DE2451057B2 - Zeitmesser mit elektrooptischer anzeige - Google Patents
Zeitmesser mit elektrooptischer anzeigeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Zeitmesser mit elektrooptischen Anzeigevorrichtungen in Form einer Tafei,
die auf einer Seite radiale Streifenelektroden und auf der anderen Seite konzentrische Ringelektroden aufweist
die von einer elektronischen Steueranordnung abwechselnd impulsweise erregt werden, um die
Streifenelektroden mit ihrer Gesamtlänge für die Minutenanzeige und mit einer inneren Teillänge für die
Stundenanzeige zur Wirkung zu bringen.
Bei einem Zeitmesser dieser Art, wie er aus der DT-OS 19 37 868 bekannt ist, ist vorgesehen, durchgehende
radiale Linienbeläge der Anzeigetafel entweder mit einer inneren Teillängc oder mit der Gesamtlänge
durch entsprechendes Erregen einer von mehreren inneren Ringsegmentelektroden allein oder zugleich mit
einer von mehreren äußeren Ringsegmentelektroden für die Stunden- bzw. die Minutenanzeige hervorzuheben,
wobei mit impulsartiger Erregung, jeweils abwechselnd bei einer 50%igen Einschaltdauer gearbeitet
werden soll. Hier fehlt jedoch eine Sekundenanzeige, für die bei einer anderen Ausführung des bekannten
Zeitmessers gesonderte feine Strichelektroden vorgesehen sind, so daß insgesamt eine Vielzahl von
Erregerleitungen erforderlich wäre.
Ferner sind in der älteren Anmeldung DT-OS 22 32 632 auf einer Seite einer Anzeigetafel radiale
Linien- und Punktbeläge je mit besonderer Zuleitung zum Anlegen des Erregerpotentials für die Stunden-,
Minuten- und Sekundenanzeige vorgesehen, wobei dann auf der anderen Tafelseite nur eine allen Belägen
gemeinsam leitende Scheibe erforderlich ist. Dies bedeutet aber, daß im allgemeinsten Fall, nämlich mit
60facher Unterteilung des Zifferblattes, für alle drei Anzeigen 180 Beläge mit 180 Zuleitungen vorzusehen
Die vorliegende Erfindung strebt demgegenüber eine Vereinfachung im Aufbau der Anzeigevorrichtung und
der Steuereinrichtung an und erreicht dies nach dem Grundgedanken der Erfindung dadurch, daß zwei
Ringelektroden einerseits der Anzeigetafel gemeinsam mit bis zu 60 radialen Streifenelektroden andererseits
der Anzeigetafel durch Umschalten der Erregung zwischen drei Zuständen, in denen die äußere oder die
innere Ringelektrode oder beide Ringelektroden erregt werden, der Sekunden-, Stunden- und Minutenanzeige
dienen.
Somit ermöglicht also die Erfindung eine dreifache Zeitangabe mit höchsten 60 Streifenelektroden und
zwei konzentrischen Ringelektroden bei einem Minimum von unterzubringenden und zu steuernden
Zuleitungen für ihre Erregung.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die in den Patentansprüchen 2 bis 6 angegebenen Merkmale
vorgesehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigt
Fig. 1 die Front eines Zeitmessers nach der Erfindung mit Bestandteilen der Anzeigeeinrichtung in
schematischer Darstellung,
Fig.2 einen Schnitt durch den Zeitmesser nach der
Linie II-II in F i g. 1, wobei die Dicke der verschiedenen
Schichten stark vergrößert in bezug auf ihre Flächen dargestellt ist, um den Aufbau zu verdeutlichen,
F i g. 3 ein Blockschema der elektronischen Schaltungsanordnung des Zeitmessers der F i g. 1 und 2, das
die Art der Steuerung der Anzeigeeinrichtung veranschaulicht.
Gemäß Fig. 1 weist der Zeitmesser einen Gehäusering 10 mit Skalenmarken 11 auf, die Intervalle von 5
Minuten angeben und gewünschtenfalls durch weitere Unterteilungen des Stundenkreises in einer herkömmlichen
Form ergänzt werden können. Der Gehäusering
JO umschließt und überragt eine tafelförmige Anzeigeeinrichtung 12. Eine Deckscheibe 13 mit einer nicht
reflektierenden bzw. spiegelfreien Oberfläche ist in dem Gehausering 10 bündig mit diesem angeordnet. Die in
dem Ringgehäuse 10 unter der Deckscheibe 13 befindliche Anzeigeeinrichtung 12 enthalt elektro-optische
Anzeigevorrichtungen bzw. -elemente, die in Form von 60 radialen Stäben bzw. Streifen angeordnet sind
bzw. in Erscheinung treten, von denen jeder aus zwei Segmenten besteht. Zwecks übersichtlicher Dai stellung
sind nur drei Stäbe wiedergegeben, die von den Segmenten A 1 und A 2, D 1 und Bl sowie C 1 und C2
gebildet werden. Es erscheint angebracht, den Stab aus den Segmenten A 1 und A 2 als Stab A zu bezeichnen
und entsprechend tür die anderen Stäbe zu verfahren.
An der Innenseite der Anzeigeeinrichtung sind die Anzeigeelemente mit zwei konzentrischen Elektroden
unterlegt, einer inneren Ring- oder Scheibenelektrode i4 und einer umgebenden Ringelektrode 15. Jede dieser
Elektroden besteht aus einem aufgetragenen bzw. niedergeschlagenen Film, der im wesentlichen transparent
ist. Die scheibenförmige Elektrode 14 ist den radial innen befindlichen Segmenten Ai, Bi, Cl ...
gemeinsam, während die ringförmige Elektrode 15 den radial außenliegenden Segmenten A 2, B2, C2 ...
gemeinsam ist.
Auf der Außenseite der tafelförmigen Anzeigeeinrichtung 12 sind 60 radiale Streifenelektroden 16
aufgebracht, von denen jede sich mit einem der Stäbe A, B1 C ... deckt und so den beiden entsprechenden
Segmenten A 1 und A 2, B\ und ö 2, Cl und C2 ...
gemeinsam ist. Die Elektroden 16 werden ebenfalls von einem aufgetragenen Film gebildet, der im wesentlichen
transparent ist. Die elektrischen Verbindungen zu den Elektroden sind in F i g. 1 durch Anschlüsse 17 und 18 für
die beiden Elektroden 14 und 15 sowie durch eine Reihe von Anschlüssen 19 für einzelne Elektroden 16
angedeutet. Dabei sind zusätzlich zu dem Anschluß 19 für die Elektrode 16 des Stabs C weitere sechs der
Anschlüsse 19 gezeigt, die einer Fünfminutenperiode der Skalenmarken 11 entsprechen. Die Anzeigeeinrichtung
bzw. -tafel 12 sitzt auf einem Block 20, der die elektronischen Schaltkreise für die Steuerung des
Zeitmessers enthält und in dem sich praktisch auch die Anschlüsse 17, 18 und 19 befinden, von denen die
elektrischen Verbindungen zu den Elektroden in einer herkömmlichen Weise ausgeführt sind.
In F i g. 1 handelt es sich bei den schraffierten Stabsegmenten um diejenigen, die durch das Anlegen
der entsprechenden elektrischen Signale sichtbar gemacht worden sind. Die Segmente A 1 und A 2 sind
beide sichtbar und erzeugen so einen sichtbaren Stab A, der den Minutenanzeiger der Anzeigeeinrichtung bildet.
Als Stundenzeiger dient das sichtbare innere Stabsegment Bl. Das äußere Segment B2 ist gestrichelt
dargestellt, weil es zu diesem Zeitpunkt kein sichtbarer Teil der Anzeige ist. Das äußere Segment C 2 dagegen
ist sichtbar und vermittelt eine Sekundenanzeige. Somit wird in der Zeichnung die Zeit 35 Sekunden nach 8 Uhr
angezeigt. Jede Sekunde wird ein neues äußeres Segment sichtbar gemacht, so zum Beispiel 5 Sekunden
später das äußere Segment B 2, während dann weder C2 noch irgendein anderes äußeres Segment zu
erkennen ist. Nach weiteren 20 Sekunden ist A 2 für die Sekundenangabe an der Reihe, während sich zugleich
der Minutenzeiger um eine Minute weiterbewegen muß, was dadurch erfolgt, daß beide Segmente des nächsten
Stabs sichtbar und Segment A 1 unsichtbar gemacht werden. Wenn die Zeit auf 8 Uhr 35 Minuten
fortgeschritten ist, werden beide Segmente Cl und C2
als Minutenzeiger sichtbar und wird der Stundenzeiger um zwei Stellen vorgerückt sein, das heißt bis zum
zweiten inneren Stabsegment nach B 1. Der Stundenzeiger springt alle 12 Minuten um eine Stelle weiter, um so
im Laufe von 60 Minuten in die nächste Stundenstellung zu gelangen.
Die Blockschaltung der F i g. 3 veranschaulicht
to schematisch eine Möglichkeit w:s die Anzeigevorrichtungen
bzw. -elemente in der gewünschten Reihenfolge betätigt werden können. Die Schaltung ist ausgelegt für
den Fall, daß die An/.eigeelemente Flüssigkristall-Vorrichtungen
sind, die beim Anlegen eines elektrischen Feldes undurchsichtig werden infolge der Ausrichtung
der Kristallstruktur in diesem Feld. Derartige Vorrichtungen erfordern das Anlegen eines Wechselfeldes.
Die Schaltung wird durch eine Zeitbasis in der Form eines Kristalloszillators 21 gesteuert. Impulse aus dem
Oszillator 21 gelangen zu einem 16stufigen Teiler 22, der einen Impuls in der Sekunde an einen Sekundenzähler
23 abgibt. Der Sekundenzähler führt seinerseits einen Impuls je Minute einem Minutenzähler 24 zu, der zwölf
Impulse je Stunde einem Stundenzähler 25 zukommen läßt. Die Ausgangssignale der Zähler 23, 24 und 25
werden in binär kodierter Dezimalform einer Multiplexanordnung zugeführt, die aus Schaltkreisen 26, 27, 28
und 29 besteht, die Paare von Eingangssignalen aus den Zählern zugeführt erhalten, wie die eingezeichneten
Verbindungsleitungen erkennen lassen. Die Schaltkreise 26 bis 29 werden durch einen Datenanzeige-Wählkreis
30 gesteuert, der Impulse aus dem Teiler 22 auf der Multiplexfrequenz empfängt und seinerseits mittels
einer Dreiteilung ein »Sekunden«-Ausgangssignal auf Leitung 31, ein »Minuten«-Ausgangssignal auf Leitung
31 und 32 und ein »Stunden«-Ausgangssignal auf Leitung 32 abgibt. Diese Ausgangssignale werden ferner
über einen Segmentvortriebsschaltkreis 33 den Anschlüssen
17 und 18 der Anzeigeeinrichtung zugeführt, die als Einheit 34 in F i g. 3 wiedergegeben ist.
Die Ausgangssignale der Schaltkreise 28 und 29 der Multiplexanordnung gelangen zu Dekodiereinheiten 35
und 36, welche die Signale aus der binär kodierten Dezimalform in die Dezimalform umwandeln und sie
einer weiteren Dekodiereinheit 37 zuleiten, welche die Dezimalform in 1 bis 60 umsetzt. Von hier gelangen die
Signale über einen Stabvortriebsschaltkreis 38 zu den Anschlüssen 19 der Anzeigeeinheit 34, um einzelne
Stäbe für die Anzeige auszuwählen. Ein Rechteckwechselstromgenerator 39, der mit Multiplexfrequenz durch
Signale aus dem Teiler 22 betrieben wird, liefert das
Wechselfeld, das für die Flüssigkristallvorrichtungen der Anzeigeeinrichtung erforderlich ist.
In Abhängigkeit von den Impulsen aus dem Teiler, die
zum Beispiel mit einer Frequenz von 40 Impulsen je Sekunde auftreten können bewirkt der Wählkreis 30
eine Umschaltung zwischen den Sekunden-, Minuten- und Stundenzählern 23, 24 und 25 und synchron dazu
eine Umschaltung des Segmentvortriebs 33 zwischen drei Zuständen, in denen er die Elektrode 15 bzw. die
Elektroden 14 und 15 bzw. die Elektrode 14 speist. Von der Multiplexanordnung wird eine der Streifenelektroden
16 gespeist, die gemäß dem Wert in dem Zähler ausgewählt wurde, mit dem der Multiplexer verbunden
ist, und das in Betracht kommende Segment oder die in Betracht kommenden Segmente werden von dem
ständig arbeitenden Wechselstromgenerator 39 erregt, um Sekunden. Minuten oder Stunden anzuzeigen.
Lediglich als Beispiel ist nachstehend angegeben, wie
die Schaltungsanordnung der Fig. 3 aus COS/MOS-Halbleitern in Form von normalendigitalenintegrierten
Schaltkreisen aufgebaut werden können, wie sie von der Firma R. C. A. Corporation unter der Serienbezeichnung
CD4000 im Handel sind. Ähnliche Schaltungen sind von anderen Herstellern, zum Beispiel als Serie
MC14000 von Motorola erhältlich.
— Anzeigeeinheit (34)
Diese kann eine Flüssigkristall-Anzeigeeinheit der R. C. A.-Type TA8054 sein, wobei die Anordnung der
Elektroden so geändert wird, daß sich die gewünschte Uhrfrontansicht anstelle einer numerischen Anzeige mit
sieben Elementen ergibt.
— Zeitbasis (21)
Die 1-Hertz-Zeitbasis kann abgeleitet werden von atomarer, Radiosignal-, Quarzkristall-, Netzspeisung
oder aus einer anderen Quelle, etwa einer Hauptuhranlage.
Beispiel für eine COS/MOS-Logik:
Quarzkristall-Oszillator
Puffer
Puffer
- 262.144 Kc R. C. A.
- 1 NOR-Glied CD4002
-Teiler (22)
Der Teiler muß zur Verwendung mit der gewählten Zeitbasis geeignet sein und dient der Erzeugung des
1-Hertz-Impulses für den Antrieb der Sekunden-, Minuten- und Stundenzähler. Ein zweiter Ausgang ist
der Steuerung von Datenanzeigewählkreis und Multiplexanordnung bestimmt, wobei die Frequenz von der
Type der zu betreibenden Anzeigeeinheit abhängt.
Beispiel für eine COS/MOS-Logik:
Teiler 7stufig - CD4024 Binärzähler
i4suifig - CD4020 Binärzähler
i4suifig - CD4020 Binärzähler
-Zähler (23,24,25)
Der Zähler besteht aus Stufen für Teilung durch 10 und für Teilung durch 6 mit binär kodierten Dezimal-Ausgangssignalen,
wobei auch andere Schlüssel, zum Beispiel Exzess-Grau-Kode, Oktal-Kode usw. verwendet
werden können. Der Stundenzeiger wird um 1 Segment alle 12 Minuten, um 60 Segmente alle 12
Stunden vorgerückt.
Beispiel für COS/MOS-Logik:
Zähler, Sekunden - CD4029oderCD4083
Minuten - CD4029oderCD4083
Stunden - CD4029oder CD4083
Minuten - CD4029oderCD4083
Stunden - CD4029oder CD4083
Eine Anzahl verschiedener Standard-Packungen sind in COS/MOS-Halbleiterausführung verfügbar, die die
erforderlichen Funktionen ausüben.
— Multiplexanordnung(26bis29)
Die Ausgangssignale der Sekunden-, Minuten- und
Stundenzähler werden über den Multiplexer geleitet, der in Verbindung mit den gewählten Stabsegmenten
die Sekunden, Minuten und Stunden auf der Anzeigeein heit in ständigem Umlauf sichtbar macht, aber mit eine
solchen Geschwindigkeit, daß die Sekunden, Minutei und Stunden gleichzeitig wiedergegeben erscheinen.
Beispiel für COS/MOS-Logik:
Multiplexer - CD4019
Multiplexer - CD4019
— Datenanzeigewähler(30)
ίο Dieser steuert den Multiplexer und die gewählten
inneren und/oder äußeren Stabsegmente, so daß die Ausgangssignale für die Stabsegmente der Anzeigeeinheit
die richtige Phasenlage zu den dekodierter Multiplexer-Ausgangssignalen haben.
Beispiel für COS/MOS-Logik:
Datenanzeige-Wählkreis — CD4018
— Dekodierer (35 bis 37)
Die binär-kodierten Dezimal-Ausgangssignale aus dem Multiplexer werden aus der binärkodierten
Dezimalform in die Dezimalform und dann aus der Dezimalform in Nummer 1 bis 60 umgewandelt.
Beispiel für COS/MOS-Logik:
BCD in Dezimal - CD4028
in Ibis 60 - CD4081
in Ibis 60 - CD4081
— Antriebseinheit
Die hängt von der Type dei zu steuernden Anzeigeeinheit ab. Die Beispiele gellen für die Anzeige
mit lichtaussendenden Dioden (LED) und mit flüssigen Kristallen (LCD).
Beispiel für COS/MOS-Logik:
LED-Antriebseinheit - CA3082
LCD-Antriebseinheit — CD4030
LCD-Antriebseinheit — CD4030
Anstelle der Flüssigkristall-Anzeigevorrichtungen ist
es möglich. Elektrophorese-Vorrichtungen oder Magnetfilm-Vorrichtungen
zu verwenden. Bei den ersteren werden suspendierte Teilchen zur Abscheidung auf einer der Elektroden gebracht, so daß die Vorrichtung
undurchsichtig gemacht wird, wenn ein elektrisches Feld angelegt wird. Bei der letzteren werden magnetisierte
Teilchen durch ein angelegtes Magnetfeld ausgerichtet, so daß ein undurchsichtiger Zustand
erzeugt wird. Für diese beiden Arten von Vorrichtungen
ist die verwendete Schaltung im wesentlichen die
gleiche wie die in F i g. 3 dargestellte.
Eine weitere Alternative besieht in der Verwendung von lichtemittierenden Dioden als Anzeigevorrichtungen,
und in diesem Fall ist Gleichstrom anstelle von Wechselstrom erforderlich, weshalb das Glied 39 in
Fig. 3 wegzulassen und daraus sich ergebende Änderungen
vorzunehmen sind. Es ist möglich, eine getrennte Diode oder Gruppe von Dioden für den Stundenzeiger
und den Minutenzeiger der Anzeigeeinrichtung zu verwenden, wobei die Dioden der beiden Zeiger in
wi entgegengesetzter Richtung gepoh sind, so daß je nach
Stromrichtung entweder der Stundenzeiger oder der
Minutenzeiger gewählt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Zeitmesser mit elektro-optischen Anzeigevorrichtungen in Form einer Tafel, die auf einer Seite
radiale Streifenelektroden und auf der and Seite konzentrische Ringelektroden aufweist, . von
einer elektronischen Steueranordnung abwechselnd impulsweise erregt werden, um die Streifenelektroden
mit ihrer Gesamtlänge für die Minutenanzeige und mit einer inneren Teillänge für die Stundenanzeige
zur Wirkung zu bringen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Ringelektroden (14, 15) einerseits der Anzeigetafel (12) gemeinsam mit
bis zu 60 radialen Streifenelektroden (A, B, C) andererseits der Anzeigetafel (12) durch Umschalten
der Erregung zwischen drei Zuständen, in denen die äußere oder die innere Ringelektrode oder beide
Ringelektroden (14, 15) erregt werden, der Sekunden-, Stunden- und Minutenanzeige dienen.
2. Zeitmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (Fig.3) so
ausgebildet ist, daß sie die einzelnen Streifenelektroden mit einer ausreichenden Geschwindigkeit
abtastet, damit ein einmal bei jeder Abtastung sichtbar gemachtes Segment dem Benutzer als
kontinuierlich sichtbar erscheint, und daß sie zugleich wahlweise eine oder beide Ringelektroden
erregt, um ein Segment oder beide Segmente eines Stabes sichtbar zu machen.
3. Zeitmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (Fig.3)
eine Zeitbasis (21), mit Impulsen aus der Zeitbasis gespeiste Sekunden-, Minuten- und Stundenzähler
(23, 24, 25), einen ebenfalls mit Impulsen aus der Zeitbasis gespeisten Datenanzeige-Wählschaltkreis
(30) mit zwei Ausgängen (31, 32) für die Erregung der beiden Ringelektroden (14, 15) eine von den
Ausgangssignalen des Wählschaltkreises gesteuerte und Eingangssignale von den Zählern empfangende
Multiplexanordnung (26 bis 29) sowie Antriebsschaltkreise (28 bis 33) umfaßt, die die Multiplexanordnung
mit den Streifenelektroden und die Ausgänge des Wahlschaltkreises mit den Ringelektroden
koppeln.
4. Zeitmesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (Fig.3) einen
Wechselstromgenerator (39) enthält, der zwischen gegenüberliegenden Elektroden der von den Antriebsschaltkreisen
gewählten elektro-optischen Vorrichtungen liegt.
5. Zeitmesser nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß die elektro-optischen Vorrichtungen
von flüssigen Kristallen gebildet werden, die in einer gemeinsamen Umhüllung untergebracht sind und
einen einheitlichen Flüssigkeitskörper bilden.
6. Zeitmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektro-optischen Vorrichtungen
lichtemittierende Dioden sind.
60
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