DE2441099A1 - System zur vermittlung und uebertragung digitaler nachrichten ueber ein stufenvermittlungsnetzwerk - Google Patents
System zur vermittlung und uebertragung digitaler nachrichten ueber ein stufenvermittlungsnetzwerkInfo
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Description
Dipl.-Pays. Leo ihul
Stuttgart
J.H.Dejean - 23
INTERNATIONAL STANDARD ELECTRIC CORPORATION, NEW YORK
System zur Vermittlung und Übertragung digitaler Nachrichten über ein Stufenvermittlungsnetzwerk.
Die Erfindung betrifft ein System zur Vermittlung und Übertragung
digitaler Nachrichten über ein durch digitale Kanäle verbundenes Stufenvermittlungsnetzwerk, bei dem die Nachrichten
zu Nachrichtenblöcken zusammengefaßt sind, denen ein Nachrichtenkopf vorangeht und jeder Nachrichtenblock beim
Durchgang durch eine Vermittlungsstufe von einem Eingangszu
einen Ausgangskanal weitergeleitet wird.
Gegenwärtig werden in der Telegrafie zwei verschiedene Vermittlungs-
und übertragungssysteme verwendet. Das eine in
den USA gebräuchliche System verwendet Durchgangsvermittlungen, in denen jede Nachricht in Form von Nachrichtenblöcken
auf Lochstreifen empfangen wird (Speichervermittlung) In jeder Durchgangsvermittlung wird der Kopf eines Nachrichtenblockes,
der nur die Adresse des Empfängerendgerätes enthält, von der Vermittlungsperson gelesen, die die nächste
Vermittlung bestimmt, zu der der Lochstreifen mit dem Nach-
21.8.1974 Sa/I4r
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~2" 2U1099
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■richtenblock von einem Lochstreifenlesesender übertragen wird* Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis der
Nachrichtenblock die Vermittlung des Empfängers erreicht hat.
Bei Fernschreib sy s teinen des zweiten Typs, ein Beispiel dafür
ist das Telexsystem, wird durch automatische Vermittlung zwischen den Teilnehmern oder wenigstens zwischen
sendender und empfangender Vermittlung ein zeitlich begrenzter Nachrichtenaustausch ermöglicht.
Beim Telefonieren stehen die Teilnehmer oder Vermittlungspersonen in direktem Kontakt, wenn sie ihre Nachrichten austauschen.
Obwohl wegen des direkten Kontaktes beim Telex und beim Telefonieren Ähnlichkeiten bestehen, ist es bisher
noch nicht gelungen, die beiden Systeme in eins zu verschmelzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System der obengenannten Art zu schaffen, das automatisch arbeitet.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Nachrichtenkopf
soviele Selektionszeichen enthält, wie Vermittlungsstufen
durchlaufen werden müssen, wobei jedes einzelne Selektionszeichen zu einer einzelnen zu durchlaufenden
Vermit^lungsstufe gehört und eine Adresse enthält,
die dem zu durchlaufenden Ausgangskanal entspricht, daß jede Vermittlungsstufe einen Selektionskreis enthält,
der das zur eigenen Vermittlungsstufe gehörende Selektionszeichen erkennt, daß Mittel vorgesehen sind, die den Nachrichtenblock
entsprechend der Adresse im erkannten Selektionszeichen zum Ausgangskanal leiten.
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Es ergibt sich dadurch der Vorteil, daß die Vermittlung so schnell erfolgt, daß auch digitalisierte Sprachnachrichten
blockweise übertragen werden können.
Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen
.
Die Erfindung wird nun anhand des in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
Fig.l ein einfaches Blockschaltbild zur Veranschaulichung
des allgemeinen Prinzips des erfindungsgemäßen Systems,
Fig.2 einen digitalen Hachrichtenblock, der über das in
Fig.l dargestellte Netzwerk übertragen wird,
Fig.3 einen zu Fig.2 dargestellten digitalen Nachrichtenblock
während der Übertragung durch das in Fig.l dargestellte netzwerk,
Fig.4 das Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Vermittlungsstufe
des in Fig.l dargestellten Systems,
Fig.5 das Blockschaltbild eines Rufsystems, welches die Nachrichtenübertragung
zwischen aufeinanderfolgenden Einheiten der in Fig. 4 dargestellten Kette steuert,
Fig.6 einen multistabilen Kreis, der in Zufallsselektionskreisen
vorgesehen ist, in verschiedenen Komponenten einer in Fig.4 dargestellten Vermittlungsstufe,
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Fig.7 eine Vorselektionseinheit, die in den in Fig.4 dargestellten
Vorselektionskreisen verwendet wird,
Fig.8 den Eingangskreis eines EingangsSpeichers der in
Fig.4 dargestellten Stufe,
Fig.9 einen Eingangs- oder Zwischenspeicher der in Fig.4
dargestellten Vermittlungsstufe,
Fig.10 einen Teil der Funktionalkreise eines in Fig.4
dargestellten Selektionskreises,
Fig.11 den anderen Teil der Funktionsalkreise des in Fig.10
dargestellten Kreises, wobei Fig.11 rechts neben Fig.IO zu legen ist,
Fig.12 einen Ausgangsspeicher, der in der in Fig.4 dargestellten
Vermittlungsstufe und
Fig.13 den Ausgangsspeicher der in Fig.4 dargestellten Vermittlungsstufe
.
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Fig.l zeigt ein sehr vereinfachtes erfindungsgemäßes Blockschaltbild
eines Vermittlungs- und Übertragungsnetzwerks Die TeIefönapparate 2 und 3 sind über das Netzwerk 1 mit
den entsprechenden TeIefönendgeräten 4 und 5 verbunden.
Die Fernsprechapparate 6 und 7 sind mit dem Netzwerk 1 über die entsprechenden Fernschreibendgeräte 8 und 9 verbunden.
Netzwerk 1 enthält eine große Anzahl von Vermittlungsstufen, von denen nur drei, nämlich Cl, C2 und C3 dar-·
gestellt sind um die Beschreibung zu vereinfachen. Angenommen sei, daß die Telefonapparate 2 und 3 in Dublexverbindung
durch die drei dargestellten Stufen Cl, C2 und C3 miteinander verbunden sind. Die Ausgangsleitung von 2 zu 3 bzw. vom Endgerät
4 zum Endgerät 5 geht durch Leitung 10, Stufe Cl, Leitung 11, Stufe C2, Leitung 12, Stufe C3 und Leitung 14.
Die Rückleitung von 5 zu 4 geht über Leitung 15, Stufe C3, Leitung 16, Stufe C2, Leitung 17, Stufe Cl und Leitung 18.
Angemerkt sei, daß die Verbindung zwischen Telefonapparaten
2 und 3, zumindest aber zwischen 4 und 5, eine Vierdrahtverbindung ist und später wird man sehen, daß hiermit nur Vorteile
ohne Nachteile verbunden sind, insbesondere aus wirtschaftlicher Sicht. Angenommen sei, daß die Fernschreibapparate
6 und 7 über die Stufen Cl, C2 und C3 in Simplexverbindung stehen. Die Simplexverbindung zwischen 6 und 7
bzw. zwischen Endgerät 8 und Endgerät 9 geht über Leitung 19, Stufe Cl, Leitung 11, Stufe C2, Leitung 20, Stufe C3
und Leitung 21.
Angemerkt sei,daß zwischen den Stufen Cl und C2 sowohl
Telefon als auch Fernschreiber die gemeinsame Leitung 11
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verwenden. Diese Besonderheit, die ein Merkmal der Erfindung ist, wird aus der folgenden Beschreibung verstanden. Angemerkt
sei, daß Telegraphiergeräte 6 und 7 sowohl Fernschreiber als auch andere Datenübertragungs- oder Empfangsgeräte
sein können, vorausgesetzt, daß ihre Arbeitsgeschwindigkeit kompatibel ist mit der übertragungsgeschwindigkeit
des Systems 1.
Zur Vereinfachung sei angenommen, daß die Stufen Cl, C2 und C3 identisch sind und daß sie alle 16 Eingänge EO bis
E15 und 16 Ausgänge SO bis S15 aufweisen. In der Vermittlungsstufe
Cl ist Eingang EO verbunden mit Leitung 19, Eingang El mit Leitung 10, Eingang E9 mit Leitung 17 und
Eingang E15 als auch Ausgang SO sind nicht ^eibiiiden,Ausgang Sl
ist verbunden mit Leitung 18, Ausgang S7 mit Leitung 11, die Ausgänge SlO und S15 sind nicht verbunden. In den Vermittlungsstufen C2, EO besteht keine Verbindung. Eingang El ist verbunden
mit Leitung 11, Eingang ElO verbunden mit Leitung 16, Eingang E15 und Ausgang SO sind nicht verbunden, Ausgang S9
ist verbunden mit Leitung 12, Ausgang Sl2 mit Leitung 20,
Ausgang S14 mit Leitung 17, Ausgang S15 ist nicht verbunden. In der Verraittlungsstufe C3 ist Eingang EO mit Leitung 20
verbunden, Eingang El nicht verbunden, Eingang E6 mit Leitung 15 verbunden, Eingang E14 mit Leitung 12, Eingang E15 und
Ausgang SO sind nicht verbunden, Ausgang Sl ist verbunden mit Leitung 14, Ausgang SIl verbunden mit Leitung 16 und Ausgang
S15 mit Leitung 21.
Hinsichtlich der Endgeräte 4, 5, 8 und 9 nehmen wir bezüglich,
der folgenden Beschreibung an, daß die erforderlichen Speicher 2, 3, 6 und 7 vorhanden sind, daß sie in Blöcken
geeigneter Länge durch das System nach Einfügung eines
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Kopfes vor jedem Block übertragen werden, daß die Pakete und ihre Köpfe von den Endgeräten 2, 3, 6 und 7 empfangen
werden.
Sowohl die Ein- und Ausgänge der Vermittlungsstufen Cl,
C2 und C3 als auch die Ein- und Ausgänge der nicht in Fig.l dargestellten Vermittlungsstufen sind theoretisch
mit Stufen dieses Systems, die nicht dargestellt sind, verbunden. Einige der Stufenausgänge oder -eingänge können
weggelassen werden, wenn eine Konzentration oder Verdünnung gewünscht wird. Die Anzahl der Leitungen zwischen
zwei Stufen kann entsprechend dem zu erwartenden Verkehr zwischen den beiden Stufen variiert werden. So ist in
Fig.l nur ein Leitungspaar 11 und 17 zwischen Cl und C2 vorgesehen,aber es sind drei Leitungen zwischen Bezugszeichen C2 und C3 vorgesehen, von denen zwei 12 und 20
von. Cl nach C2 gehen und nur eine 16 von C3 zu C2.
Fig.2 zeigt das Beispiel eines Nachrichtenblockes mit
Kopf und nachfolgenden Daten, welches ab hier als Nachrichtenpaket bezeichnet wird. Dieses Nachrichtenpaket
stellt eine Nachricht dar, wie sie in einem Endgerät zur Aussendung vorbereitet wird, genauer gesagt,wie es in End-
iZur
gerät 4\Aussendung zum Endgerät 5 vorbereitet wird. Man kann sehen, daß jede Nachricht aus Steuerzeichen, die als Quadrate symbolisiert sind,von denen jedes Steuerzeichen sich aus acht Bit zusammensetzt, gebildet ist. In dem speziellen Fall einer PCM-TeIefonnachricht entspricht jedes 8-Bit-Steuerzeichen einem Sprachabtastwert.
gerät 4\Aussendung zum Endgerät 5 vorbereitet wird. Man kann sehen, daß jede Nachricht aus Steuerzeichen, die als Quadrate symbolisiert sind,von denen jedes Steuerzeichen sich aus acht Bit zusammensetzt, gebildet ist. In dem speziellen Fall einer PCM-TeIefonnachricht entspricht jedes 8-Bit-Steuerzeichen einem Sprachabtastwert.
Was den Kopf anbetrifft und manchmal auch eine gewisse An-* zahl von Nachrichtensteuerzeichen, so ist der Inhalt jedes
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Steuerzeichens durch nur vier Bits gekennzeichnet, Die anderen
vier Bits sind Redundanzbits und werden von den ersten vier abgeleitet. Zwischen den Vermittlungsstufen werden die
Steuerzeichen so mit ihren Redundanzbits übertragen, daß sie am Eingang einer Vermittlungsstufe geprüft werden
können und wenn nötig ;. können Fehler korrigiert werden, die sich während der Übertragung über die Leitung wie
eingestellten haben.
z.B. 11, 12, uswVEin geprüftes und möglicherweise korrigiertes Steuerzeichen ist regeneriert. Andererseits können innerhalb der Vermittlungsstufe, wo das Risiko von Irrtümern klein ist, nur die vier Bits eines Kopfsteuerzeichens ibertragen werden, während die verbleibenden vier Bits zur Datenübertragung innerhalb der Vermittlungsstufe verwendet werden. Immer wenn die vier Bits von den letzten vier Bits unterschieden werden sollen, werden wir sagen, daß die ersten vier Bits zu Binärstellendes. Steuerzeichens unter die letzten vier der zehnten Ziffer des Steuerzeichen gehören.
z.B. 11, 12, uswVEin geprüftes und möglicherweise korrigiertes Steuerzeichen ist regeneriert. Andererseits können innerhalb der Vermittlungsstufe, wo das Risiko von Irrtümern klein ist, nur die vier Bits eines Kopfsteuerzeichens ibertragen werden, während die verbleibenden vier Bits zur Datenübertragung innerhalb der Vermittlungsstufe verwendet werden. Immer wenn die vier Bits von den letzten vier Bits unterschieden werden sollen, werden wir sagen, daß die ersten vier Bits zu Binärstellendes. Steuerzeichens unter die letzten vier der zehnten Ziffer des Steuerzeichen gehören.
Aus Fig.2 ist ersichtlich, daß der Nachrichtenkopf nacheinander
aus den folgenden Steuerzeichen besteht. Startsteuerzeichen DP zur Erkennung der Startnachricht, das
auch Klassensteuerzeichen genannt wird, weil es verschiedene Werte haben kann, die es erlauben, verschiedene Nachrichtenklassen
zu unterscheiden. In diesem Beispiel werden vier verschiedene Werte unterschieden. Der Wert 1 dient
den Nachrichten innerhalb des Netzwerkes, den Wert 2 erhalten telegraphische Nachrichten, den Wert 3 telefonische
Nachrichten und den Wert 4 Stichproben oder Dienst - Nachrichten; - zwei Steuerzeichen Ll und L2, die die Zahl der
Steuerzeichen angeben, die zu regenerieren sind, alle Kopfsteuerzeichen +Steuerzeichen am Beginn des Paketes, wenn
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anwendbar; 256 Steuerzeichen gleich 2.048 Bits wurden zur
maximalen Nachrichtenlänge erklärt, da dieses der Speicherkapazität
entspricht, die häufig auf dem Markt anzutreffen ist; da die Steuerzeichen Ll und L2 jeweils vier Datenbits
enthalten, erhält man bis zu 256 regenerierten Steuerzeichen, d.h. eine komplette maximale Nachrichtenlänge;
- ein Selektionszählzeichen CS, dessen Zählung 1 ist, wenn
Endgerät 4 verlassen wird und dessen Wert um 1 erhöht wird nach jedem Durchgang durch eine Vermittlungsstufe, wenn das
Startzeichen DP den Wert 1,2 oder 3 aufweist und um zwei Stellen nach jedem Durchgang, wenn DP den Wert 4, wobei das
Lesen der Zählang bei jeder Stufe dem Steuerzeichen gestattet, vorbestimmt verarbeitet zu werden; in dem beschriebenen
Beispiel wird eine Telefonnachricht betrachtet, so daß DP = 3 ist und da bereits drei Stufen pasiert sind, ist
der Inhalt des Steuerzeichens CS am Ausgang von C3 vier; in . einigen Fällen muß eine Nachricht durch eine größere Anzahl
von Stufen laufen z.B. mehr als 15 und wenn die CS-Zählung 15 anzeigt, wird das 16.Zeichen bezeichnet, welches als
zweites Selektionsordnungszählzeichen CS\ dessen Zählung
um eine oder zwei Stellen nach jedem Durchgang durch die Vermittlungsstufe erhöht wird, folgt usw.?
das
- ein Zeichen I, welches faie Nachricht aussendende Endgerät
angeht; in dem beschriebenen Beispiel ist es das Endgerät 4 und das Zeichen I hat den Wert 1 entsprechend dem Eingang El
der Stufe Cl;
- ein erstes Steuerzeichen Sl, welches die Leitung am Ausgang der ersten durchlaufenen Stufe bestimmt; im beschriebenen
Beispiel hat das Steuerzeichen Sl den Wert 7 entsprechend dem Ausgang S7 von Cl;
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- ein zweites Steuerzeichen S2, welches die Leitung an Ausgang
der zweiten durchlaufenen Stufe bestimmt; hier hat S2 den Wert 9 entsprechend dem Ausgang S9 von C2;
- ein drittes Steuerzeichen S3, welches die Leitung am Ausgang
der dritten durchlaufenen Stufe bestimmt; hier hat S3 den Wert 1 entsprechend dem Ausgang. Sl von C3;
- ein Endsteuerzeichen FS, welches in der letzten Vermittlungsstufe erkannt wird,dessen Wert 15 ist, welches die übertragung
des Paketes für das empfangende Endgerät berechtigt, welches in diesem Falle Endgerät 5 ist;
- ein Belastungssteuerzeichen CH, welches die Bearbeitung
der Nachricht in dem'empfangenden Endgerät, welches hier
5 ist,bestimmt. Wenn die Anzahl der auszuführenden Arbeitsgänge
bezüglich dieser Nachricht in einem Endgerät 15 überschreitet, werden zwei oder mehr Belastungszeichen vorgesehen
.
Das mit inf oder Informationen gekennzeichnete Nachrichtenpaket wird dann mit den für den Nachrichtenanwender nützlichen
Oaten versehen, wobei zum Schluß ein Endzeichen FP mit dem Wert 15 erzeugt wird.
Was den Ausgangstelefonvermittlungskanal zwischen Apparat
2 und 3 anbetrifft, so sieht der Kopf wie folgt aus: 3-1O-O-1-1-7-9-1-15-CH. Das letzte Zeichen wird später
erklärt. Für rückläufigen Kanal sieht der Kopf wie folgt aus: 3-10-0-1-6-11-14-1-15-Ch. Ähnlich sieht der von Endgerät
8 abgegebene Kopf für die Nachrichtenübertragung
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zwischen 6 und 7 aus: 2-1O-O-1-O-7-12-15-15-CH.
Es ist klar, daß wenn eine übertragene Nachricht eine Stichprobe mit DP = 4 ist, daß zwischen Sl und S2 ein
Leerzeichen entsteht; ein anderes zwischen S2 und S3 und ein weiteres zwischen S3 und FS. Später wird man
sehen, wie diese Leerzeichen, oder besser O-Werte/am
Ausgang eines Endgerätes verwendet werden.
Angemerkt sei, daß der selbstkorrigierende Code in den Kopfzeichen von den selbstkorrigierenden Codes der
Rahmensynchronisationszeichen unterschieden sein kann, was anhand der Figur beschrieben werden wird, damit
diese Synchronisationszeichen von anderen Kopfzeichen leicht unterschieden werden können.
Die Nachricht, die nur das Datenpaket und den Kopf beinhaltet, so wie gerade anhand Fig.2 beschrieben, wird
in dieser oder ganz ähnlicher Form sowohl beim Durchlaufen jeder Vermittlungsstufe Cl, C2 oder C3 angetroffen
als auch nach Empfang in einem Empfangsendgerät sdwie
oder 9. Wie wir später sehen werden, wird die Nachricht innerhalb der Vermittlungsstufe Zeichen um Zeichen übertragen.
Andererseits werden die Nachrichtenzeichen auf Leitungen zwischen einer Vermittlungsstufe oder zwischen
einem Endgerät und seiner zugehörigen Vermittlungsstufe z.B. auf den Leitungen 10, 11, 12, 14, 15, 16, 17, .18,
19, 20, 21 in Rahmen von 16 Zeichen zusammengefaßt, wie in Fig.3 dargestellt, womit die in Fig.2 dargestellte Nachricht
während ihrer Übertragung auf einer Leitung wiedergegeben ist. Das erste Zeichen jedes Rahmens ist ein selbstkorrigierendes
Synchronisationszeichen aber der selbst-
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korrigierende Code wird anders als der für Paketkopfzeichen
verwendet, so daß der Eingangsinterface-Synchronisationsanalysierkreis es erkennen kann.
Angemerkt sei, daß die fünf auf fünf Linien in Fig.3 dargestellten
Rahmen alle voneinander verschieden sind.
Die erste Linie stellt einen Rahmen entsprechend dem Fall, in welchem keine Nachricht über die Leitung transportiert
wird,dar. Der Rahmen enthält ein erstes Synchronisationszeichen mit dem Wert O gefolgt von Auffüllzeichen mit dem
Wert 15, die von der Sendestation übertragen sind. Auf diese Weise kann die Übertragungssynchronisation zwischen einem
Sender an einem Ende der Kette und einem Empfänger an der anderen Seite der Kette aufrecht erhalten werden.
Die zweite Linie stellt einen Rahmen dar, der die übertragung
der Nachricht startet. Dieser Rahmen enthält ein erstes Synchronisationszeichen mit dem Wert O, gefolgt von acht Auffüllzeichen
mit dem Wert 15, während die folgenden sieben Zeichen die ersten sieben in Fig.2 dargestellten Kopfzeichen
der Nachricht sind. Es sei angemerkt, daß die Startnachricht auf irgendein Rahmenzeichen hin beginnen kann, ausgenommen
von Synchronisationszeichen.
Die dritte Linie entspricht einem Rahmen, der die letzten Zeichen des Kopfes enthält und die ersten Datenzeichen des
Paketes; dieser Rahmen startet notwendigerweise durch ein Synchronisationszeichen, für welches wir den Wert 15 ausgewählt
haben in diesem Fall, um ihn von dem Synchronisationszeichen mit dem Wert 0 unterscheiden zu können, der gebraucht
wird, wenn keine Nachricht übertragen werden soll.
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Die vierte Linie entspricht einem Rahmen, der nur Paketzeichen enthält? er startet mit einem Synchronisations—
zeichen mit dem Wert 15.
Die fünfte Linie entspricht einem Rahmen,der die letzten
Paketzeichen enthält, gefolgt von selbstkorrigierenden Paketendzeichen FP, welche von Auffüllzeichen des Wertes
15 gefolgt sind. Für diesen Rahmen hat das Synchronisationszeichen den Wart 11, wodurch das Nachrichtenendzeichen FP
angezeigt ist, welches in der Position Rang 11 des Rahmens gefunden wurde.
