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DE242741C - - Google Patents

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Publication number
DE242741C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
current strength
exceeded
counter
electromagnet
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT242741D
Other languages
English (en)
Publication of DE242741C publication Critical patent/DE242741C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)
  • Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- Ja 242741 KLASSE 21 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. November 1910 ab.
Vielfach wird von den Elektrizitätswerken die elektrische Energie nach dem sogenannten Pauschaltarife abgegeben. Die betreffenden Abnehmer können dabei gegen einen bestimmten Preis beliebig Strom verbrauchen, sofern nur die Stromstärke eine gewisse Grenze nicht Überschreitet. Geschieht das doch, so wird durch einen selbsttätigen Schalter entweder der Strom ganz unterbrochen, oder es erfolgt
ίο ein periodisches Ein- und Ausschalten, wodurch der Verbraucher auf das Überschreiten der für ihn zulässigen höchsten Stromstärke aufmerksam gemacht und zum Einschränken des Bedarfes angehalten wird. Es ist ferner vielfach erwünscht, an Stelle der gewöhnlichen Entnahme nach dem Pauschaltarife bei gelegentlichem Mehrbedarfe eine Berechnung nach dem Zähler eintreten zu lassen. Dazu geeignete Einrichtungen bewirken zu diesem Zwecke bei Überschreiten der höchsten Stromstärke des Pauschaltarifes ein selbsttätiges Einschalten des Zählers und ein Wiederausschalten des Zählers, sobald die Stromstärke unter die bestimmte Grenze zurückgegangen ist. Derartige Einrichtungen können noch in besonderer Weise ausgestaltet werden.
Fig. ι stellt schematisch eine solche Einrichtung dar. Die Verbrauchskörper υ werden von den Anschlußpunkten α und 0 aus über den Umschalter u gespeist. Dieser ist hier als Quecksilberumschalter gedacht, der durch den Elektromagneten m aus der in Fig. 1 gezeichneten Lage in die in Fig. 2 gezeichnete umgelegt werden kann. Die Spule des Elektromagneten ist in Reihe mit den Verbrauchskörpern geschaltet. In Fig. 1 geht also der Strom von α über den Elektromagneten m, den Umschalter u, die Verbrauchskörper ν nach dem Anschlußpunkte 0. Die Feder fx bewirkt, daß der Umschalter u entgegen dem steigenden Zuge des Elektromagneten m bis zu einer gewissen Stromstärke die in Fig. 1 gezeichnete Stellung beibehält. Wird diese überschritten und der Umschalter (unter Überwinden der Spännung der weiteren Feder f2, deren besonderer Zweck unten erläutert wird) in die Stellung der Fig. 2 gebracht, so wird der frühere Stromkreis unterbrochen und ein neuer über den Zähler ζ hergestellt, und dieser Stromkreis bleibt erhalten, solange die Stromstärke über der Grenze des Pauschaltarifes liegt. Es stellt sich aber selbsttätig unter Ausschalten des Zählers ζ der ursprüngliche Stromkreis wieder her, sobald die Stromstärke unter die gedachte Grenze gefallen ist und die Zugkraft der Federn den Zug des Elektromagneten m überwindet.
Die dargestellte Einrichtung löst also selbsttätig die Aufgabe, bis zu einer gewissen Stromstärke nach dem Pauschaltarife, von da an aber nach dem Zähler verrechnen zu lassen. Es ist; nun aber zweckmäßig, zwischen den beiden Zuständen gewissermaßen einen Übergangszustand herzustellen, der nicht bei jedem, sondern nur bei geringerem Überschreiten des Pauschalstromes eintritt, der also den Verbraucher zunächst nur auf das Überschreiten der Grenze aufmerksam macht, um ihm Ge-
legenheit zu geben, die etwa nicht gewünschte Verrechnung durch den Zähler zu vermeiden. Zu diesem Zwecke ist die schon erwähnte zweite Feder f2 angeordnet, die bei der Stellung des Schalters in Fig. ι ganz außer Tätigkeit ist. Erst wenn der Umschalter u bis nahe zum Stromschluß über den Zähler umgelegt ist, wird die Feder f2 zur Mitwirkung herangezogen. Die Verhältnisse sind nun so
ίο gewählt, daß in diesem Augenblicke der erste Stromkreis geöffnet, der zweite aber noch nicht geschlossen ist. Wenn also bis dahin die Stromstärke nicht gleich so erheblich zunahm, daß der Elektromagnet m auch die Spannung der Feder /2 ohne weiteres überwinden konnte, so wirkt der Umschalter als Selbstunterbrecher, es tritt gegebenenfalls ein Flimmern des Lichtes ein, das den Verbraucher veranlaßt, entweder die Stromstärke zum endgültigen Einschalten des Zählers ζ noch weiter zu steigern oder sie umgekehrt zum Verbleiben innerhalb der Pauschaltanfgrenze zu ermäßigen. Die Einzelheiten der beschriebenen Einrichtung können natürlich sehr verschiedene Formen annehmen. So kann statt des Quecksilberumschalters ein solcher mit festen Kontaktstücken verwendet werden, statt der Federn Gewichte usw. Wesentlich ist nur, daß durch besondere Ausbildung der dem Zuge des Elektromagneten widerstehenden Organe noch ein Zwischenzustand geschaffen wird, der den Verbraucher auf das Überschreiten der größten Stromstärke des Pauschaltarifes aufmerksam macht.

Claims (1)

  1. Paten T-An s PRU ch:
    Einrichtung für elektrische Anlagen mit Pauschaltarif zum selbsttätigen Einschalten eines Zählers bei Überschreiten der vorbestimmten größten Stromstärke mittels eines elektromagnetischen Umschalters, der bei Überschreiten der bestimmten Stromstärke den Zähler in den Verbrauchsstromkreis einschältet, bei zurückgehender Stromstärke aber den Zähler wieder ausschaltet, gekennzeichnet durch solche Anordnung der dem Zuge des Elektromagneten widerstehenden Organe, daß beim Übergange von der einen zur anderen Schaltung infolge geringen Überschreitens der vorbestimmten Stromstärke ein Zwischenzustand eintritt, der durch periodisches Schwanken der Stromstärke den Verbraucher auf das Überschreiten der Grenze aufmerksam macht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT242741D Active DE242741C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE242741C true DE242741C (de)

Family

ID=501924

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT242741D Active DE242741C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE242741C (de)

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