DE2461630A1 - Vorrichtung und verfahren zur aenderung der teilchenstromrichtung in einem isotopentrenner - Google Patents
Vorrichtung und verfahren zur aenderung der teilchenstromrichtung in einem isotopentrennerInfo
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27. 12. 191k
Jersey Nuclear-Aveo Isotope», Inc., Adresse ist: Exxon Nuclear Co.
Bellevue (Washington), V.St.A.
Vorrichtung und Verfahren zur Änderung der Teilchenstrom richtung
in einem Isotopentrenner
Die Erfindung bezieht sich auf die Isotopentrennung und insbesondere
auf eine Vorrichtung zur magnetischen Trennung von selektiv ionisierten Isotopen.
Es ist ein Verfahren zur Urananreicherung, insbesondere zur Anreicherung
des U0 -Isotops, bekannt (FR-OS 71.14 007), bei dem ein
Dampf aus Uranmetall erzeugt wird, der sich als vorbestimmter Teilchenstrom ausdehnt. Das Uo„ -Isotop wird selektiv durch Einwirkung
einer genau auf ein enges Band abgestimmten Laserstrahlung ionisiert,
052-(JNA-101/103)-Ko-r (8)
50983370558
um selektiv lediglich das U -Isotop ohne wesentliche Ionisation des
^i o 3
U -Isotops oder anderer Isotope anzuregen und zu ionisieren. Nach
Zoo
der Ionisation werden die Ionen des U0 --Isotops von neutralen Teilchen
getrennt, indem ihr Teilchenstrom durch Anlegen eines gepulsten elektrischen Feldes und eines kontinuierlichen Magnetfeldes abgelenkt
wird, die magnetohydrodynamischen Kreuzfeld-Kräfte auf die Elektronen und Ionen erzeugen. Die unterschiedlichen Flugbahnen dieser Ionen,
die auf der Kreuzfeld-Beschleunigung beruhen, erlauben deren Sammeln im Abstand von den übrigen Komponenten des Dampfstroms.
Wenn lediglich ein Magnetfeld zur Trennung der selektiv ionisierten
Teilchen aus dem Plasma verwendet werden soll, müssen zusätzliche
Faktoren für eine gute Anreicherung beachtet werden. Insbesondere ist es zweckmäßig, einen Dampfstrom hoher Dichte zu verwenden,
um die Menge der getrennten Teilchen zu erhöhen. Die erhöhte Dichte setzt eine verringerte Ladung saustauschzeit für die selektiv
ionisierten Teilchen voraus, die ihrerseits ein höheres oder stärkeres Magnetfeld anzeigt, um den Ionenstrom um einen vorbestimmten Winkel
abzulenken, bevor die Ionen ihre Ladung verlieren und neutral werden, so daß sie nicht weiter durch das Magnetfeld beeinflußbar sind.
Ein starkes Magnetfeld erhöht jedoch die Zeeman-Aufspaltung oder führt
zu einer Verbreiterung der Absorptions linien für jedes Isotop, so daß
dadurch die Leistungsfähigkeit oder Selektivität der Anregung und der durch die Laserstrahlung erzeugten Ionisation verringert wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht eine magnetische Trennung von selektiv ionisierten Teilchen einer Isotopenart in einem
Dampfstrombereich aus mehreren Isotopenarten. Ein Magnetkraftfeld
50983370558
allein wird für eine ausreichende Trennung der selektiv ionisierten
Teilchen der einen Isotopenart bei einer relativ hohen Teilchendichte verwendet, wobei keine wesentlichen Verluste in der Ionisationsselektivität
auftreten, was auf der Zeema-Aufspaltung in den Teilchenabsorptionslinien
beruht.
Bei einer besonderen Ausführungsform und zusammen mit einer Vorrichtung zur U -Anreicherung wird ein Dampf strom aus elementarem
Uran in einen Bereich geleitet, auf den eine schmalbandige, abgestimmte Laserstrahlung wiederholt einwirkt, um wenigstens eine selektive
Zweistufen-Ionisation des U -Isotops im Dampf strom zu erzielen. Ein Magnetfeld liegt am Bereich des ionisierten U , das eine
Lorentz-Kraft auf die sich bewegenden Ionen erzeugt, die diese zu einer
von mehreren Kollektor- oder Sammelplatten leitet, die im allgemeinen parallel zum Dampf strom angeordnet sind, um ein Sammeln
der U ^-Teilchen in im Vergleich zur Konzentration im allgemeinen Dampfstrom im wesentlichen angereicherten Anteilen zu ermöglichen.
