[go: up one dir, main page]

DE231498C - - Google Patents

Info

Publication number
DE231498C
DE231498C DENDAT231498D DE231498DA DE231498C DE 231498 C DE231498 C DE 231498C DE NDAT231498 D DENDAT231498 D DE NDAT231498D DE 231498D A DE231498D A DE 231498DA DE 231498 C DE231498 C DE 231498C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzles
coke oven
nozzle
oven according
burner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT231498D
Other languages
English (en)
Publication of DE231498C publication Critical patent/DE231498C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B21/00Heating of coke ovens with combustible gases
    • C10B21/10Regulating and controlling the combustion
    • C10B21/12Burners

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10«. GRUPPE
Dr. F. SCHNIEWIND in NEW-YORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1909 ab.
Die Erfindung betrifft, einen Koksofen mit seitlich auswechselbarem Gaszuführungsrohr, aus welchem das Gas durch Düsen auf die Heizwand verteilt wird. Sie besteht zunächst darin, daß das auswechselbare Gaszuführungsrohr Düsen, die bis an die Mündungen der Heizzüge heranreichen, trägt und der das Gaszuführungsrohr aufnehmende unterhalb bzw. oberhalb der Heizzüge liegende Raum nach
ίο den Heizzügen zu offen und so erweitert ist, daß das Gaszuführungsrohr mit den Düsen ausgewechselt werden kann.
Auswechselbare und. mit kurzen Düsen versehene Gaszuführungsrohre sind bereits bekannt; indessen sind bei der bekannten Einrichtung außer den sehr kurzen Düsen auf dem Gaszuführungsrohr noch feste Düsen vorhanden, welche in das Mauerwerk eingebettet sind. Die Reinigung dieser festen Düsen ist schwer, wenn nicht unmöglich, da sie weder von oben noch von unten ausgestoßen werden können. Zum Unterschied von dieser bekannten Einrichtung trägt das ein- und ausziehbare Gaszuleitungsrohr auch den Düsenteil, welcher in dem Mauerwerk liegt, so daß das Rohr bei eintretender Verschmutzung mit den Düsen herausgezogen und durch ein inzwischen bereit gehaltenes Düsenrohr ersetzt werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung werden die oberen Düsenenden von auf dem Brennerrohr aufruhenden; Luftzuführungskappen umschlossen, die den an den Düsenmündungen vorbeiblasenden Luftstrom ablenken und der Flammen wurzel zuführen. Die Luftzuführungskappen sind vorteilhaft nach unten abgeschlossen, um das Brennerrohr vor > der Ausstrahlung der Heizgase zu schützen. Weiterhin können die die Düsen umfassenden Luftzuführungskappen zweiteilig ausgebildet werden, so daß jede Düse von einem Paar . Kappenhälften umschlossen wird. Die Teilungslinie der Luftzuführungskappen wird hierbei vorteilhaft durch die Mitte der Düsen und der Luftkammer geführt, so daß zwei Kappenhälf- ■ ten von einem Fassonstein getragen werden und zwei benachbarte Düsen zur Hälfte umschließen.
Für öfen mit oberer und unterer Beheizung ist das Brennerrohr für die oberen Brenner-, kammern mit zwei Reihen gegenüberliegender Öffnungen versehen, durch welche beide die Düsen eingeführt werden, worauf sie mit einem Hängeflansch in die unteren Öffnungen eingehängt und die oberen Öffnungen mit einem Deckel abgeschlossen werden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι einen Schnitt durch die Koksofenkammer nach der Linie 1-1 der Fig. 2,
Fig. 2 einen. Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 4,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der
Fig-3.
Fig. 5 einen gleichen Schnitt wie Fig. 4, jedoch von einer anderen Ausführungsform,
Fig. 6 einen Schnitt senkrecht zu demjenigen der Fig. 5,
Fig. 7 einen Aufriß, der den oberen Teil des Brenners gemäß Fig. 5 und 6 zeigt,
Fig. 8 einen Schnitt wie Fig. 4 in größerem Maßstab, jedoch von einer anderen Ausführungsform,
Fig. 9 einen Grundriß zu Fig. 8,
Fig. 10 einen Schnitt wie Fig. 8, jedoch von einer anderen Ausführungsform,
Fig. 11 einen Grundriß zu Fig. 10.
