DE2510357A1 - Umrichter mit gleichspannungszwischenkreis - Google Patents
Umrichter mit gleichspannungszwischenkreisInfo
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Description
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Erlangen, den 7. MRL1975
Berlin und München Werner-von-Siemens-Straße
Unser Zeichen:
VPA 75 P 3031 BRD. Soe/Sie
Umrichter mit Gleichspannungszwischenkreis
Die Erfindung betrifft einen Umrichter mit Gleichspannungszwischenkreis,
gesteuertem Gleichrichter und einem Wechselrichter mit Hauptthyristoren in Brückenschaltung, zu der Freilaufdioden
in Brückenschaltung antiparallel geschaltet sind, wobei jedem Brückenzweig ein Löschkreis mit einem Löschthyristor und einem
Kommutierungskondensator parallel geschaltet ist, für zwei Brückenzweige, die einen gemeinsamen Hauptanschluß besitzen, jeweils ein
Kommutierungskondensator vorgesehen ist und in den Kommutierungs-Stromkreisen
Kommutierungsdrosseln angeordnet sind.
Solche Umrichter mit variabler Zwischenkreisspannung sind aus dem Buch von M. Mayer, "Selbstgeführte Thyristor-Stromrichter" Siemens
AG 1974, 3. Aufl., S. 162 bis 168, und aus der DT-PS 1 246 861 bekannt. Sie werden wegen ihres einfachen Konzeptes
vielfach angewendet, beispielsweise zur Speisung von Drehstrommaschinen. Bei diesen Umrichtern wird der Kommutierungskondensator
zur Deckung der KommutierungsVerluste nach jeder erzwungenen
Kommutierung mit der vom Laststrom her in der Kommutierungsinduktivität
gespeicherten Energie und aus der Energie des Zwischenkreises nachgeladen, damit bleibt die Kommutierfähigkeit bei
kleiner Zwischenkreisspannung sichergestellt. Bei großen Lastströmen, insbesondere bei Überlastung des Umrichters kann diese
stromabhängige Nachladung zu einem großen Anstieg der Spannung am Kommutierungskondensator, d.h. der Kommutierungsspannung und
damit zu einer unzulässigen Beanspruchung der Thyristoren, Dioden und Kondensatoren führen. Diese Gefahr besteht besonders bei
hohen Leistungen, beispielsweise bei Leistungen von 100 kVA und mehr.
Es besteht die Aufgabe, einen Umrichter der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß unzulässig hohe Kommutierungsspannungen
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vermieden werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß für jeweils
zwei Brückenzweige mit gemeinsamem Hauptanschluß wenigstens ein Dämpfungskondensator vorgesehen ist, der zu einem Brückenzweig
parallel geschaltet ist.
Beim erfindungsgemäßen Umrichter wird bei jeder Kommutierung die
Zeit, in der eine laststromabhängige Nachladung des Kommutierungskondensators
erfolgt, um eine Zeitspanne verkleinert, in der sich die am Kommutierungskondensator beteiligten Dämpfungskondensatoren
ent- und umladen. Dadurch wird bereits das Entstehen einer Überhöhung der Kommutierungsspannung nahezu verlustlos verhindert.
Dies geschieht völlig unabhängig von der Umrichterfrequenz. Die
Dämpfungswirkung bei Null Volt Zwischenkreisspannung ist gleich Null und nimmt mit steigender Zwischenkreisspannung zu. Damit
bleibt die durch die laststromabhängige Wachladung bedingte Kommutierfähigkeit voll erhalten.
Die Größe der für alle Dämpfungskondensatoren vorzugsweise gleich großen Kapazitäten der Dämpfungskondensatoren und damit die Dämpfungswirkung
ist nur durch bei leerlaufendem Umrichter auftreten« de Kreisströme begrenzt. Vorzugsweise können die Dämpfungskondensatoren
abschaltbar sein oder es kann mit dem Ausgang des Wechselrichters eine induktive Grundlast verbunden sein. Diese induktive
Grundlast bewirkt einen induktiven Grundlaststrom, der die Dämpfungskondensatoren zwischen Umschwingvorgang und Hauptimpulsbeginn
im Wechselrichter umlädt und somit die Entstehung eines Kreisstromes verhindert. Vorteilhaft ist es, als induktive
Grundlast in jede Ausgangsleitung des Umrichters eine Drossel mit zwei magnetisch gekoppelten Wicklungen zu schalten, wobei eine
Wicklung jeder Drossel mit dem Wechselrichterausgang, der Verbindungspunkt der beiden Wicklungen jeder Drossel mit der Last
und die andere Wicklung aller Drosseln miteinander verbunden sind. Bei dieser Ausführungsform wird der Grundlaststrom mit steigendem
Laststrom geringer und bei entsprechender Auslegung bei Nennstrom zu Null. Im Nennbetrieb werden daher die Kommutierungseinrichtung
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und die Hauptthyristören vom Grundlaststrom nicht mehr belastet.
Im folgenden wird der erfindungsgemäße Umrichter beispielhaft anhand
der Figuren 1 bis 9 näher erläutert. In den Figuren sind einige Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Umrichters dargestellt.
Dabei sind gleiche Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Figur 1 zeigt eine Drehstrommaschine 1, die eine Drehstromsynchronmaschine
oder -asynchronmaschine sein kann und die aus einem Drehstromnetz mit den Phasen R, S, T über einen fremdgesteuerten,
netzgeführten Gleichrichter 2 einen Gleichspannungszwischenkreis 3 mit Glättungsdrosseln 4 und Zwischenkreiskondensator 5 und
einem selbstgeführten, fremdgesteuerten Wechselrichter 6 gespeist wird. Im AusführungsbeispÄ ist der Gleichrichter 2 aus
sechs steuerbaren Thyristoren 2a bis 2f in Drehstrombrückenschaltung aufgebaut. Der Wechselrichter 6 besteht aus Hauptthyristoren
7a bis 7f in Drehstrombrückenschaltung 7 und Freilauf- bzw. Rückstromdioden 8a bis 8f in Drehstrombrückenschaltung 8, wobei die
beiden Brückenschaltungen 7 und 8 antiparallel zueinander geschaltet
sind, so daß zu jedem Hauptthyristor 7a bis 7f eine Diode 8a bis 8f antiparallel liegt.
Der Wechselrichter ist mit einer Zwangskommutierungseinrichtung 9 für die Hauptthyristören 7a bis 7f versehen, in der jedem Hauptthyristor
7a bis 7f ein Löschkreis bestehend aus der Reihenschaltung von einem der Löschthyristoren 10a bis 1Of und einem der
Kommutierungskondensatoren 11a bis 11c parallel geschaltet ist. Dabei ist jeweils ein gemeinsamer Kommutierungskondensator 11a
bis 11c für jeweils zwei Brückenzweige mit den Hauptthyristoren 7a und 7d bis 7c und 7f vorgesehen, die einen gemeinsamen Hauptanschluß
14a bis 14c besitzen. Solche Brückenzweige mit gemeinsamem
Hauptanschluß 14a bis 14c werden auch als Brückenstrang
bezeichnet. Im Kommutierungsstromkreis liegen außerdem noch Kommutierungsdrosseln 12a bis 12f, und Begrenzungsdrosseln 13a
bis 13f. Im Ausführungsbeispiel sind die Begrenzungsdrosseln . zwischen die Hauptthyristoren 7a bis 7f und die zugehörigen
Löschthyristoren 10a bis 10f und die Kommutierungsdrosseln 12a
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Wi
bis 12f zwischen die Hauptthyristoren 7a bis 7f und die zugehörigen
Freilaufdioden 8a bis 8f geschaltet. Weiterhin sind im
Ausführungsbeispiel die Kommutierungsdrosseln 12a bis 12f unterteilt und jedem Hauptthyristor 7a bis 7f ist eine der Kommutierungsdrosseln
12a bis 12f gesondert zugeordnet. Diese Anordnung der Kommutierungsdrosseln 12a bis 12f bewirkt eine Entkopplung
der Kommutierungsstromkreise, mit der die zulässige Sperrspannung der verwendeten Thyristoren besser ausgenutzt werden kann.
Für die Wirkung des erfindungsgemäßen Umrichters ist die spezielle Anordnung der Kommutierungs- und der Begrenzungsdrosseln nach
Figur 1 unwesentlich, Kommutierungs- und Begrenzungsdrosseln können
auch an anderen Stellen der Kommutierungsstromkreise angeordnet sein.
Es wurde bereits erwähnt, daß die stromabhängige Nachladung der Kommutierungskondensatoren 11a bis 11c bei der Zwangskommutierung
zu einem unzulässig hohen Anstieg der Kommutierungsspannung bei
Überlastung führen kann. Um einen solchen unzulässig hohen Anstieg" der Kommutierungsspannung von vornherein zu verhindern,
sind Dämpfungskondensatoren 15 vorgesehen, wobei im Ausführungsbeispiel nach Figur 1 jedem Brückenzweig des Wechselrichters 6 je
einer der Dämpfungskondensatoren 15a bis 15f parallel geschaltet
ist und alle Dämpfungskondensatoren 15a bis 15f gleich große Kapazität besitzen. Das Verhältnis der Kapazitäten der Kommutierungskondensatoren
11 zu den der Dämpfungskondensatoren 15 beträgt ungefähr 5 : 1 und die Kapazitäten der Dämpfungskondensatoren
verhalten sich zur Kapazität des. Zwischenkreiskondensators 5 ungefähr wie 1 : 1000.