Um eine Verbreiterung der Absorptionslinien für die U - und U00-Isotope
im Dampfstrom vom angelegten Magnetfeld und so eine wesentliche Verringerung der Anregungs- und IonisationsSelektivität zu verhindern,
wird das Magnetfeld vorzugsweise mit einer sich, zeitlich an- dernden
Größe angelegt, die in bezug auf das wiederholte Einwirken der Laserstrahlung synchronisiert ist, damit eine relativ niedrige Feldstärke
und entsprechend eine kleine Zeeman-Aufspaltung während der selektiven Anregung und Ionisation der U0 --Teilchen entsteht.
Die Erfindung s ieht also für eine Ionentrennung, bei der ein Plasma
mit Ionen einer Ionenart erzeugt wird, ein Verfahren und eine Vor-
50 98 33/OSS 8-
Λ -V
richtung vor, um magnetisch die Ionen aus dem Plasma abzusaugen, ohne die Ionisationsselektivität und -leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen.
Die Strahlungsenergie wird einem Teilchenstrom aus mehreren Isotopenarten zugeführt, um selektiv Ionen wenigstens einer Isotopenart
ohne entsprechende Ionisation der Teilchen der anderen Isotopenarten anzuregen und ionisieren. Ein Magnetfeld wird angelegt, um die
Ionen der einen Isotopenart so ausreichend abzulenken, daß ein getrenntes
Sammeln dieser Ionen ohne die anderen Komponenten des Teilchenstromes möglich ist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
schließt einen Kompromiß zwischen den Forderungen nach einem starken Magnetfeld, um eine ausreichende Ablenkung vor dem Ladung
saustausch zu bewirken, und den Forderungen nach einem begrenzten Magnetfeld, um eine Störung oder Einwirkung auf die selektive
Ionisation aufgrund der Zeeman-Verbreiterung der Isotopenabsorptionslinien zu verhindern.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. leine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur selektiven Isotopenionisation und -trennung,
Fig. 2 einen Schnitt eines Teils der Fig. 1 zur Erläuterung von
Überlegungen, die zur Erfindung führten,
Fig. 3 eine abgewandelte schematischo Darstellung eines Teils
der Fig. 2 zur Erläuterung der Erfindung,
Fig. 3 A ciiif zur Fig. 3 alternative Ausführungsform,
509833/fj £5 8
■ : * 2461830
Fig, 4 Signale zur Erläuterung der Erfindung,
Fig. § ein elektronisches Blockschaltbild einer der Vorrichtungen der Fig. 1 und 3 zugeordneten Anordnung,
Fig? 6 eine schepjatische Darstellung einer Einrichtung zur Einwirkung
eines Magnetfeldes bei der Erfindung, und
Fig, 7 eine abgewandelte Darstellung einer Einrichtung zur Ein^
des Magnetfeldes bei der Erfindung,
Die Erfindung betrachtet die Verwendung eines Magnetfeldes allein,
das auf einen Plasmastrom selektiv ionisierter Isotopenteilchen (Atonie
oder Moleküle) einwirkt, um die Ionen einer Isotopenart ohne Beeinträchtigung
der Ionisationsselektivität zu trennen. Für das Verständnis der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es zweckmäßig, ein Gerät zu
betrachten, dem diese zugeordnet ist, um einen Dampf strom - beider
bevorzugten Anwendung auf eine Urananreicherung - elementaren Uranatome
zu erzeugen, und um eine isotopenselektive Ionisation der U-
. - " - c* ti *3
Isotope im Dampfstrom herbeizuführen.
Zu diesem Zweck wird zunächst auf die Fig. 1 näher eingegangen. Ein Lasergerät 12 hat einen Ausgangsstrahl 14 einer· Laserstrahlung aus
einem Lasermedium 16, wie insbesondere einer Farbstofflösung. Der Strahl 14 wird entsprechend einer Absorptionslinie für das U -Isotop
auf eine vorbestimmte Frequenz abgestimmt und in einer engen Bandbreite gehalten, indem ggf. ein Etalon- oder Kalibrierfilter verwendet
wird, um nicht U -Teilchen durch eine benachbarte Absorp-
33 )/JO 55 3·
■■■■= 2411630
tionslinie anzuregen. Das Lasermedium 16 ist ausgestattet mit einem
Anregungsglied 18, das eine Besetzungsinvers.iQn ^UF Laseranregung
des Mediums 16 erzeugt, einem Abstimmglied 30, das 4ie typischen
Bauteile eines Laserraumes enthalten kann, und mit einem Laserimpuls-Auslöseglied
22, das jeden Ausgangsimpuls der Laserstrahlung im Strahl 14 zündet. Die Strahlungsdauer jedes Impulses des Strahles 14 kann insbesondere von ungefähr einigen ns bis zu einem merk*-
lichen Bruchteil einer ^is reichen. Zur Erfüllung dieser Laserfunktion
kann das Lasergerät 12 einen der "Dial-Ar-Line-Laser" der Firma
"A vco Everett Besearch Laboratory", Inc,, Everett, Massachusetts (USA)?
umfassen, und es kann weiterhin eine oder mehrere Verstarkungsptufen
aufweisen?
