DE2302757C3 - Saugkassette für Kameras - Google Patents
Saugkassette für KamerasInfo
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- DE2302757C3 DE2302757C3 DE19732302757 DE2302757A DE2302757C3 DE 2302757 C3 DE2302757 C3 DE 2302757C3 DE 19732302757 DE19732302757 DE 19732302757 DE 2302757 A DE2302757 A DE 2302757A DE 2302757 C3 DE2302757 C3 DE 2302757C3
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/32—Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
- G03B27/52—Details
- G03B27/58—Baseboards, masking frames, or other holders for the sensitive material
- G03B27/60—Baseboards, masking frames, or other holders for the sensitive material using a vacuum or fluid pressure
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Description
Die Erfindung betrifft eine Saugkassette für Kameras,
bestehend aus einer Lochplatte, an deren Rückseite an eine Saugleitung anschließbare und konzentrisch
zueinander angeordnete Saugkammern vorgesehen sind und an deren Vorderseite ein zu belichtender
Schichtträger durch in den Saugkammern erzeugten Unterdruck angesaugt wird, wobei nur die innerste
Saugkammer an die Saugleilung angeschlossen ist und alle Saugkammern untereinander durch mindestens je
einen Durchlaß verbunden sind.
Eine solche Saugkassette ist aus der DT-PS 1 065 27 t
bekannt. Die konzentrischen Saugkammern sind bei dieser Konstruktion sowohl durch manuell betätigbare
Ventile als auch durch bei Unterdruck in der jeweils äußeren Saugkammer selbsttätig öffnende Ventile untereinander
verbunden. Bei Absaugen in der äußersten Kammer öffnen somit alle selbsttätig öffnenden Ventile,
so daß über die gesamte Saugkassette abgesaugt wird. Dieses Betriebsverfahren kommt also nur in Frage,
wenn Filmformate verwendet werden, die die gesamte Saugkassette überdecken.
Werden jedoch bei dieser bekannten Konstruktion Filme unterschiedlichen Formates verwendet, so wird
in der innersten Saugkammer angesaugt, und es werden je nach Größe des Filmformates äußere Saugkammern
mittels der manuell betätigbaren Ventile zugeschaltet. Die selbsttätig bei Unterdruck auf der jeweiligen
Außenseite öffnenden Ventile sind bei dieser Betrieb'T»
ständig geschlossen.
Hierdurch läßt sich der Luftbedarf verringern, da zu jedem verwendeten Filmformat nur die Saugkammern
entsprechender Größe eingeschaltet werden. Nachteilig ist bei der bekannten Konstruktion jedoch die Tatsache,
daß das Umschalten von Hand vorgenommen werden muß. Dadurch wird die Bedienung der Saugkassette
kompliziert und erfordert hohe Aufmerksamkeit Bei einer Fehlbedienung kann es vorkommen, daß
nur ein zu kleiner Teil des aufgelegten Filmformates angesaugt wird und somit der Rand des Filmformates
nicht fest an der Saugkassette anliegt oder es sind zu viele Saugkammern zugeschaltet so daß zu viel Nebenluft angesaugt wird, wodurch wiederum das feste Ansaugen des FHmformates verhindert wird.
Die Aufgabe der Erfindung ist ej daher, das manuelle
Umschalten der Saugkassette zum Anpassen an verschiedene Filmformate überflüssig zu machen und eine
Saugkassette zu schaffen, bei der vollautomatisch nur
ίο die vom Filrnformat bedeckten Saugkammern evakuiert
werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß der Durchlaß durch ein bei Erreichen eines
bestimmten Unterdruckes in der jeweils inneren Saugkammer öffnendes Ventil verschlossen isL
Die erfindungsgemäße Konstruktion sieht Ventile vor, die bei Unterdruck auf der Innenseite automatisch
die jeweils außenliegende Saugkammer zuschalten. Bei Auflegen eines beliebigen Filmformates wird somit zu-
nächst der Unterdruck in der innersten Kammer hergestellt worauf das Ventil zur nach außen anschließenden
Kammer öffnet Wenn diese evakuiert ist so wird das Ventil zur nächstfolgenden äußeren Saugkammer geöffnet.
