie gezeigt, ausgebildet ist Wie gezeigt Hegt demgemäß der Bereich 3 vom N-Typ mit
hoher Störstellenkonzentration sowohl über dem kreisringförmigen und maschenartigen Bereich 2 vom
P-Typ als auch auf dem Eigenhalbleiterbereich 1, wobei die Maschenform eine Grenze zwischen dem Eigenhalb-
jo leiterbereich 1 und dem darüberliegenden Bereich 3
vom N-Typ mit hoher Störstellenkonzentration bildet Ferner ist ein zusätzlicher Halbleiterbereich 4 vom
N-Typ mit hoher Störstellenkonzentration auf der Unterseite des Eigenhalbleiterbereiches 1 gebildet
j5 wobei die Abflußelektrode D darauf gebildet ist Der
zusätzliche Bereich 4 vom N-Typ dient zur Vergrößerung der Durchbruchspannung zwischen der Abflußelektrode
und der Quellenelektrode.
Der äquivalente Innenwiderstand zwischen Quellen- und Abflußelektrode ist ein zusammengesetzter Widerstand, der aus dem Widerstand zwischen der Quellenelektrode und dem Kanal innerhalb des Feldeffekttransistors, dem Widerstand des Kanals selbst und dem Widerstand zwischen dem Kanal und der Abflußelektrode zusammengesetzt ist.
Der äquivalente Innenwiderstand zwischen Quellen- und Abflußelektrode ist ein zusammengesetzter Widerstand, der aus dem Widerstand zwischen der Quellenelektrode und dem Kanal innerhalb des Feldeffekttransistors, dem Widerstand des Kanals selbst und dem Widerstand zwischen dem Kanal und der Abflußelektrode zusammengesetzt ist.
Bei einem Feldeffekttransistor mit herkömmlichem Schichtaufbau ist der Kanal ein Lateral- oder Querkanal
mit hohem Widerstand infolge seiner schmalen und langen Form. Der Quelle-Kanal-Widerstand und der
Kanal-Abfluß-Widerstand sind auch hoch. Infolgedessen ist der Widerstand dieses Feldeffekttranssistors sehr
hoch. Als Ergebnis dieses hohen Widerstands zeigt dieser Feldeffekttransistor dynamische Pentodenkennlinien,
weshalb der Abflußstrom gesättigt wird, wenn die Abflußspannung erhöht wird.
Im Vergleich zum oben beschriebenen Feldeffekttransistor mit herkömmlichem Schichtaufbau ist der in
den F i g. 1 und 2 gezeigte Feldeffekttransistor durch eine verhältnismäßig kleine Trennung zwischen der
Quellenelektrode 5 und dem senkrechten oder vertikalen Kanal gekennzeichnet wobei zusätzlich die
Kanallänge selbst verhältnismäßig klein ist, so daß das Verhältnis der Kanalbreite zur Länge größer als jenes
des Feldeffekttransistors mit Lateralkanal ist. Infolgedessen ist der Ausgangswiderstand des in den F i g. 1
und 2 gezeigten Feldeffekttransistors mit vertikalem Schichtaufbau viel kleiner als der Widerstand des
herkömmlichen Feldeffekttransistors und liegt bei-
spielsweise in der Größenordnung von etwa 10 Ohm. Demgemäß wird der Abflußstrom des gezeigten
Feldeffekttransistors nicht gesättigt, wenn die Abflußspannung höher wird. Somit weisen deren Spannung-Strom-Kennlinien
in bezug auf die Abflußelektrode eine überlegene Linearität gegenüber jenen herkömmlichen
auf, wodurch eine wirksame Verwendung des Feldeffekttransistors bei einem Verstärker mit hoher Signalwiedergabetreue
ermöglicht wird.
Eine Veranschaulichung der von dem in den Fig. 1
und 2 gezeigten Feldeffekttransistor gezeigten dynamischen Kennlinien ist in Fig.3 graphisch dargestellt.
Diese graphische Darstellung zeigt das Verhältnis zwischen dem Abflußstrom Jd, in Milliampere und der
Abflußspannung Vd in Volt. Jede einzelne Kurve stellt
das Verhältnis Strom-Spannung für entsprechende Torspannungen Vg dar, worin die Torspannung der
veränderliche Parameter von beispielsweise 0 V bis -24 V ist. Es ist ersichtlich, daß die in F i g. 3 gezeigten
Kennlinien den Kennlinien analog sind, welche die dynamischen Kennlinien einer herkömmlichen Triode
darstellen. Da der Feldeffekttransistor der Art zugehört, nach welcher er dynamische Triodenkennlinien zeigt, ist
daher der Ausgangswiderstand im wesentlichen konstant, wobei der Feldeffekttransistor ein großes
Ausgangssignal mit kleiner Verzerrung erzeugen kann.
Unter den Vorteilen, die durch die Verwendung des dargestellten Feldeffekttransistors mit dynamischen
Triodenkennlinien der Triodenart erzielt sind, ist jener hervorzuheben, der darin besteht, daß das größere jo
Verhältnis zwischen Vertikalkanalbreite und Kanallänge zwischen Abfluß- und Quellenbereich das Fließen
eines höheren Abflußstromes ermöglicht Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Kennlinien, welche das
Verhältnis zwischen dem Abflußstrom und der Torspan- js
nung zeigen, linear sind, so daß eine Verzerrung durch ungeradzahlige Harmonische herabgesetzt wird. Ein
weiterer Vorteil besteht aber in der Herabsetzung der Schaltverzerrung, was auf die Tatsache zurückzuführen
ist, daß der Feldeffekttransistor nicht die Speicherträger aufweist, die in Bipolartransistoren enthalten sind. Ein
weiterer Vorteil besteht in der hohen Eingangsimpedanz des Feldeffekttransistors. Als Ergebnis einer
solchen Eingangsimpedanz verursacht die Belastung oder Last, die durch eine Eingangsquelle vorgegeben
wird, keine nichtlineare Verzerrung. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß infolge seines niedrigen
Ausgangswiderstandes der dargestellte Feldeffekttransistor einen Verbraucher ohne weiteres aussteuern
kann, der einen verhältnismäßig hohen Dämpfungsfaktor
erfordert. Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, daß, falls der dargestellte Feldeffekttransistor bei einem
Gegentaktverstärker verwendet wird, eine komplementäre Gegentaktschaltung mit einfachem Schaltungsaufbau
gebildet werden kann.
