DE246172C - - Google Patents
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- DE246172C DE246172C DENDAT246172D DE246172DA DE246172C DE 246172 C DE246172 C DE 246172C DE NDAT246172 D DENDAT246172 D DE NDAT246172D DE 246172D A DE246172D A DE 246172DA DE 246172 C DE246172 C DE 246172C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J5/00—Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J5/20—Seals between parts of vessels
- H01J5/22—Vacuum-tight joints between parts of vessel
- H01J5/30—Vacuum-tight joints between parts of vessel using packing-material, e.g. sealing-liquid or elastic insert
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0033—Vacuum connection techniques applicable to discharge tubes and lamps
- H01J2893/0047—Closure other than lamp base
Landscapes
- Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 246172 KLASSE 2ig. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. August 1910 ab.
Bekanntlich erfordern Metalldampfapparate dauernd ein hohes Vakuum, was möglichst
vollkommen gasdichte Gefäße zur Bedingung macht. Bei den für kleine Leistungen noch
verwendbaren Glasgefäßen ist diese Bedingung in hohem Maße erfüllt, hingegen kommen für
größere Leistungen, z. B. bei Quecksilberdampfgleichrichtern für mehrere Hundert Ampere,
nur Metallgefäße in Betracht, deren genügende Abdichtung jedoch auf beträchtliche
Schwierigkeiten stößt.
Als Material für die Gefäße haben sich einfache Stahlrohre besonders zweckmäßig erwiesen,
die, an beiden Enden mit geeigneten Vollscheiben unter Anwendung der bekannten Quecksilberdichtungen abgeschlossen, eine hinreichende
Dichtigkeit ergaben.
Metalldampfapparate mit quecksilbergedichteten Gefäßen sind bereits bekannt, doch haben
Versuche ergeben, daß die bisher bekannten Ausführungen in der Herstellung wesentlich
teurer sind und in bezug auf Dichtigkeit zu Fehlerquellen leichter Anlaß geben als der
vorliegende Erfindungsgegenstand.
Um die Fehlerquellen darzutun, die bei Anwendung von Quecksilberdichtungen auftreten
können, ist in Fig. 1 der einfachste Fall dargestellt
; der Flansch α ist mit dem röhrenförmigen
Gefäß f durch Lötung oder auch durch Verschraubung fest verbunden, während die
untere Vollscheibe b die aus Leder, Asbest o. dgl. hergestellten Dichtungsringe c und d
gegen den Flansch α preßt. Im ringförmigen Hohlraum e befindet sich zwecks besserer
Dichtung Quecksilber. Der Nachteil dieser Bauart liegt in der Unsicherheit der Lötstelle
zwischen Flansch α und Rohr f, die leicht ein Eindringen der Luft auf dem durch einen
Pfeil angedeuteten Wege herbeiführen kann. Auch ist das Lötmaterial vom Quecksilber
leicht angreifbar. >
Eine etwas bessere Abdichtung ist in Fig. 2 dargestellt, bei der der Flansch α mit dem
Rohrgefäß f verschweißt zu denken ist. Immerhin bleibt auch hier, abgesehen von den
größeren Kosten, noch die Möglichkeit offen, daß das im ringförmigen Hohlraum e befindliche
Dichtungsquecksilber infolge der horizontalen Lage der Dichtungsflächen und der damit verbundenen geringen Pressung das
Eindringen von Luft auf dem gleichfalls durch einen Pfeil angedeuteten Wege zuläßt.
Letztere Gefahr kann etwas gemindert werden, wenn in senkrechter Richtung in die
Flansche α und b Rillen eingedreht werden, wie in Fig. 3 angedeutet, doch' erfordert dies
wieder größere Mengen Dichtungsquecksilber.
Eine in jeder Beziehung verbesserte Anordnung stellt Fig. 4 dar. Der Flansch a
wird auf das Metallrohr f warm aufgezogen; der untere Verschluß b ist schalenförmig ausgebildet
und wird gegen das Rohrende g gepreßt. Der Dichtungsring c kann aus Asbest,
Gummi o. dgl. sein; in dem ringförmigen Hohlraum e befindet sich Dichtungsquecksilber.
Der schalenförmige Boden dient gleichzeitig
zur Aufnahme der flüssigen Kathode.
Die Vorteile dieser Anordnung sind die folgenden : Eine besondere luftdichte Verbindung
des Flansches α mit dem Rohrgefäß f ist nicht
erforderlich. Die Pressung des Quecksilbers gegen die Wände im Hohlraum e ist um so
(2. Aufläget ausgegeben am 22. November
größer, je näher man zur Rohrmündung kommt; ein Eindringen der Luft ist somit
gegenüber den in Fig. ι bis 3 gezeichneten Anordnungen wesentlich erschwert. Schließlich
ist die erforderliche Menge Dichtungsquecksilber infolge des verhältnismäßig kleinen
Umfanges des Hohlraumes e gleichfalls auf ein Mindestmaß beschränkt. Das obere Ende des
Rohres f ist in ähnlicher Weise abgeschlossen. Die erzielten praktischen Resultate haben
ergeben, daß mit der zuletzt beschriebenen Anordnung eine äußerst zuverlässige gasdichte
Verbindung, zwischen den Gefäßteilen des Dampfapparates sich herstellen läßt.
Claims (2)
1. Gasdichter Verschluß für Metalldampfapparate mit ' Quecksilberdichtung,.
. dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Gefäß fest verbundene Flansch in einigem
Abstand von der Gefäßmündung ange* bracht und der über den Flansch hinausragende
Teil des Gefäßes in den Verschluß versenkt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem
Gefäß fest verbundene Flansch in einiger Entfernung von der Gefäßmündung warm
aufgezogen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE246172C true DE246172C (de) |
Family
ID=505075
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT246172D Active DE246172C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE246172C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
LT3335B (en) | 1990-05-25 | 1995-07-25 | Steigerwald Arzneimittelwerk | Use of magnesium-pyridoxal-5'-phosphate-glutaminate for the prevention of diseases which results from vascular lesions |
-
0
- DE DENDAT246172D patent/DE246172C/de active Active
Cited By (1)
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---|---|---|---|---|
LT3335B (en) | 1990-05-25 | 1995-07-25 | Steigerwald Arzneimittelwerk | Use of magnesium-pyridoxal-5'-phosphate-glutaminate for the prevention of diseases which results from vascular lesions |
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