DE231498C - - Google Patents
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- DE231498C DE231498C DENDAT231498D DE231498DA DE231498C DE 231498 C DE231498 C DE 231498C DE NDAT231498 D DENDAT231498 D DE NDAT231498D DE 231498D A DE231498D A DE 231498DA DE 231498 C DE231498 C DE 231498C
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- Germany
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- nozzles
- coke oven
- nozzle
- oven according
- burner
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B21/00—Heating of coke ovens with combustible gases
- C10B21/10—Regulating and controlling the combustion
- C10B21/12—Burners
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10«. GRUPPE
Dr. F. SCHNIEWIND in NEW-YORK.
Die Erfindung betrifft, einen Koksofen mit seitlich auswechselbarem Gaszuführungsrohr,
aus welchem das Gas durch Düsen auf die Heizwand verteilt wird. Sie besteht zunächst
darin, daß das auswechselbare Gaszuführungsrohr Düsen, die bis an die Mündungen der
Heizzüge heranreichen, trägt und der das Gaszuführungsrohr aufnehmende unterhalb bzw.
oberhalb der Heizzüge liegende Raum nach
ίο den Heizzügen zu offen und so erweitert ist,
daß das Gaszuführungsrohr mit den Düsen ausgewechselt werden kann.
Auswechselbare und. mit kurzen Düsen versehene Gaszuführungsrohre sind bereits bekannt;
indessen sind bei der bekannten Einrichtung außer den sehr kurzen Düsen auf dem Gaszuführungsrohr noch feste Düsen vorhanden,
welche in das Mauerwerk eingebettet sind. Die Reinigung dieser festen Düsen ist schwer, wenn nicht unmöglich, da sie weder
von oben noch von unten ausgestoßen werden können. Zum Unterschied von dieser bekannten
Einrichtung trägt das ein- und ausziehbare Gaszuleitungsrohr auch den Düsenteil, welcher
in dem Mauerwerk liegt, so daß das Rohr bei eintretender Verschmutzung mit den Düsen
herausgezogen und durch ein inzwischen bereit gehaltenes Düsenrohr ersetzt werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung werden die oberen Düsenenden von
auf dem Brennerrohr aufruhenden; Luftzuführungskappen umschlossen, die den an den
Düsenmündungen vorbeiblasenden Luftstrom ablenken und der Flammen wurzel zuführen. Die
Luftzuführungskappen sind vorteilhaft nach unten abgeschlossen, um das Brennerrohr vor >
der Ausstrahlung der Heizgase zu schützen. Weiterhin können die die Düsen umfassenden
Luftzuführungskappen zweiteilig ausgebildet werden, so daß jede Düse von einem Paar
. Kappenhälften umschlossen wird. Die Teilungslinie der Luftzuführungskappen wird hierbei
vorteilhaft durch die Mitte der Düsen und der Luftkammer geführt, so daß zwei Kappenhälf- ■
ten von einem Fassonstein getragen werden und zwei benachbarte Düsen zur Hälfte umschließen.
Für öfen mit oberer und unterer Beheizung
ist das Brennerrohr für die oberen Brenner-, kammern mit zwei Reihen gegenüberliegender
Öffnungen versehen, durch welche beide die Düsen eingeführt werden, worauf sie mit einem
Hängeflansch in die unteren Öffnungen eingehängt und die oberen Öffnungen mit einem
Deckel abgeschlossen werden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι einen Schnitt durch die Koksofenkammer nach der Linie 1-1 der Fig. 2,
Fig. 2 einen. Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 4,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der
Fig-3.
Fig. 5 einen gleichen Schnitt wie Fig. 4, jedoch von einer anderen Ausführungsform,
Fig. 6 einen Schnitt senkrecht zu demjenigen der Fig. 5,
Fig. 7 einen Aufriß, der den oberen Teil des Brenners gemäß Fig. 5 und 6 zeigt,
Fig. 8 einen Schnitt wie Fig. 4 in größerem Maßstab, jedoch von einer anderen Ausführungsform,
Fig. 9 einen Grundriß zu Fig. 8,
Fig. 10 einen Schnitt wie Fig. 8, jedoch von einer anderen Ausführungsform,
Fig. 11 einen Grundriß zu Fig. 10.
Fig. 10 einen Schnitt wie Fig. 8, jedoch von einer anderen Ausführungsform,
Fig. 11 einen Grundriß zu Fig. 10.
Gemäß Fig. 1 bis 4 ist 1 das Mauerwerk
eines Koksofens mit mehreren Verkokungskammern 2, die oben und unten offen sind und seitlich von den Heizkanälen 3 beheizt
werden; diese sind an den unteren Enden durch Schlitze 4, 5 mit den entsprechenden
Regeneratorkammern 6, 7 verbunden. Jede Regeneratorkammer 6 hat einen Ein- und Auslaßkanal
8 mit einem Fuchs 9 an der einen Seite des Ofens, und jede Regeneratorkammer 7 hat einen Ein- und Auslaßkanal 10 mit einem
Fuchs 11 an der anderen Seite des Ofens. Aufsätze
und Schieber (nicht dargestellt) auf den oberen Enden der Füchse 9 und 11 und an den
Lufteinlaßröhren 12, die in die unteren Enden der Füchse münden, regeln den Zug, der durch
Fuchs 9, Regeneratorkammer 6, Schlitze 4, Kanäle 3, Schlitze 5, Regeneratorkammer 7
und Fuchs 11 oder in umgekehrter Richtung erfolgen soll.
An den oberen und unteren Enden der Heizkanäle 3 sind die Brennerkammern 13 angeordnet.
Bei der in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellten Ausführungsform sind die Brennerkammern
mit den benachbarten Heizkanälen durch enge Durchlässe 14 verbunden. In jeder Brenner-.
kammer sind die Brenner 15 zweckmäßig paarweise angeordnet, so daß in jeder Brennerkammer
von den entgegengesetzten Enden jeder Brenner eines Paares leicht herein- und herausgeführt
werden kann.
Gemäß Fig. 3 besteht der Brenner 15 aus dem ein Rohr bildenden Hauptkörper, der gewöhnlich
aus Metall besteht und einem flänschartigen Teil 16 zur Bildung einer Tür, um die
Brennerkammer 13 abzuschließen. Um das Einsetzen und Herausziehen der Brenner zu
erleichtern, sind sie mit Rädern 17 versehen. Infolge dieser Anordnung kann ein Brenner,
der schadhaft geworden ist, leicht herausgezogen und ein neuer Brenner eingesetzt werden,
ohne daß eine längere Unterbrechung eintritt, als durch die Auswechslung gegeben
ist.
Das Brennerrohr 15 trägt die Düsen 18, die
zweckmäßig aus feuerfestem Material hergestellt sind. Diese werden in der in Fig. 3 und 4
dargestellten Ausführungsform in Stutzen 19 eingesetzt und durch abnehmbare Kappen 20
gehalten; die. Zufuhr des Heizgases aus der Brennerkammer zu jeder Düse 18 wird durch
eine durchlochte Platte 21 geregelt, die an dem unteren Ende der Düse 18 sitzt. Vorteilhaft
ist eine Düse 18 für jeden Heizkanal 3 vorhanden, und bei der in den Fig. 3 und 4
dargestellten Ausführungsform tritt die Düse jedes Brenners in die Mündung des Heizkanals
durch den engen Durchlaß 14.
Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform ist eine Einrichtung getroffen,
um den Charakter der erzeugten Flamme ändern zu können. Die hierzu verwendeten Mittel
bestehen hauptsächlich aus dem eine Luftzuführungskappe bildenden Fassonstein 22, der
zwei wagerechte Flanschen 23, 24 hat, die durch einen Steg 25 verbunden sind. Die Flanschen
23, 24 bilden eine Luftkammer 26 unterhalb des oberen Endes der Düse 18, in welche die
Luftkanäle 5 münden, die bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform in die Heizkanäle
von beiden Seiten führen, anstatt von einer, wie in Fig. 1 bis 4 angenommen ist.
Die Brennerkammer hat auch in Fig. 5 die gleiche Weite von oben bis unten. Durch geeignete
Gestaltung der oberen Enden des Fasson-Steines 22 und besonders der Durchlässe, die
aus dieser Kammer in den eigentlichen Heizkanal führen, kann die Richtung und Form
des Luftstromes, der die Düse umgibt, und infolgedessen der Charakter und die Gestalt der
Flamme nach Wunsch geändert werden.
Die in Fig. 7 dargestellte Ausführungsform zeigt einen Brenner für die obere Brennerkammer, bei welchem die Räder 17 mit dem
Brennerkörper durch Arme 27 verbunden sind. In diesem Falle laufen die Räder auf den
unteren Flanschen 28 des I-Trägers 29, der auf der oberen Wand der oberen Brennerkammer
befestigt ist. Der Fassonstein 22 wird von nach abwärts gerichteten Flanschen 30 des
Stutzens 19 getragen. Jede Düse ist mit einem Flansch 31 am oberen Ende versehen, der sie
am Hindurchfallen durch den Stutzen 19 verhindert.
Eine dichte Verbindung zwischen der Düse und dem Brenner körper kann durch eine Packung aus Sand oder Lehm erzielt werden.
Die den Gasstrom regelnde Scheibe 21 liegt natürlich über dem oberen Ende.der Düse 18;
die Düse 18 und die Scheibe 21 werden durch ein Loch des Brennerrohres 15 eingeführt, das
gewöhnlich durch Deckel 32 abgeschlossen wird; das obere Brennerrohr 15 hat also zwei Reihen
gegenüberliegender Öffnungen, durch welche beiden die Düsen 18 eingeführt werden; sie
werden mit ihrem Flansch 31 in die unteren Öffnungen eingehängt, worauf dann die oberen
Öffnungen durch die Deckel 32 abgeschlossen werden.
Die Düse 18 kann anstatt der einfachen Form gemäß Fig. 3 bis 6 in verschiedener
Weise verändert werden.
Bei der in Fig. 8 und 9 dargestellten Aus-
führungsform endigt jede Düse 18 in eine Anzahl kleiner Düsen 33.
Bei der in Fig. 10 und 11 dargestellten Ausführungsform
traten die kleinen Düsen 33 durch wagerechte Flanschen 34 des Fassonsteines 22 hindurch, welche mehrere kleine, um die Düsen
33 herum verteilte Lufteinlässe 35 erhalten.
Die dargestellten Brenner sind zwar hauptsächlich für das Gas bestimmt, sie können
jedoch auch zum Verbrennen von Öl oder für Staubfeuerung dienen.
Bei den dargestellten Ausführungsformen des Brennerkörpers und der Düsen mit dem notwendigen
Zubehör zur Regelung der Flamme können die Brenner leicht eingesetzt und entfernt
werden, ohne daß die Bedienung zu hohen Temperaturen ausgesetzt oder der Betrieb des
Ofens in nennenswertem Grade unterbrochen wird. Die Anordnung des Türflansches 16 trägt
hierzu wesentlich bei, da sie einen dichten Verschluß schnell bewirkt. Der Raum zwischen
Tür und Ofen kann mit Lehm o. dgl. nötigenfalls abgedichtet werden. Ein Vorteil der dargestellten
Anordnung besteht darin, daß der Brennerkörper, der gewöhnlich aus weniger widerstandsfähigem Material als die Düsen besteht,
an der Seite der Brennerkammer liegt, die von dem Verbrennungsraum entfernt ist,
der natürlich dort beginnt, wo Luft und Gas einander mischen, d. h. am Ende der Heizkanäle.
Bei der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform sind die Brennerkörper
unmittelbar der Ausstrahlung der heißen Gase durch die engen Durchlässe 14 ausgesetzt;
bei der Ausführungsform, bei welcher die Fassonsteine 2 angewendet sind, wird natürlich der Brennerkörper dagegen geschützt.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:i. Koksofen mit seitlich auswechselbaren Gaszuführungsrohren, aus denen das Gas durch Düsen auf jede Heizwand verteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das auswechselbare Gaszuführungsrohr (15) die bis an die Heizzugsmündungen reichenden Düsen (18) trägt und der das Gaszuführungsrohr (15) aufnehmende unterhalb bzw. oberhalb der Heizwand liegende Raum nach der Heizwand offen und so erweitert ist, daß das Gaszuführungsrohr (15) mit den Düsen (18) ausgewechselt werden kann.
- 2. Koksofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Düsenenden von auf dem Brennerrohr (15) aufruhenden Luftzuführungskappen (Fassonsteine 22, 23, 24) umschlossen werden, die den an den Düsenmündungen vorbeiblasenden Luftstrom ablenken und der Flammenwurzel zuführen.
- 3. Koksofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzuführungskappen (23,24) nach unten abgeschlossen sind, um das Brennerrohr vor der Ausstrahlung der Heizgase zu schützen.
- 4. Koksofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Düsen (18) umfassenden Luftzuführungskappen (22, 23, 24) zweiteilig ausgebildet sind, so daß jede Düse von einem Paar Kappenhälften umschlossen wird.
- 5. Koksofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilungslinie der Luftzuführungskappen (22, 23, 24) durch die Mitte der Düsen (18) und der Luftkammer (26) geführt ist, so daß zwei Kappenhälften von einem Fassonstein (22) getragen werden und zwei benachbarte Düsen (18) zur Hälfte umschließen.
- 6. Koksofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennerrohr (15) für die oberen Brennerkammern (13) mit zwei Reihen gegenüberliegender öffnungen versehen ist, durch welche beide die Düsen (18) eingeführt werden, worauf sie mit einem Hängeflansch (31) in die unteren öffnungen eingehängt und die oberen Öffnungen mit einem Deckel (32) abgeschlossen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE231498C true DE231498C (de) |
Family
ID=491605
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT231498D Active DE231498C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE231498C (de) |
-
0
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