DE2420810B2 - Verfahren zur Aufbereitung von Akkumulatorenschrott - Google Patents
Verfahren zur Aufbereitung von AkkumulatorenschrottInfo
- Publication number
- DE2420810B2 DE2420810B2 DE2420810A DE2420810A DE2420810B2 DE 2420810 B2 DE2420810 B2 DE 2420810B2 DE 2420810 A DE2420810 A DE 2420810A DE 2420810 A DE2420810 A DE 2420810A DE 2420810 B2 DE2420810 B2 DE 2420810B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lead
- furnace
- slag
- batteries
- alkali
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B7/00—Working up raw materials other than ores, e.g. scrap, to produce non-ferrous metals and compounds thereof; Methods of a general interest or applied to the winning of more than two metals
- C22B7/001—Dry processes
- C22B7/003—Dry processes only remelting, e.g. of chips, borings, turnings; apparatus used therefor
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B13/00—Obtaining lead
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B7/00—Working up raw materials other than ores, e.g. scrap, to produce non-ferrous metals and compounds thereof; Methods of a general interest or applied to the winning of more than two metals
- C22B7/005—Separation by a physical processing technique only, e.g. by mechanical breaking
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B7/00—Working up raw materials other than ores, e.g. scrap, to produce non-ferrous metals and compounds thereof; Methods of a general interest or applied to the winning of more than two metals
- C22B7/02—Working-up flue dust
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M10/00—Secondary cells; Manufacture thereof
- H01M10/54—Reclaiming serviceable parts of waste accumulators
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02W—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
- Y02W30/00—Technologies for solid waste management
- Y02W30/50—Reuse, recycling or recovery technologies
- Y02W30/84—Recycling of batteries or fuel cells
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Geology (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Processing Of Solid Wastes (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
35
Bleiakkumulatoren bestehen im wesentlichen aus einem Behälter aus Hartgummi, Kunststoff oder ähnlichem
Material, der teilweise mit eisernen Handgriffen versehen ist, sodann aus Gitterplatten und Polbrücken
aus Blei und Bleilegierungen, die im allgemeinen Antimon (Sb) bis zu 9% enthalten. Die
praktisch antimonfreie Füllmasse der Gitter besteht je nach Entladungsgrad der Batterie aus Bleioxyd
oder Bleisulfat. Zwischen den Platten befinden sich 4> Separatoren aus Kunststoff, der freie Raum im Behälter
ist mit Akkusäure gefüllt.
Man hat bisher verschiedene Wege beschriften, um den Bleiinhalt der verbrauchten Akkumulatoren wiederzugewinnen.
Es werden z.B. nach Abtrennung des Oberteils der Batterie die Gehäuse von den Gitterpaketen getrennt
sowie gleichzeitig die Säure entfernt. Die Gehäuse werden ausgespült, um sie von etwa anhaftender Füllmasse
zu befreien. Die gereinigten Kästen werden verworfen. Die Gitterpakete werden direkt im
Flammofen, evtl. nach Trocknung, eingeschmolzen. Die abgetrennten Batterieköpfe werden zerkleinert,
Nichtmetallisches vom Metallischen z.B. durch Windsichtung getrennt und das Metallische eingeschmol- t,o
zen. Dabei entstehen auf der einen Seite Metalle mit verhältnismäßig niedrigem Sb-Gehalt aus den Polbrücken
und -köpfen, zum anderen Blei mit mittleren Sb-Gehalten aus dem gleichzeitigen Einschmelzen
von Gittermetall und Füllmasse. Die mit dem Gitter- ^ metall im Flammofen eingesetzten Separatoren verbrennen.
Dieses Verfahren erfordert einen großen Aufwand an manueller Arbeit und erzeugt ein Blei
mit einem verhältnismäßig niedrigen Sb-Gehalt.
Die Aufarbeitung dieses Bleies entweder zu Weichblei oder zu einer normalen Akkulegierung ist
technisch aufwendig und mit hohen Kosten verbunden. Dieses Verfahren ist besonders aufwendig dann,
wenn Akkukästen z.B. mit eisernen Handgriffen oder dünner Wandstärke zerlegt werden.
Außerdem ist es bisher durchaus noch üblich, die Kästen durch Zerschlagen von Hand zu entfernen und
das Innere des Akkumulators einschließlich Polbrükken usw. aufzuarbeiten. Dieses erfolgt bisher auf zwei
Wegen: Erstens durch Einsetzen in Schacht-Flammöfen od. dgl. oder aber zweitens durch Anwendung
eines besonderen Verfahrens, welches darin besteht, daß der vorzugsweise trockene Schrott einer Prallmühle
zugeführt wird, in der er geprallt und in Gitter und Füllmasse zerlegt wird. Danach erfolgt eine Absiebung,
bei der die Füllmasse, die mit gewissen Gitterbestandteilen verunreinigt ist, von den Gittern und
Separatoren getrennt wird. Die Separatoren werden von Hand ausgelesen. Es ist dafür eine Windsichtung
vorgeschlagen worden, die sich aber bisher in der Praxis nicht durchgesetzt hat. Der Trenneffekt ist von
dem wechselnden Feuchtigkeitsgehalt des Gutes abhängig, was wiederum zur Folge hat, daß die Siebbeläge
ausgewechselt werden müssen, um die jeweils geeignete Maschenweite bei der Siebung zur Verfügung
zu haben. Je feuchter das Material nämlich ist, um so größer muß die Maschenweite des verwendeten
Siebes sein, um Verstopfungen zu vermeiden. Damit wird gleichzeitig der Anteil an groben metallischen,
hoch Sb-haltigen Gitterbestandteilen im Unterkorn erhöht, was einen schlechten Trenneffekt in bezug auf
das Antimon bewirkt.
Ein weiterer Nachteil dieses Verfahrens ist es, daß auch das Übeikorn verhältnismäßig viel organische
Bestandteile aus Gußmasse, Separatoren usw. enthält, die ein Einschmelzen des Gittermetalls nur unter besonders
erschwerenden Umständen ermöglichen.
Es ist weiterhin bekannt, verbrauchte Akkubatterien in einer mechanischen Aufbereitungsanlage zu
zerlegen, wie sie z. B. in der deutschen Patentschrift 1224935 beschrieben ist. Dabei werden die Batterien
in einer Stachelwalze aufgebrochen, anschließend in einer Prallmühle zerkleinert, auf einem Spezialsieb
werden die Separatoren entfernt, anschließend wird das Unterkorn unter 5 mm ausgeschieden und das
Überkorn einer Schwimmsinkanlage, z.B. einem Hubradscheider zugeführt, wo in einer Magnetittrübe
die Trennung nach dem spezifischen Gewicht erfolgt.
In der deutschen Patentschrift 1191969 ist als Variation
für die Schwertrübe die Verwendung des in der Batterie enthaltenen Bleioxyds als Beschwerungsmittel vorgeschlagen worden.
Bei dem letztgenannten Verfahren wird durch den Einsatz eines Hubradscheiders und die erfindungswesentliche
Absiebung der Separatoren über ein Kaskadensieb und die Verwendung der Magnetittrübe zur
Trennung in schwere und leichte Materialien ein sehr umfangreicher Verfahrensstammbaum erforderlich,
der bewirkt, daß derartige Anlagen erst von einem Durchsatz von ca. 30000 t/Jahr wirtschaftlich werden.
Nur in den wenigsten Ballungszentren der Welt fallen derartige Mengen von alten Batterien an, so daß kostspielige
Transporte über oft weite Entfernungen erforderlich werden, um eine derartige Anlage zu versorgen.
Der weitere Nachteil der bisher bekannten Anlagen besteht darin, daß die in den Batterien ent-
haltenen Schwefelsäurereste und das Bleisulfat nicht zuletzt durch die Neutralisation mit Kalk in den in
der Anlage anfallenden Bleischlamm gelangen. Dieser enthält z.B. in einer Anlage bis zu 5% Schwefel, Bei
der Verhüttung dieses Materials fällt SO2 an, das in
die Atmosphäre gelangt und die Umwelt beeinträchtigt, soweit das Material nicht in einer Sinteranlage
einer Erz-Bleihütte verarbeitet werden kann.
Außerdem treten bei den bisher verwendeten Zerkleinerungsaggregaten,
wie z.B. einer Prallmühle, Schwierigkeiten mit der Zerkleinerung von Batteriekasten
aus Polypropylen auf, einem Werkstoff, aus dem in Zukunft die Batteriekasten ausschließlich gefertigt
werden.
Der Nachteil der bekannten Verfahren zum Zerlegen von Batterien in metallhaltige und nichtmetallhaltige
Fraktionen liegt darin, daß derartige Anlagen einen erheblichen Investitionsaufwand erfordern.
Außerdem sind diese Anlagen wegen ihres Wasserhaushaltes nicht völlig ohne Umweltschutzprobleme.
Verfahren zum Einschmelzen von Batterien haben bisher i.a. nur Schrott verarbeitet, bei dem die Gehäuse
der Batterie z. B. von Hand schon vor dem Einschmelzen entfernt waren. Bei dem Einschmelzen treten
erhebliche SO2-Emissionen auf, die wegen der
Umweltbeeinflussung unerwünscht sind.
In den wenigen Fällen, in denen bisher Batterien mit Gehäuse verarbeitet wurden, traten in den Abgaswegen
und Filtern erhebliche Probleme mit nicht vollständig verbrannten organischen Bestandteilen auf,
die teilweise aufwendige Nachverbrennungseinrichtungen erforderlich machten.
In dem US-Patent 2966350 wird ein Verfahren
und ein Ofen beschrieben, bei dem die brennbaren Teile der Batterie von den unbrennbaren (metallhaltigen)
nach vorheriger Zerkleinerung durch Flotation abgetrennt, beide Fraktionen getrennt zwei Abteilungen
eines Ofens zugeführt werden, wobei die brennbaren den Brennstoff für das Einschmelzen bzw. Reduzieren
der metallhaltigen Anteile darstellen.
Dieses Verfahren stellt eine Kombination der bekannten Verfahren zur Zerkleinerung und Zerlegung
von Akkubatterien mit einer besonderen Einschmelzvorrichtung dar. Für die Verbrennung wird lediglich
Luft ohne Sauerstoffzusatz verwendet. Auch werden keine besonderen Zuschläge zur Bindung der Sulfate,
zur Verhinderung von SO2-Emissionen gegeben.
Das neuartige Verfahren soll alle diese geschilderten Nachteile vermeiden, dadurch, daß die nachstehenden
erfindungswesentlichen Merkmale eingehalten werden:
1. Die Batterien werden nach Entfernung der Säure auf unter 5 mm zerkleinert.
2. Bei der Zerkleinerung wird ein geeignetes Reagenz zugesetzt, das schon hier bzw. später beim
Einschmelzen den Schwefel bindet. Dieses Reagenz kann z. B. CaO, MgO, NaO oder deren Hydrate
oder Carbonate einzeln oder gemischt bzw. in Verbindungen sein. Es werden Erdalkali bzw.
Alkaliverbindungen verwendet, die besonders beständige Sulfate bilden.
3. Das zerkleinerte Material wird in einen Ofen, vorzugsweise einen Drehofen, eingebracht und
dort in stark mit Sauerstoff angereicherter Atmosphäre verbrannt.
4. Die dabei anfallende Schlacke wird so geführt, daß die nach dem Mahlen noch vorhandenen
Bleisulfate zerlegt und das freiwerdende Sulfat in der Schlacke gebunden wird.
5. Die Ofenatmosphäre wird so reduzierend eingestellt, daß Blei reduziert, die Alkali- und Erdalkali-Sulfate aber nicht reduziert werden.
5. Die Ofenatmosphäre wird so reduzierend eingestellt, daß Blei reduziert, die Alkali- und Erdalkali-Sulfate aber nicht reduziert werden.
"> Nachstehend ist das Verfahren im einzelnen beschrieben:
Die angelieferten Batterien werden auf einen mit säurefestem Boden und einer Drainage versehenen
Platz gelagert. Soweit die Akkusäure noch nicht vor
ίο der Anlieferung entfernt war, werden die Batterien
so mit einem Werkzeug geöffnet, daß die Säure ausfließen kann. Anschließend werden die Batterien auf
einem weiteren Platz gelagert, wo sie mit Kalkmilch oder einer Suspension aus Erdalkali oder Alkalihydroxiden
oder Mischungen davon überrieselt werden.
Von dort werden die weitgehend neutralisierten Batterien einer Zerkleinerungsvorrichtung zugeführt.
Dafür kann jedes Aggregat verwendet werden, das die Batterien auf unter 5 mm verkleinert. Besonders
gut haben sich Rosthammermühlen bewährt, die so ausgebildet sind, daß die Hammer angeschärft und die
Abstände zwischen den Hämmern und den Rostbalken klein sind.
Erfindungswesentlich ist, daß hier bereits Alkali oder Erdalkylioxyde, Hydroxide oder Carbonate oder
deren Mischungen zugegeben werden. Die gleichzeitige Vermahlung bedeutet eine innige Durchmischung
als Voraussetzung für eine möglichst vollständige Umsetzung der freien Schwefelsäure bzw. des
Bleisulfats.
Das so zerkleinerte Material wird nun durch einen geeigneten Brenner in den Ofen gegeben, wobei die
vorhandenen organischen Bestandteile der Batterien einen Teil des erforderlichen Brennstoffes liefern. Als
Stützfeuer kann eine übliche Beheizung mit festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen vorgesehen
werden.
Durch die Sauerstoffanreicherung der Verbrennungsluft,
die vorzugsweise über 25 % O2 hinausgehen soll, erfolgt eine so rasche Verbrennung der Kunststoffteilchen,
daß die sonst häufig auftretenden Destillations- oder Crackprodukte vermieden werden.
Dadurch, daß die Ofenatmosphäre durch die Zusatzbeheizung nicht reduzierend eingestellt wird, wird
das durch Umsetzung mit den Alkali- oder Erdalkalioxyden bzw. Hydroxiden gebildete Bleioxyd zu metallischem
Blei reduziert.
Die Sulfate bilden eine Schlacke, wobei zur Erzielung einer gut flüssigen Schlacke das Eutektikum im
System Na2SO4, Na2SO4-MgSO4, das bei ca. 600° C
und 50-60% Na2SO4 liegt, ausgenutzt wird. Es wird
nur soviel Alkali oder Erdalkalioxyd bzw. Hydroxid zugesetzt, wie zur Zersetzung des Bleisulfats erforder-Hch
ist. Der Anteil an CaO kann dabei nur so hoch bemessen sein, daß ein Schlackenschmelzpunkt von
ca. 1000° C nicht überschritten wird.
Das bei dem Prozeß gebildete flüssige Blei und die Schlacke werden von Zeit zu Zeit aus dem Ofen ent-
bo fernt. Die beim Prozeß entstehenden Abgase, deren
Menge wegen der Sauerstoffanreicherung wesentlich geringer ist als bei den bisher üblichen Verfahren,
werden abgekühlt, wozu zweckmäßigerweise ein Abhitzekessel dient, und anschließend auf bekannte
Weise entstaubt.
Dem Einschmelzofen 1 wird vor dem Abhitzekessel ein Ofen 2 geeigneter Bauart nachgeschaltet, der
so ausgebildet ist, daß die Strömungsgeschwindigkeit
der Gase herabgesetzt und ihre Richtung umgelenkt wird, wodurch eine weitgehende Abscheidung des
mitgerissenen Flugstaubes bewirkt wird. Der Ofen 2 ist mit einer Beheizungsvorrichtung und einer Vorrichtung
für die Zugabe von sauewtoffangereicherter Luft ausgerüstet. In diesem Ofen werden die Flugstäube
sofort eingeschmolzen, um das darin enthaltene Blei zu gewinnen. Die im Abhitzekessel und in
der Entstaubungsanlage anfallenden Flugstäube werden ebenfalls in diesen Ofen zurückgeführt.
In Betracht gezogene Patentschriften, deutsches Patent 1224935, 1191969, US-Patent 2966350.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Verarbeiten von verbrauchten Akku-Batterien, aus welchen die Säure entfernt wird und die zerkleinert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die noch anhaftende Säure in der Zerkleinerungsvorrichtung unter Zusatz von Alkali- und Erdalkalioxyden, Hydroxyden oder Karbonaten oder deren Mischungen neutralisiert werden und die auf unter 5 mm zerkleinerten Batterien anschließend in einen Ofen 1, der mit einer herkömmlichen Beheizungsvorrichtung und mit einer Einrichtung für die Zugabe von stark sauerstoffangereichertem Wind ausgerüstet ist, eingebracht und unter leicht reduzierenden Bedingungen, bei denen das Blei reduziert, die Alkali- und Erdalkalisulfate aber nicht reduziert werden, mit sauerstoffangereicherter Luft unter einer SulfatschJacke eingeschmolzen werden, wobei die Schlacke so geführt wird, daß das vorhandene Bleisulfat zerlegt und die freiwerdenden Sulfate in der Schlacke gebunden werden, das entstehende flüssige Blei und die Schlacke abgestochen werden, die Abgase, nach Abscheidung des größten Staubanteils in einem nageschalteten, mit größerem Querschnitt, jedoch sonst in gleicher Weist wie Ofen 1, ausgerüsteten Ofen 2 und Ausschmelzen des im Flugstaub enthaltenen Bleis in diesem Ofen 2, in einem Wärmeaustauscher abgekühlt und anschließend entstaubt werden.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE2420810A DE2420810C3 (de) | 1974-04-30 | 1974-04-30 | Verfahren zur Aufbereitung von Akkumulatorenschrott |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE2420810A DE2420810C3 (de) | 1974-04-30 | 1974-04-30 | Verfahren zur Aufbereitung von Akkumulatorenschrott |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2420810A1 DE2420810A1 (de) | 1975-11-13 |
DE2420810B2 true DE2420810B2 (de) | 1978-04-27 |
DE2420810C3 DE2420810C3 (de) | 1980-08-28 |
Family
ID=5914296
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE2420810A Expired DE2420810C3 (de) | 1974-04-30 | 1974-04-30 | Verfahren zur Aufbereitung von Akkumulatorenschrott |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2420810C3 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0030345A2 (de) * | 1979-12-06 | 1981-06-17 | PREUSSAG Aktiengesellschaft Metall | Verfahren zum Verhütten antimonhaltiger bleireicher Vorstoffe |
Families Citing this family (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CH597351A5 (de) * | 1975-01-08 | 1978-03-31 | Andres M Liniger | |
DE2825266C2 (de) * | 1978-06-08 | 1986-06-26 | Vsesojuznyj naučno-issledovatel'skij gorno-metallurgičeskij institut cvetnych metallov, Ust-Kamenogorsk | Verfahren zum Verarbeiten von Bleiakkumulatorenschrott |
DE3920760A1 (de) * | 1989-06-24 | 1991-01-03 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Verfahren zur thermischen entsorgung von abfallstoffen bzw. reststoffen wie z.b. aschen, klaerschlamm oder dergleichen |
DE4006651C1 (en) * | 1990-03-03 | 1991-06-20 | Balcke-Duerr Ag, 4030 Ratingen, De | Treating used lead batteries - by breaking into pieces, placing on inclined conveyor, collecting sulphuric acid in vessel and neutralising |
-
1974
- 1974-04-30 DE DE2420810A patent/DE2420810C3/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0030345A2 (de) * | 1979-12-06 | 1981-06-17 | PREUSSAG Aktiengesellschaft Metall | Verfahren zum Verhütten antimonhaltiger bleireicher Vorstoffe |
EP0030345A3 (de) * | 1979-12-06 | 1981-12-30 | PREUSSAG Aktiengesellschaft Metall | Verfahren zum Verhütten antimonhaltiger bleireicher Vorstoffe |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2420810A1 (de) | 1975-11-13 |
DE2420810C3 (de) | 1980-08-28 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE4015031C2 (de) | ||
DE2758820A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von zementklinkern unter verwendung der flugasche von kraftwerken und muellverbrennungsanlagen | |
DE68915277T2 (de) | Aufarbeitung der auskleidung von aluminiumreduktionszellen während des einsatzes von aluminiumschrottes. | |
DE3103030A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur regenerierung von gebrauchtem giessereisand | |
WO1989012609A1 (en) | Process and device for processing residues from refuse incinerators | |
EP0131848B1 (de) | Verfahren zum Ausschleusen von Fremdstoffen aus dem Materialkreislauf bei der elektrothermischen Herstellung von gelbem Phosphor | |
DE2420810C3 (de) | Verfahren zur Aufbereitung von Akkumulatorenschrott | |
DE2830574A1 (de) | Verfahren zur aufbereitung von aluminium-salzschlacken | |
AT394212B (de) | Verfahren zur anreicherung von im kupolofen anfallenden staeuben | |
EP0526697B1 (de) | Verfahren und Anlage zum Behandeln von Mineralwolleabfällen | |
AT355650B (de) | Verfahren zur verarbeitung von akkumulatoren -schrottblei | |
DE4222379A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von Rohmüll, insbesondere Haus- und Gewerbemüll | |
WO1995035583A1 (de) | Verfahren zur rezyklierung von batterien, insbesondere trockenbatterien | |
EP1017502B1 (de) | Verfahren zur verwertung von altautos | |
DE4035049A1 (de) | Verfahren zum verglasen von flugaschen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens | |
DE2420854C3 (de) | Verfahren zur Aufbereitung bleihaltiger Akkumulatoren | |
DE1181360B (de) | Verfahren und Anlage zur Muellverbrennung in einem Dampferzeuger | |
WO1989003241A1 (en) | Process for disposal of waste by combustion with oxygen | |
DE3700608A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur schlackenaufbereitung | |
DE3817845A1 (de) | Verfahren zur umweltfreundlichen einbindung von staub, der wasserloesliche, umweltgefaehrdende verbindungen enthaelt, aus entstaubungsanlagen von stahlwerken | |
DE2010872B2 (de) | Verfahren zur pyrometallurgischen Behandlung von sulfidischen Eisenerzen oder Eisenerzkonzentraten | |
DE19522704A1 (de) | Verfahren zum Aufbereiten von Schlacke und/oder Filterstaub aus Müllverbrennungsanlagen | |
DE2931025C2 (de) | Direktreduktion von Eisenerzen | |
AT226619B (de) | Verfahren zum Wiedergewinnen von Metall aus Abfällen | |
DE866096C (de) | Verfahren zur Aufbereitung von Schlacken |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |