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DE2301907A1 - Geraet zum umzeichnen von plaenen oder dergleichen - Google Patents

Geraet zum umzeichnen von plaenen oder dergleichen

Info

Publication number
DE2301907A1
DE2301907A1 DE19732301907 DE2301907A DE2301907A1 DE 2301907 A1 DE2301907 A1 DE 2301907A1 DE 19732301907 DE19732301907 DE 19732301907 DE 2301907 A DE2301907 A DE 2301907A DE 2301907 A1 DE2301907 A1 DE 2301907A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
housing
template
mirror
template surface
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732301907
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Theodor Elsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19732301907 priority Critical patent/DE2301907A1/de
Publication of DE2301907A1 publication Critical patent/DE2301907A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/14Devices for drawing in perspective
    • B43L13/16Devices for drawing in perspective free-hand
    • B43L13/18Devices for drawing in perspective free-hand having optical or projecting equipment

Landscapes

  • Telescopes (AREA)

Description

  • Gerät zum Umzeichnen von Planen oder dergleichen Im Vermessungs- oder Architekturwesen beispielsweise ist es üblich, eine Criginalzeichnung, z.B. einen Katasterplan, in g]eichem oder einem anderen, meistens einem größeren Maßstab als Bauzeichnung der dergleichen umzuzeichnen. Man bedient sich dazu optischer Hilfsmittel, die beispielsweise auf Transparentzeichnungspapier, das als Mattscheibe wirkt, ein Abbild von der Vorlage respektive Originalzeichnung erzeugen. Hierbei: ergibt sich das Erfordernis, daß das Abbild mit einem genauen optischen Uibersetzungsverhältnis erzeugt wird, damit die Maße der nach dem Abbild angefertigten Zeichnung unter Berücksichtigung des Zeichnungsmaßstabes auch stimmen. Es kann auch vorkommen, daß bereits die Vorlage im MaBstab ungenau ist, und es ergibt sich dann die Notwerdigkeit, das optische Ubersetzungsverhältnis sehr exakt nachzustel'en, damit das cptisch erzeugte Abbild der Vorlage bzw. der nach dem Abbild umgezeichnete Fla wieder maßstabgetreu sind.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgate gestelt, ein Gerät zum Umzeichnen. oder Hochzeichnen von Flänen, wie man sie beispiels~ weise im Vermessungsweser. gebraucht, zu schaffen, das mögliche wenig Aufstellfläche benötigt, ein einfaches Ausbreiten und Anlegen kleinformatiger c.der großformatiger Vorlagen ohne umständliche Cpann- und Festhalteeinrichtungen ermöglicht und eine bequeme Arbeitsfläche zum Beispiel für das Umzeichnen bietet, kompakt und steif gebaut ist und daher eine hohe Prä-: zision der optischen Abbildungen ermöglicht sowie eine exakte Einstellung des optischen Übersetzungsverhältnisses erlaubt.
  • Die erfindungsgemaße Ausbildung des Gerätes besteht darin, daß eine Vorlagefläche und eine Bildfläche, die Wände eines Gehauses des Gerätes sind, dachförmig huber einem in dem Gehäuse liegenden Strahlenwechselspiegel angeordnet sind, daß zwischen der Vorlage und den Strahlenwechselspiegel eine lichtdichte Gehäusezwischenwand und in deser Zwischenwand eine Objektiveinrichtung angeordnet sind, welche auf wenigstens ein vorbe-; stimmte optischec ubersetbungsverhältnis von Voriagengröße zu Bildgroße einstellbar ist, und das der Strahlenwechse1spie~ ge zur Veränderung der Länge des Strahlenganges zwischen der Objektiveinrichtung und der Eildf'.äche wenigstens in Höhenrichtung parallel verschiebbar ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenen Beschrelbung der 7eichnung, in der ein Ausführungsbel-! spiel eines Gerätes nach der Erfindung schematisch dargestellt und ist, und zwar zeigt Fig. 1 einen Ouerschnitt des Gerätes Fig. 2 den Strahlenweehselspìegel in einer anderen Blickrich-'.
  • tung. Das Gerät besitzt ein Gehäuse 1, das sich aufgrund seiner kastenförmigen Ausbildung sehr starr und verwendungssteif ausführen läßt, so daß die optischen Einrichtungen, die sämtlich in diesem Gehäuse untergebracht sind, mit hoher Präzision an-, geordnet verden können und beim Gebrauch des Gerätes arbeiten Die Oberseite des Gehäuses wird von einer Vorlagefläche 2 und' einer Bildfläche 3 gebildet, die dachförmig angeordnet sind.
  • Die Vorlagefläche und die Bildfläche besitzen durchsichtige Bereiche, beispielsweise aus Glas. Aufgrund der nutartigen Neigung beider Flächen 2 und 3 können auf der Vorlagefläche 2 durch einfaches Auflegen Vorlagepläne ausgebreitet. und erforderlichenfalls mit einfachsten Mitteln satt an die Vorlagefläche angedrückt werden und bildet die Bildfläche, auf die Transparentpapier oder dergleichen aufgespannt verden kann, eine bequeme Arbeitsfläche für die Durchführung der Zeichenarbeiten. Unter der Vorlagefläche 2 ist eine lichtdichte GehAusezwischenuand 4 angeordnet, die von dem Gehäuseinnenraum 51 einen kleineren zweiten Raum 6 abtrennt. In dem Raum 6 sind nicht näher dargestellte Lichtquellen angeordnet, die zur Beleu«htung des auf die Vorlagefläche 2 aufgelegten Planes dienen, wenn von diesem im Reflexverfahren ein optisches Abbild auf der Bildfläche ' erzeugt verden soll. Die Vorlagefläche 2 und. die Bildfläcne 3 sind als abnehmbare oder als um Scharniere 7 abklappbare Deckel des Gehäuses 1 ausgebildet, so daß die Raume 6 und 5. leicht zugänglich sind. In der Gehäusezwischenwand 4 ist für die Bildwiedergabe eine Obiektiveinricheng angeordnet, die aus einem oder mehreren, festen oder verstell-' barren Objektiven bestehen kann. Beim dargestellten AusfUhrungsbeispiel sind in der Gehäusezvischenuand 4 zvei Objektive 8. und 9 mit unterschiedlicher Brennweite angeordnet, die unterschiedliche optische Ubersetzungsverhältnisse ergeben beispielsweise um von zvei verschieden großen Vorlagenformaten vergro.'ßerte Abbilder mit gleichem Format herzustellen. Die Umlenkung des Strahlenganges von den Objektiven 8 und 9 zu der; Bildfläche 3 erfolgt durch einen in dem Gehäuse 1 angeordneten Spiegel lo, der ein Straflenwechselspiegel ist, damit auf der Bildfläche 3 kein Spiegel bild sondern ein seitenrichtiges Abbild der auf der VorlageflAche 2 liegenden Vorlage entsteht.
  • Der Strahlenwechseispiegel 10 ist parallel verschiebbar angeordnet. Zu diesem Zveck sind an den Enden des Strahlenwechselspiegel.s 1o Führungen 11 vorgesehen, entlang denen der Strahlenwechsel spiegel lo mittels geeigneter, nicht näher dargestellter Verste)leinrichtungen verschoben werden kann. Die Führungen 11 sind schräg gestellt, damit der Strahlenwechselspiegel 10 beim Anheben von der unteren Stellung für das Objektiv 8 in die obere Stellung für das Objektiv 9 gleichzeitig auch seitlich bewegt und vollständig in den Strahlengang des Objektives 9 verstellt wird. Durch eine beim Verschieben des Hhenwechsespiegels lo entlang den Führungen 11 eintretende Höhenverstellung kann der Strahlengang zwischen dem Objektiv 8 und der Bildfläche 3 oder zwischen dem Objektiv 9 und der Bili fläche 3 derart innerhalb des jeweiligen TieFenschärfenbereiches verkürzt oder verlängert werden, daß sich ein ganz exaktes optisches Ubersetzungsverhältnis einstellen läßt. Dadurch kann der Abbildungsmaßstab des optischen Abbildes auf der Bildfläche 3 ganz genau auf die Sollwerte eingestellt werden.
  • Das Gerät kann auch so ausgebildet sein, daß sich auch unter der Bildfläche 3 Lichtquellen befinden, um von einer auf die Bildfläche 3 aufgelegten Vorlage im Reflexverfahren in umgekehrter Richtung ein verkleinert es Abbild auf der Vorlagefläche 2 erzeugen zu können. Das Gerät eignet sich nicht nur für das manuelle Umzeichnen von PlAnen mit einem exakt einstellbaren und eingestellten optischen Übersetzungsverhältnis, es kann mit gleichem Vorteil auch für reprografische Zwecke verwendet verden.

Claims (2)

Patent an sprUche
1. Gerät zum Umzeichnen von Planen oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorlagefläche (2) und eine Bildfläche (3), die Wände eines Gehäuses (1) des Gerätes sind, dachförmig über einen in dem Gehäuse liegenden Strahlentechselspiegel (10), angeordnet sind, daß zvischen der Vorlagefläche (2) und dem Strahlenwechsel spiegel (10) eine lichtdichte.Gehäusezvischenwand (4) und in dieser Zvischenvand eine Objektiveinrichtung (8, 9) angeordnet sind, velche auf venigstens ein vorbestimmtes optisches tJbersetzungsverhältnis von vee Vorlagengröße zu Bildgröße einstellbar ist, und daß der Strahlenvechselspiegel zur zur Veränderung der Länge des Strahlenganges zvischen der Objektiveinrichtung und der Bildfläche wenigstens in Höhenrichtung parallel verschiebbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlagefläche (2) und die Bildfläche (3) als abnehmbare oder um Scharniere (?) abklappbare Deckel des Gehäuses (1) ausgebildet sind.
DE19732301907 1973-01-16 1973-01-16 Geraet zum umzeichnen von plaenen oder dergleichen Pending DE2301907A1 (de)

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Family

ID=5869076

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