[go: up one dir, main page]

DE227628C - - Google Patents

Info

Publication number
DE227628C
DE227628C DENDAT227628D DE227628DA DE227628C DE 227628 C DE227628 C DE 227628C DE NDAT227628 D DENDAT227628 D DE NDAT227628D DE 227628D A DE227628D A DE 227628DA DE 227628 C DE227628 C DE 227628C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
lens
camera
axis
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT227628D
Other languages
English (en)
Publication of DE227628C publication Critical patent/DE227628C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 227628 -KLASSE 57a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Februar 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine zusammenlegbare Reflexkamera, bei welcher die Streben für das Objektivbrett, der Spiegel und die Mattscheibe drehbar am Kameragehäuse gelagert sind. Bei den bekannten zusammenlegbaren Reflexkameras, welche mit Hilfe eines Handgriffes in die Gebrauchsstellung übergeführt werden, erfolgt die Festlegung des Spiegels in der Gebrauchslage mit Hilfe einer Falle, unter welche
ίο ein mit der unter Einwirkung einer Feder stehenden Drehungsachse des Spiegels verbundener Arm einfällt. Bei dieser Einrichtung ist aber eine Änderung der Gebrauchslage nicht ausgeschlossen, da sich eine geringe Veränderung der Lage der dicht neben dem Drehungspunkt des Spiegels sitzenden Falle sehr stark bemerkbar machen wird. Andererseits ist es bekannt, den Spiegelrahmen mittels Zapfen in Schlitzen eines beweglichen Teiles zu führen, um den Spiegel in die Gebrauchsstellung überzuführen. Hierzu ist aber ein besonderer Handgriff erforderlich. Um nun mittels eines Handgriffes die Kamera in die Gebrauchsstellung überführen und die Gebrauchslage des Spiegels unter allen Umständen sichern zu können, ist nach der Erfindung der Führungsschlitz für die Zapfen des Spiegelrahmens an der Strebe für die Objektivplatte angebracht.
Eine Ausführungsform ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Querschnitt der Reflexkamera in der Gebrauchsstellung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Kamera,
Fig. 3 eine Vorderansicht der Kamera, wobei Objektiv und Balg entfernt gedacht sind.
Die Reflexklappkamera .besteht aus einem Gehäuse 1, welches einen Verschluß 2 und in der Vorderwand 3 eine Öffnung 4 von der Größe des herzustellenden Bildes enthält, während die Hinterwand in üblicher Weise mit Nuten 5 für die Kassette versehen ist. In den beiden Seitenwänden 6, welche nach vorn verlängert sind, ist eine Achse 7 drehbar gelagert. Mit dieser Achse ist mittels der Augen 8 ein Spiegel 9 starr, mittels der Augen 10 ein Rahmen 11 drehbar verbunden. Auf der Achse 7 ist ein Zahnrad 12 aufgekeilt, welches mit einer Zahnstange 13 in Eingriff steht. Diese Zahnstange 13 ist bis oberhalb des Kastens 1 verlängert und mit einem Druckknopf 14 versehen, durch welchen die Zahnstange 13 heruntergedrückt wird und somit das Zahnrad 12, die Achse 7 und der Spiegel 9 gedreht werden kann. Hierdurch gelangt der Spiegel in die in Fig. 1 strichpunktiert dargestellte Lage, wobei die Lichtstrahlen durch die Öffnung 4 auf die in der Kassette befindliche Platte fallen können.
Der Spiegel 9 muß eine gegen die Achse des Objektives um 45 ° geneigte Lage haben, um die von dem auf der Objektivplatte 15 angeordneten Objektiv 16 kommenden Strahlen nach der Mattscheibe 17 abzulenken. Um diese Lage genau innezuhalten, ruht der
55
Spiegel in dem Rahmen 11, welcher an beiden Seiten je einen Stift 18 trägt, welche zwangläufig in Schlitze 19 von seitlichen Streben 20 geführt werden. Die Streben 20 sind einerseits mit der Objektivplatte 16 starr verbunden und anderseits um Scharniere an der Vorderwand 3 des Gehäuses drehbar. Die Länge der Schlitze 19, die Lage der Achse 7 und der Stifte 18 sind derart gewählt, daß sich der Spiegel in um 45 ° geneigter Lage befindet, wenn die Streben 20 senkrecht zur Vorplatte des Kastens stehen.
Die Mattscheibe ruht in einem Rahmen 21, welcher an einem Ansatz der Vorderwand 3 des Gehäuses drehbar ist. Zwischen diesen Rahmen und der Objektivplatte ist nun zu beiden Seiten eine Verbindungsstange 22 und zwischen der Objektivplatte und Unter kante des Gehäuses 1 gleichfalls eine ähnliche Stange 23 drehbar angeordnet, wobei die beiden Stangen an der Objektivplatte denselben Drehstift erhalten. Die Stange 23 enthält einen Schlitz 24, mittels welchen sie beim Aufklappen und Schließen der Kamera an der unteren Achse 25 des Verschlusses entlanggleiten kann; der Schlitz hat am Ende eine Aussparung 26 (Fig. 2), um die Stange 23 auf der Achse 25 zu sichern.
Gehäuse, Objektivplatte und Mattscheibe sind durch einen Balg 27 in geeigneter Weise verbunden, während ein zweiter Balg 28 zwischen dem Rahmen 11 des Spiegels und der Vorderplatte des Kastens angebracht ist, damit das Licht nicht auf die lichtempfindliche Platte fallen kann, wenn der Verschluß zufällig geöffnet wird, solange der Spiegel noch auf seinem Rahmen ruht. Ferner ist zwischen der Mattscheibe und dem Spiegel ein Balg 29 angebracht, welcher verhüten soll, daß das Licht durch die Mattscheibe auf die Platte fällt, wenn der Spiegel sich in der strichpunktierten Lage (Fig. 1) befindet. Der Balg 29 hat dem Objektiv gegenüber eine Öffnung, durch welche die Lichtstrahlen vom Objektiv auf den Spiegel fallen können.
Schließlich ist eine zusammenklappbare Haube 30 oberhalb der Mattscheibe angeordnet, welche das seitliche Licht von der Mattscheibe abhält.
Die Reflexklappkamera wird aus der in Fig. 2 veranschaulichten geschlossenen Lage geöffnet, indem die Objektivplatte 15 an den Streben 20 gedreht wird. Der Rahmen 11 und der hierauf ruhende Spiegel 9 gelangen dann mittels der Stifte 18, welche in den Schlitzen 19 der Stäbe 20 gleiten, in die gegen die Wagerechte um 45 ° geneigte Lage. Dabei wird durch die Stangen 22 auch die Mattscheibe in die richtige Lage gelangen. Die Aussparung 26 der Stütze 23 greift hinter die Achse 25 des Verschlusses, wodurch die aufgestellte Kamera eine gewisse Steifigkeit erhält.
In dieser Lage werden die durch das Objektiv fallenden Strahlen durch den Spiegel nach oben abgelenkt und erzeugen auf der Mattscheibe ein scharfes Bild.
Wird sodann durch einen Druck auf den Druckknopf 14 die Zahnstange 13 heruntergedrückt, so wird der Spiegel in die strichpunktierte Lage (siehe Fig. 1) gehoben, und die Lichtstrahlen können durch die Öffnung in dem Balg 29 hindurch auf die empfindliche Platte der Kassette einwirken.
Um die Kamera zusammenzuklappen, wird die Aussparung 26 der Stütze 23 von der Achse 25 des Verschlusses entfernt, worauf durch Drehung des Objektives in die in Fig. 2 veranschaulichte Lage die verschiedenen Teile wieder ihre ursprüngliche Lage einnehmen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Zusammenlegbare Reflexkamera, bei der die Strebe für das Objektivbrett, der Spiegel und die Mattscheibe um getrennte Achsen drehbar an dem Kameragehäuse gelagert sind und der Spiegelrahmen mit Zapfen in Schlitzen eines beweglichen Teiles geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsschlitz (19) für die Zapfen (18) des Spiegelrahmens (9) an der Strebe (20) für die Objektivplatte (15) angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT227628D Active DE227628C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE227628C true DE227628C (de)

