DE2311159C3 - Lichtdurchlässiger Panzer für Rolltore od.dgl - Google Patents
Lichtdurchlässiger Panzer für Rolltore od.dglInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen lichtdurchlässi gen Panzer für Rolltore od. dgl. aus gelenkig ineinan
dergreifenden, in ihren Vertikalwandungen mit Durch brechungen versehenen Metallstäben, weiche Halte
rangen für die Durchbrechungen verschließende licht durchlässige Einlagen aufweisen, bei dem nach Paten
2 109 838 die Halterungen als lediglich in Längsrich tung des Stabes verlaufende Stege ausgebildet sind.
Bei dem lichtdurchlässigen Panzer nach dem Haupt patent ist es auf Grund der Aufgabenstellung de;
Hauptpatentes gelungen, einen Panzer zu scnaffen, be dem nach dem Strangpressen der Metallsiäbe die ai
diesen erforderlichen Bearbeitungsgänge auf ein Mini mum reduzierbar sind. Damit ist es gemäß der Lehn
nach dem Hauptpatent gelungen, bei verminderten Bau-, Fertigungs- und Montageaufwand einen hinsieht
lieh der Bauhöhe niedrigen lichtdurchlässigen Panzei
zu schaffen, der in seiner Gesamtkonzeption den vor bekannten Panzern weit überlegen ist. Bei dem Panzei
nach dem Hauptpatent muß die lichtdurchlässige Einla ge, welche die Durchbrechungen in der Vertikalwan
dung hintergreift, von der Seite her in die durch Steg* gebildeten Halterungen eingeschoben werden. Bei den
lichtdurchlässigen Panzer nach dem Hauptpatent wire hierzu an gegenüberliegenden Stellen der Einlage oben
und unten — am Metallstab je eine Nut gebildet in welche die Einlage einschiebbar ist.
Der Erfindungsgegenstand geht nun von der glei chen Aufgabe aus wie beim Hauptpatent, sie ist jedocl
dahingehend erweitert, als nunmehr der lichtdurchlässi ge Panzer derart ausgebildet werden soll, daß die licht
durchlässigen Einlagen auch im eingebauten Zustanc des Panzers auswechselbar sind.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung in vorteilhaf ter Weise dadurch gelöst, daß die Einlage entlang ihre;
unteren Längsrandes auf einem Stützsteg des Metall Stabes ruht, daß ihr oberer Längsrand in eine Nut zwi
sehen der Vertikalwandung und einem parallel zu die ser angeordneten Steg eingreift und daß ein zwischei
den Stützsteg und einen Haltesteg einsetzbares Halte teil die Einlage gegen die Vertikalwandung des Metall
Stabes drückt.
Der Erfindungsgegenstand stellt allein schon au: dem Grund eine vorteilhafte Weiterentwicklung de;
Hauptpatentes dar, weil es jetzt erstmalig möglich ist jede Einlage an jedem Metallstab im eingebauten Zu
stand des lichtdurchlässigen Panzers auswechseln zi können. Die Montage einer jeden Einlage in einen Me
tallstab braucht jetzt nicht mehr — wie bisher — vor der Stirnseite der Metallstäbe her durch Einschieber
der Einlage in Längsrichtung des Metallstabes zu erfol gen, vielmehr kann man jetzt die Einlage von der In
nen- oder Rückseite her in die auf der Innen- bzw Rückseite der Metallstäbe vorgesehenen Halterunger
einbringen. Dazu setzt man die Einlage jetzt entlang eines ihrer Längsiander in die als Nut ausgebildete ein«
Halterung ein, während die Halterung entlang des anderen
Längsrandes nicht mehr — wie dies beim Hauptpatent der Fall ist — durch eine am Metallstab angeformte
Nut gebildet wird, sondern gemäß der Erfindung aus einem Halteteil steht, welches in der Lage ist,
einerseits sich selbst am Metallstab zu halten und andererseits die Einlage sicher gegen die Verfkalwardung
des Metallstabes zu drücken.
