DE2249360A1 - Verfahren zur herstellung sulfonierter detergentien - Google Patents
Verfahren zur herstellung sulfonierter detergentienInfo
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Description
2243360
9. Okt. 1972
.. jVI. C-I?! .-Οε/Λ" WALTER BEIt
λιΡΚζύ ,»Oc.VHriER . ".-■■'. :
DiJ. JUR. DIrL-CiJM. H.-J. WOLFF - V
DR. JUR. HANS CHR. BEIL ; °
Unsere Nr. 18 1y7
The Procter & ü-amble Company
Cincinnati, Uhio, V.St.A.
Verfahren zur Herstellung sulfonierter Detergentien.
vorliegende js rf in dung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
eines wasserlöslichen sulfonierten organischen üeaktionsproduktes,
das ausgezeichnete Detergenseigenschaften besitzt
und somit in Detergentien verwendet werden kann.
Buifonierte Detergentien und Verfahren zu ihrer Herstellung
sind seit Jahren bekannt und im (iebrauch. .i'rotzdem besteht
weiterhin ein .Bedarf an verbesserten Verfahren und verbesserten
Produkten, v/enige der bekannten Verfahren sind vollständig
befriedigend hinsichtlich der strengen Kostenvorschriften
und der JVrodukteigenschaf ten, die die tie if en- und Waschmittei-
309816/121?
ORIGINAL INSPECTED
Industrie erwartet. ■«anrend beispielsweise einige ouiPonierungsverfahren
nochwerxige Detergentien liefern, sind sie im allgemeinen schwer zu steuern und übermäßig veuer. nie produkte
dieser Verfahren sind folglich ebenfalls teuer und finden daher keine breite Anwendung, da der ivostenfaktor
in diesem Industriezweig besonders bedeutsam ist. Andere
Verfahren, die einiger arbeiten, führen jedoch zu .reaktionsprodukten
niedrigerer Qualität, «veioeie bekannte /erfahren
sind, dadurch eingeschränkt, da$ sie zwar hochwerüige Produkte
bei tragbaren kreisen liefern, jedoch nicht derart auf Großproduktion umgestellt werden tonnen, daß sie die gewünschten
Produkte regelmäßig mit gleicht .· hoher Qualität
bereitstellen.
Ziel vorliegender Erfindung ist daher die Bereitstellung
eines verbesserten Verfahrens zur Herstellung eines wasserlöslichen
sulfonierten organischen Reaktionsprodukts mit verbesserten Detergenseigenschaften, das billig und leicht
durchführbar sein soll. Bei diesem Verfahren sollen.^-Olefine in wertvolle Detergensprodukte umgewandelt werden. Das Verfahren
soll ohne großen Aufwand in technischen Maßstab zu übersetzen sein, ohne daß dabei die Kosten erhöht oder die
gleichmäßig hohe Qualität des .Reaktionsprodukts beeinträchtigt werden.
in der nachfolgenden Beschreibung und den Ansprüchen beziehen
sich sämtliche iJrozentangaben auf das Gewicht, falls nichts
anderes ausgesagt.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Hersteilung
eines wasserlöslichen sulfonierten Reaktionsprodukts, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man
(a) ein o/-Uiefin mit 1o bis 2o Kohlenstoffatomen in einem
Dünnschichtreaktor bei einer Temperatur zwischen U und 82 C, einem Druck am Kopf des Reaktors zwischen o,56 und 1,4 atü,
16/121*?
und einer üeaktionszeit zwischen 12 und 60 Sekunden mit
Schwefeltrioxyd umsetzt, wobei 1,o bis 1, 2i? Mol Schwefeltrioxyd
mit jedem Mol ^-Olefin reagieren unter -Bildung eines
Suifonierungsgemischs,
(b) direkt anschließend das SuIfonierungsgemisch gemäß Stufe
(a) mit einem niederen Alkohol mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
umsetzt,
(c) das Produkt der Stufe (.b) mit einer Alkalilösung neutralisiert
und
(d) das rrodukt der Stufe (c) hydrolysiert unter Bildung des
wasserlöslichen sulfonierten Üeaktionsprodukts, welches wasserlösliche
Salze von 40 bis bb$>
Alken-1-sulfonat, von 2o bis 40$
^-Alkoxyalkan-1-suiionat, worin der Alkoxyrest 1 bis'4
Kohlenstoffatome aufweist, von to bis 2oyi>
>- und 4-Hydroxyalkan-1-suifonaten
und 2 bis 15$- Alkendisulionaten enthalt,
wobei sämtliche sulfonierten Ketten 1o bis 2o Kohlenstoffatome besitzen.