Family

ID=488073

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT227628D Active DE227628C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE227628C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5400632A (en) * 1990-12-12 1995-03-28 S.I.M.A.C. S.P.A. Demountable rolling stand

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5400632A (en) * 1990-12-12 1995-03-28 S.I.M.A.C. S.P.A. Demountable rolling stand

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2334555A1 (de) Irisblende
DE2452938C3 (de) Suchereinrichtung für eine einäugige Spiegelreflexkamera
DE227628C (de)
DE667873C (de) Photographisches Aufnahmegeraet mit auswechselbarem Objektiv, dessen Blende mit einem Belichtungsmesser gekuppelt ist
DE2261942C2 (de) Spiegel-Klappkamera
DE69305945T2 (de) Sucherlinsenfassung für eine Kompaktkamera mit aufklappbarer Sucher-/Blitz-Einheit
DE2223023A1 (de) Zusammenlegbare Spiegelreflexkamera
DE863746C (de) Einaeugige Spiegelreflex-Kamera
DE624467C (de) Kinokamera mit mehreren fest angeordneten Aufnahmeobjektiven
DE745599C (de) Vorrichtung zur Scharfeinstellung des Objektivs bei fotografischen Apparaten mit Schlitzverschluss o. dgl.
DE2637404C2 (de)
DE887006C (de) Reflex-Kamera
DE280621C (de)
DE423372C (de) Reflexkamera, deren Spiegel ausserhalb des Balges der Kamera angebracht ist
DE289145C (de)
DE2353709C3 (de) Faltbarer MetalUchtschutzschacht
DE181829C (de)
DE232508C (de)
DE3228028C2 (de) Betrachtungseinrichtung für die Dias eines Diaprojektors
DE934931C (de) Vorrichtung zur Bewegung des Spiegels bei Spiegelreflex-Kameras und Spiegelreflex-Vorsatzgeraeten
DE648424C (de) Photographische Springkamera
DE939485C (de) Spiegelreflexkamera mit je einem gesonderten Aufnahme- und Sucherobjektiv
DE728042C (de) Photographischer Schlitzverschluss
DE971209C (de) Spiegelreflexkamera mit abnehmbarem Penta-Dachkant-Prismensucher
DE261264C (de)