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DE227316C - - Google Patents

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Publication number
DE227316C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
evaporator
carburetor
hydrocarbons
residues
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT227316D
Other languages
English (en)
Publication of DE227316C publication Critical patent/DE227316C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details, e.g. burner cooling means, noise reduction means
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4g. GRUPPE
Verdampfer für Brenner mit Abscheider. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1909 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die bekannte Art von Vergasern für flüssige ungereinigte Kohlenwasserstoffe, bei welcher die flüssigen, nicht vergasungsfähigen Rückstände der Verdampfung selbsttätig aus dem Vergaser in einen besonderen Entleerungsraum abgesondert werden, so daß der Vergaser durch die Rückstände nicht verschmutzt und ohne Unterbrechung durch eine lange Zeit
ίο hindurch arbeiten kann.
' Nacih der Erfindung wird ein solcher Verdampfer in der aus dem folgenden ersichtlichen Weise verbessert.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt. Bei diesen erscheint der neue Vergaser mit einem mit einem Glühstrumpf versehenen Bunsenbrenner verbunden. In der Fig. 1 ist der Vergaser etwas gegen die Wagerechte geneigt, und zwar gegen die Düse ansteigend.
ι ist das Vergaserrohr, 2 die Düse für das Gas oder den Dampf, 3 der Bunsenbrenner, 4 der Glühstrumpf, 5 das Zuführrohr der unter Druck stehenden flüssigen Kohlenwasserstoffe zu dem Vergaser, welches in einer bestimmten Entfernung von dem untersten Ende 6 des Vergasers und genügend weit von dem Glühkörper 4 mündet.
Die flüssigen Kohlenwasserstoffe, welche unter Druck in das Rohr 1 eintreten, teilen sich unter der Wirkung der Hitze in zwei verschiedene Teile. Es entstehen einerseits brennbare Gase und Dampf, welche in den höher gelegenen Teil des Vergasers aufsteigen, durch die Düse 2 aus- und in den Bunsenbrenner 3 eintreten und die Verbrennung unter dem Glühstrumpf unterhalten. Andererseits entstehen schwere Vergasungsrückstände, welche sich in dem tiefer liegenden Teil 6 des Vergasers ansammeln, und zwar je nach dem Arbeitsgang der Vorrichtung rascher oder langsamer, so daß sie das Vergaserrohr 1 verstopfen würden, wenn nicht ein besonderer Entleerungsraum 10 vorhanden wäre, um sie aufzunehmen. Dieser Entleerungsraum ist mit dem Teil 6 des Vergasers durch eine Leitung 7 verbunden, welche bis an den Boden des Raumes 10 derart hinabreicht, daß sie die flüssigen Rückstände, welche sich in dem Teil 6 des Vergasers ansammeln, unmittelbar diesem zuführt.
Versuche haben ergeben, daß das Gewicht dieser Rückstände größer als dasjenige der zuerst zugeführten Flüssigkeit ist. Um das Herabsinken der Rückstände durch die Leitung 7 bis an den Boden des Entleerungsraumes 10 zu erleichtern, ist an dessen Decke eine zweite Leitung 9 angebracht, welche .mit dem Vergaser verbunden ist und an einer etwas höheren Stelle des Vergasers mündet, als sich die Öffnung der Abführleitung 7 befindet.
Unter diesen Bedingungen findet ein ununterbrochener, selbsttätiger Wechsel der in dem Entleerungsraum 10 sich ansammelnden Flüssigkeit statt. Beim Entzünden der Lampe ist die Flüssigkeit überall gleichförmig, aber während des Brennens sinken die schweren Rückstände durch die Leitung 7 auf den Boden
des Raumes ίο, wobei die Teile des verwendeten Kohlenwasserstoffes, welche leichter sind, in dem Raum io aufsteigen und durch die Leitung 9 in den Vergaser i, wo die Vergasung und die Trennung der schweren Rückstände stattfindet, zurückgeführt werden.
Nachdem die Lampe eine bestimmte Zeit hindurch gebrannt hat, enthält der Entleerungsraum 10 nur schwere Rückstände.
Dann kann man den Entleerungshahn 8 öffnen, was für einen Augenblick geschieht. Hierauf schließt man ihn wieder. Man berechnet den Inhalt des Raumes 10 nach der Zeitdauer der Beleuchtung, die man zu haben wünscht. Der Flüssigkeitswechsel zwischen dem Teil 6 des Vergasers 1 und dem Entleerungsraum 10 entsteht infolge der Verschiedenheit der spezifischen Gewichte der Flüssigkeiten, welche durch die Leitungen herabfließen und in die Höhe steigen.
Um diese Verschiedenheit der spezifischen Gewichte noch zu vermehren, kann man die Leitung 9 der Flamme 4 nähern, wodurch sie wärmer gehalten wird. Gleichzeitig wird die Leitung 7 von der Flamme entfernt, um sie kalt zu halten. Tatsächlich enthält während des Arbeitsvorganges die Leitung 9 nur den Kohlenwasserstoff in der ursprünglich zugeführten Form, während die Leitung 7 die schweren zu entleerenden Rückstände enthält. Man kann zur Vereinfachung eine Zweigleitung 5 anordnen, durch welche der ursprüngliche Kohlenwasserstoff unmittelbar der Lei
tung 9 über (Fig. 2).
dem Raum 10 zugeführt wird

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verdampfer für Brenner mit einem besonderen Abscheider, in welchem sich, besonders bei der Verwendung ungereinigter, unter Druck stehender Kohlenwasserstoffe, die schweren flüssigen Verdampfungsrückstände anhäufen, dadurch gekennzeichnet, daß von einer möglichst tief liegenden Stelle des Verdampfers (1) eine Leitung (7) nahe an den Boden des Sammelraumes (10) und eine andere Leitung (9) vom oberen Teil des Sammlers nach einer höher (als die Abzweigungsstelle der ersten Leitung) gelegenen Stelle des Verdampfers führt, zum Zwecke, die in den Sammler gelangten leichteren und leichter verdampfbaren Kohlenwasserstoffe in den Verdampfer zurückzuführen.
2. 'Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Verdampfer absteigende Leitung (7) von der Flamme (4) entfernt gehalten wird, während die zum Verdampfer aufsteigende Leitung (9) der Flamme genähert wird, um die Temperatur und das spezifische Gewicht in der aufsteigenden Leitung höher zu erhalten, so daß die Verdampfungsrückstände in den Sammelraum (10) rascher herabsinken und die leichteren Kohlenwasserstoffe rascher in den Vergaser aufsteigen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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