DE2421746A1 - Geraet zur messung der zeitlichen dauer einer fluessigkeitsabgabe, insbesondere fuer medizinische zwecke - Google Patents
Geraet zur messung der zeitlichen dauer einer fluessigkeitsabgabe, insbesondere fuer medizinische zweckeInfo
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Description
6. Mai 1974 τ·ι.(οη
Stuttgart (0711)366538
PA 58 rüha τ , ^*11
T · I · χ 07256610 smru
Talagramma Patantiehutz
Estlingannaekar
USA -
Gerät zur Messung der zeitlichen Dauer einer Flüssigkeitsabgabe , insbesondere für medizinische Zwecke
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Messung der zeitlichen Dauer einer Flüssigkeitsabgabe, insbesondere für medizinische
Zwecke.
Es ist bekannt, daß viele urologische Probleme dadurch diagnostiziert werden können, daß eine während des
natürlichen Ablassens von Urin der Patienten gewonnene Information analysiert wird. Es werden.eine Reihe von
Geräten dazu benutzt, um Daten über den Urinstrom, wie die Gesamtmenge, den mittleren Mengenstrom, den Druck,
die Strömungsgeschwindigkeit und die Strömungsausbildung, zu erhalten.
Die meisten dieser Geräte sind jedoch deshalb nicht ganz
zuverlässig, weil sie die Anwesenheit von einem oder mehreren Beobachtern beim Wasserlassen des Patienten
erfordern. Die Anwendung dieser Geräte in dieser Weise ergibt bei vielen Patienten so große psychologische
Schwierigkeiten, daß das Wasserlassen verhindert wird. Die Folge ist, daß, falls der Patient überhaupt Wasser lässt,
die erhaltenen, möglicherweise falschen Daten zu einer falschen Diagnose und zu einem Verlust des Vertrauens des
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Arztes in das Gerät führen können. Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich aus dem Umstand, daß viele
dieser Geräte verhältnismässig groß und schwierig zu handhaben sind.
Ziel der Erfindung ist es, hier abzuhelfen und ein Gerät
zur Messung der zeitlichen Dauer einer Flüssigkeitsabgabe, insbesondere der Urinabgabe zu schaffen, das bei einfachem
Aufbau durch den Patienten selbst gehandhabt werden kann und dennoch eine im Rahmen der geforderten Toleranzen
exakte Messung gestattet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Gerät gemäß der Erfindung
dadurch gekennzeichnet, daß es ein an seinem oberen Ende mit einem die abgegebene Flüssigkeit aufnehmenden
Einlass versehenes Gefäß aufweist, in dem unterhalb des Einlasses eine die durch den Einlass zuströmende
Flüssigkeit aufnehmende Schale angeordnet ist, die unten eine durchgehende Bohrung aufweist und
mit einer oberen Randkante versehen ist, über welche Flüssigkeit in einen unteren Teil des Gefässes fließt,
wobei das Gefäß unterhalb der Schale eine die durch den Boden der Schale abfließende Flüssigkeit sammelnde
Kammer enthält, in der die Dauer der Flüssigkeitsabgabe durch die Höhe der darin angesammelten Flüssigkeitssäule
meßbar ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 ein Gerät gemäß der Erfindung in einer ersten Ausführungsform in einer Seitenansicht, teilweise aufgeschnitten,
Fig. 2 das Gerät nach Fig. 1 im axialen Schnitt in einer 409849/0744 _ 3 _
Seitenansicht unter Veranschaulichung des Zustandes zu Beginn der Flüssigkeitsabgabe in das Gerät,
Fig. 3 das Gerät nach-Fig. 1 in einer Darstellung
entsprechend Fig. 2 unter Veranschaulichung des Zustandes zu einem späteren Zeitpunkt der Flüssigkeitsabgabe,
Fig. 4 das Gerät nach Fig. 1 in einer Darstellung entsprechend der Fig. 2 unter Veranschaulichung des Zustandes nach Beendigung der Flüssigkeitsabgabe und
während der letzten Phasen der Flüssigkeitssammlung,
Fig. 5 das Gerät nach Fig. 1 ira axialen Schnitt in einer
Seitenansicht unter Veranschaulichung des Zuetandes bei geöffnetem Ventil,
Fig. 6 ein Gerät gemäß der Erfindung in einer zweiten
Ausführungsform in einer Seitenansicht und
Fig. 7 das Gerät nach Fig. 6 im axialen Schnitt durch dessen Gefäß in einem anderen Maßstab und im Ausschnitt.
