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DE228758C - - Google Patents

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Publication number
DE228758C
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DE
Germany
Prior art keywords
governor
link
lever
regulator
rotation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT228758D
Other languages
English (en)
Publication of DE228758C publication Critical patent/DE228758C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/002Valves, brakes, control or safety devices for steam engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

/PATENTSCHRIFT
- .M 228758 KLASSE 206. GRUPPE
RUDOLF SKUTSCH in DORTMUND.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. September 1909 ab.
Früher konnte der Reglerhebel ohne weiteres auf die Reglerwelle der Lokomotiven gesetzt werden. Bei der Bewegung des Hebels wurde dabei außer dem der Reglerwelle zugedachten Kräftepaar auch eine Einzelkraft auf die Stopfbüchse übertragen, die aber entsprechend der Kraftäußerung des Führers nur 20 bis 30 kg betrug und unschädlich blieb.
Neuerdings zwingt die hohe Lage der Regler-
wellen zu einer indirekten Übertragung. Dem Reglerhebel wird eine tiefer liegende feste Drehachse gegeben und seine Drehung auf die Reglerwelle durch Gestänge vermittelt, und zwar werden bei der einfachsten Lösung zwei gleiche einfache Hebel auf den beiden Drehachsen durch eine Koppel von der Baulänge des Drehachsenabstandes verbunden.
Selbstverständlich werden diese Hebel verhältnismäßig klein ausgeführt, vielleicht sechsmal kleiner als der Reglerhebel. Damit steigt aber die Kraft in der Koppel auch auf das Sechsfache der Kraft am Reglerhebel oder auf 120 bis 180 kg. Diese Kraft tritt nun ebenfalls wieder an der Stopfbüchse auf und wirkt dort, wie die Erfahrung lehrte, doch schon recht störend.
Man ging infolgedessen fast allgemein dazu über, die Reglerwelle durch zwei Koppeln vermittels zweier Doppelhebel anzutreiben. Die eine Koppel sollte Zug, die andere Druck übertragen und so ein reines Kräftepaar auf die Reglerwelle ausgeübt werden.
Die Bauart erfüllt aber den beabsichtigten Zweck nur höchst unvollkommen; sie ist statisch unbestimmt, und geringe Ausführungsfehler oder auch die Temperatureinflüsse erzeugen hier sogar dauernd innere Kräfte und Spannungen von unkontrollierbarer Größe. ■
Eine einfache kinematische Betrachtung ist hier vorzüglich geeignet, um die statischen Verhältnisse klarzulegen und die Mittel zur Abhilfe des Übels an die Hand zu geben.
Wir denken uns die Reglerwelle entfernt und geben dem Glied »Reglerhebel«, das wir a nennen wollen, eine bestimmte Lage. Das Glied c, welches mit Vierkantloch auf der Reglerwelle saß und »Reglerwellenmitnehmer« genannt werden mag, hat dann eine bestimmte Beweglichkeit gegenüber dem Glied a. Man sieht auch leicht ein, wie es um diese Beweglichkeit steht; es ist eine zwangläufige Bewegung, bei der jeder Punkt in einem Kreis von dem Halbmesser gleich dem Drehachsenabstand geführt wird. Insbesondere bewegt sich z. B. der Mittelpunkt N des Vierkantloches auf einem Kreis um den Mittelpunkt M der Bohrung des Reglerhebels, die zu seiner Lagerung am Kessel dient. Ferner ist leicht einzusehen, daß das Glied c bei seiner Bewegung keine Drehung erfährt, sondern sich selbst — nach Art eines Kompasses -— stets parallel bleibt.
Die letztere Eigenschaft der angewendeten kinematischen Kette äußert sich nach fertiger Montage am Kessel darin, daß Regler hebel und Reglerwelle sich stets um gleiche Winkel drehen; dies ist also eine Eigenschaft, die von der Kette gefordert werden muß. Die erstere
Eigenschaft aber, daß die Punkte M und Λ* schon vor der Montage eine ganz bestimmte unveränderliche Entfernung voneinander haben, bedeutet einen grundsätzlichen Mangel. Denn wenn jetzt an der Kesselwand die Reglerwelle und die feste Achse für den Reglerhebel nicht äußerst genau eben dieselbe Entfernung haben, so wird der Kette bei der Montage Gewalt angetan und die Reglerstopfbüchse
ίο muß unkontrollierbare Kräfte aufnehmen.
Gemäß der Erfindung sollen nun die Glieder α und c so miteinander verbunden werden, daß bei Festlegung von α zwar c wiederum sich selbst dauernd parallel bleiben muß, daß aber andererseits der Mittelpunkt N des Vierkantloches bei dieser Stützung sich frei in der Ebene bewegen, also seinen Abstand von dem Punkte M des Gliedes a, der am Kessel festgelegt werden soll, frei verändern kann. Die so geführte Scheibe c kann offenbar niemals bei Angriff einer Einzelkraft im Gleichgewicht sein, da sie sich ja ohne weiteres in Richtung dieser Kraft bewegen würde. Dagegen wird ihr Gleichgewicht durch ein angreifendes Kräftepaar nicht gestört, da eine Drehung der Scheibe c bei festgehaltenem Regulatorhebel unmöglich ist. Bei Verwendung einer solchen Kette tritt also als gegenseitige Kraftwirkung zwischen Reglerwellenmitnehmer und Reglerwelle stets nur ein reines Kräftepaar auf, welches die Reglerwelle verdreht, ohne die Stopfbüchse zu beanspruchen.
Die theoretisch einfachste Verwirklichung einer solchen Kette wäre die, das Glied a durch eine Prismenführung mit einem Glied b und dieses durch eine zweite Prismenführung anderer Richtung mit dem Glied c zu verbinden. Praktisch wäre aber diese Lösung kaum anwendbar.
Eine brauchbare konstruktive Durchführung des Erfindungsgedankens zeigt Fig. 1. Das Zwischenglied b zeigt sich auch hier, es ist aber mit den Gliedern α und b nicht durch Prismenführungen, sondern durch Gelenkparallelogramme verbunden. Daß α, b und c einander parallel bleiben müssen, ist leicht einzusehen, desgleichen aber auch, daß die Glieder α und c der Kette, solange sie nicht am Kessel montiert ist, beliebig aneinander genähert oder voneinander entfernt werden können.
Eine noch zweckmäßigere Ausführungsform zeigen aber die Fig. 2, 3 und 4. Das auch hier vorhandene Zwischenglied b hat eine besonders weite Bohrung und hängt mit α durch eine Prismenführung (Nut und Feder), mit c aber durch ein Gelenkparallelogramm vermittels der beiden Koppeln A1 und k2 zusammen. Die Veränderlichkeit des Abstandes der Glieder α und c der abmontierten Kette wird hier hauptsächlich durch die Beweglichkeit von Nut und Feder erreicht, während man sich andererseits wiederum leicht überzeugt, daß bei einer Drehung des Gliedes α auch die Glieder b und e genau die gleichen Drehungen ausführen müssen.
Es muß noch betont werden, daß jetzt bei Abweichungen des Gelenkvierecks von der Parallelogrammform nicht etwa, wie bei der bisherigen Bauart, die Beweglichkeit der Kette überhaupt in Frage gestellt wird und nur durch elastische Nachgiebigkeit oder toten Gang möglich bleibt, sondern daß jetzt solche Abweichungen lediglich eine Veränderlichkeit des Übersetzungsverhältnisses und das Auftreten einer statisch genau bestimmbaren und, soweit sie selbst unbedeutend sind, auch bedeutungslosen Einzelhraft an der Reglerwelle verursachen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur klemmfreien Übertragung der Drehung des Reglerhebels von Lokomotiven auf den Reglerwellenmitnehmer mit doppelten Koppeln für Zug und Druck, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittenabstand der Bohrungen (M und N) für den Reglerhebel (a) und den Reglerwellenmitnehmer (c) vor Montage der Vorrichtung an der Kesselwand veränderlich ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT228758D Active DE228758C (de)

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