Bei der beschriebenen Einrichtung wird durch Steuerung des Gleichrichters
2 die Zwischenkreisspannung im Gleichstromzwischenkreis
3 und damit die Größe der Spannung gesteuert, die der Drehstrom,-maschine
1 zugeführt wird. Die Frequenz der Maschinenspannung wird durch die Taktfrequenz der Hauptthyristoren des Wechselrichters
6 und die Drehrichtung des Drehstrommotors durch die Reihenfolge der Stromführung der Hauptthyristoren des Wechselrichters
6 bestimmt. Dabei werden zur Steuerung der Thyristoren
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des Gleichrichters 2 Steuersätze benutzt, wie sie beispielsweise in dem Buch von G. Möltgen "Netzgeführte Stromrichter mit
Thyristoren" Herausgeber und Verlag: Siemens AG 1967, S. 275 oder
280, und der DIN 41 57, Bl. 7, S. 4, beschrieben sind. Der Wechselrichter 6 und die Löschthyristoren 10a bis 10f werden mit
einem Steuersatz angesteuert, der einen Impulsgeber mit nachgeschaltetem Ringzähler enthält. Die Steuersätze und die Steuerleitungen
zu den Zündelektroden der Thyristoren wurden in den Figuren nicht dargestellt, um die Übersichtlichkeit zu wahren.
Zur Inbetriebnahme der Anordnung sind die Koramutierungskondensatoren
11a bis 11c auf die zur Kommutierung des Anlaßstromes notwendige Spannung aufzuladen. Zur Aufladung können die Hauptthyristoren
7a bis 7f und die entsprechenden Löschthyristoren 10a bis 10f gezündet werden oder es kann für jeden Kommutierungskondensator
eine übliche Ladeeinrichtung vorgesehen sein, die in der Figur 1 nicht dargestellt ist und beispielsweise eine Reihenschaltung
eines LadewiderStandes mit einem Schalter enthält,
über die der zugehörige Kommutierungskondensator mit einer Gleichspannungsquelle
zu verbinden ist. Nach Beendigung der Aufladung werden die Schalter wieder geöffnet. Falls genügend große Widerstände,
beispielsweise 100 /&Ω. und mehr vorgesehen sind, können
die Schalter entfallen.
Für die Beschreibung der Zwangskommutierung wird die Figur 2 herangezogen,
in deren Diagrammen der Strom i im Kommutierungsstrom-
kreis, der Laststrom i , den der zwangszulöschende Thyristor führt,
und die Kondensatorspannung U über der Zeit t aufgetragen sind. Dabei sind mit den gestrichelt eingezeichneten Kurvenzügen 16 und
17, die beim Kommutierungsvorgang des bekannten Umrichters auftretenden Ströme und Spannungen und mit den ausgezogenen Kurvenzügen
der Zustand gezeigt, der sich bei einer mit Dämpfungskondensatoren 15 ausgerüsteten Einrichtung einstellt. Es wird vorausgesetzt,
daß die Kommutierungskondensatoren 11a bis 11c mit der gezeigten Polarität und der Spannung U aufgeladen sind,
daß die Hauptthyristoren 7a, 7b und 7f Strom führen und daß der Laststrom vom Hauptthyristor 7a auf den Hauptthyristor 7d kommu-
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tiert werden soll. Bei der angegebenen Ladung der Kommutierungskondensatoren 11a bis 11c können die Hauptthyristoren 7a und 7b
der linken Brückenhälfte und der Hauptthyristor 7f der rechten Brückenhälfte zwangskommutiert werden. Zur Löschung des stromführenden
Hauptthyristors 7a wird im Zeitpunkt t^ das zugehörige
Löschventil 10a gezündet. Der Entladestrom des Kommutierungskondensators 11a fließt nun über den Löschthyristor 10a, die Begrenzungsdrossel
13a und den Hauptthyristor 7a und baut den Laststrom im Hauptthyristor 7a ab. Erreicht der Entladestrom den Laststrom
im Hauptthyristor 7a, so erlischt im Zeitpunkt tp der Hauptthyristor
7a und der an der Kommutierungsdrossel 12a abfallende Teil der Spannung U ^ des Kommutierungskondensators 11a liegt als
negative Sperrspannung am Hauptthyristor 7a. Der Laststrom fließt über den Kommutierungskondensator 11a, den Löschthyristor 10a,
die Begrenzungsdrossel 13a und die Kommutierungsdrossel 12a weiter.