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Die Fig. 1 bis 5 zeigen ein Gerät 20 zur Messung der Zeitdauer einer Flüssigkeitsabgabe. Dieses Gerät
weist ein Gefäß 22 und einen an dem unteren Teil des Gefässes 22 lösbar befestigten Behälter 24 auf. In einer
alternativen Ausführungsform kann der Behälter 24 auch einstückig mit dem Gefäß 22 ausgebildet sein. Das Gefäß
22 und der Behälter 24 sind mit Vorzug aus einem durchsichtigen Material, wie einem entsprechenden Kunststoffmaterial,
hergestellt.
In dem Gefäß 22 ist eine aufrechtstehende Wand 32 vorgesehen, die das Gefäß in eine zwischen der Wand 32 und
einem vorderen Wandteil 28 liegende Kammer 34 und in ein Abteil 38 zwischen der Wand 32 und einem hinteren Wandteil
30 unterteilt. Das Gefäß 22 weist einen röhrenförmigen Fortsatz 42 auf, der eine nach unten zu gerichtete Fortsetzung
des Abteils 38 bildet.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen, ist der Behälter 24 an dem Fortsatz 42 mittels Stiften 8O befestigt, die in öffnungen82
in einem den oberen Fortsatz 42 umgebenden röhrenförmigen Teil 84 des Behälters 24 vorgesehen sind.
Das obere Ende der Kammer 34 ist durch eine topfförmige
Schale 48 abgedeckt, die eine Bohrung SO aufweist, welche mit der Kammer 34 in Verbindung steht. Die Schale 48
weist ausserdem einen oberen Rand 52 auf, der in das
Abteil 38 ragt. Von dem hinteren Wandteil 30 ragt oberhalb des Abteils 38 eine Prallwand 54 nach unten und
innent diese verfügt über eine untere Randkante 56, die
oberhalb der Schalte 48 liegt und durch eine öffnung 58
von dem vorderen Wandteil 28 getrennt ist.
Das Gefäß 22 ist durch eine abnehmbare Kappe 43 verschlos
sen, die einen Trichter 44 trägt, dessen Einlass 45 zur Aufnahme einer abgegebenen Flüssigkeit bestimmt ist, während
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— C _
ein konisch zulaufender Te.il 4*6 und nach unten vorragender
Teil 47 dazu bestimmt sind, die Flüssigkeitsmenge auf die Prallwand 54 zu leiten; der nach unten vorragende
Teil 47 ist lösbar in eine entsprechende Bohrung der Kappe 43 eingefügt.
Im Gebrauch wird das Gefäß derart aufgestellt, daß es eine abgegebene Flüssigkeit L, wie etwa einen Urinstrom
beim Wasserlassen, durch den Einlaß 45 aufnimmt. Während des Beginns der Flüssigkeitsabgabe L arbeitet es in der
in Fig. 2 dargestellten Weise. Die Prallwand 53 bricht die Flüssigkeitsabgabe dadurch, daß die Wucht und Geschwindigkeit
der Strömung herabgesetzt werden, um eine Turbulenz in dem übrigen Behälter zu verhüten, wobei die
abgegebene Flüssigkeitsmenge über die untere Randkante 56 in die Schale 48 geleitet wird. Die sich in der Schale
sammelnde Flüssigkeit läuft durch die Bohrung 5O in die
Kammer 34. Die Schale 48 ist vorzugsweise verhältnisraässig flach; die Flüssigkeit läuft ziemlich konstant durch die
Bohrung 50, weil sich das Niveau der in der Schale gesammelten Flüssigkeit nicht wesentlich ändert. Der
Flüssigkeitseintritt in die Kammer 54 wird durch einen Entlüftungskanal 59 in der Nähe des oberen Endes der
Kammer begünstigt.
Weil sich die in die Schale 48 abgegebene Flüssigkeit
schneller sammelt als sie durch die durch die Bohrung 50 abfließen kann, steigt der Flüssigkeitsspiegel in der
Schale schnell an, worauf die Flüssigkeit über die obere Berandung 52 der Schale in das Abteil 38 läuft wie dies
in Fig. 3 veranschaulicht ist. Der Durchmesser der Bohrung 50 der Schale 48 ist mit Vorzug verhältnismässig
klein, so daß das überlaufen der Schale schon kurzzeitig nach dem Beginn der Flüssigkeitsabgabe eintritt. Sobald
die Schale 48 überläuft, strömt die Flüssigkeit gleichzeitig in die Kammer 34 und in das Abteil 38 ein. Die aus
der Schale in das Abteil 38 überlaufende Flüssigkeit wird in dem Behälter 24 gesammelt.
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Das überströmen der Flüssigkeit aus der Schale 48 in das
Abteil 38 hält während der Flüssigkeitsabgabe an; sowie jedoch die Flüssigkeitsabgabe aufhört, hört auch das
überlaufen der Flüssigkeit aus der Schale auf, wobei die in der Schale verbliebene Flüssigkeit durch die Bohrung
in die Kammer 34 solange abläuft, bis die Schale leer ist wie dies in Fig.4 veranschaulicht ist. Solange jedoch
die Flüssigkeit aus der Schale 48 in das Abteil 38 überläuft, hält die Schale eine feste Flüssigkeitsmenge zurück,
die einen konstanten Druck auf die durch die Bohrung 50 abfließende Flüssigkeit ausübt, so daß die
Flüssigkeit aus der Schale 48 in die Kammer 34 mit gleichförmigem Durchsatz einströmt. Eine Zunahme der Einströmung
von abgegebener Flüssigkeit in das Gefäß ergibt damit eine entsprechende Zunahme der aus der Schale
48 in das Abteil 38 überströmenden Flüssigkeit, so daß der Flüssigkeitsdurchsatz durch die Bohrung 50 nicht beeinflusst
wird, sondern konstant bleibt. Wegen der verhältnismässig
kleinen Flüssigkeitsdurchsatzkapazität durch die Bohrung 50 kann der überlaufzustand der Schale
fortbestehen, nachdem die Flüssigkeitsabgabe in das Gefäß bereite beendet worden ist, wie dies aus Fig. 4
hervorgeht.
Nach dem Abfluß der abgegebenen Flüssigkeit und der Entleerung
der Schale 53 kann die Gesamtzeit, die die Flüssigkeitsabgabe benötigte, durch die Höhe der Flüssigkeitssäule
bestimmt werden, die sich in der Kammer 34 angesammelt hat. Dies rührt daher, daß der Flüssigkeitsdurchsatz in
die Kammer 34 während der gesamten Zeit des Wasserlassens nahezu konstant gewesen ist. Bei Beginn der Flüssigkeitsabgabe
steigt der Flüssigkeitsspiegel in der Schale 48 von O auf seinen konstanten während des Überlaufens der
Schale in das Abteil 38 bestehenden Wert. Wegen der flachen Ausbildung der Schale und der kleinen Dimensionen
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der Bohrung 50 geschieht dieses Ansteigen des Flüssigkeitsspiegels in einer verhältnismässig kurzen
Zeit, so daß der Flüssigkeitsdurchsatz in die Kammer nahezu konstant ist. Wenn die Flüssigkeit bei Beendigung
der Flüssigkeitsabgabe aufhört in das Abteil 38 überzulaufen» läuft eine feste Flüssigkeitsmenge in die
Kammer 34 ab, die bei der unten beschriebenen Eichung der Kammer 34 kompensiert wird.
Das Gefäß ist durch Meßzeichen 62 etwa in Sekunden geeicht, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, um damit die
Zeit derFlüssigkeitsabgabe zu bestimmen; die Höhe der in der Kammer 34 angesammelten Flüssigkeitssäule wird
dazu benutzt, eine Zeitablesung an den Meßzeichen 62 zu gestatten. Die Eichung der Kammer wird dadurch erleichtert, daß die Kammer eine gleichmässige Querschnittsfläche aufweist, weil dann die Meßzeichen 62 eine lineare
gegenseitige Zuordnung aufweisen.
Die Kammer 34 kann über ein in der Nähe des unteren Endes
angeordnetes Ventil 64 und einem Auslassrohr 65 zwischen dem Ventil 64 und dem Abteil 38 entleert werden. Das
dargestellte Ventil weist einen sphärischen Ventilkörper 66, einen Handgriff 68 und einen mittig durch den
Ventilkörper 66 verlaufenden Kanal 70 auf, der eine Verbindung zwischen der Kammer 34 und dem Innenraum 72
des Auslassrohres .65 herstellt, wenn das Ventil in der in Fig. 1 dargestellten geöffneten Stellung sich befindet,
Um das Ventil 64 zu schließen, wird der Handgriff 68 in der in Fig. 1 durch Pfeile angedeuteten Richtung in
eine Stellung verdreht, in der der Kanal 70 nicht mehr mit der Kammer 34 oder dem Rohr 65 in Verbindung steht,
wie dies in Fig. 2 dargestellt ist.
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Nach der Zeitablesung an den Meßzeichen 62 wird das Ventil 64 in der in Fig. 5 dargestellten Weise geöffnet, so daß dieFlüssigkeit aus der Kammer 34 durch
das Ventil 64,das Auslaßrohr 65 und das untere Ende des
Abteils 38 in den Behälter 24 abströmt, wie dies durch Pfeile angedeutet ist. Die Entlüftung der Kammer 34 in
die Atmosphäre über den Entlüftungskanal 59 und die Bohrung 50 erleichtert die Entleerung der Kammer 34.
Nach dem Ablassen der Flüssigkeit aus der Kammer 34 in den Behälter 24 enthält der Behälter die Gesamtmenge
der Flüssigkeitsabgabe. Demgemäß kann die Gesamtmenge der abgegebenen Flüssigkeit durch geeichte Meßzeichen 74 auf
dem Behälter 24 festgestellt werden, wie es in Fig. veranschaulicht ist. Da die Gesamtmenge der abgegebenen
Flüssigkeit durch die Meßzeichen 74 bestimmt werden kann und die Zeitspanne der Flüssigkeitsabgabe bereits an Hand
der Meßzeichen 62 bestimmt worden ist, kann auch die mittlere Abgabegeschwindigkeit während der Flüssigkeitsabgabe einfach bestimmt werden.
Das Gerät 20 wird mit geschlossenem Ventil 64 bei dem 'Patienten benutzt. Da der Patient das Gerät unbeobachtet
verwenden kann, werden ein unnatürliches Wasserlassen oder ein Unvermögen zum Wasserlassen, wie es normalerweise
wegen psychologischer Schwierigkeiten beim Wasserlassen unter Beobachtung auftritt, verhütet. Nach dem Wasserlassen braucht der Patient lediglich den Arzt oder
die Krankenschwester zu rufen, der bzw. die zunächst die Zeitdauer der Flüssigkeitsabgabe bestimmt. Hierauf wird
das Ventil 64 geöffnet, um die Kammer 34 in dem Behälter zu entleeren, worauf die Gesamtmenge der abgegebenen
Flüssigkeit bestimmt wird. Schließlich kann noch die mittlere Strömungsgeschwindigkeit bei der Flüssigkeitsabgabe dadurch bestimmt werden, daß die Gesamtmenge durch
die Dauer der Flüssigkeitsabgabe geteilt wird, worauf der
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Behälter 24 von dem Gefäß 22 abgenommen werden kann, um erforderlichenfalls eine Urinprobe zu gewinnen.
Die in den Fig. 6 und 7 dargestellte Ausführungsform ist ähnlich jener, die im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 5
beschrieben worden ist mit der Ausnahme, daß das Ventil weggelassen'ist und andere Mittel zum Entleeren der
Kammer vorgesehen sind. Wie aus Fig. 6 zu ersehen, weist
das Gerät 20 ein Gefäß 22 und einen Behälter 24 auf.
