DE2451873B2 - Verfahren zur Herstellung von Amino- oder Phenoplastpressmassen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Amino- oder PhenoplastpressmassenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Amino- oder Phenoplastpreßmassen gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Harnstoff-, Melamin-, Phenol- und Melaminphenol-Preßmassen
sind seit längerer Zeit auf dem Markt bekannt und haben sich dank ihrer guten Eigenschaften
einen beträchtlichen Marktanteil verschafft Sie werden eingesetzt für die Herstellung von Geschirr, Haushaltgegenständen
und technischen Teilen für die Elektroindustrie. Sie besitzen gute mechanische und elektrische
Qualitäten bei hervorragender Oberflächenhärte und Beständigkeit gegen im Haushalt gebräuchliche Flüssigkeiten
und Speisen sowie Säuren und alkalische Medien.
Zur Herstellung dieser Preßmassen gibt es zahlreiche Verfahren.
Allen Verfahren geht die ansatzweise oder kontinuierliche
Harzherstellung voraus, wobei je nach der Art der Preßmasse Harnstoff, Melamin oder Phenol oder
auch Melaminphenol in einem Rührkessel mit Formaldehyd kondensiert wird, bis das gewünschte Harz
entsteht.
Das so hergestellte Harz kann nun bis zur Trockenheit eingedampft und erst dann mit den
Zuschlagstoffen vermischt werden (Trockenverfahren), oder was auch üblich ist, direkt als wäßrige Lösung mit
der Cellulose und Zuschlagstoffen geknetet und getrocknet werden (Naßverfahren).
Die so hergestellten Vormischungen müssen noch homogenisiert und pigmentiert werden, was in zerkleinernden
Homogenisierapparaturen oder auch in Kugelmühlen durchgeführt wird. Nach diesen Arbeitsgangen
liegt im Prinzip die fertige Preßmasse schon vor, jedoch in Staubform. Es ist bekannt, daß staubförmige
Produkte zu Brückenbildung neigen und eine kontinuierliche Dosierung in automatischen Verfahren aus
diesem Grund nicht gewährleistet ist Deshalb werden wi
die staubförmig anfallenden Preßmassen noch verdichtet, was je nach Typ kalt oder warm durchgeführt
werden kann. Für die Kaltverdichtung sind Tablettenpressen oder auch Walzenverdichter geeignet. Neuerdings
scheinen sich die Warmverdichter mehr und mehr η > durchzusetzen. Die Produkte werden in geheizte
Extruderschnecken gegeben, wo nach dem Homogenisierungs- und Kompaktierungsprozeß die anfallenden
Preßmassen noch heiß und staubfrei granuliert werden. Wenn nötig, schaltet man dieser Stufe eine Fraktionierung
oder Entstaubung nach.
Diese bekannten Verfahren weisen den Nachteil auf, daß infolge der langen Zeiten, in welchen das Produkt
höheren Temperaturen ausgesetzt ist, z. B. im Trockner
oder Kneter, der Kondensationsgrad unterschiedlich und bei den hohen Anforderungen, die heute an die
Verarbeitung von Preßmassen und an die gehärteten Produkte gestellt werden, nicht mehr in genügender
Weise reproduzierbar ist
Diesem Mangel sucht ein in der DE-OS 21 63 506 beschriebenes Verfahren abzuhelfen, indem die pulverförmige
Mischung der Ausgangssubstanzen, nämlich Harz, Füllstoffe und gegebenenfalls weitere Zusätze,
kontinuierlich in gleicher Schichtdicke durch eine Heizzone geführt wird, wobei der gewünschte Kondensationsgrad
eingestellt wird. Das ganze Verfahren wird dadurch um eine Arbeitsstufe vermehrt und entsprechend
aufwendiger. Die Gefahr einer Verschmutzung der Produkte, insbesondere solchen von heller Farbe,
wird mit jeder zusätzlichen Stufe größer.
Auch nach dem in der FR-PS 11 63 352 beschriebenen
Naßverfahren, bei dem die Kondensation von Formaldehyd und Amin und auch die Trocknung in der gleichen
Vorrichtung durchgeführt werden, ist es nicht möglich, gleichzeitig einen gewünschten Kondensationsgrad und
einen gewünschten Restwassergehalt zu erzielen, d. h, die bei dieser Arbeitsweise erfolgende Trocknung läßt
sich — wegen der langen Dauer — nur begrenzt kontrollieren und steuern.
Der Anmeldung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Trocknungsvorgang so zu gestalten, daß dabei nur
eine ganz geringe Weiterkondensation des Harzes eintritt und der Kondensationsgrad sowie der Restwassergehalt
des getrockneten Harzes stets auf einer definierten und reproduzierbaren Größe gehalten
werden.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Trocknung in einem Dünnschichtverdampfer
mit Rotor vorgenommen wird.
Durch die erfindungsgemäße Verfahrensweise wird das empfindliche Harz schonend behandelt. Bei der
Dünnschichtverdampfung wird dank der extrem kurzen Verweilzeit das Harz nur gering — und dies mit
ausgezeichneter Reproduzierbarkeit — weiterkondensiert. Dabei tritt in dem Verdampfer überraschenderweise
ein zu Verstopfungen führender Schichtaufbau nicht auf.
Im Gegensatz zu einem Einsatz eines Bandtrockners besteht beim erfindungsgemäßen Verfahren kein Risiko
einer Staubexplosion, da im Dünnschichtverdampfer nur ein problemlos zu handhabendes Wasserdampfgemisch
vorliegt Auch lassen sich aus dem beim erfindungsgemäßen Verfahren anfallenden Abgas (des
Dünnschichtverdampfers) mitgeschleppte Stoffe, wie Formaldehyd und Methanol, ohne Schwierigkeiten als
Kondensat entfernen, so daß ein umweltfreundlicher und wirtschaftlicher Betrieb gewährleistet ist.
Der Kondensationsgrad der fertigen Preßmasse kann mit einer bisher nicht erreichten Genauigkeit konstant
gehalten und durch den Kondensationsgrad der ursprünglichen Harzlösung bestimmt werden, ohne daß
dazu eine besondere Verfahrensstufe zusätzlich eingeführt werden muß.
Dünnschichtverdampfer mit Rotoren sind zur Durchführung von Wärmeaustauschprozessen im Zuge der
Behandlung von thermoplastischen Kunststoffmassen,
ζ. 3. aus der DE-OS 19 25 063, bekannt Für die Trocknung von Preßmassen sind solche Verdampfer
aber bisher nicht eingesetzt worden.
Im einzelnen kann bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wie folgt vorgegangen
werden:
In einem Kondensationskessel wird auf übliche Weise die Kondensation des Phenols, des Harnstoffs, des
Melamins oder des mit Phenol modifizierten Melamins, & h. des Melaminphenols, mit Formaldehyd in wäßriger
Lösung in Gegenwart von Katalysatoren, wie Säuren oder Basen, durchgeführt Durch Steuerung der
Mengenverhältnisse, der Reaktionstemperatur, üblicherweise zwischen 70 und 900C, und der Zeit
gewöhnlich einige Stunden, werden die gewünschten Vorkondensate erhalten. Erwünscht sind gewöhnlich
solche Kondensate, welche eine Wasserverträglichkeit von 1,0:1,2 bis 1,0:3,5 aufweisen. Unter Wasserverträglichkeit
versteht man das Verhältnis der Harzmeiige zu der Wassermenge, in welcher das Harz gerade noch
ohne Trübung löslich ist Diese Trübung gibt Aufschluß über den jeweils erreichten Kondensationsgrad.
Besonders geeignet sind etwa 50%ige Harzlösungen. Verdünntere Lösungen können zweckmäßig auf die
optimale Konzentration eingeengt werden, bevor sie in den Dünnschichtverdampfer geleitet werden. In den
Harzsirup können auch bereits Pigmente oder mineralische Füllstoffe eingemischt werden.
Der Harzsirup wird nun kontinuierlich in den Dünnschichtverdampfer gepumpt Dieser wird je nach
Typ z. B. so hoch erhitzt daß die Temperatur über dem Schmelzpunkt des Harzes liegt gewöhnlich auf 150 bis
2200C, was mit heißem Wasserdampf von 10 bar erreicht werden kann. Das Wasser der Harzlösung
destilliert unter Normaldruck ab. Eine Schmelze mit einem Harzgehalt von mindestens 92%, normalerweise
95 bis 97%, und einer Temperatur von etwa 140 bis 1500C läuft ab. Andere Dünnschichtverdampfer arbeiten
unter der Schmelztemperatur, stoßen also das getrocknete Gut in festem Zustand, z. B. als Pulver, aus.
Es ist auch möglich, der Harzlösung bereits einen Teil oder alle Füllstoffe zuzufügen, wobei nur mineralische
Füllstoffe in Frage kommen, da Cellulose in unerwünschter Weise quellen würde.
Die Masse wird auf einer Kühlwalze gekühlt, dann verschuppt, gemahlen und mit Füllstoffen, Pigmenten,
Schmiermitteln und gegebenenfalls anderen Zusätzen vermischt.
Als Füllstoffe kommen Cellulosepulver, Holzmehl
und Mineralpulver, wie Asbestmehl, Glaspulver, Kaolin, Bariumsulfat, Calciumcarbonat Magnesiumoxid, als
Pigmente Lithopone, Titandioxid, organische Farbpigmente, als Schmiermittel Magnesium- oder Zinkstearat
oder Wachse in Betracht
Die pulverförmige Mischung wird nun warm verdichtet
Als Warmverdichtungsapparaturen kommen vor allem Einwellenextruder oder Doppelschneckenextruder
in Betracht. Die für den Schmelzvorgang erforderliche Wärme wird meist durch Friktion erzeugt
Die nach der Warmverdichtung anfallenden Schollen können in einen Extruder geleitet, kurz plastifiziert und
über eine Lochdüse granuliert werden. Dieses Granulat wird vor allem als Injektionspreßmassen verwendet.
Das warmverdichtete Produkt kann auch gekühlt, gebrochen und gemahlen werden, worauf es als
Kompressions- oder Injektions-Preßmasse verwendbar ist
Mit den so erhaltenen Preßmassen erhält man gegen Rißbildung sehr beständige Formlinge, die insbesondere
auch um die Angußstelle herum auch nach Wärmetemperung keine Risse aufweisen. Durch den erfindungsgemaß
definiert steuerbaren Kondensationsgrad wird nämlich eine enge Molekulargewichtsverteilung erzielt
Die Formlinge sind daher weitgehend spannungs- und verzugsfrei.
Das Verfahren ist für Phenoplast- sowie alle ίο Aminoplast-Harze geeignet Die Verweilzeit im Dünnschichtverdampfer
beträgt vorzugsweise einige Sekunden, die Temperatur der Schmelze vorzugsweise 140 bis
550° C.
Die folgenden Beispiele dienen der Erläuterung der Erfindung:
a) 1391 36,5 gewichtsprozentige (=40 volumenprozentige)
wäßrige Formaldehydlösung werden in einem Rührkessel mit Natronlauge auf einen pH-Wert von 9,2
eingestellt mit Wasser verdünnt und bei 700C mit 1,331
Melamin versetzt Die Kondensation wird bei 90°C
durchgeführt Die Kondensation wird durch die Bestimmung der Wasserverträglichkeit der Lösung
verfolgt Wirü ein Kondensationsgrad mit der Wasserverträglichkeit
von 1 :3,5 (Harz zu Wasser) erreicht so wird die Lösung auf Raumtemperatur abgekühlt
b) Die klare 52%ige Harzlösung wird kontinuierlich mit einem Durchsatz von 108 kg/h einem mit Rotor
versehenen Dünnschichtverdampfer mit 0,5 m2 Heizfläche zugeführt welcher mit Dampf von 190° C geheizt
wird. Das Wasser destilliert bei Normaldruck ab.
Die aus dem Dünnschichtverdampfer abfließende Harzschmelze (60 kg/h) mit einem Restfeuchtegehalt
von ca. 5% wird auf einer Schuppierwalze abgekühlt, gebrochen und gemahlen.
65 Teile des pulverförmigen Harzes werden in einem hochtourigen Intensivmischer mit 24 Teilen Cellulosepulver,
10 Teilen BaSO1, 0,1 Teilen Zinkstearat, Katalysatoren und Pigmenten homogen vermischt und
kontinuierlich einem Doppelschneckenextruder warm verdichtet.
Die Schollen werden in einem nachgeschalteten Extruder durch eine Lochscheibe gepreßt und mit einem
41S rotierenden Messer zu Körnern mit etwa 4 mm
Durchmesser und gleicher Länge geschnitten. Die so erhaltene, warmverdichtete Preßmasse hat ausgezeichnete
Injektions-Verarbeitungseigenschaften, auch bei Punktanguß. Es resultierten spannungsfreie, rißbestän-
)0 dige Formkörper.
a) In einem mit einem Ankerrührer ausgerüsteten Rührkessel mit 800 Liter Fassungsvermögen werden
400 kg 37%ige wäßrige Formaldehydlösung, 39 kg 80%iges Phenol, 250 kg Melamin und 1,31 30%ige
Natronlauge auf 95°C erwärmt. Bei dieser Temperatur wird die Lösung so lange weiterkondensiert, bis der
gewünschte (vgl. Beispiel 1) Kondensationsgrad erreicht
11' ist, und anschließend rasch abgekühlt
b) Die Melaminphenol-Formaldehyd-Harziösung wird mit einem Durchsatz von 125 kg/h in einen mit
Rotor versehenen Dünnschichtverdampfer mit 0,5 m2 Heizfläche gepumpt, dessen Mantel mit Dampf auf 181
<·· bis 191°C gehalten wird. Es destillieren bei Normaldruck
43 bis 55 kg/h Wasser ab.
Die mit 73 kg/h abfließende Harzschmelze hat einen Restfeuchtegehalt von 5% (Bestimmung durch Erhitzen
während 4 h auf 1050C). Sie wird auf einer Schuppierwalze
verschuppt und anschließend gemahlen.
Das Trockenharz wird in einem Intensivmischer mit Cellulosepulver, Lithopone, Zinkstearat und Pigmenten
gemischt und anschließend in einem Doppelschneckenextruder warm verdichtet
Die Schollen werden in einem nachgeschalteten Extruder durch eine Lochplatte gepreßt und mit einem
Messer abgeschlagen. Die resultierende, staubfreie Preßmasse in Form von regelmäßigen, etwa 4 mm
großen Körnern ist vor allem für Spritzguß-Verarbeitung sehr gut geeignet Es können spannungsfreie
Fonnteile mit ausgezeichneter Rißbeständigkeit auch mit Punktanguß hergestellt werden.
a) In einem Rührkessel von 4000 Litern werden 2710 kg einer 36,5gewichtsprozentigen wäßrigen Formaldehydlösung
(40volumenprozentig) mit 4 kg Magnesiumcarbonat und 246 Litern konzentrierter
Ammoniaklösung versetzt Unter Erwärmung des Gemisches auf 46° C werden 1280 kg Harnstoff
zugegeben. Mit Kühlung wird darauf die exotherme Reaktion so gesteuert, daß die Höchsttemperatur 55° C
nicht überschreitet. Nach Breichen des erwünschten (vgL Beispiel 1) Kondensationsgrades wird die Mischung
auf 30 bis 35°C abgekühlt Die resultierende UF-Harzlösung ist einige Tage stabil.
b) Die Harzlösung wird mit einem Durchsatz von 80 kg/h in einen auf 190° C geheizten Dünnschichtverdampfer,
dessen Rotor mit 960 Umdrehungen pro Minute rotiert, gepumpt Bei Normaldruck destillieren
40 bis 42 kg Wasser pro Stunde ab.
ίο 35 bis 37 kg UF-Harzschmeize mit einem Restfeuchtegehalt
von 3 bis 5% fließen pro Stunde auf eine Schuppierwalze, werden verschuppt und anschließend
gemahlen. Das Trockenharz wird in einem Intensivmischer mit Pulvercellulose, Zinkoxid, Zinkstearat und
Lithopone gemischt Diese schon sehr homogene Vormischung wird anschließend in einem Extruder
kontinuierlich wannverdichtet
Die Schollen werden durch einen nachgeschalteten Extruder mit Lochplatte und Messer heißgranuliert Es
entsteht eine staubfreie UF-Preßmasse in Form sehr regelmäßiger Körner mit 4 mm Durchmesser. Sie gibt
gute spannungsfreie und rißbeständige Formteile und ist besonders für die Spritzguß-Verarbeitung geeignet.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Amino- oder Phenoplastpreßmassen, bei dem man eine wäßrige, s
gegebenenfalls mineralische Füllstoffe enthaltende Lösung eines Phenol-Formaldehyd-Harzes, eines
Harnstoff-Formaldehyd-Harzes oder eines gegebenenfalls mit Phenol modifizierten Melamin-Formaldehyd-Harzes
trocknet, indem man das Wasser bei erhöhter Temperatur abdampft und das getrocknete
Gut in geschmolzener oder fester Form abzieht, darauf die Harzmasse mahlt, mit Zusatzstoffen
vermischt und die Mischung wannverdichtet, dadurch gekennzeichnet, daß die Trocknung
in einem Dünnschichtverdampfer mit Rotor vorgenommen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dünnschichtverdampfer eine
Temperatur von 150 bis 220° C aufweist
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