DE2357067C3 - Elektrische Schaltungsanordnung in Verbindung mit einer Spracherkennungseinrichtung - Google Patents
Elektrische Schaltungsanordnung in Verbindung mit einer SpracherkennungseinrichtungInfo
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- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Schaltungsanordnung zur Messung und Speicherung der Grundtonperiode
einer Sprachschwingung gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die Tonhöhe oder der Grundton des gesprochenen Wortes werden oft als die Wiederholung von Schwingungsmustern
dargestellt, welche aus bestimmten Kombinationen von Frequenzkomponenten gebildet
sind, die definierte Amplitudenpegel und Frequenzverhältnisse aufweisen, und zwar im Verhältnis zueinander.
In Kanalvocoder-Systemen sind diejenigen Parameter, welche aus der Sprachschwingung entnommen werden,
die Energien, die in benachbarten Frequenzbändern des Sprachspektrums enthalten sind, weiterhin eine Entscheidung
darüber, ob ein stimmhafter oder ein stimmloser Klang vorliegt, und schließlich der Grundton.
Die Entscheidung über stimmhaften oder stimmlosen Klang sowie der Grundton werden dazu verwendet,
um den harmonischen Gehalt der komplexen Sprachwelle zu definieren.
Es sind zahlreiche Schaltungsanordnungen zur Ermittlung des Grundtones oder zur Ermittlung der
Tonhöhe bekannt. Im allgemeinen wird die Grundfrequenz einer komplexen Sprachschwingung ermittelt,
indem die größeren Amplitudenspitzen herausgesucht werden.
Aus der DE-OS 14 72 011 ist es bekannt, die Maxima
einer Sprachschwingung zu detektieren und sie mit der Sprachschwingung zu vergleichen, um die zugehörigen
Markierimpulse zu bilden.
Aus der DE-OS 14 72 004 ist es bekannt, die die
Amplitudengroßtwerte der Sprachschwingung trennenden Perioden zu detektieren und daraus durch Vergleich
der sie trennenden Intervalle eine Grundtonperiode abzuleiten, die gleich dem kürzest auftretenden Intervall
ist.
Es ist weiterhin bekannt, die Markierimpulse dadurch
zu verarbeiten, daß diejenigen Zeitintervalle miteinander verglichen werden, welche zwei benachbarte
Markierimpulse voneinander trennen, und diejenigen Intervalle zu streichen, weiche sich jeweils von dem
vorhergehenden in einer beliebigen Richtung um mehr als einen vorgebbaren Prozentsatz unterscheiden, und
diese durch das vorhergehende Intervall jeweils zu ersetzen.
Somit werden dur ch die bekannten Grundton- Detektoren
die Zeitintervalle zwischen benachbarten Markierimpulsen verarbeitet, und es wird jedes Intervall
zwischen zwei solchen Markierimpulsen als möglicher Grundton angesehen. Da aber auf dem Übertragungswege häufig die tiefen Frequenzen der Spardischwingung
durch das Übertragungsmedium stark abgeschwächt werden, kann der Fall eintreten, daß die
Spitzen, welche die Grundfreqnenz der Sprachschwingung
festlegen, praktisch nicht höher liegen als diejenigen Spitzen, die aus der Kombination von
harmonischen Komponenten herrühren. In der Tat treten häufig zwei oder mehrere größere Spitzen von im
wesentlichen gleicher Amplitude in derselben Periode auf. — Zum anderen verdeckt die Reduktion aufeinanderfolgender
Perioden auf einen konstanten Wert die für die Erkennung wesentlichen vokalen Charakteristika.
Dadurch wird das Analysenergebnis zu approximativ und zu ungenau.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art so
auszubilden, daß durch eine verbesserte Auswahl der Markierimpulse die störenden Amplitudenspitzen ausgeschaltet
werden, um die Selektion der Grundtonperiode einer Sprachschwingung zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß laut kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 gelöst.
Allgemein läßt sich sagen, daß diese Verbesserung dadurch erreicht wird, daß sowohl die Markierimpulse
als auch diejenigen Perioden verarbeitet werden, welche durch die Markierimpulse festgelegt sind.
Es wird die an sich bekannte Korrekturbedingung verwendet:
Selektion der vorhergehenden Periode, wenn die momentane Periode größer oder kleiner ist als die
vorhergehende Periode, und zwar sich stärker von dieser vorhergehenden Periode unterscheidet als um
einen vorgebbaren Toleranzbetrag, wobei diese Korrekturbedingung jedoch vervollständigt wird zu:
(zweite Bedingung) Selektion der vorhergehenden Periode, wenn die momentane Periode größer oder kleiner ist als diese vorhergehende Periode, und zwar sich stärker von dieser vorhergehenden Periode unterschiedet als um einen vorgebbaren Toleranzbetrag, wobei eine Vorkehrung dagegen getroffen ist, daß zweimal hintereinander die vorhergehende Periode ausgewählt wird, und weiterhin die beiden folgenden Bedingungen zusätzlich berücksichtigt sind:
(zweite Bedingung) Selektion der vorhergehenden Periode, wenn die momentane Periode größer oder kleiner ist als diese vorhergehende Periode, und zwar sich stärker von dieser vorhergehenden Periode unterschiedet als um einen vorgebbaren Toleranzbetrag, wobei eine Vorkehrung dagegen getroffen ist, daß zweimal hintereinander die vorhergehende Periode ausgewählt wird, und weiterhin die beiden folgenden Bedingungen zusätzlich berücksichtigt sind:
a) Selektion eines Markierimpulses, der von dem vorhergehenden Markierimpuls durch ein Intervall
getrennt ist, welches kürzer ist als die vorhergehende Periode, und zwar sich von dieser um mehr als
um einen vorgegebenen Toleranzbetrag unterscheidet, wobei verhindert ist, dtß zwei aufeinanderfolgende
Markierimpulse ausgelassen werden;
b) Teilung des Grundton-Wertes durch zwei, wenn er größer ist als eine untere Grenze von beispielswei- Ί se 15 ms (65 Hz) für eine männliche Stimme und
b) Teilung des Grundton-Wertes durch zwei, wenn er größer ist als eine untere Grenze von beispielswei- Ί se 15 ms (65 Hz) für eine männliche Stimme und
8 ms (125 Hz) für eine weibliche Stimme.
Außer den Anwendungen der Erfindung in Vocodern ist es möglich, mit dieser Anordnung Erkennungsein-HJ
richtungen für das gesprochene Wort zu schaffen, welche dazu bestimmt sind, an Digitalrechner angeschlossen
zu werden. Die aus einer Analyse des gesprochenen Wortes resultierenden Kombinationen
werden dann nach komplizierten Verfahren mit
1) Gruppen von Kombinationen verglichen, die im
Speicher registriert sind, und der Rechner ist dazu in der Lage, dies zu interpretieren, z. B. für medizinische
Anwendungen.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
F i g. 1 ein Blockschema einer Schaltungsanordnung zur Messung und Speicherung der Grundtonperiode,
F i g. 2 ein detaillierteres Blockschema der Spitzenmarkierungsschaltung
3 der F i g. 1,
2) F i g. 3 eine Ausführungsform des einen der zwei
Integratoren der F i g. 2,
F i g. 3a ein Signaldiagramm, welches die Arbeitsweise der Einrichtung der F i g. 2 erläutert,
F i g. 4 eine detaillierte Ausführungsform der Korrekturschaltungen
der F i g. 1 in Form eines Blockschaltbildes,
F i g. 5 ein zweites Signaldiagramm, welches die Arbeitsweise bestimmter Schaltungen der Fig. 4
veranschaulicht,
r> F i g. 6 ein Blockschaltbild einer Schaltung zur Durchführung eines logischen Algorithmus,
F i g. 7 ein drittes Signaidiagramm, weiches die Arbeitsweise bestimmter Schaltungen der Fig. 4
veranschaulicht,
F i g. 8 logische Schaltungen, welche zu der Meßschaltung sowie zu der Schaltung zum Einspeichern der
F i g. 1 gehören und
Fig. 9 ein Signaldiagramm zur Erläuterung der Bedingungen, die von der Grundton-Abtast-Verarbeir>
tungseinrichtung berücksichtigt werden.
In allen Figuren tragen dieselben Schaltelemente dieselben Bezugszeichen.
Die Fig. 1 zeigt die Eingangsschaltungen 1, welche die Sprachsignale erzeugen, die zu analysieren sind, und
■■><> zwar in Verbindung mit den Entscheidungsschaltungen
2, welche zwischen klangvollen und nicht klangvollen Lauten unterscheiden, und schließlich die Markierungsschaltungen für die maximalen Spitzen 3. Diese zwei
Blöcke sind untereinander und mit den Korrekturschal-
Vi tungen 4 verbunden, die ihrerseits mit den Meßschaltungen
und den Einspeicherschaltungen 5 verbunden sind, welche auch durch die Entscheidungsschaltungen 2
bezüglich der klangvollen oder nicht klangvollen Laute gesteuert sind.
Wi Diese Schaltungen 2, welche das Vorhandensein oder
das Nichtvorhandensein des Klanges in dem zu analysierenden Signal bestimmen und ein entsprechendes
Entscheidungssignal P erzeugen, sind an sich bekar.it. Bei diesen Schaltungen wird das Prinzip
br> angewandt, nach welchem die Energie der klangvollen
Laute im wesentlichen in dem Frequenzband unterhalb von 700 Hz enthalten ist, während die Energie der nicht
klangvollen Laute oberhalb von 1500 I Iv auftritt, so daß
es genügt, die Energie Ei des zu analysierenden Signals
oberhalb von 1500 Hz mit der Energie E\ dieses Signals unterhalb von 700 Hz zu vergleichen. Die Funktion P
wird gleich 1. wenn die ermittelte Energie £| größer ist
als Ei, dieser Zustand muß jedoch bestätigt werden. Die
Funktion des umgekehrten Falles ist gleich 0, und dieser zweite Zustand wird angenommen.
Um zu diesem Ergebnis zu gelangen, genügt es, zwei Ketten zur Verarbeitung des Signals vorzusehen, von
denen die eine die Energie E\ erzeugt, welche alle Komponenten des verstärkten Tonspektrums ausfiltriert,
die zwischen den niedrigsten Frequenzen und 700 Hz liegen, während die andere, welche die Energie
Ez erzeugt, nur diejenigen Komponenten verstärkt,
deren Frequenzen oberhalb von 1500 Hz liegen. Die Ausgangssignaic dieser Ketten werden dann abgetastet,
und zwar mit doppeltem Polwechsel, werden zwischen 0 und 20 Hz ausgefiltert und werden in einem Differentialverstärker
verglichen, welcher das Ergebnis des Vergleichs der Energien E\ oder £2 liefert.
Eine derartige Anordnung ist jedoch nicht ausreichend, um ein ordnungsgemäßes Arbeiten dieses
»Klang«-Detektors zu gewährleisten. Weiterhin ist als Vorsichtsmaßnahme eine Schaltung vorgesehen, welche
feststellt, daß ein gesprochenes Wort vorliegt. Diese Schaltung umfaßt eine Schaltungskette, welche ähnlich
aufgebaut ist wie die zwei oben beschriebenen, in welcher jedoch das Band der verarbeiteten Frequenzen
das normale Sprachband ist, und zwar ohne Begrenzung. Ein Komparator ändert seinen Zustand, wenn eine
experimentell festgelegte Schwelle überschritten wird. Solange diese Schwelle nicht überschritten ist, geht die
Schaltungsanordnung davon aus, daß das zugeführte, zu analysierende Signal kein Sprachsignal ist und übermittelt
insofern als Endergebnis, welches an andere Teile des Vocoders jibertragen wird, das Signal »nicht
klangvoll« oder P.
Die F i g. 2 zeigt in Form eines Blockschaltbildes das Schaltschema der Schaltungen 3 der Fig. 1. Diese
Schaltungen 3 empfangen an ihren Eingängen Signale a und P, die jeweils von den Schaltungen 1 und 2 der
F i g. 1 herkommen, und erzeugen ein Ausgangssignal j, welches zu der Schaltung 4 der F i g. 1 übertragen wird.
Diese Signale werden beide an homologe Punkte des Eingangs der zwei Schaltketten geführt. Diese Schaltungen
3 tasten die Spitzen des Tonsignals ab, welches nach Verstärkung und Filterung durch ein Tiefpaßfilter eine
Grenzfrequenz von 100 Hz und einen Gradienten von 12 dB/Oktave aufweist, welches dann in den Eingangsschaltungen 1 in siner Amplitude komprimiert wird,
einer weiteren Filterung unterzogen wird, welche dazu dient, die restliche Komponente mit 50 Hz auszufiltern,
welche von den verschiedenen Übertragungselementen herrührt Dann wird dieses Signal den zwei identischen
Schaltketten zugeführt, die im unteren und im oberen Teil der F i g. 2 dargestellt sind und deren verschiedene
Elemente durch dieselben Bezugszeichen bezeichnet sind, die jeweils mit einem ungeraden oder einem
geraden Index voneinander unterschieden sind, wobei die Bezugszeichen nur zwei Ziffern aufweisen, welche
getrennten Elementen zugeordnet sind.
Diese zwei Ketten weisen Verstärker 2Oi und 2O2 auf,
wobei die untere Kette weiterhin einen analogen Inverter 19 umfaßt Das von der Schaltung 1 kommende
Signal wird somit in diesen zwei Ketten derselben Verarbeitung unterzogen, wobei die obere Kette der
Verarbeitung der positiven Spitzen und die untere Kette der Verarbeitung der negativen Spitzen jeweils
zugeordnet ist. Es genügt somit, die obere Kette zu beschreiben.
Der Verstärker 2Oi verstärkt das Eingangssigna! n
(F i g. 3a); der Einfluß des Rückkopplungsweges aus 24| -, sei im Augenblick außer Betracht gelassen. Dem
Verstärker 2Oi ist eine Expandierstufe 211 nachgeschaltet,
welche eine Diode parallel zu einem Reihenwiderstand aufweist, der mit einem Ableitungswiderstand
verbünden ist. Diese Expandierstufe von bekanntern
ι« Typ hat die Funktion, den Durchgang der positiven Spitzen zu fördern, für welche die Diode praktisch einen
geringen Widerstand darstellt, während der Rest des Signals, welcher diese Diode nicht blockiert, abgeschwächt
wird. Diese Expandierstufe 211 erzeugt das
1 r, Signal b (F i g. 3a), dessen Spitzen schärfer sind, so daß
ihre zeitliche Lage genauer definiert ist. Das Signal H-, der Zeile b wird einem Verstärker 22| zugeführt,
welcher die Gleichstromkomponente cq>
nicht überträgt und eine Anpassung der Ausgangsimpedanz der
>u Expandierstufe 211 an die Eingangsimpedanz des
!Comparators 28| ermöglicht, und zwar im Hinblick auf das Signal ii\, und weiterhin an die Eingangsimpedanz
der Anpaßstufe 23|, deren Ausgangsimpedanz hoch ist und in welcher dem Signal eine neue Gleichstromkomponente
cc\ überlagert wird.
Das Ausgangssignal von 231 wird dann einem
Integrator von besonderer Art 25i zugeführt, der nachfolgend beschrieben wird, zumindest insoweit, wie
es nicht gegen Masse abgeleitet wird, wenn die Anpaßstufe 23| durch den elektronischen Unterbrecher
17, kurzgeschlossen ist Das durch den Integrator 25,
erzeugte Signal Ui wird von dem Komparator 28i mit
dem Signal u\ verglichen. Das aus diesem Vergleich
resultierende Signal wird der Anpaßstufe 26| zugeführt, welche dem Unterbrecher 17i die erforderliche Leistung
zuführt, und zwar in einem geeigneten Spannungsmaßstab, und es wird andererseits einer Impedanzanpassungsstufe
24i zugeführt, welche dazu geeignet ist, die Leistung für den Verstärker 2Oi zu liefern, wo sich die
4(i Spannungen addieren, welche von den Eingangsschaltungen
1 und von dieser Anpaßstufe 24i kommen. Weiterhin steuert das Ausgangssignal der Anpaßstufe
24i eine monostabile Kippstufe 27, die ihrerseits die
Kippstufe 29 steuert und zwar durch eine Flanke, welche der Rückflanke des Vergleichsimpulses entspricht.
Weiterhin steuert das Signal P, welches von der Anordnung 2 ausgeht den Unterbrecher 17. Die Zeilen
c, dm Fig.3a zeigen die Bildung der Spitzen-Markierimpulse
in der Kippstufe 29 für den Fall, daß nur ein Maximum/Periode auftritt
Das Schaltschema von einem der zwei Integratoren 25i und 252 ist in der F i g. 3 dargestellt Er umfaßt zwei
Transistoren, welche derart zu einem Verstärker zusammengeschaltet sind, daß eine sog. Darlington-Schaltung
entsteht und zwar der PNP-Transistor 31 und der NPN-Transistor 30, daß die Ausgangsklemme des
Verstärkers mit der Masse über ein ÄC-Netzwerk 32,33 verbunden ist welches durch den Zusatzwiderstand 34
vervollständigt ist der mit dem Unterbrecher 17 verbunden ist über welchen eine Masseverbindung
hergestellt werden kann. Der Unterbrecher 17 verhält
sich wie ein variabler Widerstand, der fortschreitend von einem Wert Null auf einen unendlichen Wert geht
und zwar in etwa vier bis fünf Perioden, wenn das Signal /"vom Zustand »0« in den Zustand »1« übergeht Die
aus dem Widerstand 34 und dem Unterbrecher 17 gebildete Schaltungsanordnung hat den Widerstand R\.
Dieser Integrator verfügt somit über zwei Zeitkonstan-
ten: RC und
Die Arbeitsweise dieses
30
RR, C
R + R
Integrators ist folgende: Wonn eine positive Spitze von
23i oder von 232 an die Basis des Transistors 30 gelangt,
läßt der Ladungsstrom, welcher durch die zwei Transistoren 30 und 31 geliefert wird, die Spannung an
den Klemmen des Kondensators 33 anwachsen, bis das Maximum der Spitze erreicht ist. Anschließend nimmt
die Amplitude dieser Spitze ab, und die Emitter-Basis-Strecke des Transistors 30 ist im umgekehrten Sinne ι
polarisiert, da die Spannung an den Klemmen des Kondensators 33 nicht so rasch abgenommen hat wie
diejenige an der Basis des Transistors 30. Daraus ist ersichtlich, daß diese Schaltungsanordnung, die sog.
Darlington-Schaltung, obwohl sie eine geringe Aus- : gangsimpedanz aufweist, einen größeren Ausgangsstrom
nur in einer Richtung liefern kann, und zwar ebenso wie die Darlington-Schaltung.
Unter diesen Bedingungen beginnen die zwei Transistoren zu blockieren, die Spannung U2 wird dann 2<
höher als die Spannung u\, der Komparator 28t ändert
seinen Zustand, und dies hat zur Folge, daß der Eingang des Integrators 25i durch das Ansprechen des Unterbrechers
17] kurzgeschlossen wird. Die zwei Transistoren 30 und 31 werden dann vollständig blockiert, und der
Kondensator 33 entlädt sich in dem entsprechenden
RR
Äquivalenzwiderstand ----- -■-■-.
Äquivalenzwiderstand ----- -■-■-.
Es ist zu bemerken, daß die Entladung des Kondensators 33 in einer Widerstandsanordnung
erfolgt, welche zwischen den zwei Grenzen, die durch die Anordnung der Parallelwiderstände 32 und 34
einerseits und den Widerstand 32 andererseits gebildet sind, eine fortschreitende Veränderung hervorruft, und
zwar aufgrund des Überganges des Transistors, welcher den Unterbrecher 17 bildet, vom durchlässigen in den
gesperrten Zustand.
Es ist weiterhin ersichtlich, daß die Regelung der Gleichstromkomponente cc\, welche dem Signal in der
Anpaßstufe 23i überlagert wird, derart beschaffen ist, daß die Spannung U2 leicht unterhalb der Spannung u\
liegt, damit das Ansprechen des Komparators 28i in zuverlässiger Weise rasch erfolgt Dieses Ansprechen
ist somit vorbereitet, und die Zustandsänderungen des Komparators, deren Einzelheiten nachfolgend erläutert
werden, sind sorgfältig programmiert.
In F i g. 3a zeigt die Zeile f, wie die Spannung u2, die zu
der Zeit 7o einen Maximalwert hat, anschließend exponentiell derart abnimmt, daß die Spitze von u\ zur
Zeit T\ eine geringere Amplitude als U2 in demselben
Zeitpunkt aufweist, wodurch keine Zustandsänderung des Komparators 28i hervorgerufen wird. Um dies zu
ändern, überträgt eine ÄC-Rückkopplungsschaltung
(F i g. 2) 28i 2 und 28i 1 von u\ auf U2 an den Eingang 1/2 eine
Wechselspannung, welche von ui abgeleitet ist und ^s
welche die Entladung (Diagramm P) in der Weise leicht modifiziert, daß die Zeitkonstante etwas geringer ist,
gemäß der in unterbrochenem Linienzug dargestellten unteren Linie U2', ohne daß das Trennvermögen
zwischen den zwei benachbarten Spitzen vermindert wäre. Die Entladung des Kondensators ist in gewisser
Weise durch das Signal selbst moduliert, da seine Veränderungen teilweise überlagert werden.
Das Diagramm f" veranschaulicht einen normalen Betrieb der Einrichtung, und dem entspricht das Signal
g, wo Impulse für jede positive Spitze auftreten. Es ist ersichtlich, daß ihre erste Flanke oder ihre Vorderflanke
an den Stellen auftritt, welche jeweils durch den
40
50 Schnittpunkt der Kurven, welche U\ und 1/2 darstellen,
bestimmt werden, und daß dieser Schnittpunkt zeitlichen Verlagerungen ausgesetzt ist, die durch die
Amplitudenänderungen der Spannung u\ hervorgerufen werden, wie es durch den Impuls dargestellt ist, der im
Bereich der Vertikalen T\ durch unterbrochene Linien gezeichnet ist.
Hingegen ist der Schnittpunkt, welcher sich auf die zweite Flanke oder die Rückflanke bezieht, durch den
Beginn der Abnahme von U2 markiert, was mit der
Spitze von u\ zusammenfällt. In dem Augenblick, in welchem u2 größer wird als u\, ändert der Komparator
28i seinen Zustand, was in unmittelbarer Nähe der Spitzen von u\ auftritt und die Unabhängigkeit der
Position der zweiten Flanke in bezug auf die Amplitude von Ut erklärt, worin ein Vorteil liegt, welcher z. T. dazu
verwendet wird, um aus Impulsen des Signals h die Periode der klangvollen Laute zu bestimmen.
Um im übrigen die Zustandsänderung des Komparators 28t zu betätigen, werden seine Impulse nach dem
Durchgang in der Anpassungsstufe 24| den Spitzen überlagert, wie es oben erläutert wurde. Somit ist
hierdurch ein Rückkopplungseffekt zustandegekommen, und zwar über die Rückkopplungsschleife 20t, 211,
22| über den Komparator 28t und über die Anpassungsstufen 26i und 24|, was durch das Signal /'"
veranschaulicht wird. Dieses Signal zeigt, daß eine Spitze, welche eine Zustandsänderung hervorgerufen
hat, etwas mehr verstärkt wird als die nachfolgende Spitze, obwohl zwischen beiden kein großer Amplitudenunterschied
besteht. Diese Rückkopplung erleichtert es somit, einen einzigen Spitzenwert auf zwei Spitzen
anzuwenden, die dicht aufeinanderfolgen und die fast gleich sind.
Andererseits gehört eine Komprimierungsstufe zu den Eingangsschaltungen 1 und erzeugt eine Rückkopplungszeit,
um keine nichtlineare Verzerrung zu bewirken, welche für das plötzliche Ansteigen des untersuchten
Signals zu Beginn eines klangvollen Lautes verantwortlich ist. Dieses Signal nimmt dann einen Wert
an, der durch die Schaltelemente bestimmt ist und der somit nach vier bis fünf Perioden der Grundfrequenz
der menschlichen Stimme beispielsweise konstant bleibt. Während der Periode des Abnehmens, in welcher
das Signal die Tendenz aufweist, gegen diesen konstanten Wert zu streben, wird die Auswahl der
maximalen Spitzen durch die oben beschriebenen Einrichtungen unmöglich, und zwar insbesondere
deshalb, weil das Abnehmen der Welle U2 nicht rasch
genug erfolgt, wodurch es notwendig wird, die zweite
on >-"
Zeitkonstante - einzuführen, von der bereits die
K "Γ Kj
Rede war, und zwar mittels des Unterbrechers 17, der gemäß den obigen Ausführungen fortschreitend von
dem durchlässigen in den gesperrten Zustand übergeht, wenn das Signal Pvon dem Zustand »1« in den Zustand
»0« übergeht. Der fortschreitende Übergang der
minimalen Zeitkonstante
auf die maximale
j + K
Zeitkonstante RC, welche der stabilen Phase der
Komprimierungsstufe entspricht, erfolgt in vier oder fünf Perioden.
Die Arbeitsweise der unteren Kette der Fig.2
entspricht derjenigen der oberen Kette, wobei an die Stelle der positiven Spitzen die negativen Spitzen des
Signals treten, welche Impulse erzeugen, wie sie oben bereits behandelt wurden und welche direkt der
Kippstufe 29 zugeführt werden, während die Impulse
der oberen Kette über den Kanal der monostabilen Stufe 27 geleitet werden, deren Funktion darin besteht,
aus den angelieferten Impulsen solche für die Anpaßstufe 24| zu erzeugen. Von diesen Impulsen werden nur die
zweiten Flanken verwendet, da die ersten ziemlich ~> schlecht definiert sind, wie es oben bereits erläutert
wurde, um kalibrierte Impulse zu erzeugen, und zwar mit steilen Flanken, welche dazu geeignet sind, in
präziser Weise in der Kippstufe 29 verarbeitet zu werden, derart, daß die Periode des Grundsignals besser
definiert ist.
Das Diagramm der Signale g, h, i und j veranschaulicht
diese Arbeitsweise. Die Impulse des Signals g kommen von den positiven Spitzen des Diagramms f"
her, welche zu einer Zustandsänderung des Kompara- r> tors 28i geführt haben.
Diese Impulse verursachen einen zweiten Impulszug h, der durch die monostabile Stufe 27 erzeugt wird,
deren Impulse dazu verwendet werden, den Zustand der Kippstufe 29 zu ändern, welche der bzw. den 2<i
Markierimpuls 7 erzeugt. Die Rückkehr dieser Kippstufe in den Zustand »1« ist durch die Impulse /gewährleistet,
welche von den negativen Spitzen des Diagramms f" herrühren und in der unteren Kette verarbeitet werden.
Es ist zu bemerken, daß der dritte Impuls h ohne 2r>
Auswirkung auf die Kippstufe 29 bleibt. Ihr Zustand wird durch den zweiten Impuls /verändert.
Das Signal j, welches durch die Kippstufe 29 erzeugt
wird, und das Signal P, welches durch die Schaltungen 1 erzeugt wird, steuern die Korrekturschaltungen 4 der jo
Fig. 1, deren Detailschema in der Kig.4dargestellt
ist.
Die Eingangssignale dieserKorrekturschaltungensind somit die Signale j und P, und ihre Ausgangssignale sind
die Signale F1 und F2. y,
Die Funktion P wird direkt dazu verwendet, einen Zähler auf Null zurückzustellen, der aus den Kippstufen
471,472 und 474 gebildet ist, und in ihrer komplementären Form F, welche im Inverter 452 erhalten wird, um
die ODER-Gatter 44ο, 45ο, 44i und 45i zu speisen.
Diese Gatter bedienen ähnliche Organe: Sägezahngeneratoren 4Oo und 40i, Unterbrecher (identisch mit 17i
der Fig. 2)43ound43i, welche jeweils Impulsdehnstufen
410 und 411 steuern. Die Spannungen des Generators 4Oo
und der Dehnstufe 41o werden in einem Komparator42o dazu verwendet, Impulse derselben Art zu formen wie
die Spannungen des Generators 4O1 und der Dehnstufe
411 in den Komparatoren 42i und 422, wobei zu
bemerken ist, daß die Eingänge dieser letzteren gekreuzt sind. Die Signale dieser Komparatoren werden
einer Signalformung unterzogen und steuern logische Schaltungen über Anpaßstufen 48ο, 48i und 482, die zwei
Ausgänge aufweisen, nämlich einen positiven und einen negativen, welche komplementäre Signale liefern. Die
logischen Signale, welche von der Kette 4O0 bis 480
herkommen, steuern die Kippstufe 455, und diejenigen, welche von den Ketten 40i bis 48i und 482 herkommen,
steuern das UND-Gatter 460, welches seinerseits die ODER-Gatter 464 und 468 steuert
Diese Ketten sind durch Sägezahngeneratoren wie bo
4Oo gesteuert, deren Schaltschema dasjenige eines Miller-Integrators ist, welcher den Operationsverstärkern
angepaßt ist, wo ein Kondensator mit einem konstanten Strom geladen wird, wobei die durch das
ODER-Gatter 44o gelieferten Impulse dazu dienen, diesen Kondensator durch das Ansprechen eines
Unterbrechers zu entladen. Die Einzelheiten dieser Anordnung sind nicht dargestellt
Die Verhältnisse liegen ebenso bei der Dehnstufe 41o, welche durch den Unterbrecher /1 gesteuert ist, nämlich
430, wie es aus dem Diagramm der F i g. 5 hervorgeht. Auf diesem Diagramm sind jedem Impuls j aus
praktischen Gründen zwei kurze aufeinanderfolgende Impulse Q, Q] zugeordnet. Es ist nämlich schwierig, die
Spitze eines Sägezahns zu messen, während es einfach ist, seine Amplitude in einem beliebigen Zeitpunkt zu
messen, der nicht mit dem Auftreten der Spitze zusammenfällt. Die Impulse Q\ entladen den Kondensator
des Sägezahngenerators 4Oo derart, daß man Sägezahnsignale der Form b in F i g. 5 erhält. Dem
Impuls Q\ entspricht die Amplitude Ci', und dem Impuls
Q]" entspricht die Amplitude Ci".
Die Dehnstufe 41o liefert ein Signal mit aufeinanderfolgenden Stufen des Verlaufs c in F i g. 5. Der
Stufensprung im Zeitpunkt Q]" ist gleich CV-CV.
Praktisch werden die Amplituden zu den Zeitpunkten Q'und (^"gemessen, wo sie die Werte C'und C'haben.
Der Stufensprung ist konstant C"- C= Ci" - Ci'.
Das Sägezahnsignal b und das Stufensingal c, letzteres nach angleichender Schwächung, werden im
Komparator 42o verglichen. Als Ergebnis erhält man die Amplitudenfolge e, die nur dann auftritt, wenn die
Periode T)' wesentlich größer ist als die Periode Tj,
deren Amplitude mit dem zwischen der Dehnstufe 41o und dem Komparator 42« eingeschalteten Dämpfungsglied
eingestellt werden kann.
Die Schaltkreise 4O| bis 45i arbeiten in gleicher Weise
wie die Schaltkreise 4Oo bis 42ο, 44ο, 45o; für die Impulse
Q] stehen_ die Impulse Qt, und für die Impulse Q die
Impulse F2, wie noch erläutert werden wird.
Was den Komparator 42i betrifft, der invertiert geschaltet ist, so überträgt dieser die Verkürzungen der
Periode bei Abwesenheit von positiven Impulsen. Durch die Anpaßstufen 48i und 482, deren nicht invertiertes
Ausgangssignal verwendet wird, werden Signale an das UND-Gatter 460 übertragen. Die Signale j werden auf
den Eingang der monostabilen Stufe 453 gegeben, welche die abfallenden Flanken dazu verwendet, die
Signale Q und Q (Fig.7) zu erzeugen, deren Impulsdauer auf 10 Mikrosekunden kalibriert ist. Das
Signal Q steuert seinerseits eine monostabile Kippstufe 454, welche die ansteigenden Flanken dazu verwendet,
Impulse mit gleicher Dauer von 15 Mikrosekunden zu erzeugen, weiche mit Q] und Q] (F i g. 7) bezeichnet sind.
Das Signal Q steuert die Gatter 456 und 462 und wird an^
dem Eingang des ODER-Gatters 45o mit dem Signal P vereinigt Dieses Signal P wird weiterhin am Eingang
des ODER-Gatters 440 mit dem Signal Q] vereinigt, und
die rückwärtigen Flanken der Impulse Q] lassen die Kippstufen 471 und 472 weiterschalten. Das Signal Q]
setzt auch die Kippstufe 455 auf Null zurück, welche die Impulse e zählt.
Die Kippstufen 471 und 442 steuern das UND-Gatter 473, welches dann, wenn die Binärzahl 11 angezeigt wird
und wenn sich Pirn Zustand »1« befindet aktiv ist und das Signal O in den Zustand »1« bringt, was durch die
Kippstufe 474 erfolgt Wenn sich das Signal P im Zustand »0« befindet stellt es die Kippstufe 471,472 und
474 auf Null zurück.
Die Kippstufe 455 erzeugt ausgehend von der Funktion e; das Signal O\ und sein Komplement O\. Das
Signal Oi, welches am Eingang des UND-Gatters 450 mit Q zum Schnitt kommt bringt über den Inverter 457
den Zustand der Kippstufe 458 zum Umschaiten,jwelche
die Signale Äund_fl(Fi g. 7) erzeugt Das Signal O\ wird
mit B und mit O vereinigt, und zwar am Eingang des
ODER-Gatters 461, und das auf diese Weise erhaltene
Signal
Ο, + B + Ό
überlagert sich am Eingang des UND-Gatters 462 mit Q, um das Signal
F2 =
+ B+ Ö)
zu erzeugen, welches an mehreren Punkten verwendet wird, insbesondere im ODER-Gatter 45j, wo es mit dem
Signal P vereinigt wird, das den Unterbrecher / 43,
steuert, und in der monostabilen Stufe 459, welche das Signal Q2 erzeugt, mit Verzögerung bei F2, wo es von
den abfallenden Flanken an ausgesandt wkd. Q setz!
die Kippstufe 458 auf NuIi zurück, während Q2 das
ODER-Gatter 44i speist, wodurch der Kondensator des Sägezahngenerators 4O| entladen wird^
Im übrigen ist dieses selbe Signal F2, welches in 463
invertiert wird, zu F-> geworden, und es wird auf die
Zählanordnung 5 übertragen, wo es dazu verwendet wird, um die Grundperiode des Schalls zu bestimmen,
denn es ist nur ein Impuls pro Periode vorhanden. Das
Signal F2 wird in dem ODER-Gatter 464 ebenfalls mit
dem Produkt ei · e\ vereinigt, um das Signal ν zu
liefern, welches die Kippstufe 466 steuert, wodurch ßi
und B\ geliefert werden.
Verschiedene obengenannte Signale, nämlich O, welches von der Kippstufe 474 herkommt, ei er vom
UND-Gatter 460 und ß, von der Kippstufe 466, werden im ODER-Gatter 468 miteinander vereinigt, indem das
Signal
F, = ß+e,e,' + Ö
erzeugt wird, welches an den Eingang des UND-Gatters
470 übertragen wird, und zwar mit dem Signal F2, indem
die monostabile Kippstufe 467 gesteuert wird, und zwar auf die negativen Flanken der Impulse. Das Signal Qi,
welches am Ausgang von 467 erhalten wird, stellt die Kippstufe 466 auf Null zurück.
Fi wird ebenfalls in dem Block 5 in dem Maße
verarbeitet, wie ein Übertragungsbefehl vorliegt.
Wie oben bereits ausgeführt wurde, soll das System die Nachteile überwinden, weiche durch die verschiedenen
Filterungen auftreten, die in den verschiedenen Verbindungswegen vorkommen oder aus dem Aufbau
der Verstärker oder anderer Übertragungsorgane resultieren, welche die Aufgabe haben, die Durchlaß-Bandbreite
des Signals unten zu begrenzen, und zwar derart, daß die Grundfrequenzen der klangvollen Töne
stark abgeschwächt werden und nur im Hinblick auf die ersten Harmonischen bei etwa 300 Hz rekonstruiert
werden, während diese Frequenzen zwischen 60 und einigen hundert Hz liegen. Unter diesen Umständen
kann es in vorhersehbarer Weise geschehen, daß zwei Spitzen, welche dasselbe Vorzeichen und im wesentlichen
dieselbe Amplitude aufweisen, im Laufe einer selben Periode auftreten, ohne daß es möglich wäre,
eine der beiden Amplituden auf andere Weise zu eliminieren, als auf die Korrekturschaltungen zurückzugreifen,
durch welche im Falle einer außerordentlich starken Verminderung der Signalperiode eine solche
Eliminierung möglich ist
Diese Verdopplungen kommen auch bei Phasenänderungen vor, wenn diese zwei Spitzen pro Periode
auftreten, wobei der Detektor von der Abtastung der ersten zu der Abtastung der zweiten oder umgekehrt
übergeht, und zwar von einer Periode zur anderen, weil sich ihre Amplitude ändert und dadurch eine größere
oder kleinere Periode als die vorhergehende vorhanden ist. In diesem Falle gibt das Signal Fi den Befehl, keine
Information zu übertragen, und c' ist der Wert der vorhergehenden Periode, welcher im Speicher bleibt.
j jeuenfalls ist diese Korrektur nur darauf beschränkt, daß ein einziger dieser unerwünschten Impuls? unterdrückt wird. Folglich können aufeinanderfolgende zwei Impulse nicht eliminiert werden, und zwar ebensowenig wie zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Überträte gungsverbote erfolgen können.
j jeuenfalls ist diese Korrektur nur darauf beschränkt, daß ein einziger dieser unerwünschten Impuls? unterdrückt wird. Folglich können aufeinanderfolgende zwei Impulse nicht eliminiert werden, und zwar ebensowenig wie zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Überträte gungsverbote erfolgen können.
Die Schaltung der Fig. 4 arbei'et nach dem Algorithmus der Fig.6, in welcher die verschiedenen
oben erklärten Funktionen und Signale auftreten.
Zunächst sei das Auswahlprinzip kurz erläutert, bevor mit der Beschreibung der Schaltungsbeispiele fortgefahren
wird.
Die Markierimoulse j definieren Perioden Tj. Diese
Perioden werden nun von einer ersten Stufe zu einer zweiten Stufe übertragen oder nicht übertragen. Ein
derart übertragener Impuls j wird in dieser zweiten Stufe zu einem Impuls F2. Die Impulse F; definieren
Perioden T].
Für die Verarbeitung der Markierimpulse und der Perioden gelten nun folgende Regeln:
A. Ein Impuls j wird zur zweiten Stufe übertragen, wenn:
1. der Markierimpuls (J— I) nicht zur zweiten Stufe
übertragen worden ist; oder
jo 2. der Markierimpuls (7-1) zur zweiten Stufe
jo 2. der Markierimpuls (7-1) zur zweiten Stufe
übertragen worden ist;
und wenn gilt:
und wenn gilt:
j-, B. Ein I mpuls j wird nicht zur zweiten Stufe übertragen,
wenn:
der Markierimpuls (j— I) zur zweiten Stufe übertragen
worden ist
und wenn gilt
und wenn gilt
7}<(1-e)7ü_„
C. Die Perioden T, werden gespeichert, wenn entweder
oder
ist und T(j-1) nicht gespeichert worden ist.
D. Die Perioden T) werden nicht gespeichert wenn
D. Die Perioden T) werden nicht gespeichert wenn
T1
und
ist und Tu-1) gespeichert worden ist.
Die Impulse des Signals j werden gezählt, wobei der
erste derjenige ist der auftritt, wenn der Zustand »1« der Funktion Perreicht ist, wodurch der Zähler auf Null
gestellt wird, der aus den Kippstufen 471, 472 und 474
gebildet ist, wobei dieser letztere das Signal »0« erzeugt. Wenn j=3 ist, läuft der Zähler über, versetzt das Gatter
473 in den aktiven Zustand, und dadurch wird die Kippstufe 474 über den Inverter 475 zum Ansprechen
gebracht Das Signal O entspricht dem Zustand »1«, und
b5 zwar ebenso wie P-1. Ebenso wird die erste Phase des
Algorithmus realisiert nämlich die Frage, ob j in dem Intervall, in welchem J3= 1 ist größer ist als 3. Sobald
j<3, wird durch O im Zustand »1« über das
ODER-Gatter_461 das UND-Gatter 462 aktiviert, das die Impulse Q passieren läßt. An seinem Ausgang
werden die Impulse Q zu F2. Diese Impulse von F2
werden an die Zählstufe der Schaltungen 5 geliefert. Sobald das ODER-Gatter 468Jn derselben Weise
aktiviert ist, werden die Impulse O an seinem Ausgang
zu Fi. Die Impulse Fi veranlassen die Übertragungen
des Inhaltes des Zählers in den Speicher während dieser selben Periode.
Die Impulse j steuern die Kette, welche das Signal e erzeugt, wodurch erkannt wird, ob eine Periode von T1
unterhalb der vorhergehenden liegt oder nicht, d. h., ob
wobei (1 —ε) den Abschwächungsfaktor darstellt, der am Eingang des Komparators 42o in das Signal c
eingeführt wird.
Wenn die Antwort auf die letzte Frage negativ ausfällt wird durch die Funktion e der Zustand der
Kippstufe 455 geändert, und durch den Übergang von Ö\ in den Zustand »1« wird das ODER-Gatter 461
aktiviert und somit wird das UND-Gatter 462 angesteuert. Das Signal F2 befindet sich dann im
Zustand »0«, was für die MeB- und die Zählschaltungen
5 (F i g. 1) ausschlaggebend ist.
Im entgegengesetzten Falle wird der Impuls F2
erzeugt oder nicht was vom Zustand der vorhandenen Funktion β abhängt welche auf die Frage antwortet: Ist
der Impuls (j—1) berücksichtigt worden?
_ Wenn der Impuls (j— 1) nicht berücksichtigt ist, so gilt 5=1, dann ist das ODER-Gatter 461 aktiviert, und F2 wird erzeugt und bewirkt die Messung von Tj durch die Schaltungen 5 (F ig. 1).
_ Wenn der Impuls (j— 1) nicht berücksichtigt ist, so gilt 5=1, dann ist das ODER-Gatter 461 aktiviert, und F2 wird erzeugt und bewirkt die Messung von Tj durch die Schaltungen 5 (F ig. 1).
Andererseits muß bestätigt werden, daß die Periode Ti, welche durch das Intervall zwischen zwei Impulsen
von F2 festgelegt ist, zwischen Grenzen liegt, welche durch die vorausgegangene Situation vorgegeben sind,
nämlich die Periode 7Jy-1>, mit einer festen Toleranz,
durch einen Parameter ε wie oben, was zu der Frage führt:
Auf diese Frage antworten die Ketten 4O|, 411, 42i,
422,48i und 482 (F i g. 4), und zwar über das UND-Gatter
460, indem sie der Funktion ei · ei' den Wert 0 oder 1
zuteilen. Wenn ei · ei'-1 gilt, so ist das ODER-Gatter
468 aktiviert, und die Übertragung der Periode T) wird durch Fi ermöglicht.
Bei ei · ei'=0 kann die Übertragung der Periode T)
stattfinden oder nicht, was von dem Wert von B\ abhängt: Wenn die vorhergehende Übertragung nicht
stattgefunden hat, ist das Signal δι, welches die Antwort
auf die Frage der Übertragung von Tqr_ 1 >
darstellt, gleich »0« (Bt =»1«), und das Signal Fi wird erzeugt indem die
Erlaubnis zur Übertragung des Zählerinhaltes des Blockes 5 in den Speicher dieses selben Blockes erteilt
wird.
Die F i g. 7 veranschaulicht einen vollständigen Betrieb des Systems, ausgehend vom Signal a, welches
dem Signal a in der F i g. 3a ähnlich ist. Die Signale a und /werden gemäß der obigen Beschreibung jrzeugt und
sind hier durch ihre Komplemente Λ und /' dargestellt, aus denen das Ausgangssignal j der Kippstufe 29
(F i g. 3) abgeleitet wird. Diese Funktion j liefert die Impulse Q in 453 (Fig.-!), woraus <?i in 454 (Fig.4)
resultiert.
Die Funktion P, welche übrigens in der Anordnung 2
erzeugt wird, setzt den Sägezahngenerator 4O0 (F i g. 4)
in Betrieb, und am Ausgang der Dehnstufe 41o wird das Signal O\ erhalten, durch welches wiederum das Signal t
am Ausgang der Anpaßstufe 48o erzeugt wird. Die negativen Flanken von e schattenden Komparator 455
ϊ um, welcher durch die Funktion φ auf Null zurückgestellt
wird, wodurch das Signal O\ geliefert wird.
Die ersten Impulse, welche vor der vertikalen Linie A liegen, treten zu Beginn eines klangvollen Tones auf
und es sind wenigstens drei Impulse von Q\ erforderlich.
damit die Zähler 471 und 472, welche den Zustand von
474 ändern, das Signal O erzeugen, das in den Zustand
»0« zurückkehrt wenn das Signal P auf Null geht. In dem UND-Gatter 456 wird das Produkt Q\Q realisiert
und ändert den Zustand von 458. Ebenso _werden die
ι-, aufsteigenden Flanken der Funktion ß_erhalten
während das ODER-Gatter 461 die Summe O+ Ο\ + ΐ
erzeugt. Diese Signalsumme, welche in dem UND-Gatter 462 der Funktion Q überlagert wird, liefert F2, dessen
negative Flanken die Funktion Qi erzeugen, und zwar
2« durch die Wirkung der monostabilen Stufe 459. Diese in bezug auf Q verzögerten Impulse setzen die Kippstufe
458 auf Null zurück. Die vertikale Linie χ bestimmt eine Probezeit, in deren Verlauf sich die Einrichtung von der
Natur des Signals »a« überzeugt und darin die Periode festlegt
Im weiteren Teil des Diagramms der F i g. 7 ist der zweite Teil der Schaltung der F i g. 4 angesprochen, in
welchem sich der Generator 4Oi und die Dehnstufe 41 befinden, an deren Ausgang das Signal C2 auftritt, und
jo zwar ajs^ Folge der Stufen, die, ausgehend von dem
Signal F2, erzeugt werden, wo das Intervall zwischen zwei Impulsen gleich T) ist Die Komparatoren 421 und
422, die ebenso wie 42o angeordnet sind, befinden sich im
Zustand »1«, und zwar der eine, wenn das Interval (1 — e)T(j-\) kleiner ist als T), und der andere, wenn
(1 +ε)T(j-i) größer ist als Tj, und liefern somit
Impulszüge e< und ei, deren im Signal F2 vereinigtes
Produkt die Funktion ν liefert, welche zwei Impulspaare
liefert, die jeweils den Impulsen «t und on des Signals F2
entsprechen, die ihrerseits die zu kurzen Zeitdauern T1
und die zu langen Zeitdauern T2 bestimmen und die
nicht eingespeichert werden. Die Kippstufe 466 ändert ihren Zustand auf die ansteigenden Flanken von ν hin
und erzeugt das Signal B\, welches unter Hinzufügung zu ei · ei und Ό in dem ODER-Gatter 468 die
Impulsfolge Fi erzeugt, wodurch die Übertragung von Tj in den Speichern gestattet wird oder nicht.
Um die Ruhestellung der Kippstufe 466 zu bestätigen,
wird die nicht dargestellte Funktion Qi durch die
so monostabile Kippstufe 467 erzeugt welche durch die Rückflanken des Produktes FiF2 in Betrieb gesetzt wird,
welches im UND-Gatter 470 erzeugt wird.
Um die durch die Anordnung der F i g. 4 gelieferten Daten auszuwerten, ist es gemäß F i g. 1 erforderlich,
hier auch die Meßschaltungen 5 und die Schaltungen zum Einspeichern einzubeziehen, in welchen auch die
klassischen logischen Schaltungen enthalten sind, die gemäß dem Schaltschema der Fig.8 angeordnet sind
und denen die Eingangssignale P, Ft und F2 zugeführ
bo werden. Wenn sich das Signal P im Zustand »1«
befindet, so schaltet es die Kippstufe 701 in den Zustand »0«, und diese Kippstufe wird dann, wenn sie sich im
Zustand »0« befindet, durch das durch die Verzöge rungsschaltung 703 verzögerte Signal F2 in den Zustand
b5 »1« zurückgesetzt. Das logische Produkt des Zustandes
der Kippstufe 701, verzögert durch F2, wird in dem UND-Gatter 702 erzeugt und dient als Rückstellsignal
um den Zähler 704 auf Null zurückzustellen, welcher
neun Kippstufen aufweist und welcher die Impulse zählt,
die vom Oszillator 700 geliefert werden^
Das Produkt der Signale Fi und F2, wobei dieses
letztere durch den Inverter 705 erzeugt wird, wird im UND-Gatter 706 erzeugt. DLses Produkt wird als
Obertragungsimpuls verwendet, um die durch den Zähler 704 gelieferte Zahl im Register oder im
Pufferspeicher 707 zu registrieren. Die in diesem Register vorhandene Kombination wird von dem
Dekodierer 710 aufgenommen, und wenn sie höher liegt ι ο
als die gewählte Kombination, wird ein Befehl zum Weiterrücken an das Schieberegister 711 gegeben, und
zwar mit Hilfe eines Schalters, und dieses Register sendet die korrigierte Kombination zu der Registriereinrichtung
der Ergebnisse.
Wenn das Signal P der Fig.7 in den Zustand »1«
übergeht, wird die Kippstufe 701 auf Null gehalten, bis der erste Impuls des Signals F2, der durch das
Verzögerungselement 703 verzögert wird, auftritt, wobei dies derjenige Zeitpunkt ist, an welchem die
Übertragung der vorher registrierten Formation in den Block 707 erfolgt, wenn ein Übertragungsimpuls, der zu
Fi gehört, erscheint, bevor das Signal P wieder den
Zustand Null annimmt, so daß dieser Zustand das Register des Blockes 707 auf Null zurückstellt
Das vom UND-Gatter 702 gelieferte logische Produkt markiert den Beginn einer Zählperiode, indem
der Zähler 704 auf Null gestellt wird, dessen Inhalt in den Block 707 übertragen wird, und zwar jedesmal dann,
wenn eine Koinzidenz zwischen den Impulsen von Fi ju
und F2 durch das UND-Gatter 706 festgestellt wird. Auf jede Übertragung folgt nach Ablauf der durch das
Element 703 eingeführten Verzögerungszeit eine Rückstellung des Zählers 704 auf Null, wobei diejenige
Zeit, welche zwei Impulse der Funktion F2 voneinander
trennt, gezählt wird, dies geschieht jedoch nicht, wenn die Impulse von Fi und F2 zusammenfallen.
Diese Zeit, welche in dem Register 707 in binärer Form registriert wird, wird in dem Dekodierer 710
dekodiert, und wenn der dekodierte Wert größer ist als dieser angezeigte Wert, was dann geschieht, wenn
beispielsweise ein Impuls von F2 mangelhaft ausgelassen
ist, wird das Schieberegister 711 um eine Stelle verschoben, so daß auf diese Weise der dekodierte Wert
durch 2 geteilt wird, so daß er dann nicht mehr größer sein kann als dieser angezeigte Wert.
Das Korrekturverfahren und die Ergebnisse, welche sich aus den ersten, zweiten und dritten Bedingungen
ergeben, werden anhand der F i g. 9 erläutert
Die Zeile 1 der Fig.9 zeigt neun idealisierte Grundtonperioden 90 und 92-99, von denen die letzten
acht jeweils zwei Markierungsimpulse aufweisen, nämlich 930, 931, 940, 941, 950, 951, 960, 961, 970, 971,
980, 981, 990, 991, wobei die erste Periode 90 doppelt solange ist wie die übrigen Perioden.
Bei der vorliegenden Grjndtonabtastung werden nach der ersten Bedingung die Markierungsimpulse 931,
941 ... 991 nicht beachtet da sie jeweils sehr nahe bei den Impulsen 930, 940 ... 99(1 liegen, und die Perioden
93-99 werden fehlerlos abgetastet (Zeile 2 der F i g. 9).
Es sei nunmehr angenommen, daß die Markierungsimpulsverteilung der Zeile 3 vor der Korrektur gilt. Es
sind Hilfsspitzeri 922, 932, 942 ... 992 in den Perioden 92-99 vorhanden. Der Impuls 922, der zu nahe an dem
Impuls 920 liegt, wird gestrichen. Der Impuls 930 liegt ebenfalls zu nahe am Impuls 922, er wird jedoch nicht
gestrichen, da zwei aufeinanderfolgende Impulsstreichungen verboten sind. Der Impuls 932 ist weiter von
dem Impuls 930 weg als der Impuls 930 vom Impuls 922, und demgemäß wird er nicht gestrichen. Die Impulse
940,950... 990 werden jedoch gestrichen. Es ergibt sich
eine Periode 930-932, welche kürzer ist als die vorhergehende und weiche gernäß der zweiten Bedingung
(Zeile 4) ausgelassen wird.
Gemäß der dritten Bedingung wird die Periode 90 in zwei Hälften 90' und 91' geteilt.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Elektrische Schaltungsanordnung zur Messung und Speicherung der Grundtonperiode einer
Sprachschwingung zum Einsatz in Verbindung mit einer Spracherkennungseinrichtung, die einen Spitzendetektor
besitzt für die Erkennung der Hauptspitzen der Sprachschwingung, einen vom Spitzendetektor
gesteuerten Impulsgenerator zur Erzeugung von Markierimpulsen j, die mit den Hauptspitzen
zusammenfallen und Grundtonperioden Tj definieren, und ein Register zur Speicherung der
Grundtonperioden, gekennzeichnet durch
einen ersten Markierimpulswähler, der die Markierimputee
j in Impulse F2 umwandelt, welche Grundtonperioden T) definieren, und der aus einem
Kreis (40ο, 41ο, 43o) zur Meisung der Dauer
aufeinanderfolgender Perioden 7}besteht, aus einem Vergleicher (42o) zum Vergleich zweier aufeinanderfolgender
Perioden Ty-\) und Tj, aus einem ersten
Flip-Flop (458B), der einen Markierimpuls (j) auswählt, falls die Periode Tj, die diesen Markierimpuls
(j) von dem vorhergehenden (j— I) trennt, nicht
deutlich unter der vorhergehenden Periode 7jy-_i)
liegt oder falls, obwohl die Periode 7} wesentlich unter der Periode 7Jy_i) liegt, der vorhergehende
Markierimpuls (j-\) nicht ausgewählt wurde, und aus einem vom Vergleicher (420) und dem Flip-Flop
(458ä; gesteuerten Tor (462), das die die Perioden T1 jo
definierenden ausgewählten Markierimpulse überträgt, und durch einen zweiten Grundtonperiodenwähler,
der aus einem Kreis (40|, 411, 43i) zur
Messung der Dauer aufeinanderfolgender Perioden T1 besteht, aus zwei Vergleichern (421, 422) und
einem zweiten Flip-Flop (466θι) zum Vergleich zweier aufeinanderfolgender Perioden 7^--I) und T)
und zur Auswahl der Periode T), falls diese sich nicht wesentlich von der vorhergehenden Periode 7Jy-j)
unterscheidet oder falls trotz deutlicher Unterscheidung die vorhergehende Periode 7Jy-I) nicht ausgewählt
wurde, und aus einem Tor (468), das von den Vergleichern (42i, 422) und dem zweiten Flip-Flop
(466ßi) gesteuert wird und das Register steuert.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch 4-, gekennzeichnet, daß eine Korrekturschaltung (706,
707,710,711) die gemessene Dauer einer Periode T)
durch zwei teilt, wenn sie größer ist als ein vorgegebener Maximalwert.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch -,u
gekennzeichnet, daß der Spitzendetektor zwei Schaltungszweige (20, ... 28, bzw. 2O2 ... 2S2)
aufweist, von denen der zweite (2O2... 282) mit einem
Signalinverter (19) ausgestattet ist, so daß die beiden Zweige jeweils die positiven bzw. die negativen v>
Spitzen des Sprachsignals verarbeiten.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schaltungszweig eine
Verstärkerstufe (20), eine Expandierstufe (21) und eine erste Impedanz-Anpaßstufe (22) aufweist, dertη wi
Ausgang einerseits mit dem ersten Eingang eines Amplitudenkomparators (28) und andererseits mit
einer zweiten Impedanz-Anpaßstufe (23) verbunden ist, die ihrerseits mit einem Integrator (2!>)
verbunden ist, dessen Ausgang mit dem zweiten hs Eingang des Komparators (28) verbunden ist, wobei
ein Bruchteil des Signals, welches aus der ersten Impedanz-Anpaßstufe (22) herauskommt, mit Hilfe
eines Kondensators (28iUi) und eines damit in Reihe
geschalteten Widerstandes (2812^2) dem Signal
überlagert wird, welches aus dem Integrator (25) herauskommt, und zwar derart, ciaß die Zeitkonstante
dieses letzteren durch das Sprachsignal moduliert ist, wobei weiterhin ein Bruchteil des Ausgangssignals
des Komparators (28) ebenfalls dem Sprachsignal in der Verstärkerschaltung (20) derart überlagert
wird, daß die erkannten Spitzen leicht verstärkt werden, was dazu führt, daß die Entscheidungen des
Komparators (28) schärfer werden und die Auswahl zwischen zwei benachbarten Spitzen und Amplituden
von geringem Unterschied in derselben Periode erleichtert wird, wobei die Rückflanke des Antwortsignals
des Komparators (28) in Betracht gezogen wird, und zwar mittels einer monostabilen Kippstufe
(27), um das zeitliche Maximum der Spitzen zu lokalisieren, da die zeitliche Lage dieser Rückflanke
nicht von der Amplitude der Spitzen abhängt
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Integrationsschaltung (25)
jedes Zweiges zwei Transistoren (30, 31) aufweist, daß der Emitter des ersten Transistors (30) und der
Kollektor des zweiten Transistors (31) einerseits mit einer Widerstands-Kondensator-Zelle (32, 33) verbunden
und parallel an Masse gelegt sind und andererseits mit einem Widerstand (34) verbunden
sind, der seinerseits mit einem Unterbrecher (17) verbunde-i ist, der es gestattet, diesen Widerstand
(34) an Masse zu legen, derart, daß zwei stark unterschiedliche Zeitkonstanten gebildet werden,
und zwar in Abhängigkeit von der jeweiligen Stellung des Unterbrechers (17).
Applications Claiming Priority (1)
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---|---|---|---|
FR7240703A FR2206889A5 (de) | 1972-11-16 | 1972-11-16 |
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DE2357067C3 true DE2357067C3 (de) | 1979-08-09 |
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