Der Stützstep, auf welchem die Einlage entlang ihres einen, des unteren Längsrandes abgestützt ist, kann dabei
ein quer zur Vertikalwandung abstehender nutenfreier Stützsteg sein. Es ist jedoch ebenso möglich, diesen
Stützsteg als eine Absatzstufe im Metallstab selbst auszubilden. Wichtig für die Handhabung ist jedoch
nur, daß der Stützsteg mit Abstand vor der Einlage, d. h. zur Innen- oder Rückseite hin eine Möglichkeit
aufweist, um das Halteteil zu befestigen.
Diese jetzt erstmalig verwirklichte und als Verbesserung anzusehende auswechselbare Anordnung von
lichtdurchlässigen Einlagen in Panzern für Rolltore od. dgl. gestattet es nun, daß man beispielsweise durch
Unachtsamkeit oder durch sonstige unvorhergesehene äußere Einflüsse zerstörte lichtdurchlässige Einlagen
ohne weiteres schnell wieder ersetzen kann, weil eine
Montage der Einlage von der Innenseite her im bisher nicht möglichen, eingebauten Zustand der Metallstäbe
erfolgen kann.
Ein weiterer Vorteil durch die Auswechselbarkeit ergibt sich auch insofern, als es jetzt ohne weiteres möglich
ist, die Einlagen beispielsweise zum Zweck ihrer Reinigung od. dgl. aus den Halterungen herauszunehmen,
wenn man das Halteteil zur Halterung der Einlage vorher entfernt. Aber nicht nur die Einlagen können
hier gesäubert werden, sondern auch sich in den Halterungen angesetzter Schmutz kann nach dem Entfernen
der Einlagen leicht beseitigt werden, so daß erstmalig ein nachträglicher Zugang an alle Halterungsteile geschaffen
wird.
In einer praktischen Verwirklichung kann nun das Halteteil wenigstens zweischenklig ausgebildet sein, indem
es mit einem Druckschenkel zur Halterung der Einl.-'c und mit einem Befestigungsschenkel zur Anbring
.ng zwischen Stützsteg und Haltesteg d>
- Metallstabes ausgerüstet ist.
Hier kann nun dir einfachste Ausführung eines Haiteteiles
darin gesehen werden, wenn man es beispielsweise als winkeliges Bauelement ausbildet, um eine
Halterung der Einlage einerseits und eine Befestigung des Halteteiles andererseits herbeiführen zu können.
Eine besonders bevorzugte Lösung eines Ha'.'eteiles wird im Rahmen der Erfindung zweckmäßig so gestaltet,
daß es ein Steckbauelement ist, dessen Druckschenkel einen gegen die Einlage drückenden Kopf aufweist,
während der Befestigungsschenkel hinterschnitten ist und mit einer entsprechenden Kupplungsaussparung
zwischen Stützsteg und Haltesteg des Metallstabes rastend zusammenwirkt.
Bildet man nämlich ein solches Halteteil als Steckbauelement aus, dann kann man bei Durchführung
einer einfachen Klipsmontage die Einlage in dem Meteilstab befestigen, indem nan die Einlage zunächst entlang
ihres oberen Längsrandes in die nutförmige Halterung im oberen Teil des Metallstabes einsetzt, die Einlage
dann auf den im unteren Teil vorgesehenen Stützsteg bringt und dann das Halteteil als Steckbauelement
in eine entsprechende Halteaussparung im Haltesteg des Metallstabes einbringt.
Eine besonders hervorragende Wirkung kommt dann zustande, wenn das Halteteil elastisch ausgebildet
ist Dies hat den Vorteil, daß es zusätzlich in einem bisher nicht erreichten Maß toleranzausgleichend in
Funktion treten kann. Es wird dadurch weitgehend eine zuverlässige Halterung der Einlage garantiert. Auch
braucht man bei der Verwendung elastischer Haltekörper als Halteteile nicht so genau "and pr&zise zu arbeiten,
weil ein gewisser Ausgleich durch das Halteteil selbst möglich ist
Es wäre nun in der Praxis denkbar, daß das Halteteil aus mehreren, im Abstand voneinander angeordneten,
stopfenförmigen Elementen besteht Eine solche Lösung wäre zwar möglich und auch durchführbar, es
wäre auch eine sichere Halterung der Einlage gewährleistet, nur durch die Anbringung mehrerer stopfenförmiger
Elemente würde die Montagezeit verlängert, die Halterung wäre jedoch ausreichend.