Ein zweites Lasergerät 24, das dem Gerät 12 ähnlich ist oder einen
Laser mit stärkerem Ausgangssignal aufweist, erzeugt einen Ausgangsstrahl 26, der mit dem Strahl 14 in einem dichroitischen Spiegel
28 oder durch ein Prisma zusammengefaßt wird, um einen zusammengesetzten
Ausgangsstrahl 30 zu bilden, der aus den Strahlungen in den beiden Strahlen 14, 26 zusammengesetzt ist. Die Impulse
in den Strahlen 14 und 26 können gleichzeitig oder nacheinander in wiederholten Intervallen durch Aktivierung der Lasergeräte 16 und 26
von einem Zeitgeber 32 einwirken.
Die Strahlungsfrequenzen in den Laserstrahlen 14 und 26 sind so
ausgewählt, daß die selektiv zu ionisierenden U -Teilchen zuerst
durch Wechselwirkung mit Photonen im Strahl 14 bei genau der U-
y
' ' Cito O-
Absorptionslinie angeregt werden. Eine geeignete Absorptions linie kann
aus Tabellen in der einschlägigen Literatur ermittelt werden» Anschließend
5 Q 9 8 3 J / 05 5a
können die angeregten Teilchen direkt durch Wechselwirkung mit einem
anderen Photon im Strahl 26 ionisiert oder vor der Ionisation ein- oder
mehrmals angeregt werden. Umabhängig von dem verwendeten Energieniveauschema
für eine derartige Ionisation der U_ -Teilchen soll die Summe der verwendeten Photonenenergien das Ionisationspotential von
U_ überschreiten.
Die Ionisation wird in einer Kammer 34 durchgeführt, die durch eine Vakuumpumpe 36 auf einem niedrigen Druck gehalten und der die
Strahlung im Strahl 30 durch ein Fenster 38 und ein langes Rohr 40 zugeführt wird, um eine Verschmutzung des Fensters 38 zu verhinderno
Der durch die Kammer 34 verlaufende Strahl 30 wird durch einen Ionentrenner
42 geführt und tritt durch ein weiteres Fenster 46 aus einem zweiten Rohr 44 aus. Der Strahl 30 kann in einer oder mehreren zusätzlichen
Kammern verwendet werden, um die Strahlenergie vollständiger auszunutzen. Bei einem typischen Anwendungsbeispiel wird ein
Dampf aus elementarem Uran als ein sich von einer Dampfquelle 48 ausdehnender Teilchenstrom erzeugt und auf den Ionentrenner 42 zur
Trennung des selektiv ionisierten U gerichtet, indem ein Magnetfeld
oder Lorentz-Kräfte allein verwendet werden. Zur Verhinderung
einer Zeeman-Aufspaltung kann eine besondere Anordnung vorgesehen werden, oder es wird das Magnetfeld vorzugsweise in zeitlicher Beziehung
zu den Impulsen des Laserstrahles 60 durch Signale vom Zeitgeber
32 erzeugt, die zu einer Magnetfeld-Stromquelle 50 gespeist sind, die ihrerseits das Magnetfeld durch Spulen im Trenner 42 bildet,
wie dies weiter unten erläutert wird. Weitere Merkmale der Vorrichtung werden anhand der Fig. 2 näher erläutert.
In der Fig. 2 ist die Dampfquelle 48 so dargestellt, daß sie
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- I -
i
einen Tiegel 52 mit Kühlöffnungen 54 und einer Masse 56 aus elementarem
Uran aufweist. Eine Elektronenstrahlquelle 58, die ein Heizdraht
sein kann, erzeugt einen energiereichen Elektronenstrahl, der auf die Oberfläche der Uranmasse 56 fokussiert wird, um eine lokale
Verdampfung insbesondere auf einer langen Linie 60 oder auf Folgen von Punkten über der Länge der durch den Tiegel 52 gebildeten
Wanne zu erzeugen. Ein für die Fokussierung des Strahles 62 vorgesehenes
Magnetfeld 68 kann ebenfalls auf den Bereich des Ionentrenners 42 einwirken, in den der sich radial ausdehnende Dampf strom
von der Linienquelle 60 zugeführt wird, oder es können getrennte, isolierte Felder vorgesehen sein. Ein Feldpfad 63 in Fig. 1 kann zur
Aufnahme des Fokussierfeldes in der Dampfquelle und zur weiteren Isolation der beiden Feldbereiche dienen. Es kann eine Abschirmung
zwischen den beiden Bereichen vorgesehen sein. Der Dampf strom tritt in den Trenner 42 zwischen mehreren Sammelplatten. 64 ein, die im
allgemeinen parallel zum Dampfstrom im Trenner vorgesehen sind. Die Sammelplatten 64 teilen den Ionentrenner in mehrere Kammern
Das Magnetfeld 68, das zur Fokussierung des Elektronenstrahls 62 dienen kann, kann sich aus dem Bereich der Kammern 66 erstrekken.
