DE228758C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE228758C DE228758C DENDAT228758D DE228758DA DE228758C DE 228758 C DE228758 C DE 228758C DE NDAT228758 D DENDAT228758 D DE NDAT228758D DE 228758D A DE228758D A DE 228758DA DE 228758 C DE228758 C DE 228758C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- governor
- link
- lever
- regulator
- rotation
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 5
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 5
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 5
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 2
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000037230 mobility Effects 0.000 description 4
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 2
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 230000005021 gait Effects 0.000 description 1
- 230000009349 indirect transmission Effects 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B25/00—Regulating, controlling or safety means
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2250/00—Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
- F01B2250/002—Valves, brakes, control or safety devices for steam engines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
/PATENTSCHRIFT
- .M 228758 KLASSE 206. GRUPPE
RUDOLF SKUTSCH in DORTMUND.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. September 1909 ab.
Früher konnte der Reglerhebel ohne weiteres auf die Reglerwelle der Lokomotiven gesetzt
werden. Bei der Bewegung des Hebels wurde dabei außer dem der Reglerwelle zugedachten
Kräftepaar auch eine Einzelkraft auf die Stopfbüchse übertragen, die aber entsprechend
der Kraftäußerung des Führers nur 20 bis 30 kg betrug und unschädlich blieb.
Neuerdings zwingt die hohe Lage der Regler-
wellen zu einer indirekten Übertragung. Dem Reglerhebel wird eine tiefer liegende feste
Drehachse gegeben und seine Drehung auf die Reglerwelle durch Gestänge vermittelt, und
zwar werden bei der einfachsten Lösung zwei gleiche einfache Hebel auf den beiden Drehachsen
durch eine Koppel von der Baulänge des Drehachsenabstandes verbunden.
Selbstverständlich werden diese Hebel verhältnismäßig klein ausgeführt, vielleicht sechsmal
kleiner als der Reglerhebel. Damit steigt aber die Kraft in der Koppel auch auf das
Sechsfache der Kraft am Reglerhebel oder auf 120 bis 180 kg. Diese Kraft tritt nun
ebenfalls wieder an der Stopfbüchse auf und wirkt dort, wie die Erfahrung lehrte, doch
schon recht störend.
Man ging infolgedessen fast allgemein dazu über, die Reglerwelle durch zwei Koppeln vermittels
zweier Doppelhebel anzutreiben. Die eine Koppel sollte Zug, die andere Druck übertragen und so ein reines Kräftepaar auf
die Reglerwelle ausgeübt werden.
Die Bauart erfüllt aber den beabsichtigten Zweck nur höchst unvollkommen; sie ist statisch
unbestimmt, und geringe Ausführungsfehler oder auch die Temperatureinflüsse erzeugen
hier sogar dauernd innere Kräfte und Spannungen von unkontrollierbarer Größe. ■
Eine einfache kinematische Betrachtung ist hier vorzüglich geeignet, um die statischen
Verhältnisse klarzulegen und die Mittel zur Abhilfe des Übels an die Hand zu geben.
Wir denken uns die Reglerwelle entfernt und geben dem Glied »Reglerhebel«, das wir a
nennen wollen, eine bestimmte Lage. Das Glied c, welches mit Vierkantloch auf der
Reglerwelle saß und »Reglerwellenmitnehmer«
genannt werden mag, hat dann eine bestimmte Beweglichkeit gegenüber dem Glied a. Man
sieht auch leicht ein, wie es um diese Beweglichkeit steht; es ist eine zwangläufige Bewegung,
bei der jeder Punkt in einem Kreis von dem Halbmesser gleich dem Drehachsenabstand
geführt wird. Insbesondere bewegt sich z. B. der Mittelpunkt N des Vierkantloches
auf einem Kreis um den Mittelpunkt M der Bohrung des Reglerhebels, die zu seiner
Lagerung am Kessel dient. Ferner ist leicht einzusehen, daß das Glied c bei seiner Bewegung
keine Drehung erfährt, sondern sich selbst — nach Art eines Kompasses -— stets
parallel bleibt.
Die letztere Eigenschaft der angewendeten kinematischen Kette äußert sich nach fertiger
Montage am Kessel darin, daß Regler hebel und Reglerwelle sich stets um gleiche Winkel
drehen; dies ist also eine Eigenschaft, die von der Kette gefordert werden muß. Die erstere
Eigenschaft aber, daß die Punkte M und Λ*
schon vor der Montage eine ganz bestimmte unveränderliche Entfernung voneinander haben,
bedeutet einen grundsätzlichen Mangel. Denn wenn jetzt an der Kesselwand die Reglerwelle
und die feste Achse für den Reglerhebel nicht äußerst genau eben dieselbe Entfernung
haben, so wird der Kette bei der Montage Gewalt angetan und die Reglerstopfbüchse
ίο muß unkontrollierbare Kräfte aufnehmen.
Gemäß der Erfindung sollen nun die Glieder α und c so miteinander verbunden werden,
daß bei Festlegung von α zwar c wiederum sich selbst dauernd parallel bleiben muß, daß
aber andererseits der Mittelpunkt N des Vierkantloches bei dieser Stützung sich frei in der
Ebene bewegen, also seinen Abstand von dem Punkte M des Gliedes a, der am Kessel festgelegt
werden soll, frei verändern kann. Die so geführte Scheibe c kann offenbar niemals
bei Angriff einer Einzelkraft im Gleichgewicht sein, da sie sich ja ohne weiteres in Richtung
dieser Kraft bewegen würde. Dagegen wird ihr Gleichgewicht durch ein angreifendes
Kräftepaar nicht gestört, da eine Drehung der Scheibe c bei festgehaltenem Regulatorhebel
unmöglich ist. Bei Verwendung einer solchen Kette tritt also als gegenseitige Kraftwirkung
zwischen Reglerwellenmitnehmer und Reglerwelle stets nur ein reines Kräftepaar auf,
welches die Reglerwelle verdreht, ohne die Stopfbüchse zu beanspruchen.
Die theoretisch einfachste Verwirklichung einer solchen Kette wäre die, das Glied a
durch eine Prismenführung mit einem Glied b und dieses durch eine zweite Prismenführung
anderer Richtung mit dem Glied c zu verbinden. Praktisch wäre aber diese Lösung
kaum anwendbar.
Eine brauchbare konstruktive Durchführung des Erfindungsgedankens zeigt Fig. 1. Das
Zwischenglied b zeigt sich auch hier, es ist aber mit den Gliedern α und b nicht durch
Prismenführungen, sondern durch Gelenkparallelogramme verbunden. Daß α, b und c einander
parallel bleiben müssen, ist leicht einzusehen, desgleichen aber auch, daß die Glieder
α und c der Kette, solange sie nicht am Kessel montiert ist, beliebig aneinander genähert
oder voneinander entfernt werden können.
Eine noch zweckmäßigere Ausführungsform zeigen aber die Fig. 2, 3 und 4. Das auch
hier vorhandene Zwischenglied b hat eine besonders weite Bohrung und hängt mit α durch
eine Prismenführung (Nut und Feder), mit c aber durch ein Gelenkparallelogramm vermittels
der beiden Koppeln A1 und k2 zusammen.
Die Veränderlichkeit des Abstandes der Glieder α und c der abmontierten Kette wird
hier hauptsächlich durch die Beweglichkeit von Nut und Feder erreicht, während man
sich andererseits wiederum leicht überzeugt, daß bei einer Drehung des Gliedes α auch die
Glieder b und e genau die gleichen Drehungen ausführen müssen.
Es muß noch betont werden, daß jetzt bei Abweichungen des Gelenkvierecks von der
Parallelogrammform nicht etwa, wie bei der bisherigen Bauart, die Beweglichkeit der Kette
überhaupt in Frage gestellt wird und nur durch elastische Nachgiebigkeit oder toten
Gang möglich bleibt, sondern daß jetzt solche Abweichungen lediglich eine Veränderlichkeit
des Übersetzungsverhältnisses und das Auftreten einer statisch genau bestimmbaren und,
soweit sie selbst unbedeutend sind, auch bedeutungslosen Einzelhraft an der Reglerwelle
verursachen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung zur klemmfreien Übertragung der Drehung des Reglerhebels von Lokomotiven auf den Reglerwellenmitnehmer mit doppelten Koppeln für Zug und Druck, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittenabstand der Bohrungen (M und N) für den Reglerhebel (a) und den Reglerwellenmitnehmer (c) vor Montage der Vorrichtung an der Kesselwand veränderlich ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE228758C true DE228758C (de) |
Family
ID=489129
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT228758D Active DE228758C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE228758C (de) |
-
0
- DE DENDAT228758D patent/DE228758C/de active Active
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
EP2813135A1 (de) | Stabband für Stabbandförderer landwirtschaftlicher Maschinen | |
EP2496851B1 (de) | Radial einstellbare wellenlageranordnung | |
DE228758C (de) | ||
DE102016111542B4 (de) | Schubkette mit standardisiertem Endstück | |
EP2887047B1 (de) | Schubrahmen sowie Prüfeinrichtung und Verfahren zur Ermittlung wenigstens einer Eigenschaft eines Prüflings | |
DE202019104088U1 (de) | Transfersystem | |
DE69517779T2 (de) | Elastische Kupplung für drehende Wellen | |
DE102016015529B4 (de) | Modellprüfstand | |
DE102007048686A1 (de) | Positionsgeber zur Anstellhubwegmessung eines Kolben-Zylinder-Systems | |
DE102014219417B4 (de) | Antriebseinrichtung mit Elektromotor für ein Gurtschloss einer Sicherheitsgurteinrichtung | |
DE3135088A1 (de) | Auslegerarm, insbesondere fuer handhabungsgeraete | |
DE102019200769A1 (de) | Getriebegehäuse und Anordnung zur Abstützung eines Getriebes | |
DE102014114146A1 (de) | Kurbeltrieb | |
DE102018124850A1 (de) | Förderstrang für einen Förderer | |
DE102015115660B4 (de) | Schmiedevorrichtung mit einer drehsymmetrischen Anordnung der Schmiedewerkzeuge, mit in Hubrichtung geführten, die Schmiedewerkzeuge aufnehmenden Stempeln | |
DE19501224C2 (de) | Ausgleichsvorrichtung | |
DE202010002890U1 (de) | Greifvorrichtung | |
DE102011083211B3 (de) | Vorrichtung zur Erzeugung von elektrischer Energie mittels eines strömenden Fluids | |
DE1572967A1 (de) | Geraet zur Umwandlung geradliniger in drehende Bewegungen | |
DE102018107015B4 (de) | Gelenk | |
DE102016211673A1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Schalteinheit | |
DE102014014043B4 (de) | Mehrachsige Schmiedepresse, Adapter für eine mehrachsige Schmiedepresse sowie Schmiedeverfahren zum Schmieden eines Werkstücks in einer mehrachsigen Schmiedepresse | |
DE102015110738A1 (de) | Mehrfachwirkende mechanische Presse und Verfahren zur Einstellung eines Phasenversatzes mittels einer derartigen Vorrichtung | |
DE102014211516A1 (de) | Zugmittelspanner mit auf dem Zugmittel abrollbarem Druckstück und Feder-Dämpfereinheit | |
DE914907C (de) | Einrichtung zur Feineinstellung |