DE2303497C2 - Verfahren zur Übertragung von Sprachsignalen - Google Patents
Verfahren zur Übertragung von SprachsignalenInfo
- Publication number
- DE2303497C2 DE2303497C2 DE19732303497 DE2303497A DE2303497C2 DE 2303497 C2 DE2303497 C2 DE 2303497C2 DE 19732303497 DE19732303497 DE 19732303497 DE 2303497 A DE2303497 A DE 2303497A DE 2303497 C2 DE2303497 C2 DE 2303497C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- error signal
- speech
- coefficients
- transmission
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 title claims description 30
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 20
- 238000013139 quantization Methods 0.000 claims description 6
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 9
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 7
- 230000006870 function Effects 0.000 description 6
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 3
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 3
- 238000003786 synthesis reaction Methods 0.000 description 3
- 230000003044 adaptive effect Effects 0.000 description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 2
- 230000008569 process Effects 0.000 description 2
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 238000004364 calculation method Methods 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 230000008447 perception Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000000638 stimulation Effects 0.000 description 1
- 210000001260 vocal cord Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03M—CODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
- H03M3/00—Conversion of analogue values to or from differential modulation
- H03M3/04—Differential modulation with several bits, e.g. differential pulse code modulation [DPCM]
- H03M3/042—Differential modulation with several bits, e.g. differential pulse code modulation [DPCM] with adaptable step size, e.g. adaptive differential pulse code modulation [ADPCM]
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10L—SPEECH ANALYSIS TECHNIQUES OR SPEECH SYNTHESIS; SPEECH RECOGNITION; SPEECH OR VOICE PROCESSING TECHNIQUES; SPEECH OR AUDIO CODING OR DECODING
- G10L19/00—Speech or audio signals analysis-synthesis techniques for redundancy reduction, e.g. in vocoders; Coding or decoding of speech or audio signals, using source filter models or psychoacoustic analysis
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computational Linguistics (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Audiology, Speech & Language Pathology (AREA)
- Human Computer Interaction (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Compression, Expansion, Code Conversion, And Decoders (AREA)
- Transmission Systems Not Characterized By The Medium Used For Transmission (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Übertragung von Sprachsignalen mit verminderter Bandbreite, bei
dem zunächst die in digitale Form gebrachten Sprachsignale abschnittsweise einem Rechenwerk zur
Analyse des Sprachsignals und Berechnung von Schätzkoeffizienten und gleichzeitig einem vom Rechenwerk
gesteuerten Netzwerk zur Vorhersage des Signalverlaufs zugeführt werden, wobei mit diesem
Netzwerk ein Fehlersignal gebildet wird, und bei dem anschließend Fehlersignal und Schätzkoeffizienten
quantisiert einem Codierer zur Übertragung des synthetischen Signals zugeführt werden,
Nachrichtenübertragungssysteme für Sprachsignale, die eine extreme Reduzierung der zu übertragenden
Informationsmenge bei weitgehendem Erhatt der Verständlichkeit und Natürlichkeit des Sprachsignals
ίο gestatten, müssen so weit wie möglich Bezug nehmen
auf die spezifischen statistischen Eigenschaften des Sprachsignals.
Es ist bekannt, daß unter gewissen Voraussetzungen 63 genügt, statt der Übertragung des analogen oder
digital codierten Sprachsignals nur die Parameter des Sprechtraktes zu übertragen und aus diesen dann am
Empfangsort ein künstliches Sprachsignal zu regenerieren, das entsprechend den Einzelheiten der übertragenen
Parameter mit dem Sendesignal weitgehend identisch ist (Flanagen, Speech Analysis, Synthesis and
Perception, Springer Verlag Berlin 1972 S. 321 ff, insb.
S. 370, Absch. 8.10). Dieses Verfahren erfordert eine hohe Bitrate und ergibt empfangsseitig eine mangelhafte
Sprachwiedergabe.
Bei einer anderen Klasse von Verfahren wird neben den beschriebenen Parametern zusätzlich noch ein
Fehlersignal übertragen, das die am Empfangsort mit Fehler regenerierte Sprachschwingung verbessern soll.