Das erfindungsgemäße Verfahren liefert ein sehr wirksames
Detergensgeniisch, welches per se oder als l'eil einer gerüststoffhaltigen
«aschmittelformulierung verwendet werden kann.
Das produkt des erfindungsgemäiaen Verfahrens besteht im
wesentlichen aus 4o bis 55% eines wasserlöslichen Salzes eines
Aiken-1-sulfonate, 2o bis 40^ eines wasserlöslichen Salzes
eines ^-AiKioxyaikan-1-suifonats, dessen Alkoxyrest 1 bis 4
Kohlenstoffatome aufweist, 1o bis 2o$ der wasserlöslichen
balze von >- und 4-HydroxyalKan-1-suifonaten und 2 bis 15>o
eines wasserlöslichen Salzes eines Alkendisulfonats, bei
welchem eine buitonatgruppe an ein endständiges Kohlenstoffatom
und die andere öulfonatgruppe an ein Kohlenstoffatom gebunden
ist, welcties um nicht mehr als 3 Kohlenstoffatome vom genannten
endständigen Kohlenstoffatom entfernt ist. Dei allen
der genannten Verbindungen besitzt die sulfonierte Kette 1o
bis 2.0 Kohlenstoffatome. Die üiicen-Doppelbindung des Alken-1-sulfonats
und. des Aiicendi sun onats ist zwischen dem endstän-
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digen Kohlenstoifatom, an welches die Sulionatgruppe gebunden
ist, und dem iünften bzw. siebten Kohlenstoffatom
verteilt. Das Produkt des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
nachstehend noch näher beschrieben.
Die erf indungsgeniäUe S ulf on ie rungs reaktion wird in einem
Dünnschichten-Keaktor durchgeführt. Verschiedene SuIfonlerungsveriahren
in Dünnschicht und Vorrichtungen zu ihrer Durchführung sind bekannt. Beispielsweise wird in der US-Patentschrift
3 531 i)18 eine vorrichtung und ein Verfahren zur
JJünnschichtsulfonierung eines Cy-Olefins beschrieben.
die üulfonierungsreaktion unter bestimmten, nachstehend
näher erläuterten Bedingungen durchgeführt, so erhält man
ein Keaktionsgemisch, welches in ein wertvolles Detergens
überfahrt werden kann. D.h., wird das sulfonierte lieaktionsgemisch
direkt mit einem niederen Alkohol umgesetzt und dann unter den nachstehend erläuterten .Bedingungen neutralisiert
und hydrolysiert, so erhalt man ein Detergensgemisch, welches per se oder in Kombination mit einem Gerüstsalz ausgezeichnet
wirksam ist.
Bei der erfindungsgemäuen üuifonierung wird ein ^-Olefin
auf der .nurmeaustauscherflache des DünnschichtenreantBri
in einen dünnf Heuenden ii'ilm uberfünrc. Dieser /um wird, mit
gasförmigem dchwefeitrioxyd in Berührung gebracht, wobei
eine praktisch vollständige Umsetzung zwischen den Keaktionsteilnehmern
stattfindet unter Bildung eines lieaktionsgemischs,
das anschlieüend in ein brauchbares Detergens überführt
wird.
Die als jiusgangsmaterialien verwendeten i^-uiefine können
beliebigen Hersteiiverfahren entstammen, beispielsweise aus
der ürackung von Wachsen, einer Äthylenaniagerung oder der
Dehydratisierung primärer AlKOhoie, die durch Hydrierung
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von i'ettsauren oder deren Estern, z.B. aus Palmöl, 'i'alg,
Kokosnußöl oder Olivenöl,'erhalten wurden. Bei verschiedenen
präparativen Verfahren erfolgt gelegentlich Vinyliden-Verzweigung
als Nebenreaktion. Im erfindungsgemäßen Verfahren
können Mengenanteile an Vinyliden-verzweigten Olefinen oder inneren Olefinen im Ausgangsmaterial von bis zu 15 Gew.-?
oder mehr toleriert werden. Obgleich diese Nebenprodukte die Suifonierungsreaktion nicht stören, besteht trotzdem eine
bevorzugte Ausführungsform der Erfindung darin, daß man die
Sulfonierung mit «x-ülefinen vornimmt, bei denen der Anteil
an Vinyliden-verzweigten oder innen ungesättigten Verbin- . düngen minimal, d.h. unterhalb Io Gew.-^, liegt. Zu den
als Ausgangsmaterialxen der Erfindung geeigneten ^-Olefinen
gehören 1-Lecen, 1-Undecen, 1-Dodecen, i-l'ridecen, 1-i'etradecen,
1-ientadecen, 1-tiexaciecen, 1-Heptadecen, 1-Octadecen,
1-Nonadecen und 1-Eicosen und. Gemische davon.
Las duifonierungsmittel ijchwefeitrioxyd wird als Gas eingesetzt,
ivian arbeitet mit einem Verdünnungsmittel, beispielsweise
einem der üblicherweise angewandten inerten Gase wie
Stickstoff, Luft und dgl. Las Volurrjenverhältnis von Verdünnungsmittel
zu Bchwefeitrioxyd sollte zwischen 1o:!i und
1oo:1 und vorzugsweise zwischen 15:1 und. 75si betragen.
Vorzugsweise liegt das im erfindungsgemäiien Verfahren eingesetzte
ijulfonierungsmittel Schwel'eitrioxyd nicht als Komplex
vor. Auch komplexige bundenes üchwefeitrioxyd. kann erfindungs-
gemäii verwendet werden, wird jedoch gewöhnlich vermieden
aufgrund der iausache, äaii anschließend der Komplexbildner
entfernt werden muß. üctiwierigkeiteri bei der entfernung
eines der üblicherweise verwendeten Komplexbildner können zu
einem nicht befriedigend arbeitenden uetergens fünren.
Konipiex^eDundenes Schwel"eiurioxyd Kann jedoch dann verwendet
werden, lails der Komplexbildner das vorliegende Verfahren
nicht beeinträchtigt und. die wascheigenschaften des Ji'ndpro-
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dUKts nicht verschlechtert)oder entfernbar ist.
Das kengenverhäitnis zwischen Jchwef eltnoxyd und »X-kann
im erf indungsgeiniUen Verfahren innerhalb relativ breiter
Grenzen schwanken, die sich von weniger als stochiunietrischen
Mengen aber stuchiometrische Mengen Dia zu einem überschuh
des £3ulfonierungsmittels erstrecken· Vorzugsweise werden
jedoch mindestens stochiometrische Mengen des iSuxfonierungsmittels
eingesetzt. Die molare Menge des 3uifonierungsmitteis
kann die iuenge des oi-uiefins um υ bis Z^ und vorzugsweise
um 1o bis 2ο'/ό übersteigen. D.h., dati das koivertiältnis
zwischen gasförmigem Üchwefeltrioxyd und o^-üiefin zwischen
1,o:1 und 1,^^:1 und vorzugsweise zwischen 1,1:1 und 1,2:1
liegen sollte.
rieben der Verwendung entsprechender mengen ochwefeltrioxyd
und Oiefinkohienwasserstoff ist die Geschwindigkeit aer Vermischung
von gasförmigem, nicht icompiexlgebundeneiü Jchweieitrioxyd
und flussigem fX-uiefin von Bedeutung, isei üer ertindungsgemäuen
Dünnschichten-ijuifonierung sollte die Zugabe
zwischen o,14 und o,'$'z kg üchwefeitriojcya pro 0,45 kg
flussiges Olefin pro Minute oetragen. uex niedrigeren Geschwindigkeiten
oenütigt die umsetzung ubermaüig lange
Zeit, woraus eine Verschlecnterung der ii'aroe ues sulfonierten
iiäuregemischs und höhere Anteile an nicht-umgesetztem
Ausgangsoiefin resultieren, herden die angegebenen Geschwindigkeiten
überschritten, so andere sich die Zusammensetzung des
ijulfonierungsprodukts und dessen ü'arbe wird verschlechtert
aufgrund der Neigung zu lokalisierten hohen Jchwefeltrioxydkonzentrationen.
Die Temperatur der iJulfonierungsreaktion hängt vveitgenend von
der ürt der iieakfcionsteilnehmer und dem jeweiligen Verfahrenssystem
ab. Unter gewöhnlichen Bedingungen können die JuIfonie-
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rungstemperaturen zwischen O und 020O liegen, vorzugsweise
arbeitet man zwischen 7 und 58 C0 ±sei i'emperaturen unterhalb
Ü C kann eine Verfestigung des Ausgangsoleiins zu Schwierigkeiten fähren, die besondere apparative Einrichtungen erfordern«
•Temperaturen oberhalb 82 C fükren zu Verfärbungen und im
allgemeinen zu schlechteren !Reaktionsprodukten.
Die reaktionszeit variiert innerhalb eines relativ kleinen
Bereichs. Um das angestrebte üomponentenverhaltnis im jindproduict
zu erzielen, muß die reaktionszeit zwischen 12 und 5o und vorzugsweise zwischen 15 und 3o Sekunden betragen.
Bei Reaktionszeiten von mehr als 5o Sekunden bilden sich überschüssige Disuifonate und Alkensuifonate, die die Eigenschaften
des Detergens-Produkts nachteilig beeinflussen. Reaktionszeiten von weniger als 12 Bekunden sind unbefriedigend
wegen dem hohen Anteil an nicht umgesetzten Olefinen im BuIfonierungsgemisch, das folglich ein schlechtes Detergens
ergibt, jj'ührt Dian jedoch die dulfonierungsreaktion wänrend der
angegebenen Z iten und unter den ferner erwähnten Bedingungen durch, so erhalt man nach der beschriebenen Weiterverarbeitung
ein Ciemisch, welches ein außerordentlich befriedigendes
Detergens darstej.lt.
Der .Druck kann bei der bulfonierungsrea^ction innerhalb eines ·
breiten Bereichs schwanken, vorzugsweise werden Drucke von
ο, ο eis 1,'+ ata im oberen i'eil aes Dünnschichtreaktors angewandt'.
Der DpUCk am anöden oder Ausladende des Dünnschichtreaktore
t unter den genannten Drucken, wo Dei der jjifferenzbetrag
von aer; Länge des iieaütors, α er ieiLperatur und den DurchfluÜ-gesctTnindigkeiten
abhangt. Bevorzugt wird der Druck am Kopf
des iteaktors zwischen o,b und 1 atd gehalten.
Das am iioavn des Ddnnschichtreaktcrs ernaltene bäuregemisch
wird direkt in einen weiteren .aeaictor eingetropft, in welche^
es mit einem niederen Alkohol, d.hr einem Alkohol mit 1 bis
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Kohlenstoffatomen, in Berührung gebracht wird. Ais Beispiele
solcher Alkohole werden Methanoi, Äthanol, n-iropanol, Isopropanol,
n-Jbutanol und Isobutanol genannt. Der Zeitraum zwischen
Suifonierungsstufe und Kontakt mit dem Alkohol ist für
die erzielung des erfindungsgemäu angestrebten Endprodukts
kritisch. Verstreichen zwischen Sulfonierung und Berührung mit Alkohol mehr als 5 Sekunden, so wird das üindprodukt
einen Überschuß an SuIionat und Alkensuifönat aufweisen
uin weiterer Nachteil bei größeren Zeitspannen als etwa
5 Sekunden zwischen Sulfonierung und Berührung mit Alkohol liegt in der Tatsache, daß man ein unerwünscht dunkeljgefärbtes
Produkt erhält. Vorzugsweise soll so wenig Zeit wie möglich zwischen dem xinde der Sulfonierungsreaktion und
dem beginnenden Kontakt mit dem Alkohol verstreichen. Dies erzielt man am besten, indem man das SuIfonierungsgemisch
direkt in ein Keaktionsgemisch, welches den niederen Alkohol enthalt, eintropfen laut.
Sodann laut man den niederen Alkohol und das SuIfonierungsgemisch
5 bis 6o Minuten bei U bis 660C reagieren. Vorzugsweise
wird die Keaktion während 15 bis 3o Minuten bei 21 bis 410C
durchgeführt. Das Molverhäitnis zwischen Alkohol und. Suifonierungsgemisch
beträgt zwischen 1,5:1 und 2o:1. Vorzugsweise liegen ö bis 1o LoI Alkohol pro Mol SuIfonierungsgemisch
vor.
Das Keaktionsgemisch wird sodann, durch Zugabe einer wässrigen
Alkalilöaung neutralisiert. Hierbei ist die Temperatur der Alkalilösung nicht kritisch, da die Neutralistionereaktion
innerhalb eines breiten Temperaturbereichs leicht abläuft. Die wässrige Aikaiilö'sung besteht aus einer beliebigen,
stark basischen Verbindung, z.B. Natrium-, Kalium- oder
Ammoniumhydroxyd, den entsprechenden üxyden und Carbonaten, Mono-, Di-, Tri- oder Tetraäthanoiamin oder substituierten
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Ammoniumhyd roxy dea. Die AUtaj-imenge liegt zwischen 1 bis 1,2
Mol Alkali pro Mol lieaktionsgemischo
Das neutralisierte produkt wird sodann üydroiysetemperaturen
zv^ischen 21 und. 177°G ausgesetzt, wobei Umwandlung des
neutralisierten Produkts unter Bildung des angestrebten Detergensgemischs erfolgt. Reaktionszeiten zwischen 15 Minuten
und 72 Stunden bei Normaldruck bis 3,5 atü .eignen sich bei
den obigen Temperaturen für die Zwecke vorliegender Erfindung.
Vorzugsweise wird das Produkt der Neutralisationsstufe
ι ο bei einer Temperatur zwischen 93 und 149 C während 15 bis 2o
Minuten hydrolysiert. Die Drucke liegen dabei vorzugsweise
zwischen 7 und 8,5 atü. Unterläßt man die obige Hydrolysestufe,
so resultiert ein Produkt mit schlechteren Detergenseigenschaften.
Als ErgeDnis des beschriebenen Verfahrens erhält man ein ausgezeichnetes Detergensgemisch. Werden die oben angegebenen
Bedingungen eingehalten, so weist dieses Gemisch folgende Zusammensetzung auf:
(a) 40 bis 55 "/° eines wasserlöslichen Salzes von Alken-1-sulfonaten
mit 1o bis 2o Kohlenstoffatomen, worin die Alken-Doppelbindung zwischen dem endständigen Kohlenstoffatom,
an weiches die dulfonatgruppe gebunden ist,-und dem fünften
Kohlenstoffatom verteilt ist,
[U) 2o bis 4o$ eines wasserlöslichen Salzes von 2-Alkoxyalkan-1-suifonaten
mit 1o bis 2o Kohlenstoffatomen in der Alkankette
und. 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkoxyrest, (o) 1o bis 2o$ der wasserlöslichen Salze von 3- und 4-Hydroxya_LK:an-1-suif
onaten mit 1o bis 2o Ko hlenst of ι atomen
und
(d; 2 bis 157^ eines wasserlöslichen Salzes von Alkendisulfonaten
mit io bis 2o Kohlenstoffatomen, worin eine Sulfonatgruppe
an ein endständiges Kohlenstoffatom und die andere
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tJulf onatgruppe an ein Kohlenstoff atom gebunden ist, welches
um nicht mehr als 3 Kohlenstoffatome vom genannten endständigen
Kohlenstoffatom entfernt ist, und die Alicen-Doppelbindung
zwischen dein genannten endständigen Kohinst off atom und dem
siebten Kohienstoffatom verteilt ist.
Ais .Beispiele für Kationen, die die wasserlöslichen tJalze
bilden, seien die Alkalimetalle, z.B. Natrium und Kalium, das iunmoniumion und substituierte Ammoniumionen, zfü»
die i'riaikylammonium- und i'riaiKyloiammoniumverbindungen,
genannt. Spezielle Beispiele substituierter Ammoniumverbindungen sind die iViono-, i>i-, i'ri- und iletraäthyiammonium;·
Mono-, Ui-, l'ri- und i'etramethylammonium-und lviono-, ui-, i'ri-
und i'etraathanoiamnioniumver ο indungen.
-uiefin mit einer durcnselrinittiichen Kecceniange von
1o Kohiens uofi'atomen wird in einer menge von 222 g pro Jkinute
einem jJunnschichtreaktor zugeführn. Der xieaKtor besaü eine
bange von 1,d m und einen Innendurchmesser von etwa 2,29 cm.
jJurch einen den «eaictoi umgebenden hantel flou A.ühlwasser
mit einer .Eintrittstemperatür,von etwa b,1°C und mit einer
Austrit listemperatur von etwa /,20U. jer ^ieaktor wurde mit
einem uemiscb. aus ijchwefextrioxyd und Luft (5
ochvvefeitrioxyd) beschickt, wooei die deschickungsgeschwindigkeit
86 g/fcinute Dezogen auf üchwefeitrioxyd, betrug.
.uies entspricht einem biOiverhaitnis Schwefeltrioxyd. zu
üiefin von eüwa 1, qö: 1. Der jrucii am Keaktoreintritt und -austritt
betrug u,ö4 ο w. o,27 atü. Die Verweilzeit der iieaJctionsteimehmer
im reaktor lag bei etwa 2o Sekunden. Ua. y6>4 des
oieiins wurden auf diese jeise sulfoniert. Das suifonierte
uerusch. wurde direct aus dem uünnschichtreaktor in einen
üas-i'iassigkeits-Abscheider getropft, um überschüssiges
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Schwefeltrioxid und Luft zu entfernen, im unteren i'eil des
Gas-Ji'iüssigkeits-Abscheiders befand sich Methanol. Die
zwischen dem Austritt aus dem Dünnschichtreaktor und dem Kontakt mit Methanol verstreichende Zeit betrug etwa 2 Sekunden.