Der herkömmliche Feldeffekttransistor mit Lateralschichtaufbau kann die obigen Vorteile nicht erzielen, in
erster Linie weil er dynamische Pentodenkennlinien aufweist und somit einen sehr hohen Ausgangswiderstand
in der Größenordnung von beispielsweise ω mehreren Megaohm hat Somit wird bei dem herkömmlichen
Feldeffekttransistor bei Zunahme der Abflußspannung der Abflußstrom bei einem verhältnismäßig
niedrigen Wert der Abflußspannung in Sättigung ausgesteuert
Nun wird die Wirkung der Schwankungen in den Arbeitspotentialen, die an den Feldeffekttransistor
angelegt sind, unter Bezugnahme auf F i g. 4 beschrieben. Die graphische Darstellung der Fig.4 zeigt dit
dynamischen Triodenkennlinien des Feldeffekttransistors. Zusätzlich ist eine Belastungslinie (Widerstands
gerade) auf diesen Kennlinien gezeichnet, wobei die Belastungslinie eine Neigung hat die XIR gleich ist
worin R eine Belastungsimpedanz bzw. den Verbraucherwiderstand darstellt. Angenommen, daß die an
den Feldeffekttransistor angelegte Arbeitsspannung bzw. das angelegte Arbeitspotential gleich Vdd ist, se
zeigt sich, daß die von diesem Punkt aus gezeichnete Belastungslinie die Strom-Spannungskurve am Punkt C
für den Fall schneidet in welchem die Torspannung des Feldeffekttransistors gleich VGo ist. Dieser Punkt C
kann als ein statischer oder ruhender Arbeitspunki betrachtet werden, der zu einer Gleichstrom-Vorbela
stung führt die foan der Abflußelektrode gleich ist
Wird nun das an den Feldeffekttransistor angelegte Arbeitspotential einer Schwankung unterworfen, um
somit auf den Wert V'dd herabgesetzt zu werden, so wird sich die Belastungslinie entsprechend verschieben
um die Abszisse an diesem unteren Punkt zu überschneiden. Auf ähnliche Weise wird sich die
Belastungslinie dann, wenn das an die Abflußelektrode angelegte Arbeitspotential auf den höheren Wert V'Oi
erhöht wird, wie gezeigt entsprechend verschieben. Ir
dieser Hinsicht ist ersichtlich, daß eine negative Änderung des Arbeitspotentials bewirkt daß die
Belastungslinie die Strom-Spannungs-Kennlinie für eine Torspannung überschneidet die Vco am Punkt A gleicl
ist Dies hat die Wirkung einer Herabsetzung dei Abfluß-Vorbelastung von einem statischen Wert Io au
einen niedrigeren Wert Ia- In Abhängigkeit von eine:
positiven Änderung des an die Abflußelektrode de; Feldeffekttransistors angelegten Arbeitspotentials er
scheint auf ähnliche Weise die Überschneidung dei Belastungslinie mit der Strom-Spannungskurve Vco an
Punkt B, was zu einer erhöhten AbfIuß-(Strom-)Vorbe
lastung Ib führt
Diese Änderung der Abfluß-Vorbelastung, die durcl
Schwankungen des Arbeitspotentials verursacht ist, da: an die Abflußelektrode des Feldeffekttransistors ange
legt ist hat die schädliche Wirkung der Erzeugung vor Verzerrungen am Ausgang des Tonfrequenzverstär
kers. Dieser Nachteil wird für die Verstärkeranordnunj besonders stark, bei der N-Kanal- und P-Kanal-Feldef
fekttransistoren mit dynamischer Triodenkennlinie al!
komplementärer Gegentakt-Tonfrequenzverstärkei oder in einem .AB-Verstärker verwendet werden. Die;
kann ohne weiteres berücksichtigt werden, wenr erkannt wird, daß bei einer derartigen Verstärkerkonfi
guration oder -anordnung der N-Kanal- und dei P-Kanal-Feldeffekttransistor so ausgewählt sind, unStrom-Spannungskennlinien in bezug auf die Abflußelektrode
zu haben, welche angepaßte Sperreigenschaften aufweisen.
Die von angepaßten komplementären Feldeffekttransistoren
mit dynamischen Triodenkennlinien abgeleitete Arbeitsweise ist in Fig.5 graphisch dargestellt Ir
dieser graphischen Darstellung stellt die Vollinie in dei
oberen Hälfte der graphischen Darstellung das Verhältnis zwischen dem Abflußstrom und der Torspannung
des Feldeffekttransistors mit N-Kanal dar. Die Vollinie in der unteren Hälfte der graphischen Darstellung stelli
das Verhältnis zwischen dem Abflußstrom und dei Torspannung des Feldeffekttransistors mit P-Kanal dar
Falls die an die entsprechenden Feldeffekttransistoren angelegten Torspannungen gleich — Vgo und + Voc
sind, so wird eine zusammengesetzte Kennlinie für die
komplementären Feldeffekttransistoren effektiv so sein, wie durch die gestrichelte Linie So gezeigt. Sind jedoch
die Abfluß-Vorbelastungen dieser Feldeffekttransistoren von /oauf IA herabgesetzt, und zwar als Ergebnis der
Schwankungen des Arbeitspotentials, so wird eine Stufe r>
in der zusammengesetzten Kennlinie So bei Abflußstrom von Null gebildet Diese Stufe führt zur
Einführung einer Übergangsverzerrung in das Ausgangssignal des Gegentaktverstärkers.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem der Verände- ι ο rung der Abfluß-Vorbelastung des Feldeffekttransistors
sowie das Problem der Übergangsverzerrung in einem ^-Gegentaktverstärker vermieden, indem die Gleich-Vorspannung, die an die Torelektrode des Feldeffekttransistors angelegt ist, verändert wird, um solche \^
Schwankungen des Arbeitspotentials auszugleichen. Insbesondere wird die Vorspannung der Torelektrode
durch einen Ansteuertransistor, wie z. B. einen Bipolartransistor als Funktion der Schwankungen des Arbeitspotentials angelegt. In bezug auf die graphische