Um aber auch bei der Montage solcher Einlagen rationell arbeiten zu können, ist es zweckmäßiger, wenn
das Halteteil eine sich ununterbrochen entlang dem unteren Längsrand der Einlage erstreckende Steckklemmleiste
ist.
Bei einer solchen praktischen Verwirklichung kann man korrespondierend zu einer ununterbrochenen
durchgehenden Steckklemmleiste eine ebenfalls rinnenförmige ununterbrochen durchgehende Halteaussparung
im Haltesteg des Metallslabes vorsehen und in diese die Leiste schnell und mühelos eindrücken, womit
dann auch die Einlage auf ihrer gesamten Länge durch die Steckklemmleiste belastet und damit sicher in der
Halterung gehalten wird. Auch bringt die ununterbrochen durchgehende Steckklemmleiste dann Vorteile,
wenn eine Demontage der Einlagen beabsichtigt ist, auch hier kann man dann praktisch mit einem Griff die
Steckklemmleiste aus der Halterung wieder herausziehen.
Der Erfindung ist es aber nicht nur allein gelungen, lichtdurchlässige Panzer dahingehend zu vervollkommnen,
daß man deren Einlagen im eingebauten Zustand auswechselbar gestaltet, vielmehr geht sie insofern
noch einen Schritt weiter, als der Steckklemmleiste ein von dieser ausgehendes und Kupplungsgelenkteile des
Metallstabes auf der Außenseite vollends umfassendes Abdeckteil zugeordnet ist.
Wenn man gemäß diesem Vorschlag dem Halteteil noch ein Abdeckteil zuordnet, welches in der Lage ist,
den Kupplungsgelenkteil des Metallstabes vollends zu umfassen, dann kommt man in den Genuß eines weiteren
Vorteils insofern, als dieses Abdeckt^ geräuschdämpfend wirken kann, wenn der Panzer aufgerollt
wird. Wenn nämlich herkömmliche Panzer, d. h. solche, die keinen Abdeckteil im Bereich des Kupplungsgelenkteils
besitzen, aufgerollt werden, ist ein Klappergeräusch beim Aufeinanderlegen der einzelnen Metallstäbe
auf der Wickelrolle nicht zu vermeiden. Beim Erfindungsgegenstand wird aber das Aufschlagen des Kupplungsgelenkteils
auf die bereits aufgewickelten Metall stäbe durch das Abdeckteil gedämpft, so daß die
Klappergeräusche hierbei vollkommen ausgeschaltet sind.
Aber nicht nur die Geräusche werden damit gedämpft, sondern es wird jetzt auch keine Metall-Metall
Berührung im Bereich des Kupplungsgelenkteils mehl eintreten, so daß auch dadurch möglicherweise entste
hende Beschädigungen der Oberfläche, wie Kratzei od. dgl., ausgeschlossen sind. Das Abdeckteil erfüllt da
mit eine Doppelfunktion.
Das Abdeckteil läßt sich besonders wirkungsvoll unc
sicher am Metallstab anbringen, wenn es ein im Querschnitt
etwa C-förmig gestaltetes, ununterbrochen durchgehendes Abdeckprofil ist, welches klammerartig
auf den Kupplungsgelenkteilen sitzt und mit einer Haltenase in einer Befestigungsaussparung des Kupplungsgelenkes
formschlüssig eingreift. Diese sichere Befestigung ist aus dem Grund nötig, weil man dafür garantieren
muß, daß diese Abdeckteile nicht bei der Betätigung des Panzers aus ihrer Montagelage herauskommen,
sondern auch tatsächlich — auch bei auftretenden Belastungen — um diesen Kupplungsgelenkteil verbleiben,
damit die beabsichtigte Wirkung auch erhalten bleibt.
Unterstützt wird die sichere Halterung auch noch dadurch, daß zur Rückrutschsicherung der Haltenase des
Abdeckprofils ein in die Befestigungsaussparung ragender Sicherungssteg vorgesehen ist.
Eine in diese Richtung baulich vollendete Lösung kann darin gesehen werden, wenn die Steckklemmleiste
und das Abdeckteil eine einstückige, strangförmige Profilleiste bilden.
Diese einstückige Ausführung zwischen Abdeckteil und Halteteil garantiert einen absolut sicheren Sitz auf
dem Kupplungsgelenkteil, so daß dieses kombinierte Bauelement eine Doppelfunktion erfüllt, nämlich einmal
die der Halterung der Einlage und zum anderen die der Geräuschminderung des Panzers beim Aufrollvorgang.
Zusammenfassend stellt also der Erfindungsgegenstand eine höchst vorteilhafte Weiterentwicklung des
lichtdurchlässigen Panzers nach dem Hauptpatent dar, weil man jetzt bisher nicht gekannte Möglichkeiten
hinsichtlich der Montage und der Demontage der lichtdurchlässigen Einlagen im eingebauten Zustand des
lichtdurchlässigen Panzers besitzt. Von der Stirnseite her braucht man jetzt die Einlagen nicht mehr einzubauen,
was für die angestrebte Möglichkeit der auswechselbaren Halterung im eingebauten Zustand des
Panzers von ausschlaggebender Bedeutung ist. Damit ist der Erfindungsgegenstand nicht nur im höchsten
Maß als technisch fortschrittlich anzusehen, sondern er bietet sich der Praxis auch als eine höchst brauchbare
Lösung allein schon aus dem Grund an, weil in der Praxis der Wunsch nach einem geräuscharmen lichtdurchlässigen
Panzer besteht. In dem Fall kann dann dem Halteteil der erfindungsgemäß vorgeschlagene Abdeckteil
zugeordnet werden, und zwar in einstückiger Baueinheit ebenso gut, wie auch als für sich selbständiger
und vom Halteteil getrennter Bauteil. Beide Möglichkeiten sind in der Praxis durchführbar.
Im übrigen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes
auf der Zeichnung wiedergegeben; dabei zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht eines Rolltores, mit lichtdurchlässigem
Panzer,
F i g. 2 eine Darstellung eines einzelnen Metallstab«»
im Querschnitt bei welchem sowohl die Einlage als auch das Halteteil im noch ungekuppelten Zustand daneben
gezeichnet sind,
F i g. 3 eine der F i g. 2 entsprechende Darstellung mit eingebauter Einlage,
Fig.4 eine weitere Darstellung eines Metallstabes
mit lichtdurchlässiger Einlage, wobei ein zusätzliches Abdeckteil vorgesehen ist und
F i g. 5 eine weitere Ausführungsform, bei der Halte-
und Abdeckteil einstückig sind.
Bei dem lichtdurchlässigen Panzer weist ein Metallstab 10 aus Leichtmetall entlang beider Längsränder
Kupplungsgelenkteile 12 und 13 auf, die ineinandergreifend eine Gelenkkupplung bilden. Der Metallstab 10 ist
als tragendes Profil ausgebildet und !mit fensterartigen Durchbrechungen 18 versehen, die Lichtdurchtrittsöffnungeni
darstellen. Sie sind in Längsrichtung des Metallstabes in Abständen nebeneinanderliegend angeordnet.