Es ist dann eine weniger genaue Übertragung der Beschreibungsparameter zulässig (IEEE Trans, on
Comm. Techn. Vol. Com. 19, No. 6, Dez. 71, Seiten 1021
bis 1032). Diese Verfahren liefern eine verbesserte Sprachwiedergabe, jedoch auf Kosten einer ebenfalls
sehr hohen Bitrate.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, durch welches die Bitrate so weit
reduziert wird, daß die Sprachübertragung auch über schmalbandige Telefon- oder Fundkanäle bei guter
Sprachqualität möglich ist
Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Durch das Verfahren gemäß der Erfindung läßt sich die Bitrate ganz erheblich reduzieren. Weitere Verbesserungen
sind in den Unteransprüchen angegeben. So
wird Übertragungsbandbreite zusätzlich eingespart, wenn bei niedrigem Signalpegel eines periodischen
Fehlersignals geringer Nullstellendichte wie es bei der Übertragung von Vokalen der Fall ist — nur die
Schätzkoeffizienten übertragen werden.
Stimmlose Laute besitzen als relevantes Signal vo"wiegend das Fehlersignal, so daß es weiterhin von
Vorteil ist, in diesen Fällen nur das Fehlersignal zu übertragen.
Eine gleichzeitig optimale Ausnutzung des Übertra-
gungskanals wird erreicht, wenn zur Übertragung der
Schätzkoeffizienten eine Run-Length-Codierung oder Adreßkopfcodierung angewendet wird und diese von
dem Rechenwerk entsprechend der Art und Amplitude des Fehlersignals so gesteuert bzw. gepuffert wird, daß
ein konstanter Informationsfluß entsteht.
Auch kann durch eine vom Rechenwerk gesteuerte Aufteilung der übertragenen Information in Fehlersignal
und Schätzkoeffizienten ein konstanter Informationsfluß erzeugt werden, wodurch in einfacher Weise
die Ausnutzung des Kanals optimiert wird.
Wird die Analyse der Schätzkoeffizienten melodiesynchron,
d. h. entsprechend der Pichfrequenz vorgenommen, so wird Rechenzeit eingespart.
Durch die genannten Maßnahmen zur extremen Ausnutzung der Eigenschaften des Sprachsignals wir
wird die Informationsrate um den Faktor 5 bis 10 gegenüber den bekannten Verfahren, d.h. bis unter
100 bit/s vermindert Dabei bleibt die Natürlichkeit und
Qualität des Sprachsignals weitgehend erhalten.
Sieht man einen konstanten Informationsfluß auf der Übertragungsleitung vor, so kann bei einem derartigen
System durch verlangsamtes Einsprechen die Sprachqualität wesentlich verbessert werden, was bei einem ι ο
System mit fester Aufteilung der Informationsanteile oder bei ähnlichen anderen Sprachübertragungssystemen nicht der Fall ist
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 Anregungsfunktion eines stimmhaften Sprachsignals,
F i g. 2 zeitlicher Verlauf eines stimmhaften Sprachsignals,
F i g. 3 Ausführungsbeispiel eines sendeseitigen Analysenteils zur Durchführung des erfindunp.-geniäßen
Verfahrens,
Fig.4 Ausführungsbeispiel eines empfangsseitigen
Syntheseteils zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Das vorliegende Verfahren ist im wesentlichen gekennzeichnet durch eine vom Sprachsignal selbst
gesteuerte adaptierende Aufteilung der Übertragungsinformation in Parameterinformation in Form von
Schätzkoeffizienten und Anregungssignal — hier Fehlersignal genannt — sowie eine ebenfalls signalabhängige Quantisierung beider Signale. Das Fehlersignal
kennzeichnet bei hinreichender Zahl und Genauigkeit der Parameterinformation die Größe der nichtlinearen
Anregung des Sprech- oder Artikulationstraktes. Es wird deshalb auch als Anregungssignal bezeichnet und
in dieser Eigenschaft zur Anregung des Syntheseteils des Übertragungssystems verwendet
Die Fig.'. und 2 zeigen schematisch die Entstehung
eines stimmhaften Sprachsignals s(t) aus einer Anregungsfunktion a(t). In F i g. 1 ist eine impulsförmige
Anregungsfunktion a(t) gezeigt wie sie beispielsweise von den Stimmbändern erzeugt wird. Diese Anregungsfunktion regt in den Artikulationsorganen gedämpfte
Eigenschwingungen gemäß Fig.2 an. Wegen der Eigenarten des Artikulationsprozesses kann dieser
Vorgang ohne großen Fehler als weitgehend linear angenommen werden. Es ist also möglich, mit Hilfe
eines Systems linearer Differentialgleichungen, dessen Koeffizienten bekannt sind, allein aus der Anregungsfunktion Gas Sprachsignal hinreichend genau zu
rekonstruieren.