Der Kommutierungskondensator 11a lädt sich nun über den
Kommutierungsstromkreis, d.h. über die Kommutierungsdrossel 12a, die Begrenzungsdrossel 13a und die Freilaufdiode 8a um. In diesem
Schwingkreis steigt der Umschwingstrom i des Kommutierungskondensators
11a sinusförmig auf seinen Maximalwert an, den er im Nulldurchgang der Kondensatorspannung U erreicht. Anschließend
nimmt der, jetzt durch die Kommutierungsdrossel 12a und die Begrenzungsdrossel 13a getriebene Umschwingstrom wieder ab. Sobald
der Umschwingstrom die Größe des Laststromes i im Zeitpunkt t^
erreicht hat, wird der Strom durch die Freilaufdiode 8a zu Null
und der Laststrom beginnt auf die Freilaufdiode 8d zu kommutieren,
die nun leitend wird. Das bedeutet, daß das Potential des Hauptanschlusses 14a von minus nach plus wechselt. In diesem Zeitpunkt
beginnt ein weiterer Schwingungsvorgang unter Einbeziehung der Zwischenkreisspannung U und mit der Spannung \Jez am Kommutierungskondensator
11a und dem Stromwert i im Umschwingkreis
als Anfangsbedingung. Es fließt daher während der Kommutierung
auf die Freilaufdiode 8d ein ebenfalls von der Kommutierungsdrossel 12a und der Begrenzungsdrossel 13a getriebener Strom,
der einen zeitlichen Verlauf entsprechend der gestrichelten Kurve 16 der Figur 2 besitzt und zu einem Spannungsverlauf am
Kommutierungskondensator 11a entsprechend der gestrichelten
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Kurve 17 führt. Die Spannung am Koramutierungskondensator ^steigt
daher von Up auf U'λ entsprechend der Stromzeitfläche f% **£
an, wobei t4 der Zeitpunkt des Stromnulldurchganges ist/ -was
einer stromabhängigen Nachladung des Kommutierungskondensators
11a durch die Kommutierungsdrossel 12a und die Begrenzungsdrossel 13a entspricht. Im stationären Fall gilt U'^ = u Co* Mii: dieser·
stromabhängigen Nachladung der Kommutierungskondensatoren 11 wird der Umrichterbetrieb bei kleinen Zwischenkreisumspannungen
U und damit auch bei kleinen Frequenzen sichergestellt. Allerdings
wird bei großen Lastströmen die Kommutierungsspannung größer
als bei kleinen Lastströmen. Bei einer Überlastung des Umrichters kann diese stromabhängige Nachladung somit zu unzulässig
hohen Kommutierungsspannungen führen, wie bereits erwähnt wurde.
Ist die Kommutierung auf die Freilaufdiode 8d beendet, so erlischt der Löschthyristor 10a und der Kommutierungskondensator
11a besitzt die richtige Polarität und Spannung zur Zwangslöschung des Hauptthyristors 7d, wobei die Polarität umgekehrt zu
der in Figur 1 gezeigten ist. Durch die Kommutierung des Laststromes auf die Freilaufdiode 8d, die unter der Wirkung der Induktivität
der Wicklungen der Drehstrommaschine 1 erfolgt, wird ein Freilaufkreis geschlossen und der Strom fließt über die Freilaufdiode
8d, die Kommutierungsdrossel 12d, die stromführenden Hauptthyristoren und die Wicklungen des Motors 1„ Nun wird der
Hauptthyristor 7d gezündet, übernimmt den Strom und die Kommutierung ist beendet.
Um zu vermeiden, daß die stromabhängige Nachladung bei großem Laststrom, insbesondere bei Überlastung des Umrichters, zu unzulässig
hohen Kommutierungsspannungen führt, sind beim erfindungsgemäßen Umrichter die. Dämpfungskondensatoren 15 vorgesehen,
die gleich große Kapazität besitzen und von denen beim Ausführungsbeispiel nach Figur 1 je ein Dämpfungskondensator 15a bis
15f parallel zu jedem Brückenzweig des Wechselrichters 6 geschaltet ist. Während des Umschwingens im Kommutierungsstromkreis, d.h.
bei leitender Freilaufdiode 8a besitzt der Hauptanschluß 14a das
Potential - Uz. Daraus folgt, daß die Spannung am Dämpfungskondensator
15a Null Volt und - Uz Volt am Kondensator 15d beträgt,
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fungskondensatoren 15 langer dauert, die am Kommutierungsvorgang
beteiligt sind. Damit erhält man eine mit steigender Zwischenkreis spannung verringerte Stromabhängigkeit der Kommutierungsspannung.
Mit diesem Verhalten ist eine nahezu verlustlose, von der Umrichterfrequenz völlig unabhängige Arbeitsweise der
Kommutierungseinrichtung und der Dämpfungseinrichtung gegeben. Anzuführen ist außerdem noch, daß bei Fremdaufladung der Kommutierungskondensatoren
die Zwischenkreisspannung nicht durch die Hilfsspannung erhöht wird.
Für die Kennlinien U = f(U i ) erhält man bei dem bekannten
CO Z f O
Umrichter ohne Dämpfungsschaltung näherungsweise die Beziehung:
Uco=U Z +1o-Z'
<1>
wobei der Stromabhängigkeitsfaktor Z'ein modifizierter Wellenwiderstand
des Umschwingkreises ist. Für den erfindungsgemäßen Umrichter mit Dämpfungsschaltung ergibt sich näherungsweise:
und U00^ Uz für io - ^Z ^ O, (3)
ZD
wobei der Faktor Z^ bei gegebener Dämpfungseinrichtung von der
Größe der Kapazität der Dämpfungskondensatoren 15 abhängt, die
am Kommutierungsvorgang beteiligt sind. Die Kennlinien gemäß den Beziehungen (1) bzw. (2) und (3) zeigt Figur 3 bei verschiedenen
Zwi schenkreis spannungen U7,, bis Uy λ als Parameter. Dabei sind
wieder als gestrichelte Kurven die Kennlinien des bekannten Umrichters gemäß (1) und mit ausgezogenen Kurven die Kennlinien
des erfindungsgemäßen Umrichters gemäß (2) und (3) angegeben. Für die Winkel oC und /? gilt dabei tan*. = Z'und tanß = Z^. Den
Kennlinien ist zu entnehmen, daß für den Umrichter mit Dämpfungsschaltung bei einer vorgegebenen Zwischenkreisspannung Uz
und bei vorgegebener maximal zulässiger Kommutierungsspannung U wesentlich höhere Überlastströme i .. zulässig sind.
cozul OU
Figur 4 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel. Anstelle der sechs Dämpfungskondensatoren 15a bis 15f sind bei diesem Ausführungsbeispiel
nur drei Dämpfungskondensatoren 15A bis 15C
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wenn der Umschwingstrom i im Zeitpunkt t, wieder die Größe
c j
des Laststromes i erreicht. Dabei besitzt der Dämpfungskondensator
15d die angegebene Polarität. Im Zeitpunkt t, wird die Freilaufdiode 8a stromlos. Das Potential des Hauptanschlusses 14a
kann aber wegen der Spannung am Dämpfungskondensator 15d sein Potential nicht von minus nach plus wechseln, bis die Dämpfungskondensatoren
15a und 15d umgeladen sind. Die Ladung des Dämpfungskondensators 15a und die Entladung des Dämpfungskondensators 15d
und damit der Potentialwechsel erfolgt mit begrenzter Geschwindigkeit und ist im Zeitpunkt t^ beendet. Nun wird die Freilaufdiode
8d leitend und die Kommutierung auf diese Freilaufdiode beginnt. In der Zeitspanne t, bis t<
ist jedoch der Umschwingstrom i von i auf i λ abgeklungen und die Kommutierungsspannung
hat sich geringfügig von U2 auf U-, erhöht. Der zweite Schwingungsvorgang,
der während der Kommutierung auf die Freilaufdiode 8d wie bei dem bekannten Umrichter einsetzt und damit die stromabhängige
Nachladung erfolgt daher unter geänderten Bedingungen. Für diesen zweiten Schwingungsvorgang gelten die Anfangsbedingungen
ic4<io Una Uc3^Uc2* Dami~t wird die Stromzeitfläche, d.h.
!^ & kleiner als beim bekannten Umrichter ohne Dämpfungsschaltung, was gleichbedeutend mit einer Absenkung der Kommutierungsspannung
auf U^ ist, wobei U ι
< U^ gilt und t^ wieder
der Zeitpunkt des Stromnulldurchganges ist. Der Unterschied in den Stromzeitflächen beim Umrichter mit Dämpfungsschaltung und
beim bekannten Umrichter ist aus den gestrichelten Kurven 16 und 17 und den ausgezogenen Kurven der Figur 2 direkt ersichtlich.
Mit den Dämpfungskondensatoren 15, die verhindern, daß der Laststrom
unmittelbar von der Freilaufdiode 8a auf die Freilaufdiode 8d kommutieren kann, wird das Entstehen einer Überspannung an
den Kommutierungskondensatoren 11 unmittelbar verhindert. Dabei bleibt, wie ohne weiteres einzusehen ist, die Dämpfungsschaltung
bei Null Volt Zwischenkreisspannung ohne Wirkung, da der Strom'
ungehindert auf die Freilaufdiode 8d kommutieren kann. Diese
Kommutierung wird um so mehr verzögert, und damit die Nachladungszeit und die Kommutierungsspannung relativ verringert, je höher
die Zwischenkreisspannung ist, da dann die Umladung der Dämp-
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vorgesehen, wobei jeweils einer-der Dämpfungskondensatoren 15a1
bis 15c1 einem Brückenzweig eines Brückenstranges des Wechselrichters
6. parallel geschaltet ist. Es ist ohne weiteres ersichtlich,
daß sich diese Schaltung in der Wirkungsweise vom Ausführungsbeispiel nach Figur 1 nicht unterscheidet. Um jedoch die
gleiche Dämpfung wie beim Ausführungsbeispiel nach Figur 1 zu erhalten, muß die Kapazität der Dämpfungskondensatoren 15a' bis
15c! doppelt so groß sein, wie die Kapazität der Dämpfungskondensatoren
15a bis 15f des Ausführungsbeispiels nach Figur 1.
Die Schaltung eines dritten Ausführungsbeispiels ist in Figur 5 dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind zwei Zwischenkreiskondensatoren
5a und 5b angeordnet und es ist wiederum jedoch nur ein Dämpfungskondensator 15a1 bis 15c' für jeden Brückenstrang
vorgesehen, wobei jeder Dämpfungskondensator 15a' bis 15b' zwischen den Hauptanschluß 14a bis I4c des zugehörigen Brückenstrangs
und die Mittelanzapfung 5c der Zwischenkreiskondensa-coren geschaltet ist. Auch diese Schaltung unterscheidet sich nicht
von der Wirkungsweise nach Figur 1. Im Gegensatz zu den Schaltungsbeispielen
nach Figur 1 und Figur 4, bei denen die Dämpfungskondensatoren der maximalen Spannungsbeanspruchung von + Oy
ausgesetzt sind, müssen die Dämpfungskondensatoren 15 des Ausführungsbeispiels nach Figur 5 nur - U^/2 aufnehmen.
Bei den Ausführungsbeispielen nach Figur 1, Figur 4 und Figur 5
ist die Größe der Dämnfungskondensatoren 15 und damit die Dämpfungswirkung
nur durch bei leerlaufendem Umrichter auftretenden Kreisströme begrenzt. Die Entstehung dieser Kreisströme sei anhand
der in Verbindung mit Figur 4 gegebenen Erläuterung des Kommutierungsvorgangsind der Figur 6 beschrieben, wobei ein leerlaufender
Umrichter angenommen wird, d.h. es wird angenommen, daß kein Laststrom fließt. Ohne Laststrom kann dann der Dämpfungskondensator
15a nach Umschwingen des Kommutierungskondensators 11a nicht aufgeladen werden. Wird nun im Zeitpunkt t,- der
Hauptthyristor 7d gezündet, so setzt ein Schwingungsvorgang über die Kommutierungsdrossel 12d, den Hauptthyristor 7d und den
Dämpfungskondensator 15a ein. Der dabei über den Dämpfungskonden-
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sator 15a fließende Strom ±D, der über den Hauptthyristor 7d
fließende Strom i„ und der über die Freilaufdiode 8d fließende
Strom ip sind in Figur 6 über der Zeit t aufgetragen. Erreicht
die Spannung am Dämpfungskondensator 15a im Zeitpunkt tg Null
Volt, so kommutiert der in der Kommutierungsdrossel 12d fließende Strom der Größe ig auf die Freilaufdiode 8d. Anschließend klingt
der Kreisstrom ab. Für den Fall, daß der Kreisstrom innerhalb der Zündperiode des stromführenden Hauptthyristors abgeklungen
ist, beträgt die Verlustenergie
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worin CL5 die Kapazität des beteiligten Dämpfungskondensators
15 und fyjjjj, die Umrichterfrequenz ist. Diese Verluste und damit
die Grenze für die Größe der Kapazität der Dämpfungskondensatoren 15 können dadurch vermieden werden, daß man die Dämpfungskondensatoren
15 bei Unterschreiten eines Mindestlaststromes abschaltet
oder daß man den Umrichterausgang mit einer induktiven Grundlast beaufschlagt.
Ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Dämpfungskondensatoren 15 abschaltbar sind, zeigt Figur 7. Als Schalter sind im Ausführungsbeispiel Thyristoren eingesetzt. Es können auch mechanische Schalter
benützt werden. Dieses Ausführungsbeispiel ist identisch mit dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1. Es sind lediglich die
Dämpfungskondensatoren 15a bis 15f über jeweils einen Thyristor 18a bis 18c mit dem Hauptanschluß 14a bis 14c des zugehörigen
Brückenstranges verbunden. Jedem der Thyristoren 18a bis 18c ist
eine Diode 19a bis 19c antiparallel geschaltet. Mit den Thyristoren 18a bis 18c werden die Dämpfungskondensatoren beim Unterschreiten
eines Mindestlaststromes abgeschaltet, um das Entstehen von Kreisströmen und die damit verbundenen Verluste zu
vermeiden.
Figur 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit einer induktiven Grundlast
20, mit der der Umrichterausgang 21 beaufschlagt ist. Diese induktive Grundlast 20 bewirkt einen induktiven Grundlaststrom,
der die Dämpfungskondensatoren 15 zwischen Umschwingvorgang und
Zündung des nächsten Hauptthyristors im Wechselrichter 6 umlädt
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und somit die Entstehung eines Kreisstromes verhindert. Der Umrichter
und die Anordnung der Dämpfungskondensatoren 15 entspricht dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1. Als Grundlast 20
ist zwischen den Umrichterausgang 21 und die Drehstrommaschine 1 in jede Phase des Umrichterausgangs eine Drossel 20a bis 20c
geschaltet. Jede der Drosseln 20a bis 20c besitzt zwei magnetisch gekoppelte Wicklungen 22a und 22b, wobei die Windungszahl jeder
Wicklung 22a n^ und die Windungszahl jeder Wicklung 22b n^ beträgt
und n2^ n, ist. Durch die Punkte an den Wicklungen 22a und
22b sind die Wicklungsanfänge bezeichnet. Bei jeder Drossel 20a bis 20c ist der Wicklungsanfang der Wicklung 22a mit dem Umrichterausgang
21 und der Verbindungspunkt 23a bis 23c des Wicklungsendes der Wicklung 22a und des Wicklungsanfangs der Wicklung
22b mit der Last 1 verbunden. Die Wicklungen 22a aller Drosseln 20a bis 20c sind also vom Laststrom durchflossen. Die
Wicklungsenden aller Wicklungen 22b der Drosseln 20a bis 20c sind im Verbindungspunkt 24 miteinander verknüpft. Beim Ausführungsbeispiel
nach Figur 8 ist die Grundlast 20 durch eine Drehstromdrossel realisiert, deren Schenkel je mit den zwei Wicklungen
22a und 22b bewickelt sind und der Verbindungspunkt 24 liegt an der Sternspannung des Umrichterausgangs.
