DE2318842A1 - Vorrichtung und verfahren zur ausbildung von saeulen im erdboden - Google Patents
Vorrichtung und verfahren zur ausbildung von saeulen im erdbodenInfo
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Description
4605 Meadow Valley Drive, F.E,
V.St.A.
Unser Zeichen; S 2765
Vorrichtung und Verfahren zur Ausbildung von Säulen
im Erdboden
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verwendung mit einem
Rammhammer sowie ein Verfahren für die Ausbildung von einer
Tragsäule im Erdboden, insbesondere einer Säule aus einem Füllmaterial, das in flüssigem Zustand in den Säulenhohlraum
eingeleitet wird und während des Austrocknens erstarrt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist einen beweglichen Trichter
auf, der wahlweise den Strom des Füllmaterials steuert, und es ist eine Abdichtung zwischen dem Behälter und dem Boden
vorgesehen, und mittels der Vorrichtung kann die den Hohlraum bildende Einrichtung durch den Behälter hindurch in die Erdoberfläche
getrieben werden, und es ist eine Einrichtung für eine geeignete Anordnung und Ausrichtung für ein Vortriebsteil
vorgesehen, so daß dieses Vortriebsteil in den Boden eingetrieben werden kann. Ferner weist die erfindungsgemäße Vorrichtung
ein Kupplungsteil für einen Antriebskopf auf sowie ein Schieberführungsstück für das Vortriebsteil, und es ist eine Durch-
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bruchplatte vorgesehen sowie ein Schieber, der eine derartige Querschnittsausbildung aufweist, daß ein maximaler Bereich
für die Einführung von den Schieber umgebenden Füllmaterials gebildet wird, während die die Hohlräume berührenden Flächen
des Schiebers auf einem Minimum gehalten werden. Die Erfindung sieht ferner eine Einrichtung zur Einführung von Verstärkungsstaiil
in den Hohlraum vor, der gleichzeitig mit der unter dem Einfluß der Schwerkraft erfolgenden Einführung des Füllmaterials
eingeführt wird. Es ist gleichfalls möglich, in dem oberen Ende der ausgebildeten Säule eine Bruchebene anzuordnen^
so daß das überstehende Ende der Säule leicht entfernt werden kann.
Der bewegliche Trichter kann derart ausgestaltet sein, daß
er mit. einem Kran zu dem Ort geschwenkt und ausgerichtet werden
kann, an welchem die- Säule ausgebildet werden soll. Dann
kann das Füllmaterial in dem Behälter eingefüllt werden, bevor die Säule ausgebildet wird. Der bewegliche Trichter kann auch
als ein mitf Rädern versehenes Fahrzeug ausgebildet sein, dem
öas Füllmaterial an einem entfernten. Ort zugeführt wird, und
daß das Füllmaterial dann zu dem Arbeitsplatz transportiert, "
wo die Säule gebildet werden solle Jeder dieser Trichterkonstruktionen
ist in vorteilhafter Weise mit einem" Absperrschieber ausgestattet/ so daß der Füllmaterialstrom wahlweise gesteuert
werden kann, und jeder Trichter ist ferner mit einer Einrichtung versehen, die dichtend in die Bodenfläche eingreift,
die den Säulenbereich umgibt g und die das Füllmaterial
in den gebildeten Hohlraum leitet. Der vorgesehene Trichter
weist fexner eine Einrichtung zur wahlweisen Bewegung des Absperrschiebers
zwischen einer öf fnungs- und einer Schließstellung
auf, die gleichfalls dazu geeignet ist, eine Abdichtung zwischen dem Trichter und der Bodenfläche herbeizuführen.
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Die Schnellösekupplungseinrichtung für den Antriebskopf ermöglicht,
daß der Rammhammer und der Schieber leicht derart zusammengekuppelt
werden können, daß verhindert wird,- daß sich die. verwendete Verriegelungseinrichtung infolge einer Deformation
aus ihrer Arretierung lösen könnte, wobei die Deformation durch die von dem Rammhammer übertragenen Antriebskräfte verursacht
werden könnte. Bei dieser Einrichtung werden sich deckende Löcher benutzt, wobei diese Löcher in dem einen Teil eine solche
Größe aufweisen, daß ein bündigem Sitz des Verriegelungsteiles' erzielt wird. Das Loch des anderen Teiles ist oval ausgestaltet,
so daß sich gegenüber dem Verriegelungsteil ein Spei ergibt und keine Antriebskraft auf den Verriegelungsbolzen selbst
übertragen wird.
Die Antriebskopf kupplung ist mit dem Rammhammer (der in der
Zeichnung nicht dargestellt ist) in üblicher Weise verbundene
Das Schieberführungsstück für den Vortriebsteil ist. wahlweise
am unteren Ende des Schiebers angeordnet und gestattet die Verwendung von Vortriebsteilen unterschiedlicher Abmessungen
bei einem vorgegebenen Schieber. Das untere Ende des Schieberführungsstückes für den Vortriebsteil kann mit- einer Einrichtung
zur Aufnahme von Verstärkungsstangen . versehen- seinf die
in die auszubildende Säule eingeführt werden können« Diese Verstärkungsstangen
können auch an dem Vortriebsteil selbst befestigt sein. Der Schieber, der bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung
verwendet wird? zeigt die Tiefe an, in welche er in den -Boden vorgetrieben wird« Nachdem die gewünschte Eindringtiefe
erreicht ist, wird es manchmal gewünscht^ daß die Säule in einer bestimmten Höhe unter dem Bodenniveau endet. Dies
kann leicht dadurch erreicht werden, daß in das ausgeströmte
Füllmaterial in einer bestimmten Höhe, in welcher eine Bruchebene ausgebildet werden soll, eine Durchbruchplatte eingeführt
wird, so daß das überflüssige Füllmaterial nach dem Er-
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härten leicht von der Spitze der ausgebildeten Säule entfernt
werden kann. *
Der gemäß der Erfindung vorgesehene Schieber weist einen derart ausgebildeten Querschnitt auf, daß der Raum um den Schieber herum ein Maximum für die Aufnahme des Füllmaterials bildet,
während die den Aufnahmeraum berührenden Oberflächen auf einem Minimum gehalten werden. Eine bevorzugte Ausführungsform des
Schiebers hat eine kreuzförmige Querschnittsausgestaltung, die aus vier Winkelprofilen.besteht, die entlang ihrer entsprechenden
Berührungskanten zusammengeschweißt sind und die entlang ihrer Längserstreckung mit Unterbrechungen oder durchgehend zusammengeschweißt
sind. Außerdem kann eine andere Ausgestaltung des verwendbaren Schiebers leicht dadurch erzielt werden, daß
ein Η-Profil in Längsrichtung zerschnitten wird und indem die
beiden so erzielten Abschnitte mit den gegeneinander anliegenden Flanschen zusammengeschweißt werden» Die erfindungsgemäße
Vorrichtung schlägt eine Konstruktion für einen Schieber vor, die aus leicht zugänglichen Profilen hergestellt werden kann,
während gleichzeitig die von der Erfindung angestrebten Merkmale erzielt werden. Außerdem weist der aus einem Η-Profil hergestellte Schieber einen kleineren Durchmesser auf als das ursprüngliche
Η-Profil selbst.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigen:
Figd eine perspektivische Explosionsdarstellung eines
Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Vorrichtung?
2 eine Seitenansicht der Schnellösekupplungseinrich- . tung für den Antriebskopf gemäß der Erfindung,
'teilweise im Querschnitt?'
Fig.S einen Querschnitt entlang der Linie 3-3 nach Fig.2;
Fig.4 eine Teilschnittansicht eines Vbrschubhobels, wobei
die Stellung des Schiebers gegenüber dem Vortriebsteil zu erkennen ist;
Fig.5 eine Schnittansicht entlang der Linie 5-5 nach Figur
4?
Fig.6 eine Seitenansicht des in der Figol dargestellten Einfülltrichters
im Schnitt?
Fig0 7 eine perspektivische Schnittansicht eiBes Teiles des
Einfülltrichters nach Fig.δι-Figo
8 eine Schnittansicht eines weiteren Äusfüßrniigsbeispieies
für den Einfülltrichter„ wobei dieser von einem
mit Rädern versehenen Fahrzeug gebildet-wird B
Fig« S." eine S chnitt ansicht des Einfülltrichters nach. Fig. 8^
Fig»10 eine Seitenansicht eines weiteren Äusführungsbeispieles
für -einen Schieber t teilweise geschnitten?
Fig.11 eine Seitenansicht eines weiterem Aasführungsbeispiels
für den Vorschubhobel Ώ teilweise geschnitten g wobei
eine Einrichtung zur Befestigung von Verstärkungsstangen gezeigt ist?
Fig«, 12 eine Seitenansicht eines weiteren Äusführungsbeispieles
für ein Vortriebsteil, teilweise geschnitten,
Fig.13 eine Schnittansicht entlang der Linie 13-13 nach
Fig.10,
Fig.14 eine Schnittansicht entlang der Mnie 14-14 nach
Fig. 11?
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Fig.15-eine Schnittansicht entlang der Linie 15-15 nach
Fig.12;
Fig»16* 17 und 18 schematisch dargestellte Längsschnittansichten,
in welchen die Stufen für den Einbau von kurzen Verstärkungsstählen gezeigt sind;
Fig» 19 ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine Trichter-.
- anordnung^ wobei im Querschnitt eine Einrichtung
zur Einführung von aufgerolltem Verstärkungsmaterial gezeigt ist?
Figo20 eine Schnittansicht-entlang der Linie 20-20 nach
Figo19? ." ■
Figo21 eine Schnittansicht entlang der Linie 21-21 nach
Figo19;
Fig»22 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer
Durchbruchplatte.,. die am vorderen unteren Ende eines -Vortriebsteiles angeordnet ist? -
Fig.«. 23, 24 und 25 schematische LängsschnittansichtenV die
die Einbringung von einer Durchbruchplatte darstel-■_ len; " ■
Fig»26 einen Querschnitt durch einen Schieber„ der aus Teilen eines H-Tragers susammengeschweißt ist?
Fig. 27 eine Schnittansicht von einem Schieber,? der einen
; kreuzförmigen Querschnitt aufweist, welcher aus vier Winkelstücken gebildet ist, die entlang ihrer
entsprechenden Verbindungskanten und mit Unterbrechungen- oder mit einer durchgehenden Schweißnaht
entlang ihrer Längskanten verschweißt sind?
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Pig. 28 eine perspektivische Explosionsdarstelltang eines
weiteren Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, die zur Bildung und Installierung einer Säule verwendet wird?
Fig.29 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Äusführungsbeispieles
für einen Schieber sur Bildung einer Säule, wobei der Schieber in seiner Wandung "
Löcher aufweist%
Fig.30 bis 33 schematische Längsschnittdarstellungen, in
weichen die aufeinanderfolgenden Schritte zur Bildung einer Säule mit einem Futterrohr versehen sind;
Fig.34 bis 37 schematische Längsschnittansichten, in welchen
die aufeinanderfolgenden Schritte zur Bildung einer Säule in dem Erdboden dargestellt sindj, der
aus einer solchen Festigkeit besteht„ daß. er in die
ausgehobene Grube zu rutschen neigt,und wobei die
vorher aus gehobene Grube einen größeren Durchmesser als das Vortriebsteil aufweist?
Fig.38 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines
Schiebers mit einem Vortriebsteil,,der bei den in den Fig.34 bis 37 dargestellten Arbeitsschritten
verwendet wird;
Fig.39 eine Schnittansicht entlang der Linie 39-39 nach'
Fig.38?
Fig.40 eine Teilschnittansicht? in welcher zu erkennen
istj wie der Schieber von dem ¥ortriebsteil gelöst wird und ■ "
Fig.41 bis 44 schematisch dargestellte Längsschnittan-■
sichten,, ■ in welchen die aufeinanderfolgenden Arbeitsschritte*
sur Bildung einer Säule in dem Erd-
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boden dargestellt sind,der dazu neigt? in die ausgehobene
Grube zu fallen, und wobei die vorher ausgehobene Grube einen kleineren Durchmesser aufweist als das Vortriebsteil.
In der Fig.l? die eine perspektivische Explosionsdarstellung
ist, ist ein Äusführungsbeispiel der neuen erfindungsgemäßen
Vorrichtung dargestellt? die zum Einbau einer Betonsäule verwendet wird. Das Kupplungsteil für den Äntriebskopf 1 weist
ein Loch 2 zur Aufnahme eines Verriegelungsbolzens 3 auf, der?
wenn die Teile zusammengebaut sind, gegenüber einem größeren Loch 4 - ausgerichtet ist?..das in dem oberen Teil des Schiebers
5 zur Befestigung des Schiebers an dem Kupplungsteil für den Äntriebskopf I' vorgesehen ist. Das obere Ende des Schiebers 5
ist mit vier dreieckigen Platten oder Füllblöcken β versehen. Diese Platten 6 dienen zur Verstärkung und bilden für den
Schieber 5 eine Anschiagflache und ferner eine das Loch 4 umgebende kompakte Masse. Es sei darauf -'hingewiesen« daß das Lojch
als länglicher Schlitz ausgebildet ist, so daß dadurch vermieden
wird? daß irgendeine Beanspruchung während der Äntriebsbewegung
des Säulenhammers (nicht.dargestellt) auf den Verriegelungsbolzen 3 übertragen wirdο Dadurch wird ein Fressen des
.Verriegelungsbolzens 3 mit dem Loch 4 im Schieber 5 und dem
Loch 2 des Kupplungsteiles für den Antriebskopf vermieden und
eine geringfügige Verschiebung ermöglicht. Der Verriegelungsbolzen 3 ist während des Antriebsvorgänges in seiner Verriegelungslage
mittels Splinten 7 gesichert. Es ist auch zu erkennen, daß eine Kette 8 am oberen Teil des Schiebers 5 vorgesehen
ist? die lose am umfang des Schiebers 5 befestigt -ist?
indem beide Enden der Kette 8 an einem Punkt 8° am Schieber
angeschweißt sind. Die Kette'8 dient dazu? Verstärkungsstahlstücke. 10 am'Schieber su halten? wenn dies erwünscht ist» Es
sei ferner darauf hingewiesen ? daß ein Vibrator 9 an einem
bestimmten Punkt am Schieber 5 angeordnet sein kann, um den
Schieber 5 in Schwingungen zu versetzen, wenn er aus der gegossenen
Betonsäule herausgezogen wird, und um auf diese Weise eine kompaktere und gleichmäßigere Beschickung des Füllmaterials
in den Restraum zu erleichtern, wenn der Schieber 5 herausgezogen ist. Ein ähnlicher Effekt kann dadurch erzielt
werden, daß ein Vibrator auf dem Einfülltrichter 2O angeordnet ist und ein schwingungsloser Schieber vorgesehen wird^ vsiä es
könnten femer sowohl auf den Schieber 5 als auch auf dem
Trichter 20 zusammenwirkende Vibratoren vorgesehen werden. Ferner ist in Längsrichtung des Schiebers 5 an dem Schieber
eine Anzeigeeinrichtung 55 vorgesehen, mit welcher während des Einbaus einer Säule die Tiefe des Vortriebsteiles 42 angezeigt
wird und wodurch eine Meßeinrichtung gebildet wird, zur Bestimmung der TiTefe einer vorgegebenen Säule» Die Tiefe kann auch
dadurch gemessen werden, indem man einfach eine bestimmte Länge für einen Schieber vorsieht, wodurch sich dann irgendeine
Anzeigeeinrichtung erübrigt. Es ist auch zu erkennen, daß in
der Nähe des unteren Endes des Schiebers 5 ein Loch 11 vorgesehen ist, das zur Aufnahme einer in der Zeichnung nicht dargestellten
Kupplung dient,» die an einem Geschirr, das ebenfalls
in der Zeichnung nicht dargestellt ist, befestigt wird. Das Geschirr kann an Haken 12 auf dem Einfülltrichter 20 angeschlagen
werden, um den Trichter 20 anzuheben und von dem Aufstellungsort der Säule fortzubewegen, wenn der Schieber 5 verwendet
wird,,
Wie in der Fig.4 zu erkennen ist, besitzt das Schieberführungsstück
16 für das Vortriebsteil mehrere Seitenwände 13, die fest gegen die Wandung 14 des Vortriebsteiles 42 anliegen. Das
Schieberführungsstück 16 ist an seiner unteren Stoßplatte 17 mit Nuten oder Aussparungen 15 versehen, so daß Verstärkungsstahlstücke
10 unter das Schieberführungsstück 16 gehakt und nach unten zusammen mit dem Füllmaterial in die Säule hinein-
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getrieben werden können, während der Schieber 5 sich wieder
herausziehen läßt und von dem Verstärkungsstahl lösen läßt,
wie dies in der Fig. 10· dargestellt ist. Das obere und untere Teil des Schieberführungsstückes 16 hat abgerundete Ecken, um
ein Einführen und Wi ede rhe rausbewegen des Schiebers aus dem Vortriebsteil 42 zu erleichtern^ wie in der Figo! gezeigt ist«
Der Schieber 5 bewegt das Vortriebsteil 42 nach unten durch
den Fülltrichter 20, wobei dieser Vorgang später noch genauer beschrieben wird. Der Einfülltrichter 20 besteht aus vier vertikalen Seitenwinden 21 mit vier sich daran anschließenden
schrägen Wänden 22, die Gleitwände für das Füllmaterial bilden,
das durch das in" dem. Einfülltrichter angeordnete Loch 26 gefördert
werden soll. Der Einfülltrichter 20 wird von einem geeigneten
Rahmen' 23 abgestützt, so <äaß er fest an dem Aufstellungsort
für die Säule angeordnet werden kann-
Wie la der Fig»6 gezeigt ist, weist der Einfülltrichter 20
zwei teleskopartig ineinandergreifende, zylindrische Rohre 24 und 25 auf ο Das innere Rohr 25 ist an :der Bodenfläche des Bin™
fülXtxIehters 20 befestigt und mit mehreren Löchern 26 versehenff
durch welche das Füllmaterial in das Loch strömen kann,
das -durch ein Vortreiben des Vortriebsteiles 42 in den Erdboden geschaffen worden ist. Durch ein Anheben- und Absenken desäußeren
Rohres 24-mittels Handgriffen 28 ff die auf schrägen-Auf—
lagersehienen 29 entlangbewegt-werden r kann der Durchsatz des
Füllroateriales wahlweise gesteuert werden» Wenn das Rohr 24
angehoben ist, läßt es einen Durchtritt des Füllmaterials durch die Löcher 26 zu. Da das äußere Rohr 24 keine Löcher hat,
schneidet es den Füllmaterialstrom in das- Säulenloch ab, wenn
es über die. schräge Auflagerschien© 29 nach unten abgesenkt
wirdo Der Trichter 20 ist außerdem mit vier Winkelprofilen 30
versehen j- die am. Boden des EinfüUtrichters befestigt sind und ·
in den Erdboden eingreifen?- -um eine Abdichtung ssu bilden, so
verhindert wird, daß:der Füllmaterialstrom döreh d®n Boden
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des Einfülltrichters hindurch auf die Erdoberfläche sickert»
Das in den Fig«l, 6 und 7 dargestellte Ausführungsbeispiel eines
Einfülltrichter 20 könnte in den Fällen verwendet werden,'
in denen Lastkraftwagen das Füllmaterial su dem Aufstellplatz der su bildenden Säule fahren können und es in den Einfülltrichter
20 kippen können oder in den Fällen;, in welchen das Füllmaterial
zu dem Aufstellplatz und in den Einfülltrichter 20 gepumpt werden kann oder in denen das Füllmaterial mit einem Kran
mid einem Kübel zu dem Aufstellpl.atz heran geschwenkt werden
kann oder in den Fällen, in denen der Einfülltrichter gefüllt "-und zu dem Aufstellungsort" der Säule transportiert werden kann.
Wenn keines dieser möglichen Verfahren durchführbar ist, dann kann der in der Fig„8 abgebildete Einfülltrichter vorgesehen
werden.
Der in der Fig.8 dargestellte'Einfülltrichter 20° weist Seitenwände
21' auf und nach innen abfallende Wände 22'„ die an einem
nach oben ragenden Rohr 31 angeschlossen sind,- das an dem Boden "des Einfülltrichters 20s" befestigt ist. Das nach oben
ragende Rohr 31 ist an seinem Umfang mit mehreren Löchern 32 ■versehen, die wahlweise mit Löchern- 33 In einem teleskopartig
eingesetzten Rohr 34, das einen kleineren Durchmesser als das
Rohr 31 aufweist j, in Deckung gebracht werden können. Bei diesem
Ausführungsbeispiel wirkt das innere Rohr 34 als Absperrschieber sum Absperren oder Durchlassen des Püllmaterialstromes in
den Säulenhohlraum^ und das Rohr kann mittels schräger Auflageschienen
35 in Zusammenwirkung mit Handgriffen 36, die am oberen Teil des Rohres 34 angebracht s±nä0 angehoben werden^
um den Füllmaterialstrom zu unterbreche»? oder in eine Position abgesenkt werden, in welcher die Löcher 33 und 32 sich
decken und dadurch einen Füllmaterialstrom in den Säulenhohlraum
einleiten» Am unteren Teil des Rohres 34 ist ein ungeiöchtes
Rohrstück "37" angeordnet„ das einen Schacht bildet, durch
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welchen das Füllmaterial in den Säulenhohlraum einströmen kann.
Es bildet außerdem ein kurzes Rohrstück, das in den Erdboden eingedrückt werden kann und dadurch eine Abdichtung bildet,, wodurch
verhindert wird, daß Füllmaterial auf die Bodenfläche ausströmt, anstatt in den Säulenhohlraum zu fließen. Dieser gleiche
Abschnitt des ungelochten Rohrstückes 37 wirkt, wenn das
innere Rohr 34 angehoben ist, als Dichtung, um den Füllmaterialstrom
durch die Löcher 32 in dem festen äußeren Rohr 31 zu unterbrechen. An dem Boden des Einfülltrichters 20 ist ein
Dichtungsring 31* befestigt, der gleitend an der äußeren Mantelfläche
des inneren Rohres 34 anliegt, um ein Austreten von Füllmaterial zwischen dem Einfülltrichter 2O und der äußeren
Mantelfläche des Rohres 34 hindurch zu verhindern. Das Rohr weist einen Dichtungsring 34' auf, der an einer solchen Stelle
an der Außenwandung befestigt ist, daß er gegen den Dichtungsring 31' anliegt und für eine bessere Abdichtung sorgt, während
er gleichzeitig als Anschlag für die nach unten gerichtete Bewegung des Rohres 34 dient und dafür sorgt, daß die Löcher
32 und 33 sich decken, um den Füllmaterialstrom zu leiten.
Der Einfülltrichter 20' ist mit einem geeigneten Rahmen 38
versehen, der eine Montagestelle für die Anbringung eines Radsatzes 39 an dem Einfülltrichter aufweist, so daß der Einfülltrichter zu dem Aufstellungsort der Säule transportiert werden
kann. Ferner ist ein Handgriff 40 an dem Einfülltrichter angebracht^
mit dem der Trichter zu dem Aufstellungsort der Säule
geschoben oder gezogen werden kann.
Wie in der Fig.-9 z.u .erkennen ist, befinden sich das äußere
Rohr 31 und das innere Rohr 34 des Einfülltrichters 20' in Schließstellung, in-welcher der Materialstrom in den Säulenhohlraum
unterbrochen ist.
In der Fig.TO ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schiebers
5'' dargestellt, der auf seiner unteren Stoßplatte 18
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mit Aussparungen oder Nuten 15 versehen ist, mittels welchen Verstärkungsstahl 10 in den Säulenhohlraum eingeführt werden
kann, während der Schieber 511 nach der Einbringung des
Stahls 10 zurückgezogen werden kann. Dieser besondere Schieber 51f ist mit bogenförmigen Aussparungen 41 versehen, so daß
der Schieber 51' einen Bereich mit verringerten Querschnittsabmessungen abweist und mehr Füllmaterial während des Vorschubvorganges
in den Säulenhohlraum eindringen kann. Dieser Schieber hat einen in Form eines Kreuzes gebildeten Querschnitt,
der in der Fig.13 dargestellt ist. Die strichpunktierten Linien geben den Bereich an, den der Füllmaterialstrom nimmt und der
im wesentlichen dem Stoßplattenquerschnitt der Stoßplatte 17 des Vortriebsteiles 42 folgt, das von dem Schieber vorwärtsgetrieben
wird.
In der Fig.11 ist einveiteres Ausführungsbeispiel für einen
Schieber 51'1 dargestellt, wobei der Verstärkungsstahl 10 bei
diesem Ausführungsbeispiel durch Löcher 43 hindurchgeführt
ist, die in der unteren Stoßplatte 17 des Vortriebsteiles 42 vorgesehen sind. Durch diese Löcher 43 ist ein Verstärkungsstahl 10 hindurchgeführt und dann umgebogen, um einen Haken
zu bilden, so daß der Verstärkungsstahl dadurch in den Säulenhohlraum nach unten gezogen werden kann, um dort mit- dem Vortriebsteil
42 zurückzubleiben, während der Schieber 5111
zurückgezogen wird. Dieses Ausführungsbeispiel des Schiebers
hat einen Querschnitt in Form eines 11Y", wie in der Fig. 14
zu erkennen ist. Der Verstärkungsstahl 10 kann auch durch die Löcher 43 hindurchgeführt und an Ort und Stelle verschweißt
werden.
In der Fig.12 ist noch ein anderes Ausführungsbeispiel für
einen Schieber 5'''' dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel
weist der Schieber 5ri11 einen unregelmäßigen Querschnitt
auf und besteht aus einem flachen Plattenteil 44 und zwei Rippenteilen 45. Der Verstärkungsstahl 10 ist bei dieseu
r .13.-
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Ausführungsbeispiel mit der Innenfläche des Vortriebsteiles
42 punktverschweißt. Der Querschnitt dieser Ausführung ist in.
der Fig.15 gezeigt. Während mehrere Möglichkeiten der Befestigung
des Verstärkungsstahles in Verbindung mit gewissen neuen
Schiebern, und ihren Vortriebsteilen beschrieben wurden, sei jedoch
darauf hingewiesen, daß diese verschiedenen Ausführungsbeispiele von Schiebern und Vortriebsteilen in unterschiedlichen
Kombinationen miteinander benutzt werden können.
Die Fig.16, 17 und 18 zeigen, wie kurze Verstärkungsstahlstükke
in einen Säulenhohlraum eingesetzt werden können, wenn nur eine kleine Stahlbewehrung in dem oberen Teil der Säule erforderlich
ist. Dieser Schieber 5""' ist mit Vorsprüngen 46 ausgestattet, die einen Ring 47 berühren, der an einer gewünschten
Stelle auf dem Schieber 5""' angeordnet ist, und dann wird der Schieber 5 ""' nach unten in den Boden bis auf eine .
gewünschte Tiefe vorgetrieben. Nach dem Herausziehen des Schiebers 5""' verbleiben der Ring 47 und der Verstärkungsstahl 10,
der mit dem Ring punktverschweißt ist, in einer gewünschten
Tiefe innerhalb des gefüllten Säulenbereiches, wie in der
Figur 17 zu erkennen ist. Die Fig.18 zeigt das Endergebnis
einer fertigen Säule, nachdem der Schieber 5""' herausgezogen ist, wobei der Verstärkungsstahl an. einer zwischenliegenden
Stelle zurückgelassen ist, und die fertige Säule weist einen
Verstärkungsaufsatzteil 48 auf, der einen ausreichend größeren
Durchmesser als die Säule besitzt. Dieser Stahlaufsatz 48
bleibt mit der Säule stehen, um ein Abbrechen des überstehen- >
den Säulenendes zu vermeiden, der von Planiermaschinen oder
anderen potentiellen Gefahrquellen verursacht werden könnte,
die eine Bruchgefahr für die Säule bilden könnten. Dieser Aufsatz
48 könnte einen Durchmesser aufweisen, der kleiner als
der Säulendurchmesser ist, und er könnte in die Säule in einer gewünschten Tiefe eingesetzt sein.
In der Fig.19 ist ein Einfülltrichter 20" dargestellt, der
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den Absperrschieber gemäß Fig.6 verwendet, mit Ausnahme, daß
die Abmessungen der beiden zusammenwirkenden Rohre, die als
Strömungsschieber wirken, einen entsprechenden größeren Durchmesser
aufweisen, um ungleichmäßig ausgebildete Schieber aufzunehmen. Der Einfülltrichter 20'' ist mit zwei Ro11envorrichtungen
50 ausgestattet. Diese Rollen 50 können nach innen geschwenkt werden, und ein Stück Verstärkungsmaterial 51 kann an
dem Vortriebsteil 42'' angeschweißt oder in irgendeiner anderen
Art befestigt sein. Wenn der Schieber 5 das Vortriebsteil in den Boden treibt, dann wird das Verstärkungsmaterial nach unten
in das Säulenloch mit dem Vortriebsteil hineinbewegt, bis es eine gewünschte Tiefe erreicht, und dann wird das Verstärkungsmaterial von den Rollen 50 abgeschnitten und verbleibt in der
fertigen Säule. Nach dem Abschneiden des Verstärkungsmaterials könnten die Rollen 50 in ihre Ruhelage zurückgeschwenkt werden,
so daß sie ein ungehindertes Herausziehen des Schiebers 5 ermöglichen.
Die Fig.20 und 21 zeigen das Vortriebsteil 42l! in Bezug zum
Schieber 5 und die Verbindung des Vortriebsteiles 42'' mit einem
schirmähnlichen Verstärkungsmaterial 51.
Es kann vorkommen, daß eine Säule mit zujviel Füllmaterial aufgefüllt
ist, so daß dieses Material über das gewünschte Planierniveau
vorsteht. Wenn dies auftritt, ist es möglich, den Schieber 5 aus der Säule herauszuziehen, solange das Füllmaterial
noch weich ist und eine Durchbruchplatte 52 an dem unteren
Teil des Schiebers 5 zu befestigen. Dann wird der Schieber 5 wieder in den aufgefüllten Säulenraum bis zu einer gewünschten
Endgußhöhe 60 hineingedrückt. An diesem Zeitpunkt wird der Schieber dann wieder, herausgezogen, und es bleibt
nur die Durchbruchplatte 52 in der gewünschten Höhe in der Säule
ziurück, was in den Fig.22 bis 25 dargestellt ist.
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In der Fig.22 ist eine Durehbruchplatte 52 und der untere Teil
eines Schiebers 5 zu ernennen. Die Durchbruchplatte 52 ist mit
Ausschnittbereichen 53 versehen, durch welche das Füllmaterial hindurchströmen kann, wenn die Durchbruchplatte in die gewünschte
Tiefe gedruckt wird. Das zur Bildung der Ausschnitte herausgeschnittene
Material bildet vier Lappen 54, die nach oben gebogen
sind und den unteren Teil 18 des Schiebers 5 unter Reibung berühren. Die Durchbruchplatte 52 kann aus Kunststoff,
dünnem Stahl oder anderen geeigneten Werkstoffen bestehen und
eine schwache Verbindung oder eine Bruchfläche in der Betonsäule
bilden, so daß die Säule leicht in der Höhe, in welcher die
Durchbruchplatte 52 eingesetzt ist, von dem überschüssigen Material
getrennt werden kann.
Die Fig.23, 24 und 25 zeigen in schematischer Weise die Arbeitsschritte zum Einsetzen einer Durchbruchplatte 52»
In der Fig«26 ist eine Schieberausgestaltung dargestellt, bei
der ein Η-Träger Verwendung findet, der in Längsrichtung entlang
seinem Steg in zwei Abschnitte geschnitten ist. Danach werden diese Abschnitte derart zusammengeschweißt, daß die
Flansche gegeneinander anliegen und im Querschnitt ein Kreuz bilden.
"Ia der'FIg-. 28, - die eine perspektivische Explosionsdarstellung
einer weiteren Ausgestaltung einer Vorrichtung sum Einbau einer
Säule darstellt-,- ist'ein Kupplungsteil Is für einen Antriebskopf
abgebildet, der zur Aufnahme eines Schiebers 100
geeignet ist, wobei die Löcher 2' und 68 in dem Kupplungsteil für den Antriebskopf 1* und in dem oberen Teil des Schiebers
100 in Deckung gebracht werden. Wenn die Löcher gegeneinander
ausgerichtet sind? können sie einen Verriegelungsbolzen 3 aufnehmen? in den zur Sicherung des Verriegelungsbolzens
- 16 309843/0499
während des Arbeitsablaufes Splinte 7' eingesetzt sind. Der
Schieber 100 besteht aus einem "H"-Profil und ist mit einer
Anzeigeeinrichtung I versehen, mit welcher die Tiefe der Säule angezeigt wird. Das Vortriebsteil 142 kann durch ein entsprechendes
Loch in dem Einfülltrichter 20" getrieben werden, das einen etwas größeren Durchmesser aufweist. Der bei diesem
Ausführungsbeispiel verwendete.Einfülltrichter 20" ist ein
runder Trichter mit einem zylindrischen emporragenden Wandabschnitt,
der mit einer nach innen gerichteten, konisch ausgebildeten Wandung 22'' verbunden ist. Die konische Wandung 22'·
ist dann mit einem kurzen zylindrischen Abschnitt 30' verbunden, der eine ausreichende Länge aufweist, um eine Dichtung mit der
Erdoberfläche zu bilden und um ein Heraussickern des Füllmaterials
auf die Bodenfläche zu verhindern. Der Trichter 20" ist
ferner mit einem geeigneten Rahmen 23' versehen, so daß der Trichter während des Vorschubvorganges fest auf der Bodenfläche
aufsitzt. Der Trichter ist an seiner Innenseite mit einer Anzeigeeinrichtung 255 versehen, mittels welcher der Betrag des
Füllmaterials abgelesen werden kann, der bereits in das Loch
hineingefallen ist. Die Anzeigeeinrichtung kann entweder auf eine Volumenanzeige oder auf die Längeneinheiten der Säule geeicht
werden:.
