DE2321039C2 - Dreipolige unterirdische Abzweigmuffe - Google Patents
Dreipolige unterirdische AbzweigmuffeInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G15/00—Cable fittings
- H02G15/08—Cable junctions
- H02G15/10—Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes
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- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G9/00—Installations of electric cables or lines in or on the ground or water
- H02G9/10—Installations of electric cables or lines in or on the ground or water in cable chambers, e.g. in manhole or in handhole
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine dreipolige, »chaltbare, unterirdische Abzweigmuffe für eine T-förmige
Abzweigstelle, insbesondere für Mittelspannungskabel.
Mittelspannungskabel übernehmen zwecks Entlastung des Niederspannungsnetzes in zunehmendem
Maße den Transport der elektrischen Energie für Gebäude mit besonders hohem Bedarf. Dies ist häufig in
Ballungsgebieten mit dort vorhandenen Geschäfts- und Wohnhochhäusern der Fall.
Als Folge entstehen in Stadtzentren im Verlauf solcher Mittelspannungskabel viele unterirdische, beispielsweise
T-förmige Abzweigpunkte. Sind an solchen Kabeln Reparaturarbeiten oder Anschlußerweiterungen
durchzuführen, so müssen diese erst in zentral gelegenen Sehaltstationen freigesehaltet werden, was in
den meisten Fäijen zum Versorgungsausfall der an den
abgeschalteten Kabelstrang angeschlossenen Verbraucher
führt.
Es ist bereits ein unterirdischer, von oben her schältbaref, einpoliger HOchspanniingsvefteiler bekannt
(DE-OS 22 15 884). Dieser Verteiler besitzt eine
vertikal bewegbare, von einem mittels Deckel verschlossenen Schacht aus durch ein Rohr in den Verteiler
reichende Betätigungsstange, die mit einem die Schaltung ausführenden Einschubkontakt verbunden ist
Der bekannte Verteiler dient dazu, an T-förmigen Kabelabzweigen die Verbindung zwischen Ringleitung
und Verbraucherabgängen herzustellen. Schaltbar ist jedoch nur die Verbindung zwischen Ringleitung und
Verbraucherabgängen.
Ein Auftrennen der Ringleitung selbst ist .nit dem bekannten Verteiler nicht möglich, vielmehr ist hierfür
ein weiterer im Ring liegender Schalter vorgesehen, so daß die Freischaltung eines Ringabschnittes auch hier
zum Versorgungsausfall der an den freigeschalteten Ringabschnitt angeschlossenen Verbraucher führt
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine dreipolig schaltbare, unterirdische
Abzweigmuffe zu schaffen, die beliebige Schaltmöglichkeiten der in einem T-förmigen Abzweig
zusammengeführten Kabel zuläßt
Diese Aufgabe wird bei einer Abzweigmuffe der eingangs genannten Art durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruches 1 genannten Merkmale gelöst Der gegenüber dem Bekannten erzielbare
Vorteil besteht in erster Linie darin, daß mit Jer erfindungsgemäßen Abzweigmuffe sowohl die Freischaltung
einzelner Verbraucher als auch die Freischaltung einzelner Rinfieitungsabschnitte ermöglicht wird,
ohne daß ein Versorgungsausfall anderer an der Ringleitung angeschlossener Verbraucher in Kauf
genommen werden muß. Im Gegensatz zum bekannten einpoligen Hochspannungsverteiler ist die Abzweigmuffe
nach der Erfindung dreipolig ausgelegt Sie wird insbesondere dort eingesetzt, wo das Aufstellen einer
oberirdischen Schaltanlage wegen ungünstiger Platzverhältnisse nicht möglich ist.
Es ist zwar aus dem AEG-Hilfsbuch II, 10. Aufl.,
Elistera-Verlag, 1967, S. 256. Abb. 6/15, bekannt, wie in einer Ringleitung mit Abgängen für Verbraucher die
Schaltgeräte angeordnet werden müssen, damit eine Freischaltung einzelner Verbraucher sowie einzelner
Ringleitungsabschnitte möglich wird; eine Anregung, wie dieses Prinzip auf eine dreipolige, schaltbare
unterirdische Abzweigmuffe übertragen werden kann, ist dieser Literaturstelle jedoch nicht entnehmbar.
Zweckmäßig h· es. unter Last betätigbare Kabelstekker
zu verwenden. Solche Kabelstecker sind z. B. aus der DE-OS 20 58 670 bekannt.
Ein Absinken der hochgezogenen Kabelstecker wird
dadurch vermiedej, daß inwendig am Gehäuse der Kabelmuffe eine Rastvorrichtung angebracht ist, die die
Querverbindung jnit den daran befestigten Kabeistekkern nach deren Trennbewegung in Trennstellung hält.
Um das Eindringen von Regenwasser oder sonstigen Fremdkörpern zu verhindern, wirkt weiterhin vorteilhaft,
daß die Betätigungsstange im Bereich des oberen Rohrendes von einem abdichtenden Faltenbalg umgeben
ist.
Soll an den schaltbaren Kabeln eine Spannungsprüfung durchgeführt werden, so empfiehlt sich, daß die
Betätigungsstange hohl ausgebildet ist, so daß ein Spannungsprüfer in die Stange eingeführt werden kann
und darin einen vorgesehenen Meßpunkt erreicht.
Zur Veranschaulichung der Erfindung dient eine Zeichnung. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch die Abzweigmuffe,
Fig,2 eine Schnittdarstellung gemäß Linie Ul aus FSg. 1.
Fig,2 eine Schnittdarstellung gemäß Linie Ul aus FSg. 1.
An der Erdoberfläche bedecken verschließbare Deckel I1 la Schächte 2,2a, in die jeweils die Handgriffe
23 2i 039
3,3a der Betätigungsstangen 4,4a ragen, welche in das
Gehäuse 5 einer dreipoligen, im Erdreich gelegenen T-Muffe geführt sind und dort an je einer Querverbindung
6 befestigt sind. Die Betätigungsstangen 4,4a sind jeweils von Rohren 7,7a umgeben, die in die Schächte 2,
2a reichen und dort von je einem Faltenbalg 8, 8a abgedichtet sind. Die !.chaltbare Abzweigmuffe ist
dreipolig ausgelegt. Die jeweils an einer Kabelader angeschlossenen Kabelstecker 10,10', 10" eines Kabels
sind an der Querverbindung 6 befestigt, die in Führungen 11 beweglich gelagert ist und in hochgezogener
Stellung von einer Rastvorrichtung 12 gehalten wird.
In F i g. 1 ist das rechte Kabel von einem am Boden des Gehäuses 5 angebrachten dreipoligen Sammelschienenblock
13 getrennt, dessen Rippen 14 die mittels Kabelschuhen angeschlossenen Kabeladern des abgehenden
Kabels 15 voneinander und von den Steckverbindungsanschlüssen trennen.
Zwischen je einer Sammelschiene 16 und zugehörigem Kabelstecker 10 ist ein Löscheinrichtungsteil 17
angebracht, das bei getrenntem Zustand auf dem Sammelschienenblock 13 verbleibt.
Weiterhin ist in F i g. 1 nur in der rechten Betätigungs-
Weiterhin ist in F i g. 1 nur in der rechten Betätigungs-
,0 stange 4a ein Meßpunkt 9 schematisch angedeutet, der
durch die hohl ausgebildete Stange nach Entfernen einer Verschlußkappe 18 bei ebenfalls entferntem
Deckel la mittels eines Spannungsprüfers erreicht werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Dreipolige, schaltbare unterirdische Abzweigmuffe für eine T-förmige Abzweigstelle, insbesondere
für Mittelspannungskabel, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei der drei in das Gehäuse (5) der Abzweigmuffe eingeführten Kabel dadurch
unabhängig voneinander schaltbar sind, daß zwei von je einem Schacht (2, 2a), der an der
Erdoberfläche mit einem Deckel (1, \a) versehen ist,
ausgehende, voneinander getrennte Rohre (7, 7a) mit je einer bis in das Gehäuse (5) geführten
Betätigungsstange (4, 4a) vorgesehen sind und jede der Betätigungsstangen (4,4a) an einer in Führungen
(11) gelagerten Querverbindung (6) angeschlossen ist, die jeweils mit den Kabelsteckern (10, 10', 10")
eines der beiden zu schaltenden Kabel mechanisch verbunden ist
2. Schaltaare unterirdische Abzweigmuffe nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter Last betätigbare Kabelstecker (10, 10', 10") verwendet
werden.
3. Schaltbare unterirdische Abzweigmuffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
inwendig am Gehäuse (5) je eine Rastvorrichtung
(12) angebracht ist, die die Querverbindung (6) mit den daran befestigten Kabelsteckern (10, 10', 10")
nach deren Trennbewegung in Trennstellung hält.
4. Schaltbare unterirdische Abzweigmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigun jsstanfc (4,4a) im Bereich der
oberen Rohrenden vrn je einem abdichtenden Faltenbalg (8,8a^umgeben sini'
5. Schaltbare unterirdische Abzweigmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungsstange (4a,fhohl ausgebildet
ist, so daß ein Spannungsprüfer in die Stange eingeführt werden kann und darin einen vorgesehenen
Meßpunkt (9) erreicht.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732321039 DE2321039C2 (de) | 1973-04-26 | 1973-04-26 | Dreipolige unterirdische Abzweigmuffe |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732321039 DE2321039C2 (de) | 1973-04-26 | 1973-04-26 | Dreipolige unterirdische Abzweigmuffe |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2321039B1 DE2321039B1 (de) | 1974-08-08 |
DE2321039C2 true DE2321039C2 (de) | 1981-01-08 |
Family
ID=5879255
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19732321039 Expired DE2321039C2 (de) | 1973-04-26 | 1973-04-26 | Dreipolige unterirdische Abzweigmuffe |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2321039C2 (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE102012105274B4 (de) * | 2012-06-18 | 2014-10-02 | Berthold Sichert Gmbh | Unterirdischer Schaltschrank für die Elektroinstallation |
-
1973
- 1973-04-26 DE DE19732321039 patent/DE2321039C2/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2321039B1 (de) | 1974-08-08 |
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