Auf diese Weise werden alle vom Filmformat abgedeckten Saugkammern evakuiert. Die nicht mehr vom
Filmformat bedeckte außen anschließende Saugkammer wird dagegen nicht evakuiert da das Ventil, das
von der letzten abgedeckten Saugkammer zur ersten nicht abgedeckten Saugkammer führt nach kurzzeitigem
öffnen sofort wieder schließt da durch zuviele von außen einströmende Luft der Unterdruck in der
letzten abgedeckten Saugkammer zusammenbricht. Die weiter außenliegenden Saugkammern bleiben daher
abgeschaltet. Auf diese Weise ergibt sich eine vollautomatische Anpassung der Saugkassette an das aufgelegte
Filmformat. wobei nur die vom Filmformat abgedeckten Saugkammern eingeschaltet werden. Ein
manuelles Zu- bzw. Abschalten einzelner Saugkammern bei einem Wechsel des Filmformates ist nicht
mehr erforderlich, so daß sich durch die Bedienungsvereinfachung und auch durch die Einsparung von
Saugluft durch Fehlbedienungen eine äußerst wirtschaftliche Konstruktion ergibt. Außerdem werden die
aufgelegten Filmformate stets genügend fest an der Saugkassette gehalten, da im Bereich des Filmformates
ein genügend großer Ansaugdruck zur Verfugung steht.
Um die erforderliche Saugleistung gering zu halten,
weist die Lochplatte offene Löcher nur im Bereich von Streifen auf, die geschlossene Rahmen bilden, deren
Größe etwas kleiner ist als die des Schichtträgerformates.
Die die Saugkammer verbindenden Durchlässe sind vorteilhaft in den Trennwänden zwischen den Saugkammern
vorgesehen, wodurch sich eine sehr einfache Ausbildung der Durchlässe und der sie verschließenden
Ventile ergibt.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. I eine Draufsicht auf die Saugkassette,
F i g. 2 eine Seitenansicht zu F i g. 1 im Schnitt,
F i g. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 in F i g. 2.
Die Saugkassette besteht aus einem flachen Kasten mit Boden 1, Seitenwänden 2 und einer oberen Abdekkung, die aus einer Lochplatte 3 besteht. Das Innere des Kastens ist durch in konzentrischen Rechtecken angeordnete lotrechte Trennwände 4 ineinandergeschachtelte Saugkammern 5,6,7,8 unterteilt.
F i g. 2 eine Seitenansicht zu F i g. 1 im Schnitt,
F i g. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 in F i g. 2.
Die Saugkassette besteht aus einem flachen Kasten mit Boden 1, Seitenwänden 2 und einer oberen Abdekkung, die aus einer Lochplatte 3 besteht. Das Innere des Kastens ist durch in konzentrischen Rechtecken angeordnete lotrechte Trennwände 4 ineinandergeschachtelte Saugkammern 5,6,7,8 unterteilt.
Im unteren Teil der F i g. 1 ist der Saugkasten ohne
Lochplatte 3 dargestellt, so daß in diesem Bereich die Saugkammern 5, 6, 7, 8 und die sie gegeneinander abgrenzenden Trennwände 4 sichtbar sind. In der Mitte
der innersten Saugkammer 5 ist im Boden 1 eine Anschlußöffnung 9 für eine Saugleitung vorgesehen.
In den Trennwänden 4 sind Durchlässe 10 angebracht,
die durch Ventile 11 verschlossen sind, deren Ventilteller auf der Innenseite der Zwischenwände 4
die Durchlässe 10 überdecken und in der Schließstellung durch Federn 12 in der Dichtstelkmg gehalten
werden. Bei einem bestimmten auf der Innenseite der Trennwände 4 herrschendem Unterdruck werden die
Ventilteller aus ihrer die Durchlässe 10 abdichtenden Stellung abgehoben.
Wird in der innersten Saugkammer 5 durch die Anschlußöffnung 9 hindurch ein Unterdruck erzeugt, so
wird ein auf die Lochplatte 3 gelegter Schichtträger durch die dicht beieinander angeordneten Löcher desjenigen
Teils der Lochplatte 3 hindurch angesaugt, der die Saugkammer 5 nach oben abschließt Bei einem bestimmten
Unterdruck in der Saugkamme/ 5 öffnen die Ventile 11 in den Trennwänden 4 der Saugkammer 5
nur so weit, daß im Bereich dieser Saugkammer der Unterdruck zum Festhalten des Schichtträgers erhalten
bleibt. Ist der Schichtträger so groß, daß er auch den Bereich der die Saugkammer 5 umgebenden Saugkammer
6 überdeckt, so entsteht bei geöffneten Ventilen der Saugkammer 5 durch die von diesen freigegebenen
Durchlässe 10 hindurch auch in der Saugkammer 6 ein derartiger Unterdruck, daß auch in ihrem Bereich der
Schichtträger an die Lochplatte 3 angesaugt wird. Ist der Schichtträger so groß, daß er auch den Bereich der
nächst größeren Saugkammer 7 überdeckt so wird
S auch in dieser ein zum Festhaltet· des Schichtträgers
erforderlicher Unterdruck erzeugt weil auch die Ventile der zwischen den Saugkammern 6 und 7 befindlichen
Trennwände 4 öffnen. Schließlich öffnen auch die Ventile 11 in den Trennwänden 4 zwischen den Saugkammern
7 und 8, so daß auch in der größten Saugkammer 8 der zum Festhalten des Schichtträgers erforderliche
Unterdruck entstehen kann, sofern der Schichtträger so groß ist daß er auch den Bereich dieser Saugkammer
8 wenigstens teilweise überdeckt
Um die erforderliche Saugleistung geringzuhalten, kann die Saugplatte 3 so ausgebildet sein, daß sie nur
im Bereich von schmalen Streifen 13 mit nach beiden Seiten offenen Löchern versehen ist die geschlossene
rechteckige Rahmen bilden, deren Größe etwas kleiner ist als die der am häufigsten zur Verwendung kommenden
Schichtträgerformate. Eine derartig ausgebildete Lochplatte kann beispielsweise in der Weise hergestellt
sein, daß sie nur im Bereich der Streifen 13 perforiert
ist. Statt dessen kann aber eine durchgehend perforierte Lochplatte verwendet werden, bei der die außerhalb
der Lochstreifen 13 befindlichen Bereiche der Innenseite der Lochplatte 3 mit einer Folie beklebt und so die in
diesen Bereichen befindlichen Löcher verschlossen sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Saugkassette fur Kameras, bestehend aus einer
Lochplatte, an deren: Rückseite an eine Saugleitung
aascfaüe8bare und konzentrisch zueinander an
geordnete Saugkammern vorgesehen sind und an
deren Vorderseite ein zu belichtender Schichtträger durch !R den Saugkammern erzeugten Unterdruck
angesaugt wird, wobei nur die innerste Saugkam- mer an die Saugleitung angeschlossen ist und alle
Saugkammern untereinander durch mindestens je einen Durchlaß verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchlaß (10) durch ein bei Erreichen eines bestimmten Unterdruckes in der
jeweils inneren Saugkammer (5, 6. 7) öffnendes Ventil (11) verschlossen ist
2. Saugkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lochplatte (3) offene Löcher nur im Bereich von Streifen (13) aufweist, die geschlossene
Rahmen bilden, deren Größe etwas kleiner ist als die der Scbichtträgerformate.
3. Saugkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Saugkammern (5. 6. 7, 8) verbindenden Durchlässe (10) in den Trennwänden
(4) zwischen den Saugkammern vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732302757 DE2302757C3 (de) | 1973-01-20 | 1973-01-20 | Saugkassette für Kameras |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732302757 DE2302757C3 (de) | 1973-01-20 | 1973-01-20 | Saugkassette für Kameras |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2302757A1 DE2302757A1 (de) | 1974-08-08 |
DE2302757B2 DE2302757B2 (de) | 1975-01-02 |
DE2302757C3 true DE2302757C3 (de) | 1975-08-21 |
Family
ID=5869486
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19732302757 Expired DE2302757C3 (de) | 1973-01-20 | 1973-01-20 | Saugkassette für Kameras |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2302757C3 (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DK155169C (da) * | 1980-04-16 | 1989-07-03 | Eskofot As | Sugekassette |
-
1973
- 1973-01-20 DE DE19732302757 patent/DE2302757C3/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2302757B2 (de) | 1975-01-02 |
DE2302757A1 (de) | 1974-08-08 |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |