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DE914907C - Einrichtung zur Feineinstellung - Google Patents

Einrichtung zur Feineinstellung

Info

Publication number
DE914907C
DE914907C DEA2454D DEA0002454D DE914907C DE 914907 C DE914907 C DE 914907C DE A2454 D DEA2454 D DE A2454D DE A0002454 D DEA0002454 D DE A0002454D DE 914907 C DE914907 C DE 914907C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
actuator
band
fine adjustment
twisted
jaw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA2454D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Hoeckel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNA HOECKEL GEB SCHMIDT
GUENTHER HOECKEL DR
HANS WALTER HOECKEL
Original Assignee
ERNA HOECKEL GEB SCHMIDT
GUENTHER HOECKEL DR
HANS WALTER HOECKEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNA HOECKEL GEB SCHMIDT, GUENTHER HOECKEL DR, HANS WALTER HOECKEL filed Critical ERNA HOECKEL GEB SCHMIDT
Priority to DEA2454D priority Critical patent/DE914907C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE914907C publication Critical patent/DE914907C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/32Micromanipulators structurally combined with microscopes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Feineinstellung Auf zahlreichen Gebieten der Technik ergibt sich die Aufgabe, ein einzustellendes Element durch ein um eine makroskopische Strecke bewegtes Stellglied um mikroskopische Beträge zu verstellen. Das gilt z. B. für Mikromanipulatoren, für Meßinstrumente der verschiedensten Art, für die Einstellung des Objektivs von Mikroskopen zur Erzielung eines scharfen Bildes und für zahlreiche andere Fälle. Zu diesem Zweck ist es nötig, zwischen dem Stellglied und dem einzustellenden Element ein Getriebe zur Übersetzung der Einstellbewegung einzuschalten. Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein solches Getriebe so auszugestalten, daß es eine einfache und betriebssichere Anordnung mit Spielraumfreiheit und langer Lebensdauer vereinigt. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das einzustellende Element mit einem festen Widerlager durch ein Band verbunden ist, das durch das Stellglied eine Verdrehung erfährt.
  • Vorzugsweise verdreht das Stellglied die Mitte des Bandes, dessen Enden einerseits an dem Widerlager und andererseits an dem verschiebbaren, gegen Drehung gesicherten einzustellenden Glied befestigt sind. Durch diese Befestigung wird jeder Spielraum vermieden und völlige Unempfindlichkeit gegen mechanische Erschütterungen gewährleistet. Auch bleibt das Übersetzungsverhältnis über einen weiten Stehbereich hin konstant.
  • Vorzugsweise verwendet man ein Band, das durchlocht ist. Es können auch mehrere Übersetzungseinrichtungen der beschriebenen Art in der Weise hintereinandergeschaltet werden, daß die Verlängerung oder Verkürzung des einen Bandes dazu benutzt wird, das in der Mitte des nächsten Bandes angreifende Stellglied zu verdrehen.
  • Bekannt ist es, die Torsion eines Zugelements zu benutzen, um vermöge der Übersetzung besonders hohe Zugkräfte zu entwickeln. Das Blatt der üblichen Tischlersäge wird z. B. dadurch gespannt, daß man ein seine Tragarme verbindendes Seil mittels eines eingesteckten Knebels verdreht. In dem Seil wird dadurch eine starke Zugkraft erzeugt. Auch ist es bekannt, ein verdrehtes Band als Getriebeelement zur Vergrößerung kleiner Bewegungen in Längenmeßgeräten zu verwenden. Das verdrehte Band trägt zu diesem Zweck einen Zeiger, der Änderungen der Länge des Bandes mit großer Übersetzung anzeigt.
  • Neu ist demgegenüber die Verwendung des Torsionsbandes für den eingangs erläuterten Zweck. Gerade dafür eignet sich das Band wegen des hohen Übersetzungsverhältnisses besonders gut.
  • In der Zeichnung ist ein Anwendungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, und zwar zeigt Fig. 1 den Aufriß einer Meßlehre und Fig. 2 den zugehörigen Grundriß.
  • Am Tragrahmen B der Lehre ist eine Meßbacke D befestigt und ferner eine Gleitführung G für eine bewegliche Meßbacke C vorgesehen, die sich in der Gleitführung zwar verschieben, aber nicht drehen kann. Es besteht nun die Aufgabe, den Abstand x der beiden Meßbacken C und D um mikroskopisch kleine Beträge zu verstellen. Erfindungsgemäß geschieht dies durch ein Band A, dessen eines Ende an der Meßbacke C und dessen anderes Ende an einem Widerlager H des Rahmens B starr befestigt ist. Die Mitte dieses Bandes kann zum Zweck der Verstellung der Meßbacke C durch ein Stellglied F verdreht werden.
  • Das Stellglied F ist in einem am Rahmen des Gerätes befestigten Bock E drehbar und gegen axiale Verschiebung gesichert gelagert, und es hat eine Bohrung M, durch die das Band mit Spielraum hindurchgeht. In der Mitte der Bohrung ist jedoch das Glied F mit einer geschlitzten Querwand N versehen. Der Schlitz ist so bemessen, daß er das Band A spielraumfrei umgibt. Eine Drehung des Stellgliedes F um verhältnismäßig große Winkel, wie man sie von Hand bequem vornehmen kann, führt zu einer mikroskopisch kleinen Verschiebung der Backe C.
  • Längs des Bandes A erstreckt sich eine Reihe von Löchern, welche dem Zweck dienen, die durch eine bestimmte Verdrehung erzeugte Torsionskraft zu verringern. Das Band kann beispielsweise aus Federstahl hergestellt sein. Zweckmäßig wird die Nullage der von den Backen C, D gebildeten Lehre so gewählt, daß das Band dabei bereits eine Verdrehung erfahren hat. Dann kann man von der Nulllage ausgehend die Backe C in der einen oder der anderen Richtung verschieben, indem man das Stellglied F in der einen oder der anderen Richtung dreht. Bei der dargestellten Anordnung läßt sich zwischen dem Umfang des Stellgliedes F und der Backe C ein Übersetzungsverhältnis der zurückgelegten Strecken von 1 ::2. 1o4 bequem erreichen.
  • Das beschriebene Ausführungsbeispiel kann in mannigfacher Hinsicht abgeändert werden. So wäre es möglich, auf die Meßbacke D ständig die Kraft einer Feder wirken zu lassen, welche das Band A unter eine Zugspannung setzt, also die Backe C in Richtung auf die Backe D zu verschieben sucht. Auch kann die Gleitführung des Körpers C durch irgendeine andere Führung, z. B. eine Lenkerführung, ersetzt sein. Das ließe sich dadurch erreichen, daß man die Meßbacke C starr mit dem Teil C des Rahmens verbindet und diesen Teil C elastisch verformbar ausgestaltet.
  • Die Erfindung ist stets da anwendbar, wo es sich darum handelt, ein bewegliches Glied um mikroskopische Strecken zu verstellen, z. B. um ein ,u oder Bruchteile dieser Größe. Einige Anwendungs= fälle sind einleitend genannt. Weitere Anwendungsfälle ergeben sich bei Werkzeugmaschinen aller Art zur gegenseitigen Verstellung von Werkzeug und Werkstück, z. B. zur Verstellung des Werkzeugschlittens einer Drehbank, einer Schleifmaschine od. dgl.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:' 1. Einrichtung zur Feineinstellung z. B. für Mikromanipulatoren, Meßinstrumente, für die Einstellung der Bildschärfe von Mikroskopen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das einzustellende Element mit einem festen Widerlager durch ein Band verbunden ist, das durch das Stellglied eine Verdrehung erfährt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied die Mitte des Bandes verdreht, dessen Enden einerseits an dem Widerlager und andererseits an dem verschiebbaren, gegen Drehung gesicherten einzustellenden Glied befestigt sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Band durchlocht ist.
DEA2454D 1942-11-21 1942-11-21 Einrichtung zur Feineinstellung Expired DE914907C (de)

Priority Applications (1)

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DEA2454D DE914907C (de) 1942-11-21 1942-11-21 Einrichtung zur Feineinstellung

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE914907C true DE914907C (de) 1954-07-12

Family

ID=6919898

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DEA2454D Expired DE914907C (de) 1942-11-21 1942-11-21 Einrichtung zur Feineinstellung

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