Gemäß Fig. 1 bis 4 ist 1 das Mauerwerk eines Koksofens mit mehreren Verkokungskammern 2, die oben und unten offen sind und seitlich von den Heizkanälen 3 beheizt werden; diese sind an den unteren Enden durch Schlitze 4, 5 mit den entsprechenden Regeneratorkammern 6, 7 verbunden. Jede Regeneratorkammer 6 hat einen Ein- und Auslaßkanal 8 mit einem Fuchs 9 an der einen Seite des Ofens, und jede Regeneratorkammer 7 hat einen Ein- und Auslaßkanal 10 mit einem Fuchs 11 an der anderen Seite des Ofens. Aufsätze und Schieber (nicht dargestellt) auf den oberen Enden der Füchse 9 und 11 und an den Lufteinlaßröhren 12, die in die unteren Enden der Füchse münden, regeln den Zug, der durch Fuchs 9, Regeneratorkammer 6, Schlitze 4, Kanäle 3, Schlitze 5, Regeneratorkammer 7 und Fuchs 11 oder in umgekehrter Richtung erfolgen soll.
An den oberen und unteren Enden der Heizkanäle 3 sind die Brennerkammern 13 angeordnet.
Bei der in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellten Ausführungsform sind die Brennerkammern mit den benachbarten Heizkanälen durch enge Durchlässe 14 verbunden. In jeder Brenner-. kammer sind die Brenner 15 zweckmäßig paarweise angeordnet, so daß in jeder Brennerkammer von den entgegengesetzten Enden jeder Brenner eines Paares leicht herein- und herausgeführt werden kann.
Gemäß Fig. 3 besteht der Brenner 15 aus dem ein Rohr bildenden Hauptkörper, der gewöhnlich aus Metall besteht und einem flänschartigen Teil 16 zur Bildung einer Tür, um die Brennerkammer 13 abzuschließen. Um das Einsetzen und Herausziehen der Brenner zu erleichtern, sind sie mit Rädern 17 versehen. Infolge dieser Anordnung kann ein Brenner, der schadhaft geworden ist, leicht herausgezogen und ein neuer Brenner eingesetzt werden, ohne daß eine längere Unterbrechung eintritt, als durch die Auswechslung gegeben ist.
Das Brennerrohr 15 trägt die Düsen 18, die zweckmäßig aus feuerfestem Material hergestellt sind. Diese werden in der in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform in Stutzen 19 eingesetzt und durch abnehmbare Kappen 20 gehalten; die. Zufuhr des Heizgases aus der Brennerkammer zu jeder Düse 18 wird durch eine durchlochte Platte 21 geregelt, die an dem unteren Ende der Düse 18 sitzt. Vorteilhaft ist eine Düse 18 für jeden Heizkanal 3 vorhanden, und bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform tritt die Düse jedes Brenners in die Mündung des Heizkanals durch den engen Durchlaß 14.
Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform ist eine Einrichtung getroffen, um den Charakter der erzeugten Flamme ändern zu können. Die hierzu verwendeten Mittel bestehen hauptsächlich aus dem eine Luftzuführungskappe bildenden Fassonstein 22, der zwei wagerechte Flanschen 23, 24 hat, die durch einen Steg 25 verbunden sind. Die Flanschen 23, 24 bilden eine Luftkammer 26 unterhalb des oberen Endes der Düse 18, in welche die Luftkanäle 5 münden, die bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform in die Heizkanäle von beiden Seiten führen, anstatt von einer, wie in Fig. 1 bis 4 angenommen ist. Die Brennerkammer hat auch in Fig. 5 die gleiche Weite von oben bis unten. Durch geeignete Gestaltung der oberen Enden des Fasson-Steines 22 und besonders der Durchlässe, die aus dieser Kammer in den eigentlichen Heizkanal führen, kann die Richtung und Form des Luftstromes, der die Düse umgibt, und infolgedessen der Charakter und die Gestalt der Flamme nach Wunsch geändert werden.
Die in Fig. 7 dargestellte Ausführungsform zeigt einen Brenner für die obere Brennerkammer, bei welchem die Räder 17 mit dem Brennerkörper durch Arme 27 verbunden sind. In diesem Falle laufen die Räder auf den unteren Flanschen 28 des I-Trägers 29, der auf der oberen Wand der oberen Brennerkammer befestigt ist. Der Fassonstein 22 wird von nach abwärts gerichteten Flanschen 30 des Stutzens 19 getragen. Jede Düse ist mit einem Flansch 31 am oberen Ende versehen, der sie am Hindurchfallen durch den Stutzen 19 verhindert. Eine dichte Verbindung zwischen der Düse und dem Brenner körper kann durch eine Packung aus Sand oder Lehm erzielt werden. Die den Gasstrom regelnde Scheibe 21 liegt natürlich über dem oberen Ende.der Düse 18; die Düse 18 und die Scheibe 21 werden durch ein Loch des Brennerrohres 15 eingeführt, das gewöhnlich durch Deckel 32 abgeschlossen wird; das obere Brennerrohr 15 hat also zwei Reihen gegenüberliegender Öffnungen, durch welche beiden die Düsen 18 eingeführt werden; sie werden mit ihrem Flansch 31 in die unteren Öffnungen eingehängt, worauf dann die oberen Öffnungen durch die Deckel 32 abgeschlossen werden.