Solange keine Nachrichten übertragen werden müssen, trifft
man nur Rahmen des Typs in Linie 1 an. Solange eine Nachricht innerhalb eines Rahmens nicht beendet ist, sieht man
Rahmen mit Datenzeichen des in Linie 4 dargestellten Typs. Linie 2 entspricht dem Nachrichtenrahmen des Starttyps und
Linie 5 dem Wachrichtenrahmen des Stoptyps. Es gibt auch
andere Rahmentypen, in denen sowohl eine Stopnachricht als
auch eine Startnachricht enthalten ist. Letzterer Rahmen ist nicht dargestellt;, aber ein Fachmann kann ihn sich
leicht konstruieren» !Nachrichten mit weniger als 16 Zeichen,
die deswegen in weniger als einem Rahmen übertragen werden könnter^sind prinzipiell nicht zugelassen» .
Es ist auch offensichtlich, daß wenn eine große Anzahl von
Vermittlungsstufen passiert werden müssen, daß der Kopf länger als der in Fig.2 dargestellte sein muß und dann
kann es sein, daß zwischen den Linien 2 und 3 ein oder
mehrere Rahmen angetroffen werden, die Kopfsteuerzeichen
mit vorangehendem Synchronisationszeichen des Wertes 15
enthalten.
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Es versteht sich, daß das obige übertragungssystem, welches
Rahmen mit 16 Zeichen verwendet, in denen das erste ein Synchronisationszeichen ist, kein erfindungsmäßiges Merkmal
darstellt. Es kann auch ein System mit Rahmen von abweichender Länge verwendet werden. Es sei jedoch angemerkt,
daß ein kürzerer Rahmen bei der übertragung weniger nützlich ist, weil die Synchronisationszeichen dann öfters auftreten,
so daß für die Datenübertragung weniger Zeit übrig bliebe. Längere Rahmen führen zu Synchronisationsschwierigkeiten,
womit die Fehlerrate anwächst. Die Rahmenlänge des vorliegenden Systems sollte immer durch die Qualität der
Übertragungskanäle des Systems bestimmt sein.
Angemerkt sei, daß das Startzeichen DP alle Werte außer 15
haben kann, womit das Startzeichen von Auffüllzeichen unterschieden
werden kann.
Fig.4 stellt eine Vermittlungsstufe im Netzwerk 1 gemäß
Fig.l dar, wie z.B. die Vermittlungsstufe Cl. Die Eingänge
EO, El, E15 und die Ausgänge SO, Sl, S15, die schon aus
Fig.l bekannt sind, werden hier in Fig.4 gezeigt. Angemerkt sei, daß die Eingänge und Ausgänge auf derselben Seite der
Vermittlungsstufe gezeigt sind, genauso wie auch wie auf der gegenüberliegenden Seite der Fig.l. Dadurch werden
die zwei Riehtungsleitungen besser gekennzeichnet, wie z.B.
diejenige, die die Eingangsleitung 10 und die Ausgangsleitung 18 enthält. Die Eingangsleitung 19, die schon in Fig.l
erwähnt wurde, sei auch erwähnt.
Die Eingänge EO bis E15 sind mit den Eingängen der Eingangsspeicher
MEO bis MEl5 verbunden, wobei die Ausgänge SO bis
S15 mit den Ausgängen der Ausgangsspeicher MSO bis MS15 ver-
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banden sind. Die Ausgänge der Eingangsspeicher MEO bis ME15 sind entsprechend mit den Eingängen 22 eines Vorselektionskoppelfeldes
23, dessen Ausgänge 24 mit den Eingängen des Selektionskreises JO bis Jn entsprechend
verbunden sind. Die Ausgänge des Selektionskreises JO bis Jn sind entsprechend verbunden über Schalter 25 iait
den Eingängen 26 eines Selektionskoppelfeldes 27, dessen Ausgange 28 mit den Eingängen des Ausgangsspeichers MSO
bis MSl5 verbunden sind» Schließlich verbinden die Schalter 25 die Ausgänge des Selektionskreises JO bis Jn mit den
Zwischenspeichereingängen MTO bis MTn,deren Ausgänge auch mit den Eingängen 22 des Vorselektionskoppelfeldes 23
verbunden sind»
Ein Eingangsspeicher, wie z.B» MEO, kann mehrere nacheinander
über Leitung 19 kommende Nachrichten empfangen/ nach dem jede Nachricht vollständig gespeichert ist, wird der
Ausgang dieses Eingangsspeichers über das Koppelfeld 23 mit einem Freiwahlkreis verbunden, in welchen die
Selektionszeichen,in diesem Falle S^ verarbeitet werden.
Jeder Eingangsspeicher MEO bis MEl5 hat einen Eingangskreis
MEEj, in dem das Startzeichen OP erkannt wird, so daß nur
tatsächliche Steuerzeichen eingespeichert werden,nicht aber die Auffüllzeichen, die auf den Eingangsleitungen, wie z.B.
19, fließen. Zuerst werden die Nachrichten in den Registerspeicher
eingespeichert und dann mit Rahmen versehen, so daß das Startzeichen DP am Ausgang dieses RegisterSpeichers
erscheint, und letztlich löst ein Ausgangskreis MES die Suche nach einem freien Selektionskreis JO bis Jn aus, sobald
ein Startzeichen DP den Ausgang eines Registerspeichers
erreicht. In dera folgenden Ausführungsbeispiel wird gezeigt,
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wie die Register parallel betrieben werden können.
Das Vorselektionskoppelfeld 23 wird hier symbolisch als
Koordinatenauswähler gezeigt, dessen Senkrechte z.B. mit den Eingängen 22 verbunden sind und dessen Horizontale
entsprechend mit den Ausgängen 24 verbunden sind. Da mehrere Eingangsspeicher gleichzeitig beanspruchen können, mit
einem freien Selektionskreis verbunden zu werden, ist ein Prioritätsauswahlsystem vorgesehen, um Doppelverbindungen
zu unterbinden. Das Selektionssystem wird
später beschrieben. Das Koppelfeld 23 kann aus Kreuzungspunkten an den Überkreuzungen der Horizontalen und Vertikalen
bestehen; diese Kreuzungspunkte sollten eine Arbeitsgeschwindigkeit haben, die mit der des Gesamtsystems
kompatibel ist.
Die Selektionskreise JO bis Jn enthalten ein Register, welches praktisch alle Zeichen des Nachrichtenkopfes enthalten
kann, um speziell die Analyse der Selektionszeichen zu ermöglichen, die den durchlaufenen Vermittlungsstufen
entsprechen. Somit gibt die Auswahl eines Ausgangsspeichers Zugang zum Ausgangskanal, dem die Nachricht, die die Vermittlungsstufe
durchlaufen hat, folgen muß. Wie in Fig. 4 gezeigt wird, können die Ausgangskreise die Ausgangsspeicher
MSO bis MS15 durch das Selektionskoppelfeld 27 erreichen. Dieses Selektionskoppelfeld ist dem Vorselektionsfeld 23
ähnlich und wird als Koordinatenauswähler gezeigt mit senkrechten Verbindungen zum Ausgang 28 und waagerechten
Verbindungen zum Ausgang 26. Die Kreuzungspunkte in 27 können jeden Typs sein, solange sie eine ausreichend hohe
Geschwindigkeit aufweisen.
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Der Ausgang von jedem Selektionskreis JO bis Jn ist mit
einem Eingang 26 des Koppelfeldes 27 durch einen Schalter 25 verbundeno In Arbeitsstellung verbindet Schalter 25
den Ausgang eines Selektionskreises mit einem Ausgang 26 und in der Restposition verbindet Schalter 25 den Ausgang
des zugehörigen Selektionskreises mit dem Eingang eines zugehörigen Durchgangsspeichers zwischen den Durchgangsspeichern MTO bis MTn. Später wird man sehen, daß sich
ein Selektionskreis nicht selbst als frei gegenüber den Eingangsspeichern MEO bis ME15 darstellen kann, es sei
denn, sein zugeordneter Durchgangsspeicher kann eine neue
Nachricht einspeichern, d.h«,, daß er wenigstens einen
freien Elementarspeicher hat» Die Ausgänge der Durchgangsspeicher MTO bis 14Tn sind entsprechend mit den Eingängen
22 des Vorselektionskoppelfeldes 23 verbunden. Auf diese Weise wird ein Eingang 22 von 23 entweder mit einem Ausgang
eines Eingangsspeichers MEO bis ME15 verbunden oder mit einem Ausgang eines Zwischenspeichers MTO bis MTn, wobei
die Wummern der Eingänge 22 16+n+l sind. Die Zwischenspeicher
haben praktisch dieselbe Konfiguration wie die Eingangsspeicher» Beide haben einen Eingangsireis, ihre
der.
eigenen Registerspeicher und einen Äüsgangskreis, die Suche
nach einem freien Selektionskreis JO bis Jn auslöst^ sobald ein Startzeichen DP den Ausgang eines Registers erreicht.
Das Selektionskoppelfeld 27 arbÄet gesteuert von einem
Vorrangselektionskreis f der nicht dargestellt ist? der
arbeitet^ sobald mehrere Selektionskreise JO bis Jm darauf,
warten^mit demselben Ausgangsspeicher MSO bis MSlS verbunden
su werden ο ■*■-,. -—
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Die Ausgangsspeicher MSO bis MS15 sind den Eingangsspeichern
MEO bis M215 gleich. Sie enthalten einen Eingangskreis, ihre eigenen Registerspeicher und einen Ausgangskreis.
Um eine einfache Beschreibung der Arbeitsweise der Vermittlungsstufe,
die in Fig.4 dargestellt ist,zu geben, folgen wir einer Nachricht, die auf Leitung 19 erscheint.
Angenommen sei, daß eines der Speicherregister MEO verfügbar ist. Der Eingangskreis von MEO erkennt ein Startsignal DP und leitet diese Nachricht zu dem verfügbaren
Register. Wenn das Stopsignal FP erkannt wird in den Eingangskreis
von 1ΙΞ0, gehen die folgenden Signale in das
Register,aber sie werden durch den Eingangskreis zu einem
anderen verfügbaren« Register geleitet. In dem Register
wird die gespeicherte Nachricht mit Rahmen versehen, d.h., es wandert,bis das Zeichen DP die Ausgangsposition des Registers
erreicht hat. Der Ausgangskreis von MEO fordert dann einen Selektionskreis JO bis Jn an und der nicht dargestellte
Vorrangsvorwahlkreis verbindet einen freien Selektionskreis mit dem Ausgang von MEO über das Koppelfeld
23.
Angenommen sei, daß der ausgewählte Selektionskreis Jl ist. Sobald dieser Kreis ausgesucht ist, berichtigt er die übertragung
des iJachrichtenkopfes, der von MEO kommt, geht durch
23 und tritt in den Selektionskreis Jl ein. In diesem Register werden speziell zwei Zeichen analysiert. Zuerst das
Steuerzeichen SI, welches in dem hiesigen Fall anzeigt, daß die Nachricht die Stufe am Ausgang S7 verlassen muß, der mit
dem Speicherausgang MS7 verbunden ist. Folglich wird der Selektionskreis Jl Ausgangsspeicher MS7 anfordern und der
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Vorrangsselektionskreis wird in dem Fall, wenn mehrere Selektionskreise?den Selektionskreis Jl eingeschlossen,
anfordern, mit dem Ausgangs speicher i4S7 verbunden zu
werden, in besonderer Weise arbeiten. Sollte die Verbindung
zwischen Jl und i4S7 direkt möglich sein, dann verbindet das Koppelfeld 27 den Ausgang 28 entsprechend
MS7 mit dem Eingang 26, der zu Jl gehört und zusätzlich
wirkt der Selektionskreis Jl4, der erkennt, daß er über '
den Ausgangsspeicher MS 7 verbunden ist, Schalter 25 wird erregt ., der den Ausgang Jl mit dem entsprechenden Eingang
26 verbindetο Kreis Jl steuert dann die Übertragung
dar restlichen Nachricht, die dem Kopf vom Speicher MEO
nach Jl folgt und gleichzeitig die übertragung des Kopfes
und dann den Rest der Nachricht von Jl zum Ausgangsspeicher HS 7.
Ls sind jedocn andere Fälle möglich, in denen sofortige
Verbindung von Jl nach 1437 nicht möglich ist, wenn z.B.
Speicher MS7 kein freies Registerspeicher oder wenn andere
Selektionskreise mit dem Speicher MS 7 verbunden sind, per Selektionskreis Jl muß dann den Nachrichtenkopf erhalten
und eine vorbestimmte Zeit warten, an dessen Ende mehrere Entscheidungen zu treffen sind, je nach dem^welcher Nachrichtentyp
übertragen werden soll. Wie schon erwähnt,hat das Startzeichen vier mögliche Werte und diese Werte werden
im Kreis Jl analysiert. Wenn der Wert von DBi ist, damit
ist eine Dienstnachricht bezeichnet, dann muß Kreis Jl weiter auf eine Verbindung mit Speicher MS7 warten. Wenn
DP2 entspricnt, damit ist eine Fernschreibnachricht bezeichnet, wird der mit dem Zwischenspeicher MTI über Schalter 25 verbundene Selektionskreis Jl am Ende einer vorbestimmten
Zeit den Kopf und den Rest der Nachricht, die er
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von MEO erhalten hat, zum Zwischenspeicher MTI übertragen.
Wenn der Wert von DP=3 ist, damit ist eine Telefonnachricht bezeichnet, dann wird der Selektionskreis Jl, der
noch mit dem Zwischenspeicher MTI verbunden ist, den Kopf und den Rest der Telefonnachricht zu MTI übertragen, es
sei denn, die 10. ziffer des Zeichens DP entspricht einer
vorbestimmten Ziffer N. In diesem Fall annulliert der Selektionskreis Jl den iiachrichtenkopf, den er behält
und leitet die übertragung -der verbleibenden Nachricht von MEO nach Jl und annulliert alle Steuerzeichen, FP
eingeschlossen, in der verbleibenden Nachricht. Jedesmal,
wenn ein Selektionskreis eine bereitstehende Nachricht in einen Zwischenspeicher überträgt, wird die 10. Figur
des Zeichens , DP um eine Stelle erhöht; diese 10. Figur kann ein Maximum von 15 erreichen. Zusätzlich wenn der
Selektionskreis Jl mit dem Ausgangsspeicher MS7 verbunden ist, überträgt er wie schon gesagt, den Kopf nachdem die
10.Ziffer . des Zeichens DP zurückgestellt wurde und nach
Erhöhung des Selektionszählzeichens CS um 1. Wenn der Wert
dieses Zeichens DP nun 4 ist, wird Kreis J4, der nicht mit
Dienst-Speicher MS7 verbinden kann, die eine anhaltende Nachricht ist, so viele Male wie nötig in den Zwischenspeicher MTI
übertragen. Aber in dem Moment, wo Bezugszeichen Jl mit dem Ausgangsspeicher MS7 verbunden ist, wird der Kopf geändert.
Es werden dem Selektionsordnungszählzeichen zwei Stellen hinzugefügt, um die 10.Ziffer des Zeichens DP zu
lesen und um diese 10.Ziffer in ein Zeichen, welches dem
Kopf folgt, an einer vorbestimmten Position einzuschreiben· Dann wird die 10.Ziffer des Startzeichens DP annulliert.
Tatsächlich möchte man in diesem letzten Fall wissen, wie oft eine Nachricht warten mußte, um die Wartezeit in einer
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Vermittlungsstufe bestiimnen zu können.
Wie schon gesagt, enthalten die Eingangsspeicher ME,
Zwischenspeicher MT und Ausgangsspeicher MS jeweils verschiedene Registerspeicher. Der Registersatz eines
Speichers kann auf verschiedene Weise gesteuert werden. Die Register können z.B. in fester Reihenfolge erregt
werden, d.h., daß das erste freie vom Eingangskreis des Speichers ausgewählte Register immer dasjenige
Register ist, welches unmittelbar demjenigen Register folgt, in welches die Nachricht gelangt. In gleicher
Weise wählt der Ausgangskreis des Speichers die folgenden Register in der Reihenfolge aus, in der die Nachrichten
eingespeichert werden. Gemäß einer anderen Methode wird mit Hilfe eines Eingangsselektionskreises
zufällig ein verfügbares Register unter allen verfügbaren Registern des Speichers ausgewählt und mit Hilfe
des Ausgangsselektionskreises eines von allen Registern, deren Inhalt in Rahmenform vorliegt und deren Ausgangszeile
von einem Zeichen DP belegt ist. Später wird ein Speichertyp detailliert beschrieben, in dem die Registerwahl
am Ausgang und am Eingang zufällig geschieht.
Alle diskreten Leitungen 22„ 24^, 26 und 28- sind dreiadrig.
Eine Ader wird für die übertragung des Steuerzeichens verwendet
f eine zweite Ader wird zur übertragung des Synchronisationssignals
für Organe wie Eingangsspeicherp
Selektionskreis, Ausgangsspeicher oder Zwischenspeicher
und schließlich eine dritte Ader für die Signalisation zwischen zwei in Verbindung stehender Organe. Die Koppelfelder
23 und 27 sind deswegen mit Kreuzungspunkten versehen, die drei Adern schalten können.
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Aus dem vorigen ist ersichtlich, daß jede Vermittlungsstufe eine gewisse Anzahl von Betriebszeichen mit der
Nachricht aussendet, insbesondere im Nachrichtenkopf. Im Eingangsspeicher gibt es die Erkennung des Startzeichens
DP, Regeneration der zu regenerierenden Zeichen, deren Nummer von den Zeichen Ll und L2 bestimmt wird;
im ausgesuchten Selektionskreis gibt es die Analyse der Startzeichen DP, das des Selektionszeichens S entsprechend
der fraglichen Selektionsstufe usw.; im Ausgangsspeicher trifft das passende Synchronisationszeichen
vor übertragung auf der Leitung zur folgenden Stufe ein usw. Deswegen ist es notwendig, zwischen 2-um-2 genommenen
Einheiten einer Vermittlungskette innerhalb einer Stufe ein Ze,ichen-ura-Zeichen-Übertragungssystem
vorzusehen, mit der Möglichkeit, auf jedes Zeichen hin zu stoppen, wenn in einer der Einheiten ein Betriebszeichen bzw. eine Operation ausgeführt wurde, wie z.B.\
eine Analyse einen Stop in der übertragung benötigt, um vor Ankunft des folgenden Zeichens beendet zu sein.
Fig.5 zeigt eine Einheit U, die im folgendenden mit Eingangseinheit
bezeichnet wird um anzudeuten, daß sie Nachrichten überträgt, die in einer Einheit D bearbeitet
werden sollen, die ebenfalls als Eingangseinheit bezeichnet wird, um anzudeuten, daß sie die Nachricht empfängt. In der
Einheit ü wird die Nachricht oder ein Teil der Nachricht in einem Schieberegister REGU gespeichert, welches z.B. aus
acht Bitzellen besteht, von denen jede Zelle ein Nachrichtenzeichen
trägt. Angemerkt sei, daß das Register REGU auch in mehrere Abschnitte,die hintereinandergeschaltet sind,
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aufgeteilt werden kann mit Fortschaltung in den verschiedenen Abschnitten, die wie ein einzelnes Register erscheinen.
Die Nachricht wird hintereinander auf Leitung BD über tragen,
die von dem Ausgang des Registers REGU zum Eingang des Registers REGD in Einheit D läuft. Das Register
RSGD ist dem Register REGU ähnlich.
Einheit U enthält ein Sendeempfänger TRU und Einheit D ,
einen Sendeempfänger TRD, Sendeerapfanger TRU und Sendeempfänger
TRD sind durch zwei Leitungen SY und SG miteinander verbunden, wobei Leitung SY die Bitsynchronisation
überträgt und Leitung SG die Nachricht selbst.
Der Sendeempfänger hat vier Signaleingänge: CANU wird
erregt, wenn Einheit U in U und D, den Registerinhalten
REGU und REGD, die Annullierung entscheidet, RELü Wird(
erregt, wenn Einheit U entscheidet Einheit D am Ende der Nachrichtenübertragung freizugeben; BLOU,welches
erregt wird, wenn die Einheit U entscheidet die Übertragung für die Dauer eines Zeichens auszusetzen; und
PREU, welches erregt wird, wenn Einheit U bereit ist, die Aussendung der Startnachricht zu beginnen.
Der Sendeempf anger PRD hat ähnliche Eingänge: CAI-ID, BLOD,
PRED, deren Funktionen leicht von denen der entsprechenden Eingänge des Sendeempfängers TRU abgeleitet werden können.
Sendeempfänger TRU hat fünf Signalausgänges ACBD, welches
ein Signal liefert, wenn der Eingang BLOU erregt worden ist und wenn die Blockiereinrichtung in TRD empfangen
worden ist; NACD, welches ein Signal liefert, wenn der
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Eingang CAÜD erregt worden ist; LERD, welches ein Signal
liefert, wenn der Eingang RELD erregt wurde, OLBD, welches ein Signal liefert,wenn der BLOD erregt worden ist; und
ERPD, welches ein Signal liefert, wenn der Eingang PRED erregt worden ist.
Sendeempfänger TRD hat ähnliche Ausgänge: NACU, ACBÜ,
OLBU, LERU und ERPU, deren Funktionen leicht von denen
der entsprechenden Ausgänge des Sendeempfängers TRU abgeleitet
werden können.
Sendeempfänger TRU hat einen Eingang CLU für Taktsignale,
die von einem Taktgeber CL geliefert werden, während Frequenz die Bitfrequenz ist; einen Ausgang SBU, durch
welchen die Bitsynchronisationssignale an das Register REGU zum Schieben gegeben werden, ein Ausgang SYU, durch
welchen die Taktsignale übertragen werden zum Eingang SYD von TRD und einen Ausgang SGU, durch welchen die Nach-7
richten zum Eingang SGD von TRD übertragen werden. Sendeempfänger TRD hat einen Ausgang SBD, durch welchen Bitsynchronisationssignale
zum Register REGD gegeben werden um es zu schieben und einen Sonderausgang SYA, durch
welchen die Taktsignale zu weiteren Kreisen von D, wenn nötig, übertragen werden können.
Im folgenden wird die Arbeitsweise eines Übertragungssystems gemäß Fig.5 beschrieben. Angenommen sei, daß die Adern BD,
SY und SG durch ein Koppelfeld, wie das Vorselektionsfeld
23 oder Selektionsfeld 27 durchlaufen oder einen weiteren
Selektor, wie wir ihn später im Rahmen dieser Beschreibung finden werden, von denen jedes Feld oder Selektor dreiadrige
Kreuzungspunkte aufweisen.