Kodierer, die derartige Koeffizienten ermitteln, diese übertragen und mit ihrer Hilfe am Empfangsort ein
Sprachsignal rekonstruieren, werden gewöhnlich als lineare Prädiktionskodierer bezeichnet. Zur Übertragung von Sprachsignalen müssen solche Prädiktionskodierer zweckmäßig adaptiv gemacht werden, da nur
dann nennenswerte Einsparungen an Übertragungsinformation möglich sind. Das bedeutet, daß die w
Schatzkoeffizienten laufend neu zu berechnen und zu übertragen sind.
In Fig.3 ist ein Ausfuhrungsbeispiel für einen sendeseitigen Analyseteil zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahren gezeigt Die von einem «:>
Mikrofon 1 in analoge elektrische Signale umgewandelten Sprachschwingungen werden zunächst einem
Analog/Digital-Wandler 2 zugeführt, der die analogen
Signale abtastet und die abgetasteten Werte digitalisiert An dessen Ausgang liegt ein erster Eingang eines
modulo 2-Addierers 4 und ein Rechenwerk 3.
Der Ausgang des modulo 2-Addierers 4 führt über einen in den Quantisierungsstufen vom Rechenwerk 3
steuerbaren Quantisierer 5 einmal zum Codierer 7 und zum anderen zu einem ersten Eingang eines zweiten
modulo 2-Addierers 6. Die abgetasteten digitalisierten Werte gelangen in ein /n-stufiges Schieberegister 8 mit
m Parallelausgängen.
Jede Stufe des Schieberegisters 8 faßt den digitalisierten Wert eines Abtastwertes des Sprechsignals.
Die Parallelausgänge des Schieberegisters führen zu einem Bewertungsglied 90 mit m Multipliziergliedern 91
und einem Summierglied 92 mit ebenfalls m Eingängen. Die m Parallelausgänge des Schieberegisters 8 sind
jeweils mit den entsprechenden Eingängen der m Multiplikationsglieder und die Ausgänge der Mulitplikationsglieder sind mit den m Eingängen des Summiergliedes 92 verbunden. Der Ausgang desiiummiergliedes 92
ist an dem zweiten Eingang des modulo 2-Addierers 4 und gleichzeitig an dem zweiten Eingang des modulo
2-Addierers 6 angeschlossen. Die vom Rechenwerk ermittelten Faktoren der Multiplizierglieder 91 werden
als Schätzkoeffizienten ebenfalls dem Codierer 7 zugeführt
Nach der Analog/Digital-Wandlung werden in dem Rechenwerk 3 die Schätzkoeffizienten a,- aus dem
digitalisierten Sprachsignal errechnet und dem Bewertungsnetzwerk 90 übergeben. Dieses Bewertungsnetzwerk besteht aus den Multipliziergliedern 91 und dem
Summierglied 92 und ermittelt aus jeweils m zurückliegenden Signalwerten s„-\ bis s„_m den /j-ten Signalwert
nach der Vorschrift
Σ a,
Oieser so ermittelte Signalwert wird vom Eingangssignal subtrahiert Anschließend wird das Differenzsignal, das gleich dem Fehlersignal ist quantioiert codiert
und übertragen.
Gleichzeitig speist das quantisierte Fehlersignal das Addiernetzwerk 6, in welchem zusammen mit dem
vorhergesagten Signal das Ausgangssignal für die nächste Vorhersage entsteht. Die berechneten Schätzkoeffizienten a\ bis am werden ebenfalls codiert und
übertragen. Dabei ist es von Vorteil, die Schätzkoeffizienten vor der Codierung zu quantisieren und die
Quantisierungsstufen der Quantisierer für die Schätzkoeffizienten und für das Fehlersignal vom Rechenwerk
entsprechend der Statistik des zu übertragenden Sprachsignals zu sfeuern.
Am Empfangsort wird aus dem Fehlersignal und den übertragenen Schätzkoeffizienten in gleichartiger Weise das Sprachsignal rekonstruiert.
Gemäß Fig.4 gelangen die komprimierten Sprachsignale vom Übertragungskanal K zur Decodierstufe 21,
welche entsprechend der gewählten Decodierung das Fehlersignal und die den Schätzkoeffizieiiten zugeordneten Signale zurückgewinnt. Das Fehlersignal gelangt
zu dem modulo 2-Addierer 22, an dessen Ausgang einerseits ein Digital/Analog-Wandler 23 mit der
Sprachsignalwiedergabeeinrichtung 24 angeschlossen ist und andererseits der Eingang eines m-stufigen
Schieberegisters 81 liegt
digitalisierten Werte jeweils eines sendeseitigen Abtastwertes vorgesehen. Das an den Ausgängen des
Schieberegisters angeschlossene Bewertungsnetzwerk 901 mit den Multipliziergliedern 911 und dem
Summierglied 921 entspricht dem Bewertungsnetzwerk 90 der Sendeseite. Die Ausgangssignale des Bewertungsnetzwerkes 901 werden über den zweiten Eingang
des Addiergliedes 22 dem übertragenen Fehlersignal hinzuaddiert, so daß das ursprüngliche digitalisierte
Sprachsignal zurückgewonnen wird. Die Multiplizierglieder 911 des Bewertungsnetzwerkes werden entsprechend
den decodierten Schätzkoeffizienten ai bis a„,
eingestellt.
Die Güte der Übereinstimmung des rekonstruierten Signals mit dem analysierten Originalsignal hängt
einerseits von der Zahl der Schätzkoeffizienten und andererseits von dem Anteil an nichtlinearen Produkten
im Sprachsignal ab. Darüber hinaus spielt die Quantisierung und damit die Genauigkeit der Übertragung des
Fehlersignals eine wesentliche Rolle.
Sprachsignale kann man nun qualitativ und auch quantitativ aufteilen in solche Laute, bei denen nach
einer kurzen Erregung durch einen Luftstoß die Resonanzen der Artikulationshohlräume gedämpft
ausschwingen und in solche, bei denen durch eine fortwährende Erregung dieses ungestörte Ausschwingen
verhindert und gestört wird. Ersteres sind im wesentlichen stimmhafte, letzteres hauptsächlich stimmlose
Laute.
Dementsprechend wird für stimmhafte Laute eine lineare Prädiktion sehr gut funktionieren, während das
bei den stimmlosen Lauten nicht zu erwarten ist. Man ■■>
wird deshalb für stimmhafte Laute das Hauptgewicht der Übertragung in die Schätzkoeffizienten legen,
während für stimmlose Laute die wesentliche Information in das Fehlersignal gelegt wird. Die Steuerung
dieser Informationsverteilung wird im Rechenwerk für
ίο die Koeffizientenanalyse vorgenommen. Dieses Rechenwerk
bestimmt gleichzeitig noch die Art der Quantisierung und Codierung von Koeffizienten und
Fehlersignal. Zusätzlich soll auch die Anzahl der zu ermittelnden Koeffizienten abhängig vom Signal
ι Ί gesteuert werden. Auf diese Weise ist es möglich, immer
eine optimale Übertragung der Information zu ermöglichen. Die Entscheidung über die Art der Übertragung
wird im Rechenwerk aus Originalsignal und Fehlersignal gewonnen. Im wesentlichen bestimmen Art und
-'" Amplitude des Fehlersignals diese Aufteilung. Besitzt
das Fehlersignal beispielsweise eine hohe Nullstellendichte und/oder hohe Amplituden, so weist das auf das
Vorhandensein stimmloser Anteile hin. Ist das Fehlersignal jedoch periodisch an bestimmten Stellen,
-'"' beispielsweise zu Beginn einer Pitchperiode, sehr groß
bei relativ kleiner Nullstellendichte, so sind stimmhafte Anteile vr-handen.