Die Düse 18 kann anstatt der einfachen Form gemäß Fig. 3 bis 6 in verschiedener Weise verändert werden.
Bei der in Fig. 8 und 9 dargestellten Aus-
führungsform endigt jede Düse 18 in eine Anzahl kleiner Düsen 33.
Bei der in Fig. 10 und 11 dargestellten Ausführungsform traten die kleinen Düsen 33 durch wagerechte Flanschen 34 des Fassonsteines 22 hindurch, welche mehrere kleine, um die Düsen 33 herum verteilte Lufteinlässe 35 erhalten.
Die dargestellten Brenner sind zwar hauptsächlich für das Gas bestimmt, sie können jedoch auch zum Verbrennen von Öl oder für Staubfeuerung dienen.
Bei den dargestellten Ausführungsformen des Brennerkörpers und der Düsen mit dem notwendigen Zubehör zur Regelung der Flamme können die Brenner leicht eingesetzt und entfernt werden, ohne daß die Bedienung zu hohen Temperaturen ausgesetzt oder der Betrieb des Ofens in nennenswertem Grade unterbrochen wird. Die Anordnung des Türflansches 16 trägt hierzu wesentlich bei, da sie einen dichten Verschluß schnell bewirkt. Der Raum zwischen Tür und Ofen kann mit Lehm o. dgl. nötigenfalls abgedichtet werden. Ein Vorteil der dargestellten Anordnung besteht darin, daß der Brennerkörper, der gewöhnlich aus weniger widerstandsfähigem Material als die Düsen besteht, an der Seite der Brennerkammer liegt, die von dem Verbrennungsraum entfernt ist, der natürlich dort beginnt, wo Luft und Gas einander mischen, d. h. am Ende der Heizkanäle. Bei der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform sind die Brennerkörper unmittelbar der Ausstrahlung der heißen Gase durch die engen Durchlässe 14 ausgesetzt; bei der Ausführungsform, bei welcher die Fassonsteine 2 angewendet sind, wird natürlich der Brennerkörper dagegen geschützt.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Koksofen mit seitlich auswechselbaren Gaszuführungsrohren, aus denen das Gas durch Düsen auf jede Heizwand verteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das auswechselbare Gaszuführungsrohr (15) die bis an die Heizzugsmündungen reichenden Düsen (18) trägt und der das Gaszuführungsrohr (15) aufnehmende unterhalb bzw. oberhalb der Heizwand liegende Raum nach der Heizwand offen und so erweitert ist, daß das Gaszuführungsrohr (15) mit den Düsen (18) ausgewechselt werden kann.
  2. 2. Koksofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Düsenenden von auf dem Brennerrohr (15) aufruhenden Luftzuführungskappen (Fassonsteine 22, 23, 24) umschlossen werden, die den an den Düsenmündungen vorbeiblasenden Luftstrom ablenken und der Flammenwurzel zuführen.
  3. 3. Koksofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzuführungskappen (23,24) nach unten abgeschlossen sind, um das Brennerrohr vor der Ausstrahlung der Heizgase zu schützen.
  4. 4. Koksofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Düsen (18) umfassenden Luftzuführungskappen (22, 23, 24) zweiteilig ausgebildet sind, so daß jede Düse von einem Paar Kappenhälften umschlossen wird.
  5. 5. Koksofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilungslinie der Luftzuführungskappen (22, 23, 24) durch die Mitte der Düsen (18) und der Luftkammer (26) geführt ist, so daß zwei Kappenhälften von einem Fassonstein (22) getragen werden und zwei benachbarte Düsen (18) zur Hälfte umschließen.
  6. 6. Koksofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennerrohr (15) für die oberen Brennerkammern (13) mit zwei Reihen gegenüberliegender öffnungen versehen ist, durch welche beide die Düsen (18) eingeführt werden, worauf sie mit einem Hängeflansch (31) in die unteren öffnungen eingehängt und die oberen Öffnungen mit einem Deckel (32) abgeschlossen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT231498D Active DE231498C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE231498C true DE231498C (de)

Family

ID=491605

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT231498D Active DE231498C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE231498C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3027587C2 (de)
DE3038875C2 (de) Müllverbrennungsanlage
DE3322119C2 (de) Verbrennungsanlage mit regenerativem Wärmeaustauscher
DE1401853B2 (de)
DE876128C (de) Verfahren und Geraet zur Herstellung von Gasruss
DE231498C (de)
DE3730036C2 (de) Glasschmelzofen
EP0829678A2 (de) Kanalbrenner und Verfahren zum Aufheizen eines strömenden Gases
DE320012C (de) Flammofen mit an der Stirn und den Seitenflaechen liegenden, aus Luft- und Gaskanal bestehenden Brennern
DE827990C (de) Zweitluftzufuehrung in Generatorgasfeuerungen
DE710096C (de) Vorrichtung zur Einfuehrung vorgewaermter Zusatzluft in die Rauchgase von Feuerungen
DE2425528C3 (de) Brenner für Winderhitzer
DE646920C (de) Verfahren zum Beheizen von Industrieoefen, deren Ofenkammern einen im wesentlichen gleichbleibenden Querschnitt aufweisen, mit Brenngas und Ofen zur Ausfuehrung des Verfahrens
DE243320C (de)
DE751589C (de) Brenner mit nach abwaerts gerichteter Flamme fuer Heizzuege von OEfen
DE606517C (de) Brennereinrichtung fuer gasfoermige Stoffe mit flammenloser Verbrennung
DE447732C (de) Senkrechter Regenerativ-Kammerofen zur Erzeugung von Gas und Koks
DE2226046C3 (de) Brenner für Winderhitzer
DE654851C (de) In Feuerungen einzubauender kastenfoermiger Luftvorwaermer
DE843523C (de) Tunnelofen fuer keramische Zwecke
DE703403C (de)
DE467426C (de) In die Feuerraumwand rauchverzehrender Feuerungsanlagen einsetzbarer, aus aneinandergereihten ringfoermigen Platten bestehender Rohrkoerper zur Einleitung eines Dampfluftgemisches in den Feuerraum
DE213851C (de)
DE2452193B1 (de) Tunnelofen zur Waermebehandlung von Gegenstaenden
DE2047453C (de) Brenneranordnung an einem säulenförmigen Winderhitzer