Im allgemeinen wirkt keine Kraft auf die neutralen Dampfteilchen im Dampf strom vom Magnetfeld 68 ein, bis die U -Teilchen mit der
Laserstrahlung selektiv ionisiert sind. Es ist zweckmäßig, die Laserstrahlung in einem Teilzylinderband 70 durch den Teil der Kammern 66
zuzuführen, die zuerst den Dampf strom empfangen. Die im Bereich 70 erzeugten Ionen unterliegen einer Ablenkung oder Richtungsänderung infolge
der Lorentz-Kraft auf einer typischen Kurve 72 von einem Radius, der durch die Stärke des Feldes 68 bestimmt ist. Die neutralen
Teilchen verbleiben auf ihren Bahnen zur hinteren Sammelplatte 67.
S09833/ÖSSS
Wenn eine derartige Vorrichtung zur Herstellung wirtschaftlicher
Mengen angereicherten U _ dienen soll, ist es wichtig, eine wesent-
CiOO
liehe Dichte der Uranteilchen in dem auf den Trenner 42 gerichteten
Dampf strom vorzusehen, ,was insbesondere dann gilt, wenn die Dampfgeschwindigkeiten relativ niedrig sind. Derartig hohe Teilchendichten
haben jedoch die Wirkung, daß der Ladungsaustauschabstand, nämlich die Bahnlänge ionisierter Teilchen vor einem Elektronenaustauschzusammenstoß mit einem neutralen Teilchen, verringert wird, was im
allgemeinen für U wegen dessen Häufigkeit gilt, wodurch ein La-
JbO 3 ·*
dungsverlust der Ionen herbeigeführt und eine Ladung auf ein neutrales Teilchen übertragen wird. Es ist daher wichtig, daß eine ausreichende Ablenkung des ionisierten U _ erreicht wird, bevor eine wesentliche Anzahl von Ladungsaustaus ehr eaktionen auftritt, nicht nur
um sicherzustellen, daß die U -Teilchen für ein getrenntes Sam meln auf den Platten 64 abgelenkt werden, sondern auch um zu gewährleisten,
daß möglichst wenig U„_ -Teilchen abgelenkt und auf
Zoo
den Platten 64 gesammelt werden.
Für eine quantitative Kalibrierung kann-eine willkürliche Winkeländerung
in der Richtung, beispielsweise 45 , als die Ablenkung ausgewählt werden, die vor dem Ladungsaustausch eintritt. Durch engen
Abstand der Platten 64 und deren geeignete Verlängerung über den Ionisationsbereich 70 hinaus kann noch ein schlechtester Ionisationspunkt, wie beispielsweise der Punkt 74, bestimmt werden, so daß
sich eine Teilchenbahn ergibt, die ein Sammeln auf einer der Platten
64 bewirkt. Es ist offensichtlich, daß die Trennung um so größer und demgemäß die Leistungsfähigkeit der Anreicherung um so höher ist,
je größer die Ablenkung vor dem Ladungsaustausch ist. Zur Er lau-
509833/0558
- te -
terung werden als nützliches Maß 45 ausgewählt. Wenn dies und die
bekannte Theorie beachtet werden, so ergibt sich, daß die Stärke des verwendeten Feldes 68 größer als
JL m η y V r
4 q
aber kleiner als
2 m V
q«
sein sollte, mit
η * Teilchendichte,
S = Trennung oder Abstand der Platten 64,
6* f Ladungsaustausch-Querschnitt,
V = relative Geschwindigkeit der Teilchen in bezug auf V , und
V = Stromgeschwindigkeit der Teilchen der Masse m und der Ladung q.
Aus dem obigen Ausdruck geht hervor, daß mit zunehmender Teilchendichte
oder zunehmender relativer Geschwindigkeit des Dampfes, was zur Erhöhung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Vorrichtung
angestrebt wird, das erforderliche Magnetfeld ebenfalls zunimmt. Es gibt jedoch einen Effekt, der auf eine Einschränkung der Größe des
Magnetfeldes für eine leistungsfähige selektive Ionisation hinwirkt. Wie
oben angedeutet wurde, hängt die Leistungsfähigkeit der Anreicherung
von der Selektivität der Ionisation ab, so daß im wesentlichen mehr LT _ als U "_ ionisiert wird. Dies erfordert nicht nur eine fein abgestimmte,
enge Bandbreite der Photonenenergie in der zugeführten An-
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regungslaser strahlung, um die Teilchen des U -Isotops ohne die
L* «J J
U -Teilchen anzuregen, sondern auch, daß die Absorptionslinien . 238
für LL _ und Uo„„ getrennt und genau sind* Es liegt eine bestimmte
235 238
Isotopenverschiebung zwischen ausgewählten Absorptionslinien für die
beiden Uranisotope vor, wenn kein Magnetfeld vorhanden ist. Für ein Magnetfeld zeigt jedoch.die Quantentheorie, daß sich die Anregungsübergänge für Uoq und U R überlappen können und sich der Selektivitätsgrad
in der Anregung und Ionisation in einem von der ausgewählten U0- AbsorptionsÜnie, der Dampftemperatur und der Magnetfeldstärke
abhängigem Ausmaß verringern kann. Dies ist der sogenannte Zeeman-Effekt.
Es wurde eine sich zeitlich'und räumlich ändernde Magnetfeldanordnung
entwickelt, die in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist und diese gegenläufigen Wirkungen im wesentlichen überwindet. Eine Stromquelle
76 ist vorgesehen, die ein zeitlich veränderliches, axiales Magnetfeld in den Kammern 66 mit einer sich von Kammer zu Kammer ändernden
Richtung des axialen Flusses erzeugt. Die Quelle 76 speist
einen Strom durch eine Spulenanordnung mit abgeänderten Platten 78
und dünnen Drähten 80, die die Kanten der Platten verbinden, die dem Strom gegenüberliegen, sowie mit dünnen Drähten 82, die entgegengesetzt
liegende Kanten der Platten 78 mit der Quelle 76 verbinden. Sammelplatten 81 für neutrale Teilchen, im allgemeinen Uf -Teil-
238
chen, sind hinter den Kammern 66 vorgesehen, um die unabgelenkten
Teilchen zu empfangen. Während die Geometrie der Spulen- und Plattenanordnungen weiter unten anhand der Fig. 6 und 7 näher erläutert
wird, soll zunächst auf die Fig. 4 Bezug genommen werden, um typische Signale für die zeitlich veränderlichen Magnetfelder 84 in der
SQ9Ä33/GSS8
Kammer 66 anzuzeigen. Das Signal 86 hat einen im allgemeinen sinusförmigen
Verlauf und ist relativ leicht herzustellen, während das Signal 88 rechteckförmig ist und eine vorbestimmte Verweilzeit aufweist.
Ein Strom von der Quelle 76 erzeugt die Signale 86 oder 88 für die Magnetfeldstärke und ist' mit den wiederholten Laserimpulsen
im Strahl 30 der Fig. 1 synchronisiert, so daß das Magnetfeld während
der Perioden der Lasereinstrahlung auf den Urandampf relativ
niedrig ist, wie dies in Punkten 90 in der Fig. 4 dargestellt ist. In
diesem Fall wird die Zeeman-Äuf spaltung während kritischer Zeiten der selektiven Anregung und Ionisation am niedrigsten gehalten, während
hohe Magnetfelder während unmittelbar folgender Perioden erzeugt werden, um die Leistungsfähigkeit der Ionentrennung durch eine
verstärkte Krafteinwirkung auf die durchlaufenden Ionen zu verbessern. Es ist offensichtlich, daß mit um so dichterem Magnetfeld
folgend auf die Impulse der Laserstrahlung die Anreicherung insgesamt leistungsfähiger ist, zumindest was die Ionenablenkung anbelangt,
bevor ein Ladungsaustausch nach der Ionisation eintritt. Aus diesem Grund hat eine rechteckförmige oder nahezu rechteckförmige
Ausbildung den Vorteil eines schnellen Anwachsens der Magnetfeldstärke*
Auch kann ein vorbestimmter Abschlußpunkt im Magnetfeld vor der Erzeugung des nächsten Laserimpulses ausreichend früh festgelegt
werden, um das Vorliegen einer minimalen Magnetkraft auf die LL „ -Ionen sicherzustellen, die aus den Ladung saustaus ehr eak-tionen
erzeugt werden. Eine schnellere Änderung der Magnetfelder kann jedoch zur Erzeugung ungewollter elektrischer Felder führen«
In der Fig* 5 ist eine allgemein einsetzbare Synchronisieranordnung
dargestellt, die zixr Steuerung der Anregung der Lasergeräte und 24 und dazu verwendet werden kann, um das Magnetfeld 84 in
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eine Phasenbeziehung zu bringen. Ein Oszillator 92 kann als Frequenznormale für diese Anordnung vorgesehen sein, und sein Ausgangssignal
wird zur Verstärkung in einen Leistungsverstärker 94 eingespeist. Das Ausgangssignal des Leistungsverstärkers 94 kann wahlweise durch einen
Kondensator oder eine andere Reaktanzeinrichtung in einem Abstimmglied
96 abgestimmt werden, um in oder in der Nähe der Resonanz in Spulen 98 bei erhöhter Leistungsfähigkeit und einem erhöhten
Strom eingespeist zu werden» Das Ausgangssignal des Leistungsverstärkers 94 wird ebenfalls in einen Fühler 100 eingespeist, der ein
Steuerglied 102 zur Änderung der Phasenbeziehungen der Ausgangssignale
des Fühlers 100 aufweisen kann, die das Laser-Auslöseglied 22
über ein Laser-Ansteuerglied 104 erregen. Der Fühler 100 kann in typischer Weise ein gegenüber einer Steigerung empfindlicher Schwellenwertfühler
sein, wie dieser bereits beschrieben wurde.
