DE2522483C2 - Verfahren zur Herstellung von lackierten Tabletten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von lackierten TablettenInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, das es erlaubt, lackierte Tabletten mit Hilfe wäßriger Lösungen
herzustellen. Die Gründe, weshalb feste Arzneizubereitungen, vor allem Tabletten mit einem Lacküberzug
oder Lackfilm versehen werden, sind sehr vielseitig:
1) wirksame Überdeckung eines unangenehmen Geruches oder bitteren Geschmackes;
2) wi rksamer Schutz gegenüber Umwelteinflüssen, vor
allem gegen Feuchligkeitsaufnahme oder gegenüber Licht, wenn der Arzneistoff lichtempfindlich ist;
3) größere mechanische Stabilität und Abriebfestigkeit gegenüber nicht lackierten Tabletten.
Grundsätzlich kann man zwischen magensaftresistenten und magensaftlöslichen Lacküberzügen unterscheiden.
Zu der erstgenannten Gruppe gehören so bekannte Filmbildner wie beispielsweise Celluloseacetatphthalat,
Hydroxypropylmethylcellulosephthalat sowie Acrylharzlacke.
Dagegen erhält man magensaftlösliche Lacküberzüge auf Tabletten bekanntermaßen dadurch, daß man z. B.
eine Lösung aus 5 Teilen Hydroxypropylcellulose, 0,5 Teilen Dioctylphthalat (als Weichmacher) in einem
Gemisch aus 46,7 Teilen lsopropanol, 40,7 Teilen Methylenchlorid und 7 Teilen Aceton auflöst und diese
Lacklösung in Mengen von ca. 30% bis 100%, bezogen auf die Menge der unlackierten Tabletten und je nach
dem Gesichtspunkt einer guten Geschmacksabdeckung oder gewünschten Farbintensität auf unlackierte
Tabletten aufsprüht. Geeignete Apparaturen hierzu sind beispielsweise konventionelle Dragierkessel oder
luftdurchströmte Apparaturen.
Die Verwendung von organischen Lösungsmitteln wie Methanol, Aethanoi, lsopropanol, Aceton, Aethyl-
acetat oder chlorierten Kohlenwasserstoffen wie Chloroform,
Methylenchlorid sowie deren Mischungen untereinander ist nicht auf das vorstehend erwähnte
Beispiel beschränkt, sondern trifft auch für andere
-> Tableitenüberzugsmaterialien zu, wie beispielsweise
Methylcellulose, Aethylhydroxyaethylcellulose,
Hydroxypropylmethylcellulose, Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylacetat oder Polyvinylalkohol sowie Überzugslacke, die auf Methacrylsäure und Methacrylsäure-
Ki estern aufgebaut sind.
Der Vorteil beim Aufsprühen einer Lacklösung, die mit organischen Lösungsmitteln hergestellt worden ist,
ist der, daß infolge des raschen Verdampfens dieser Lösungsmittel die aufgesprühten Lackschichten schnell
ti an der Tablettenoberfläche antrocknen, die Tabletten
während des gesamten Lackiervorgangs nicht aneinander kleben und somit keine Fabrikationsstörungen hervorgerufen
werden.
Die wesentlichen Nachteile bei dieser Verfahrens-
Die wesentlichen Nachteile bei dieser Verfahrens-
2i) weise mit organischen Lösungsmitteln sind
1) der hohe Preis für diese Lösungsmittel;
2) die hohe Gesundheitsgefährdung des Bedienungspersonals;
3) die Notwendigkeit, entsprechende Schutzmasken zu tragen;
4) die Einrichtung von explosionsgeschützten Räumen sowie entsprechender Apparaturen, die sehr hohe
Kosten verursachen;
5) die kostenaufwendigen Maßnahmen zur Zurückhaltung der Lösungsmittel, da zum Zweck des Umweltschutzes
organische Lösungsmittel nicht oder nur in sehr kleinen Mengen in die Luft emittiert werden
dürfen.
Es hat nicht an Versuche gefehlt, auf organische Lösungsmittel bei der Lackierung von Tabletten zu verzichten,
indem wäßrige Dispersionen von Mischpolymerisaten auf Basis von Acrylharzen zum Überziehen
von Arzneizubereitungen beschrieben werden
ίο (DT-AS 20 31 871 und K. Lehmann, D. Dreher, Pharm.
Ind. 34, 894-899 [1972]). Dieser dabei entstehende Lackfilm hat jedoch den Nachteil, daß er in Wasser oder
Magensaft unlöslich ist. Er muß daher durch geeignete Hilfsstoffzusätze wie Milchzucker, Zucker oder Cellulose
permeabel gemacht werden, damit die lackierten Tabletten später im Verdauungstrakt eines Patienten
überhaupt zerfallen. Versuche, die organischen Lösungsmittel teilweise oder ganz durch Wasser zu
ersetzen, führten nicht zu dem gewünschten Erfolg, da
so die Tabletten bei Aufsprühen solcher Lacklösungen zum Zusammenkleben neigten. Diese Klebeneigung
beobachtet man besonders bei großen Ansätzen im Produktionsmaßstab.
Darüber hinaus entsteht eine sehr rauhe Tablettenoberfläche, da die Tabletten unter dem Einfluß von
Wasser schon beim Lackieren anfangen zu zerfallen. Es ist kein Verfahren bekannt, das eine kontinuierliche
Lackierung auf wäßriger Basis mit den obenerwähnten Polymeren erlaubt. Verfahren, die in Intervallen sprühen,
dann trocknen usw., erfordern jedoch spezielle automatische Sprühapparate, die sehr teuer sind.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren, mit dem man alle aufgeführten Nachteile, die e'en bisherigen
Lackierverfahren anhaften, beheben kann.
f>5 Es wurde gefunden, daß man einwandfreie lackierte
Tabletten erhält, wenn man eine rein wäßrige Lösung von Hydroxypropylmethylcellulose, welche Titandioxid
und als Weichmacher Polyaethylenglykol ent-
hält, bei gleichzeitiger Zuleitung von auf 60° C bis
120° C, vorzugsweise 75° C bis 80° C erwärmter Luft auf Tabletten aufsprüht. Das Aufsprühen einer solchen
Lacklösung kann auf konventionelle Weise in einem Dragierkessel, aber auch in entsprechenden luftdurchströmten
Apparaturen vorgenommen werden.
Die Auftragsmengen belaufen sich auf 10 bis 50%, vorzugsweise aber auf 20 bis 25%, bezogen auf die
Menge der verwendeten unlackierten Tabletten. Die so erhaltenen Lacktabletten besitzen einen gleichmäßigen
Lacküberzug. Die Zerfalleigenschaften solcher Lacktabletten sind besser als die, bei denen der Lacküberzug
nach der bisherigen Methode mittels organischer Lösungsmittel aufgebracht wurde. Als geeigneter Filmbildner
wird Hydroxypropylmethylcellulose verwendet.
Davon sind vorzugsweise solche handelsüblichen Typen geeignet, deren wäßrige Lösungen bei einer Konzentration
von 2% eine Viskosität von 3 Centipoise bis 500 Centipoise aufweisen. Die Menge des filmbildenden
Materials für eine wäßrige Lackierung beträgt 0,8% bis 20%, vorzugsweise 2% bis 10% bezogen auf 100%
Lacklösung.
Titandioxid in einer Korngröße von unter 20 μ das Zusammenkleben der Tabletten während des Lackiervorgangs
verhindert. Die Mengen betragen 0,5% bis 8%, vorzugsweise jedoch 1 % bis 2%, bezogen auf 100% Lacklösung.
Bekanntlich neigen wäßrige Lösungen von Filmbildnern beim Trocknen zum starken Kleben, so
daß normalerweise bei einem Lackiervorgang die Tabletten zusammenkleben und eine einwandfreie
Lackierung verhindern würden. Es zeigte sich, daß dieses Zusammenkleben während des
Lackiervorgangs verhindert werden kann, wenn glättende Hilfsstoffe zugesetzt werden. Hierfür eignen
sich Polyaethylenglykole vom Molekulargewicht von 3000 bis 20 000, ganz besonders jedoch Polyaethylenglykol
6000 und Polyaethylenglykol 4000. Die Menge dieser Hilfsstoffe beträgt 0,5% bis 5%,
vorzugsweise 1% bis 3% bezogen auf 100% Lack- . lösung. Der Zusatz von Polyaethylenglykol verhindert
auch das Aufrauhen der Tabletten durch Zerfall der Tablette an der Oberfläche. Will man andersfarbige
Lacktabletten erhalten, so können zusätzliche andere lebensmittelrechtlich zugelassene Farbstoffe oder Pig- .
mente in die wäßrige Lackierlösung eingearbeitet werden wie beispielsweise L-GeIb 2 verlackt, L-Orange 2
verlackt, L-Rot 4 verlackt, L-Rot 3 verlackt oder L-Blau 2 verlackt (siehe Mitteilung 11 vom 5. März 1962 der
Deutschen Forschungsgemeinschaft/Farbstoffkommis- ; sion; Franz Steiner Verlag GmbH, Wiesbaden). Die
benötigte Farbstoffmenge richtet sich nach der gewünschten Farbintensität der Lacktabletten und
kann von der Titandioxidmenge in Abzug gebracht werden.
Selbstverständlich kann eine wäßrige Lacklösung auch aromatisiert sein, um einen unangenehmen Arzneimittelgeruch
zu überdecken.
Hierfür kommen beispielsweise Citronenaroma, Orangenarome, Aprikosenaroma, Bananenaroma, t
Zimtaroma, Tutti-Frutti-Aroma oder Pfefferminzaroma in Frage.
Zusätzliche Süßungsmittel wie beispielweise Natrium- oder Calciumcyclamat, Saccharin oder
Saccharin-Natrium können in die erfindungsgemäße «■
wäßrige Lacklösung eingearbeitet werden.
Die folgenden Beispiele sollen das erfindungsgemäße Verfahren noch näher erläutern:
14,0 kg Placebo-Tabletten wurden in einen perforierten, rotierenden Lackierkessel mit 4,2 kg einer Suspension
aus
Hydroxypropylmethylcellulose 4,50%
(Viskos. 15 cp)
Polyaethylenglykol 6000 1,50%
Titandioxid 1,50%
Wasser 92,50%
besprüht. Die Besprühung fand innerhalb 60 Minuten ohne Unterbrechung statt. Es entstand ein gleichmäßiger,
gut anhaftender Film.
Beispiel 2
5 kg Penicillin-g-Natrium-Tabletten wurden mit
5 kg Penicillin-g-Natrium-Tabletten wurden mit
Hydroxypropylmethylcellulose 4,0%
(Viskos. 15 cp)
Titandioxid
Polyaethylenglykol 6000
Saccharin-Natrium
Zimt-Aroma
L-GeIb 2 Aluminiumlack
Wasser
2,0% 2,0% 0,2% 0,8% 1,0% 90,0%
in einem Wirbelschichtgerät besprüht. Die Sprühzeit betrug 70 Minuten. Die gewonnenen Lacktabletten hatten
einen sehr glatten, gleichmäßig gefärbten Überzug.
130 kg Placebo-Tabletten wurden in einen perforierten, rotierenden Lackierkessel eingefüllt. Die Tabletten
wurden vorgewärmt und kontinuierlich besprüht mit kg einer Suspension aus
Hydroxypropylmethylcellulose 4,0%
Polyaethylenglykol 6000 2,0%
Titandioxid 1,3%
L-Gelblack 2 0,7%
Wasser 92,0%
Die Sprühung erfolgte während 65 Minuten. Die Zuluft hatte eine Temperatur von 80° bis 120° C und die
Abluft eine Temperatur von 50° bis 68° C.
Beispiel 4 | 45,0 g |
Mit einer Suspension aus | 22,5 g |
Hydroxypropylmethylcellulose | 15,0 g |
Polyaethylenglykol 4000 | 2917,5 g |
Titandioxid | |
Wasser | |
3000,0 g
wurden 12 kg Chlorpromazin-Tabletten ca. 60 Minuten ohne Unterbrechung besprüht. Es entstand ein gleichmäßiger
Film.
Die Überlegenheit des erfindungsgemäßen Verfahrens gegenüber den herkömmlichen Verfahren zur Herstellung
lackierter Tabletten zeigen die Vergleichsversuche des nachstehenden Versuchsberichtes.
(Lacksuspension auf Basis organischer Lösungsmittel, d. h. herkömmliches Verfahren)
Es wird eine Suspension hergestellt aus:
Hydroxypropylmethy !cellulose
Methylenchlorid
Methanol
Titandioxid
40,0 g 674,0 g 280,0 g 6,0 g 1000,0 g
Diese Suspension wird auf 2 kg Tabletten in einen rotierenden Kessel gesprüht. Dabei werden die Tabletten
durch Blasen von Warmluft (ca. 70° bis 800C)
erwärmt. Die Sprühzeit beträgt ca. 100 Minuten. Es entstehen lackierte Tabletten mit gleichmäßigem Lackfilm,
ohne Abrisse, Zusammenkleben der Tabletten oder sonstiger Probleme.
Beispiel A 2 (Negativ-Beispiel)
Es wird eine Suspension hergestellt, die alle festen Bestandteile wie im Beispiel A 1 enthält, wobei nur die
Lösungsmittel durch Wasser ersetzt werden, d. h.:
Hydroxypropylmethylceüulose 40 g
Titandioxid 6 g
Wasser 954 g
1000 g
Diese »wäßrige Suspension« wird analog Beispiel A 1 auf die erwärmten Tabletten gesprüht. Der Lackfilm auf
den Tabletten führt zum Zusammenkleben von mehreren Tabletten, zeigt Beschädigungen und abgerissene
Stellen. Die lackierten Tabletten sind unbrauchbar.
Beispiel A3 (Negativ-Beispiel)
Eine Suspension analog Beispiel A 2 wird auf die unlackierten Tabletten gesprüht. Die Warmluft-Temperatur
wird auf 1000C erhöht, die Sprühzeit auf Minuten verlängert mit dem Ziel, das Zusammenkleben
der Tabletten zu verhindern. Ein großer Anteil der Film-Bestandteile bildet lockere, staubformige Pulver,
«lic nicht oder nur ungenügend auf der Tabletten-Oberfläche haften. Die Tabletten-Oberfläche, insbesondere
die Kanten, werden beschädigt. Diese Tabletten sind ebenfalls unbrauchbar.
Beispiel B (gemäß der Erfindung)
Folgende Lacksuspension wird hergestellt:
Folgende Lacksuspension wird hergestellt:
Hydroxypropylmethylceliulose 40 g
Polyaethylenglykol 4000 15 g
Titandioxid 15 g
Wasser 930 g
1000 g
Die Suspension wird unter denselben Bedingungen gesprüht wie bei Beispiel A 3. Auf der Tablettenoberfläche
bildet sich ein gleichmäßig zusammenhängender Film. Der Lackfilm zeigt keine Abrisse oder Fehlstellen,
und die Tabletten kleben während des Prozesses nicht zusammen.
Ergebnis:
Die Endprodukte aus Beispiel A 1 (Lackierung aus organischem Lösungsmittel) und aus Beispiel B (rein
wäßrige Lackierung) sind vergleichbar. Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens nach Beispiel
liegt hauptsächlich im Verfahren, da
a) die Verwendung von organischem Lösunsgmittel vermieden wurde (Gesundheit der Mitarbeiter),
b) auf die explosionsgesicherte Ausführung der Anlagen verzichtet werden kann.
b) auf die explosionsgesicherte Ausführung der Anlagen verzichtet werden kann.
Claims (7)
1. Verfahren zur Herstellung von lackierten Tabletten durch Besprfiien von Tabletten mit einer
Lösung, die ein Cellulosederivat, Titandioxid und Polyäthylenglykol enthält, dadurch gekennzeichnet,
daß als Cellulosederivat Hydroxypropylmethylcellulose eingesetzt wird, die Lösung rein
wäßrig ist und die im Sprühvorgang zugeleitete Luft eine Temperatur von 60 bis 120° C aufweist. -
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Sprühvorgang zugeleitete Luft
eine Temperatur von 75 bis 80° C aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrige Suspension 0,8 bis 20%,
vorzugsweise 2 bis 10% Cellulosederivat enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrige Suspension 0,5 bis 5%, vorzugsweise
1 bis 3% Polyäthylenglycol enthält.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Polyäthylenglycol vom Molekulargewicht
von 3 000 bis 20 000, vorzugsweise von 4 000 bis 6 000 verwendet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrige Suspension 0,5 bis 8%, vorzugsweise
1 bis 2% Titandioxid enthält.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufsprühen der Suspension und
die gleichzeitige Zuleitung von erwärmter Luft kontinuierlich durchgeführt wird.
Priority Applications (2)
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DE19752522483 DE2522483C2 (de) | 1975-05-21 | 1975-05-21 | Verfahren zur Herstellung von lackierten Tabletten |
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DE19752522483 DE2522483C2 (de) | 1975-05-21 | 1975-05-21 | Verfahren zur Herstellung von lackierten Tabletten |
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DE2522483A1 DE2522483A1 (de) | 1976-12-09 |
DE2522483C2 true DE2522483C2 (de) | 1984-06-28 |
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ID=5947076
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