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Sobald die Einheiten TRU und TRD fertig sind, der eine mit
Senden und der andere mit Empfangen, werden die Eingangspräsenzeingänge PREU und die Ausgangspräserizeingänge PRED
erregt, sowie aus die entsprechenden Ausgänge ERPU und ERPD, welche den Start der Übertragung auslösen, wenn der
die zwei Einzelheiten verbindende Kreuzungspunkt geschlossen ist und die Ausgänge SBU und SBD synchron
erregt, um die synchrone Arbeitsweise des Registers REGU und REGD sicherzustellen, werden die Taktsignale
durch SY übertragen werden. In jedem 8-Bit-Zechen gibt
es acht Momente und zu jedem Moment den Zustand des Drahtes SG ob Strom fließt oder nicht, womit theoretisch der Zustand
eines der Signalausgänge oder ausnahmsweise der gemeinsame Zustand zweier Eingangssignale, die zu TRU und
TRD gehören, angezeigt wird.
Solange die Zeichen-um-Zeichen-Übertragung ohne Unterbrechung
übertragen wird, sind nur die Eingänge PREU und PRED erregt. Wenn die Einheit D ein Zeichen in REGD erkennt,
welches es verarbeiten muß und wenn die Verarbeitungszeit ein Zeichen oder mehr andauern muß, wird der
Ausgangsblockiereingang BLOD erregt, welcher in TRU die Übertragung des folgenden Zeichens, während dessen der
Eingang BLOD erregt ist, blockiert. Damit werden die Ausgänge SBU und SBD am Ende des Zeichens für die folgenden
Zeichen gesperrt. Wie man später sehen wird sendet TRU ein Sperrkennzeichen zurück, welches über ACBU an D geliefert
wird und D erlaubt,. Eingang BLOD zu sperren oder es wieder zu erregen, wenn die Blockierung länger als ein
Zeichen andauern muß. Angemerkt sei, daß während der Blockierung der Draht SY fortfährt^die Taktsignale zu
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übertragen, wodurch die synchrone Arbeitsweise beider Sendeempfänger
gesichert wird.
Oie Eingänge PREU und PRED bleiben erregt und zeigen damit
an, daß ein übertragungsstop stattgefunden hat, während die
Einheiten noch in. Kommunikation miteinander stehen.
Am Ende der Nachricht erregt Einheit U den Freigabeeingang RELU, der am Ende des Zeichens übertragen wird Ausgang
LERO und LERU, womit angezeigt wird, daß Einheit D ihren Verarbeitungsgang in "getrennter" Betriebsart einleiten
kann. Zusätzlich werden interne Verbindungen erstellt, die eine Wiedereinleitung aller bistabiler Kreise
in TRU und TRD vorsehen.
Nenn Einheit D ein Zeichenfehler während einer Verarbeitungsganges
erkennt, kann sie entscheiden^die ganze Nachricht zu annullieren und dies auch ausführen: nämlich den Ausgangsannullierungseingang
CAND zu erregen. Offensichtlich
annulliert Kreis D den Inhalt von REGD und mit^ dem erregten
Ausgang NACD annulliert U den Inhalt von REGU und erregt dann z.B. den Eingangsfreigabeeingang RELU. Damit
ist der Ausgangspunkt des vorherigen Verarbeitungsganges wieder erreicht.
Theoretisch ist es die Eingangseinheit, die die Freigabeentscheidung
fällt, da sie das Ende der ausgesendeten Nachricht kennt. Deswegen wird der Eingang RELD in D in dem
beschriebenen Beispiel nicht verwendet.
Die Signale, die durch zwei Sendeempfänger wie z.B. TRU und TRD vermittelt werden, werden in der folgenden Tafel dargestellt.
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Im Normalzustand bei der Zeichenübertragung zwischen U und
D wird ein Signal an den Anschluß PREU von TRU und ein Signal an den Anschluß PRED von TRD angelegt. Andererseits
wird kein Signal an die Anschlüsse CANU, RELU, BLOU, CAND,
RELD und BLOD angelegt.
Angemerkt sei, daß die Nachrichtenübertragung durch die
Vermittlungsstufe gemäß Fig.4 manchmal, wie man später
sehen wird, drei Einheiten hintereinander gleichzeitig einschließen kann. Dies trifft insbesondere für eine
Nachricht zu, deren Kopf bereits durch einei Selektionskreis verarbeitet wurde, welcher einen freien Ausgangsspeicher gefunden hat, zu welchem er zu übertragen begonnen
hat. Zu diesem Zeitpunkt ist der Nachrichtenbeginn im Ausgangsspeicher ein kleiner Teil im Durchgang des
Selektionskreises und das Ende ist noch im Eingangsspeicher.
Zeitlage in nerhalb eines Zeichens |
Von Ein- zur Ausgangsein-, hext übertragene -Signale (Serideempfänger TRU) |
1 | 2 | Von Aus- zur Eingangs einheit übertragene Si gnale (Sendeempfänger TRD) |
1 | 2 |
0 | LERD | M | BELD | M | ||
0 | CANU | 0 | Aus gangs fre igabe | NACU | P | |
1 | E ingangs annullierun g | OLBD | M | BLOD | M | |
2 | RELU | 0 | Aus gang s sperre | LERU | P | |
3 | Ausgangsfreigabe | NACD | M | CAND | M | |
4 | BLOU | 0 | AusgangsannuIlJüerung | OLBU | P | |
5 | Ein gan gs spe rre | |||||
6 | Ausgangssperre | ACBD | 0 | Eingangssperre | ACBU | M |
Kennung | PREU | M | Kennung | PRED | P | |
7 | Eingangsanwesenheit | Aus gangs anwesen heit |
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I I
Es versteht sich, daß wir übertragungs sy steine gemäß Fig. 5
geplant haben, die in Tandembetrieb arbeiten. In vorhergehenden Beispiel ist der Taktgeber im Ausgangsspeicher
untergebracht und er synchronisiert ein erstes System, welches zwischen sich selbst und dem Selektionskreis
arbeitet. Kreis TRU des Selektionskreises hat einen Versorgungssynchronisationsausgang
analog zu SYA. Die Ausgangssignale von SYA werden zur Synchronisation eines
zweiten Übertragungssystems verwendet, welches zwischen dem Selektionskreis und dem Eingangsspeicher arbeitet.
Angemerkt sei, daß das übertragungssystem gemäß Fig. 5 sowohl von der Ausgangseinheit als auch von der Eingangseinheit
synchronisiert werden kann.
In den folgenden Abbildungen werden die Übertragungssysteme schematisch durch zwei Rechtecke mit Bezugsbeginnen durch
drei Buchstaben TRU und TRE dargestellt, denen Buchstaben folgen, die anzeigen, zu welcher Systemeinheit sie gehören.
Es werden nur die Ein- und Ausgänge gezeigt, die zum Verständnis der Erfindung notwendig sind.
In Fig.6 ist ein multistabiler Kreis dargestellt, der in
Zufallsauswahlkreisen in verschiedenen Einheiten der Vermittlungsstufe, wie der in Fig.4, verwendet wird. Betrachtet
sei ein Eingangsspeicher wie z.B. MEO, von dem wir schon erwähnt haben, daß er verschiedene Registerspeicher enthält,
einen Ausgangs- und einen Eingangskreis. Ein Registerspeicher ist, wie schon gesagt, verfügbar oder frei, wenn
er leer ist, und da verschiedene Registerspeicher gleichzeitig verfügbar sind, benötigt man einen Auswahlkreis
im Eingangskreis, um den Registerspeicher auszuwählen, zu dem die nächste Nachricht dirigiert wird. Am Ausgang des
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Speichers können mehrere Register die Nachricht mit Rahmen
versehen haben, so daß das Zeichen DP in der letzte Zeile erscheint und der Ausgangskreis, der einen Auswahlkreis
enthält, um die Register aufzusuchen, wird deren Nachricht zum Selektionskreis, z.B. JO, senden. Es versteht
sich, daß wir in den Ausgangsspeichern MSO bis MS15 und in Zwischenspeichern MTO bis MTn gleiche Kreise antreffen.
Die Auswahlarbeiten im Koppelfeld verlangen auch Selektionen, die später genau beschrieben, werden.
Es wurde angenommen, daß alle diese Auswahlkreise einen
multistabilen Kreis;wie in Fig.6 gezeigt,enthalten.
Theoretisch kann dieser multistabile Kreis 29 eine beliebige Anzahl von Eingängen haben. Jedoch um die Abbildung
und Beschreibung zu vereinfachen, sind nur drei Eingänge 30, 31 und 32 dargestellt. Der multistabile Kreis
29 hat so viele NAND-Eingangstore, wie er Eingänge hat.
In diesem Fall die Tore 33, 34 und 35. Jedes £JAND-Tor
arbeitet wie ein UIiD-Tor, gefolgt von einem Inverter
und verfügt über so viele Eingänge wie der multistabile ,Weis in diesem Fall drei Eingänge. Der Ausgang jedes Tores
ist mit dem Ausgang eines multistabilen Kreises verbunden. Auf diese Meise ist der Ausgang von 33 mit dem Ausgang
verbunden, Ausgang von 34 ist mit dem Ausgang 38 verbunden und Ausgang von 35 ist mit dem Ausgang von 40 verbunden.
Die Ausgänge der Tore 33 bis 35 sind ebenfalls direkt bezüglich der Eingänge eines NAND-Tores 42 verbunden,
deren Ausgang mit dem Ausgang 43 von 29 verbunden ist. Der erste Eingang von 33 ist mit dem Eingang von 30 verbunden,
während sein zweiter Eingang mit 40 verbunden ist, d.h. mit dem Ausgang von 35 und sein dritter Eingang ist
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mit 38 verbunden, d.h.. mit dem Ausgang von 34. Die Eingangsverbindung
von 34 und 35 können leicht von denen aus 33 hergeleitet werden.
Angenommen sei, daß kein logisch Eins-Signal an den Eingängen
30 bis 32 anliegt, jedes Tor 33 bis 35 liefert eine logische 1 und der Ausgang vom Tor 42 ist logisch O,
womit angezeigt ist, daß alle Eingänge 30 bis 32 nicht verfügbar sind.
Angenommen sei, daß ein logisch Eins-Signal an Eingang 30 anliegt und daß 31 und 32 logisch O-Signale führen.
Die drei Eingänge der Tore 33 sind in dem 1-Zustand und der Ausgang des Tores ist logisch 0. Dieses O-Signal,
welches an 42 anliegt, läßt den Ausgang 43 in den 1-Zustand
wechseln, womit angezeigt ist, daß wenigstens einer der Eingänge von 29 verfügbar ist, und zusätzlich wird
die logisch 0 an den zweiten Eingang von 34 angelegt und an den dritten Eingang 35, was bedeutet, daß wenn ein
Signal 1 an einen der.Eingänge 31 oder 32 oder beide angelegt
ist, der Zustand der Tore 34 und 35 sich so lange nicht ändern wird, wie das Signal 1 an dem Eingang 30 ailiegt.
Kreis 29 ist deswegen tatsächlich ein raultstabiler Kreis. Solch ein Kreis wurde schon in der französischen
Patentschrift 1 388 503 beschrieben, die am 28.Juni 1968
angemeldet wurde und in Fig.5 dieses Patentes abgebildet ist.
Angenommen sei, daß an den Eingängen 30 und 31 gleichzeitig ein !-Signal anliegt und daß am Ausgang der Tore 33 und
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logisch O anliegt. Das Nullsignal von 33 wird an den Eingang
von 34 angelegt, welches dessen Zustand wieder ändern wird und das Signal O von 34 hat die gleiche Wirkung auf das
Tor 33. Jedoch sind diese Tore nicht immer vollständig
identisch, speziell in Hinsicht auf die Schaltgeschwindigkeit von dem einen Zustand in den anderen, so daß das
schnellste Tor sein Ausgangssignal dem anderen auferlegen
wird und nur einer der Ausgänge wird im Nullzustand verbleiben. Von diesem Zeitpunkt an wiederholt sich
die vorherige Arbeitsweise.
Es ist leicht einzusehen, daß wenn alle Eingänge von 29
gleichzeitig ein 1-Signal empfangen, daß nur ein Tor andauernd
seinen Zustand ändert. Die Gründe hierfür liegen in der unterschiedlichen Schaltgeschwindigkeit. Zusammengefaßt
sei, daß die Auswahl eines Einganges unter verschiedenen am Ausgang 29 einer logischen 1 am Eingang
entspricht und einer logischen O am Ausgang entspricht dem ausgewählten Eingang.
Im Eingangs- und Ausgangskreis des Eingangs speicheis ME,
Ausgangsspeichers MS und Zwischenspeichers MP können die Ausgänge 36, 38 und 40 direkt zur Steuerung des Schalters,
der die ausgewählten Registerspeicher verbindet, verwendet werden.
In Fig.7 ist eine Selektionseinrichtung dargestellt, die
über das Vorselektionskoppelfeld 23 einen Eingangsspeicher WE mit einem Selektionskreis J verbindet. Diese Selektionseinrichtung verwendet multistabile Kreise wie z.B. 29 aus
Fig.6. Aus Fig.4 wissen wir, daß die Ausgänge der Zwischen-
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speicher MT iait den Selektionskreisen über dasselbe
Koppelfeld 23 verbunden werden können und daß der Kreis in Fig.7 eine Auswahl zwischen den Eingangsspeichern ΜΞ
und den Zwischenspeichern MT trifft, die gleich behandelt werden. Links ist der Ausgangskreis MES des Eingangsspeichers ME gezeigt, wenigstens die Teile, die bei
der Wahl des Selektionskreises J eine Rolle spielen und die Ausgangskreise MTS der Zwischenspeicher MT und
rechts soweit die Teile beteiligt sind/ der Kreis J. Links
findet man die Kreise MESO des Speichers MEO, MES3 des Speichers ME3, MES15 des Speichers ME15, MTSO des
Zwischenspeichers MTO und MTSn des Zwischenspeichers MTn und rechte die Kreise JO, J5, JK und Jn. Die Kreise
MES3 und J5 sind detaillierter dargestellt. Die anderen Kreise entsprechen diesen und sind gleich. In der Mitte
unten ist das Koppelfeld 23 mit seinem Steuerkreis CCP dargestd.lt. Der Kreis MES3 enthält einen multistabilen
Kreis 45, der dem 29 aus Fig.6 gleich ist, ausgenommen, daß für jeden Eingang ein ODER-Torsatz 54 und 64 hinzugefügt
ist, sowie ein Verzweigungskreis 46 und ein Steuerkreis 47. Kreis J5 enthält einen verfügbaren Kreis 48,
einen multistabilen Kreis 49, der dem 29 gleich ist und ein Steuerkreis 50.
Der multistabile Kreis 45 hat einen NAND-Eingangstorsatz,
von äera nur Tor 51, dessen Eingang durch Ader 53 mit dem
Ausgang des ODER-Tores 54 verbunden ist, dargestellt, dessen erster Eingang über Ader 52 mit dem verfügbaren Kreis
48 verbunden ist. Die anderen Eingänge von 52 sind wie in 29 verbunden. Der Ausgang von 51 ist sowohl mit den
entsprechenden Eingängen anderer Tore 51 verbunden/ als
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t *
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— 33 —
auch aber einen Inverterkreis 55 mit dem ersten Eingang eines [MD-Tores 56 des Verzweigungskreises 46»
Der Steuerkreis 47 enthält im wesentlichen den Sendeempfängersatz TRUi-IES des Eingangsspeichers ME3 und den Ausgangsselektor
SMES dieses Speichers. Ein einzlner Sendeeinpfanger
TRUMES ist mit seinem Eingang PREU und seinen Ausgängen SYU, SGU und ERPD dargestellt. Die PREU Eingänge der Sendeeiapfänger
TRUES sind mit den entsprechenden Eingängen der ODER-Tore 65 verbunden, deren Ausgang parallel mit den
zweiten Eingängen der UrtfD-Tore 56 verbunden sind. Die ERPD-Ausgänge
von TRUES sind mit den entsprechenden Eingängen des ODER-Tores 64 verbunden, dessen Ausgang parallel mit
den zweiten Eingängen des ODER-Tores 54 verbundenist» Die
Ausgänge SYU und SGU sind über die entsprechende Ader BD
mit einem Eingang des Selektors SI-IES mit dem Feld 23 verbunden, wie man in Verbindung mit Fig.9 sieht.
Der Verzweigungskreis 46 enthält einen Endtorsatz 56 und das ODER-Tor 65. Dieser leitet die in 45 getroffene Entscheidung
zum Kreis 49 in J5„
Der Verfügungskreis 48 in J5 enthält ein UND-Tor 57 mit
einem Eingang 58, der mit dem Ausgang des Verfiigungskreises des Zwischenspeicher-HT5-Eingangskreises innerhalb J5 verbunden
ist und einen zweiten Eingang, der mit dem Ausgang des üi\ID-Tores 59 verbunden ist, welches zwei Eingänge hat,
von denen eines mit dem Ausgang LERU des Sendeeinpf ängers TRDJ des Steuerkreises 5O verbunden ist und der andere mit
dem Ausgang LERD eines weiteren Sendeempfängers TRUJ in JS, der zur übertragung zum Ausgangsspeicher MS oder
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Zwisciienspeicher MT dient. Der Ausgang des Tores 57 ist
mit der Ader 52 verbunden, die vielfach über alle Tore 54 entsprechend J5 in allen Auswahlkreisen 45 der Ausgangskreise
MESO bis ΜΞ315 und MTSO bis MTSn vorhanden ist.
Oer multistabile Kreis 4 9 enthält einen NAüD-Eingangstorsatz,
wovon nur Tor 60 dargestellt ist. Der erste Eingang von 60 ist über Ader 61 mit dera Ausgang des UND-Tores
56 verbunden. Es gibt so viele Adern 61 und NAND- Ίοχ& 60, wie Speicher ME und IAT vorhanden sind. Der
multistabile Kreis 49 enthält auch HAND-Tor 62 analog
zu 42, dessen Ausgang mit dem Eingang PRED von TRDJ in
50 verbunden ist. Der Steuerkreis 50 enthält einen Coder 63, dessen Eingänge entsprechend mit den Ausgängen der
HAoiD-'JJore , wie z.B.'60 verbunden sind und dessen Ausgänge
mit den. Eingängen des VorselektionsSteuerkreises CCP verbunden
sind. Coder 63 kann von der Type des in der obenerwähnten französischen Patentschrift 1 588 503 sein. In
Fig.7 ist nur der Ausgang von 60 verbunden mit 63 dargestellt, sowie eine einzelne Vielfachleitung zwischen 63
und CCP. Die anderen GCP-Eingänge sind mit dem Coder des anderen Kreises 50 im Kreis JO bis Jn verbunden. Steuerkreis
5O enthält auch Sendeempfänger TRDJ mit den Eingängen
SYD und SGD1 den Eingang PRED und den Ausgang LERU.
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Die Eingänge SYD und SGD sind zusammen mit der zugehörigen
Ader BD mit dem Ausgang des Feldes 23 verbunden, dessen Ausgang zu J5 gehört»
Um die Arbeitsweise des Selektionssystems in Fig.7 zu beschreiben,
wird angenommen, daß Kreis MS3 ruft, d.h. f daß
sein Speicher ΙΊΕ3 wenigstens eines seiner Register, in
welchem die Zeichen DP einer Nachricht die letzte Zelle erreicht haben, daß der Selektionskreis J5 frei ist und
daß die anderen Speicher und Selektionskreise belegt sind.
Mit dem verfügbaren Kreis J5 liefert Tor 57 ein Signal, denn seine zwei Eingänge sind markierte Der Eingangskreis
des Zwischenspeicher MT5 in J5 ist verfügbar,(selbst wenn
sein Ausgang mit anderen Selektionskreisen belegt ist) und
markiert den Ausgang 58 und Tor 59 ist offen, weil TRDJ und TRUJ von J5 (siehe Fig„10) ruheno Mit allen anderen
J-Kreisen, die belegt sind und dem Ausgang ERPD von jedem TRUMES von MES3, die ruhen, ist das ODER-Tpr 54 gemeinsam
mit den anderen J-Kreisen in Ruhe, wodurch eine logische 1 am Ausgang jedes NAND-Tores ansteht,= Der Ausgang von
Tor 51 führt logisch O, die einerseits auf das andere NAND-Tor zum Verriegeln gegeben wird und andererseits
auf den Inverter 55, dessen Ausgangssignal i auf den ersten Eingang des zugehörigen tMD-Tores 56 gegeben wird,
dessen zweiter Eingang wie PREU von TRUMES auch mit ODER-Tor
65 markiert isto
Der logisch !-Ausgang vom Tor 56 wird an den ersten Eingang
des NAND-Tores 60 durch Ader 61 gegeben. Alle anderen Ein-
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gänge bis 60 sind im 1-Zustand, da kein anderer ME- oder MT-Speicher
ruft. Die logische 0 vom Ausgang 60 wird zum einen an den entsprechenden Eingang des Coders 63 gegeben,welcher
daraus die Adresse des Speichers ME3 bestimmt, um verbunden zu werden und zum an NAND-Tor 62, welches eine logische
1 an den Eingang PRED von TRDJ in 50 gibt.
Sobald die Durchschaltung in 23 erfolgt ist, werden die Ädern BD, SY und SG verlängert, die Arbeitsweise von TRUMES
und TRDJ wird vom Taktgeber in J5 synchronisiert, wie wir später sehen werden und der Ausgang ERPD wechselt zum 1-Zustand
durch 64, wodurch der Zustand des multistabilen Kreises 45 unabhängig von seinen Eingangszustandsänderungen
wird. Der Zustand der Tore 56 und 60 bleibt . deswegen unverändert. Andererseits bleibt das Tor 57 in 48 nicht langer
offen, well weder Ausgang LERU von TRDJ noch der Ausgang 59 markiert bleiben. Wie schon gesagt, bleibt der Zustand
des multistabilen Kreises 45 unverändert.
Wenn das Nachrichtenende von ME3 in J5 übertragen worden ist,
werden, wie man später sehen wird^Freigabebefehle ausgetauscht
und Ausgang ERPD von TRUMES wechselt in den 0-Zustand, wodurch über 64 der Kreis 45 entriegelt wird. Die
Verbindung in 23 wird ebenfalls unterbrochen, da die Tore 56 und 60 sowie der Coder 63 den Zustand wechseln.
Die obige Beschreibung ging von der Annahme eines einzelnen
rufenden Speichers und eines einzelnen freien Selektionskrelses aus; wenn man sich die Arbeitsweise des multistabilen
Kreises in Fig.6 vergegenwärtigt, kann man sich
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leicht den Fall mehrerer rufender Speicher und mehrerer
freier Selektionskreise vorstellen.
In Fig.8 ist der Eingangskreis MEE eines Eingangsspeichers
ME dargestellt. Alle Eingangsspeicher und Eingangskreise sind identisch, unabhängig von der betrachteten Stufe des
Systems gemäß Fig.l. Um jedoch die Arbeitsweise an einem
konkreten Beispiel verdeutlichen zu können, nehmen wir an,
daß Fig.8 den Eingangskreis MEE des EingangsSpeichers MEl
darstellt
der Vermittlungsstufe Cl/und daß die zu empfangende Nachricht aus dem Anschluß 4 kommt und daß diese Nachricht die
in Fig.3 dargestellte Form aufweist.
Leitung 10 ist mit einem digitalen Datenempfänger 65 verbunden, dessen erster Ausgang mit dem Eingang eines Bit—
synchronisationstrennkreises 66 verbunden ist und auch mit dem Eingang eines Rahmensynchronisationserkenners 67, dessen
zweiter Ausgang sowohl mit dem Eingang eines Steuerzeichen- und Regenerationskreises 68 als auch mit dem Eingang eines
8-Bit-Registers 69 verbunden ist.
Der Ausgang des Kreises 68 ist mit dem ersten Eingang eines Schalters 70 verbunden, während der Ausgang des Registers
69 mit dem zweiten Eingang des Schalters 70 verbunden ist« Der Ausgang von 7O ist mit dem Eingang eines
Registers 94 verbunden, der zwei aufeinanderfolgende Zeichen einer Nachricht . einer ersten und in einer zweiten
Zelle speichern kann, und dessen Ausgang mit einer Ader BD
verbunden ist, die die gleiche Punktion wie die Ader BD in Fig.5 hat. Die Ader BD überträgt die nützlichen Zeichen über
Selektor SMEE zu einem der Speicherregister MEl„
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Der Steuereingang des Schalters 70 ist mit dem O-Ausgang
eines Flipflop 74 verbunden. Wenn Ausgang 1 dieses Flipflops erregt ist, überträgt Schalter 70 die Zeichen, die
aus dem Register 69 konunen. Andererseits,wenn Ausgang 0
von 74 erregt ist, überträgt 70 die von 68 gesteuerten und regenerierten Zeichen.
Der Empfangskreis 65 sind Synchronisationstrennkreis 66
und der Rahmensynchronisationserkenner 67 übliche Schaltungen, wie sie in digitalen Datenübertragungsanlagen
verwendet werden und sie sind so miteinander verschältet, daß bei fehlerhafter Synchronisation ein
Annullierungssignal an den dritten Ausgang des Empfängers 65 gelangt, der über ein ODER-Tor 89 mit dem Annullierungseingang CAiJU des Nachrichtensendeempfängers TRUMEE verbunden
ist, so daß kein Signal zum zweiten Ausgang von 65 übertragen wird. Wenn die Synchronisation in Takt ist
werden nur tfachrichtensignale^ausgeschlossen Synchronisationssignafe,vom
zweiten Ausgang von 65 übertragen.
Der Ausgang des Kreises 66 ist zum ersten mit dem Bitsynchronisationseingang
des Erkenners 67 verbunden,zum zweiten mit dem Bitsynchronisationseingang eines Zeichensynchronisationskreises 75 und schließlich mit dem ersten
Eingang eines UüD-Tores 71, dessen zweiter Ausgang mit
dem ersten Ausgang eines Flipflops 72 verbunden ist. Eingang 0 des Flipflop 72 ist mit dem Ausgang eines Inverters
73 verbunden, dessen Eingang mit dem Ausgang ERPD des Signalisierungskreises TRUl-EE verbunden ist.
Erkenner 67 hat fünf Ausgänge. Ausgang 77 ist mit dem Zetcheneingang des Kreises 75 verbunden. Der Ausgang von
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ist mit dem ersten Eingang eines UND-Tores 84 verbunden.
Ausgang 78, der während der gesamten Periode eines Rahmens
ein Signal liefert, wenn das Rahmensynchronisaitonssignal von O oder 15 abweicht ist mit dem ersten Eingang eines
Flipflops 88 verbunden, dessen 1-Ausgang mit' dem ersten
Eingang eines Ul-iD^Tores 83 verbunden ist. Der Ausgang
vom Tor 83 ist mit dem Zähleingang eines binären Zählers
85 verbunden, der fünf Stufen hat, die mit der Zählung
von O bis 17 verbunden sind und ist mit Einstelleingängen
86 verbunden, um zu ermöglichen, daß der Ursprungswert
auf seine ersten vier Stufen eingestellt werden kann. Ausgang 79 stellt ein Kabel mit vier Ausgangsaäern dar,
die mit den Eingängen 86 verbunden sind, welches das 15. Komplement des Synchronisationszeichenwertes liefert«,
Ausgang 80 ist über Inverter 87 mit dem zweiten Eingang des UND-Tores 84 verbunden und liefert während der Rahraenperiode
ein Signal für jedes Rahmensynchronisationssignal. Ausgang 82 ist mit dem ersten Eingang des ODER-Tores 109
verbunden, welches drei Eingänge aufweist und dessen Ausgang mit dem Eingang DLOU des Kreises GRUMEE verbunden
istj es liefert ein Signal zum Start des Zeichens„dem jedes
Synchronisationssignal vorangeht,,
Der Regenerations-^ und Steuerkreis 68 verarbeitet- die selbstkorrigierenden
Codezeichen und verwendet zur Verarbeitung eines Zeichens die Übertragungszeit eines Zeichens» Er enthält einen Steuereingang 9Q4, der mit dem ersten Eingang
eines UND-Tores 91 verbunden ist, dessen Ausgang mit äsm
Eingang CAMU über das ODER-Tor 89 verbunden 1st. Jedesmal,
wenn ein Zeichen fehlerhaft ist und nicht regeneriert werden
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kann, wird vom Ausgang 90 ein Signal übertragen. Register
69 enthält eine Zelle, die entsprechend der Durchgangszeit in 68 ausgelegt ist, um Zeichen an Schalter 90 abgeben
zu können, die in Phase mit den von 63 kommenden sind. Der zweite Eingang des Tores 91 ist mit dem Ausgang
0 des Flipflop 74 verbunden.
Der Ausgang von Tor 84, der normalerweise ein bezüglich des Ausgangssignals des Zeichensynchronisationskreises
phasengleiches Signal liefert, d.h. zum Empfangsende eines jeden Zeichens, ausgenommen Synchronisationszeichen, ist
erstens mit dem Takteingang eines Qrdnungszählers 92 verbunden,
der die vier Positionen O bis 3 aufweist, zweitens mit dem Eingang 1 eines Flipflop 72f der hierfür bis zum
Startempfang eines Zeichens den von 66 kommenden Taktimpulsen nicht gestattet weiterzulaufen, drittens mit dem
zweiten Eingang eines Tores 83 mit dem ersten Eingang eines UND-Tores 106 und viertens mit dem Prüfeingang
eines Vergleichers 95 verbunden . Wie man später sieht, wird der Zähler 92 zum Zählen der vier ersten Zeichen
eines Nachrichtenkopfes verwendet. In Ruheposition hat er den Zustand 0. Nach dem vierten Zeichen einer Nachricht und
bis zur Rückstellung bleibt er, wie man später sehen wird in Position 3.
Der Parallelausgang der ersten Zelle des Registers 94.der
wie alle anderen PaxsLlelausgänge soviele Adern wie Datenbits aufweist, ist sowohl mit dem Codeeingang des !Comparators
95 als auch mit einem UND-Torsatz 96 verbunden, deren Anzahl mit der Anzahl der Parallelausgangern übereinstimmt (zur Vereinfachung
wird im folgenden nur ein Ausgang und ein Tor berücksichtigt) . Wenn der anliegende Code sich von 15 unter-
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-/r
( til t
I I · ·
■ ι ι·
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scheidet, gibt der Komparator 95 ein Ausgangssignal zu dem Moment ab, in dem ein von Tor 84 kommendes Signal anliegt.
Der Parallelausgang der zweiten Zelle des Registers 94 wird mit dem ersten Eingang des UND-Tores 97 verbunden.
Die zweiten Eingänge der Tore 96 und 97 sind parallel mit dem Ausgang 2 des Zählers 92 verbunden.
Der O Ausgang des Flipflop 74 ist mit dem ersten Eingang
des UtfD-Tores 104 verbunden, welches drei Eingänge hat, dessen zweiter mit dem Ausgang des Komparators 95 verbunden
ist und dessen dritter Eingang mit dem O-Ausgang des Ordnungszählers 92 verbunden ist und dessen Ausgang erstens
mit dem ersten ersten Eingang eines UND-Tores 98, welches zwei Eingänge aufweist, und zweitens mit dem ersten Eingang
eines UND-Tores 99, welches zwei Eingänge aufweist , verbunden ist. Der Ausgang des UND-Tores 98, dessen
zweiter Eingang mit dem Ausgang ERPD des Signalisierungskreises TRUMEE verbunden ist, ist mit dem Zählereingang
des Ordnungszählers 92 verbunden.
Der Auswahlkreis 100 hat so viele Eingänge 101, wie Registerspeicher
im Speicher ME vorhanden sind. Der Eingang 101 wird sobald sein zugehöriges Register frei ist erregt;
er arbeitet wie Kreis 29 in Fig.6 und hat so viele Ausgänge
102 wie Eingänge 101. Die Ausgänge 102 sind mit den Eingängen eines konventionellen Steuerkreises 103 verbunden,
der in der Lage ist, im Selektor SMEE die zu den ausgewählten Register 100 zugehörigen Kreuzungspunkte zu
schließen. Sobald ein Register ausgesucht ist, wird der Signalisierungskreis TRUMEE durch SMEE mit dem zuge-
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hörigen Signalisierungskreis TRD des Registers verbunden
und der Ausgang ERPD ist markiert, womit das Verfügbarkeitssignal ^ an das UND-Tor 98 gegeben wird.
Der Ausgang des UND-Tores 99,dessen Zweiter Eingang mit
dem Ausgang des Inverters 73 verbunden ist, ist mit dem
Eingang 1 eines Flipflop 108 verbunden. Der 1-Ausgang von Flipflop 108 ist mit dem dritten Eingang des ODER-Tores
109 verbunden. Der O-Ausgang desselben Flipflop 108 ist mit dem Ausgang 37 des Zählers 85 verbunden.
Der Ausgang des BinärZählers 85 ist auch mit dem Rückstelleingang
des OrdnungsZählers 92 durch ein ODER-Tor 105 verbunden. Der zweite Eingang des Tores 106 ist mit
<Jem 3*Ausgang von 92 und der Ausgang 106 ist mit dem
Zähleingang des binären Zählers 107 verbunden. Zähler hat Vorgabeeingänge,die mit den entsprechenden Ausgängen
der Tore 96 und 97 verbunden sind, die es gestattenyvor
dem Zählbeginn einen Ursprungswert vorzugeben. Sein Ausgang ist mit dem 1 Eingang von Flipflop 74 verbunden.
Theoretisch kann der Binärzähler 107 bis zu 255 zählen. Angemerkt sei, daß die Ausgänge der Register 94 die Komplementärwerte
der Zeichen Ll und L2/die im Register gespeichert sind, übertragen.
Der O-Ausgang des OrdnungsZählers 92 ist zum
einen mit dem zweiten Eingang des ODER-Tores 109 verbunden
und zum anderen mit dem 0 Eingang des Flipflop 88 und mit
dem Rückstelleingang des Zählers 85. Ausgang 1 des Ordnungszählers 92 ist mit dem Eingang eines monostabilen Multivibrators
93 verbunden, dessen Ausgang mit dem parallelen zehnten Eingang der ersten Zelle des Register 94 verbunden
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ist, um die zehnte Figur des Zeichens in dem Moment, wenn
Zähler 92 in die Position 1 wechselt annullieren zu können. Auf diese Weise wird die zehnte Figur von DP annulliert,
bevor sie in den Speicher ME übertragen wird.
Der üachrichtensendeempfangskreis TRUMEE ist dem TRU-Kreis
in Fig.5 gleich. Sein Freigabeeingang RELU ist mit dem
Ausgang eines Binärzähler 85 verbunden. Sein Ausgang NACD ist über ODER-Tor 105 mit dem Rückstelleingang des Zählers
92 verbunden.
Angemerkt sei, daß alle Register 68, 69 und 94 durch nicht dargestellte Verbindungen zum Ausgang SBU von TRUMEE synchronisiert
werden.
Die Arbeitsweise des Eingangskreises MEE in Fig.8 wird
nun beschrieben unter Bezugnahme auf den in Fig.3 dargestellten Empfang eines Signals.
Das erste Synchronisationssignal O wird vom Empfänger 75
empfangen und dem Erkenner 67 zugeführt, wobei vorausgesetzt wird, daß Bit- und Zeichensynchronisation Ln Takt
sind. Ausgang 78 ist nicht erregt. Erinnert sei, daß der betreffende Anfangszustand beim Ordnungszähler 92 der O-Zustand
ist und beim Flipflop 74 ebenfalls der O-Zustand. Schalter 70 erlaubt den vom Kreis 68 kommenden Signalen
zu passieren. Angenommen sei, daß die Prüfung und Regeneration der Zeichen in Ordnung ist. Weiter sei angenommen,
daß wenigstens ein Register des Speichers ME frei ist und verbunden, und daß der Ausgang ERPD von TRUMEE erregt ist.
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Deshalb 1st Tor 9 8 geöffnet, sobald der Ausgang des Tores 107 erregt ist. Sobald der Komparator 95 ein DP Zeichen
erkennt, liefert er ein Signal an den Ausgang des Tores 104, das dabei erregt wird, da die anderen zwei Eingänge
durch den Zähler 92 im O-Zustand und den Flipflop 74 im
0-Zustand erregt sind. Zusätzlich wird das Taktsignal vom
Tor 71 synchron mit den empfangenen Zeichenbits übertragen.
Im ersten Rahmen werden die nachfolgenden Zeichen des Wertes 15 über 68 und 70 zum Register 94 übertragen. Auf
diese Weise wechseln die Zeichen des ersten Rahmens nicht den Zustand des Kreises MEE. Selbiges trifft für die
ersten acht des zweiten Rahmens zu.
Das Zeichen von Rang 8 im zweiten Rang ist ein DP Zeichen,
welches in der ersten Zelle von 94 gespeichert wird. Sobald dieses DE. Zeichen eingespeichert ist, welches den Wert 3
hat, da es zum Beginn der Telefonnachricht die von Anschluß
4 kommt gehört^ wird es im Komparator 95 verglichen, der
ein Ausgangssignal liefert, welches das Tor 104 öffnet und somit Zähler 92 triggert.
Zähler 92 wechselt in den 1-Zustand, wodurch die 10.Figur
von DP in 94 zurückgestellt wird. Das modifizierte DP Zeichen gelangt in die zweite Zelle 94,während das Zeichen Ll in
die erste eintritt. Tor 104 ist geschlossen. Das bis jetzt übertragene Sperrsignal wird nun durch Tor 109 unterdrückt.
Zähler 92 wechselt auf den Empfang des nächsten Zeichensynchronisationssignals
hin, welches von 75 über 84 kommt, in den 2-Zustand. Zeichen Ll geht zur zweiten Zelle von 94
und Zeichen L2 tritt in die erste Zelle ein. Die Tore 96
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und 97 sind offen und die Komplemente der Werte von Ll
und L2 werden dem Binärzähler 107 zugeführt. Zeichen Ll wandert von 94 in den Speicher ME und wird durch L2 ersetzt.
Zähler 92 wechselt in den Zustand 3. Die folgenden Zeichen werden nacheinander von 68 zu 94 durch 70 transferiert
und von 94 nach ME, wie oben beschrieben. Der Zustand
des Kreises MEE wechselt solange nicht, bis der Empfänger
das dem Synchronisationszeichen mit dem Wert 15 zu Be-' ginn des dritten Rahmens vorangehende Zeichen empfangen
hat. Ausgang 82 von 67 wird dann erregt, welcher, über BLU die übertragung des folgenden Zeichen von MEE nach
ME blociert. Das Synchronisationszeichen wird im Erkenner 67 erkannt/ dessen Ausgang 68 nicht erregt ist. Der. Ausgang
80 ist erregt und sperrt ein Zeichen lang Tor 84, in dem Zähler 107 während eines Synchronisationszeichens
daran gehindert wird, seinen Wert zu erhöhen. Es ist offen-*
sichtlich, daß das Zeichen nicht mitgezählt werden soll, weil es nicht Teil des Nachrichtenkopfes ist. Wenn bei
einer von der in Fig.3 dargestellten abweichenden Nachricht zwischen zwei der ersten vier Steuerzeichen ein
Zeichen ankommt, würde der Zähler 92 auch ein Zeichen lang sperren. Dieses Anhalten des Zählers 107 und wenn
anwendbar 92, sowie das Sperren der übertragung durch BLOU
nach ME erscheint auf jedem Rahmen bei jedem Synchronisationszeichen und wird nicht nocheinmal beschrieben.
Auf das folgende Zeichen S3 hin beginnt der Zähler 107 wieder
zu arbeiten und Kreis MEE kehrt zu dem Zustand zurück, welcher der Ankunft des Synchronisationszeichens vorange-
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gangen ist. Wie man aus dem Beispiel der Nachricht gemäß
Fig.3 weiß, sind die Zeichen Ll und L2 durch acht zu prüfende
und korrigierende Zeichen festgelegt und der Zähler 107 durch die entsprechende Komplementärzahl 247 gefüllt. Wenn
der Zähler bis 255 gezählt hat, liefert er ein Ausgangssignal, welches den Flipflop 74 in den 1-Zustand überführt,
wodurch 70 geschaltet wird und Tor 91 gesperrt wird. Da die folgenden Zeichen des Pakets nicht selbstkorrigierend
sind, kann Kreis 68 keine Annullierung mehr durchführen, d.h. über 89 CAiJU erregen. Schalter 70 verbindet den Ausgang
von 69 mit dem Eingang von 94. Auf diese Weise werden die unkorrigierten Zeichen des Pakets durch 69
übertragen.
Die Übertragung wird in dieser Weise fortgesetzt, bis das das Synchronisationszeichen der fünften Linie der Nachricht
gemäß Flg.3 erreicht ist, wenn nicht ein Synchronisationsfehler auftritt, der die Nachricht in Register ME annullieren
würde.
Wenn das Synchronisationsζeichen der fünften Linie in Detektor
67 erkannt wird, wird dessen Ausgang 78 erregt (wodurch nachfolgend der Flipflop 88 eine Zustandsänderung
erfährt und das Tor 83 geöffnet wird). Der Ausgang 79 wird erregt, wodurch das 15. Komplement von 11 in den ersten
vier Stufen des Binärzählers 85 eingestellt wird. Wenn Zähler 85 den Wert 17 erreicht hat, liefert er ein Ausgangssignal,
welches Zähler 92 zurückstellt, erregt den O-Eingang von Flipflop 74 und gibt Eingang RELU des Kreises
TRUMEE frei; der Flipflop wechselt seinen Zustand. Das Nachrichtenendzeichen FP kann von der zweiten Zelle von 94
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übertragen werden, wird jedoch nicht nach ME übertragen, da die Speicherfreigäbe während der Übertragung des letzten
Datenzeichens der Nachricht angeordnet war.
Angemerkt sei, daß das Ende der fünften Linie der Nachricht
nach FP aus den Zahlen 15 besteht, wodurch der Start der folgenden.Nachricht eingeleitet wird, durch 10 übertragen wird, was in der oben beschriebenen Weise erkannt
wird. Es ist jedoch möglich, daß eine Nachricht in demselben Rahmen, in dem eine Nachricht endet, startet.
In diesem Fall muß eine Pause für ein Auffüllzeichen während der Übertragungszeit zwischen Stopzebhen FP
und dem folgenden Startzeichen DP vorgesehen sein, um zur Taktsynchronisation nach einer neuen EingangsSpeicherzelle
zu suchen. Das Zeichen DP wird dann erkannt, weil auf das Suchen eines neuen Speichers hin Ausgang ERPD
markiert wurde und das UND-Tor 98 öffnet.
Angemerkt sei, daß auch wenn ein Annullierungsbefehl von Register TRD von ME zum Kreis TROMEE übertragen wurde,
dies ist in Übereinstimmung mit dem Kreis gemäß Fig.5 möglich, wird auch der Zähler 92 vom Ausgang NACD
über ODER-Tor 105 zurückgestellt und es wird nichts weiter zu ME übertragen, bis eine neue Nachricht erkannt wird.
Angemerkt sei ferner, daß auf die Ankunft einer Nachricht hin der Kreis TRUMEE keine Verfügbarkeit anzeigt, die ganze
Nachricht wird in MEE empfangen, wird jedoch nicht weiter übertragen, weil Flipflop 108 während der gesamten Empfangsdauer die Übertragung von Sperrsignalen anordnet.
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Pig.9 stellt einen Eingangsspeicher ME oder einen Zwischenspeicher
MT dar, insbesondere die Batterie von Registerspeichern RM und die Speicherausgangskreise MES, deren Eingangskreise
MEE die schon in Fig.8 gezeigt wurden, auf der linken Hälfte der Fig.9.
Die Batterie der Registerspeicher RM enthält in dem beschriebenen Beispiel die Register RMl, RM2, ..., RMp. Die
Registernummer ρ wird von dem in der die Speicher enthaltende
Vermittlungsstufe abgewickelten Verkehr bestimmt, also die Art des Verkehrs, die Anzahl der Selektionskreise
in der Stufe, die Durchschnittserkennungszeit einer Nachricht innerhalb eines Registers, usw. In einer ersten Annäherung
ist die Nummer ρ wenigstens = 4, wenn man den ersten Speicher als leer betrachtet, der zweite eine Nachricht
gemäß Fig.8 einspeichert, der dritte die enthaltende Nachricht mit Rahmen versieht, um diese an seinem Ausgang
bereitsζusteIlen und der vierte dient zur übertragung einer
Nachricht zu einem Selektionskreis, mit dem er wie anhand Fig.7 beschrieben, verbunden wurde. In der Praxis wird die
Anzahl der Register größer als vier sein, denn aus verständlichen Gründen muß die Sicherheit und Zuverlässigkeit
während der Hauptverkehrszeit gewährleistet sein.
Jedes Register enthält eine Speichereinbit 110 mit einer zugehörigen Speicherlogik 116. Diese Einheit enthält in dem
beschriebenen Beispiel eine Eingangszelle 111, eine gewisse
Anzahl von Speicherzellen und eine Ausgangszelle 112.
Die Eingangszelle 111 empfängt über Ader BD die Bits eines jeden Zeichen nacheinander, d.h. die acht Bits eines Zeichens
fallen nacheinander in die Zelle 111. Dann warden die Zeichen
in die Speicherzellen parallel eingespeist, Zeichen um Zeichen.
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Die Ausgangszelie 112 überträgt die Bits jedes Zeichens
seriell, die dann nacheinander an ihrem Ausgang 113 erscheinen. Angemerkt sei, daß die Einheit 110 ein Speicher
des Silotyps , wie in der Ausgabe vom 8.November 1971 auf
den Seiten 85 bis 89 in "Electronics" in einem Aufsatz
mit dem Titel "Dianamic MOS shift registers can also simulate stack and silo memories", sein kann. Diese
Speicher verlangen unter anderem eine Wiederauffrischung der enthaltenen Daten in vorbestimmten Zeitabständen.