Darstellung der F i g. 4 wird beispielsweise dann, wenn das Arbeitspotential einer negativen Veränderung
unterzogen ist, um somit auf den Wert V'dd herabgesetzt zu werden und um den Abflußstrom von Io
auf Ia herabzusetzen, die Torspannung von Vao auf Vca
geändert Es ist ersichtlich, daß diese Änderung der Torspannung zu einer zugeordneten Strom-Spannungs-Kennlinie führt, die die verschobene Belastungslinie am
Punkt O' schneidet An diesem Arbeitspunkt ist ersichtlich, daß der Abflußstrom dem statischen Pegel Io
gleich ist Umgekehrt falls das Arbeitspotential einer positiven Veränderung unterworfen ist um somit auf
den Wert V'pp erhöht zu werden, wird die Torspannung
auf den Wert VCb erhöht Es ist ersichtlich, daß die
dieser erhöhten Torspannung zugeordnete Strom- κ Spannungs-Kennlinie die verschobene Belastungslinie
am Punkt O"überschneidet An diesem Arbeitspunkt ist die AbfIuß-(Strom-)Vorbelastung gleich Ia
Es ist daher ersichtlich, daß die vorliegende Erfindung auf dem Grundsatz einer Veränderung der Torspannung des Feldeffekttransistors als Funktion von
Schwankungen des Arbeitspotentials des Feldeffekttransistors beruht um somit die statische oder
Ruhe-Abfluß-Vorbelastung ungeachtet derartiger Spannungen aufrechtzuerhalten. Daher wird die Vorbelastung des Feldeffekttransistors stabilisiert
Eine Ausführungsform eines Transistorverstärkers zur Durchführung der Grundsätze der vorliegenden
Erfindung ist in Fig.6 schematisch dargestellt Diese Ausführungsform des Verstärkers besteht aus einem
Feldeffekttransistor 5 mit dynamischer Triodenkennlinie und einem Eingangstransistor, wie z.B. einem
Bipolartransistor 7. Wie gezeigt, sind die Quellen- und Abflußelektroden des Feldeffekttransistors 5 über eine
Lastimpedanz oder einen Verbraucherwiderstand 6 über eine Quelle, d. h. eine Spannungsversorgung eines
Arbeitspotentials + Vcci geschaltet Bei der dargestellten Schaltung wird angenommen, daß eine Anschlußklemme der Spannungsversorgung mit einem Bezugspotential, wie z.B. Erde, verbunden ist
Die Torelektrode des Feldeffekttransistors 5 ist mit einer der Ausgangselektroden, beispielsweise dem
Kollektor des Eingangstransistors 7 verbunden. Die andere Ausgangselektrode des Eingangstransistors 7
kann einen Teil der Schwankungen der Spannungsversorgung + Vcci empfangen. Wie gezeigt ist dementsprechend ein Spannungsteiler, der von in Reihe
geschalteten Widerständen 11 und 9 gebildet ist, über
die Spannungsversorgung + Vcc2 geschaltet, wobei der
Abgriff dieses Spannungsteilers, der durch den Verbindungspunkt der Widerstände 9,11 gebildet ist, mit dem
Emitter des Eingangstransistors 7 verbunden ist. Der Kollektor des Eingangstransistors 7 ist durch einen
Kollektorverbraucherwiderstand 8 mit einer anderen, zweiten Spannungsversorgung + Vccx verbunden. Die
Basis des Transistors dient als Eingangs- oder Steuerelektrode und ist mit einer Eingangsklemme 10
verbunden, um ein Eingangssignal, das verstärkt werden soll, zu empfangen. In einem Beispiel der dargestellten
Ausführungsform ist die zweite Spannungsversorgung + Vcci so gewählt, daß sie höheres Potential als die
erste Spannungsversorgung + Vcc2 erzeugt Dementsprechend ist die Tor-Quellen-Spannung des Feldeffekttransistors 5 positiver Polarität
Im Arbeitszustand kann der Verstärkungsgrad des Eingangstransistors 7 durch das Verhältnis zwischen
dem Kollektorwiderstand 8 und dem Emitterwiderstand 9 angenähert werden. Ein Eingangssignal, das an die
Eingangsklemme 10 angelegt ist, wird durch den Eingangstransistor 7 mit einem Verstärkungsverhältnis
verstärkt die dem obengenannten Verstärkungsgrad des Eingangstransistors 7 gleich ist Dieses verstärkte
Ausgangssignal wird der Torelektrode des Feldeffekttransistors 5 zugeführt und um die Verstärkungskonstante des Feldeffekttransistors 5 weiter verstärkt um
die Last bzw. den Verbraucher 6 anzusteuern.
Die Wirkung von Spannungsschwankungen des Arbeitspotentials, die durch die erste Spannungsversorgung + Vcc2 dem Feldeffekttransistor 5 zugeführt sind,
wurde oben in bezug auf Fig.4 beschrieben und dargestellt Für den Verwendungszweck, bei welchem
der Feldeffekttransistor 5 als die Ausgangsstufe bei einem Tonfrequenzverstärker zum Ansteuern eines
Lautsprechersystems verwendet wird, sind die Spannungsschwankungen der ersten Spannungsversorgung
+ Vcc2 typisch größer als die der zweiten Spannungsversorgung + Vcci. Angenommen, daß die Spannung,
die von der ersten Spannungsversorgung -I- Vcc2
erzeugt ist um einen Betrag Δ Vcc erhöht ist so ist ersichtlich, daß der Abflußstrom, der durch den
Feldeffekttransistor 5 fließt, sich um einen Betrag AId
entsprechend erhöht Diese Beziehung zwischen der Änderung in der Spannungsquelle und der resultierenden Änderung der Abfluß-Vorbelastung wurde unter
Bezugnahme auf F i g. 4 oben beschrieben. Umgekehrt, eine Herabsetzung der Spannung, die von der ersten
Spannungsversorgung + Vcc2 erzeugt ist erzeugt eine
entsprechende Herabsetzung der Abfluß-Vorbelastung des Feldeffekttransistors 5. Es ist ersichtlich, daß diese
Schwankung der Abfluß-Vorbelastung eine unerwünschte Verzerrung des Ausgangssignals erzeugt, das
durch den Feldeffekttransistor 5 dem Verbraucher 6 zugeführt wird.
