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DE247272C - - Google Patents

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Publication number
DE247272C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cresol
percent
sulfuric acid
pure
crystallized
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT247272D
Other languages
English (en)
Publication of DE247272C publication Critical patent/DE247272C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C37/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C37/68Purification; separation; Use of additives, e.g. for stabilisation
    • C07C37/86Purification; separation; Use of additives, e.g. for stabilisation by treatment giving rise to a chemical modification

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Elften. (Exemplar
KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
JVl 247272 -KLASSE Mq. GRUPPE
Zusatz zum Patent 245892 vom 26. Januar 1911.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. April 1911 ab. Längste Dauer: 25. Januar 1926.
Das heute als m-Kresol in den Handel gebrachte Produkt, welches durch Trennung des Kresolgemisches gewonnen wird, enthält nur etwa 90 Prozent m-Kresol, während der Rest aus p-Kresol besteht. Ebenso enthält, wie festgestellt wurde, das nach dem Hauptpatent 245892 gewonnene Produkt noch beachtenswerte Mengen der p-Verbindung.
Es wurde nun gefunden, daß reines m-Kresol dadurch erhalten werden kann, daß das nach dem Verfahren des Hauptpatents aus einem Gemisch von m- und p-Kresol durch Einwirkung einer zur Bildung der Monosulfosäuren beider Kresole erforderlichen Menge konzentrierter oder rauchender Schwefelsäure oder auch mit weniger Schwefelsäure in der Kälte oder unter mäßigem Erwärmen, Abscheidung der auskristallisierten m-Kresolmonosulfosäure und Spaltung mit überhitztem Wasserdampf gewonnene m-Kresol. nochmals dem daselbst geschützten Verfahren unterworfen wird. In derselben Weise kann auch das gewöhnliche m-Kresol des Handels auf reines m-Kresol verarbeitet werden.
Beispiel I.
1000 kg gewöhnliches m-Kresol (bestehend aus etwa 90 Prozent m-Kresol und 10 Prozent p-Kresol) werden mit 900 kg konzentrierter Schwefelsäure (von 66° Be.) unter gutem Umrühren bei einer Temperatur unter ioo° sulfuriert. Nach Beendigung der Sulfurierung wird das Reaktionsgemisch abkühlen gelassen, wobei die Sulfosäure des m-Kresols auskristallisiert. Aus der auskristallisierten Sulfosäure läßt sich das reine m-Kresol durch Behandeln mit überhitztem Wasserdampf in guter Ausbeute abscheiden.
Beispiel II.
500 kg nach dem Verfahren des Patents 245892 gewonnenes m-Kresol (92 Prozent m- und 8 Prozent p-Kresol enthaltend) werden mit 400 kg rauchender Schwefelsäure (mit einem Gehalt von 20 Prozent SO3) unter gutem Umrühren bei einer Temperatur unter ioo° sulfuriert. Nach beendigter Sulfurierung wird das Reaktionsgemisch mit 260 kg 5oprozentiger Schwefelsäure vermischt, im Extraktionsapparat das unsulfurierte Kresol mit Benzol ausgezogen und die Lösung dann langsam abkühlen gelassen. Die auskristallisierte m-Kresolsulfosäure liefert beim Behandeln mit überhitztem Wasserdampf reines m-Kresol in guter Ausbeute.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Weitere Ausbildung des durch Patent 245892 geschützten Verfahrens, darin bestehend, daß man zwecks Darstellung von reinem m-Kresol entweder das nach dem Verfahren des Hauptpatents erhältliche m-Kresol oder gewöhnliches m-Kresol des Handels nochmals dem Verfahren des Hauptpatents unterwirft.
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