DE2519132A1 - Herstellungsverfahren von oberflaechengeschuetzten, stranggepressten formen aus aluminium und aluminiumlegierungen - Google Patents
Herstellungsverfahren von oberflaechengeschuetzten, stranggepressten formen aus aluminium und aluminiumlegierungenInfo
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Description
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K 336-1 4/IWb
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J
Betreff:
ihre Nachricht vom 899 Lindau (Bodensee)
Rennerle 10 · Postfach 3160
25. April 1975
Kansai Paint Company Limited,
365, Kanzaki, Amagasaki-shi, Hyogo-ken, Japan
Herstellungsverfahren uon oberflächengeschützten,
stranggepreßten Formen aus Aluminium und Aluminiumlegierungen
Diese Erfindung betrifft ein Herstellungsverfahren von oberflächengeschützten, stranggepreßten Formen aus Aluminium
und Aluminiumlegierungen.
Oberflächengeschützte, stranggepreßte Formen aus Aluminium
und Aluminiumlegierungen werden gewöhnlich durch ziuei getrennte
Verfahren hergestellt; ein Verfahren enthält eine
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Reihe won Arbeitsgängen von Strangpressen, Kühlen, Rückbilden,
Schneiden und Wärmebehandlung>und das andere Verfahren
enthält eine Reihe won Arbeitsgängen der Vorbehandlung zum Entfernen von grobem Aluminiumoxid und Flecken,
Oberflächenbehandlung, um die Oberfläche aktiv zu machen, und Beschichten mit einer organischen Beschichtungszusammensetzung.
In dem ersten Verfahren wird das geformte Hflaterial,
das aus dem Strangpreßa rbeitsgang erhalten u/ird und gewöhnlich
eine Temperatur von 400 bis 500 °C aufweist, auf eine
Temperatur von etu/a 100 C oder niedriger durch den Abkühlarbeitsgang
abgekühlt. Da Aluminium einen hohen thermischen Expansionskoeffizienten aufweist als andere llilatallmaterialien,
ist dss geformte Aluminiummaterial unvermeidlich während
dem Abkühlen der thermischen Verformung ausgesetzt, mit dem unvermeidlichen Ergebnis, daß das stranggepreßte !material
geworfen oder unregelmäßig in den Abmessungen, U/inkel oder
Glätte wird. Demgemäß muß das stranggepreßte Material anschließend
dem Rückbildungsarbeitsgang ausgesetzt werden, um der Verformung abzuhelfen. Für diesen Zweck wird gewöhnlich
ein Spannverfahren verwendet, in welchem das stranggepreßte [Ylaterial auf eine Temperatur von nicht über 100 0C
abgekühlt und an seinen entgegengesetzten Enden durch Spannfutter erfaßt und in Längsrichtung gestreckt wird, um eine
ständige Verlängerung von etwa 1 fa des !materials zu ergeben.
Obwohl das gewünschte Rückbilden durch das Spannverfahren
erreicht wird, weist das Verfahren den Nachteil auf, das
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gesamte kontinuierliche !/erfahren vom Strangpressen zur
Wärmebehandlung zu unterbrechen, ujeil das Verfahren im
wesentlichen die Verwendung einer Anordnung zum Erfassen der entgegengesetzten Enden des stranggepreßten Materials erfordert.
Das Verfahren vermindert deshalb den Betriebswirkungsgrad.
Dedoch mit diesem Verfahren werden die entgegengesetzten
Enden des stranggepreßten Materials, welches zum Rückbilden durch Spannfutter festgefaßt werden, beschädigt,
so daß die Endteile durch den anschließenden Schneidearbeitsgang abgeschnitten werden müssen. Somit weist das Verfahren
einen anderen Nachteil der schwerwiegenden Verminderung der Ausbeute der stranggepreßten Formen aus Aluminium oder Aluminiumlegierung
auf (im folgenden als "Strangpreßausbeute11 angeführt). Nach dem Rückbilden wird das stranggepreßte
Aluminium oder das Aluminiumslegierungsmaterial auf eine
gegebenen Länge geschnitten und danach unter geeigneten Bedingungen warmbehandelt, wodurch die Festigkeit des Materials
verbessert wird. Schließlich werden die sich ergebenden stranggepreßten Formen mit einerlorganischen Beschichtungszusammensetzung
in dem zweiten Verfahren beschichtet und werden dadurch in der Korrosionsbeständigkeit verbessert
U/eil jedoch die Oberfläche der stranggepreßten Form, die
sich aus der Reihe von Strangpressen mit UJarmbehandlungsarbeitsgängen
ergibt, mit einem groben Aluminiumoxidfilm gebildet wird und in der Luft fleckig wird, versäumt die
organische Beschichtungszusammensetzung, die auf jene
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Oberfläche aufgetragen wird, eine Beschichtung zu ergeben,
die ausgezeichnet in der Klebefähigkeit und Korrosionsbeständig
ist. Die stranggepreßte Form uuird deshalb der Vorbehandlung und der Oberflächenbehandlung vor dem Beschichtungsv/organg
unterzogen, um den Aluminiumoxidfilm und fremde [Yiaterie zu entfeernen und um diB Oberfläche rein und aktiv
zu machen. Für die Vorbehandlung wird gewöhnlich ein Verfahren
verwendet, welches im allgemeinen eine Reihe von Arbeitsgängen des Entfettens mit einem Reinigungsmittel,
Spülen mit Wasser, alkalischen Ätzen mit Natriumhydroxid od. dgl., Spülen mit Wasser, Neutralisieren mit Salpetersäure
od. dgl. und Spülen mit UiAsser enthält. Dieses Verfahren weist jedoch den Nachteil auf, große Mengen von
Alkali und Säure zu benötigen und veranJaßt 2 bis 3 % des
Aluminiums oder der Aluminiumlegierungsform zu lösen, was
zu einem unvermeidlichen Verlust des Aluminiums selbst führt, während eine große Menge von während der Behandlung hergestelltem
Schlamm ein schwerwiegendes Verunreinigungsproblem hervorbringt. Die somit behandelte stranggepreßte Form wird
anschließend der Oberflächenbehandlung unterworfen, wie
beispielsweise der BöhmitBehandlung oder chemischen Umwandlungsbehandlung,
welche eine gleichmäßige Aluminiumoxidschicht oder chemische Umwandlungsschicht bildet, die für
das Auftragen einer organischen Beschichtungszusammensetzung
zugänglich ist. Schließlich wird die stranggepreßte Form mit der organischen Beschichtungszusammensetzung beschichtet,
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wodurch eine oberflächengeschütztB stranggepraßte Form
aus Aluminium oder AluminiumlegiBrung erhalten wird. LUsil
das herkömmliche Verfahren verschiedene Nachteils aufweist und beschujerliehe Arbeitsgänge umfaßt, wie oben beschrieben,
ist gewünscht worden, eine neuartige Technik zu entwickeln.
Demgemäß besteht sine Aufgabe dieser Erfindung darin, ein
Herstellungsverfahren von obarflächangsschützten stranggepreßten
Formen aus Aluminium und Aluminiumlegierungen
vorzusehen, welche die obigen bisher erfahrenen Nachteile überwunden hat.
Eine andere Aufgabe dieser Erfindung besteht darin, sin
Verfahren vorzusehen, welches in der Lage ist, obarflächangeschützta
stranggspreßte Formen aus Aluminium und Aluminiumlegierungen
kontinuierlich herzustellen, ohne den Vorgang während des Strangpressens und der anschließenden Verarbeitungsvorgänge
zu unterbrechen.
Eine andere Aufgabe diesar Erfindung besteht darin, ein
Herstellungsverfahren von obarflächengeschützten stranggepreßten
Formen aus Aluminium und AluminiumlBgierungen in
hohen Strangpraßausbsuten vorzusehen.
Noch eine andere Aufgabe dieser Erfindung besteht darin,
ein Herstellungsverfahren von oberflächengeschützten
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stra nggepreßten Aluminium- und AluminiurnlBgier ungsf orrnan
vorzusehen, welche direkt mit einer organischen Beschichtungszussmmensetzung
beschichtet werdan kann und dadurch korrosionsbeständiger gemacht werden, ohne der Vorbehandlung
ausgesetzt zu werden, die eins Reihe von Arbeitsgängen des
Entfettens, Spülen mit Wasser, alkalisches Ätzen, Spülen mit Wasser, Neutralisieren und Spülen mit Wasser enthält
und ferner ohne der Oberflächenbehandlung ausgesetzt zu liierdsn, iuie beispielsweise Böhmit-Beha ndlung oder chemische
Umiiiandlungsbehandlung .
Andere Aufgaben und Merkmale dieser Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung hervor. Die vorliegende Erfindung
sieht ein Herstellungsverfahren einer oberflächengeschützten,
stranggepreßten Form aus Aluminium oder Aluminiumlegierung
vor, die die Arbeitsgänge des Strangpressens von Aluminium
oder Aluminiumlegierung enthält, Kühlen der erhaltenen stranggspreßten Form, Rückbilden der stranggepreßten Form
durch Laufenlassen derselben zwischen wenigstens einem Paar von Rollen, Schneiden der rückgabildatan stranggapreßtsn
Form, Beschichten der sich ergebenden stranggepreßten Form mit einer wässrigen, anorganischen Zusammensetzung, enthaltend
wenigstens eines von wasserlöslichen oder in Wasser dispsrgiarbaran Salzen von Oxysäura, ausgewählt aus der
Gruppe, die aus Salzen von Kieselsäure, Borsäure, Phosphorsäure, [Ylolybdänsäure , Ua nadinsäure , Perma ngansäure ,
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Wolframsäure, Zinnsäure und Chromsäure besteht und Aussetzen
dBr beschichteten stranggepreßten Form an die ll/ärmebeha ndlung.
UJir haben intensive Forschungen ausgeführt, um die obigen
Nachteils des herkömmlichen Verfahrens zu überwinden und
obsrflächsngeschütztB, stranggepreßte Aluminium- und Aluminium
legisrungsformen auf eine neuartige Weise herzustellen und
ein Uerfahren entwickelt, das die Arbeitsgänge des Rückbildens
einer stranggepreßten Form umfaßt, mit wenigstens einem
Paar von Rollen, und Behandeln der stranggepreßten Form mit einer wässrigen, anorganischen Zusammensetzung, die wenigstens
eines von wasserlöslichen oder in Illasser dispergier—
baren OxysäuresaIzen nach einem Schneidearbsitsgang enthält.
lUir haben gefunden, daß dieses Uerfahren das leichte Rückbilden
erlaubt, ohne den gesamten kontinuierlichen ARbsitsgang
zu unterbrachen, die Strangprsßausbeute stark verbessert,
weil die entgsgangesetzten Enden der stranggepreßten Form
frei von Beschädigung sind, die sonst durch Rückbilden verursacht warden und oberflächengeschützts, stranggepreßte
Aluminium- und AluminiumlegiBrungsformen gibt, dia hohe
Korrosionsbeständigkeit aufweisen, selbst ohne zusätzliches Zurückgreifen auf Vorbehandlung durch Entfetten, Spülen mit
Wasser, alkalisches Ätzen, Spülen mit Wasser, Neutralisieren und Spülen mit Wasser, Böhmit-Behandlung oder chemische
Umwandlungsbehandlung und Auftragen von organischer Beschich-
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tungszusammensetzung. LUir haben ferner gefunden, daß die
stranggepreßte, von dem oben erwähnten Verfahren erhaltene
Form mit sehr hoher Haftfähigkeit direkt mit einer organischen
Beschichtungszusammensetzung beschichtbar ist, ohne
der Vorbehandlung und Oberflächenbehandlung ausgesetzt zu
werden, die vorher vor dem Auftragen der organischen Beschichtungszusammensetzung
unverzichtbar war. Diese Erfindung ist bewerkstelligt worden, basiert auf diesem neuartigen Befund.
Gemäß dieser Erfindung wird Aluminium oder Aluminiumlegierung zuerst stranggepreßt. Die Bedingungen, unter
welchen ein Aluminiumstück erwärmt und stranggepreßt wird, sind im allgemeinen dieselben wie jene, die in üblichen
Stra ngpreßv/erf ahren verwendet werden, obwohl variabel mit
der Reinheit des verwendeten Aluminiums oder der Art der verwendeten Legierung, der gewünschten Gestalt der zu erhaltenden
stranggepreßten Form, der Leistung der verwendeten Strangpreßmaschine etc.. Im allgemeinen wird ein Aluminium
oder ein Aluminiumlegierungsstück gleichmäßig auf etwa 520 bis 550 C etwa 4 bis 6 Stunden lang erhitzt und wird dann
bei etwa 400 bis 500 C bei eina: Geschwindigkeit von etwa
15 bis 80 m/min stranggepreßt.
Die stranggepreßte Form wird danach auf eine Temperatur von
nicht höher als etwa 100 0C durch eines der bekannten
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Verfahren abgekühlt, wie beispielsweise Sprühen von flüssigem Stickstoff oder UJasser, oder Blasen von Luft auf dessen
Oberfläche. Unter diesen wird das Sprühen von flüssigem Stickstoff am bevorzugtesten verwendet, weil es schnelles
Abkühlen sicherstellt, welches die thermische Verformung beträchtlich vermindert, was zur Vereinfachung des anschließenden
Rückbildungsarbeitsganges führt und welches
die unerwünschte Oxidation der Oberfläche der stranggepreßten
Form vermindert.
Die abgekühlte Form wird dann einem Rückbildegerät zugeführt,
des eine rollende Anordnung aufweist, enthaltend wenigstens ein Paar von Rollen, wodurch der thermischen Verformung,
die sich aus dem Abkühlvorgang ergibt, abgeholfen wird. Der Teil des Rückbildegerätes, mit welchem die stranggBpreßte
Form in Berührung kommt, ist so ausgebildet, um der Gestalt der stranggepreßten Form zu entsprechen. Wenn z.B. die
stranggepreßte Form einen quadratischen oder rechteckigen
Abschnitt aufweist, wird ein Satz von vier festen oder hohlen zylindrischen Rollen verwendet, um mit den vier
Seiten der jeweiligen Form in Berührung zu kommen,und die Abstände zwischen den gegenüberstehenden Paaren von Rollen
werden in Übereinstimmung mit der Querschnittsform und den
Abmessungen der stranggepreßten Form eingestellt. Die Rollen
sind aus verschiedenen materialien hergestellt, einschließlich
metallen wie Stahl, Hartgummi, Porzellan, Phenolharz
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od. dgl. Kunstharz etc.. Nur eine Rollanordnung, die wenigstens
zuiei Rollen enthält, kann verwendet werden, aber es
wird bevorzugt, wenigstens zwei, v/orteilha f teruieise etwa
fünfzehn solcher Rollanordnungen zu verwenden, die in Reihen angeordnet sind, um die stranggepreßte Form durch
die Rollanordnungen nacheinander laufen zu lassen, um so
effektiv der unvollständigen Glätte, Unregelmäßigkeiten im
Winkel, Abmessung und Krümmung abzuhelfen, und um die restliche Belastung zu entfernen. Der durch die Rollen auf die
stranggepreßte Form anzulegende Berührungsdruck, der Abstand
zwischen den Rollen, die Rollgeschwindigkeit und dgl. sind durch Computer steuerbar, basiert auf einem Programm, das
gemäß der Gestalt der stranggepreßten Form, dem Grad von
deren Verformung etc., vorbestimmt ist. Das Rückbilden der
stranggepreßten Form durch Rollen wird vorzugsweise in einer Schutzgasatmosphäre ausgeführt, vorzugsweise in
einer Stickstoffgasatmosphäre, wo-durch die Bildung von
Aluminiumoxid auf der Oberfläche der stranggepreßten Form
unterdrückt werden kann,und die Oberfläche wird dadurch für das Anhaften oder die Reaktion mit der wässrigen anorganischen
Zusammensetzung zugänglicher gen.^ht, die Oxysäuresalz
in dem folgenden Arbeitsgang enthält. Da der Rückbildungsvorgang mit der Verwendung von Rollen anstelle eines
Spanners eine Beschädigung der entgegengesetzten Enden der stranggepreßten Form verursacht, was die Notwendigkeit ausschaltet,
diB beschädigten Teile abzuschneiden, wird die
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rückgebildeta Form direkt an den folgenden Schneidearbeitsgang
durch sinBn kontinuierlichen Vorgang geschickt.
Die rückgebildete Form wird durch ein bekanntes Verfahren geschnitten. Zum Beispisl in antsprschendsr Relation zu
der Strangpreßgaschwindigkait und der darauf bezogsnen Rückbildagsschwindigkait,
ujird eins automatisch bewegbare Schnsideanordnung, wie beispielsweise eine radiale Saga,
bei Binar vorbestimmten Geschwindigkeit in einer Richtung
im rächten Winkel zu dar Bewegungsrichtung der stranggepreßten
Form angetrieben, um die Form auf eine angegebene Länge zu trennen. Uienn dar Schnsidavorgang in ainer Schutzgasatmosphäre
ausgeführt wird, während vorzugsweise Stick— stoffgas in die Nähe des Teiles dar Schneideanordnung angebracht
wird, wo sib dia Form berührt, sind sehr gute Ergebnisse erreichbar, indem die unerwünschte Bildung won Aluminiumoxid
auf der Oberfläche der Form vermieden wird, als auch das Anhaften von Schneidespänen von Aluminium oder
Aluminiumlegierung auf der Oberfläche. Folglich ist die wässrige anorganische Zusammensetzung, dia Oxysäuresalz
enthält, effektiver auf dia Oberfläche der stranggepreßteπ
Form in dem folgenden Arbeitsgang anwendbar.
Anschließend wird die von dem Schneidevorgang erhaltene
stranggepraßte Form mit einer wässrigen, anorganischen
Zusammensetzung beschichtet, dia ein wasserlösliches oder
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in U/asser dispergierbares Salz von Oxysäure enthält, ausgewählt
aus der Gruppe, die aus Salzen von Kieselsäure, Borsäure, Phosphorsäure, [Ylolybdänsäure, Vanadinsäure,
Permangansäure , Uiolf ramsäure , Zinnsäure und Chromsäure
besteht, wodurch ein anorganischer Film chemisch mit Aluminium
gebunden (.m folgenden als "zusammengesetzter anorganischer
Film" bezeichnet) auf der Oberfläche der stranggepreßten Form gebildet wird. Die zu verwendenden Oxysäuresalze
umfassen verschiedene wasser lösliche und in Ujasser
dispergierbare Salze der obigen Oxysäuren mit einwertigen
bis dreiwertigen Metallen, Ammoniak oder organischen Aminen. Die Silicate umfassen Orthosilicate, Meta—Silica te und
Disilicate und dgl. Polysilicate. Beispiele davon sind
Natrium-Qrthosilicat, Kalium-Orthosilicat, Lithium-Orthosilicat,
Na trium-IYletasilica t, Ka lium-IYletasilica t, Lithium-IYIe
ta sill Ga t, Lithium-Pentasilica t, Ba rium-Silicat, Ammonium-Silicat,
Tetramehtanolammonium-Silicat, Triäthanolammonium-Silicat
etc.. Die Borate umfassen IYleta bora te, Tetraborate,
Pentaborate, Perborate, Biborate, Bora t-Ulasserstof f peroxid
Additionsprodukte und Borformate. Beispiele sind Lithium metaborat (LiBO2), Kaliummetaborat (KBO2), Natriummetaborat
(NaBO2), Ammoniummetaborat, Lithiumtetra borat
( Li2B. 0,-,.5H2O) j Kaliumtetraborat, Na triumtetra bora t,
Ammoniumtetraborat /~(NHλ Job.07.4H20_7, Calciummetaborat
/Ca(B02)2.2H20_7, Natriumpentaborat (Na2B1^fi.1OH2O) ,
Natriumperborat (Na BO2 .H3O2 . 3H2O) , Na triumbora t-Uiasserstof f-
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paroxid Additionsprodukt (NaBO2-H2Oo)' Natriumborformat
(NaH2BO2.HCOOG.2H2O), Ammoniumbiborat /"(NH4)HB4O7.3H20_7,
etc.. Die Phosphate umfassen Orthophosphate, Pyrophosphate
und Polymetaphosphate. Beispiele sind einbasisches Kaliumphosphat
(KH2PO4), Natriumpyrophosphat (Na4P3O ), Natriummetaphosphat
(NaPO,,), Aluminiumhydrophosphat /Al(H2PO4 )%_Ji etc.. Die Vanadate umfassen Orthova nada te,
[Yieta vanadate und Pyrovanadate. Beispiele sind Lithiumorthouanadat
(Li^UO.), Natriumorthouanadat (Na„V0.), Lithiummetavanadat
(LiVO,,. 2H2O) j Na tr iummeta vanada t (NaVO,,),
Ka liummeta v/anada t (KVO,,), Ammoniummeta \ia na da t (NH,VO,,) oder
/i*NH4)4V4D,j2_7>
Natriumpyrouanadat (Na2V2O7) ate. Die
U/olframate umfassen Orthomolf ramate, IYlsta iuolf rama te , Paraujolframate,
Pentaujolf rama te und Heptawolf rama te . Auch usrujendbar
sind Phosphoruiolf ramats, Borujolf rama te und dgl.
komplexe Salze. Beispiels sind Lithiumiuolframat (Li9IIJO.),
Natriumu/olf ramat (Na2UJO4 . 2H2O) , Ka liumujolf rama t (K2IIiO4),
Baliumiüolframat (BaUiO4), Calciumujolframat (CaliiO-),
Strontiumuiolframat (SrUiO4), Natriummetaujolframat (Na2UJ4O13)
KaliummBtauuolf ramat (K2U)4O1,,. 8Η?θ) , Na triumpa raujolf rama t
(Na6Ui7O24), AmmoniumpBntaiuolframat /["NH4) ^5O,. 7 · 5H20_7,
Ammoniumhsptauiolframat /T^H4)gUJ7O24.6H20_7>
Natriumphosphorujolframat (2Na2O . P2O5 .12UJO3 .18H2O) , Bariumborluolframat
(2Ba 0 . B2O3 . 9UiO3 .18H2O) , etc.. Beispiele von
Permanganaten sind Lithiumpermanganat (LiHiInO4), Natriumparmanganat
(Na(IiInO4.3H2O), Kaliumpermangaret (KIKInO4),
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Ammoniumpermanga na t /~~(NHώ)[YInO/,_7>
Calciumpermanganat
/Ua ([YInO-)2.4H20_7j Ba riumparmanga na t /Ba ((YInO ,)2_7,
[Ylagnesiumpermanganat /Mg (lYlnO . )2 . 6H20_7, Strontiurnperma nga na t
/S~r (HflnO - )2.3H20_7j etc.. Die Stannate umfassen Orthostannate
und lYletastannate . Beispiels sind Ka liumorthostannat
(K2SIMO3 . 3H2O), Lithiumorthostannat ( Li2SnO3 .3H2O),
Na triumorthostanna t ((Ma2SnO3 . 3H2O), lYlagnesiumsta nna t,
Calciumstannat, Bleistannat, Ammqniumstannat, Kaliummstastannat
(K2O.5SnO2.4H2O), Natriummetastannat (Na2O.5SnO2·
8H2D)>
etc.. Beispiele von Bolybdaten sind Orthomolybdate
und (Yletamolybdate. Spezifischere Beispiele sind Lithiummolybdat
(Li2IYIoO,), IMa triummolybda t (Na2IYIoO.), Kaliummolybdat
(K2IYIoO4), Ammoniummolybda t /~((MH , JgIYIo7O2 . ·4Η20_7>
Triäthylaminmolybdat, etc.. Beispiele der Chromate sind
Lithiumchromat (Li2CrO..2H2O)>
Natriumchromat (Na2CrO,.
10H2O), Kaliumchromat (K2CrO,), Ammoniumchromat
/""(NH^)2CrO, 7, Calciumchromat (CaCrO, . 2H2O) und Strontiumchromat
(SrCrO,). Unter diesen sind Silicate und Phosphate bevorzugt, uuelche in der Lage sind, einen verhältnismäßig
zähen Film auf der Oberfläche der stranggepreßten Form zu
bilden.
Die wässrige anorganische Zusammensetzung, die ein Oxysäuresalz
enthält, u/ird auf die stranggepreßts Form durch ein
übliches Beschichtungsverfahren aufgetragen, uiie beispielsweise
Sprühverfahren, elektrostatisches Sprühverfahren,
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Eintauchverfahren. elektrophoretisches Beschichtungsverfahren
od. dgl.. Wenn die stranggepreßte Form eine komplizierte Gestalt aufweist, wie in dem Fall bei Aluminiumschieberahmen,
oder wenn Massenproduktion erwünscht ist, wird das elektrophoretisch^ Verfahren bevorzugt. Dia Konzentration
des Oxysäuresalzes in der wässrigen Zusammensetzung
beträgt gewöhnlich etuia 5 bis 60 Gewichts-^,
obwohl sie mit der Art des Beschichtungsverfahrens etc.
variabel ist. UJenn die Menge von Oxysäurasalz geringer als
5 Gewichts-^ ist, wird die Dicke des zusammengesetzten anorganischen Films so dünn sein, um ausreichend korrosionshemmend
zu sein. Andererseits wird eine [Klenge von mehr als 60 Gewichts-^ Oxysäuresalz die Zusammensetzung stark viskos
machen,und das Auftragen der Zusammensetzung auf die stranggepreßte
Form wird sehr schwierig werden.
Das elektrophoretisch^ Beschichtungsverfahren, wenn es in
dieser Erfindung angenommen wird, wird auf eine übliche Weise ausgeführt. Zum Beispiel wird die stranggepreßte Form
aus Aluminium oder Aluminiumlegierung und ein anderes elektrisch
leitendes lYlaterial, das als Elektroden verwendet wird, in wässrige anorganische Zusammensetzung eingetaucht,
die das oben angegebene Oxysäuresalz enthält, und elektrischer
Strom wird zwischen den Elektroden angelegt. Der elektrische Strom kann entweder Gleichstrom oder Wechselstrom
sein. Wenn Gleichstrom verwendet wird, soll das
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Aluminium oder die Aluminiumlegierung die Anode sein, und wenn Wechselstrom verwendet wird, kann Aluminium oder Aluminiumlegierung
entweder entweder als Anode oder als Kathode verwendet werden. Der vorteilhafte Bereich der
elektrischen Spannung beträgt von 5 bis 300 UoIt für Gleichstrom oder von 5 bis 200 UoIt für Wechselstrom. Die Zeit
zum Anlegen des elektrischen Stromes ist weit variabel, abhängig von der elektrischen Spannung, der Art der verwendeten
wässrigen anorganischen Zusammensetzung etc., ist aber im allgemeinen 3 Sekunden bis 10 Minuten. Die Temperatur
der wässrigen Zusammensetzung ist gewöhnlich in dem Bereich zwischen dem Abscheidepunkt der wässrigen Zusammensetzung,
die das Oxysäuresa~lz enthält und dem Siedepunkt
der Zusammensetzung, vorzugsweise in dem Bereich von 20 bis 60 0C. Gemäß dieser Erfindung kann der elektrophoretische
Betrieb zwei- oder mehrmals wiederholt mit einer wässrigen Zusammensetzung ausgeführt werden, die dasselbe Oxysäuresalz
enthält, oder mit wässriger Zusammensetzung, die verschiedene Oxysäuresalze enthält. Zum Beispiel wird elektrophoretischer
Betrieb mit einer wässrigen Lösung von Silicat ausgeführt und dann mit derselben wässrigen Lösung von
Silicat oder zuerst mit einer wässrigen Lösung von Silicat und anschließend mit einer wässrigen Lösung eines anderen
Oxysäuresalzes. Wenn wiederholt ausgeführt, ergibt der
elektrophoretische Betrieb auch das erhaltene Aluminium oder die Aluminiumlegierung von höherer Korrosionsbeständigkeit
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als wenn sie nur einmal ausgeführt wird. Der elektrophoretische
Betrieb veranlaßt einiges Wasser, der Elektrolyse unterworfen zu werden, um einiges Sauerstoffgas in der Form
von Blasen abzugeben,und folglich senken die Blasen den
Wirkungsgrad des elektrophoretischen Betriebes. Wenn jedoch
der elektrophoretisch^ Betrieb wiederholt ausgeführt uuird, wird die Entwicklung von Sauerstoffgas merkbar vermindert,
verglichen mit dem Fall, worin der elektrophoretisch^ Betrieb nur sinnal usgeflJhrt iu I c I. taas verbesserten Wirkungsgrad
sicherstellt. Auf diese Weise wird die stranggepreßte Form auf ihrer Oberfläche mit einem zähen, zusammengesetzten
anorganischen Film aus Aluminium und Oxysäuresalz
ausgebildet. Der neue zusammengesetzte Film, welcher wie gewöhnlich unvermeidliche Bildung von gröberer Aluminiumoxidschicht
auf der Oberfläche der stranggepreßteη Form
vermeidet, erhöht die Korrosionsbeständigkeit der Form merklich. Wegen der hervorragenden Fähigkeit, das Anhaften
der organischen Beschichtungszusammensetzung zu erlauben,
kann der zusammengesetzte anorganische Film, wenn gewünscht, direkt beschichtet werden, nach der Wärmebehandlung oder
dem künstlichen Altern, mit einer organischen Beschichtungszusammehsetzung,
ohne der herkömmlich wesentlichen Vorbehandlung und Oberflächenbehandlung unterzogen zu werden.
In dem Fall des Sprühverfahrens wird elektrostatisches
Sprühverfahren oder Eintauchverfahren verwendet, sie werden
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auf eine herkömmliche Weise ausgeführt. Die wässrige ■
anorganische Zusammensetzung zur Verwendung in diesem V/erfahren enthält vorzugsweise (a) wenigstens eine Art, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus (1) den wasserlöslichen und in Wasser dispergierbaren Silicaten, die vorher
als OxysäuresaIze gegeben waren, (2) Silicate von (l)
modifiziert mit wenigstens einem, von Fluoriden oder Silicofluoriden
eines IKIb ta Ils, ausgewählt aus der Gruppe, die
aus Ca, Al, IYIg, Zn und Zr besteht und (3) Silicate von
(1) modifiziert mit wenigstens einem der Oxide oder Hydroxide eines IYIs ta Ils, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Al, Ca, HfIg, Zr, \l, Zn und Cs, und (B) wenigstens einer
Art, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Phosphorsäure, Borsäure und Phosphaten mit der folgenden Formel
IYIiOj.mP205,
worin IYl Al, IYIg, Ca, (YIn, Zn, Fe oder Cu darstelltj i 1 oder
2 ist und j 1 bis 3 ist, abhängig von der Wertigkeit (2 oder 3) des [Yletalls IYI5 und m eine Zahl von 0,25 bis einschließlich
4 ist. Die wässrige anorganische Zusammensetzung, wie oben, kann ferner Farbstoff und Ί, herkömmliche Zusätze
enthalten. Vorzugsweise wird das Sprühverfahren, elektrostatisches Sprühverfahren oder Eintauchverfahren
ausgeführt, nachdem die stranggepreßte Form zuerst mit
einer wässrigen anorganischen Zusammensetzung elektrophoretisch
beschichtet ist, die Oxysäuresalz enthält.
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BAD ORIGINAL
Wenn die aus dem Schneidearbeitsgang erhaltene strang—
gepreßte Form der Oberflächenbehandlung unterzogen wird,
wie beispielsweise Böhmit-Behandlung oder chemische Umwandlungsbehandlung,
vor der Beschichtungsbehandlung mit einer
wässrigen Zusammensetzung, die Oxysäumsalz enthält, wird ein zusammengesetzter anorganischer Film auf der stranggepreßten
Form ausgebildet, welcher Film aus einem Film zusammengesetzt ist, der sich aus der Böhmit-Behandlung
oder chemischen Umwandlungsbehandlung ergibt und einem anorganischen Beschichtungsfilm, der sich aus dem Auflegen
eines Oxysäuresalzes ergibt. Verglichen mit Beschichtungen,
die allein aus der wässrigen anorganischen Zusammensetzung
hergestellt sind, die Oxysäuresalz enthält, weist der zusammengesetzte anorganische Film viel höhere Haftfähigkeit
an die stranggepreßte Form und ausgezeichnetere Korrosionsbeständigkeit auf, so daß, u/o übermäßig hohe Korrosionsbeständigkeit
erforderlich ist, es bevorzugt wird, Oberflächenbehandlung
wie beispielsweise Böhmit-Behandlung oder chemische Umwandlungsbehandlung vor dem Auftragen von
wässriger anorganischer Zusammensetzung auszuführen, die Oxysäuresalz enthält. Solche Behandlung wird durch ein
herkömmliches Verfahren ausgeführt. Die Böhmit-Behandlung wird gewöhnlich ausgeführt durch Berühren der stranggepreßter
Form aus Aluminium oder Aluminium-Legierung mit heißem UJasser oder Dampf, der Ammoniak oder Amine enthält oder
nicht. Beispiele der verwendbaren Amine sind lYlonoäthanolamin,
5098 4 5/1048 -20-
Diethanolamin, Triäthanolamin, Dimethyläthanolamin und dgl.
wasserlösliche Amine. Im allgemeinen werden etwa 0,1 bis
Geujichtsteile Am in oder Ammonia 1 pro 100 Gewichtsteile
Wasser verwendet. Die Verwendung von solchem Amin oder
Ammoniak erhöht die Dicke der durch die Böhmit-Behandlung mit heißem Wasser oder Dampf allein hergestellten Aluminiumoxidschicht.
Die stranggepreßte Form wird mit heißem Wasser
oder Dampf gewöhnlich für etwa 5 bis 60 Minuten in Berührung gehalten. Die Temperatur von zu verwendendem heißen
Wasser liegt gewöhnlich in dem Bereich von 60 C bis zum
Siedepunkt, vorzugsweise 80 C bis zum Siedepunkt, und die
des Dampfes in dem Bereich von 100 bis 180 C, vorzugsweise 130 bis 150 C. Solche Berührung wird durch vorher verwendete
V/erfahren ausgeführt, z.B. durch Eintauchen oder Sprühen. Im allgemeinen wird die chemische Umwandlungsbehandlung
auf herkömmliche Weise ausgeführt. Beispiele der chemischen Umwandlungsbehandlung sind das lilBU-Uer fa hren,
das Natriumcarbonat und Natriumchromat verwendet, das EW-Verfahren,
das Natriumcarbonat, Natriumchromat und Natriumsilicat
verwendet, das LW-Uerfahren, das Natriumcarbonat,
Natriumchromat und primäres Natriumphosphat verwendet, das
Pylumin-Uerfahren, das Natriumcarbonat, Natriumchromat und
basisches Chromcarbonat verwendet, das Alrock—Verfahren ,
das Natriumcarbonat und Caliumdichromat verwendet, das
3irocka-Uerfahren, das verdünnte Salpetersäure verwendet,
die Schwermetall enthält oder ein Gemisch aus Permangansaure
509845/KK8 -21-
und Fluorwasserstoff säure verwendet, die Schwermetall enthält,
das Pacz-Verfahren, das ein Gemisch aus Natriumsilicofluorid
und Ammoniumnitrat verwendet, welches ein Nickel- oder Cobaltsalz enthält, ein Verfahren, das lYlangandiwasserstoff
phosphat und [YIa nga nsilicof luorid verwendet und ein Verfahren, worin saures Zinkphosphat, Phosphorsäure und
Chromsäure verwendet werden, etc..
Die stranggepreßte Form,beschichtet mit der anorganischen
Beschichtungszusammensetzung, wird dann an den UJärmebehandlungsvorgang
geschickt. Wärmebehandlung dient grundsätzlich dem Zweck, die Festigkeit der stranggeprsßten Formen von
Legierungen zu verbessern. IYlit dieser Erfindung sichert der UJärmebehandlungsvorgang einen solchen Effekt und dient
auch dazu, den zusammengesetzten anorganischen Film zu härten, der auf der Oberfläche der stranggepreßten Form
gebildet ist. Um diese Effekte sicherzustellen, wird die stranggepreßte Form gewöhnlich 1 bis 3 Stunden lang auf
2OG bis 230 °C erhitzt und dann zum Abkühlen in der Atmosphäre stehengelassen.
Die somit erhaltene oberflächengeschützte stranggepreßte
Form aus Aluminium oder Aluminiumlegierung weist einen zähen, zusammengesetzten anorganischen Film auf, der durch das
Anlegen von Oxysäuresalz_zusammensetzung allein oder durch
die Kombination von Oberflächenbehandlung und das Anlegen
509845/1048 -22-
von Oxysäuresa Izzusammensetzung und übt unter gewöhnlichen
Bedingungen eine v/ollständig zufriedenstellende Korrosionsbeständigkeit
auf. UJenn jedoch noch höhere Korrosionsbeständigkeit
erwünscht ist, z.B. zur Verwendung von AIuminiumlegierungen
von verhältnismäßig niedriger Korrosions-, beständigkeit in einer sehr korrosiven Atmosphäre, wird die
warmbehandelte stranggepreßte Form vorzugsweise mit einer
organischen Beschichtungszusammensetzung beschichtet. Für
diesen Zweck besteht keine Notwendigkeit, die stranggepreßte
Form der Vorbehandlung und Oberflächenbehandlung auszusetzen,
welche gewöhnlich vor dem Beschichtungsvorgang ausgeführt
wird, sondern die stranggepreßte Form, die einen darauf
ausgebildeten zusammengesetzten anorganischen Film aufweist,
braucht nur direkt mit einer organischen Beschichtungszusammensetzung durch ein bekanntes Beschichtungsverfahren beschichtet
zu werden, wie beispielsweise Eintauchen, Aufstreichen, Sprühen, elektrophoretisch^ Beschichtung, elektrostatische
Sprühbeschichtung od. dgl.. Als die organische
Beschichtungszusammensetzung effektiv verwendbar, ist eine flüssige Beschichtungszusammensetzung, die hauptsächlich aus
einem Bindemittelharz und einem Lösungsmittel zusammengesetzt
ist und den Farbstoff und andere Zusätze, wenn gewünscht, enthält und eine PulvBrbeschichtungszusammensetzung,
die hauptsächlich aus einem Bindemittelharz besteht
und ferner den gewünschten Farbstoff und Zusätze enthält. Irgendeines von verschiedenen Bindemittelharzen kann als
50984 5/1048 - 23 -
dss Bindemittelharz verwendet werden, wobei deren Beispiele
sind ein Harz, hergestellt aus Trocke"nöl und/oder Halbtrocken öl, Zellulose und verschiedenen synthetischen oder
natürlichen Harzen. Spezieller sind Beispiele von Tr°ckenöl
oder HaIbtrockenöl, Leinsamenöl, Tungöl, Sojabohnenöl,
Rizinusöl etc. und Beispiele von Zellulose sind Nitrozellulose. Beispiele von synthetischem oder natürlichem Harz
sind Alkydharz, modifiziertes Alkydharz, Phenolharz, Aminoharz, ungesättigtes Polyesterharz, Epoxyharz, modifiziertes
Epoxyharz, Polyurethan, Acrylharz, Polybutadien, modifiziertes Polybutadien, Terpentinharz, modifiziertes Tsrpentinharz
etc.. Diese Harze ujerden allein oder in Kombination miteinander
verwendet. Beispiele des Lösungsmittels sind UJasser,
verschiedene organische Lösungsmittel und ein Gemisch aus
Wasser und einem organischen Lösungsmittel. Farbstoffe, ujelche, ujenn gewünscht, verwendbar sind, sind gewöhnlich
färbende Pigmente, wie beispielsweise Titandioxid, rotes Eisenoxid, Phthalcyanin-Blau und Streckmittelfarbstoffe,
wie beispielsweise Talk, Ton, Calciumcarbonat und dgl.
herkömmlicher Farbstoff. Um die Eigenschaften der Beschichtung
ferner zu verbessern, kann wenigstens eines der oben erwähnten Oxysäuresalze in einer Menge von etwa 0,1 bis 10
Gewichts-/S, basiert auf dem Bindemittelharz, verwendet
werden. Beispiele anderer Zusätze sind Weichmacher, Trockenmittel, Dispergierungsmitte1, Befeuchtungsmittel, Entschäumungsmittel
und andere bekannte Zusätze.
509845/1048
- 24 -
Die organische Beschichtungszusammensetzung ujird geeigneterujeise
gemäß dem verwendeten Beschichtungsverfahren geuiählt
Für elektrophoretische Beschichtung wird z.B. eine wässrige
Beschichtungszusammensetzung verwendet, welche hergestellt wird durch Lösen oder Dispergieren eines wasserlöslichen
oder in Wasser dispargierbaren Bindemittelharzes in einem
wässrigen Medium. Spezifische Beispiele von solchem wasserlöslichen oder in Wasser dispergierbaren ßindemittelhaiz
sind Trockenöl-artige Harze, wie beispielsweise maleinisiertes
Trockenöl oder modifizierte maleinisierte trockenölartige
Harze, modifizierte Epoxy-artige Harz, Alkyd-artige
Harze, Amino-Alkyd—artige Harze, Amino-Acryl-artige Harze }
Polybutadien-artige Harze und andere. DiBse Harze enthalten
Carboxylgruppe, um mit einer Base wie beispielsweise Ammoniak,
Amin und Alkalihydroxid neutralisiert zu werden.
Beispiele des wässrigen Mediums sind gewöhnlich Wasser oder ein Gemisch aus Wasser und einem organischen Lösungsmittel.
Beispiele des Lösungsmittels sind Benzylalkohol, n-Butanol, Butylcellosolv,, Isopropylcellosolv, Hilethylcellosolv, Isopropanol,
Carbitol, Äthanol etc.. Die (Klenge des zu verwendenden
organischen Lösungsmittels ist gewöhnlich geringer als 10 Gewichts-^, basiert auf dem Wasser. Die- Feststoffkonzentration
der elektrophoretischen Beschichtungszusammensetzung
liegt in dem Bereich von 1 bis 2.0 Gewichts-^, vorzugsweise
5 bis 15 Gewichts-/^. Die wässrige Beschichtungszusamtnensetzung
enthält., wenn nötig, weiteren Farbstoff
5098 45/1048 . ,
und dgl. bekannte Zusätze.
Der elektrophoretisch^ Beschichtungsvorgang ujird auf übliche
UJeise ausgeführt. Zum Beispiel wird die zu beschichtende
Form aus Aluminium oder Aluminiumlegierung in die elektrophoretisch^
Beschichtungszusammensetzung in dem Bad getaucht
und an die Anode eines Gleichstromes angeschlossen. Ein anderes elektrisch leitendes lYlaterial tuird in die Zusammensetzung
in demselben Bad getaucht und an die Kathode angeschlossen, und dann wird Gleichstrom zwischen ihnen angelegt.
Die Spannung dieses Gleichstromes liegt gewöhnlich in dem Bereich von 30 bis 400 UoIt. Die Temperatur der Zusammensetzung
in dem Bad kann υοη dem Uerfestigungspunkt der
Zusammensetzung bis zum Siedepunkt der Zusammensetzung variieren, aber eine Temperatur zwischen 15 C und 40 C
wird bevorzugt. Es ist erwünscht, den elektrischen Strom für das Verfahren 30 Sekunden bis 10 Minuten lang anzulegen.
Die Bedingungen, unter welchen die angelegte srganische
BeschichtungszLfflmmensetzung gehärtet wird, kann geeigneterweise
gemäß dem verwendeten Harz bestimmt werden. U/enn
warmhärtendes Harz verwendet u;ird, wird z.B. die angelegte
Zusammensetzung auf eine Temperatur von nicht über 230 C stu/a 5 bis 60 Minuten lang erhitzt.
Das Verfahren dieser Erfindung ist auf verschiedene
509845/1048
— Z. D —
Aluminiumlegierungen anu/endbar, ujie beispielsweise Al-Si,
Al-(IiIg, Al-IYIn, Al-Si-IYIg, etc., als auch Aluminium.
Das Uerfahren diesBr Erfindung tuird im folgenden ausführlicher
unter Hinweis auf Beispiele und Uergleichsbeispiele
beschrieben, in welchen dia Prozentzahlen und Teile sich alle auf das Gewicht beziehen, sofern nicht anders angegeben,
In den folgenden Beispielen werden stranggepreßte Aluminiumformen
hergestellt und durch Rollen auf die im folgenden beschriebene Weise rückgsbildet. Die Eigenschaften der ober—
flächengeschützten stranggepraßten Formen werden durch die
im folgenden beschriebenen Uerfahren bestimmt.
Herstellung der stranggepreSten Formen
Ein Block, 150 mm JZi χ 500 mm, aus Aluminiumlegierung
(A6063, 3IS H 4100) wird 6 Stunden lang gleichmäßig auf 530 C erhitzt und wird danach bei einer Temperatur v/on
480 C und bei einer Geschwindigkeit won 40 m/min, stranggepreßt,
um eine Rinnenstange zu erhalten mit einer Abmessung
von etwa 70 mm Breite, etwa 30 mm Höhe und 2,0 mm Dicke. Die stranggepreßte Form weist eine ZugfBstigkait
won 20 kp/mm auf und eine Längung von 12 %, bestimmt gemäß
3IS H 4100.
45/10 48 " 2? "
Rollrückbildungsvorrichtung
Sieben Rollanordnungen, die jede vier stoffüberzogene
Bakelitrollen (Durchmesser 200 mm) enthält, sind in einem Abstand von 1 m so angeordnet, um um die stranggepreßte
Form zu passen. Die stranggepreßte Form wird durch diese Rollanordnung angetrieben. Sechs Rollanordnungen, die jede vier Rollen (Durchmesser 70 mm) enthält, hergestellt aus Hartgummi, mit einer Shorhärte won 90, u/erden jeweils in den Räumen zwischen den oben ermähnten antreibenden Rollanordnungen angebracht, um um die stranggepreßte Form zu passen, die in einem Abstand von 1 m angeordnet ist. Die Rollanordnung aus Gummi ist leer drehbar. Die strangge—
preßte Form, nachdem sie auf eine Temperatur won unter
100 C abgekühlt ist, ujird durch die antreibende Rollanordnung und die Leerrollende Anordnung bei einer Geschwindigkeit von etwa 60 bis 70 m/min, laufen gelassen und wird dadurch rückgebildet.
Bakelitrollen (Durchmesser 200 mm) enthält, sind in einem Abstand von 1 m so angeordnet, um um die stranggepreßte
Form zu passen. Die stranggepreßte Form wird durch diese Rollanordnung angetrieben. Sechs Rollanordnungen, die jede vier Rollen (Durchmesser 70 mm) enthält, hergestellt aus Hartgummi, mit einer Shorhärte won 90, u/erden jeweils in den Räumen zwischen den oben ermähnten antreibenden Rollanordnungen angebracht, um um die stranggepreßte Form zu passen, die in einem Abstand von 1 m angeordnet ist. Die Rollanordnung aus Gummi ist leer drehbar. Die strangge—
preßte Form, nachdem sie auf eine Temperatur won unter
100 C abgekühlt ist, ujird durch die antreibende Rollanordnung und die Leerrollende Anordnung bei einer Geschwindigkeit von etwa 60 bis 70 m/min, laufen gelassen und wird dadurch rückgebildet.
1. Aussehen der Oberfläche
Die Oberfläche wird mit unbewaffnetem Auge überprüft.
2. Querschneide-Erichsen-Untersuchung (3IS A 4706)
Nachdem ein Produkt in einer Kammer konstanter Temperatur und konstanter Feuchtigkeit bei einer Temperatur uon
509845/1CU8 -
■"'■'■■■'- 28 -
ο.
20 ^ 1 C und einer Feuchtigkeit von 75 % 1 Stunde lang
stehengelassen wurde, wurden 11 parallele Schnitte, 1 mm voneinander entfernt, in dem beschichteten Film bis zur
Oberfläche der AluminiumlagiBrungsunterlagB ausgeführt,
unter Verwendung einer einschneidigen Rasierklinge. Ein ähnlicher Satz von Schnitten im rechten Winkel zu dem
ersten Schnitt wird ausgeführt, um 100 Quadrate zu bilden. Unter Verwendung sines Erichsan-Filmuntersuchungsgerätes
wird die Untersuchungsplatte 5 mm herausgeschoben und
ein Stück von Cellophan-Klebstoffband wird auf den herausgeschobenen
Teil angebracht. Das Band wird fest von oben gedruckt und danach schnell entfernt. Die Bewertung wird
durch einen Bruch ausgedrückt, in welchem der Nenner dia Zahl von gebildeten Quadraten ist und der Zähler die Zahl
von nicht entfernten Quadraten ist. Somit gibt 100/100 an, daß diB Beschichtung·vollständig unentfarnt verbleibt.
3. Stoßbeständigkait
Nachdem das Produkt in einer Kammer konstanter Temperatur und konstanter Feuchtigkeit bei einer Temperatur von
20 jj· 1 0C und einer Feuchtigkeit von 75 % 1 Stunde lang
stehengelassen wurde, wurde das Produkt auf einem Du Pont-Schlaguntersuchungsgerät
(1- kp, 1/2 inch, 50 cm) untersucht. Wann kein Riß in dar Beschichtung auftritt,:wird
das Ergebnis als "gut" bewertet.
5 09 845/1048. - 29 -
4. Beständigkeit gegen Schujefelsäure
Ein Produkt wird in eine 5 %ige Schwefölsäure bei 20 C
72 Stunden lang eingetaucht. "Gut" gibt an, daß die
Oberfläche frei uon jeglicher Änderung ist, ujie beispielsweise
Porenbildung, Blasenbildung od. dgl..
5. Beständigkeit für schiuefelige Säure
Ein Produkt mird in eine 1 ^Sige wässrige Lösung uon
schwefeliger Säure bei 20 C 72 Stunden lang eingetaucht.
"Gut" gibt an, daß die Lösung keire Änderung veranlaßt,
wie beispielsweise Porenbildung, Blasenbildung od. dgl. in der Oberfläche.
6. Beständigkeit für siedendes Wasser
Ein Produkt wird 5 Stunden lang in Wasser gekocht. Wenn
die Oberfläche des Produktes in seiner Härte unverändert verbleibt, nach DIS K 5400, wird das Eigebnis als "gut"
bewertet.
7. CASS-Untersuch-ung (Kupfer-beschleunigte Essigsäuresalz-
Sprühuntersuchung)
Die CASS-Untersuchung wird gemäß DIS H 8601-73 120 Stunden
lang ausgeführt. Das Aussehen der Oberfläche wird mit unbewaffnetem Auge überprüft. R.N. steht für Beiuertungszahl.
- 30 -
509845/1048
8. Tauzyklusuntersuchung
Die zu untersuchende oberflächengeschützte stranggepreßte
Form ujird 125 Zyklen der Aussetzuntersuchung unterzogen,
wobei jeder Zyklus aus Bestrahlung mit einer Bogenlampe für 6Ü Minuten besteht und Unterbrechung der Bestrahlung
für 60 Minuten. Die Bogenlampe weist eine derartige Lichtintensität
auf, daß die Oberfläche der schwarzen Platte zur Temperaturkontrolle auf einer Temperatur von 65 _+ 3 C
gehalten wird, mährend der Bestrahlung wird die stranggepreßte
Form auf einer relativen Feuchte von etwa 50 % gehalten, wohingegen sie während der Unterbrechung der
Bestrahlung in einer Atmosphäre bei einer Tamperatur von
30 £ 1 C und einer relativen Feuchte von 100 % gehalten wird. Das Ergebnis ist als GIanzretention der untersuchten
Form angegeben, ausgedrückt in Prozent, relativ zu dem anfänglichen Glanz.
- 31 -
809845/1048
Beispisl 1
Eine aus einer Strangpreß—maschine ausgeschickte stranggepreßte
Form ujird mit flüssigem Stickstoff auf eine Temperatur von nicht über 1OG C abgekühlt, dann durch Rollen in einer
Stickstoffatmosphäre rückgebildet und auf eine Länge won 6 m
geschnitten. Anschließend wird die erhaltene stranggepreßte
Form in ein Bad einer wässrigen Zusammensetzung getaucht, hergestellt aus 100 Teilen 10 %iger wässriger Lösung von
Natriumsilicat (Na„0.2SiO2) und 2,5 Teilen won NatriumorthomolybdatjUnd
Gleichstrom uon 150 UoIt wird bei 30 C 60
Sekunden lang zwischen der stranggepraßten Form, die als
die Anode dient und einer rostfreien Stahlplatte, die als die Kathode dient, angelegt. Die stranggepreßte Form wird
dann mit Wasser gespült und getrocknet und wird danach 3 Stunden lang auf 200 °C erhitzt und zum Abkühlen stehengelassen,
wodurch eine obarflächengeschützte stranggepreßte
AluminiumlegiBrungsform erhalten wird, ulie durch diese Erfindung
ins Auge gefaßt. Tabelle 1 zeigt die Eigenschaften der sich ergebenden stranggepreßten Form, zusammen mit denen
in Beispielen 2 bis 5 erhaltenen stranggepreßten Formen.
Eine durch Strangpressen, Abkühlen, Rückbilden und Schneiden auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 erhaltene stranggepreßte
Form wird zur Böhmit-Behandlung 10 Minuten lang in
0 9 8 A 5 / 1 ü U 8 - 32 -
siedendes entionisiertes UJasser eingetaucht und wird danach
mit Wasser gespült. Auf dieselbe U/eise wie in Beispiel 1
wird die. stranggepreßte Form elektrophoretisch behandelt
und thermisch behandelt, um eine oberflächengeschützte
stranggepreßte Aluminiumlegierungsform gemäß dieser Erfindung
zu erhalten.
Eine durch Strangpressen, Abkühlen, Rückbilden und Schneiden auf dieselbe Uieise wie in Beispiel 1 erhaltene strangge—
preßte Form wird zur Böhmit-Beha ndlung 10 [Ylinuten lang in
siedendes, entionisiertes Wasser eingetaucht, das 0,5 % Triätha nolamin enthält und ujird danach mit Wasser gespült.
Anschließend wird die stranggepreßte Form bei 25 C 90
Sekunden lang in eine wässrige anorganische Zusammensetzung
getaucht, die 35,6 Teile ■ 30 jSiger wässriger Lösung von
Kaliumsilicat (K2O.3SiO2), 10,0 Teile von Zirkonsilikat
und 4,4 Teile von 85/£iger Phosphorsäure enthält und wird
dann 3 Stunden lang bei 200 0C warmbshandelt. \ ;
Eine durch Strangpressen, Abkühlen, Rückbilden und Schneiden
auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 erhaltene' stranggepreßte Form wird zur chemischen Umwandlungsbehandlung bei 90 C
S09845/10
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3 Minuten lang in Bin Gemisch bus 15 Teilen Natriumchromat,
30 Teilen Natriumcarbonat und 1000 Teilen entionisiertes
Hasser getaucht und wird danach mit Wasser gespült. Anschließend
luird die stranggepreßte Form positiv geerdet,
und eine im folgenden angegebene wässrige anorganische Zusammensetzung wird mit -60 KU negativ geladen. Elektrostatische
Sprühbeschichtung auf die stranggepreßte Form wird durch Uerwenden einer elektrostatischen Sprühpistole
(11R-E-A Gun", UJa renzeichen, Produkt von Ransburg (Japan)
Corp., Japan) und die erhaltene Form wird 3 Stunden lang auf 200 C erhitzt, um eine oberflächengeschützte stranggepreßte
Aluminiumlegierungsform gemäß dieser Erfindung zu
erhalten.
40 ^ige wässrige Lösung von Kaliumsilicat 30,4
20 %ige wässrige Lösung von Lithiumsilicat 10,1
Titandioxid 20,2
Aluminiumoxid 4,9
Aluminiumhydroxid 16,6
Aluminiumorthophosphat 0,3
Borsäure 0,5
Entionisiertes lUasser 17,2
509845/1048
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Eine durch Strangpressen, Abkühlen, Rückbilden und Schneiden
auf dieselbe UJbXsb wie in Beispiel 1 erhaltene stra nggepreßte
Form wird zur chemischen Umujandlungsbehandlung bsi 50 C
2 Minuten lang in ein Gemisch aus 64 Teilen Phosphorsäure, 5 Teilen Natriumfluorid, 10 Teilen Chromsäure und 1000 Teilen
entionisiertes Wasser getaucht und wird danach mit Uiasser
gespült. Anschließend wird die stranggepreßte Form in eine
wässrige anorganische Zusammensetzung getaucht, enthaltend 70 Teile 10 J^iger wässriger Lösung von Kaliumsilicat
(K2O.3SiO2) und 30 Teile 10 ^iger wässriger Lösung von
Lithiumsilicat, und Gleichstrom mit 150 UoIt wird bei 30 0C
60 Sekunden lang zwischen der stranggepreßten Form, die als die Anode dient, und einer rostfreien Stahlplatte, die als
die Kathode dient, angelegt. Die stranggepreßte Form wird dann mit U/asser gespült, danach 3 Stunden lang auf 200 °C
erhitzt und zum Abkühlen stehen gelassen, wodurch eine oberflächengeschützte stranggepreßte Aluminiumlegierungsform
gemäß dieser Erfindung erhalten wird.
09845/1043
Aussehen der Oberfläche | *1 | Ta | be | He 1 | 2 Beispiel | 3 Beispiel | 4 Beispiel 5 | |
Beispiel | 1 | Beispiel | ausge | ausge | a usgB- | |||
Menge der Ablagerung üde Filmdicke |
r | a usge- | a usge- | zeichnet | zeichnet | zeichnet | ||
zeichnet | zβ ichnet | 10 μ | 20 μ | 1,6 g/m2 | ||||
Querschneide-Erichsen | *2 | 1,5 g/m2 | 1,5 g/m2 | |||||
cn | Aufpralluntersuchung | *3 | 100/100 | 100/100 | 100/100 | |||
O to |
100/100 | 100/100 | gut | gut | gut | |||
CO | gut | gtbt | ||||||
Beständigkeit gegen Alkali
schiuefeligB Säure | *5 | R 9 |
—■ |
siedendes lüasser | *6 | - | |
CASS-Untersuchung | *7 | .N.= ,5-10 |
|
2OO.sec*10 300 see *9 29 5 see *9
■■■'- gut gut -
gut gut gut gut
R.N.=10 R.N.bIG R.N.=10 .R.N.=10
Bemerkung:
*1 bis *8 Bestimmt gemäß den bereits beschriebenen Verfahren.
*9 Die stranggepreßte Form wird in eine IjM NaDH
wässrige Lösung bei 35 C getaucht und die Zeit (Sekunden) für ein Versagen genommen, wie beispielsweise
Porenbildung, Blasenbildung od. dgl., die in der Oberfläche entsteht, wird gemessen.
*10 Die stranggepreßte ujird in eine 5 /Sige NAOH wässrige
Lösung für einen längeren Zeitraum bei 35 C getaucht, und die Zeit (Sekunden) für ein Versagen
wird genommen, wie beispielsweise Porenbildung, Blasenbildung od. dgl., die auf der Oberfläche entsteht,
wird gemessen. Wenn kein Versagen selbst nach dem Verlauf uon 72 Stunden eintritt, wird die
Probe als "gut" bewertet.
509845/1 0Λ8
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Eine durch Strangpressen, Abkühlen, Rückbilden, Schneiden und Eintauchen in siedendes Wasser auf die gleiche U/eise wie
in Beispiel 2 erhaltene stranggepreßte Form wird in eine
wässrige anorganische Zusammensetzung getaucht, die 100 Teile won 10 ^iger wässriger Lösung von Natriumsilicat (Na20.2SiO2)
und 1,0 Teil Natriummetaphosphat getaucht,und Gleichstrom von 50 UoIt wird bei 30 0C 60 Sekunden lang angelegt zwischen
der stranggepreßten Form, die als die AnodB dient, und einer rostfreien Stahlplatte, die als die Kathode dient. Die stranggepreßte
Form wird dann mit Wasser gespült, und wird danach 3 Stunden lang auf 200 C erhitzt und zum Abkühlen stehengelassen
.
Davon getrennt wird eine organische Beschichtungszusammensetzung
(Feststoffe: 10 %) hergestellt durch Zusetzen von
35 Teilen von in Wasser dispergierba rei>
lYlelaminharz (Warenzeichen "Nikalac IYlX-40", Produkt von Sanwa Chemical Co.,
Ltd., Dapan), 7 Teile Diäthanolamin und 808 Teile entionisiertes
Wasser zu 100 Teilen von Acrylmischpolymerharz
(60 % n-Butanollösung), erhalten durch lYlischpolymerisieren
eines Gemisches aus 35 Teilen n-Butylacrylat, 10 Teilen
Äthylacrylat, 20 Teilen lYlethylmethacrylat, 15 Teilen Styrol,
5 Teilen Acrylamid, 5 Teilen 2-Hydrocyäthylmethacrylat und
10 Teilen Acrylsäure in 67 Teilen n-Butanol in der Anwesenheit von 5 Teilen Azobisisobutyronitril als Katalysator.
509845/1048
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Die stra nggepreßte Form wird in die auf 25 C gehaltene
Zusammensetzung getaucht und Gleichstrom von 120 UoIt iuird
zwischen der stra nggepreßten Form als Anode und einerjrostfreien
Stahlplatte als Kathode 2 Minuten lang angelegt. Die stranggepreßte Form ujird dann mit Wasser gewaschen und an-
o schließend 15 Minuten lang auf 200 C erhitzt zum Aushärten der organischen Beschichtungsschicht. Tabelle 2 zeigt die
Eigenschaften der erhaltenen oberflächengeschützten stranggepreßten
Form, zusammen mit jenen der in Beispielen 7 bis 10 erhaltenen stranggepreßten Form.
Eine durch Strangpressen, Abkühlen, Rückbilden, Schneiden
und Eintauchen in ein Gemisch aus Na triurnchroma t, Natriumcarbonat
und entionisiertes Wasser auf dieselbe Weise luie in
Beispiel 4 erhaltene stranggepreßte Form ujird eingetaucht in ein Gemisch aus 100 Teilen 10 ^Sige wässrige Lösung v/on
Kaliumsilicat (K2O.3SiO2) und 10 Teilen Kaliummetaborat,
und Gleichstrom von 50 UoIt wird zwischen der stranggepreßten
Form als Anode und einer rostfreien Stahlplatte als Kathode 30 Sekunden lang bei 30 C angelegt. Die stranggepreßte Form
wird mit Wasser gewaschen, warmbehandelt und elektrophoretisch mit derselben organischen Beschichtungszusammensetzung
beschichtet wie in Beispiel 6 uerujendet und zum Aushärten
auf dieselbe Weise wie in Beispiel 6 erhitzt.
509845/1Q48 -39-
EJBJepisl 8
Eins durch Strangpressen, Abkühlen, Rückbilden und Schneiden
auf dieselbe Weise uiie in Beispiel 1 erhaltene stranggepreßte
Form ujird 15 Minuten lang in siedendes entionisiertes UJasser
eingetaucht, das 0,5 % Triäthanolamin enthält, und mit Wasser
gespült. Die somit behandelte stranggepreßte Form wird 90
Sekunden lang bei 25 C in eine wässrige anorganische Zusammensetzung
getaucht, die 85,6 Teile 30 ^ige wässrige Lösung
von Natriumsilicat (Na2O.2SiO2), 10,0 Teile Zirconsilicat
und 4,4 Teile 85 %igs Phosphorsäure und dann 3 Stunden lang
zur Warmbehandlung auf 200 C erhitzt. Die sich ergebende stranggepreßte Form wird eingetaucht in eine wasserlösliche,
acrylmodifizierte Polyesterharz-Beschichtungszusammensetzung
(Warenzeichen: "Alguard Nr. 1000», Produkt von KAlMSAI PAINT CO., Ltd., 3apan) für 1 Minuten und 15 Minuten lang bei
200 C gebrannt, wodurch eine oberflächengeschützte stranggepreßte
Form erhalten wird, welche einen 5 Mikron dicken anorganischen Film und einen 10 Mikron dicken organischen
Film aufweist.
Beispiel 9 .. ■
Eine durch Strangpressen, Abkühlen, Rückbilden, Schneiden und Eintauchen in ein Gemisch aus Phosphorsäure und Natriumfluorid,
Chromsäure und entionisiertes Wasser auf dieselbe Weise wie in Beispiel 5 erhaltene stranggepreßte Form wird
5 0 9 8 4 5 / 1 0 A 8 .:
- 40 -
eingetaucht in ein Gemisch aus 100 Teilen 10 /Sige wässrige
Lösung von Natriumsilicat (l\Ja„O.2SiO2) 9 1 Teil von Kaliumorthomolybdat
und 0,2 Teil von Kaliumchromat, und Gleichstrom
von 50 UoIt wird zwischen der stranggepreßten Form, die als
die Anode dient, und einer rostfreien Stahlplatte als Kathode 60 Sekunden lang bei 50 C angelegt. Bie stranggepreßte Form
wird mit Wasser gespült, 3 Stunden lang zur Wärmebehandlung auf 200 C erhitzt und dana;ch mit warmaushärtender Acryluretha
ηharz-BeSchichtungszusammensetzung elektrostatisch
beschichtet (Warenzeichen: "Retan Clear No. 702", Produkt
von KANSAI PAINT COIYlPANY LIIYlITED, Dapan) auf dieselbe Weise
wie in Beispiel 6. Die beschichtete Form wird 20 (Ylinuten
lang zum Aushärten der organischen Beschichtung auf 80 C erhitzt.
Eine durch Strangpressen, Abkühlen, Rückbilden und Schneiden auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 erhaltene stranggepreßte
Form wird 90 Sekunden lang bei 25 C in eine wässrige anorganische Zusammensetzung getaucht, die 100 Teile 10 %iqe
wässrige Lösung von Natriumsilicat (IMa20.2SiO2) und 0,1 Teil
10 %ige Phosphorsäure und wird danach zur Wärmebehandlung
3 Stunden lang auf 2000C erhitzt. Die stranggrepreßte Form
wird dann mit derselben organischen Beschichtungszusammensetzung
elektrophoretisch beschichtet, wie in Beispiel 6
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verwendet und zum Aushärten der organischen Beschichtungs
auf dieselbe UJeise wie in Beispiel 6 erhitzt, um eine oberflächengeschützte
stranggepreßte Form zu erhalten, die einen 15 lYlikron dicken organischen Film aufweist.
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- 42 -
CJ CD OD
cn
O OO
Aussehen der Oberfläche *1
Querschneide-Erichsen
*2
Schlaguntersuchung *3 ,Beständigkeit gegen
a usgezeichnet
a USQB-
zeichnst 100/100
gut
a usge-ZBichnet
100/100
gut
a usgezeichnet
100/100
gut
ausgezeichnet
100/100
gut
Alkali | 9 | ut *1G | gut *1Q | gut *1D | gut *10 | 9 | ut *10 | cn |
Schuiefelsäure *4 | gut | gut | gut | gut | gut | CO | ||
schiueflige Säure *5 | gut | gut | gut | gut | gut | co ISJ |
||
siedendes Uiasser *6 CASS-Untersuchung *7 |
R | gut .N.=10 |
gut R.N.=10 |
leicht erweicht R.IM. = 10 |
leicht erujeicht R. IM. =100 |
R | .IM.=9,8-10 | |
Tauzyklusuntersuchung *8 |
- | - | - | - | ■= 50 % | |||
•Cn K)
Eine durch Strangpressen, Abkühlen, RückbildBn und Schneiden
auf dieselbe Weise uiie in Beispiel 1 erhaltene stranggepreßte
Form uiird bei 25 C 2 Minuten lang in eine u/ässrige anorganische
Zusammensetzung getaucht, die 35,6 Teile 30 ^i
u/ässrige Lösung von Ka liumsilicat (K20.3SiO2), 10,0 Teile
Zirconsilicat und 4,4 Teile 85 ^ige Phosphorsäure enthält,
mit U/asser gespült, 3 Stunden lang auf 200 C zur Wärmebehandlung
erhitzt und zum Abkühlen stehengelassen. Tabelle zeigt die Eigenschaften der sich ergebenden Form, zusammen
mit jenen der in Beispielen 12 bis 15 erhaltenen strangge— preßten Forman.
Eine durch Strangpressen, Abkühlen, Rückbilden und Schneiden auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 erhaltene stranggepreßte
Form uiird 90 Sekunden lang bei 25 C in ein Gemisch eingetaucht, das 85,6 Teile 30 %ige wässrige Lösung von Natriumsilicat
(Na2O.2SiO2), 10,0 Teile Zirconsilicat und 4,4 Teile
85 ^ige Phosphorsäure enthält und dann 3 Stunden lang zur
Wärmebehandlung auf 200 C erhitzt, dann 1 Minute lang in dieselbe organische Beschichtungszusammensetzung getaucht,
uiie in Beispiel 8 verwendet und 15 Minuten lang bei 200 C
gebrannt, wodurch eine oberflächengeschützte stranggepreßte Form erhalten wird, welche einen 10 Hflikron dicken anorganische
5098A5/10A8
- 44 -
Film und einen 10 Hfiikron dicken organischen Film aufweist.
Beispiel 15
Eine durch Strangpressen, Abkühlen, Rückbilden und Schneiden
auf dieselbe Weise wia in Beispiel 1 erhaltene stranggepre ßte
Form uuird mit derselbsn wie in Beispiel 4 verwendeten wässrigen
anorganischen Zusammensetzung elektrostatisch beschichtet,
aufjdieselbe Weise wie in Beispiel 4. Die beschichtete
Form wird 3 Stunden lang auf 200 C zur Wärmebehandlung
erhitzt, um eine oberflächengeschützte stranggepreßte Form zu erhalten.
Die in Beispiel 13 erhaltene stranggepreßte Form wird mit
einer wärmehärtbaren Acrylurethanharz-Beschichtungszusammensetzung
beschichtet (Warenzeichen: "Retan Clear No. 702",
Produkt υοη KANSAI PAINT COIYlPANY LTD., Oapan) unter denselben
Bedingungen wie in Beispiel 6 und wird danach bei 80 C
20 Minuten lang wärmebehandelt.
Eine durch Strangpressen, Abkühlen, Rückbilden und Schneiden auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 erhaltene stranggepreßte
509845/1048 - 45 -
Form wird in ein Gemisch eingetaucht, das 70 Teile 10 %i
wässrige Lösung von Kaliumsilicat (K^O.3SiO^) und 30 Teile
10 $!ige wässrige Lösung von Lithiumsilicat enthält, und
Gleichstrom von 150 UoIt wird zwischen der stranggepreßten
Form, die als die Anode dient, und einer rostfreien Stahlplatte als die Kathode 60 Sekunden lang bei 30 C angelegt,
Die stranggepreßte Form wird dann mit Wasser gespült und
danach in dieselbe wässrige anorganische Zusammensetzung wie in Beispiel 13 getaucht und wird dann 3 Stunden lang
auf 2000C erhitzt.
509845/1048 ~ 46 "
Tabelle 3
Beispiel 11 Beispiel 12 Beispiel 13 Beispiel 14 Beispiel 15
Aussehen der Oberfläche*1 ausge- ausge- ausge- ausge- ausgezeichnet
zeichnet zeichnet zeichnet zeichnet
Betrag der Ablagerung oder Filmdicke
15 μ
20 μ
15 μ
cn CD CD |
Querschneide-Erichsen | *2 | 100/100 | 100/100 | 100/100 | 100/100 | 100/100 | CJl | I |
OO .£- |
Aufschlaguntersuchung | *3 | gut | gut | gut | gut | gut | CD | cn |
cn | Beständigkeit gegen | Cx) fs) |
I | ||||||
O CO |
Alkali Schiuef elsäure |
*4 | 20 Stunden *10 |
gut *10 gut |
20 Stunden *10 |
gut *10 gut |
30 Stunden *10 |
||
Schiuefelsäure | *5 | 20 Stunden | 48 Stunden | 20 Stunden | 48 Stunden | 40 Stunden | |||
CASS-Untersuchung | *7 | R.N.alO | R.N.s9,β- 10 |
R.IM.=10 | R.N.9, 8- 10 |
R.N.»10 | |||
Tauzyklusuntersuchung | *8 | - | £ 50 % | - | s 50 % | - | |||
Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1, ausgenommen, daß
Kühlen mit Anlegen von Luft ausgeführt wird, luird eine
stranggepreßte Form angegebener Abmessungen in ein Gemisch aus 100 Teilen 10 %iger wässriger Lösung uon Natriumsilicat
(Na^O.2SiO^) und 2,5 Teile Natriumorthomolybdat getaucht,
und Gleichstrom uon 150 UoIt wird zwischen der stranggepreßten
Form, die als die Anode dient, und einer rostfreien Stahlplatte als die Kathode bei 30 C 60 Sekunden lang angelegt.
Die stranggepreßte Form wird danach mit Wasser gespült
und 3 Stunden lang auf 200 0C zur Wärmebehandlung erhitzt.
Tabelle 4 zeigt die Eigenschaften des erhaltenen Produktes,
zusammen mit jenen dar in Beispielen 17 bis 22 erhaltenen Produkte.
Auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1, ausgenommen, daß Kühlen mit Anwendung uon Luft ausgeführt wird, wird eine
stranggepreßte Form uon angegebenen Abmessungen in eine 10 %ige wässrige Lösung uon Natriumsilicat (Na„0.2SiO7)
getaucht, und Gleichstrom uon 50 Volt wird zwischen der stranggepreßten Form, die als die Anode dient und einer rostfreien
Stahlplatte als die Kathode bei 25 0C 120 Sekunden
lang angelegt. Die stranggepreßte Form wirdjcbnach mit Wasser
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gespült und zur Wärmebehandlung 3 Stunden lang auf 200 C
erhitzt.
Das in Beispiel 16 erhaltene Produkt wird mit derselben
organischen Beschichtungszusammensetzung beschichtet wie in
Beispiel 6 verwendet, unter denselben Bedingungen wie in Beispiel 6, um eine oberflächengeschützte stranggepreßte Form
zu erhalten, die einen 15 Mikron dicken Film aufweist.
Eine auf dieselbe Weise u/ie in Seispiel 16 hergestellte
stranggepreßte Form wird bei 25 0C 1 Minute lang in eine
wässrige anorganische Zusammensetzung getaucht, die 85,6 Teile 30 ^ige wässrige Lösung von Kaliumsilicat (K9O.3SiO9),
TO-, Q Teile Zirconsilicat und 4,4 Teile 85 J&lge Phosphorsäure
enthält und wird dann 3 Stunden lang zur Wärmebehandlung auf 200 C erhitzt, um ein Produkt zu erhalten, das einen 15
Mikron dicken Film aufweist.
Ein auf dieselbe Weise wie in Beispiel 19 hergestelltes
Produkt wird in eine wasserlösliche, aerylmodifizierte
509 8 45/1048 - ' :r " 49 ~
Polyester-Beschichtungszusammensetzung (Warenzeichen:
»Alguard Nr. 1000", Produkt v/on KANSAI PAINT CO., LTD.,
3apan) 1 Minute lang getaucht und wird danach bei 180 °C 20 Minuten lang gebrannt, um ein fertiggestelltes Produkt
zu erhalten, das einen 10 Mikron dicken Film der Beschichtungszusammensetzung
aufweist.
Eine auf dieselbe Weise wie in Beispiel 16 hergestellte
stranggepreßte Form wird mit einer im folgenden angegebenen wässrigen anorganischen Zusammensetzung elektrostatisch beschichtet
und auf dieselbe Weise wie in Beispiel 4 wärmebehandelt,
um ein Produkt zu erhalten, das einen Film von ettua 20 Mikron Dicke aufweist.
40 j£ige Dispersion von Aluminiumsilicat 30,4
20 j£ige wässrige Lösung von Lithiumsilicat 10,1
Titandioxid 20,0
Aluminiumoxid 4,9
Aluminiumhydroxid 16,6
Aluminiumorthophosphat 0,3
Borsäure 0,5
entionisiertes Wasser 17,2
509845/1048 _ 50 _
Ein auf dieselbe Weise wie in Beispiel 21 hergestelltes
Produkt wird mit einer ujarmhärtenden Acrylurethanbeschichtungszusammensetzung beschichtet (UJa renzeichen: "Retan Clear No. 702», Produkt von KANSAI PAINT COIiIPANY, LTD., Japan)
auf dieselbe U/eise ujie in Baispiel 6 und wird dann 2 Stunden lang bei 300 C uja rmbeha ndelt. Die ,erhaltene Form ujird danach zum Härten der organischen Beschichtung 20 Minuten lang auf
80°C erhitzt.
Produkt wird mit einer ujarmhärtenden Acrylurethanbeschichtungszusammensetzung beschichtet (UJa renzeichen: "Retan Clear No. 702», Produkt von KANSAI PAINT COIiIPANY, LTD., Japan)
auf dieselbe U/eise ujie in Baispiel 6 und wird dann 2 Stunden lang bei 300 C uja rmbeha ndelt. Die ,erhaltene Form ujird danach zum Härten der organischen Beschichtung 20 Minuten lang auf
80°C erhitzt.
509845/1048
- 51 -
Aussehen der ausge- ausge- ausge- ausge- ausge- ausge- ausge-
Oberfläche *1 zeichnet zeichnet zeichnet zeichnet zeichnet zeichnet zeichnet
Menge der Ablagerung 1,5 g/m 0,8 g/m - 15 jj - 20 μ
oder Filmdicke
Erichsen8ldB" *2 100/100 100/100 100/100 100/100 100/100 100/100 100/100
-J^ Schlaguntersuchung *3 gut gut gut gut gut gut gut
cn
**■" Beständigkeit gegen
ο Alkali "■*>
co
Schwefelsäure *4 - -
schu/eflige Säure *5 - siedendes
Wasser *6 gut gut
CASS-Untersuchung *7 R.N. R.N. R.N. R . IM . R.N. R. IM. R.N.
=9,5-10 =9,5-9,8 =9,8-10 =9,5-10 s9,8-10 =9,5-10 =9,8-10
Tauzyklusuntersuchung - - > 5Q % - 2 50 tf ■ ~ £ 50 % S
20 Std. | - | gut *10 | 20 Std. | - | gut *10 | cn | |
gut *1Q | *10 | 24 Std. | *10 | 24 Std. | I | ||
gut | gut | gut | gut' | ||||
gut | 48 Std. | 48 Std. | |||||
gut | — | — | |||||
— | |||||||
Eine auf eine angegebene Länge geschnittene stranggepreßte
Form uiird auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 hBrgestellt5
ausgenommen, daß die stranggepreßte Form der erzwungenen
Kühlung mit Wasser ausgesetzt wird;, das anstelle von flüssigem
Stickstoff verwendet wird. Die strsnggepreßte Form wird
in eine wässrige anorganische Zusammensetzung getaucht, die 70 Teile 10 /oige wässrige Lösung von Kaliumsilicat
) und 30 Teile 10 ^iges Lithiumsilicat enthält,
und Gleichstrom von 150 UoIt wird bei 30 C 60 Sekunden lang
zwischen der stranggepreßten Form, die als die Anode dient
und einer rostfreien Stahlplatte als Kathode angelegt. Die
somit behandelte stranggeprBßte Form wird zur Wärmebehandlung
3 Stunden lang auf 200°C erhitzt. Die somit erhaltene oberflächengeschützte
stranggepreßte Aluminiumlegierungsform
weist ein sehr gutes Aussehen und die im folgenden angegebenen Eigenschaften auf.
Wange der Ablagerung 1,8 g/m
Querschneide-Erichsen *3 100/100
Stoßuntersuchung *4 gut
Beständigkeit gegen siedendes
Wasser *6 gut
CASS-Untersuchung *7 R.N.«9,5-10
509845 /1048 _ 53 _
Claims (33)
1. Herstellungsverfahren einer oberflächengeschützten,
stranggepreßten Form aus Aluminium oder Aluminiumlegierung, gekennzeichnet durch die Arbeitsgänge
des Strangpressens von Aluminium oder Aluminiumlegierung, Kühlen der erhaltenen stranggepreßten Form, Rückbilden der
stranggepreßten Form durch Laufenlassen derselben zwischen
wenigstens einem Paar von Rollen, Schneidan dar rückgabildeten
stranggepreßten Form, Beschichten der sich ergebenden
stranggepreßten Form mit einer wässrigen anorganischen Zusammensetzung, die wenigstens eines von wasserlöslichen oder
in U/asser dispergierbaren Salzen von Oxysäure enthält, ausgewählt
aus der Gruppe, die aus Salzen von Kieselsäure, Borsäure, Phosphorsäure, lYIolybdänsäure, Vanadinsäure, Permangansäure,
Wolframsäure, Zinnsäure und Chromsäure besteht,
und Aussetzen der beschichteten stranggepreßten Form an die Wärmebehandlung.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß die stranggepreßte Form durch Sprühen von flüssigem Stickstoff auf deren Oberfläche gekühlt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Salz von Oxysäure Silicat ist.
509845/1048
- 54 -
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Salz von Oxysäure Phosphat ist.
5„ Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Salz won Oxysäure Borat ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Salz won Oxysäure üflolybdat ist.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Salz won Oxysäure Vanadat ist.
8. Verfahren oiach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß das Salz uon Oxysäure Permanganat ist
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Salz von Oxysäure UIoIframat ist.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Salz won Oxysäure Stannat ist.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Salz won Oxysäure Chromat ist.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeich net, daß die Konzentration von Oxysäuresalz in
509845/ 1048
- 55 -
dem Bereich von etwa 5 bis 60 Gsiuichts-^ ist.
13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Wärmebehandlung bei 200 bis 230 C
1 bis 3 Stunden lang ausgeführt wird.
14. Oberflächengeschützte, stranggepreßte Form aus Aluminium
oder Aluminiumlegierung, dadurch gekennzeichnet , daß sie durch das in Anspruch 1 beanspruchte
!/erfahren erhalten wird.
15. Herstellungsverfahren einer oberflächengeschützten,
stranggepreßten Form aus Aluminium oder Aluminiumlegierung, gekennzeichnet durch die Arbeitsgänge
des Strangpressens von Aluminium oder Aluminiumlegierung, das Abkühlen der erhaltenen stranggepreßten Form, das Rückbilden
der stranggepreßten Form durch Laufenlassen derselben
zwischen wenigstens einem Paar von Rollen, das Schneiden der rückgebildeten stranggepreßtan Form, das Beschichten der
sich ergebenden stranggepreßten Form mit einer wässrigen, anorganischen Zusammensetzung, die wenigstens eines von
wasserlöslichen oder in Wasser dispergierbaren Salzen von
Oxysäure enthält, ausgewählt aus der Gruppe, die aus Salzen von Kieselsäure, Borsäure, Phosphorsäure, lYlolybdänsäure,
Vanadinsäure , Permangansäure, Wolframsäure, Zinnsäure und
Chromsäure besteht, das Aussetzen der beschichteten strang-
509845/1048 -56-
gepreßten Form der Wärmebehandlung und danach das Beschichten der stranggepreßten Form mit einer organischen Beschichtungszusammensetzung.
16. Herstellungsverfahren einer oberflächengeschützten,
stranggepreßten Form aus Aluminium oder Aluminiumlegierung
nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die stranggepreßte Form durch Sprühen von flüssigem Stickstoff auf deren Oberfläche gekühlt u/ird.
stranggepreßten Form aus Aluminium oder Aluminiumlegierung
nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die stranggepreßte Form durch Sprühen von flüssigem Stickstoff auf deren Oberfläche gekühlt u/ird.
17. Uerfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet
, daß das Salz von Oxysäure Silicat ist.
18. Uerfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet
, daß das Salz von Oxysäure Phosphat ist.
19. Uerfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet
, daß das Salz von Oxysäure Borat ist.
20. Uerfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet
, daß das Salz von Oxysäure fflolybdat ist.
21. Uerfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet
, daß das Salz von Oxysäure Uanadat ist.
22. Uerfahren nach Anspruch,15, dadurch gekenn-
509845/10
- 57 -
zeichnet, daß das Salz von Oxysäure Pertnanganat ist.
23. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß das Salz von Oxysäure Uiolframat ist.
24. Verfahren nach Anspruch 15, da durch gekennzeichnet,
daß das Salz von Oxysäure Stannat ist.
25. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß das Salz won Oxysäure Chromat ist.
26. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Konzentration dBs Oxysäurssalzes
in der wässrigen anorganischen Zusammensetzung in dem
Bereich von etiua 5 bis 60 Gewichts-^ ist.
27. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß die Wärmebehandlung bei 200 bis 230 C
1 bis 3 Stunden lang ausgeführt ujird.
28. Verfahren nach Anspruch 15,dadurch gekennzeichnet,
daß die stranggeprsßtB Form mit einer organischen BBSchichtungszusammensstzung durch Eintauchbeschichtungsvarfahren
stranggepreßt wird.
509845/1048 ~58~
29. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekenn zeichnet , daß die stranggepreßte Form mit einer
organischen Beschichtungszusammensatzung durch das Bürstbaschichtungsuerfahren
beschichtet wird.
30. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekenn zeichnet , daß die stranggepraßte Form mit einer
organischen Seschichtungszusammansetzung durch dss Sprühbaschichtungsuarfshran
beschichtet iuird.
31. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekann· zeichnet , daß die stranggeprefSte Form mit einer
organischen Baschichtungszusammensatzung durch elektrophoratisches
Beschichtungsverfahren beschichtet u/ird.
32. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet
, daß die stranggapreßte Form mit einer
organischen Beschichtungszusammansetzung durch elektrostatisches
Sprühbeschichtungsuarfahren beschichtet ujird.
33. Oberflächengeschützte, stranggepreßte Form aus Aluminium
oder Aluminiumlegierung, dadurch gekannzeichnet , daß sie durch das in Anspruch 15 beanspruchte
Verfahren erhalten wird.
509845/1048
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