Diese Durchbrechungen 18 sind als glatte, vorsprungsfreie
Stanzdurchbrüche ausgeführt. Auf der Innenseite werden die Durchbrechungen 18 durch folienartigc
Einlagen 119, z. B. aus Kunststoff, die durchscheinend
oder durchsichtig ausgebildet sind, abgedeckt. Zur Halterung jeder Einlage 119 sind auf der Innenseite des
Metallstabes Halterungen vorgesehen, die als Stege 16 ausgebildet sind. Zwischen der Venikalwandung und
diesem Steg 16 ist eine Mut 21 gebildet, in v/elche ein
Längsrand 119a der Einlage 119 aufgenommen ist.
Der Nut 21 gegenüberliegend ist ein Stützsteg 22 vorgesehen, welcher beispielsweise quer zur Vertikalwandung
verläuft. Auf diesem Stüt2:steg 22 steht die Einlage 119 entlang ihres anderen Längsrandes 1196
auf und wird durch ein Halteteil 23; gehalten. Dieses
Halteteii 23 ist als Steckklemmleiste ausgebildet, deren Druckschenkel 24 von der Innenseite her gegen die
Einlage 119 drückt und diese damit sicher hält. Mit dem
Befestigungsschenkel 25, welcher hinterschnitten ist, ist das Halteteil 23 in der Lage, an einem Haltesieg 26 des
Metallstabes arretiert zu werden, indem dieser hinterschnittene Befestigungsschenkel 25 in eine entsprechende
Kupplungsaussparung 27 des Haltesteges 26 eingreift.
Die Steckklemmleiste 23 ist ein strangförmiges Kunststoffprofil. Es ist aber auch genauso gut möglich,
daß an Stelle eines strangförmigen Kunststoffprofils einzelne Stopfenbauelemente verwendet werden, die
mit hinterschnittenen Befestigungsznpfen ebenfalls in
die Kupplungsaussparung 27 eingreifen könnten. Diese könnten auch mit einzelnen Kupplungsdurchbrüchen
zusammenwirken.
Dem Halteteil 23 kann — wie F i g.4 und 5 zeigen — ein Abdeckteil 28 zugeordnet sein, welches den Kupplungsgelenkteil
13 vollends umfaßt wobei dieses Abdeckteil 28 eine im wesentlichen C-förmige Gestalt einnehmen
kann. Mit einer Haltenase 28a kann dieses in eine Befestigungsaussparung 29 eingreifen, die mit
einem Sicherungssteg 30 ausgerüstet ist, um die eingesetzte Nase zu arretieren.
Dieses Abdeckteil 28 kann ebenfalls als strangförmiges Kunststoffprofil ausgebildet und baulich unabhängig
vom Halteteil ausgeführt sein.
Es ist aber auch genauso gut möglich — wie dieses in F i g. 5 gezeigt ist —, das Halteteii 23 und das Abdeck
teil 28 zu einem einstückigen gemeinsamen Bauteil 23 28 zu vereinigen. Bei einer solchen Ausführung würde
ein Dreischenkelbauelement verwirklicht werden, welches einen Druckschenkel zur Halterung der Einlage
119, einen Befestigungsschenkel zur Halterung am Hai
teweg 26. sowie einen Abdeckschenkel aufweist wel eher den Kupplungsgelenkteil 13 umf-.öt ond ihn au
seiner gesamten Ausdehnung abdeckt
Es ist auch möglich, beispielsweise an Stelle des Ste
ges 16 als Halterung auch noch ein zusätzlich anbring bares Halteelement ähnlich einer Steckklemmleiste zi
verwirklichen, wenn dieses aus gewissen konstruktive!
oder sonstigen Gründen vorteilhaft ist
Auch könnte man das Abdeckteil, welches als unun terbrochen durchgehendes Profil ausgeführt ist in ein
zelnen im Abstand nebeneinander angeordneten strei fenförmigen Bauelementen verwirklichen, zwischen de
nen sich dann abdeckteilfreie Zwischenräume befinden wurden. Auch eine solche Art würde eine geräuschdämpfende
und puffernde Wirkung herbeiführen.