Zur Erklärung der Wirkungsweise der Grundlast 20 ist in Figur 8a die Drossel 20a mit den auftretenden Spannungen und Strömen im
Detail dargestellt. Bei laufendem Umrichter fließt nur der Grundlaststrom i . Wird ein Laststrom iQ eingeprägt, der durch die
Umrichterlast gegeben ist, so verursacht dieser Laststrom den Spannungsabfall U in der Wicklung 22a. In der Wicklung 22b
wird damit eine Spannung n2 . Un induziert. Bei induktivem
5Tn
Laststrom ist die Spannung 2 . U der Umrichter-Sternspannung U, entgegengerichtet, so da§1 ein Grundlaststrom i von der
η
resultierenden Spannung U=U,- 2 . U getrieben wird. Für .
resultierenden Spannung U=U,- 2 . U getrieben wird. Für .
U > n2 . U (Figur 9a) ist i induktiv, für U = n2 . UQ (Figur
n1 n1
9b) ist i = 0 und für U < ^2 » U (Figur 9c) wird i kapazitiv.
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Diese Darstellung ist stark vereinfacht, gilt jedoch, wenn i ^ i ist, was man für den Anwendungsfall annehmen kann
(i %0,1 iQ)· In den Figuren 9a bis 9c sind unter der Annahme
sinusförmiger Spannungen und Ströme die drei obengenannten Fälle als Zeigerdiagramme dargestellt.
Wie bereits erwähnt, bewirkt die Drosselanordnung einen induktiven
Grundlaststrom, der die Dämpfungskondensatoren zwischen Umschwingvorgang
und Hauptimpulsbeginn im Wechselrichter umlädt und somit
die Entstehung eines Kreisstromes verhindert. Wesentlich ist dabei, daß der Grundlaststrom mit steigendem Umrichter-Laststrom
kleiner und mit einer entsprechenden Auslegung der Drehstromdrossel 20 bei Nennstrom zu Null gemacht werden kann. Im Nennbetrieb
belastet daher die Grundlast 20 die Kommutierungseinrichtung und die Hauptthyristoren nicht mehr. Dies gilt für den
Fall, daß der Umrichterstrom induktiv ist, was in einem Großteil
der Anwendungsfälle zutrifft. Mit größer werdendem Wirkanteil des Laststromes bleibt ein immer größerer Anteil des induktiven
Grundlaststromes erhalten, so daß im Extremfall bei rein ohmscher Umrichterbelastung der Grundlaststrom die Dämpfungskondensatoren
umladen kann. Zu betonen ist noch, daß durch die induktive Grundlast die Betriebssicherheit des Umrichters in keiner Weise eingeschränkt
wird.
Zusammenfassend ist festzustellen, daß mit dem erfindungsgemäßen Umrichter vermieden wird, daß eine Überhöhung der Spannung am
Kommutierungskondensator entsteht. Dabei ist wesentlich, daß die Dämpfungswirkung bei kleinen Zwischenkreisspannungen klein ist
und mit steigender Zwischenkreisspannung zunimmt. Damit bleibt noch soviel Stromabhängigkeit der Nachladung erhalten, daß die
nötige Kommutierfähigkeit gewahrt bleibt. Damit ist eine von der Umrichterfrequenz völlig unabhängige Arbeitsweise erreicht. Beim
bekannten Umrichter geht die Höhe der Kommutierspannung sehr stark in die Umrichterverluste ein. Die Verluste in der Kommutierungseinrichtung
betragen 80 bis 90% der Gesamtverluste. Mit steigender Frequenz steigen auch diese Verluste. Beim erfindungsgemäßen
Umrichter arbeitet die Dämpfungsschaltung nahezu verlust·?-
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los. Sie verringert durch Absenkung der nur zu einem kleinen Teil nutzbaren hohen Kommutierspannungen bei hohen Zwischenkreisspannungen
die Belastung der Kommutierungseinrichtung spürbar. Dadurch wird auch der Gesamtwirkungsgrad des Umrichters erheblich
verbessert. Verluste, die durch Kreisströme bei leerlaufendem Umrichter auftreten, können durch Abschalten der Dämpfungsschaltung bei kleinen Zwischenkreisspannungen oder vorzugsweise
durch eine induktive Grundlast praktisch völlig vermieden werden.
Abschließend ist noch anzuführen, dai3 die angegebene Dämpfungsschaltung sich auch zur Nachrüstung bekannter Umrichter eignet,
weil der konstruktive Aufwand unerheblich ist. Eine Erhöhung der Leistungsausbeute ist damit gegeben.
7 Patentansprüche
9 Figuren
9 Figuren
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Claims (6)
1.»Umrichter mit Gleichspannungszwischenkreis, gesteuertem Gleich-
^— richter und einem Wechselrichter mit Hauptthyristoren in Brückenschaltung,
zu der Freilaufdioden in Brückenschaltung antiparallel
geschaltet sind, wobei jedem Brückenzweig ein Löschkreis mit einem Löschthyristor und einem Kommutierungskondensator parallel geschaltet
ist, für zwei Brückenzweige, die einen gemeinsamen Hauptanschluß besitzen, jeweils ein Kommutierungskondensator vorgesehen
ist und in den Kommutierungsstromkreisen Kommutierungsdrosseln
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß für jeweils zwei Brückenzweige mit gemeinsamem Hauptanschluß (14) wenigstens ein
Dämpfungskondensator (15) vorgesehen ist, der zu einem Brückenzweig
parallel geschaltet ist.
2. Umrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu jedem
Brückenzweig ein Dämpfungskondensator (15a bis 15f) parallel
geschaltet ist.
3. Umrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Brückenzweigen mit gemeinsamem Hauptanschluß (14) je ein Dämpfungskondensator
(15) zugeordnet ist, der zwischen den Hauptanschluß (14) und einer Mittelanzapfung (5c) des Zwischenkreiskondensators
(5a und 5b) geschaltet ist.
4. Umrichter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kapazität aller Dämpfungskondensatoren (15) wenigstens
angenähert gleich groß ist.
5. Umrichter nach einem der· Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils zwischen den Hauptanschluß (14) zweier Brückenzweige und zugehörige Dämpfungskondensatoren (15) ein Schalter .
(18a bis 18c) geschaltet ist.
6. Umrichter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang (21) des Umrichters mit einer induktiven Grundlast (20) verbunden ist.
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Umrichter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daf3 in jede Ausgangsleitung (21) eine Drossel (20a bis 20c) mit zwei magnetisch
gekoppelten Wicklungen (22a, 22b) geschaltet ist und daß eine Wicklung (22a) ,jeder Drossel mit dem Wechselrichterausgang
(21), der Verbindungspunkt (23a) der beiden Wicklungen (22a, 22b jeder Drossel mit der Last (1) und die anderen Wicklungen (22b)
aller Drosseln miteinander verbunden sind.
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Leerseite
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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AT939975A AT346979B (de) | 1975-03-10 | 1975-12-11 | Statischer zwischenkreisumrichter mit gleichspannungszwischenkreis |
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GB6040/76A GB1541696A (en) | 1975-03-10 | 1976-02-16 | Inventer |
IN345/CAL/1976A IN145157B (de) | 1975-03-10 | 1976-02-26 | |
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FR7606517A FR2304207A1 (fr) | 1975-03-10 | 1976-03-08 | Convertisseur comportant un circuit intermediaire a tension continue |
CH288376A CH593584A5 (de) | 1975-03-10 | 1976-03-09 | |
JP51025519A JPS51114631A (en) | 1975-03-10 | 1976-03-09 | Frequency converter with dc voltage intermediate circuit |
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DE2510357B2 DE2510357B2 (de) | 1977-05-26 |
DE2510357C3 DE2510357C3 (de) | 1978-01-05 |
Family
ID=
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3415795A1 (de) * | 1984-04-27 | 1985-10-31 | Siemens Ag | Umrichter mit gleichspannungszwischenkreis |
US4567554A (en) * | 1982-06-23 | 1986-01-28 | Asea Aktiebolag | Static convertor means |
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Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB1541696A (en) | 1979-03-07 |
US4056766A (en) | 1977-11-01 |
FR2304207A1 (fr) | 1976-10-08 |
ATA939975A (de) | 1978-04-15 |
AT346979B (de) | 1978-12-11 |
DK142008B (da) | 1980-08-04 |
CH593584A5 (de) | 1977-12-15 |
FR2304207B1 (de) | 1979-04-06 |
DK142008C (da) | 1980-12-15 |
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SE7601190L (sv) | 1976-09-13 |
DK83676A (da) | 1976-09-11 |
IN145157B (de) | 1978-09-02 |
JPS5736827B2 (de) | 1982-08-06 |
SE419594B (sv) | 1981-08-10 |
JPS51114631A (en) | 1976-10-08 |
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