Dem Abscheider wurden 25o g Methanoi pro Minute zugeführt,
entsprechend einem kolverhäitnis von Methanol zu Suifonierungsgemisch von etwa ö:1. Man lieu das resultierende
Gemisch etwa 3o Minuten bei 43°0 reagieren, dann wurde mit Natriumhydroxyd im llolverhältnis 1,1 Mol Natriumhydroxyd
pro Mol SuIfonat neutralisiert. Die Neutralisation wurde
bei etwa 63 G durchgeführt, dann wurde das neutralisierte Produkt in einen HydroIysator geführt, in welchem bei
11O0C und einem Druck von 7,8 atü sowie einer Verweilzeit
von 17 Minuten eine Paste erhalten wurde, die das erfindungsgemätfe
Letergensgemisch enthielt. Die Paste enthielt etwa 3^,5 Gewichtsprozent Detergensgemisch. Dessen Analyse ergab
einen Gehalt von etwa 48 Gew.-$ Natrium-hexadecen-1-sulfonat,
34 Gew.-cp Natrium-2-methoxy-hexaäecan-1-sulfonat, 11 Gew.-5'ό
Natrium-3- und 4-hydroxy-hexadecan-1-suifonat, ca. 5 Gew.-$
Natrium-nexadecen-disulfonat, nest Natriumsulfat und Natriummet
hyisuifat.
Das Verfahren von Beispiel 1 wurde wiederholt mit der Abweichung,
daß (1) die Sulfonierung in einem Eeaktor von 2,7 m Länge erfolgte, mit einem Druck am Kopf bzw. am
Boden von o,56 bzw. O atü, bei einer Reaktionszeit von etwa
28 Sekunden, und (2) die Hydrolyse bei Normaldruck während etwa 2 Stunden bei ca. 6o°G durchgeführt wurde. Nahezu 87$
der Olefine wurden umgewandelt. Das Bndgemisch enthielt etwa 5ο)ό Natrium-tiexadecen-1-sulforiat, 23$ Natrium-2-methoxyhexadecan-1-sulfonat,
19$ Natrium-3- und 4-hydroxy-hexadecan-1-sulfonat,
6$ Natrium-hexadecen-disulfonat, Rest Natriumsulfat
und Natriummethylsulfat. ·
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2249300
Beispiel 1 wurde wiederholt mit der Abweichung, daß bei der
Sulfonierung bzw. Umsetzung mit Methanoi Temperaturen von 38 bzw.
2I1C angewandt v.urden. Etwa y7$ der Olefine wurden sulfoniert,
das ^ndgemisch enthielt etwa t>1# Natrium-hexadecen~1-suifonat,
26?» Natriuiu-2-.uiethoxy-hexadecan-i-sulfonat, taji Natrium-3- und
4-ü,ydroxy-hexadecan-1-suif onat, 3% Natrium-hexadecen-disulionat»
itest Natriumsulfat und Natriummethy!sulfat.
Beispiel 1 wurde im wesentlichen wiederholt mit der Abweichung, dab die üuifonierungsreaktion bei 6o°C und die Umsetzung mit
Methanol bei 210C erfolgten. Etwa y6°J>
der Olefine wurden sulfoniert, aas Endprodukt besaß folgende Zusammensetzungι
47>» Natrium-ta.exadecen-1-suif onat, 35$ Natriuin-2-methoxyhexadecan-1-suiionat,
15i* Natrium-^- und 4-Hydroxy-hexadecan-isulfonat,
2% Natrium-hexadecen-disulfonat, Heat Natriumsulfat
und Natriummethylsulfat.
Das Verfahren von Beispiel 4 wurde wiederholt, mit der Abweichung,
daü die Umsetzung mit Methanol bei O0U erfolgte.
Das .undgemiech enthielt 47>
Natrium-hexadecen-1-Bulionat,
37> Natrium-2-iuethoxy~hexadecan-1-sulfonat, 155*· Natrium-3- ]
und 4-Hydroxy-hexadecan-i-sulfonat, 2% Natrium-hexadecen- i
disulfqnat, üest Natriumsulfat und Natriummethylsulfat·
369816/1211
Bei Wiederholung des Beispiels 1 unter Erhöhung des Verhältnisses
von Sehwefeltrioxyd zu Olefin auf 1,22 zu 1 und unter Konstanthalten der anderen Parameter wurde das folgende
Detergensgemisch erhalten: etwa 46 % Natrium-hexadecen-1-sulfonat,
etwa 26 % Natrium-2-methoxy-hexadecan-l-sulfonat,
etwa ίβ % Natrium-3- und -Jt-hydroxy-hexadecan-l-sulfonat und
etwa 11 % Natrium-hexadecen-disulfonat, wobei der Rest aus
geringen Verunreinigungen bestand.
Ein α-Olefin mit einer durchschnittlichen Kettenlänge von
12,8 Kohlenstoffatomen wurde im wesentlichen in der gleichen
Weise wie das Olefin des Beispiels 1 sulfoniert. Neben dem verschiedenen α-ölefin bestand der Unterschied der Verfahren
darin, daß das Gemisch von Schwefeltrioxyd und Luft in diesem Verfahren mit einer Geschwindigkeit, bezogen auf, Schwefeltrioxyd,
von 104 g/Minute in den Reaktor gebracht wurde.
/von Dies entspricht einem Molverhältnis Schwefeltrioxyd zu Olefin
von etwa 1,05 : 1. Die erhaltene Produktverteilung war etwa folgendermaßen: 46 % Natrium-tridecen-1-sulfonat, 20 % Natrium-2-methoxy-tridecan-l-sulfonat,
17 % Natrium-3- und -4-hydroxytridecan-1-sulfonat,
14 % Natriumtridecen-disulfonat, Rest Natriumsulfat und Natriummethylsulfat.
Es wurde ein Verfahren wie das in Beispiel 1 durchgeführt, mit der Abweichung, daß Schwefeltrioxyd und Olefin in einem
Molverhältnis von 1:1 bei einer Temperatur von 10°C umgesetzt wurden.
09816/121?
Der uruck am Kopf und .Boden dea Dünnschichtreaktors betrug
etwa o,yd bzw» o,b3 atu. 3V-/0 des uxefins wurden sulfoniert,
das resultierende rteaktionsgemisch war wie folgt ausammen'ge—■
setzt: 4ö>S Natriuin-hexaaecen-i-suifonat, 36>
Natrium-^-meiihoxyhexadecan-1-sulfonat,
12*> natrium-3- und 4-Hyaroxy-hexadecan-1-sulfonat
und 4$ Natrium-hexadecen-aisuifonat.
üs wurde nach der Vorschrift von Beispiel 1 gearbeitet, jedoch
mit einem Molverhältnis tJchwefeltrioxyd/Von 1:1 bei
3ö°U und einer Reaktionszeit von 35 Sekunden. 97i» des Olefins
wurden sulfoniert, da3 .widgemisch war wie folgt zusammengesetzt:
4b^o Watrium-hexadecen-1-suifonat, 34>
Natrium-i;-methoxy-hexadecan-i-suifonat,
H^ Natrium-3- und 4-hydroxyhexadecan-1-auifonat,
4/» Natrium-hexadecen-disulfonat, west
!Natriumsulfat und Nacriummethylsulfat. / zu Olefin
wiederholt man das Verfahren von Beispiel 1, jedoch unter Verwendung
von Äthanol, n-.tJropanol, Isopropanol, n-±mtanol oaer
Isobutanoi anstelle des Methanols bei gleichen Molverhältnissen,
so wird praktisch die gleiche irroduKtverteilung aus
Ua uriun;-nexadecen-1-3uif onat, iJai;riuiii-^-alK:oxy-hexaüecan-1-suifonat,
Natrium-;)- und 4-tiyuroxy-tiexadecan-1-suilonat und
rium-nexadecen-disultonat erhalten.
Die im eriindungsgemauen Verfahren resultierenden iteaKtionsprodukte
sind brauchbar als i)etergensgemische. die iionnen
leicht zu gerüststoff-freien, wenig, mittlere.- mengen und
viel (ierüststoffe enthaltenden ueGex'gentien formuiiert v/erden.
309816/1217
224936Q
Unter gerüststoffhaltigen Detergensformuxierungen werden
Gemische vei'standen, welche ein Detergens und beliebige der
zahlreichen bekannten Gerüststoffverbindungen enthalten.
Diese Gerüststoffe können wasserlösliche anorganische alkalische
Gerüstsalze, wasserlösliche organische alkalische Gerüstsalze oder entsprechende Gemische sein.