Die Fig. 6 und 7 zeigen, daß das Gefäß 22 aus einem unteren Abschnitt 191 und einem oberen Abschnitt 193 besteht,
die zusammenpassende Teile 195a, 195b haben, welche die beiden Abschnitte lösbar miteinander verbinden.
Nach Beendigung der Flüssigkeitsabgabe kann die Kammer 34 dadurch entleert werden, daß der obere Abschnitt 193 von
dem unteren Abschnitt 191 getrennt und die in der Kammer 34 angesammelte Flüssigkeit ausgegossen werden.
Da die in der Kammer 34 angesammelte Flüssigkeit nicht
in den Behälter 24 gelangt, ist das Gefäß mit zusätzlichen Meßzeichen 197 in der in Fig. 6 dargestellten Weise
versehen, welche die Mengen der in der Kammer angesammelten Flüssigkeit anzeigen. Die Gesamtmenge der Flüssigkeitsabgabe
kann demgemäß dadurch bestimmt werden, daß die in der Kammer 34 und in dem Behälter 24 angesammelten
Flüssigkeitsmengen, wie sie durch die Meßzeichen 62 bzw. 74 angezeigt sind, zueinander addiert werden.
- 10 -
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Claims (9)
- PatentansprücheGerät zur Messung der zeitlichen Dauer einer Flüssigkeitsabgabe, dadurch gekennzeichnet, daß es ein an seinem oberen Ende mit einem die abgegebene Flüssigkeit aufnehmenden Einlaß (47) versehenes Gefäß (22) aufweist, in dem unterhalb des Einlasses (47) eine die durch den Einlaß (47) zuströmende Flüssigkeit aufnehmende Schale (48) angeordnet ist, die unten eine durchgehende Bohrung (50) aufweist und mit einer oberen Randkante (52) versehen ist, über welche Flüssigkeit in einen unteren Teil (42) des Gefässes (22) fließt und daß das Gefäß (22) unterhalb der Schale (48) eine die durch die Bohrung (50) der Schale (48) abfließende Flüssigkeit sammelnde Kammer (34) enthält, in der die Dauer der Flüssigkeitsabgabe durch die Höhe der darin angesammelten Flüssigkeitssäule meßbar ist.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es Mittel (54) zur Einleitung der abgegebenen Flüssigkeit in die Schale (48) aufweist.
- 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Einleiten der Flüssigkeit eine Prallwand (54) aufweisen, die in dem Gefäß (22) zwischen dem Einlaß (47) und der Schale (48) angeordnet ist und die mit einer unteren Randkante (56) versehen ist, durch die die Flüssigkeit in die Schale (48) einleitbar ist.
- 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß durch einen Trichter (44) gebildet ist, der die abgegebene Flüssigkeit gegen die Prallwand (54) leitet.409849/0744- 11 -
- 5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß (22) ein Abteil (38) zur Aufnahme der aus der Schale (48) überströmenden Flüssigkeit und ein am unteren Ende der Kammer (34) angeordnetes Ventil (64) aufweist und daß das Ventil (64) unter Entleerung der in der Kammer (34) enthaltenen Flüssigkeit über ein zwischen dem Ventil (64) und dem Abteil (38 angeordnetes Auslassrohr betätigbar ist.
- 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (34) eine den Flüssigkeitsablass erleichternde Entlüftung (59) aufweist.
- 7. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß (22) aus einem oberen und einem unteren Abschnitt (191,193) besteht,-die beide in der Nähe des oberen Endes der Kammer (34) und unterhalb der Schale (48) miteinander lösbar verbunden sind und daß der obere Abschnitt (193) von dem unteren Abschnitt (191) unter Ermöglichung der Entleerung der in der.Kammer (34) angesammelten Flüssigkeit trennbar ist.
- 8. Gerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß das Gefäß (22) eine aufrechtstehende Wand (32) enthält, durch die es in die Kammer (34) und ein unterhalb der überströmrandkante (52) der Schale (48) liegendes Abteil (38) unterteilt ist.
- 9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Gefässes (22) ein mit dem Abteil (38) in Verbindung stehender Behälter (24) angeordnet ist, in dem die aus der Schale (48) in das Abteil (38) überfließende Flüssigkeit sammelbar ist.09849/0744A*.Leerseite
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