Zu diesem Zweck ist ein Ausgang 114 vorgesehen, um ein
Signal in 110 zu unterdrücken, der erregt wird, wenn der Speicher beim Auffrischen ist und deswegen nicht
in der Lage ist, Zeichen an seinen Ausgang 113 zu übertragen. Die Einheit IiO enthält auch einen Befehlssignalausgang
115, der, sobald ein Startzeichen DP die Ausgangszelle 112 erreicht hat, erregt wird, wodurch angezeigt
wird, daß die Nachricht mit Rahmen versehen wurde. Ein Kreis, der die Abwesenheit von Daten in Einheit 110
untersucht, wenn dieser leer sein sollte, ist auch in 116 vorgesehen und der Ausgang dieses Untersuchungskreises ist über Ader 133 mit dem ersten Eingang eines
UND-Tores 118 verbunden.
Jede Speichereinheit 110 enthält wenigstens so viele Zellen,
wie die Nachricht höchstens Zeichen enthält, z.B. 256 Zeichen in dem beschriebenen Beispiel.
Jedes Register enthält auch einen AusgangsSendeempfänger
TRDME, der zusammen mit dem Eingangssendeempfanger TRUMEE
gemäß Fig.8 arbeitet. Die Eingänge SYD, SGD und PRD sowie
die Ausgänge ERPU, LERU, SBD und· NACU sind speziell ge~
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kennzeichnet. Es enthält auch ein Verfügbarkeitsflipflop
117, welches sich in dem 1-Zustand befindet, wenn das
UND-Tor 118 offen ist. Ausgang 1 von 117 ist mit dem entsprechenden
Eingang 101 des Auswahlkreises 100 verbunden (siehe Fig.8) und mit dem Eingang PRED. Der
O-Eingang von Flipflop 117 ist mit dem Ausgang LERU Verbunden. Ausgang LERU ist auch über ein ODER-Tor 132,
welches drei Eingänge aufweist, mit dem Eingang 1 eines Flipflops 119, dessen Ausgang 1 mit dem ersten Eingang
eines UND-Tores 121 verbunden ist, welches drei Eingänge hat. Kreis 120 liefert interne Taktsignale, die die
Zeichen in Einheit 110 vorrücken. Der Ausgang von 120 ist mit dem zweiten Eingang eines UND-Tores 121 verbunden,
dessen Ausgang mit dem zweiten Eingang eines Kreises 122 verbunden ist, der als Zeitbezug für die
Speicherlogik 116 fungiert und dessen erster Eingang mit dem SBD Ausgang von TRDME verbunden ist und dessen
dritter Eingang mit dem SBU-Ausgang des Kreises TRUMES verbunden ist. Ausgang 123 von 122 hat drei Adern, die
über 116 mit der Zelle 111 für die Übertragung der Bitsynchronisation, die für den Serieneingang jedes
Zeichens, welches durch WD des Eingangskreises in Fig.8 kommt, zweitens mit Zelle 112 in ähnlicher Art wie die
Serienübertragung eines jeden Zeichens und drittens wird während des Rahmens ein Zeichensynchronisationssignal
zur Zeichenfortschaltung in 110 übertragen. Kreis 122 enthält z.B. einen durch acht teilenden Teiler, um das
Signal des Zeichens von der Bitsynchronisation durch TRDME zu erhalten-.- Die Schaltung des Kreises 122 ist
konventionell, wenn Silospeicher verwendet werden, wie schon erwähnt.
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Der dritte Ausgang des UHD-Tores 121 ist mit dem 0-Eingang
eines Flipflops 124 verbunden, dessen 1-Eingang mit dem Ausgang 115 von 116 verbunden ist. Flipflop 124 zeigt .an, daß
beim 1-Zustand der Rahmen beendet ist und daß das Register RM zur Nachrichtenübertragung zu einem Selektionskreis JO
bis Jn bereit ist (siehe Fig.4). Der l-Ausgang von 124 ist
sowohl mit dem Eingang PREU von TRUMES als auch mit dem entsprechenden Eingang 125 eines Wahlkreises 126 verbunden,
dessen Schaltung mit der des Kreises 29 in Fig.6 identisch ist. Der O-Ausgang von 124 ist auch mit dem zweiten Eingang
des UIJD-Tores 118 verbunden.
Der zweite Eingang des ODER-Tores 132 ist mit dem Ausgang NACU von TRDi-IE und der dritte Eingang von 132 mit dem allgemeinen
Rucks te Her RA3 des Systems.
Der Wahlkreis 126 hat so viele Eingänge 125, wie Register RM
vorhanden sind, d.h., Anzahl ρ . Ein Eingang 125 ist erregt, wenn der entsprechende Flipflop 124 im !-Zustand ist, d.h.,
wenn die Nachricht gerahmt ist. Es gibt auch ρ entsprechende Ausgänge 127, die mit den Eingängen von konventionellen
Steuerkreises 120 verbunden sind, die in einem Selektor SMES schließen können. Der zugehörige Kreuzungspunkt des
Registers wird durch 126 ausgesucht. Selektor SMES verfügt über so viele dreiaderige Eingänge, wie Register RM vorhanden sind und einen dreiaderigen Ausgang, der die Ausgangsleitung
und Speicher MG zu einem Eingang 22 eines. Vor- . selektionskoppelfeldes (siehe Fig.4) darstellt.
Man hat gesehen, daß ein Sendeempfänger TRUMES in Verbindung mit einem Sendeempfänger TRDJ im Selektionskreis vorgesehen
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ist, um die Nachrichtenübertragung zwischen dem Register RM
und dem Kreis J, der in Verbindung mit dem Kreis aus Fig.7
ausgewählt wurde, ausführt. TRUMES hat die Eingänge PREU, BLOU, RELU und die Ausgänge SYU, SGU, NACD und SBU.
Kreis 47, der in Verbindung mit der Beschreibung mit der Fig.7 schon erwähnt wurde, ist in Fig.9 durch ein Rechteck
mit gestrichelten Linien dargestellt und enthält den Wahlkreis. 126, den Steuerkreis 128 und den Selektor SMES, sowie
alle Nachrichtensendeempfänger TRUMES des Registers RMl bis RMp. SYU und SGU sowie der Ausgang 113 von 112
sind über drei Adern entsprechend mit SY, SG und BD mit dem Selektor SMES und 22 verbunden. SYU ist in diesem Fall
ein Synchronisationseingang d.h., wie in Fig.5. gegenübergestellt,
befindet sich der Taktgeber in der Ausgangseinheit, die hier der verbundene Selektionskreis J ist. Ausgang
SBU, wie schon erwähnt ist mit dem dritten Eingang des Kreises 122 verbunden. Ausgang NACD von TRUMES ist
mit dem ersten Eingang eines ODER-Tores 131 verbunden, der drei Eingänge hat, von denen der zweite mit dem Ausgang
NACU von TRDME verbunden ist und der dritte mit dem allgemeinen RAZ, dessen Ausgang mit dem Rückstelleingang
der Speicherlogik 116 verbunden ist. Eingang BLOU ist mit dem Ausgang 114 von 116 verbunden.
Dar O-Eingang von Flipflop 124 ist mit dem Ausgang eines
ODER-Tores 135 verbunden, der drei Eingänge hat, von denen der erste mit dem Übertragungs-Ende-Ausgang 130 der Logik
116 verbunden ist, der zweite mit dem Ausgang NACD von TRUMES und der dritte mit dem allgemeinen RAZ. Ausgang 130 ist auch
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mit dem Eingang RELU verbunden. Der O-Eingang des Flipflop
119 ist mit dem Ausgang ERPU von TRDME verbunden.
Die Arbeitsweise des Kreises gemäß Fig.9 wird nun beschrieben
unter der Annahme, daß Register MEl leer ist, vpm Kreis 100 von MEE ausgewählt wurde uad daß der entsprechende
Kreuzungspunkt des Selektors SMEE geschlossen ist. Die Signalisierungskreise TRUMEE und TRDME sind deswegen verbunden. Ausgang S3D überträgt die Fortschaltebits und mit
Mitteln des Kreises 122 läßt er die Bits in 111 eintreten und die folgenden Zeichen in 110.
Man hat schon gesehen, daß der Ausgang SBP nicht erregt ist, wenn der Eingangskreis MEE entscheidet,sofort kein
Zeichen zu.übertragen. Für die Dauer eines Zeichen, womit die Arbeitsweise von 110 gesperrt wird.
Wenn im Zeichenregenerationskreis 68 ein Fehler auftritt,
wird der Eingang CANU von TRUMEE markiert und Ausgang NACU von TRDME wird markiert, womit die Rückstellung von 110
ausgelöst wird über das ODER-Tor 131. Da Flipflop 117 seinen Sustand nicht geändert hat, bleibt Register RMl noch mit dem
Kreis MEE verbunden, um die folgende Nachricht zu empfangen.
Wenn am Ende der Nachrichtenaufzeichnung kein Fehler auftritt,
ist Ausgang LERU erregt, und versetzt den Flipflop
117 in den O-Zustand. RMl ist nicht mehr verfügbar und
100 sucht nach einem anderen freien Register. FlipfiLop
119 ist in dem 1-Zustand. Register RMl ist dann von jeder
externen Kommunikation abgeschnitten und arbeitet unabhängig, Der interne Taktgeber 120 liefert Fortschalteirapulse an den
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Kreis 122. Die iJachricht wird in 110 nach rechts fortgeschaltet.
Wenn das Zeichen DP Zelle 112 erreicht, ist der Ausgang 115 erregt und bringt Flipflop 124 in den 1-Zustand und
schließt Tor 121. Wie schon erwähnt, kann die autonom arbeitende Speichereinheit noch einer Auffrischung unterworfen
werden. Ausgang 1 von 124 erregt Eingang PREU von TRUMES und gibt auch ein Signal an den entsprechenden
Eingang 125 des Wahlkreises 126. Angenommen sei, daß 126 einen RM Kreis auswählt, der sich von Rill unterscheidet.
Der Zustand des Kreises in RMl bleibt unverändert, ausgenommen von periodischen Auffrischungen von 110. Dann
nehmen wir an, daß 1RMl gewählt ist. Die Markierung des
Eingangs PREU gestattet auch durch 56 und 65 (siehe Fig.7) das Arbeitsende der Wahl des Selektionskreises J. Man
wird annehmen, daß die Wahlarbeit die Einspeicherung ΜΞ in Fig.9 bestimmt.
Sobald das Koppelfeld 23 den entsprechenden Kreuzungspunkt
geschlossen hat, ist TRUMES mit dem Sendeempfänger TRJT
des verbundenen Selektionskreises J verbunden. Ausgang ERPD von TRUMES ist erregt und verriegelt zum einen den
multistabilen Kreis 45 in Fig.7 und zum anderen die Verbindung mit dem Selektionskreis J.
Ausgang SWU, der sich mit dem Taktgeber in J befindet, verursacht über Kreis 122 die Ausgangssignale der Bits von
und das Fortsehaltea der Zeichen in 110. Erinnert sei,
daß wenn J Sperrsignale aussendet, der Ausgang SPÜ für ein
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Zeichen gesperrt ist. Wenn während der Übertragung oder
während des Wartens, verursacht durch die Verarbeitungszeit des Kopfes durch Kreis J1, geht Einheit 110 in die
Auffrischungsbedingung, ihr Eingang ist erregt, wodurch
Eingang BLOU erregt wird und die Übertragung eines Sperrsignals
nach TRDJ verursacht. Wenn J ein Annullierungssignal aussendet, wird Ausgang NACD erregt, der über
das ODER-Tor 131 die Einheit 110 zurückstellt. Ausgang NACD wird mit dem O-Eingang des Flipflop 124 durch Tor
135, wodurch die gleiche oben für den Normalfall einer Freigabe beschriebene Arbeitsweise ausgelöst wird.
Angenommen sei, daß unter den Steuerfunktionen des Registers
110,, wie z.B. Auslösen der Auffrischung, Erkennung des Transferstops usw., die logische Einheit 116 die Zeichen,
die während der Nachrichtenübertragung zu dem Selektionskreis J in 101 eingetreten sind, zu zählen, um das Freigabesignal,
welches RELU am Ende des vorletzten Zeichens erregt, auszulösen.
Am Ende des Zeichens FP kehrt ERPD in den Ruhezustand zurück, wodurch der multistabile Kreis 45 in fig.7 frei wird.
Sobald 116 untersucht hat, daß 110 leer ist/wird 118 geöffnet
durch 133 und läßt 117 in den 1-Zustand übergehen, wodurch wiederum Register RM in ein Rufzustand gegenüber
Kreis MEE tritt.
Anstelle eines Speichers des Silotyps und Zeichen-um-Zeichen-Speicher
kann jeder andere geeignete Speichertyp für die Einheit 110 verwenden, wenn dieser eine an die Arbeitsweise
angepaßte Steuerlogik aufweist.
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Fig.10 und 11 stellen einen der Selektionskreis JO bis Jn
der Fig.4 dar, die hierin Kreis J mit den zugehörigen Zwischenspeichern MT genannt werden. Genauer gesagt betrifft
Fig.10 den Eingang und Selektionsverarbeitungskreis von Jf wobei Fig.11 des Ausgangskreis von J zu
einem Ausgangsspeicher MS (siehe Fig.4) betrifft.
Wie in Fig.7 findet man auch hier den Verfügbarkeitskreis 48 mit dem UND-Tor 57, dessen erster Eingang mit
dem Ausgang 136 des Zwischenspeichers MT und dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang eines UNü-Tores 59 verbunden
ist, dessen erster Eingang mit dem Ausgang LERU des Sendeempfängers TRDJ des Steuerkreises 50 verbunden
ist und dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang LERD des Sendeempfängers TRUJ verbunden ist. Unter 48 findet man
den multistabilen Kreis 49 und den Steuerkreis 50 mit
seinem Coder 63 und den Sendeempfänger TRDJ.
Der Zwischenspeicher MT ist mit dem Teil des Eingangsspeichers MG identisch, der in Fig.9 dargestellt ist
mit;
ferner fäem Wahlkreis 100, dem Steuerkreis 101 und dem
Selektor SMEE in Fig.8. Ausgang 136 von MT entspricht dem Eingang von 100 (nicht in Fig.8 dargestellt), der
mit dem Ausgang 43 von 29 identisch ist; d.h., daß er so ausgelegt ist, daß angezeigt wird, wenn Speicher MT
verfügbar ist, wenn er wenigstens ein verfügbares Register enthält. Die Anzahl der Register im Zwischenspeicher
MT kann tatsächlich von denen der Eingangsspeicher verschieden sein. Dieses wird durch den jeweiligen
Verkehr bestimmt.
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Sendeerapfanger TRDJ tauscht Signale mit TRUMES aus (siehe
Fig.9). Man erkennt die Eingänge SYD7 SGD, PRED, BLOD,
CAI-ID und die Ausgänge OLWI-I sowie LERU und den Bitsynchronisationseingang
CLD. Von der Bitsynchronisation am Ausgang des Tores 166 wird ein Zeichensynchronisationssignal
am Ausgang SYCH von der Bitsynchronisation am Ausgang des Tores 166 durch einen Teiler 129 geliefert. Eingang
PRED ist mit dem multistabilen Kreis 49 verbunden. Die dritte Verbindende-Ader BD ist mit dem Eingang eines
Registers 137 verbunden, welches dem REGD ähnlich ist.
Register 137 hat die Speicherkapazität für wenigstens alle Steuerzeichen der Nachricht bis zum letzten Selektionszeichen; es arbeitet als Schieberegister. Angenommen sei,
daß eine Nachricht durch maximal 15 Vermittlungsstufen mit
einem einzigen Selektionszählzeichen CS und 15 Seiektionszeichen Sl bis S15 durchlaufen kann zusätzlich der ersten
drei DP, Ll und L2, einer minimalen Kapazität von 137 sind
19 Zeichen. Für DP ist es nützlich im Falle einer Stichprobennachricht, wenn zwei Selektionszeichen CS vorgesehen
sind, wobei DP den Wert 4 hat und CS um zwei bei jeder Stufe erhöht wird, so daß die Minimalkapazität von
35 Zeichenzellen beträgt«
Ausgang SYCH ist mit dem Eingang eines Zählers 138 verbunden,
dessen Maximalzählung 4 ist, dem SYCH jedesmal t7 von TRDJ ein Signal liefert, wodurch die Zeichensynchronisation
gebildet wird. .Der Zähler 138 hat fünf ' Ausgänge 0, 1..., 4ydie in Fig.10 dargestellt sind, aber
statt ihre direkten Verbindungen zu anderen Kreisen zu zeigen, zeigt eine entsprechende Nummer die Eingänge an*
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Zähler 138 enthält auch einen Sperrsignaleingang, der mit dem Ausgang OLBU verbunden ist und einem Rückstelleingang,
der mit dem Ausgang- LERU verbunden ist.
Die erste Zelle des Registers 137 hat einen vieradrigen Ausgang 139, von dem jede Ader mit den entsprechenden
jSeichenbitzellen verbunden ist und einem vieradrigen Ausgang
140, wobei jede Ader mit den entsprechenden 10. Bitzellen verbunden ist. Kabel 139 ist parallel mit den ersten
Eingängen der UND-Tore 141, 142 und 143 verbunden. Tatsächlich
gibt es vier Tore 141^ aber zur Vereinfachung wird
das Kabel 139 als ein einzelner Draht angesehen und Tor 141 als ein einzelnes Tor. Gleiches trifft für 142, 143
und für das Kabel L40 zu.
Der zweite Eingang des Tores 141 ist mit dem Ausgang 0 des Zählers 138 verbunden. Der Ausgang von 141 ist mit dem
Decoder 144 verbunden, der vier Ausgänge DPI, DP2, DP3, DP4 entsprechend der vier Werte 1 bis 4, welche die Zeichen
haben können , aufweist. Ausgang DPI von 144 ist mit einem
Zeitverzögerungskreis 145 verbunden, dessen Zeitkonstante sehr groß ist, z.B. in der Größenordnung einer Millisekunde,
d.h. wenn Ausgang DPI erregt ist, bleibt der Ausgang von 145 für eine Millisekunde erregt. Der Ausgang von 145 ist
sowohl mit dem ersten Eingang des ODER-Tores 146 als auch mit dem ersten Eingang eines iiOR-Tores 147 verbunden. Der
Ausgang 147 ist mit dem ersten Eingang eines UND-Tores
verbunden, dessen zweiter Eingang mit dem 1-Ausgang eines
Flipflop 185 verbunden ist, der den Zustand des Ausgangs DPI speichert und von Ausgang LERU von TRDJ zurückgestellt
wird. Der Ausgang von 148 ist mit dem ersten Eingang eines
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ODER-Tores 149 verbunden. Der Ausgang von 149 ist mit dem
Eingang CAND von TRDJ verbunden. Ausgang DP2 von 144 ist
mit dem ersten Eingang eines ODER-Tores 150, welches drei Eingänge aufweist, verbundene Der Ausgang von 150 ist mit
dem 1-Eingang eines Flipflop 165 verbunden, dessen O-Eingang
mit LERU verbunden ist und dessen Ausgang 1 mit dem ersten Eingang eines IMD-Tores 151 verbunden 1st. Ausgang
DP4 von 144 ist sowohl mit dem zweiten Ausgang eines ODER-Tores
150 verbunden, als auch mit der Ader 152, die in
Figoll geht. Ausgang DP3 ist sowohl mit dem ersten Eingang
eines LWD-Tores 153 als auch mit dem ersten Eingang eines
UND-Tores 15 4 verbunden„ Der zweite Eingang des Tores 154
ist mit dem Kabel 140 verbunden und dessen Ausgänge sind mit dem Eingang eines Decoders 155 verbunden» Der Ausgang
von 155 ist einerseits mit dem zweiten Eingang eines ODER-Tores 149 verbunden und andererseits mit dem Eingang eines
Inverters 156, dessen Ausgang mit dem zweiten Eingang eines
UND-Tores 153 verbunden ist»
Kabel 140 und Decoder 150 werden zur Analyse der 10.3iffer
P des Zeichens DP verwendet, wenn eine Telefonnachricht vorliegt, d„h«, wenn DP = 3 ist« Wie man aus der Beschreibung
anhand Fig. 4 ersieht, ist die zehnte Ziffer P ."von DP durch
eine Einheit nach jedem Durchgang durch den Zwischenspeicher MT größer gewordene Wenn DP = 3 ist und die sehnte Ziffer
von DP den vorbestimmten Wert H erreicht g dansi wird der
Ausgang von 155 erregt, welches die Annullierung deS: Nachricht von 149 und CAWD zur Folge hat» Im entgegengesetzten
Fall, wenn der Ausgang von 155 nicht erregt ist, liefert der Inverter 156 ein Signal an das Tor 153«, Der Ausgang von
153 ist mit dem dritten Eingang des ODER-Tores 150 verbunden.
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Der zweite Eingang des UND-Tores 142 ist mit dem Ausgang
3 des Zählers 138 verbunden. Der Ausgängen 142 ist mit
dem Einstelleingang eines Binärzählers 157 verbunden, der zur Decodierung des Selektxonsordnungszählzeichens CS
gemäß Fig.2 dient. Der Signalausgang des Zählers 157 ist tatsächlich mit dem Ausgang eines UND-Tores 158 verbunden,
dessen erster Eingang mit dem Ausgang 4 von 138 verbunden ist und dessen zweiter mit dem Ausgang SYCH.
Wenn an 157 das dritte Zeichen gesetzt wird, liegt die Zeichensynchronisation an um den Wert, der in 157 eingestellt
wurde, rückwärts zu zählen. Wenn die Rückwärtszählung den Wert 0 erreicht hat, wird der Ausgang von
157 erregt, d.h., wenn das zu der durchlaufenden Stufe gehörige Selektionszeichen in der ersten Zelle von 137
ist. Zähler 157 hat auch einen Sperrsignaleingang, der mit dem Ausgang OLBU verbinden ist. Ausgang 157 ist sowohl
mit dem zweiten Eingang des Tores 143^aIs auch mit dem zweiten Eingang des Tores 151 verbunden. Der Ausgang
von 143 ist mit dem Eingang eines Decoders 159 verbunden,
welcher so viele Ausgänge aufweist, wie Leitungen von der Vermittlungsstufe abgehen. Ein erregter Ausgang von
159 entspricht einem Wert des Zeichens S, welches von der ersten Zelle von 137 zum Decoder 159 übertragen wird,
zu dem Zeitpunkt, wenn das Tor 143 öffnet. Die Ausgänge des Decoders 159 sind entsprechend mit einer Batterie
von Speicherflipflops, die in 160 dargestellt sind, verbunden.
Zu jedem erregten Ausgang von 159 gehört ein'Flipflop von 160, der so lange erregt bleibt, wie der Ausgang
des Inverters 161, der mit dem O-Eingang des 160 Flipflops verbunden ist und kein Signal abgibt, wobei der Eingang
von 161 mit dem !-Ausgang eines Flipflop 162 verbunden ist,
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Die Ausgänge der Batterie 160 sind entsprechend rait dem
Eingang des Ausgangsspeichers S in Fig.4 über die IMD-Tore
274. von denen nur eines dargestellt ist, verbunden
gesteuert
und werden von dem 1-Ausgang eines Flipflop 273£ dessen
O-Eingang mit dem Ausgang LSRD von TRUJ und dessen.
1-Eingang mit dem Ausgang 170 des Registers 137 verbunden ist. Ein Ausgang 163, der dem Ausgang von 160 entspricht,
wird zur Hilfe der folgenden Beschreibung der Arbeitsweise dargestellt.
Der Ausgang des Ui-ID-To res 151 ist mit einem Zeitverzögerungskreis
146 verbunden? dessen Zeitkonstante etwa 50 Mikrosekunden
beträgt, eine Zeit, die einer vernünftigen Wartezeit
für einen freien Ausgangsspeicher entspricht« Wenn der Ausgang des Kreises 1ό4 erregt is^ bleibt auch dessen Ausgang
für etwa 50 Mikrosekunden erregt. Der Ausgang von 164 ist
mit dem zweiten Eingang eines ODER-Tores 146 verbunden.
Wie schon hinsichtlich des Kreises TRUjMES in Fig. 9 erwähnt,
ist es der Ausgangskreis TRDJ f der die Synchronisation überträgt.
Der Takteingang CLD ist mit dem Ausgang eines ODER-Tores 166 verbunden, dessen erster Eingang mit dem Ausgang
eines UWD-Tores 167 und mit dem Ausgang eines UND-Tores 168
ist
verbunden^" Der erste Eingang des Tores 167 ist mit dem Ausgang
eines Taktkreises CLJ verbunden, der ähnlich CL in Fig.5
ist. Der zweite Eingang von 167 ist mit dem Ausgang eines Inverters 169 verbunden«
Der Selektionskreis J enthält auch einen Sendeempfänger TRUJ,
der so ausgelegt ist, daß er in Verbindung i:JLt einem Sende-
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empfänger des Typs TRD zusammenarbeitet, der entweder im
Ausgangsspeicher MS oder in einem zugehörigen Zwischenspeicher
MT untergebracht ist, je nach dem, womit der Speicher verbunden ist. Kreis TRUJ hat die Eingänge BLOU,
SYU, RELU und die Ausgänge ERPD, LERD, SYB1. Ausgang SYD
ist mit dem ersten Eingang eines UND-Tores 168 verbunden, dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang eines ODER-Tores
275 verbunden ist, der auch mit dem Eingang des Inverters 169 verbunden ist. Die Eingänge des ODER-Tores 275 sind
entsprechend mit dem Ausgang eines UüD-Tores 176 und mit
dem l-Ausgang eines Flipflop 220 in Fig.11 verbunden,
der das Signal X liefert.
Die Synchronisation des Datentransfers vom Speicher ME
oder MT zum Kreis J wird zuerst durch den Taktgeber CLJ gesichert, dessen AusgangsSignaIe durch 167 laufen, da
der Eingang von 169 nicht erregt ist, durch das ODER-Tor 166 zu CLD. Wenn dann Kreis J mit einem Ausgangsspeicher
MS oder Zwischenspeicher MT verbunden ist, dann speist der Speiche»taktgeber den Kreis TRUJ und die Synchronisation
erfolgt durch den Ausgang SYB über das von ERPD geöffnete Tor 168, durch die Tore 176 .und 275 für einen Speicher MT
oder wie man später sehen wird, durch X für einen Speicher MS. Dieses Taktsignal wird durch Tor 166 nach CLD übertragen.
Der von 275 gespeiste Eingang von 169 verhindert, daß Signale von CLJ durch 167 laufen können, nachdem J
mit einem MS oder MT Speicher verbunden worden ist, steuert dieser Speicher den Transfer von ME oder MT nach J und von
J nach MS oder MT.
Die Ausgangseinheiten der letzten Zelle von 137 sind mit dem ersten Eingang eines UHD-Tores 178 verbunden, mit dem Eingang
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eines Flipflop 273 und mit dem Eingang eines IHD-Tores 221
(siehe Fig.11) über Ader 218. Der Ausgang 181 der Einheit der vorletzten Zelle von 137 wird mit dem 1 -Eingang eines
Flipflop 272, der von ERPD von TRUJ zurückgestellt wird
und dessen !-Ausgang mit dem Eingang BLOD von TRDJ -verbunden.
Der Ausgang des ODER-Tores 146 wird mit dem 1-Elngang von
einem Flipflop 162 und dem ersten Eingang eines HQR-Tores 173 verbunden. Der 1-Eingang eines Flipflop 162 wird andererseits
mit dem Steuereingang eines Relais 25 verbunden, welches bereits in Fig.4 erwähnt wurde und andererseits
mit dem Inverters 161„ Ausgang ERPD wird mit dem zweiten
Eingang eines LJOR-Tores 173 verbunden, dessen Ausgang mit
dem O-Eingang eines Flipflop 162 verbunden ist. Der O-Ausgang
von 162 ist mit dem ersten Eingang eines UND-Tores
176 verbunden, dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang ERPD von TRUJ verbunden ist. Der Ausgang ERPD wird auch mit dem
zweiten Eingang eines HOR-Tores 167 verbundene
Wenn Fiipflop 162 im !-Zustand ist wird das elektronische
Relais 25 erregt und verbindet die bekannten drei Ädern SYU,
SGU und BD9 mit seinem dreiadrigen Ausgang 177. Wenn 162
im O-Zustand ist, ist das Relais 25 nicht erregt, ijnd SYU,
SGU und BD' sind mit dem dreiadrigen Ausgang 174 verbunden, der mit dem Eingang des Zwischenspeichers MT verbunden Ist.
Der Ausgang von Tor 176 ist mit dem zweiten Eingang eines
UüD-Tores 178 verbunden, dessen dritter Eingang mit dem
Ausgang eines Addierkreises 180 verbunden ist, der dem vom zehnten Ausgang 179 der letzten Zelle des Registers 137 gelieferten
zehnten Wert einen hinzufügt„ Das heißt, daß das
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Tor 178 vier ähnliche Tore darstellt. Der neue Wert, der von 180 errechnet wurde, wird in die letzte Zelle des Registers
137 vom 10. Eingang 171 durch die Tore 178 wieder eingefügt. Zusätzlich verfügt Kreis 180 über einen Steuerausgang,
der mit dem Eingang BLOU von TRUJ durch ODER-Tor
181 mit dem Eingang BLOD von TRDJ verbunden ist, wobei eine Verbindung nur durch einen Teil angedeutet ist, um
die Zeichnung zu vereinfachen. So kann während der Zeit eines Zeichens BLOU und BLOD erregt werden, um dem Kreis
180 Zeit zur Rechnung zu geben. Der andere Eingang des Tores 191 ist mit dem Ausgang eines UND-Tores 190 verbunden,
dessen einer Eingang das Signal "K (vergleiche Fig. 11) empfängt und dessen anderer Eingang mit dem 1-Ausgang von
162 verbunden ist.
Der Ausgang LERü von TRDJ ist auch mit dem Triggereingang
eines Zählers 182 verbunden, dessen Signaleingang 183 die Zeichensynchronisationsignale von SYCH empfängt und dessen
Ausgang mit dem ersten Eingang eines UüD-Tores 184 verbunden
ist. Der zweite Eingang von 184 ist mit dem O-Ausgang
von 162 verbunden. Der Ausgang von 182 ist auch über die Ader 175 mit dem ersten Eingang eines Tores 186 verbunden
(siehe Fig.11), dessen zweiter Eingang mit dem ersten Ausgang von 162 über Ader 192 verbunden ist. Der
Ausgang von 186 ist mit dem Triggereingang des Zählers 188 verbunden (siehe Fig.11) dessen Signaleingang 189 die
Zeichensynchronisation von SYCH* empfängt, die aus dem Teiler 129' kommen und die mit 129 identisch sind. Der
Zähler 182 hat eine Kapazität, die um 1 kleiner ist als die des Registers 137. Der Ausgang des üND-Tores 184 ist
mit dem ersten Eingang eines ODER-Tores 187 verbunden,
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dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang 188 über Ader 194
verbunden ist und dessen Ausgang mit dem Eingang RELO und
PRUJ verbunden ist«, Die Speicher 182 und 188 werden nach
der Freigabe des Eingangsspeichers dazu verwendet, das Ende der Nachricht dem Ausgangsspeicher MS oder dem
Zwischenspeicher MT zu signalsierene
Zur Beschreibung der in Fig.10 dargestellten Kreise wird
angenommen, daß die durch Speicher ME (siehe Fig.9) dorthin
übertragene Nachricht die in Fige2 dargestellt ist
und daß die erste Stufe Cl in Fig^l den Selektionskreis
enthält.
Zum Zeitpunkt 0 des Zählers 138 ist das Zeichen DP in der ersten Zelle des Registers 137 und hat eine Einheitenziffer
mit dem Wert 3 und eine zehnte Ziffer mit dem Wert 0„ Die Einheitenziffer des Wertes 3 wird über Ader 139 nnä
Tor 141 übertragen und in dem Kreis 144 decodiert, dessen Ausgang DP3 markiert isto Der Wert O der zehnten Ziffer
wird durch das Tor 154 übertragen und in 155 decodiert. Wenn 0 weniger als η ist, dann 1st der Ausgang von 155
nicht erregt und der Ausgang des Inverters 156 ist erregt wodurch das Tor 153 geöffnet wird. Der Ausgang des ODER-Tores
150 ist erregt und Flipflop 165 ändert seinen Zustand wodurch das Ende der Decodierung des Zeichens DP markiert
ist. Daß diese verschiedene VerarbeitungsgMnge eine längere
Zeit beanspruchen können als die Zeit, die zur Übertragung eines Zeichens erforderlich ist, kann der O-Äusgang von
138 mit dem Aus gangs spa rre^ngang BLOD durch einen l~25«ichen-Verzögerer
verbunden werden, um die Übertragung von Ll rna
ein Zeichen zu verzögern«
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Dia folgenden Zeichen LL und L2 des in Fig.2 dargestellten
iiachrichtenblockes werden empfangen und in Speicher 137
eingespeichert. Dann wird das Selektionsordnungszählzeichen
CS empfangen,wobei der Zähler 138 in Position 3 ist. Tor
142 ist offen und die Einheitenziffer von PS wird in den
Zähler 157 gegeben, d.h., in diesem Säle. 1. Wenn der Zähler 138 die Position 4 ändert, wird der Inhalt des Zähler
rückwärts gezählt und sobald der Zähler auf 0 gelangt ist,
in diesem Falle sofort, wird der Ausgang von 157 erregt. Betont sei, daß der Sperreingang der zwei Zähler 138 und
157 mit dem Ausgang OLBU verbunden ist, weil diese im Fall einer Sperrung nicht fortschalten müssen.
Das folgende Zeichen Sl wird dann verarbeitet. Dies betrifft die erste Stufe, durch die die Nachricht gegangen ist. Tor
143 ist offen und die Einheitenziffer von Sl wird im Decoder 159 decodiert. Zusätzlich sind die Ausgänge von
und des Flipflop 165 durch das UND-Tor 151 den Zeitverzögerungskreis 164 erregt. Durch das ODER-Tor 146 und Flipflop 162 geht der 1-Zustand, der der Lage des Selektionskreises J entspricht, welcher zur Verbindungssuche eines
Ausgangsspeiehers MS durch das Selektionszeichen Sl vorgesehen
ist. Der 1-Äusgang von 162 hebt die Erregung des Ausganges des Inverters 161 auf, wodurch Flipflop von
entsprechend mit Sl arbeitet. Angenommen sei, daß der markierte Flipflop von 160 zur Ader 163 gehört? d.h. wenn Sl=7
ist, daß der 7. Flipflop und die Ader 163 durch das Tor 274 zum Speicher MS7 laufen. Die Ader 163 wird jedoch so
lange nicht erregt, bis das entsprechende Tor 274 von Flipflop 273 geöffnet ist, wodurch der 1-Zustand eingenommen
wird, sobald Ausgang 170 von der Ankunft der Zeichen DP in
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der letzten Zelle von 137 erregt wurde,, Der !-Ausgang von
162 hat das elektronische Relais 25 erregt, welches die Adern SYU, SGU und BD"mit Ader 177 verbindet, die in Fig,Il
läuft. Die Ader 163 ist mit dem Eingang eines Wahlkreises des Eingangskreises des Ausgangsspeicners MS7 verbunden;
dieser Wahlkreis entspricht dem Kreis 29 von Fig.6, der in Verbindung mit Fig„12 beschrieben wurde«, Man kann jedoch
sagen, daß dieser Wahlkreis nicht sofort zugunsten des Selektionskreises arbeiten kann und zwar aus zwei
Gründen; eine weitere Nachricht, die aus einem anderen Selektionskreis kommt, wird in den Speicher MS7 übertragen^
oder alle anderen Register des Speichers MS7 sind belegt. Zusätzlich ist es nicht sicher, daß wenn mehrere Selektionskreise
gleichzeitig den Speicher MS7 rufen, der in Fig.10 ausgewählte Kreis verarbeitet wird. Folglich ist geplant^
daß der Selektionskreis in dem Zustand, in dem er für eine vorbestimmte Zeit war, beibehalten wird;, dch., mit
erregter Ader 163„ Zu diesem Zweck hält Flipflop 162 den
!-Zustand bei, der dem Inverter 161 zugeführt wird, wobei
der Zeitverzögerungskreis 164 über 146 ein Signal an das
HQR-Tor 173 gibto Die Seitkonstante von 164 e beispielsweise
50 Mikrosekunden, wurde lang genug gewählt, um wenigstens
eine Auswahl im Ausgangsspeicher zu treffen aber kurz genug, um den Eingangsspeicher nicht zu belegen^
der mit dem Empfang anderer Nachrichten fortfährt»
Während der Wartezeit von 50 Mikrosekunden;. fährt der Eingangsspeicher
mit der übertragung der Zeichen zum Selektionskreis fort ο Mehrere BJögllche Fälle werden folgend beschrieben? 1» Zeichen DP hat die letzte Seile von 137 nicht errechto
Ausgang 170 nicht erregt, auch nicht Ader 163. In dem 2-Zellenregister 195 in Fig.11, die mit 137 über Ader
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B1 verbunden sind, treten keine Zeichen ein und der Flipflop 220, dessen 1-Eingang mit dem nicht erregten Einheitenausgang
der zweiten Zelle verbunden ist,, bleibt im 0-Zustand. Ausgang X ist deswegen nicht erregt und das ODER-Tor
275 erregt auch nicht das Tor 16 8, sondern läßt Tor 167 offen, womit die Zeichenübertragung zum Register 137
unter Verwendung der Taktsignale CLJ möglich ist, 2. DB erreicht die vorletzte Zelle von 137. Ausgang 181 ist dann
erregt, wodurch Flipflop 272 den Zustand ändert und Ausgang ERPD von TRUJ, der nicht mit anderen Sendeempfängern in
Kontakt steht, nicht erregt wird. Das von 272 am Eingang BLOD von TRDJ anliegende Signal gestattet TRDJ nach Übertragung
der folgenden Zeichen zu sperren. Zeichen DP gelangt dann in die letzte Zelle von 137. 3. Zeichen DP
erreicht die letzte Zelle von 137. Ausgang 170 ist erregt, während die Addierstufe 180 der 10. Ziffer von DP eine
hinzufügt. Der Flipflop 273 wechselt in den 1-Zustand, wodurch Ader 163 erregt wird. Die mit einem Eingang des
Eingangkceises des Wahlkreises von MS7 verbundene Ader 163 gestattet die mögliche Wahl des beschriebenen Selektionskreises in MS7. 3.1 Sobald die Wahl zugunsten des dieses
Selektionskreises im Koppelfeld 27 (siehe Fig.4) getroffen wurde, wird der Sendeempfänger TRUJ mit dem Sendeempfänger
TRDMS eines Registers MS7 verbunden und Ausgang ERPD ist dann erregt und signalisiert die Ausgangsanwesenhelt. Durch
272 wird das Sperrsignal am Eingang BLOD von TRDJ unterdrückt. Der zweite Eingang des NOR-Tores 173 ist erregt
und Flipflop 162 wird in dem 1-Zustand festgehalten, wodurch Batterie 160 und die Erregung von 163 aufrechterhalten
wird. Zusätzlich bleibt Tor 16 8 geschlossen und der Sperreingang BLOU von TRUJ bleibtdirch 190 und 191 erregt.
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Dadurch können keine Zeichen nach TRDIIS von MS7 übertragen
werden. Gesteuert vom Takt CLJ gelangen jedoch Zeichen vom
Eingangsspeicher nach 137 und von dort in das Register (siehe Fig.11), und zwar während der übertragungszeit der
ersten zwei Zeichen. Sobald DP die letzte Zelle von 195 erreicht hat, wechselt Flipflop 220 in den 1-Zustand und
liefert das Signal X. Damit wird Tor 168 geöffnet und durch ~X wird das Sperrsignal am Eingang BLOU von TRUJ unterdrückt.
Unter diesen Bedingungen gelangen die Steuerzeichen und dann die Paketzeichen vom Eingangsspeicher zum Ausgangsspeicher
MS7, wobei die Steuerung durch die Taktsynchronisation des
Registers MS7, durch Ausgang SYB und Tor 168 mit Relais versehen, erfolgt. Nur untergeordnete Haltebefehle im Selektion»·
kreis passen den Nachrichtenkopf einer neuen Selektion in
der folgenden Stufe C2 (siehe Fig.l) an, wieJn Verbindung
mit Fig.11 beschrieben wird. Der Kreis TRUJ muß so lange
blockiert bleiben, bis DP die zweite Zelle von 195 erreicht hat, um zu verhindern, daß der Speicher MS7 ungültige
Zeichen vor der Ankunft von DP aufnimmt,
3.2 Die Wahl des Ausgangskreises erfolgt nicht vor dera Ablauf
des Seitverzögerungskreises 164. Flipflop 272 bleibt im 1-Zustand und an Ende der Zeitverzögerung verschwindet
das Ausgangssignal von 164 welches durch 146 an dem ersten Eingang des NOR-Tores 173 anliegt. Da der andere Eingang
von 173 nicht durch ERPD erregt ist, läßt das Tor 173 den Flipflop 162 in den O-Zustand zurückkehren. Der Steuereingang
des elektronischen Relais 25 ist nicht länger erregt und fällt ab, wodurch die Ader SYU, SGU und BD1 mit Ader
174,verbunden werden, die zu dem zugehörigen Zwischenspeicher
MT gehören, während die von Tor 190 kommenden
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Blockierungssignal unterdrückt werden. Der Inverter ist nicht langer erregt und stellt die Flipflop Batterie
160 auf 0 zurück. Deswegen ist Ausgang 163 nicht mehr erregt und der Kreis ruft den Speicher HS7 nicht mehr.
Da der Zwischenspeicher HT voraussetzungsgemäß verfügbar ist (andernfalls hätte die Kette zwischen ME und J
nicht aufgebaut werden können), wird Ausgang ERPD sofort
erregt. Der Zustand des Flipflop 162 wird davon nicht berührt. Andererseits ist Tor 178 durch das offene Tor
176 geöffnet und die Addierstufe 180 transferiert die
zehnte, um eine erhöhte Ziffer von DP zur letzten Zelle von 137, um anzuzeigen, daß die Nachricht einmal in
einen Zwischenspeicher MT geleitet wurde - ursprünglich wurde angenommen-,· daß die zehnte Ziffer 0 ist - . Dann
läuft die Nachricht mit Ausnahme der Blockierung in ME oder MT Register zur Auffrischung ohne Unterbrechung,
wie oben angezeigt. Dieser Transfer läuft ungesteuert von dem Taktgeber MT durch SYB, da Tor 176 über 275 das
Tor 168 geöffnet hat. Am Nachrichtenende sendet Speicher ME das Freigabesignal, welches in LERU empfangen wird,
wodurch Zähler 182 getriggert wird, wenn Zeichen FP die letzte Zelle von 137 erreicht. Da der zweite Eingang mit
dem O-Ausgang des Flipflop 162 verbunden ist, gelangt
ein Signal an das offene Tor 184. Das Signal läuft durch das ODER-Tor 187 und erregt RELU in TRUJ wodurch die Freigabe
der Speicher MT und des SeLektionskreises erfolgt sobald FP übertragen wurde. Alle Speicher werden auf O zurückgestellt,
sobald Ausgang 136 von MT erregt ist, ist der Ausgangszustand wieder erreicht.
Angemerkt sei, daß sobald die Nachrichtenausgabe vom
Selektionskreis beginnt die Kreise TRDJ und TRUJ tandeia-
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weise arbeiten, z.B. mit dem nicht dargestellten Blockierausgang OLBD von TRUJ, der mit dem Blockierausgang BLOD
von TRDJ verbunden ist. Dies geschieht unabhängig davon,
womit der Speicher verbunden ist, ob mit Ausgangs oder Zwischenspeicher. Tatsächlich sollte eine Blockierentscheidung
im Ausgangsspeicher nicht nur zum Selektionskreis übertragen werden, sondern auch zum Eingangsspeicher. Zu diesem Zweck könnten die Verbindungen
zwischen den Sendeempfängern von J so ausgelegt sein, wie diejenigen, die zwischen CLJ und SYB zum Synchronisationstransfer
vorgesehen sind, wobei die erforderlichen logischen Kreise verwendet werden. Im folgenden
wird kurz ein anderer möglicher Fall beschrieben, in Abhängigkeit verschiedener Werte der Startzeichen DPr
a) DP hat den Wert von 3, aber die Nachricht kommt nicht vom Eingangsspeicher, sondern vom Zwischenspeicher. Die
10. vom 155 decodierte Ziffer ist kleiner als W und die Verarbeitung wird wie oben fortgesetzt. Es kann auch
sein, daß die zehnte Ziffer gleich N ist, der Ausgang von 155 erregt, und daß der Annullierungseingang CAND
erregt ist. Der Inhalt von 137 wird ebenso wie der des Zwischenspeicherregisters, von dem die Nachricht kommt,
abgesetzt. Der befreite Selektionskreis ist zum Empfang weiterer Nachrichten bereit, b) DP hat den Wert 1. Ausgang
DPI von 144 ist erregt, wodurch der Ausgang von
Kreis 145 während eines langen Zeitintervalls von etwa einer Millisekunde erregt wird. Der Ausgang von 145
erregt den Ausgang des ODER-Tores 146, wodurch der Flipflop 162 in den 1-Zustand gebracht wird. Die Auswahl eines
Ausganges der Batterie 160 geschieht wie oben beschrieben. Wenn die Wahl eines Selektionskreises vom Speicher MS
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während der Verzögerungszeit von 155 erfolgt, bleibt Flipflop 162 im !-Zustand und die übrige Verarbeitung erfolgt
wie oben beschrieben. Wenn die Auswahl nicht rechtzeitig erfolgt, wird keines der NOR-Tore 147 markiert. 147 überträgt
ein Signal, welches durch das offene UND-Tor 148 und das ODER-Tor 149 läuft, um das Eingangssignal CAND
zu annullieren. Eingangsspeicher und Selektionskreis werden freigegeben. Man erkennt daraus, daß eine eilige
Nachricht, bei der DP = 1 ist, niemals durch einen Zwischenspeicher laufen kann; wenn kein Ausgang für eine Millisekunde
verfügbar ist, Zeichen für annormale Arbeitsweise der abgehenden Leitung, wird die Nachricht annulliert.
c) DP. hat den Wert 2 oder 4. Nach dem Decodieren einer dieser Werte durch 144 wird der Ausgang DP2 oder DP4
markiert. In dem Teil des Selektionskreises, der in Fig.10 gezeigt ist, wird der Rest der Verarbeitung in 1 bis 3.2
fortgesetzt. Man sieht jedoch, daß Ausgang DP4 über Ader 152 mit dem Teil des Selektionskreises verbunden ist, der
in Fig.11 gezeigt ist, wo die Nachrichten des Typs 4 bei der Übertragung zu einem Ausgangsspeicher einer besonderen
Behandlung unterzogen werden. Es wurde bereits die Arbeitsweise des Selektionskreises am Ende einer Nachricht beschrieben,
wenn diese zu einem Zwischenspeicher übertragen wird. Später wird anhand Fig.11 der Fall beschrieben, daß
zu einem Ausgangsspeicher übertragen wird.
In Fig.11 sind die Kreise des Selektionskreises J abgebildet,
die gebraucht werden, wenn Nachrichten den Kreis zur Übertragung zu einem Ausgangs speicher verlassen,- Bezüglich
der Kreise in Fig.10 nehmen wir an, daß Flipflop 162 im 1-Sustand und Ausgang ERPD von TRUJ erregt ist,
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um die Arbeitsweise der Kreise in Fig,11 erklären zu
können.
Die drei Adern des Kabels 177 sind sind wieder getrennt, SY und SG sind einfach verlängert, während die Ader· BD1
mit dem Eingang des Registers 195 verbunden ist, welches zwei Zellen aufweist. Der 10. Ausgang 197 der ersten Zelle
von 195 ist mit dem ersten Eingang eines UND-Tores 196 verbunden, dessen Ausgang mit dem Eingang des Speichers
198 verbunden ist. Angemerkt sei, daß Ausgang 197 ein vieradriges Kabel ist, daß es vier Tore 196 gibt und daß
der Speicher 198 ein Satz von vier Flipflops sein kann. Der Ausgang des Speichers 198 ist mit dem ersten Eingang
eines UUDTores 199 verbunden. Der Ausgang des Tores 199
ist sowohl mit dem ersten Eingang eines ODER-Tores 200 und mit dem Einheitseingang 201 der ersten Zelle von
verbunden ist.
Der Einheitsausgang 202 der ersten Zelle von 195 ist mit
dem ersten Eingang eines UND-Tores 203 verbunden, sowie mit dem ersten Eingang eines UI-JD-Tores 204. Der Ausgang
des Tores 203 ist mit dem zweiten Eingang eines ODER-Tores 200 verbunden. Der Ausgang des Tores 204 ist einerseits
mit dem Eingang einer Addierstufe 205 verbunden, die den an ihr liegenden Wert um 1 -erhöht und andererseits mit
dem Eingang eines UHD-Tores 206 und schließlich mit dem ersten Eingang eines UND-Tores 207. Der Ausgang des Tores
206 ist mit dem Eingang einer Addierstufe 208 verbunden, deren Ausgang mit dem vierten Eingang des ODER-Tores
verbunden ist. Der Ausgang des Tores 207. ist mit dera Eingang einer Addierstufe 209 verbunden, deren Ausgang mit
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dem dritten Eingang des ODER-Tores 200 verbunden ist. Die
Addierstufe 208 kann dem an ihr liegenden Wert 2 hinzu fügen, wohingegen Addierstufe 209 1 hinzufügt. Der Ausgang
des Tores 200 ist mit dem Eingang eines Redundanzgeneratorkreises 210 verbunden, der die 10. Ziffer eines
Zeichens entsprechend der Einheitsziffer welche an seinem Eingang liegt errechnet. Dieser Kreis 210 ist bekannt und
wird hier nicht weiter beschrieben. Der Ausgang von 210 ist mit dem 10. Eingang 211 von der zweiten Seile von
verbunden.
Es ist auch ein fünfstelliger Zähler 212 vorgesehen, der dem Zähler 138 in Fig.10 gleicht. Der Triggereingang des
Zählers 212 ist mit dem Ausgang eines UltfD-Tores 221 verbunden,
dessen erster Eingang über Ader 193 mit "dem Ausgang ERPD von TRUJ verbunden ist und dessen zweiter Eingang
über Ader 218 mit dem Einheitsausgang der letzten Zelle von 137 verbunden ist. Der Signaleingang des Zählers
212 ist mit dem Ausgang eines UND-Tores 213 verbunden, dessen erster Eingang mit dem 1-Ausgang des Flipflop 162 über Ader
192 in Fig.10 verbunden ist und dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang SYCH1 des Zeichensynchronisationskreises über
Ader 217 verbunden ist.
Der Ausgang des Tores 213 ist auch mit dem zweiten Eingang eines ÜJID-Tores 214, welches über drei Eingänge verfügt
verbunden, dessen erster Eingang mit dem Ausgang 4 des Zählers 212 verbunden ist und dessen dritter Eingang mit
dem Ausgang DP4 von 144 in Fig.IO über Ader 152 verbunden
ist. Der Ausgang von 214 ist mit dem Signaleingang des Einstellzählers 215 verbunden. Der Einstelleingang von
215 ist mit dem Ausgang der Addierstufe 205 verbunden und
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dessen Ausgang ist rait dem zweiten Eingang des Tores
verbunden.
Ader 152 ist auch mit dem zweiten Eingang des Tores 206 und mit dem Eingang eines Inverters 216 verbunden, dessen
Ausgang mit dem zweiten Eingang des Tores 207 verbunden ist.
Tor 186 und Zähler 188 sind in Zusammenhang mifc Fig.IO
bereits erwähnt worden. Ein Ausgang des Tores 186 ist mit Ader 192 verbunden, während der andere Eingang mit
Ader 175 verbunden ist, womit die Verbindung zum Ausgang des Zählers 182 hergestellt wird.
Der zweite Eingang des Tores 196 ist mit dem O-Ausgang
von 212 verbunden und mit dem zweiten Eingang des Tores 203. Der zweite Eingang des Tores 2O4 ist mit dem Ausgang
3 von 212 verbunden. Der Ausgang der zweiten Zelle von 195 bildet zusammen mit den Adern SY und SG das Kabel 26,
das zu dem Selektionskoppelfeld 27 in Fig.4 geht.
Der Ausgang der Addierstufe 208 ist auch mit dem ersten
Eingang eines ODER-Tores 223 verbunden, dessen zweiter Eingang mit dem Ausgang der Addierstufe 209 verbunden ist
und dessen Ausgang mit Einheitsziffern Eingang 222 der letzten Zelle von 195 verbunden ist.
Der Einheitsziffernausgang der letzten Zelle von 195 ist
mit dem 1-Eingang von Flipflop 220 verbunden. Es wurde
schon gesagt, daß dieser Flipflop den Speicher MS7 an der-Einspeicherung
hindern wurde, bevor das Zeichen DP die
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letzte Zelle von 195 erreicht hat. Der Kreis 210 sowie die Addierstufen 208 und 209 verfügen je über einen Steuerausgang,
der in geeigneter Weise mit dem Eingang BLOU von PRUJ in Fig.10 über das ODER-Tor 191 verbunden ist.
Sobald das Zeichen DP die letzte Zelle von 137 in Fig.10
erreicht hat und der Selektor J vom Ausgangsspeicher MS7
ausgewählt würde, kann die Nachricht durch Register 195 nach MS7 gelangen. Gleichzeitig wird das Tor 221 über die
Adern 193 und 218 geöffnet, wodurch der Zähler 212 getriggert wird, der die Zeichensynchronisationssignale von
SYCH* empfängt, da Flipflop 162 im 1-Zustand ist. Wenn
212 auf 0 steht, ist DP in der ersten Zelle von 195 und man weiß, daß dieses Zeichen DP dann aus einer Einheitsziffer besteht, die den Typ der Nachricht angibt und daß
diese durch J laufende Nachricht nicht modifiziert wurde, während die zehnte Ziffer die Anzahl der Zwischenspeicherdurchläufe
der betreffenden Stufe angibt.
Zur Zeit 0 wird die Einheitsziffer über UND-Tor 203 und ODER-Tor 200 an den Redundanzgeneratorkreis 210 angelegt,
der eine neue zehnte Ziffer errechnet, die an deren Stelle in die zweite Zelle von 195 eintritt. Für den Fall, daß
mehr Zeit als ein Zeichen erfordert, blockiert Kreis die Übertragung durch 191 nach MS7 und BLOU. Zur gleichen
Zeit 0 gelangt die zehnte Ziffer der ersten Zelle durch das UND-Tor 196 in den Speicher 198.
Es sei ferner angemerkt, daß so lange DP nicht die zweite Zelle von 195 ist, das Flipflop 220 über Y 190 und 191
ein Blockiersignal abgibt. Dies ist erforderlich, damit
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die Register des Speichers MS7 keine fehlerhaften Zeichen
vor Ankunft des DP einspeichern.
Zu den Zeiten 1 und 2 von 212 , die der aufeinanderfolgenden Ankunft von Ll und L2 in der ersten Zelle von
195 entsprechen, geschieht außer ihrer übertragung nach
MS7 nichts.
Zur Zeit 3 von 212 ist das Tor 204 offen und die Einheitsziffer der Selektionsordnungszählzahl CS wird von der
ersten Zelle von 195 übertragen." Je nach dem ob das Zeichen DP der Nachricht den Wert 4 oder nicht hat,
sind zwei Fälle möglich, die im folgenden beschrieben werden:
1. DP hat nicht den "viert 4. Ader 152, die mit 144 verbunden
ist, ist nicht erregt und der Inverter 216 öffnet das Tor 207. Die Einheitsziffer von CS wird der Addierstufe 209 zugeführt, die 1 addiert, um die genaue Selektion in der folgenden
Stufe zu ermöglichen und gibt den neuen Wert an den Kreis 210 über 200. Zusätzlich tritt der neue Wert durch
das Tor 223 als Einheitsziffer in die zweite Zelle von 195, Da die Addition eine gewisse Zeit erfordert, sind die
Addierstufen 208 und 209 mit geeigneten Blockierausgangen
versehen. Die neue zehnte von 210 tritt dann an die Stelle hinter die CS Einheitsziffer.
2. DP hat den Wert 4. Ader 152 ist dann erregt und öffnet das Tor 206. Die CS Einheitsziffer wird dann der Addierstufe
208 zugeführt, die zwei hinzufügt und die. neue Ziffer in die zweite Zelle von 195 eintreten läßt, dies geschieht
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über 223 und 222. Der Kreis 210 errechnet auch die neue
zehnte Ziffer. Zusätzlich wird der Addierstufe 205, die 1 hinzufügt, die CS Einheitsziffer zugeführt und der errechnete
Wert in den Zähler 215 gesetzt. Angemerkt sei, daß dieses Setzen sogar dann stattfindet, wenn DP einen
von 4 abweichenden Wert aufweist, ohne die Arbeitsweise zu stören. Zur Zeit 4 von 212 ist das Tor 214 durch die
erregte Ader 152 geöffnet und der Zähler 215 empfängt die Zeichensynchronisation von 213. Wenn die Zählung von
215 O wird, dann ist das Zeichen, welches dem Stufenselektionszeichen
direkt folgt in der ersten Zelle von 195 anzutreffen; Tor 199 folgt durch das Ausgangssignal
von 215 geöffnet sowie durch das Ausgangssignal 4 von 212. Die in den Speicher 193 eingetretene Ziffer P wird
in der ersten Zelle von 195 anstatt der Einheitsziffer plaziert. Zusätzlich gelangt Ziffer P über 200 zur Errechnung
der zehnten Ziffer nabh 210. Hinter den zu der Stufe gehörenden Selektionszeichen findet man die Anzahl
der Zwischenspeicherdurchgänge und somit die Leistungsqualität als Funktion des Verkehrs erkennen.
Am Ende der Nachricht legt das Register 182 in Fig.10
ein Signal an die Ader 175 und über das offene Tor 186 wird der Zähler getriggert, der bis zu zwei aufwärts zählt,
bevor er ein Signal über 194 an das ODER-Tor 187 gibt, welches mit dem Eingang RELU verbunden ist. Tor 184 ist
geschlossen, da der Flipflop 162 im 1-Zustand ist. Die
Freigabe erfolgt dann in der vorher beschriebenen Weise. Angemerkt sei, daß Zähler 188 auch ein Sperreingang durch
eine nicht dargestellte Leitung zum Ausgang OLBD von TRUJ verbunden hat.
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Angemerkt sei ferner, daß die Zähler 138 und 212 in ihrer Stellung 4 bleiben, bis der Selektionskreis J vollständig
nach seiner Freigabe auf O zurückgestellt ist.
Fig.12 zeigt den Eingangskreis eines Ausgangsspexchers MS
und die Registerspeicher Rid'l bis RM'p' dieses Speichers.
Es ist jedoch nur ein Teil dieses Registers dargestellt;, der ergänzende Teil ist in Fig.13 abgebildet, der zum
besseren Verständnis der Beschreibung direkt rechts neben Fig.12 gelegt werden sollte. Genauer gesagt stellt Fig.12
den Ausgangsspeiclier MS7 dar zu dem die Signale der
Selektionsader 163, die von dem Selektionskreis der Fig,IO
und 11 kommen, geleitet wurden.
Der HS Eingangskreis enthält einen ersten Wahlkreis 225, einen zweiten Wahlkreis 226, einen Coder 227, ein UND-Tor
228 mit drei Eingängen, einen Steuerkreis 229 und einen Selektor SI4SE. Der Speicher MS selbst enthält einen
Registerspeichersatz RM1I bis RM'p1. Jedes Register RM1
ist praktisch mit jedem Register RM eines Eingangsspeich-irs ME oder eines Zwischenspeichers MT identisch. Folglich
tragen die in Register RM1I enthaltenen Kreise die gleichen
Bezugszeichen wie in Fig.9.
Der erste Wahlkreis 225 ist dem Wahlkreis 29 in Fig.6 gleich.
Er enthält die Eingänge wie z.B. 163, d.h,, daß die Eingänge
mit den entsprechenden Selektionsadern des SelekidonskiöLses
Jl bis Jn verbunden sind. Ist ein Selektionskreis ausgewählt, dann wird eines der Adern 230 am Eingang des Coder
markiert. Die Ausgänge von 227 sind mit den entsprechenden
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Eingängen der Ui-ID-Tore 218, von denen nur eines gezeigt
ist, verbunden.
Der zweite Wahlkreis 226 ist auch den in Fig.6 dargestellten
Kreis 29 gleich. Er enthält die Eingänge, wie z.B. 231, die entsprechend mit den verfügbaren Flipflops
117 der Register RM1 verbunden sind, Ausgänge wie z.B. 232, die den zugehörigen Kreis 229 steuern und einen Ausgang
233, der signalisiert, daß die Wahl in 226 getroffen wurde, d.h., das eines der Register RM* eine Nachricht
empfangen kann.
Wie schon gesagt sind die Ausgänge von 227 mit den ersten Eingängen der Tore 228 verbunden. Der Ausgang 233 ist mit
dem zweiten Eingang dieser Tore 228 verbunden, während ihr dritter Eingang über Ader 234 mit einem Kreis 235 (siehe
Fig.13) verbunden ist, welcher anzeigen kann, daß die abgehende Verbindungsleitung in einem sendebereiten Zustand
zur folgenden Vermittlungsstufe ist. Die Ausgänge der Tore 228 sind mit den Steuereingängen des Steuerkreises CCS des
Selektionskoppelfeldes 27 verbunden. Kreis CCS ist mit dem Kreis CCP in Fig.7 identisch. Wenn CCS arbeitet, schließt
Kreis 27 einen dreiadrigen Kreuzungspunkt um einen Selektionskreis J mit dem Eingang des Selektors SMSE zu verbinden.
Die Ausgänge des Selektors SMSE sind mit den entsprechenden Registerspeichern RM1 verbunden. In jedem Register, wie z.B.
in RIl1I finden wir wiederum eine Speichereinheit 110 mit
einer Eingangszelle 111 und einer Ausgangszelle 112 die zugehörige Speicherlogik 116 ein Ausgangssendeempfanger
TRDMS, der mit TRUJ arbeitet, verfügbare Kreise die Flip-
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flops 117 enthalten, sowie UND-Tor 180 und Leerspeichereinheiterkennader
133, Bitsynchronisationskreis mit Taktgeber 120 und schließlich die Steuerkreise der Einheit 110, die
den Kreis 122 und das ODER-Tor 131 enthalten. Ader 130 wird erregt, sobald ein Datentransfer stattgefunden hat.
Ader 115 wird erregt, sobald das Rahmen beendet ist.
Die gerade erwähnten Kreise sind beim erneuten Auffordern der Nachricht in ein Register RiI1 des Aus gangs Speichers
zu kommen, nützlich. Anders beim Speichereingangskreis in Fig.9: der interne Taktgeber 120 wird zur Synchronisations
der Kreise TRDMES in Fig.12 verwendet und von TRUJ von Fig. 10, damit die Nachrichten in 110 gelangen, welches, dem
Flipflop 199 gestattet, diese zu eliminieren .
Angenommen sei, daß der Wahlkreis. 225 die Ausgangsader wählt, d.h., dem vom Selektionskreis in Fig.10 und 11 übertragenen
Ruf zu dienen. Zusätzlich wird angenommen, daß Register RM1I frei ist und daß dieser durch den Wahlkreis
226 ausgewählt wurde, dessen Ausgang 233 markiert ist. Schließlich wird angenommen, daß die abgehende Leitung
fehlerfrei arbeitet und daß deswegen Ader 234 markiert ist. In SMSE ist der dreiadrige Kreuzungspunkt entsprechend
RM1I geschlossen und im Selektionskoppelfeld 27 hat der
durch die Tore 228 erregte Kreis CCS den passenden Kreuzungspunkt geschlossen. Angemerkt sei, daß die Wahlkreise 225.
und 226 unabhängig voneinander parallel arbeiten können. So kann, zeitlich gesehen,,sobald die zweite Wahl gemacht
wurde, die Übertragung ohne Zeitverlust stattfinden.
Der vom Taktgeber 120 synchronisierten Hachrichteneingabe
in Einheit 110 folgt das autonom arbeitende Register RM',
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welches die Nachricht mit einem Rahmen versieht, d.h., daß
das Zeichen DP in Zelle 112 von 110 erscheint. Diese Arbeitsweise wurde schon in Verbindung mit dem Eingangsspeicher in Fig.9 beschrieben und es ist unnötig, sie hier
zu wiederholen.
Das Aussenden der Nachricht vom Register zur abgehenden Leitung wird nun anhand von Fig.13 beschrieben.
Links in Fig. 13 erkennt man die Ausgangskreise eLnes Speichers
wie in Fig.9. Ebenso erkennt man die Register RM1I bis RM'p1
von Fig.12 von denen jedes einen Ausgangssendeempfänger TRUMSS, der ähnlich dem TRUi-IES in Fig.9 ist, den Ausgangswahlkreis
126, den'steuerkreis 128 und den Selektor SHSS, de.r SMES in Fig. 9 ähnlich ist.
Erwähnenswerte Unterschiede dieses Kreises von Fig.9 betreffen
die Leitungen, die von den Anschlüssen PREU und ERPD von TRUMSS (in Fig.13 nicht dargestellt) kommen und
die in Fig.9 zu den ODER-Toren 65 und 64 von Fig.7 geleitet
werden, um die Vorselektionswahl, die hier nicht benötigt wird, sicherzustellen.
Die zu der abgehenden Leitung gehörigen Kreise zur nächsten
Stufe, in diesem Fall Leitung 11 in Fig.l, enthalten hauptsächlich
einen Ausgangssendeempfänger TRLS, der mit TRUMSS Signale austauscht, zwei Register 236 und 237, Zeichenquellen
mit dem Wert 15, wie z.B. 238 und 239, eine Quelle 240 für Zeichen des viertes O, ein Testkreis 235 und eine
gewisse Anzahl logischer Kreise,
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Der Sendeempfanger TRDLS enthält, die Eingänge SYD, SGD,
CLD, der mit dem Taktgeber CLS verbunden ist, sowie den Eingang BLOD und die Ausgänge LERU, ERPU und SBDy die
anderen Eingänge und Ausgänge sind nicht dargestellt. Die Frequenz des Taktgebers CLS entspricht der der
iJachriehtenübertragungsleitung 11; sicherlich ist die Frequenz niedriger als die der Taktgeber, die zum Nachrichtentransfer
innerhalb der Stufe verwendet werden. Ausgang SBD ist mit den verschiedenen Registern verbunden,
für die eine Bitsynchronisation erforderlich ist, wie z.B. 236 und 237 sowie die Quellen 238 bis 240, deren
Bits bei der Bitsynchronisation herausgezogen werden müssen; um die Zeichnung zu vereinfachen, sind diese Verbindungen
nicht dargestellt. Ausgang SBD ist auch mit einem Teiler 241 verbunden, der die Zeichensynchronisation liefert,
insbesondere an den Eingang eines 16-steiligen Zeichenzählers
242, d.h., daß dieser von 0 bis 15 zählen kann. Jedes Register 236 oder 237 kann einen Rahmen von 16
Zeichenspeichern, wie z.B. irgendeines der in Fig.3 dargestellten Rahmen. Der Rahmen, der jedoch ein Nachrichtenstopzeichen
FP enthält, wird in 236 oder 237 mit einem Synchronisationszeichen 15 eingespeichert, nicht aber mit
einem Synchronisationszeichen, welches den Rang des Zeichens FP angibt. Wie ein Synchronisatxonszeichen mit abweichendem
Wert eingegeben wird, ist im folgenden zu entnehmen.
Die Eingänge der Register 236 und 237 sind entsprechend mit den Ausgängen eines elektronischen Relais 243 verbunden,
dessen einzelner Eingang mit dem Ausgang eines ODER-Tores
244 verbunden ist, welches drei Eingänge aufweist. Die Ausgänge der Register sind mit den entsprechenden Ein-
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gangen eines elektronischen Relais 245 verbunden, dessen
einzelner Ausgang mit dem ersten Eingang eines UHD-Tores
246 verbunden ist, welches über zwei Eingänge verfügt.
Die Zustände der elektronischen Relais 243 und 245 sind gesteuert, so daß wenn Ausgang des ODER-Tores 244 über
243 verbunden ist, mit dem Eingang von 236, dann ist der Ausgang von 237 über 245 mit dem Eingang von 236, dann
ist der Ausgang von 237 über 245 mit dsm Eingang von 246
verbunden und umgekehrt. Mit anderen Worten: wenn Register 236 voll ist, lädt Register 237 ab und umgekehrt.
Der Zustandswechsel der elektronischen Relais 243 und erfolgt gleichzeitig, gesteuert von einer Steuerleitung
247 am Ausgang 248 des Zählers 242, der erregt ist, wenn der Zähler die Position 15 innehat.
Die Quellen 238 bis 24O sind nicht löschbare Speicher,die
die Zeichen, die sie enthalten, übertragen, wenn ihre Eingänge gesteuert der Bitsynchronisation, die von SBD geliefert
wird, erregt wird. Auf diese Weise wird der Eingang der Quelle 238 mit dem 1 Ausgang des Flipflop 249 verbunden,
dessen 1-Eingang mit dem Ausgang LERU verbunden ist und der O-Eingang mit den Ausgang ERPU. Der Ausgang von 238
ist mit dem ersten Eingang eines UND-Tores 250 verbunden, welches über zwei Eingänge verfügt. Der Eingang von Quelle
239 ist mit dem Ausgang 248 von 242 verbunden und ihr Ausgang mit dem ersten Eingang eines elektronischen Relais
251. Der Eingang der Quelle 240 ist mit dem Ausgang von
248 von 242 verbunden und ihr Ausgang mit dem zweiten Eingang eines elektronischen Relais 251, Der Ausgang von
ist mit dem ersten Eingang eines ODER-Tores 244 verbunden.
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Der Steuereingang des elektronischen Relais 251 ist mit
dem Ausgang ERPU verbunden, der wenn er erregt ist, den Ausgang von 239 mit dem Ausgang von 251 verbindet, und
wenn er nicht erregt XSt1, den Ausgang von 24O mit dem Ausgang
251 verbindet» Alle von den Quellen 238 bis 240 übertragenen Zeichen sind selbstkorrigierend. Der Ausgang des
UND-Tores 250 ist mit dem zweiten Eingang des ODER-Tores
244 verbunden„ Der dritte Eingang dieses ODER-Tores ist
mit der Ader BD von SMSS verbunden. Dieses ODER-Tor kann von den Registern RM'l bis RM'p9 kommende Nachridatenzeichen
durchlassen oder auch Auffüllzeichen, die aus der Quelle
238 kommen oder Synchronisationszeichen, die aus der Quelle
239 oder 240 kommenβ Der zweite Eingang des UNDr-Tores
ist mit dem Ausgang eines Inverters 252 verbunden, dessen Eingang mit dem Ausgang 243 von 242 verbunden ist.
Der Zähler 242 enthält auch einen Ausgang 253, der mit dem
ersten Eingang eines UND-Tores 254 verbunden ist, welcher zwei Eingänge aufweist, und einen weiteren Ausgang 255, der
mit dem O-Eingang eines Flipflop 256 verbunden ist. Die
Leitung 253 ist praktisch ein vieladriges Kabel; es gibt so viele UlflD-Tore 254 wie es Adern in 253 gibt; diese Leitung
gestattet die übertragung des Inhaltes des Zählers durch die Tore 254 zu einem Speicherkreis 257, dessen Eingänge
mit den Ausgängen der Tore 254 verbunden sind. Ausgang 255 ist erregt, wenn der Inhalt des Zählers 242 = 1 ist.
Kreis 257 dient zur Aufzeichnung des Zählerinhaltes 242 und zur Umsetzung dieses Inhaltes in ein selbstkorrigierendes
Zeichen, welches am Ausgang bereitgestellt wird, der mit dem ersten Eingang eines UND-Tores 253 verbunden ist. Der
1-Eingang des Flipflop 256 ist mit dem Ausgang LERU verbun-
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den j. während dessen 1-Ausgang rait dem ersten Eingang eines
UND-Tores 259 verbunden ist, welches zwei Eingänge aufweist.
Der zweite Eingang von 259 ist mit dem Ausgang 248 von 242 verbunden und der Ausgang dieses flipflops mit dem zweiten
Eingang des UND-Tores 258 sowie mit dem Eingang eines Inverters 260. Der Ausgang von 260 ist mit dem zweiten Eingang
des UND-Tores 246 verbunden, dessen Ausgang mit dem ersten Eingang eines ODER-Tores 261 verbunden ist. Der
zweite Eingang von 261 ist mit dem Ausgang eines Tores 258 verbunden. Der Ausgang von 261 ist mit dem Eingang eines
Datenübertragers 262 verbunden, dessen Ausgang mit der Leitung 11 verbunden ist.
Um die Arbeitsweise der Ausgangsleitung, in Fig,13 zu veranschaulichen,
wird angenommen, daß auf Leitung 11 die in Fig.3 dargestellten Rahmen übertragen werden, was beinhaltet,
daß diese Nachricht diese Rahmen gespeichert enthält, z.B. in Register RM1I und daß die anderen Register RM'2 bis
RM'p" leer sind.
Bevor die Nachricht in RM1I mit Rahmen versehen ist, wird
Selektor SMSS und Register 236 entkoppelt, wobei letzteres die 16 Zeichen der ersten Linie enthält. Ausgang ERPU von
TRDLS ist nicht erregt und Flipflop 249 bleibt im 1-Zustand seit der letzten Erregung des Ausganges LERU, Ferner sei
angenommen, daß Zähler 242 in Position 15 steht. Der Ausgang der Quelle 214 wird mit dem ersten Eingang eines ODER-Tores
244 durch 251 verbunden, Flipflop 256 ist in dem 0-Zustand, wodurch UND-Tor 259 geschlossen wird und über 260
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UND-Tor 246 geöffnet wird.
Bei diesem Moment 15 von 242 schaltet Leitung 247 die Register
236 und 237, Der Ausgang von 236 ist mit 246 und 251 verbunden. Deswegen überträgt Sender 262"die Zeichen
von 236 nach 11, Der Eingang von 237 ist über 243 mit
244 verbunden. Das erste in 237 eintretende Zeichen kommt aus Quelle 214,die durch 248 erregt wird. Andererseits .
überträgt Quelle 238, seit Tor 215 durch 2.52 geschlossen ist, keine Zeichen nach 244, Auf diese Weise empfängt
237 das Synchronisationszeichen O von der zweiten.Linie.
Sobald 242 in die O-Lage überwechselt, ist die Quelle 214 nicht mehr erregt und Tor 215 ist offen, 237 wird dann die
ersten acht Auffüllzeichen 15, die aus der Quelle 238 kommen empfangen.
Beim neunten Zeichen der zweiten Linie wird angenommen, daß
die Nachricht in RIi1I gerahmt wurde, daß die Wahl von RM1I
in 126 gemacht wurde, daß Selektor SMSS verbunden wurde und daß Ausgang ERPU erregt wurde. Deswegen wechselt Flipflop
249 zwischen dem neunten und zehnten Zeichen in den O-Zustand,
wodurch die Erregung der Quelle 238 aufgehoben wird und das elektronische Relais 251 seinen Zustand ändert und
Quelle 239 verbindet. Das erste Zeichen DP tritt durch BD ,
244 und 243 in 237 ein, gefolgt von den anderen Nachrichtenzeicnen
der zweiten Linie,
Wenn der Zähler 242 wieder in Position 15 ist, wird Eingang
BLOD erregt, wodurch die übertragung in RM1I für die Seit
eines Zeichens gesperrt wird. Zusätzlich schaltet Leitung
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247 die elektronischen Relais 243 und 245. Register 236 ist leer und Register 237 enthält die ganze zwä.te Linie in Fig.3.
Quelle 239 liefert das erste Synchronisationssignal 15 der dritten Linie zum Register 236, Der Zähler 214 rückt vor
und die Zeichen der dritten Linie in Fig.2 werden in 236
gespeichert, während 237 durch 245, 246, 261 und 262 nach
11 ablädt. Die Vermittlungen,Speicherungen und Übertragungen
werden dann ohne Zustandsänderung des Kreises in Fig.13 fortgesetzt.
Betrachtet sei nun der Speicher und dann die Übertragung des letzten Rahmens in Fig.3.
Hinsichtlich des Speichers ist dieser Rahmen gespeichert, z.B. in 236 wie bisher hinauf bis zum elften Zeichen; d.h.,
das erste Zeichen ist ein Synchronisationszeichen 15 und die folgenden elf sind Nachrichtenzeichen, Ausgang LERU
ist erregt und ERPU ist nicht mehr erregt, wodurch Flipflop 249 den 1-Zustand einnimmt und Flipflop 256 ebenfalls
den 1-Zustand. Tor 254 ist geschlossen und Kreis 257 enthält die Positionsdaten von 242 vor der Erregung von RELU
und ist zur Abgabe eines selbstkorrigierenden Synchronisationszeichens des Wertes 11 an seinem Ausgang bereit, Quelle
sendet Auffüllzeichen nach 236 mit dem Wert 15, von denen der erste das Zeichen FP ist.
Wenn der Zähler 242 seinen Wert 15 erreicht hat, ist Tor 25O offen, die Quelle 240 mit 244 verbunden, damit ein Synchronisationszeichen
0 in 237 eintreten kann, aber Tor 259 ist geschlossen. Das Ergebnis ist^ das Tor 246 durch In verter
260 geschlossen wird und das Tor 258 wird geöffnet,
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so daß der Ausgang von 257 über 258, 261 und 262 mit Leitung
11 verbunden ist. Auf diese Weise wird das Synchronisationszeichen
mit dem Wert 15, welches in 236 gespeichert wurde, nicht übertragen, aber es wird durch das Synchronisationszeichen mit dem Wert 11 ersetzt, wodurch die Lage
des Nachrichtenstopzeichens FP angezeigt wird. Sobald
Zähler 242 die Position 15 verläßt, kehren die Tore 258 und 246 in ihren vorherigen Bedingungen zurück und der
Rest des letzten Rahmens in Fig,3 wird wie üblich übertragen. Wenn Zähler 242 wieder bei seiner Position 1 ist,
wechselt Flipflop 256 in den O-Zustand und die Kreise in
Fig.13 gehen auf ihren urspränglichen Zustand zurück, wie zu Beginn der Beschreibung der Arbeitsweise, der abgehenden
Leitung.
Die obige Beschreibung hat gezeigt, wie eine Nachricht
anhand Fig.4 bis 13 in dem erfindungsgemäßen Übertragungssystem
eine Vermittlungsstufe im Netzwerk durchläuft, anhand Fig.2 und Fig.3, wie eine Nachricht gebildet wird und
anhand Fig.l, wie ein Netzwerk aufgebaut sein kann.
Angenommen wurde, daß in Fig.l die Endgeräte des Systems
nur Telefon und Telegrafenanlagen beinhalten, aber es ist offensichtlich, daß andere Endgeräte denkbar sind, inabesondere
datenverarbeitende Einheiten des bekannten. Typs elektronischer TeIefönVermittlungscomputer· Eine Arbeitsweise
eines Systems mit einer solchen Verarbeitungseinheit könnte dann folgendermaßen aussehen? das Höhrerabheben
bei der rufenden Station verursacht die übertragung einer Rufnachricht zum Endgerät der Verarbeitungseinheit,
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was voraussetzt, daß das Endgerät den Hachrichtenkopf im
Speicher enthält, womit eine Nachricht zu einer Verarbeitungsanlage
übertragen werden kann. Die Nachricht kann dann einen speziellen Wert annehmen, der den Zeichen CH
(siehe Fig.2) zugewiesen wird, und anzeigt, daß das Gerät ruft und es folgt die Kennung des gerufenen Geräts,
Auf den Empfang der Rufnachricht hin sieht die Verarbeitungsanlage
auf der Grundlage dieser Kennung eines Kopf mit einer Fehlaufforderung zum rufenden Gerät vor.
Danach sendet das rufende Gerät eine Wählnachricht zur Verarbeitungsanlage, die einen Leitweg sucht, um den Zustand
des gerufenen Gerätes zu prüfen, sowie zwei Leitwege, die in einer Richtung und der anderen zwischen
rufendem und gerufenem Gerät verwendet wird. Ist der gerufene nicht frei, sendet die Anlage eine Eilnachricht
zum rufenden Gerät. Ist das gerufene Gerät frei und antwortet, dann sendet die Anlage den Kopf zu beiden Geräten,
der während der gesamten Gesprächsdauer verwendet werden muß. Die Verarbeitung der Nachricht in den Endgeräten
kann durch die unterschiedlichen Werte des Zeichens CH während des Signalisierungsaustausches bestimmt werden.
Das Gespräch wird in ähnlicher Weise freigegeben. Das Auflegen bei einem Gerät überträgt ein Auflegesignal zur Verarbeitungsanlage,
die dann dem anderen Gerät die Aufforderung zum Auflegen sendet oder wie gebräuchlich ein
Besetztsignal.
Angemerkt sei, daß die Gespräche in einigen Fällen direkt zwischen zwei Geräten ohne Beteiligung der Verarbeitungsanlage
aufgebaut werden, wenn zwei Geräte mit Endgeräten
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ausgerüstet sind, die den notwendigen Kopf zum Erreichen des anderen Gerätes eingespeichert haben. Angemerkt sei,
daß in Systemen sehr großer Kapazität verschiedene Verarbeitungsanlagen
verwendet werden können, die dann unter· einander Dienst an Nachrichten austauschen können· Beispielsweise
hat dann DP den Wert 1, wie dies allgemein für alle Signalisierungsnachrichten zutrifft.
Die Anzahl der Eingänge und Ausgänge einer Vermittlungsstufe kann variiert werden, um beliebige Konzentrationen
oder Erweiterungen zuzulassen, ebenso eine beliebige Anzahl von Elementarregistern pro Eingang, Ausgang und
Zwischenspeicher, sowie irgendeine Anzahl von Zwischenspeichern, die von dem Verkehr bestimmt wird.
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Claims (10)
- J.H.Dejean - 23Patentansprücheί/ System zur Vermittlung und Übertragung digitaler Nachrichten über ein durch digitale Kanäle verbundenes stufenvermittiungsnetzwerk, bei; dem die Nachrichten zu Nachrichtenblöcken zusammengefaßt sind, denen ein Nachrichtenkopf vorangeht und jeder Nachrichtenblock beim Durchgang durch eine Vermittlungsstufe von einem Eingangs- zu einem Ausgangskanal weitergeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachrichtenkopf so viele Selektionszeichen enthält, wie Verraittiungsstufen (C) durchlaufen werden müssen, wobei jedes einzelne Selektionszeichen zu einer einzelnen zu durchlaufenden Vermittlungsstufe (C) gehört und eine Adresse (S) enthält, die dem zu durchlaufenden Ausgangskanal entspricht, daß jede Vermittlungsstufe (C) einen Selektionskreis (J) enthält, der das zur eigenen Vermittlungsstufe (C) gehörende Selektionszeichen erkennt, daß Mittel vorgesehen sind, die den Nachrichtenblock entsprechend der Adresse (S) im erkannten Selektionszeichen zum Ausgangskanal leiten,
- 2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Selektionszeichen in der Reihenfolge der zu durchlaufenden Verraittlungsstufen (C) im Nachrichtenkopf untergebracht sind zusammen mit einem Vermittlungsstufen-Ordnungszählzeichen . (CS), welches anfangs einen vorbestimmten Wert hat, der die Stellung des ersten Selektionszeichens im Nachrichtenkopf entsprechend der ersten zu durchlaufenden Vermittlungsstufe (C) angibt und dessen Wert beim Durchlaufen einer.jeden Vermittlungsstufe (C) um eine Zähleinheit erhöht wird,509811/1018J.H.Dejean - 23
- 3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Vermittlungsstufe (C) jeder ankommende Kanal mit je einem Eingang (E) eines Eingangsspeichers (ME) und jeder abgehende Kanal mit je einem Ausgang (S) eines Ausgangsspeichers (14S) verbunden ist, daß ein Vor se lek t ionskoppe 1-feld (23) vorgesehen ist, durch welches jeder Selektionskreis (J) mit allen oder einem Teil der Ausgänge,der Ein-Selektionsrgangsspeicher (ME) verbunden werden kann, sowie ein Koppelfeld (27), durch welches jeder Selektionskreis (J) mit allen Eingängen der Ausgangsspeicher (MS) verbunden werden kann, daß jeder Selektionskreis (J) einen Vorselektionssteuerkreis (CCP) enthält, der über das Vorselektionskoppel·*· feld (23) den freien Selektionskreis (J) mit einem übertragungsbereiten Eingangsspeicher (ME) verbinden kann, daß eine Steuereinrichtung für die übertragung.zwischen dem Eingangsspeicher (ME) und dem Selektioriskreis (J) vorgesehen ist, daß Selektionsmittel (CCS) vorgesehen sind, die sich, wenn passende Selektionszeichen erkannt worden sind, über das Selektionskoppelfeld (27) mit dem freien Ausgangsspeicher (MS) des durch das Selektionszeichen bezeichneten Aus/gangskanals verbinden, wobei ein Eingangsprioritätskreis Doppelverbindungen zwischen Selektionskreis (J) und Eingangsspeicher (ME) und ein Ausgangsprioritätskreis Doppelverbindungen zwischen Selektionskreisen (J) und Ausgangsspeichern (MS) verhindert,
- 4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangs- und Ausgangsspeicher Elementarspeicher desselben Types sind, von denen jeder sowohl über einen Eingangs- (MEE) als auch über einen Ausgangskreis (14ES) verfügt, .wobei ersterer Zugriff zu den Eingängen und letzterer zu den Ausgängen der509811/1018 , .J.H.Dejean - 23Eingangs- (ME) und Ausgangsspeicher (MS) hat und daß jeder rufende Eingangskreis (i-IEE) bei leerem Elementarspeicher sowie jeder rufende Ausgangskreis (MES) bei in den Elementar speicher eintretenden Nachrichtenblöcken eine bestimmte Position erlangt, daß ein Eingangssteuerkreis des Eingangsoder Ausgangsspeichers zum Auswählen und Verbinden eines rufenden Eingangskreises (MEE) mit dem Eingang des Eingangs- oder AusgangsSpeichers und ein Ausgangssteuerkreis des Eingangs- oder Ausgangsspieheers vorgesehen ist, um einen rufenden Ausgangskreis (MES) auszusuchen und diesen mit dem Ausgang des Eingangs- oder Ausgangsspeichers zusätzlich einen Positionskreis aufweist, der jeden in einen Elementarspeicher gelangten Nachrichtenblock in die bestimmte Position bringen kann,
- 5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Elementarspeicher vom Positionskreis taktgesteuerte Schieberegister sind und daß ein erstes in das Schieberegister (z.B. 137) eingetretenes Bit dann in die bestimmte Position gebracht worden ist, wenn es die letzte Position im Schieberegister eingenommen hat,
- 6. System nach Anspruch 3, 4, oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zu jedem Selektionskreis (J) ein als Zwischenspeicher (MT)fungierender Elementarspeicher gehört, dessen Eingang mit dem Selektionskreis (J) und dessen Ausgang mit dem Vorselektionskoppelfeld (23) verbunden wird, wenn passende Kopfzeichen erkannt wurden und der Selektionskreis (J) nach einem vorgegebenen Zeitintervall nicht mit dem entsprechenden Ausgangsspeicher (MS) verbunden ist.509811/1018J.H.Dejean - 23
- 7. System nach Anspruch 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachrichtenkopf vor dem Vermittlungsstufen-Ordnungszählzeichen (CS) ein Nachrichtenklassen-Zeichen (DD) enthält sowie ein Zahlzeichen^ welches die Anzahl von Zwischenspeicherdurchgängen angibt, wobei der Selektionskreis (J) das Nachrichtenklassen-Zeichen (DD) analysiert, und mit der Anzahl der Zwischerispeicherdurchgänge vergleicht und über einen Entscheidungskreis verfügt, der den Kopf modifizieren kann und nach einem jedem Zwischenspeicherdurchgang das Zählzeichen in einer Addierstufe (205, 209) um eins erhöht,
- 8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Nachrichtenklassen-Zeichen (DP) vier diskrete Werte einnehmen kann, dessen erster Wert den Selektionskreis (J) daran hindert, einen Nachrichtenblock zum Zwischenspeicher abzuwerfen, dessen zweiter Wert des Vergleichen des analysierten Nachrichtenklassen-Zeichens (DP) mit dem Zählzeichen verhindert, dessen dritter Wert auf die Verbindung des Selektionskreises (J) mit dem ausgesuchten Ausgangsspeicher (MS) hin die Überweisung der Zählzeichen zu einer vorbestimmten, der Selektionsstufe (J) entsprechenden Stelle vornimmt und dessen vierter Wert das höchstzulässige Zählzeichen angibt, woraufhin der Nachrichtenblock annulliert wird.
- 9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Nachrichtenblöcke mit dem Nachrichtenklassen-Zeichen (DP) des dritten Wertes vom Typ dienstlicher Nachrichtenblöcke sind, deren aufeinanderfolgende Selektionszeichen durch zwei anstelle eines Zeichens getrennt werden und deren Vermittlungsstufen-Ordnungszählzeichen (CS) und bei jedem Durchgang durch eine Vermittlungsstufe in einer Addierstufe (208) um zwei Zähleinheiten erhöht wird in eine freie Stelle zwischen zwei Selektionszeichen eingeschrieben,509811/1018J.H.Dejean - 23
- 10. System nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Endgeräten (2,3,6,7; Telefonapparate, Fernschreiber und Datenverarbeitungsanlagen) vorgesehen ist, wobei-"ein Abheben" bei einem rufenden Gerät eine Rufnachricht zu einem vorbestimmten Endgerät der Verarbeitungsanlage übertragen wird, daß das rufende Endgerät (z.B.2) vor die Rufnachricht einen Nachrichtenkopf, der zu dem gerufenen Endgerät gehört und der die eigene Kennung (I) enthält, vorn in die Rufnachricht einfügt, daß die Verarbeitungsanlage im wesentlichen wie ein zentraler Telefoncomputer arbeitet (Wahlaufforderung, Wählzeichenempfang, möglicher Gesprächsbeginn mit einer dem gerufenen Endgerät (z.B.3) dienenden Verarbeitungsanlage, Warten auf Verfügbarkeit des gerufenen Endgerätes (z.B.3), usw., der einen Weg zum gerufenen Gerät sucht, sobald das gerufene Gerät (z.B.3) abgehoben ist, den Nachrichtenkopf des gerufenen Gerätes (z.B. 3) zum rufenden Gerät (z.B.2) und den Nachrichtenkopf des rufenden zum gerufenen Gerät sendet.50981 1/1018
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