Geringe oder mittlere Mengen an Gerüststoffen enthaltende
Gemische eignen sich insbesondere in Geschirrspülformulierungen
und anderen ./aschmxtteln, die besonders zur Handwäsche von
empfindlichen Geweben wie Seide, Baumwolle, v/olle oder dgl. sowie S^nthetiks wie z.i3. Nylon geeignet sind.
Die groiie Mengen an Gerüststoff enthaltenden Formulierungen
eignen sich besonders zum Waschen stark verschmutzter Gewebe. Die gerüststoffhaltigen Gemische können Flüssigkeiten sein, wobei ein wässriger Träger vorliegt, oder
Feststoffgemische, beispxelsweise sprühgetrocknete Granulate, Flocken oder i'abletten.
309816/1219
Claims (12)
1. Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen sulfonierten
Reaktionsprodukts, dadurch gekennzeichnet, daß man
(a) ein °(-Olefin mit 1o bis 20 Kohlenstoffatomen in einem
Dünnschichtreaktor bei einer Temperatur zwischen 0 und 820C,
einem Druck am Kopf des Reaktors zwischen ot56 und 1,4 atü
und einer Verweilzeit von 12 bis 5o Sekunden mit Schwefeltrioxyd
umsetzt, wobei 1,o bis 1,25 Mol Schwefeltrioxyd.
pro Mol o(-Oiefin eingesetztun^r^Siidung eines Sulfonierurtgsgemischs,
(b) das suifonierte Gemisch aus Stufe (a) sofort anschließend
mit einem niederen Alkohol mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen umsetzt,
(c) das Produkt der Stufe (b) mit einer Alkaiiiösung neutralisiert
und
(d) das rrodukt der Stufe (c) hydrolysiert unter -Bildung des
wasserlöslichen Sulfonierungsprodukts, weiches wasserlösliche
Salze von 4o bis 55°/» Alken-1-suifonat, 20-405& 2-Alkoxyalkan-1-sulfonat,
dessen AIkoxygruppeη 1 bis 4 Kohlenstoffatome
enthalten, 1o bis 2o°/o 3- und 4-Hydroxyalkan-i-suifonaten
und 2-11?% Alkendisulionaten, deren suifonierte Ketten
samtlich 1o bis 2o Kohlenstoff atome aufweisen, enthält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge&ennzeichnet, daß das
sullonierte (iemisch aus Stufe (a) mit dom niederen Alkohol
innerhalb ο Sekunden umgesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
man das Schwefeitrioxyd mit einem Inertgas im Volumenverhäitnis
Inertgas zu Schwefeltrioxyd von 1o:1 Dis 1po:1 vermischt.
4. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schwelextrioxyd in nicht komplex gebundener i'orm vorliegt.
309816/1217
5. Verfahren nach Anspruch. 3, dadurch, gekennzeichnet, daß
man o,14 bis 0,32 kg Schwefeltrioxyd pro 0,45 kg -V7CiIefin
pro Minute zuführt. -._ ■ \":./VCO(>'V^
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das sulfonierte u-emisch aus Stufe (a) mit dem Alkohol während
5 bis 6o'Minuten bei υ bis 660CJ umgesetzt wird.
7· Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
man 1,5 bis 2o ivioi Aitcohol pro Mol sulfoniertes Gemisch aus
Stufe (a) einsetzt.
d. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Produkt der Stufe (c) bei einer iemperatur zwischen 21 und
177°Ü und einem Druck zwischen Rormaldruck und ö,5 atü
während. 15 Minuten bia 72 Stunden hydrolysiert wird.
9. Verfahren nach Anspruch.β, dadurch gekennzeichnet, daß das
'X-Olefin 14-1Ö Kohlenstoffatome aufweist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet;, daß das
sulfonierte Remisen aus Stufe (aj mit Methylalkohol oder
Äthylalkohol umgesetzt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß man 1,1 bis 1,2 Mol nicht komple:xjgebundenes Schwef eltrioxyd
je itiOl o/-uiefin umsetzt.
12. Verfahren nach Anspruch 11,, dadurch gekennzeichnet, daß die bulfonierungsreak-jiion gemäß Stufe (äj bei einer Temperatur
zwischen 7 und 380O während 15 bis 3o Sekunden durchgeführt wird.
üMir: Th* Procter 4 Gamble Company
Cincinnati, Ohio, V.3t.A.
Hechtsanwalt
)09t1S/1217
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