Erfindungsgemäß wird eine Änderung der Torspannung Δ Vc an die Torelektrode des Feldeffekttransistors
5 in Abhängigkeit einer Veränderung Δ Vcc in der ersten Spannungsversorgung + Vcci angelegt, um die Abfluß-Vorbelastung des Feldeffekttransistors 5 auf die Art und
Weise zu stabilisieren, die zuvor unter Bezugnahme auf Fig.4 beschrieben wurde. Diese Änderung der
Torspannung wird abgeleitet, indem die Schwankung AVcc der Spannungsversorgung in den Emitter des
Eingangstransistors 7 eingeprägt wird. Es ist ersichtlich,
daß dann, wenn 4 Vcc positiv ist, das Basis-Emitter-Potential, das an dem Eingangstransistor 7 angelegt ist,
herabgesetzt wird. Diese effektive Herabsetzung des
Eingangssignals, das an die Klemme 10 angelegt ist, wird durch die Eingangstransistor 7 verstärkt wobei der
Verstärkungsgrad durch das Verhältnis der Widerstandswerte der Widerstände 8 und 9 bestimmt ist. Es ist
ersichtlich, daß die resultierende Verstärkung die Torspannung erhöht die an den Feldeffekttransistor
durch den Kollektor des Eingangstransistors 7 angelegt ist, und zwar um einen Betrag von +A Va Zurückkommend auf F i g. 4 ist ersichtlich, daß die Erhöhung der
Torspannung die Wiederherstellung der Abfluß-Vorbelastung auf seinen gewünschten Wert Io anstrebt
Eine mathematische Analyse der obigen Beschreibung wird nun stattfinden. Falls die Widerstandswerte
der Widerstände 8,9 und 11 als ti, r9 und Λ, dargestellt
sind, wird durch Spannungsteilung eine Änderung Δ Vcc in der ersten Spannungsversorgung + Vcc2 an den
Emitter des Eingangstransistors 7 als ι$Δ Vcd(r\\+r9)
angelegt Dies verursacht eine Änderung des Eingangssignalpegels, der an den Eingangstransistor 7 angelegt
ist, die durch den Faktor i%lr* verstärkt wird, um so eine
Änderung der Torspannung des Feldeffekttransistors 5 zu erzeugen, die wie folgt ausgedrückt werden kann:
Vr. =
^- IK,
cc
Im allgemeinen ist der Widerstandswert des Widerstandes U so ausgewählt, daß er viel größer als der
Widerstandswert des Widerstandes 9 ist so daß die Gleichung (1) reduziert werden kann, um praktisch wie
folgt dargestellt zu werden:
»Ίι
d. h. der Unterschied zwischen den Ausdrucken jeder
Seite der Gleichung ist vernachlässigbar.
Der Feldeffekttransistors hat einen Verstärkungsfaktor μ, welcher das Verhältnis zwischen der Tor- und
Quellenspannung des Feldeffekttransistors 5 bestimmt Insbesondere kann für die in Fig.6 dargestellte
Ausführungsform, worin der Feldeffekttransistor 5 sich
in Quellen-Schaltung befindet, das Verhältnis einer Änderung der Torspannung Δ Vo und einer Änderung
der Quellenspannung AVs, wobei die letztere der
Schwankung A Vcc in der ersten Spannungsversorgung + Vcc2 gleich ist, wie folgt ausgedrückt werden:
II/ II/ 1
IV,
cc
Werden die Gleichungen (2) und (3) kombiniert so ergibt sich der folgende Ausdruck:
r8
Es ist ersichtlich, daß dann, wenn die Widerstandswerte rg und r\\ so ausgewählt sind, um dem Verhältnis
zu genügen, welches durch die Gleichung (4) bestimmt ist, die Abfluß-Vorbelastung des Feldeffekttransistors 5
an ihrem im wesentlichen konstanten Arbeitspegel, beispielsweise Ia ungeachtet von Schwankungen in der
ersten Spannungsversorgung + Vcc2 stabilisiert wird.
Das heißt, bei einer derartigen Bemessung der Widerstände /s und /n, erreicht eine Schwankung in der
ersten Spannungsversorgung + Voc2 eine entsprechende Änderung der Torspannung, welche an den
Feldeffekttransistor 5 durch den Eingangstransistor 7 angelegt ist, was wiederum bewirkt, daß die Abflußvorbelastung des Feldeffekttransistors 5 in einer Richtung
und um einen Betrag entsprechend geändert wird, was
die erwartete Änderung der Vorbelastung infolge der Spannungsschwankung ausgleicht.
F i g. 7 zeigt B- oder AB- einen Gegentaktverstärker
einschließlich der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, wie unter Bezugnahme auf Fig.6 vorhin
ίο beschrieben. Der Gegentaktverstärker wird durch eine
A -Verstärkerstufe 12 angesteuert, mit einer Eingangsklemme 13, die mit einem Eingangssignal, das verstärkt
werden soll, gespeist wird. Die .A-Verstärkerstufe 12 enthält einen ersten Differenzverstärker, der durch
differential verbundene Transistoren Q6 und Q5 gebildet
ist wobei deren jeweilige Kollektoren über die Widerstände R\*, R^6 mit einer Klemme einer Spannungsquelle -I- Vcc ι verbunden sind. Wie gezeigt, sind
die Emitter dieser Transistoren Q6, Qs gemeinsam und
über einen Widerstand R\s mit einer Klemme einer
Spannungsquelle - Vcci verbunden. Es ist ersichtlich,
daß die Spannungsquellenklemmen positive und negative Klemmen einer Gleichstromversorgung sein können.
Das Eingangssignal zum Differenzverstärker mit den
Transistoren Qt und Qs wird von der Eingangsklemme
13 durch einen Kopplungskondensator C2 der Basis des
Transistors Qfe zugeführt; wie beschrieben werden wird,
kann die Basis des Transistors Q5 eine Gegenkopplungsspannung von dem Gegentaktverstärkerausgang emp-
fangen.
Die Verstärkerstufe 12 besteht ferner aus einem anderen Differenzverstärker, der durch differentiell
verbundene Transistoren Q) und Qg gebildet ist deren
jeweilige Kollektoren über Widerstände Ru und R\g mit
der Klemme der Spannungsquelle — Vccx verbunden sind. Die Emitter dieser Transistoren sind gemeinsam
über einen Widerstand R^ mit der Klemme der Spannungsquelle + Vcci verbunden. Wie dargestellt, ist
die Basis des Transistors Q$ mit der Basis des
Transistors Q% zusammengeschaltet um so das Eingangssignal, das an die Klemme 13 angelegt ist zu
empfangen. Auch die Basis des Transistors Qs ist mit der Basis des Transistors Qs zusammengeschaltet um so die
Gegenkopplungsspannung von dem Gegentaktverstär
kerausgang zu empfangen.
Eine Eingangsvorspannungsschaltung mit veränderbarer Eingangsimpedanz bzw. veränderbarem Eingangswiderstand ist mit den miteinander verbundenen
Basen der Transistoren Q6 und Qa verbunden. Diese
so Vorspannungsschaltung enthält einen Widerstand Rn
der mit einem Kondensator Cz in Reihe geschaltet ist
und erstreckt sich von den Basen der Transistoren Q6,
Qi zu einem Bezugspotential, wie z.B. Erde. Der
Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand Rn und
dem Kondensator Q ist mit dem verstellbaren Kontakt oder Abgriff eines veränderbaren Widerstandes VRi,
der ein Potentiometer sein kann, verbunden. Eine geeignete Gleichspannung ist an die Klemmen 14 und 15
über den veränderbaren Widerstand VRi angelegt um
μ so eine veränderbare Vorspannungsquelle für die
Differenzverstärker zu bilden.
Das Ausgangssignal des Differenzverstärkers, der aus
den Transistoren Q5 und Qs gebildet ist, ist von dem
Kollektor des letzteren Transistors Qb abgeleitet und
über einen verstärkenden Transistor Qi dem Gegentaktausgangsverstärker zugeführt Der Transistor Qj ist
gegenüber den differentiell verbundenen Transistoren Qs und Qi komplementär und ist emitterseitig über einen
Widerstand R2O mit der Klemme der Spannungsquelle
+ Vcc\ verbunden. Auf ähnliche Weise ist das Ausgangssignal des Differenzverstärkers, der aus den
Transistoren Qs und Qa gebildet ist, von dem Kollektor
des letzteren Transistors Qa abgeleitet und durch einen
verstärkenden Transistor Qt ο mit dem Gegentaktausgangsverstärker gekoppelt. Der Transistor Q\o gehört
einem Leitfähigkeitstyp an, der zu dem der differentiell verbundenen Transistoren Qs, Qa komplementär ist,
wobei sein Emitter über einen Widerstand R21 mit der Klemme der Spannungsquelle - Vcct verbunden ist
Eine Kette von in Reihe geschalteten Dioden D\ verbindet die Kollektoren der Transistoren Qi und Qw
miteinander und kann eine Bezugsspannung Vj daran erzeugen. Diese Dioden D\ sind so gepolt, daß sie
leitend sind, wenn die Kollektorspannung des Transistors Qi die Kollektorspannung des Transistors Qj
überschreitet Ein Kondensator Ci ist zu den Dioden Dx
parallel geschaltet, um einen Wechselstrom-Bypass zwischen den Transistoren Qi und Q10 zu bilden.
Ein Widerstand Rz dient zum Koppeln des Kollektors
des Transistors Qi mit der Basis eines Transistors Qj,
wobei der letztere Transistor als Eingangsstufe für den Gegentaktausgangsverstärker dient Auf ähnliche Weise
dient ein Widerstand A4 zum Koppeln des Kollektors
des Transistors Qw mit der Basis des Transistors Qa,
wobei der letztere Transistor gegenüber dem Transistor Qj komplementär ist und als eine komplementäre
Eingangsstufe zum Gegentaktausgangsverstärker dient Ein veränderbarer Widerstand VR* wie z. B. ein
Potentiometer, Rheostat oder dgl, verbindet die jeweiligen Basen der Transistoren Q3 und Q* miteinander
und wie beschrieben wird, ermöglicht eine Verstellung der Eingangsvorspannungspotentiale, die
dem Gegentaktverstärker zugeführt werden.
Der Gegentaktausgangsverstärker, wie dargestellt ist ein Leistungsverstärker mit komplementären Stufen,
die in einer Gegentaktanordnung angeordnet sind. Jede dieser Stufen ist der Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Transistorverstärkers ähnlich, der unter Bezugnahme auf Fig.6 zuvor beschrieben wurde. Somit
besteht der Ausgang der einen komplementären Stufe aus dem Feldeffekttransistor Q mit dynamischer
Triodenkennlinie und ist mit einer Ausgangsklemme 16 in Quellen-Schaltung verbunden. Der Ausgang der
anderen komplementären Stufe besteht aus dem Feldeffekttransistor Q2 mit dynamischer Triodenkennlinie
und ist mit der Ausgangsklemme 16 in Quellenschaltung verbunden. Es ist ersichtlich, daß die Feldeffekttransistoren
Qi und Qi komplementär sind. Wie bei der
Ausführungsform nach F i g. 6 gehört der Feldeffekttransistor Qi beispielsweise dem P-Kanaltyp an, wobei
seine Quellenelektrode mit der Spannungsversorgung + Vcc2 verbunden ist Die Torelektrode dieses Feldeffekttransistors
Qi ist mit dem Kollektor des Transistors Qj verbunden, der einem komplementären Leitfähigkeitstyp
angehört Der Kollektor des Transistors Q3 ist über einen Widerstand Ri ferner mit der Klemme der
Spannungsquelle + Vcci verbunden, während der Emitter des Transistors Q3 über einen Widerstand Rs mit
der Ausgangsklemme 16 verbunden ist Schwankungen in der Spannungsversorgung + Vcc2 werden in den
Emitter des Transistors Q3 über einen Widerstand A7
eingeprägt
Die komplementäre Stufe des Gegentaktverstärkers ist auf ähnliche Weise angeschlossen, wobei der
Kollektor des Transistors Qa mit der Torelektrode des Feldeffekttransistors Qi und ferner über einen Widerstand
R2 mit der Klemme der Spannungsquelle — Vcc\
verbunden ist Wie gezeigt, ist der Emitter des Transistors Qa über einen Widerstand R% mit einer
Ausgangsklemme 16 verbunden und kann Schwankungen in der Spannungsversorgung — Vcc2 empfangen,
die über einen Widerstand Rs darin eingeprägt sind.
Obwohl nicht gezeigt, ist eine Lastimpedanz oder ein
Verbraucherwiderstand mit der Ausgangsklemme 16 verbindbar, um durch den dargestellten Verstärker
angesteuert zu werden. Typisch für den Verwendungszweck, bei welchem der Verstärker als Tonfrequenzverstärker
hoher Güte verwendet wird, kann ein Lautsprechersystem mit der Ausgangsklemme 16 verbunden
werden.
Die Ausgangsspannung, welche der Ausgangsklemme 16 durch den Gegentaktverstärker zugeführt wird, wird
der Verstärkerstufe 12 durch eine Gegenkopplungsschaltung rückgekoppelt die aus in Reihe geschalteten
Widerständen Rn und Rm gebildet ist Diese Widerstände
sind in einer Spannungsteileranordnung angeordnet, deren Ausgangsklemme durch den dazwischen gebildeten
Verbindungspunkt gebildet ist Wie dargestellt ist das Ausgangssignal dieser Spannungsteilerschaltung
gemeinsam den Transistoren Qs und Qs der zuvor beschriebenen Differenzverstärker zugeführt
Bei dem dargestellten Verstärker ist ersichtlich, daß Schwankungen in der Spannungsquelle + Vcci und/
oder — Vcci die entsprechenden Torspannungen beeinflussen,
die an die Feldeffekttransistoren Qt und Qt über
jo die Transistoren Q3 bzw. Qa angelegt sind. Wenn auch
derartige Schwankungen auf ein Minimum herabgesetzt und wirksam vermieden werden können, indem diese
Spannungsquellen als hochgenau konstant geregelte Quellen ausgebildet sind, so sind derartige Spannungsquellen
jedoch sehr kostspielig und kompliziert Um die Kosten solcher Spannungsquellen auf ein Minimum
herabzusetzen, werden dementsprechend deren erwartete Schwankungen berücksichtigt und deren Wirkungen
ausgeglichen, indem die Widerstände Rg und Rio,
welche zum Einprägen der Schwankungen in der Spannungsquelle — Vcci in den Emitter des Transistors
Qj und zum Einprägen der Schwankungen in der Spannungsquelle + Vcci in den Emitter des Transistors
Qa vorgesehen sind.
Nun wird die Arbeitsweise des dargestellten Verstärkers beschrieben, wobei zunächst angenommen wird,
daß kein Eingangssignal der Eingangsklemme 13 zugeführt wird. Angenommen sei ferner, daß die
Eingangsvorspannung, die dem Gegentaktverstärker über die Transistoren Qi und Qi0 der Verstärkerstufe 12
zugeführt ist zu einer Spannung V3 an der Diode Di
führt, welche der Summe der Diodenspannungsabfälle im wesentlichen gleich ist Die Widerstände Rj, VR2 und
Ra bilden eine Spannungsteilerschaltung, die über die
Dioden D1 geschaltet ist, wodurch sich eine Teilspannung
gleich V4 am veränderbaren Widerstand VR2
ergibt Diese Spannung V4 reicht aus, um die
Transistoren Q3 und Qa in den Leitfähigkeitsbereich
vorzuspannen, so daß im wesentlichen gleiche Ströme hindurchfließen und die Transistoren einen Basis-Emitter-Spannungsabfall
zeigen, der Vbe gleich ist Angenommen,
daß der Basisstrom vernachlässigbar ist ist ersichtlich, daß die Kollektorströme dieser entsprechenden
Transistoren deren Emitterströmen gleich sind, was wie folgt ausgedrückt werden kann:
KB£
R* +
T7
* I
μι
ι
(5)
(6)
Angenommen, daß die Spannungsquellen + Vcci und
— Vcri Schwankungen unterworfen werden. Angenommen
ferner, daß positive und negative Spannungsquelle Schwankungen in derselben Polarität und in derselben
Größe erfahren. In bezug auf die Kollektorspannung des Transistors Q3 (die selbstverständlich die Torspannung
ist, die an den Feldeffekttransistor Q\ angelegt ist), wird dementsprechend eine Änderung Δ Vcc\ in der
Spannungsquelle -I- Vcci an den Kollektor des Transistors
Qi angelegt und wird eine gleiche Änderung Δ Vcc\ in der Spannungsquelle — Vcc\ durch die
Widerstände Ä9 und R5 spannungsgeteilt und an den
Transistoremitter angelegt, um so die Basis-Emitter-Spannung herabzusetzen, wobei diese Herabsetzung
der Spannung durch den Transistor Qs verstärkt und an dem Kollektor entsprechend dem Transistorverstärkungsgrad
erzeugt ist, welcher durch das Verhältnis zwischen Kollektor- und Emitterwiderstand bestimmt
ist. Die Änderung der Kollektorspannung des Transistors Qi ist somit der Änderung der Torspannung gleich,
die an den Feldeffekttransistor Q\ angelegt ist, wobei sie wie folgt ausgedrückt werden kann:
'■5
'•5
io
Da die Vorspannung V^ ein Bruchteil der Spannung
V3 ist, ist ersichtlich, daß V4 und somit die Kollektorströme
der Transistoren Q$ und Qa lediglich durch
Verstellung des veränderbaren Widerstandes VA2 leicht
eingestellt werden können. Da die entsprechenden Torspannungen, die an die Feldeffekttransistoren Qu Q2
angelegt sind, den Kollektorspannungen der Transistoren
Q3 bzw. Q, gleich sind, ist daher ersichtlich, daß die
Arbeitspunkte der Feldeffekttransistoren für die Arbeitsweise der Klasse fioder Klasse .Aßerreicht werden
können, indem die Transistor-Kollektorströme auf die oben beschriebene Weise entsprechend eingestellt
werden.
Die Verzerrung, die sonst in das verstärkte Ausgangssignal eingeführt wird, das an der Ausgangsklemme 16
erzeugt ist nach der Verstärkung eines Ausgangssignals, das an die Eingangsklemme 13 angelegt ist, infolge der
Schwankungen in den Spannungsversorgungen + Vcc2
und — Ve«, wird vermieden und zwar auf die Art und
Weise, die nun beschrieben wird. Zum Zwecke dieser Erörterung sei angenommen, daß die Spannungsquellen
+ Vcci und — Vcci im wesentlichen konstant gehalten
und keinen Schwankungen unterworfen sind. In diesem Falle ist ersichtlich, daß die Abfluß (Strom-)Vorbelastung
der Feldeffekttransistoren Qi und Q2 entsprechend
der Anordnung stabilisiert wird, die unter Bezugnahme auf Fig.6 hier zuvor beschrieben und
dargestellt wurde. Insbesondere wird, falls die Widerstände R\, R2. Ri und Rs die Widerstandswerte r\, r2, η
bzw. rs haben, und falls die Verstärkungskonstanten der
Feldeffekttransistoren (?t und Q2 gleich μ\ bzw. μ2 sind,
die Stabilisierung der Abfluß-Vorbelastung ungeachtet von Schwankungen in den Spannungsversorgungen
4 Vcc2und — Vcc2 erzielt, falls den folgenden Gleichungen
genügt wird:
Es ist ersichtlich, daß der erste Ausdruck in der
Gleichung (7) auf die Schwankung in der Spannungsquelle + Vcci und der zweite Ausdruck auf die
Schwankung in der Spannungsquelle - Vcci zurückgeführt wird Falls der Widerstandswert r9 viel größer als
der Widerstandswert r$ ist, kann die Gleichung (7) wie
folgt reduziert werden:
20
jo
35
45
50
55
eo
b5 I VG1 = + I Vc
Vcn- —
(8)
Nach Gleichung (8) kann die Änderung der Torspannung des Feldeffekttransistors Q\ infolge der
Spannungsschwankungen in den Spannungsquellen + Vcci und — Vcci vermieden werden, falls die
Widerstandswerte rt und r9 so gewählt sind, daß sie im
wesentlichen gleich sind.
Die Gleichungen (7)^ und (8) sind auf gleiche Weise
anwendbar, um die Änderung der Torspannung zu bestimmen, die an den Feldeffekttransistor Q2 angelegt
ist, wie durch die Schwankungen der Spannungsquellen + Vcci und — Vcci verursacht Es folgt somit, daß
solche Spannungsschwankungen im wesentlichen keine Wirkung auf die Abfluß-Vorbelastung des Feldeffekttransistors
Q2 heben, falls die Widerstandswerte r2 und
Γιο so gewählt sind, daß sie im wesentlichen gleich sind.
Wird nun ein zu verstärkendes Eingangssignal an die Eingangsklemme 13 angelegt, so wird dieses Signal
durch die Verstärkerstufe 12 verstärkt und dann durch die Transistoren Q7 und Q\o der Gegentaktausgangsverstärkerstufe
zugeführt Weitere Verstärkung wird durch die Transistoren Q3 und Qt bewirkt welche die
Feldeffektverstärker Qt bzw. Q2 ansteuern. Es ist
ersichtlich, daß die Feldeffekttransistoren Q\, Q2 nun
eine geeignete Last ansteuern können, welche mit der Klemme 16 verbunden ist und zwar mit minimaler
Verzerrung, unabhängig von Schwankungen in den zweiten Spannungsquellen + Vcci und — Vcci oder
Schwankungen in den ersten Spannungsquellen + Vcc2
und — Vcc2-
Bei der dargestellten Ausführungsform ist ersichtlich, daß jede der Spannungsquellen aus einzelnen Erregerquellen
bestehen können. Andererseits kann eine einzige Spannungsquelle mit positiver und negativer
Ausgangsklemme und mit einem Mittelabgriff, mit Erde verbunden, verwendet werden, um die Spannungen
+ Vcci und — Vcci zu liefern; und auf ähnliche Weise
kann eine einzige Quelle eines Arbeitspotentials (erste Spannungsversorgung) mit positiver und negativer
Ausgangsklemme und mit einem Mittelabgriff, mit Erde verbunden, verwendet werden, um die Arbeitspotentiale
+ Vcci und — Vcc2 zu liefern. Es ist ersichtlich, daß die
bestimmte Anordnung solcher Spannungsquellen nach Wunsch gewählt werden kann.
Eine weitere Ausführungsform eines Transistorverstärkers zur Durchführung der Grundsätze der vorliegenden:
Erfindung ist in F i g. 8 schematisch dargestellt. Diese Ausführungsform ist der in F i g. 6 dargestellten
und vorher beschriebenen Ausführungsform ähnlich, so daß gleiche Bauteile mit entsprechenden Bezugszeichen
bezeichnet sind, die mit einem Strich versehen sind. Die Ausführungsform nach Fig.8 unterscheidet sich von
der Ausführungsform nach Fig.6 darin, daß der Kollektor des Transistors T mit dem Tor des
Feldeffekttransistors 5' über einen Emitterfolger 17 verbunden ist Wie gezeigt ist somit der Emitter des
Emitterfolgertransistors 17 über einen Widerstand 18 mit der Spannungsquelle + V'cci und ist der Kollektor
dieses Transistors 17 mit Erde verbunden. Der kollektor des Transistors T ist mit der Basis des
Emitterfolgertransistors 17 verbunden.
Die Arbeitsweise der in Fig.8 schemalisch dargestellten
Ausführungsform ist der Arbeitsweise des Transistorverstärkers, der unter Bezugnahme auf F i g. 6
zuvor beschrieben wurde, im wesentlichen ähnlich. Somit wird der Feldeffekttransistor 5' mit dynamischer
Triodenkennlinie durch den Emitterfolgertransistor 17 angesteuert, wodurch der Transistorverstärker noch
weiter verbesserte Frequenzansprecheigenschaften erhält. Die höheren Frequenzen im verstärkten Ausgangssignal
werden somit nicht verschlechtert, sogar in Anwesenheit der eigenen Eingangskapazität des Feldeffekttransistors
5'. Der Zusatz des Emitterfolgers 17 ist für jene Ausführungsformen vorteilhaft, bei welchen der
Feldeffekttransistor 5' mit dynamischer Triodenkennlinie eine verhältnismäßig große Kapazität zwischen Tor
und Quelle aufweist. Eine solche Kapazität kann in der Größenordnung von mehreren hundert Picofarad
liegen. Es ist ersichtlich, daß bei dieser Größe der Kapazität die niedrigere Ausgangsimpedanz des
Emitterfolgertransistors 17 bedeutsame Frequenzansprechverschlechterung des verstärkten Signals, der
Tor-Quellen-Kapazität des Feldeffekttransistors 5' zugeschrieben, vermeidet.
Bei der Ausführungsform nach Fig.8 sind der Transistor T und der Emitterfolgertransistor 17
komplementär. Diese komplementären Transistoren sind jedoch nicht unbedingt notwendig, wie aus der
nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsform ersichtlich, die in F i g. 9 schematisch dargestellt ist.
Der Verstärker nach F i g. 9 ist dem in F i g. 7 gezeigten und vorhin beschriebenen Verstärker im
wesentlichen gleich, wobei entsprechende Bauteile durch die zuvor ausgewählten Bezugszeichen mit
zusätzlich einem Sirich bezeichnet sind. Die Ausführungsform nach F i g. 9 unterscheidet sich von der
Ausführungsform nach F i g. 7 dadurch, daß der in F i g. 8 gezeigte Transistorverstärker als Gegentaktausgangsverstärker
verwendet wird. Während die Feldeffekttransistoren nach der Ausführungsform gemäß
F i g. 7 in Quellen-Schaltung gezeigt sind, verwendet die Ausführungsform nach Fig. 9 Feldeffekttransistoren
Ci ι und Qn in Quellenfolgeranordnung.
Der Kollektor des Transistors Q 3 ist mit dem Tor des
Feldeffekttransistors Qn über einen Emitterfolgertransistor
19 verbunden. Es ist ersichtlich, daß der Transistor Q'i und der Feldeffekttransistor Q[2 der komplementären
Leitfähigkeitsart zugehören, wogegen der Transistor Q'i und der Emitterfolgertransistor 19 gleichem
Leitfähigkeitstyp zugehören. In der anderen Gegentaktstufe ist der Kollektor des Transistors Q4 mit dem Tor
des Feldeffekttransistors Qu über einen Emitterfolgertransistor
20 verbunden. Der Transistor Q\ und der Feldeffekttransistor Qn gehören dem komplementären
Leitfähigkeitstyp an, wogegen der Transistor Q'A und
-) der Emitterfolgertransistor 20 demselben Leitfähigkeitstyp
angehören.
Der Emitterfolgertransistor 19 ist über die Spannungsquellen
+ V'cc 1 und - V'cxrx geschaltet, wobei
sein Emitter über einen Widerstand 23 mit der
in Spannungsqueüe - V"«-i und sein Kollektor über einen
Widerstand 22 mit der Spannungsquelle + V'fci
verbunden ist. Der Emitterfolgertransistor 20 ist an diese Spannungsquelle + V'cri. — VVn über einen
Emitterwiderstand 24 und einen Kollektorwiderstand
1". 21 angeschlossen.
Die Arbeitsweise der in Fig.9 schematisch dargestellten
Ausführungsform ist der Arbeitsweise im wesentlichen gleich, die zuvor unter Bezugnahme auf
F i g. 7 beschrieben wurde, wobei sie zusätzlich die
JH verbesserten höheren Frequenzansprecheigenschaften
zeigt, die unter Bezugnahme auf den Transistorverstärker nach F i g. 8 beschrieben wurde. Eine weitere
Beschreibung ist daher entbehrlich. Es ist jedoch zu beachten, daß, da die Feldeffekttransistoren Qu und Ci2
ji in einer Quellenfolgeranordnung angeordnet sind, deren
Ausgangsimpedanz verhältnismäßig niedrig ist, um so einen höheren Dämpfungsfaktor für die Lastimpedanz
zu erzielen, die mit der Ausgangsklemme 16' verbunden ist, als jene, die durch die Quellen-Schaltung gemäß
in F i g. 7 erzielt ist. Nichtsdestoweniger ist ersichtlich, daß
die Vorbelastungen der Feldeffekttransistoren Qtu (?i2
sogar bei Schwankungen in den Spannungsquellen + V'cri und - V'cri und/oder Schwankungen in den
Spannungsquellen + Wr2 und - Wr2 stabilisiert sind.
π Wenn auch die vorliegende Erfindung insbesondere
unter Bezugnahme auf mehrere bevorzugte Ausführungsformen beschrieben und dargestellt wurde, jind
selbstverständlich verschiedene Änderungen und Abwandlungen in bezug auf Form und Einzelheiten
möglich. Zum Beispiel können die Leitfähigkeitstypen der jeweiligen Transistoren, sowie der Feldeffekttransistoren
gegebenenfalls zweckmäßig geändert werden. Die Feldeffekttransistoren können auch in anderen
herkömmlichen Klassen der Arbeitsweise arbeiten und
■r> müssen nicht nur auf die Arbeitsweisen der Klasse AB
oder B beschränkt werden. Falls in Gegentaktanordnung verwendet, kann ferner die Verstärkerstufe 12,
welche die Gegentaktstufe ansteuert, anderen Aufbau haben. Es ist auch ersichtlich, daß die Lehren der
in Erfindung einen weiten Verwendungsbereich haben und
nicht lediglich auf Tonfrequenzverstärker beschränkt sind.
4 Bhiit Zeichnungen
Claims (1)
1. Stabilisierter Transistorverstärker, mit einem mit der Lastimpedanz gekoppelten Ausgangstransistör, mit einer ersten Schwankungen unterworfenen
Spannungsversorgungsquelle, die mit einer ersten
Ausgangselektrode des Ausgangstransistors verbunden ist, dessen zweite Ausgangselektrode mit der
Lastimpedanz verbunden ist, mit einem Eingangstransistor, dessen eine erste Ausgangselektrode mit
der Eingangselektrode des Ausgangstransistors gleichstromgekoppelt ist, wobei der ersten Ausgangselektrode des Eingangstransistors Ober einen
ersten Widerstand eine Versorgungsspannung zügeführt wird, mit einem an die erste Spannungsversorgungsquellc angeschlossenen Spannungsteiler, dessen einer Anschluß mit der ersten Ausgangselektrode des Ausgangstransistors verbunden ist und dessen
Abgriff mit der zweiten Ausgangseiektrode des
Eingangstransistors verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangstransistor ein
Feldeffekttransistor (5, 5') mit Triodenkennlinie verwendet ist, daß eine von der ersten Spannungsversorgungsquelle (Vcc2, V'cci) im wesentlichen
unabhängige zweite Spannungsversorgungsquelle (Ccci, V'cci) mit dem Ausgangsanschluß des
Eingangstransistors (7, T) über den ersten Widerstand (8, 8') verbunden ist, und daß der Spannungsteiler aus einem zweiten und einem dritten jo
Widerstand (11,9; 11', 9') gebildet ist, wobei der eine
Anschluß des zweiten Widerstandes (11,1 V) mit der Ausgangselektrode des Feldeffekttransistors (5, 5')
verbunden ist und für die Widerstandswerte η, /5, r3
des ersten, zweiten und dritten Widerstandes (8,8'; 11, ll';9,9')die Beziehung gilt:
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