Auch im Rahmen der Halterung der Steckklemmleiste wäre es möglich, an Stelle eines hinterschnittenen
Befestigungsschenkels einen Befestigungsschenkel zu verwirklichen, der beim Einklipsen eine Spreizl
ausübt und sich dann hinter entsprechenden V< gen hält. Auch könnte man an dieser Stelle ein
ches Spreizglied mit einschlagen, wenn dieses vorteilhaft und zweckmäßig erweisen sollte.
Hierzu 3 Biatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Lichtdurchlässiger Panzer für Rolltore od. dgl. aus gelenkig ineinandergreifenden, in ihren Vertikalwandungen
mit Durchbrechungen versehenen Metallstäben, welche Halterungen für die Durchbrechungen
verschließende lichtdurchlässige Einlagen aufweisen, bei dem nach Patent 2 109 838 die
Halterungen als !ediglich in Längsrichtung des Stabes verlaufende Stege ausgebildet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einlage (119) entlang ihres unteren Längsrandes (1196) auf einem
Stützsieg (22) des Metallstabes (10) ruht, daß ihr oberer Längsrand (119a) in eine Nut (21) zwischen
der Verükalwandung und einem parallel zu dieser angeordneten Steg (16) eingreift und daß ein zwischen
den Stützsteg (22) und einen Haltesteg (26) einsetzbares Halteteil (23) die Einlage gegen die
Vertikalwandung des Metallstabes (10) drückt.
2. Lichtdurchlässiger Panzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (23) wenigstens
zweischenklig ausgebildet ist, indem es mit einem Druckschenkel (24) zur Halterung der Einlage
und mit einem Befestigungsschenkel (25) zur Anbringung zwischen Stützsteg (22) und Haltesteg (26)
des Metallstabes (10) ausgerüstet ist.
3. Lichtdurchlässiger Panzer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil (23) ein
Steckbauelement ist. dessen Druckschenkel (24) einen gegen die Einlage drückenden Kopf aufweist,
während der Befestigungsschenkel (25) hinterschnitten ist und mit einer entsprechenden Kupplungsaussparung
(27) zwischen Stützsteg (22) und Haltesteg (26) des Metallstabes rastend zusammenwirkt.
4. Lichtdurchlässiger Panzer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Halteteil (23) elastisch ausgebildet ist.
5. Lichtdurchlässiger Panzer nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß das
Halteteil aus mehreren, im Abstand voreinander angeordneten, stopfenförmigen Elementen besteht.
6. Lichtdurchlässiger Panzer nach Anspruch 3 oder 4. dadurch gekennzeichnet, daß das Halteteil
eine sich ununterbrochen entlang dem unteren Längsrand (1196) der Einlage (119) erstreckende
Steckklemmleiste (23) ist.
7. Lichtdurchlässiger Panzer nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Steckklemmleiste (23) ein von dieser ausgehendes und Kupplungsgelenkteile
(13) des Metallstabes auf der Außenseite vollends umfassendes Abdeckteil (28) zugeordnet
ist.
8. Lichtdurchlässiger Panzer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckteil ein im
Querschnitt etwa C-förmig gestaltetes, ununterbrochen durchgehendes Abdeckprofil (28) ist, welches
klammerartig auf den Kupplungsgelenkteilen sitzt und mit einer Haltenase (28a) in einer Befestigungsaussparung (29) des Kupplungsgelenkes formschlüssig
eingreift.
9. Lichtdurchlässiger Panzer nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Rückrutschsicherung der HaHenase (28a) des Abdeckprofils (28) ein in die
Befestigungsaussparung (29) ragender Sicherungssteg (30) vorgesehen ist.
, 10. Lichtdurchlässiger Panzer nach einem der Ansprüche
7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß äi Steckklemmleiste (23) und das Abdeckteil (28) eiw
einstückige, strangförmige Profilleiste bilden.
11. Lichtdurchlässiger Panzer nach einem de
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenmteich net, daß der die Nut für den oberen Längsrani
(119a) der Einlage (119) bildende Steg durch ein zu
sätziich anbringbares Halteteil (23) gebildet wird.
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DE2109838B2 (de) | 1973-04-26 |
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