Die Einzelheiten der Spulen zur Erzeugung· des Feldes 84 in der
Kammer 66 sind näher in den Fig. 6 und 7 erläutert. In der Fig. 6
sind zwei Kammern 66 in Termen der sie umgebenden Spulenanordnungen
und der Platten 78 dargestellt, die sie trennen. Die Platten 78 haben eine Abmessung 106 in Richtung des Dampfstromes. Es ist
zweckmäßig, Spulen 108 um jede Kammer in Abständen entlang deren
Länge in einem Abstand voneinander vorzusehen, der im allgemeinen nicht größer als die Abmessung 106 der Platten ist. Die Spulen werden
von einer Quelle 110 erregt, um einen geschlossenen Kreis des Magnetfeldes 84 zwischen benachbarten Kammern 66 zu erzeugen, wie
dies dargestellt ist, was auch für andere nicht dargestellte benachbarte Kammern gilt. Dieser Feldverlauf verringert den Einfluß dieses
■ Trennfeides auf das den Elektronenstrahl fokussierende Feld, wobei eine
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getrennte Fokussierung verwendet wird. Zu diesem Zweck bezeichnen
"A" und "B" bei den Spulen 108 eine mögliche Verbindung mit den entsprechenden
Anschlüssen der Quelle 110. Um sicherzustellen, daß das Magnetfeld vollständig um die Platten 78 verläuft und nicht durch deren
Endteile abgeschnitten wird, können die Endspulen, wie beispielsweise die Spulen 112, eine zusätzliche Anzahl von Wicklungen, wie beispielsweise
10 Wicklungen, im Gegensatz zu einer einzigen Wicklung für die
Spulen 108 aufweisen.
Wie näher in der Fig. 7 dargestellt ist, haben die Spulen Leitungspfade, die die Platten 78 sowie einige dünne fadenförmige Drähte 114
einschließen, die die Kanten der Platten an vorbestimmten Stellen entlang deren Länge auf der dem Dampfstrom gegenüberliegenden Seite
verbinden. Ähnliche fadenförmige Leitungen 116 sind an entsprechenden Stellen entlang gegenüberliegenden Seiten der Platten 78 vorgesehen.
Die dünnen fadenförmigen Verbindungen 114 und 116 fangen einen kleinen
Teil des Dampf stromes ab, wie dies dargestellt ist; und es kann zweckmäßig sein, sicherzustellen, daß sie ausreichend durch den
Stromfluß erhitzt sind, um das Uran zu verflüssigen und so die Ansammlung von Abscheidungen darauf zu vermeiden. Wie in der Fig. 7
dargestellt ist, können Endteile 118 der Platten 78 vorgesehen sein,
die aus größeren Metallstäben bestehen, um den Fluß vollständig um sie zu lenken, bevor eine gesonderte Anzahl von Wicklungen angeordnet
wird, wie dies oben anhand der Spulen 112 der Fig. 6 erläutert wurde.
Bei typischen Anwendungsfällen kann die Spulenabmessung 106 in der Länge von einigen Zentimetern bis zu einem wesentlichen Teil eines
Meters reichen, wobei die Spulenströme im Bereich von 10 kA
509833/0558
bis 1ÖOO kA und. der Laser im puls und die Feldfrequenz bei nahezu
50 kHz liegen,, abhängig von der Geschwindigkeit des Dampf stromes
und der Größe des. laserbestrahlungsbereiches 70 in der Fig. 2. Andere
Abmessungen sind jedoch auch möglich.
in einem anderen Ausführüngsbeispiel der Erfindung (Fig.
können die hinteren Sammelplatten für Üg, durch Platten 122 quer
zu den äußeren Kanten der Platten 78 ersetzt seinw In diesem Fall
müssen die Leiter zu den Platten 78 nicht eine Schleife über die Enden der Kammern 66 bilden, da Bildströme in den Platten 122 erzeugt
werden, wie dies; durch Pfeile angedeutet ist ^ um im wesentlichen
die. Wirkung eines, in einer geschlossenen Schleife fließenden "■
Sttomes zu erzeugen. ■ . · . ■ ■ :
SÖ9833/QS56
1. Vorrichtung zur Änderung der Strom richtung selektivionisierter
Teilchen in einem Isotopentrenner, um deren getrennte Sammlung zu ermöglichen; wobei der Isotopentrenner eine. Einrichtung aufweist, die
eine isotopenselektive Ionisation in einem Teilchenstrom aus mehreren Isotopenarten erzeugt, so daß ein Bereich mit Ionen wenigstens einer
Isotopenart entsteht,
gekennzeichnet du rch
eine Einrichtung (50) zur Anlegung eines Magnetfeldes an den Teilchenstrom,
um die Stromrichtung der ionisierten Teilchen zu ändern, wobei das angelegte Magnetfeld ausreichend stark ist, mn die Isotopenselektivität
der Ionisation - zu verringern; und · ; · .,'
eine Einrichtung (32) zur zeitlichen Änderung des angelegten Magnetfeldes,
um die Verringerung der Ionisationsseloktivitä't zu schwächen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mehrere Sammelplatten (64), die im wesentlichein entlang des Teilchenstroms
und in einer Lage vorgesehen sind, um die in der Stromrichtung durch das angelegte Magnetfeld geänderten Teilchen aufzufangen und zu sammeln.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Samrnelplatten (64) im wesentlichen übe-μ >i -h I niisationsbereich in
Richtung des Teilchen .-stromes hinaus erstrecken, um die ionisierten
50983 3
Claims (1)
- Teilchen zu sammeln, die durch das Magnetfeld in der Stromrichtung geändert sind.4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mehrere getrennte Kammern (66) quer zum Teilchenstrom, mehrere elektrische Strompfade (82) um jede der Kammern (66), undeine Einrichtung (76) zur Erregung jedes Strompfades (82), um das angelegte Magnetfeld. um die Kammern (66) in abwechselnden Richtungen in benachbarte Kammern zu richten.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durcheine Einrichtung (12, 24) zur Zufuhr von Strahlungsenergie in jede Kammer (66), um Teilchen wenigstens einer Isotopenart selektiv zu ionisieren,eine Einrichtung (22) zur Erzeugung der Strahlungsenergie in wiederholten Impulsen,wobei die Einrichtung (32) zur zeitlichen Änderung ein Glied zur Steuerung der Einwirkung des Magnetfeldes auf jede Kammer (66) hat, um ein Feld zu erzeugen, das während der Einwirkung der ionisierenden Strahlungsenergie auf jede Kammer (66) relativ schwach und nach Abschluß der einwirkenden ionisierenden Strahlung auf jede Kammer (66) relativ stark ist, undwobei das einwirkende starke Magnetfeld eine ausreichende Zeeman-509833/0558Verbreiterung der Absorptionslinien für die Teilchen des Teilchen-Stromes erzeugt, so daß es während der Ionisation bei Einwirkung die Leistungsfähigkeit der selektiven Ionisation merklich verringert.6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Strompfade aufweisen:mehrere Leiterplatten (78), die die Kammern (66) trennen,mehrere dünne elektrische Verbindungen (80) zwischen ersten Kanten der Leiterplatten (64), undmehrere dünne elektrische Verbindungen (80) zwischen ersten Kanten der Leiterplatten (64), undmehrere elektrische Verbindungen (82) von den Leiterplatten (64) an zweiten Kanten zur Einrichtung (76) zur Erregung jedes Strompfades,wobei die Leiterplatten (64) eine elektrische Leitung zwischen den elektrischen Verbindungen (80, 82) herstellen.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den elektrischen Verbindungen (80, 82) entlang den Leiterplatten (64) nicht wesentlich größer als die Abmessung der Leiterplatten (64) in Stromrichtung ist.8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet", daß die Leiterplatten (64) ein Mittel (HO) aufweisen, das das Magnetfeld um die Leiterplatten durch die Kammern (66) führt.509833/05589,. "Verrichtung nach ■ Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel-...(.11O) zusätzliche^ Spulen in den Strompfaden an den Enden der Leiterplatten (64) hat. -• 10. Vorrichtung nach-Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (llO) eine Verdickung der Enden der Leiterplatten (64) hat.11. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die: Einrichtung (76) zur Erregung jedes Strompfädes die elektrischen Verbindungen (80, 82) aufheizt, so daß Teilchen des Teilchenstrom es schmelzen.12. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch mehrere weitere Platten· (67)" zur Sammlung der Teilchen des Teilchenstromes, die in Teilchenstromrichtung nicht durch das angelegte Magnetfeld geändert sind, wobei die Platten (67) so an einer Stelle vorgesehen sind, daß sie auf den elektrischen Strom in den Strompfaden ansprechen, um das angelegte Magnetfeld zu verstärken.13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf strom erzeugt ist durch eine Einrichtung (62) zur magnetischen Ausrichtung eines energiereichen Strahles (62) auf eine Oberfläche eines Stoffes (56), so daß dieser verdampft, und daß eine Einrichtung den magnetisch ausgerichteten Strahl von Änderungen im angelegten Magnetfeld isoliert.14. Vorrichtung zur Isotopen-Teile li·mlrennung, gekennzeichnet din cheine erste Einrichtung (48) zur Erzeugung eines Teilchenstroms aus mehreren Isotopenarten,eine zweite Einrichtung (12, 24) zur selektiven Ionisation von Teilchen einer Isotopenart im Teilchenst rom,mehrere längliche Kammern (66), die. Seite an Seite quer zum Teilchenstrom vorgesehen sind', . ■ . - ■ - ·;eine dritte Einrichtung (50), die ein Magnetfeld in Längsrichtung an die Kammern (66) anlegt,eine vierte Einrichtung (.32) zur Erzeugung eines periodischen Signals,eine fünfte Einrichtung (22), die auf das periodische Signal anspricht, um wiederholt die zweite Einrichtung (12, 24) anzuregen, undeine sechste Einrichtung, die auf das periodische Signal anspricht, um die Größe des angelegten Magnetfeldes zu ändern, so daß dieses wäshrend der wiederholten Anregung der zweiten Einrichtung (12,, 24) relativ niedrig und nach der wiederholten Anregung der zweiten Einrichtung (12, 24) relativ hoch ist.15^ Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Einrichtung (50) ein Glied zur Erzeugung des Magnetfeldes in sich ändernden Richtungen in benachbarten Kammern (66) aufweist.16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die sechste. Einrichtung das angelegte Magnetfeld vor wesentlichen Beschleunigungen der Ionen ändert, die auf Ladungsaustauschreaktionen im ionisierten Teilchenstrom beruhen.509833/0558246Ί63017. Verfahren zur Trennung ionisierter Teilchen in einer Vorrichtung zur Isotopentrennung, wobei Teilchen aus mehreren Isotopenarten in einem Teilehenstrom einer selektiven Isotopentrennung unterworfen werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Magnetfeld auf den Strom der ionisierten Teilchen einwirkt, um eine Änderung in einer vorbestimmten Richtung des ionisierten Teilchenstromes zu erzeugen, und daß das angelegte Magnetfeld zeitlich verändert wird, um die Ionisationsselektivität der Teilchen zu erhöhen.18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrer Stromrichtung geänderten Teilehen aufgefangen werden, um diese getrennt von den übrigen Komponenten des Teilchenstromes zu sammeln.19. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur zeitlichen Veränderung die Stärke des angelegten Magnetfeldes, während der Ionisation verringert, um die Zeernan-Verbreiterung der Absorptionslinien für die Teilchen des Teilchenstromes herabzusetzen, die sonst die Isotopenselektivität der Ionisation der Teilchen beeinträchtigen. ·20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Veränderung schnell das angelegte Magnetfeld direkt nach der selektiven Ionisation der Teilchen erhöht wird.21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Veränderung nach der Richtungsänderung des ionisierten Teil-$09833/0558- at -chenstromes vor wesentlichen Beschleunigungen der Ionen aufgrund von Ladungsaustauschreaktionen das einwirkende Magnetfeld verringert wird..22. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß wiederholt eine isotopenselektiv-ionisierende Strahlung auf den Teilchenstrom an vorbestimmten Stellen einwirkt, daß bei einer Magnetfeldsteuerung das angelegte Magnetfeld in einer vorbestimmten Pha senbeziehung zur wiederholten Einwirkung der isotopenselektiv-ionisierten Strahlung auf den Teilchenstrom schwingt, so daß das Magnetfeld während der Ionisation relativ schwach und zwischen wiederholten Einwirkungen der isotopenselektiv-ionisierenden Strahlung relativ stark ist.23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Magnetfeldes während des Intervalls zwischen der Ionisation so groß ist, daß es bei Einwirkung während der Ionisation im wesentlichen die Ionisationsselektivität beeinträchtigen würde.24. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Magnetfeldeinwirkung das Magnetfeld in sich ändernden Richtungen auf einen Teilchenstrombereich hinter einem Punkt der isotopenselektiven Ionisation der Teilchen einwirkt.25. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Teilchenstrom durch eine magnetisch zu einer Oberfläche eines Stoffes (56) aus mehreren Isotopenarten geführte Energie gebildet509833/05^8wird, um einen sich radial ausdehnenden Dampf strom aus der Oberfläche zu erzeugen, und daß das Magnetfeld so angelegt wird, daß eine Störung mit der magnetisch zur Oberfläche geführten Energie möglichst klein ist.26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetisch geführte Energie von Beeinflussungen durch das angelegte Magnetfeld isoliert wird. „27. Verfahren nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch eine selektive Ionisation der Teilchen der einen Isotopenart durch Einwirkung einer Laserstrahlungsenergie bei Frequenzen, die wenigstens eine Absorptionslinie für die Teilchen der einen Isotopenart einschließen.S09833/US58Leerseite
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