Hier/u 2 Blatt Zeichnunecn
Claims (6)
1. Verfahren zur Übertragung von Sprachsignalen mit verminderter Bandbreite, bei dem zunächst die
in digitale Form gebrachten Sprachsignale abschnittsweise einem Rechenwerk zur Analyse des
Sprachsignals und Berechnung von Schätzkoeffizienten und gleichzeitig einem vom Rechenwerk
gesteuerten Netzwerk zur Vorhersage des Signalverlaufs zugeführt werden, wobei mit diesem
Netzwerk ein Fehlersignal gebildet wird, und bei dem anschließend Fehlersignal und Schätzkoeffizienten
quantisiert einem Codierer zur Übertragung des synthetischen Signals zugeführt werden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aufteilung der zu übertragenden Informationsmenge in Schätzkoeffizienten
und Fehlersignal und/oder die Quantisierung der Schätzkoeffizienten und des Fehlersignals
vom Rechenwerk entsprechend der Art und
Amplitude (im Vergleich zum Originalsignal) des Fehlersignals gesteuert wird, wobei für Sprachsignalabschnitte
mit periodischem Fehlersignal geringer Nullstellendichte und geringer Amplitude
vorwiegend fein quantisierte Schätzkoeffizienten, für Sprachsignalabschnitte ohne oder mit nur
geringer Periodizität und hoher Nullstellendichte und hoher Amplitude des Fehlersignals ein vorwiegend
fein quantisiertes Fehlersignal und für Sprachsignalabschnrite
mit geringer Periodizität eine verminderte Anzahl von Schätzkoeffizienten und grob quantisierte Fehlersignaie und Schätzkoeffizienten
übertragen werden.
2. Verfahren nach Anspruch ·, dadurch gekennzeichnet,
daß für Sprachsignalabschnitte mit rein periodischem Fehlersignal und geringer Nullstellendichte nur die Schätzkoeffizienten übertragen
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für Sprachsignalabschnitte mit fehlender
Periodizität und hoher Nullstellendichte nur das Fehlersignal übertragen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Schätzkoeffizienten
eine Run-Length-Codierung oder eine Adreßkopfcodierung
angewendet wird und diese von dem Rechenwerk entsprechend der Art und Amplitude des Fehlersignals so gesteuert bzw. gepuffert wird,
daß ein konstanter Informationsfluß entsteht
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufteilung der übertragenen
Information in Fehlersignal und Schätzkoeffizienten vom Rechenwerk so gesteuert wird, daß ein
konstanter Informationsfluß entsteht.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Analyse der Schätzkoeffizienten
melodiesynchron vorgenommen wird.
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732303497 DE2303497C2 (de) | 1973-01-25 | 1973-01-25 | Verfahren zur Übertragung von Sprachsignalen |
AU64650/74A AU6465074A (en) | 1973-01-25 | 1974-01-18 | Transmitting speech signals |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732303497 DE2303497C2 (de) | 1973-01-25 | 1973-01-25 | Verfahren zur Übertragung von Sprachsignalen |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2303497A1 DE2303497A1 (de) | 1974-08-01 |
DE2303497C2 true DE2303497C2 (de) | 1981-12-03 |
Family
ID=5869879
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19732303497 Expired DE2303497C2 (de) | 1973-01-25 | 1973-01-25 | Verfahren zur Übertragung von Sprachsignalen |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
AU (1) | AU6465074A (de) |
DE (1) | DE2303497C2 (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2811454A1 (de) * | 1978-03-14 | 1979-09-20 | Hertz Inst Heinrich | Verfahren zur verbesserung der wiedergabequalitaet bandbegrenzt verfuegbarer sprache |
DE3117927A1 (de) * | 1981-05-06 | 1982-11-25 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Anordnung zur erkennung der laengsten von in digitalen signalen periodisch enthaltenen folgen von nullzeichen |
WO1987006783A1 (en) * | 1986-04-24 | 1987-11-05 | Vsesojuzny Nauchno-Issledovatelsky Institut Radiov | Method and device for recording and reading of numerical sound information signals |
Families Citing this family (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2621692C2 (de) * | 1976-02-28 | 1983-06-09 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Verfahren zur Analyse und Synthese des Differenzsignals bei Prädiktionsvocodern und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens |
DE2608244C2 (de) * | 1976-02-28 | 1981-09-24 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Verfahren zur Analyse und Synthese des Differenzsignals bei Prädiktionsvocodern |
US4700362A (en) * | 1983-10-07 | 1987-10-13 | Dolby Laboratories Licensing Corporation | A-D encoder and D-A decoder system |
-
1973
- 1973-01-25 DE DE19732303497 patent/DE2303497C2/de not_active Expired
-
1974
- 1974-01-18 AU AU64650/74A patent/AU6465074A/en not_active Expired
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2811454A1 (de) * | 1978-03-14 | 1979-09-20 | Hertz Inst Heinrich | Verfahren zur verbesserung der wiedergabequalitaet bandbegrenzt verfuegbarer sprache |
DE3117927A1 (de) * | 1981-05-06 | 1982-11-25 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Anordnung zur erkennung der laengsten von in digitalen signalen periodisch enthaltenen folgen von nullzeichen |
WO1987006783A1 (en) * | 1986-04-24 | 1987-11-05 | Vsesojuzny Nauchno-Issledovatelsky Institut Radiov | Method and device for recording and reading of numerical sound information signals |
GB2200018A (en) * | 1986-04-24 | 1988-07-20 | Vnii Radiovesh Priema Akustiki | Method and device for recording and reading of numerical sound information signals |
GB2200018B (en) * | 1986-04-24 | 1990-06-06 | Vnii Radiovesh Priema Akustiki | Method of recording and reading audio information signals in digital form,and apparatus for performing same. |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
AU6465074A (en) | 1975-07-24 |
DE2303497A1 (de) | 1974-08-01 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE3688980T2 (de) | Verfahren zur Multigeschwindigkeitskodierung von Signalen und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. | |
DE2945414C2 (de) | Sprachsignal-Voraussageprozessor und Verfahren zur Verarbeitung eines Sprachleistungssignals | |
DE3041423C1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Verarbeitung eines Sprachsignals | |
DE2229149A1 (de) | Verfahren zur Übertragung von Sprache | |
DE3853161T2 (de) | Vektorquantisierungscodierer. | |
DE60121592T2 (de) | Kodierung und dekodierung eines digitalen signals | |
DE69017074T2 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Codierung von Audio-Signalen. | |
EP0978172B1 (de) | Verfahren zum verschleiern von fehlern in einem audiodatenstrom | |
DE3736193C2 (de) | ||
DE69033510T2 (de) | Numerischer sprachkodierer mit verbesserter langzeitvorhersage durch subabtastauflösung | |
EP1953739A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Geräuschunterdrückung | |
DE69106580T2 (de) | Codieranordnung mit einem Unterbandcoder und Sender mit der Codieranordnung. | |
DE69820362T2 (de) | Nichtlinearer Filter zur Geräuschunterdrückung in linearen Prädiktions-Sprachkodierungs-Vorrichtungen | |
EP1023777B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur erzeugung eines bitratenskalierbaren audio-datenstroms | |
DE3785189T2 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Veränderung von Sprachgeschwindigkeit. | |
DE69028434T2 (de) | System zur Codierung von Breitbandaudiosignalen | |
DE69324732T2 (de) | Selektive Anwendung von Sprachkodierungstechniken | |
DE69837296T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Audiokodierung mittels einer mehrstufigen Mehrimpulsanregung | |
DE2303497C2 (de) | Verfahren zur Übertragung von Sprachsignalen | |
EP0635177B1 (de) | Verfahren zum übertragen und/oder speichern digitalisierter, datenreduzierter audiosignale | |
DE2319650A1 (de) | Verfahren und anordnung zum umwandeln eines nachrichtensignals aus einem digitalen codeformat in ein anderes | |
DE69127339T2 (de) | Methode und Einrichtung zur Kodierung und Dekodierung eines abgetasteten Analogsignals mit Wiederholungseigenschaften | |
DE2855395C2 (de) | Nachrichtenübertragungssystem | |
DE69119005T2 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Kodierung eines Analogsignals mit Wiederholeigenschaft | |
DE4229372C2 (de) | Verfahren zum Übertragen oder Speichern der Quantisierungsinformation bei einer bitratenreduzierenden Quellcodierung |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OD | Request for examination | ||
8120 | Willingness to grant licences paragraph 23 | ||
D2 | Grant after examination | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |