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DE235301C - - Google Patents

Info

Publication number
DE235301C
DE235301C DENDAT235301D DE235301DA DE235301C DE 235301 C DE235301 C DE 235301C DE NDAT235301 D DENDAT235301 D DE NDAT235301D DE 235301D A DE235301D A DE 235301DA DE 235301 C DE235301 C DE 235301C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
switch
plug
line
remote
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT235301D
Other languages
English (en)
Publication of DE235301C publication Critical patent/DE235301C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/08Manual exchanges using connecting means other than cords

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 235301 KLASSE 21 a. GRUPPE
der Fernverbindung erfolgt.
Zusatz zum Zusatz-Patente 193894 vom 27. April 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1910 ab. Längste Dauer: 14. Februar 1921.
Die Herstellung von Ferngesprächsverbindungen zwischen Ortschaften geschieht bekanntlich in der Weise, daß ein besonderer Beamter des Ortsverkehramtes (das sogenannte Fernamt) eine Mitteilung an das' Ortsamt schickt, sobald die Fernleitung frei wird, um das von außerhalb oder von einem Teilnehmer des Ortsamtes selbst gewünschte Ferngespräch zu vermitteln. Diese Mitteilung erfolgt bereits einige Zeit vor dem Freiwerden der Fernleitung, um dem betreffenden Teilnehmer des Ortsamtes, falls er gerade ein Ortsgespräch führt, Zeit zu lassen, dieses zu beendigen, oder auch um dem Vorschaltebeamten, der den Teilnehmer auf das Fernamt umschalten soll, hierzu Zeit zu geben, bevor die Fernleitung im Fernamt angeschaltet wird.
In der Patentschrift 193894- ist eine Schaltung für diesen Zweck beschrieben, bei weleher der Vorschaltebeamte nach der vom Fernamt erhaltenen Weisung, anstatt den Teilnehmer sofort auf das Fernamt zu schalten, zunächst eine provisorische Verbindung über den Vorschaltestöpsel herstellt, über welchen der Teilnehmer,- sein Ortsgespräch noch fortsetzen kann, bis diese provisorische Verbindung entweder durch den Vorschaltebeamten oder elektromagnetisch vom Fernamt aus ebenfalls unterbrochen wird. Die Herstellung dieser provisorischen Verbindung geschieht dabei mittels einer Spezialklinke, welche außer den Trennkontakten zum Abschalten des Teilnehmers von seinen Vielfachklinken noch Hilfskontakte für den provisorischen Sprechweg besitzt. Der Vorschaltstöpsel besitzt dementsprechend eine Mehrzahl voneinander isolierter Kontaktteile.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung derart, daß die gewöhnliche Vorschalteklinke, welche lediglich Trennkontakte besitzt, und ein einfacher Stöpsel benutzt werden kann.
Zu diesem Zwecke wird die vom Vorschaltestöpsel zum Fernamt führende Sprechleitung über einen Schalter derart mit einem Hilfs-Stöpsel verbunden, daß durch Einstecken dieses H.ilfsstöpsels in eine Vielfachklinke des Teilnehmers eine neue Sprechverbindung zwischen den Teilnehmern über den genannten Schalter hergestellt wird, die alsdann, wenn die Fernleitung frei wird, durch Umlegen des Schalters unterbrochen wird. Der Schalter wird entweder vom Vorschaltebeamten nach Weisung des Fernamtes oder vom Beamten des Fernamtes selbst umgelegt. Er kann im letzteren Falle dennoch auf dem Vorschalteplatz angeordnet sein und wird alsdann elektromagnetisch bewegt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch veranschaulicht.
Von einer nicht gezeichneten Teilnehmersteile führt eine Leitung a, b in der bekannten Art über die Trennkontakte i, 2 der Vorschalteklinke kf zu den Vielfachklinken kv und weiter zu einem nicht gezeichneten Anrufrelais beliebiger Art. Der Vorschaltetisch ist mit V bezeichnet und gegen den benachbarten Vielfachschalteplatz O1 durch die punktierte Linie x-y, wie dieser Platz gegen die
ίο übrigen Vielfachschalteplätze O2, O3 des Örtsamtes, abgegrenzt. Die Leitung 3 verbindet die sämtlichen Klinkenbuchsen und liegt über einen Widerstand 4 am Pluspol der Amfsbatterie. Mit vs ist der Vorschaltestöpsel, mit hs der erfmdungsgemäß angeordnete Hilfsstöpsel und mit u der vom Fernamt aus durch den Magneten e umlegbare Schalter bezeichnet.
In der Ruhelage des Schalters u verbindet derselbe die beiderseitigen Stöpselleitungen 5, 6 und 7, 8 miteinander, während die Leitung 5, 6 außerdem dauernd mit der zum Fernamt F führenden Leitung 9, 10 verbunden ist.
Der Betrieb ist folgendermaßen:
Sobald der Fernbeamte* dem Vorschalteplatz V auf bekannte, hier nicht interessierende Weise Mitteilung macht, daß ein Teilnehmer des Ortsamtes für eine Fernverbindung gewünscht wird, prüft der Vorschaltebeamte bei V die Leitung a, b des betreffenden Teilnehmers darauf, ob derselbe bereits in einem Ortsgespräch begriffen ist (wobei die Buchse der Vorschalteklinke kf auf die bekannte Art ein Prüfpotential besitzt), und steckt alsdann entweder nur den Stöpsel vs in die Klinke kf oder — wenn ein Ortsgespräch vorliegt — zugleich auch den Stöpsel hs in eine Vielfachklinke des Platzes O1 ein. Wird dieser Platz von einem besonderen Beamten bedient, so gibt er diesem Beamten mittels Dienstleitung oder Signal auf irgendeine bekannte Art die Anweisung, den Stöpsel einzustecken. Hierbei können die Plätze bzw. Stöpsel durch Kontrollsignale verbunden sein, um beiden Plätzen die richtig erfolgte Verbindung vs-hs anzuzeigen. Der Platz O1 kann entweder ein regulärer Vielfachschalteplatz des Ortsamtes oder ausschließlich zum Bedienen der Stöpsel hs angeordnet sein.
. Durch das Einstecken des Stöpsels vs in Klinke kf werden zwar die Kontakte 1, 2 dieser Klinke geöffnet und dadurch die Teilnehmerleitung a, b von den Vielfachklinken abgetrennt, jedoch wird diese Trennstelle durch die Verbindung 5,6 - 7, 8 zwischen den Stöpseln vs, hs überbrückt, so daß eine schon auf den Plätzen O2 oder O3 usw. über eine Vielfachklinke hergestellte Ortssprechverbindung des Teilnehmers zunächst noch aufrechterhalten bleibt.
Sobald die Fernleitung frei wird, entsendet das Fernamt einen Strom über die Leitung 11 und den Magneten e, der nunmehr den Schalter u umlegt. Hierdurch wird die Verbindung 5, 6 - 7, 8 getrennt und die Teilnehmerleitung a, b auf die Fernsprechleitung 9,10 umgeschaltet. Die Ortssprechverbindung ist erst jetzt unterbrochen, da die Leitung 7,8 keine Verbindung mehr mit a, b hat und die Klinkenkontakte 1, 2 offen sind.
Im einzelnen kann die Schaltung abgeändert werden. Z. B. kann durch ein Relais, welches über einen dritten Kontakt des Stöpsels vs oder hs erregt wird, der Schalter u, der alsdann in der Ruhelage die Verbindung 5,6-9,10 geschlossen hält, erst in die Verbindungsstellung 5,6 - 7,8 gebracht werden. Das Relais wird alsdann vom Fernamt aus durch Gegenschaltung einer Spannung oder Kurzschließung usw. derart beeinflußt, daß es den Anker wieder fallen läßt. Auf diese Weise läßt sich an Strom während des Gesprächs sparen.
An Stelle des Magneten zur Bewegung des Schalters u kann natürlich auch Bewegung von Hand, wie bereits erwähnt, vorgesehen werden, wobei der Schalter entweder auf dem Fernamt oder — zur Ersparung von Leitungsaufwand — am Vorschalteplatz V oder Hilfsplatz O1 angeordnet werden kann. In diesem Falle gibt der Fernbeamte dem Platz V oder O1 die Weisung, den Schalter umzulegen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schaltungsanordnung für den Betrieb von Fernleitungen nach Patent 193894, bei welcher die Trennung des Ortsgespräches, anstatt beim Stöpseln der Vorschalteklinke, erst bei Herstellung der Fernverbindung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verwendung gewöhnlicher Vorschalteklinken (kf) mit Trennkontakten die vom Vorschaltestöpsel (vs) zum Fernamt (F) führende Sprechleitung (5,6-9,10) über einen Schalter (u) mit einem Hilfsstöpsel (hs) verbunden ist, derart, daß durch Einstecken dieses Hilfsstöpsels in eine Vielfachklinke (kv) der Teilnehmerleitung eine neue Sprechverbindung (5,6-7,8) zwischen den Teilnehmern über den genannten Schalter so lange hergestellt wird, bis durch Umlegen des Schalters auch diese Verbindung unterbrochen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT235301D Active DE235301C (de)

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