In der Fig.29 ist ein weiterer Schieber 101 dargestellt, der
aus einem Rohr mit Löchern 108 besteht, so daß das Füllmaterial während des Vorschubvorganges den Innenraum des Rohres
ausfüllen kann. Am oberen Ende des Rohres ist ein Loch 104 vorgesehen, so daß dieser Schieber mittels eines Verriegelungsbolzens an einem geeigneten Kupplungsteil für einen Antriebskopf befestigt werden kann, wie in der Fig.28 dargestellt ist.
In den Fig.30 bis 33 sind die Arbeitsschritte dargestellt,
die zum Einbau einer Säule notwendig sind, welche einen gewellten Metallmantel J innerhalb des von der Säule begrenzten
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Raumes aufweist. In der Fig.30 ist zu erkennen, daß ein Einfülltrichter
H mit einer großen öffnung A versehen ist, so daß ein Schieber mit einer vergrößerten Stoßplatte P hindurchbewegt
werden kann. Der Durchmesser der Stoßplatte P entspricht natürlich dem Durchmesser der Säule, die eingesetzt werden
soll. Der Schieber 100 weist an der Oberseite der Platte P einen umlaufenden Bereich auf, auf welchem ein gewelltes Metallrohr
aufsitzen kann. Wenn das Vortriebsteil 242 nach unten vorgetrieben
wird, wie in der Fig.31 zu erkennen ist, dann wird der gewellte Metallmantel J mit dem Vortriebsteil 242 nach unten
"bewegt, und Füllmaterial fließt in den Raum, der von der durch das Vortriebsteil gebildeten Aushöhlung und den Außenwänden
des gew lten Metallmantels gebildet wird und bildet, wie in der Fig.32 zu erkennen ist, eine Säule, die in ihrem unteren
Teil eine Stelle mit einem aufrechtstehenden, gewellten
und in der Säule zurückgelassenen Metallrohr aufweist, welches von Füllmaterial umgeben ist. Dieser besondere Säulentyp kann
in gewissen Anwendungsfällen wünschenswert sein, in denen es notwendig ist, die Säule zu überwachen. Nach der Inspektion
kann der innere Hohlraum des gewellten Metallrohres dann gefüllt werden, so daß die Säule fertiggestellt wird.
In den Fig. 34 bis 37 sind die Verfahrensschritte dargestellt,
die bei dem Einbau einer Säule notwendig sind, wenn es erforderlich
sein sollte, den Säulenfuß auf einem festen Gestein oder einer Gesteinsschicht an-zuordnen. Der erste notwendige
Schritt, der in der Fig.34 dargestellt ist, besteht darin, ein
Loch zu bohren, dessen Bodenfläche so dicht wie möglich an die ausgewählte Gesteinsschicht reichen sollte. Als nächster Verfahrensschritt
wird ein Einfülltrichter H1 über dem Bohrloch angeordnet, und eine Vorschubeinrichtung mit einem daran befestigten
Vortriebsteil, dessen Ausgestaltung in Verbindung mit den Fig. 38 bis 40 noch näher beschrieben werden soll, wird
durch den Einfülltrichter bis zum Boden des gewonnenen Loches
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abgesenkt, land das Vortriebsteil 342 wird dann bis zu einer
Tiefe weiter vorgetrieben, in welcher es so dicht wie möglich in der Nähe des Gesteins eine solide Grundlage bildet. Dann
wird der Schieber 360 zurückgezogen, und der Trichter H1 entfernt,
so daß eine geeignete Säule zurückbleibt, wie dies in der Fig^37 zu erkennen ist.
Wie bereits vorher erwähnt wurde, ist zu erkennen, daß, wenn
ein Schieber mit einem Vortriebsteil abgesenkt wird, dessen Abmessungen
kleiner sind als die Bohrung, in welche es abgesenkt wird, sich das Vortriebsteil von selbst von dem Schieber lösen
und unter dem Einfluß der Schwerkraft in den Rohrraum fallen würde. Zur Lösung dieses Problems ist in den Fig.38 bis 40
eine Konstruktion angegeben, mit welcher das Vortriebsteil 342
an dem Schieber 300 in der Ausgangslage gehalten wird, in welcher es in eine Bohrung mit einem größeren Durchmesser abgesenkt
werden soll. Diese Konstruktion besteht aus einem Schieber 300, der an seinem unteren Ende ein Loch 310 aufweist, das
sich mit einem Paar von Löchern 320 decken würde, die in der
Wandung des Vortriebsteiles 342 angeordnet sind, wenn es im oberen Bereich dieser Wandung des Vortriebsteiles eingeschoben
ist. Wenn die Löcher derart ausgerichtet sind, wird ein kleiner
Verriegelungsbolzen 330 eingeschoben, der dann das Vortriebsteil mit dem Schieber verbindet. Nachdem die Säule fertiggestellt
ist und das Füllmaterial sich in dem Hohlraum befindet, kann der Schieber aus dem Vortriebsteil herausgezogen werden,
da das auf das Vortriebsteil wirkende Gewicht des Füllmaterials ausreichend sein wird, um es während dieses Heraus Ziehens an
seinem Platz festzuhalten, und wie in der Fig.40 zu erkennen
ist, wird der für die Sicherung der beiden Teile während des Einbaues verwendete Verriegelungsbolzen einfach aus seiner
Verankerung mit dem Vortriebsteil herausgebogen.
Es gibt verschiedene Bodensorten wie z.B. Lehm, die nicht dazu
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neigen, sich zu verdichten, was soviel bedeutet, daß sie eine
Verdichtung aufweisen, die zu einem Abwandern des Bodens in
das ausgebildete Loch führt. Bei Böden, die sich nicht verdichten lassen, kann die Säule im allgemeinen in den Boden
eingetrieben werden, aber der durch die Stoßplatte geschaffene Hohlraum neigt dazu, sich wieder zu schließen und dadurch das
Füllmaterial einzuklemmen oder die Menge einzuschränken, wodurch unerwünschte Schwachstellen in der Säule erzeugt werden.
Die Fig.41 bis 44 zeigen schematisch ein Verfahren, mit welchem eine Säule in nicht verdichtbare Böden eingesetzt werden
kann. Wie in der Fig. 41 zu erkennen ist, wird zunächst an der· Stelle ein Loch in den Boden gebohrt, in welcher die Säule angeordnet
werden soll,. ähnlich wie bei den Arbeitsschritten gemäß
der Fig.34 bis 37, mit der Ausnahme, daß der Durchmesser des gebohrten Loches kleiner ist als der Durchmesser der Stoßplatte
. Nachdem das Loch gebohrt ist-, wird ein Einfülltrichter
H1 '' über dem Loch angeordnet und ein Vortriebsteii 4-42 wird
mitteis eines Schiebers 400durch den Einfülltrichter hindurchbewegt,
wie dies in den Fig.42 und 43 zu erkennen ist. Der _
Aushub der überschüssigen Erde braucht nur soweit zu erfolgen, daß es dem Vortriebsteil möglich ist, den restlichen Boden innerhalb
eines Säulenhohlraumes unter dem Druck des Schiebers'
zu verdichten, so daß, wenn der Schieber zurückgezogen wird,
eine saubere Säule entstanden ist, wie in Fig.44 gezeigt wird.
Das vorbeschriebene Verfahren und die Vorrichtungen zur Herstellung
von Säulen können bei der Einrichtung von Sandent-Wässerungen
verwendet werden, sowie bei Filterbrunnen und der Einführung von Flüssigkeiten oder Festsubstanzen zur Bodenstabilisierung.
Es ist ebenfalls in Betracht gezogen, daß eine Entwässerungseinrichtung,
die normalerweise bei Filterbrunnensystemen Ver-
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Wendung findet, an die Vorschubeinrichtung angeschlossen sein
kann, wenn die Installation zum Zweck der Entwässerung erfolgt. Es ist auch daran gedacht, daß Säulen von einer beachtlichen
Länge gebildet werden können, indem man ein verlängertes Vortriebsteil verwendet, das annähernd die 1/2-fache Länge der
Säulenlänge aufweisen kann. Dieser Schiebertyp kann im Boden zurückbleiben. Die Vorschubeinrichtung, die in Verbindung mit
einer solchen verlängerten Säule verwendet wird, besteht aus einer Konstruktion, die entlang ihrer Längserstreckung eine
Schulter für eine Anlage mit der Antriebsseite der Vorschubeinrichtung aufweist.
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Claims (25)
- S 2763Patentansprüche.J Vorrichtung zur Verwendung mit einem Rammhammer für die Ausbildung von einer Tragsäule im Erdboden, insbesondere einer Säule aus einem Füllmaterial, das in flüssigem Zustand in den Säulenhohlraum eingeleitet wird und während des Austrocknens erstarrt, dadurch gekennzeichnet, daßa. ein Vortriebsteil (42,42",242,342) vorgesehen ist, das in den Boden bis auf eine gewünschte Tiefe eingetrieben werden kann und daßb. ein Schieber (5,5",5"',S11", 5'"",. 100, 300, 360) vorgesehen ist, der lösbar mit dem Vortriebsteil verbunden ist und die Antriebskraft des Rammhammers auf das Vortriebsteil überträgt und der mehrere sich in Längsrichtung erstreckende Rippenabschnitte aufweist, die ein Querschnittsprofil bilden, das einen maximalen Fassungsraum zum Einführen von Füllmaterial bietet und ein Mi-• nimum an-die Hohlraumwandung berührenden Mantelflächen aufweist. '
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e ic hn e t , daß ein Schieberführungsstück (16) an dem vorderen Teil des Schiebers angeordnet ist, das mittels einer festen Reibungsverbindung mit dem Vortriebsteil verbunden und aus diesem herausziehbar ist.- 22 -309843/0499
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Ecken des Schieberführungsstückes abgerundet sind, um das Einführen und Herausziehen aus dem Vortriebsteil zu erleichtern.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß Einrichtungen (15,43) zur Befestigung von Verstärkungsstählen (10) vorgesehen sind, die in den Säulenhohlraum eingeführt werden sollen..
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Befestigungseinrichtungen (43) für die Verstärkungsstähle in dem Vortriebsteil vorgesehen sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch g e k e η η ζ ei chnet , daß die Befestigungseinrichtungen (15) für die Verstärkungsstähle-am unteren Teil des
Schiebers vorgesehen sind. - 7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Befestigungseinrichtungen' für die Verstärkungsstähle an dem unteren Teil des
SchieberführungsStückes (16) vorgesehen sind. - 8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Befestigungseinrichtungen für die Verstärkungsstähle am Umfang des Schiebers angeordnet sind.
- 9* Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Befestigung der Verstärkungsstähle durch Anschweißen des Stahles an dem Vortriebsteil erfolgt·.- 23 -' 3098A3/0499
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil des Schiebers mit einer Schneilösekupplung (1) für den Antriebskopf ausgestattet ist, die eine Verriegelungseinrichtung (2,3,4,7) aufweist, mit welcher die Antriebskopfkupplung lösbar an dem Schieber gehalten wird.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung einen Verriegelungsbolzen (3) und fluchtende Löcher (2,4) aufweist, wobei ein Loch in dem Kupplungsteil (1) und das andere Loch in dem Schieber angeordnet ist und wobei der Durchmesser des einen Loches derart bemessen ist, daß der Verriegelungsbolzen eingeschoben werden kann, und wobei der Durchmesser des anderen Loches derart bemessen ist, daß kein Eingriff mit dem Verriegelungsbolzen erfolgt.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein beweglicher Trichter (20,20', 20",Η,Η',Η'',H"1) vorgesehen ist, der eine Steuereinrichtung (28,29) zur Steuerung des Füllmaterialstromes in den Säulenhohlraum aufweist«
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch g e k e η η ze ich η et , daß eine Einrichtung (30) zur Bildung einer Abdichtung zwischen dem Trichter und der die Säule umgebenden Bodenfläche vorgesehen ist*
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch g e k e η η zeich η evt , daß eine Einrichtung zur Einführung von Verstärkungsmateriäl in den Säulenhohlraum vorgesehen ist. .-■■..■■'. ' \... ■ ■- .-.■ '- 24 -■ .
309843/04997318842 - 15. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter eine. Anzeigeeinrichtung (255) aufweist, die darauf geeicht ist, die Menge des in dem Behälter befindlichen Füllmaterials anzuzeigen.
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß der Schieber mit einer Anzeigeeinrichtung (55) versehen ist zur Anzeige der Füllmaterialmenge, die zur Auffüllung eines Bohrloches erforderlich ist, welches von dem Vortriebsteil ausgebildet ist, und daß die Anzeigeeinrichtung derart eingeteilt ist, daß der Betrag, des Füllmaterials während des zunehmenden Eindringens des Vortriebsteiles in den Erdboden angezeigt wird.
- 17. Verfahren zur Bildung einer Säule aus einem Werkstoff, insbesondere einer Tragsäule, Sanddrainage oder Brunnenanlage , dadurch gekennzeichnet, daßa. ein Säulenführungsteil mit einem Vortriebsteil an einer bestimmten Stelle auf dem Erdboden abgesetzt wird, an der die Säule gebildet werden soll, und daßb. über der Bodenfläche, die das Führungsteil umgibt, in einem Behälter eine Formmaterialraenge vorgesehen wird, wobei die Behälterabmessungen derart gewählt sind, daß die aufgenommene Materialmenge wenigstens zur Ausbildung einer Säule eines bestimmten Durchmessers und einer bestimmten Länge ausreicht, und wobei der Behälter mit einer Anzeigeeinrichtung (255) versehen ist, die laufend den Betragdes in einen Hohlraum zur Ausbildung einer Säule eingefüllten Materials anzeigt, und daßc. in das Führungsteil mittels eines Schiebers mit einem im wesentlichen kleineren Querschnitt als das Führungsteil eine Bewegung eingeleitet wird, um in dem Boden ein Loch zu bilden, das den Schieber aufnimmt und dessen- 25-309843/0499Wandung einen Abstand von dem Schieber aufweist, und daßd. das Formmaterial zur Bildung der Säule unter dem Ein-" fluß der Schwerkraft in das Loch geleitet wird, um dieses fortschreitend von oben abwärts entsprechend des von der Bewegung des Führungsteiles ausgebildeten Loches zu füllen, und daße. der Schieber eine Anzeigeeinrichtung aufweist, die gegenüber der Anzeigeeinrichtung des das Material aufnehmenden Behälters derart geeicht, ist, daß die Menge des in das Bohrloch eingefüllten Materials in Abhängigkeit von einer bestimmten zunehmenden Bewegung des Führungsteiles in den Boden angezeigt wird, so daß festgestellt werden kann, ob eine konstante Materialmenge, die erforderlich ist, um den theoretischen,Bohrlochraum zu füllen, in das Bohrloch eingefüllt wird.
- 18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch g e k e η η -ζ e ich η e t, daß der Schieber mit einem H-förmigen. Querschnitt versehen wird*
- 19. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet , daß das Führungsteil einen Abschnitt mit einem zylindrischen Rohrteil erhält, dessen Länge weitgehend so bemessen wird, daß es das Ende des Schiebers dicht umschließt und dadurch zur Führung des Führungsteils in lotrechter Richtung beiträgt, und daß das Führungsteil> an seinem unteren Ende mit einem zylindrischen Plattenteil (44) versehen wird, das einen größeren Durchmesser besitzt als der äußere Durchmesser des Rohrteiles.
- 20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch g e k e η η - zeich net , daß der Behälter mit einem trichterförmigen Teil versehen wird.- 26 30 98 4 3/Q499
- 21. Verfahren zur Bildung einer Tragsäule, dadurch gekennzeichnet , daßa. ein Säulenführungsteil mit einem bestimmten Querschnitt an einer bestimmten Stelle auf dem Erdboden abgesetzt wird, an der die Säule gebildet werden soll, und daßb. eine Menge von noch nicht ausgehärtetem, fließfähigem Beton unter einem hydrostatischen Anlagedruck auf dem Säulenführungsteil angeordnet wird, wobei die Menge einem ausreichenden Volumen entspricht, um die herzustellende Tragsäule vollständig auszubilden und daßc. zentrisch auf dem Säulenführungsteil ein stabiler Schieber angeordnet wird, der einen wesentlich kleineren Querschnitt aufweist als der Querschnitt des Säulenführungsteiles , und daßd. der Schieber fortschreitend nach unten bewegt wird,so daß das Säulenführungsteil in den Erdboden eindringt und auf seiner Rückseite einen durchgehenden Zylinderhohlraum bildet, der in seinem Volumen von dem Schieber minimal beeinflußt wird, und daße. dieser Zylinderhohlraum laufend von der unter dem Einfluß der Schwerkraft fließenden, unausgehärteten Betonmasse gefüllt wird.
- 22. Vorrichtung zur Verwendung für die Bildung einer Säule aus einem Werkstoff, insbesondere einer Tragsäule, Sanddrainage oder Brunnenanlage, an Ort und Stelle, dadurch g e kennzeichnet , daßa. ein Behälter mit trichterförmig verlaufenden Wänden vorgesehen ist, die in der Nähe des Behälterbodens eine Öffnung bilden, und daß der Behälter eine Materialmenge zur Bildung einer Säule aufnehmen kann, wobei die Tricht'erwände dazu bestimmt sind, das Formmaterial unter dem- 27 309843/0A99JtSEinfluß der Schwerkraft durch die sich am Behälterboden befindliche öffnung aus dem Behälter hinauszuleiten, und daß -b. in dem Behälter in der Nähe der Bodenöffnung ein die Säule formendes Vortriebsteil angeordnet ist, wobei der Querschnitt des Vortriebsteiles etwas kleiner ist, als die Querschnittsfläche der Bodenöffnung des Behälters,und daß ." ,c. ein länglicher Schieber vorgesehen ist, der lösbar mit dem Vortriebsteil verbunden ist, so daß eine auf den Schieber einwirkende Stoßkraft auf das Vortriebsteil übertragen wird, um ein Eindringen der sich am Boden abstützenden Fläche zu bewirken und eine Säulenbohrung in den Boden zu formen, und daßd. der Behälter eine Anzeigeeinrichtung zur laufenden Anzeige des Formmaterials für die Säule aufweist, das für eine auszubildende Säule in die Säulenbohrung geleitet wird, und daß der Schieber eine Anzeigeeinrichtung aufweist, die gegenüber der Anzeigeeinrichtung des Behälters derart geeicht ist, daß die Menge des in das Bohrloch eingefüllten Materials in Abhängigkeit von einer bestimmten zunehmenden Bewegung des Vortriebsteiles angezeigt wird, so daß festgestellt werden kann, ob eine konstante Materialmenge, die erforderlich ist, um den theoretischen Bohrlochraum zu füllen, in das Bohrloch eingefüllt wird.
- 23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch g e k en η zeichnet., daß das Vorschubteil einen rohrförmigen Teil mit einem geschlossenen und einem offenen Ende aufweist, wobei das geschlossene Ende einen etwas größeren Durchmesser besitzt als das rohrförmige Teil und wobei der Schieber ein entsprechendes Endteil aufweist, das8A3/(H99„ 2318542teleskopartig von dem rohrförmigen Teil aufgenommen wird«
- 24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet , daß das Vortriebsteil an seinem unteren Ende eine angeformte Platte (17,17',P) aufweist, die einen größeren Durchmesser besitzt als das rohrförmige Teil des Vortriebsteiles.
- 25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet , daß der Behälter einen trichterförmig ausgebildeten Teil aufweist.- 23 -309843/0499Leerseife
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